DE2329560C3 - Elektromagnetisches Trag- und/ oder Führungssystem für Schwebefahrzeuge - Google Patents
Elektromagnetisches Trag- und/ oder Führungssystem für SchwebefahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein elektromagnetisches Trag- und/oder Führungssystem für Schwebefahrzeuge nach
dem Hauptpatent 22 33 631.
Bei einem bekannten elektromagnetischen Tragoder Führungssystem (DT-PS 7 07 032; ETZ-A, 1953,
s. Il bis 14) besteht jede reihenförmige Magnetanordnung aus einer Tragmagnetreihe, die auf einer nach
oben gegen eine Ankerschiene der Fahrbahn weisenden Außenfläche des Fahrzeugkörpers montiert ist. Je nach
dem Aufbau der Fahrbahn umgreift der Fahrzeugkörper die Ankerschienen von außen oder von innen. Das
bekannte System sieht indessen keine Fahrbahnverzweigungen vor, die aber zum Aufbau eines Verkehrsnetzes
unumgänglich sind.
In dem älteren DTPS 22 01 820 ist ein weichengängiges
Trag- und Führungssystem für Elektromagnetschwebebahnen vorgeschlagen worden, bei dem zusätzlich
zu einem, dem bekannten System entsprechenden Haupttrag- und -führungssystem ein Hilfstrag- und
-führungssystem vorgesehen ist, dessen magnetisch passiver Teil (Hilfsankerschiene) am Fahrzeug und
dessen magnetisch aktiver Teil (Hilfselektromagnete) an Fahrbahnteilen im Verzweigungsbereich befestigt ist.
Dieses System besitzt den Vorzug, daß die Fahrbahnverzweigungen keine mechanisch beweglichen Teile
aufweisen, wodurch ein geringer Verschleiß und eine hohe Zuverlässigkeit erzielt wird. Indessen müssen die
an der Fahrbahn angebrachten Hilfselektromagneten durch eine fahrbahnseitige Schweberegelung geregelt
werden, deren Abstimmung mit der fahrzeugseaigen
ίο Schweberegelung des Haupttrag- und -führungssystems
problematisch ist.
Das Hauptpatent vermeidet demgegenüber eine fahrbahnseitige Schweberegdung dadurch, daß jede
fahrzeugseitige Magneteiürichtung aus hintereinander
is angeordneten, geregelten Elektromagneten besteht
und daß jede der zugeordneten Magneieinrichtungen an der Fahrbahn aus einer Ankerschiene besteht.
Sowohl das System nach der Hauptpatentanmddung
als auch nach dem eingangs erwähnten älteren Patent weist im Bereich jeder Fahrbahnverzweigung eine
Ankerschienenkreuzungsstelle (Herzstück) auf, an der vier Ankerschienen zusammenlaufen, von denen jeweils
zwei aufeinanderstoßen. An derartigen Herzstücken ergeben sich hinsichtlich eines stoßfreien Übergangs
der Tragfunktion von einer Reihe der Magneteinrichtung auf die andere gewisse Schwierigkeiten, da im
engeren Kreuzungsbereich auch die an sich noch nicht oder nicht mehr tragenden Magnete unter dem Einfluß
der jeweils unbenutzten Schienen stehen. Dadurch werden Kräfte wirksam, die Übergangsstöße begründen.
Die Aufgabe der Zusatzerfindung besteht darin, das System nach der Hauplpatentanmeldung dahingehend
weiterzubilden, daß störende Kräfte an den Herzstükken vermieden werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale
gelöst.
Durch das erfindungsgemäße Sys.".:m treten selbst
dann, wenn beide Elektromagnetreihen einer Fahrzeuglängsseite erregt sind, im Herzstück keine störenden
Kräfte zwischen der einen Elektromagnelreihe und der der anderen parallelen Elektromagnetreihe zugeordneten
Ankerschiene auf. Dies rührt daher, daß im Herzstück jede Elektromagnelreihe die nicht zugehörigen
Ankerschienen lediglich im Abstand des Höhenversatzes schneidet und somit die störenden Magnetkräfte
entsprechend geschwächt oder sogar praktisch aufgehoben sind.
Aus diesem Zusammenhang ergibt sich im übrigen die Größe des Höhenversatzes. Kann eine gewisse
Maunetkraft auf die nicht zugehörige Ankerschiene in Kauf genommen werden (z. B. bei Fahrzeugen mit
großen Massen), kann der Höhenversatz geringer sein als in den Fällen, in denen die Magnetbeeinflussung der
nicht zugehörigen Ankerschiene praktisch aufgehoben werden soll.
Zwecks Vereinfachung der Konstruktion empfiehlt es sich, den Höhenversatz der parallelen Elektromagnet-
f>o reihe für beide Fahrzeuglängsseiten gleich groß
auszubilden.
Der Effekt der mehr oder weniger starken Magnetbeeinflussung der nicht zugehörigen Ankerschiene kann
im übrigen durch die Größe des seitlichen Abstandes
Λ5 der Elektromagnetreihen jeder Fahrzeuglängsseiten
voneinander gesteuert werden, nämlich dadurch, daß die beiden parallelen Elektromagnetreihen jeder Fahrzeuglängsseite
einen gegenseitigen seitlichen Abstand
aufweisen, der mindestens sogroß ist wie die Breite der
Elektromagnete der höherliegenden Elektromagnetreihe.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäOen Maßnahme
des Höhenversatzes besteht darin, daß der abzweigende Ast einer Fahrbahnweiche am äußeren
Bogen überhöht ausgebildet sein kann, um die auf das Fahrzeug und die Fahrgäste wirkende Fliehkraft
auszugleichen. Ferner können sämtliche Ankerschienen in kostensparender Weise mit gleichen Abmessungen
ausgebildet werden.
Im .übrigen ist es gleichgültig, welche der beiden
Reihen auf jeder Fahrzeuglängsseite, d. h. die Hauptmagnetreihe und die Hilfsmagnetreihe, tiefer angeordnet
ist als die andere Reihe.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an mehreren Beispielen dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 ein schematisch im Querschnitt dargestelltes Schwebefahrzeug mit außen lieferliegenden Magnetreihen
beim Durchfahren einer Weiche entsprechend dem Querschnitt nach der Linie l-l in F i g. j,
F i g. 2 einen Teilschnitt des Fahrzeugs n?-.-h F i g. 1
mit genauerer Darstellung einer Magnetanordnung,
Fig.3 den Verlauf der Ankerschienen einer Weiche
in der Draufsicht, geeignet für das Fahrzeug nach Fig. 1,
Fig.4 das Fahrzeug nach Fig. 1 beim Durchfahren
des Herzstücks der Weiche entsprechend dem Querschnitt nach der Linie IV-IV in F i g. 3,
F i g. 5 ein Schwebefahrzeug wie in Fig. 1, jedoch mit
außen höherliegenden Magnetreihen beim Durchfahren einer Weiche entsprechend dem Querschnitt nach der
Linie V-V in Fig. 6,
Fig. 6 der Verlauf der Ankerschienen einer in der Abzweigung überhöhten Weiche in der Draufsicht,
geeignet für das Fahrzeug nach F i g. 5 und
Fig.7 und 8 das Fahrzeug nach Fig. 5 beim
Durchfahren der Abzweigung vor dem Herzstück der Weiche entsprechend dem Querschnitt nach der Linie
VII-VII in Fig. 6 bzw. beim Durchfahren des Herzstücks der Weiche entsprechend dem Querschnitt nach
der Linie VIII-VIII in F ig. 6.
Das in Fig. I lediglich in seinen Umrissen dargestellte Schwebefahrzeug 1 weist an seiner Unterseite nach
unten ragende Träger 2 und 3 auf, an denen je eine Magnetancrdnung 4 bzw. 5 befestigt sind. Jede
Magnetanordnung 4 bzw. 5 besteht aus zwei Reihen 6 und 7 bzw. 8 und 9 von sich über einen wesentlichen Teil
der Fahrzeuglänge erstreckenden Magneten. Dabei sind jeweils zwei Magnetreii.en zur Fahrzeuglängsachse
spiegelsymmetrisch höhenversetzt, und zwar liegen die äußeren Magnetreihen 6 und 9 um einen Höhenversatz
10 tiefer als die inneren Magnetreihen 7 und 8.
Das Schwebefahrzeug 1 steht mit den Magnetanordnungen 4 und 5 mit entsprechend ausgebildeten und
ortsfest und den Magnetreihen gegenüber angeordneten Ankerschienen 11, 12, 13 und 14 in Eingriff, wobei
für die Geradeausfahrt die Magnetreihen 7 und 9 und für die Kurvenfahrt die Magnetreihen 6 und 8 eingeschaltet
und die jeweils anderen Magnetreihen zumindest bei der Einfahrt in die Weiche außer Betrieb sind.
Die Ankerschienen 11 bis 14 sind in sinngemäßer Weise höhenversetzt; sie sind über Konsolen 15 und
über Fahrbahnbalken 16, 17, 18 und 19 mit einer Grundplatte 20 befestigt.
In Fig. 2 ist der linke untere Teil des Fahrzeugs 1
größer als in Fig. 1 dargestellt; sie zeigt im Detail den
Träger 2, die Magnetanordnung 4 mit den Magnetreihen 6 und 7, die Ankerschienen 11 und 13, die Konsolen 15
und die auf der Grundplatte 20 aufsitzenden Fahrbahnbalken 16 und 17. Sowohl die Magnetreihe 6 als auch die
zugehörige Ankerschiene 11 sind gegenüber der Magnetreihe 7 und der zugehörigen Ankerschiene 13
um den Höhenversatz 10 tiefer angeordnet. Die Magnetreihen 6 und 7 weisen einzeln hintereinanderliegende
Elektromagnete 21 und 22 und Wicklungen 23 und 24 auf. Der seitliche Versatz der Magnetreihen 6
ίο und 7 ist größer als die Breite 25 der höhergelegenen
Magnete 22.
Zum Vortrieb weist das Fahrzeug 1 einen linearen Induktionsmotor (LIM) 26 auf, dessen Wicklungsteil 27
am Fahrzeug 1 und dessen Käfigteil 28 oberhalb der tieferliegenden Ankerschiene 11 befestigt ist. Durch den
Höhenversatz 10 der Magnetreihen 6 und 7 ergibt sich für die Unterbringung des LIM eine platzgünstige
Möglichkeit.
Bei der Weiche nach F i g. 3 sind die unverzweigten Ankerschienen, wie bereits der Fig. ' entnehmbar, mit
11 bis 14 bezeichnet. Die geradeaus verlaufenden Ankerschienen sind nach den Unterbrechungen im
Weichenbereich mit dem Index α versehen (Ha, 13a und 14a; Ankerschiene 12 ist durchgehend) die links
abzweigenden Ankerschienen mit dem index b (\2b,
136, \tb\ Ankerschiene 11 ist durchgehend). Die
Ankerschienenteile im Herzstück 29 der Weiche nach F i g. 3 sind mit dem Index h versehen (11/) und \2h). Die
höherliegenden Ankerschienen (13, 13a, 13Λ, 14, 14a,
yo 14/^sind unterbrochen, die tieferliegenden Ankerschienen
(11, 11a, 11Λ, 12, I2£>, ^/^unterbrochen gezeichnet.
Die Unterbrechungen der Ankerschienen (zwischen 11 und 11/?, 11Λ und 11a, 12 und 12/), 12Λ und 12Zj, 13 und
13a, 13 und 136, 14 und 14a, 14 und \4b) sind so groß
Vi ausgebildet, daß die Träger 2 und 3 des Fahrzeugs 1 (s.
Fig. 1) nicht mit den Ankerschienen in Berührung kommen.
F i g. 4 zeigt den erfindungsgemäßen Effekt sehr deutlich. Das Fahrzeug 1 durchfährt die Weiche in
gerader Richtung im Bereich des Schnitts nach der Linie IV-1V in Fig.3, d.h. im Bereich des Herzstücks 29 in
Fig.3. Von den Magnetreihen 6 bis 9 sind die
Magnetreihen 7 und 9 in jedem Falle eingeschaltet und arbeiten mit den an der Grundplatte 20 befestigten
Ankerschienen 12 und 13a zusammen, während die Magnetreihen 6 und 8 in diesem Bereich bereits wieder
eingeschaltet sein können (wogegen sie im Bereich nach der Linie l-l in Fig. 3 ausgeschaltet sein müssen) und
mit den Ankerschienen 13a und 14a zusammenarbeiten.
Sofern ein Höhenversatz der Magnete und Ankerschienen nicht vorgesehen wäre und somit die
Ankerschiene 12Λ auf der Höhe der Ankerschiene 13a läge, würde eine störende, d. h. zur Abzweigung hin
wirkende Magnetbeeinflussung auftreten. In diesem Fail könnten die Anksrschienen 12Λ und 13a nicht
aneinanderstoßen, wie es Fig. 3 zeigt, bzw. müßten Magnetschaltungen (Ein- und Ausschalten einzelner
Magnete in Abhängigkeit der Fahrtstellung in der Weiche) eingesetzt werden, die aber bei hoher
Geschwindigkeit sehr unsicher sind. Erst der Höhenversatz ermöglicht dieses Aneinanderstoßen der Ankerschienen
und ein Vermeiden von genauen Magnetschaltungen und so einen weitgehend stoßfreien Übergang
im Bereich des Herzstücks der Weiche. Eine weitere
<\s Magnetbeeinflussung In Riciitung der Abzweigung läge
ohne Vorhandensein des erwähnten Höhenversatzes dann vor, wenn die Magnetreihe 6 in der Stellung des
Fahrzeugs 1 gemäß F i g. 4 bereits eingeschaltet wäre.
und zwar dadurch, daß die Magnetreihe 6 dann mii der
Ankerschiene 146 zusammenarbeiten würde. Der Höhenversatz (Ankerschiene 146 hochliegend. Ankerschiene
13.1 tiefliegend) vermeidet diese ,>icht erwünschte Beeinflussung. F i g. 4 zeigt ferner die Ankerschienen
11 und 136.
Bei der Ausführung des Schwebefahrzeugs 30 nach F i g. 5 sind die höhenversetzten Magnetreihen der
beiden Magnetanordnungen 31 und 32 gegenüber dem Fahrzeug I nach Fig. I vertauscht worden. Außen sind
nach F i g. 5 die höhcrlicgcnden Magnetreihen 33 und 36
und innen die lieferliegenden Magnetreihen 34 und 35 angeordnet. Dementsprechend liegen die Ankerschienen
37 und 38 höher als die Ankerschienen 39 und 40.
In F i g. 6 sind die Ankerschienenteile der Weiche
sinngemäß wie nach F i g. 3 bezeichnet, wobei die höherliegenden Ankerschiene! 37. 37u. 376, 38, 386 und
iSh mit durchgehendem Strich gezeichnet sind. Line
Besonderheit dieser w'cichenausbiidung iiegi darin, daß
die Abzweigung auf der Außenkurve überhöht ist. Das bedeutet, daß die Ankerschienen 37, 386. 38Λ. 396. 40
und 406 eine nach links geneigte Oberkante haben und daß die Ankerschiene 40 sich zur Abzweigung hin
erhöht und die Ankerschienen 396. 406, 386 und 386 höher liegen als ohne Erhöhung der Abzweigung.
Die F i g. 7 und 8 zeigen zwei DurchfahrtssteMungen in der Geraden bzw. in der Abzweigung entsprechend
den Linien VII-VII und VIII-VIII in F i g. 6. Es sei vermerkt, daß die Erhöhung in diesen Figuren stärker dargestellt
ist, als es der Wirklichkeit entspricht.
In F i g. 7 befindet sich das Fahrzeug 30 kurz vor dem
Herzstück 41 (Fig. 6) in Geradeausfahrt. Die Magnetrcihen
M und 36 sind seit Einfahrt in die Weicht
eingeschaltet, wogegen die Magnetreihen 33 und 35
jedenfalls vor Erreichen der in F i g. 7 angenommenen Weichcncbune abgeschaltet waren Die Magnetreihen
M und 35 sind jetzt allerdings wieder eingeschaltet. Die
Magnetreihen }3 und 36 arbeiten im in F i g. 7
dargestellten Querschnitt mit den Ankerschienen 37/; und 38 zusammen. Nach kurzer /eil sind ferner die
Magnetreihen 34 und 35 in magnetischem Fingriff mil
in den Ankerschienen 19,7 und 40<>. Der Möhenvcrsat/
vermeidet eine magnetische Beeinflussung nicht züge
höriger Ankerschienen, d. h eine magnetische Beeinflussung
der Ankerschiene 406 durch die Magnetreihe 33 und der Ankerschiene 38/;durch die Magnetreihen 34
is und 35.
In Fig. 7 sind ferner die Ankerschienen 37. 396 und
386 der Abzweigung geneigt dargestellt. Die Abzwci gung nach links soll durch die nach links gezogenen
Konturen angedeuiei werden.
F i g. 8 zeigt das Fahrzeug 30 in Kurvenfahrt über dem Herzstück 41 (F i g. 6). Die Magnetreihen 33 bis 36
sind im Eingriff π it den geneigten Ankerschienen 37, 386, 396 und 406. Eine ohne Höhenversatz mögliche
Beeinflussung der Ankerschienen 376 (vgl. F i g. 6) und 39a durch die Magnetreihen 35 und 36 scheidet im
vorliegenden Fall aus. Die Ankerschienen 38 und 40<i werden lediglich bei Geradeausfahrt benutzt.
Die Ausführungen nach den F i g. 6 bis 8 zeigen ferner
deutlich, daß erst der Höhenversatz der Magnetreihen und Ankerschienen eine Überhöhung der Abzweigung
bei Weichen gestattet.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Elektromagnetisches Trag- und/oder Führungssystem
für Schwebefahrzeuge, die iängs einer mit wenigstens einer starren Verzweigungsstelle versehenen
Fahrbahn bewegbar sind, dessen fahrzeugseitige Systembestandteile symmetrisch zur Fahrzeuglängsachse
oberhalb und unterhalb des Fahrzeugrumpfes angeordnet sind und für jede Fahrzeuglängsseite
aus zwei parallelen Reihen von Magneteinrichtungen bestehen, von denen im Fahrbahnbereich
außerhalb einer Verzweigungsstelle nur jeweils eine Magneteinrichtung und im Fahrbahnbereich
innerhalb einer Verzweigungsstelle abwechselnd beide Magneteinrichtungen jeweils mit einer
zugeordneten Magneteinrichtung an der Fahrbahn magnetisch eingriffsfähig ist, wobei jede fahrzeugseilige
Magneteinrichtung aus hintereinander angeordneten, geregelten Elektromagneten und jede
der zugeordneten Magneteinrichrungen an der Fahrbahn aus einer Ankerschiene besteht, nach
Patent 22 33 6Jl, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden parallelen Elektromagnetreihen (6, 7; 8, 9 bzw. 33, 34; 35, 36) jeder Führzeuglängsseite
sowie die beiden zugeordneten Ankerschienen (11, 13; 12, 14 bzw. 37, 39; 38, 40)
untereinander höhenversetzt angeordnet sind, wobei die tieferliegenden Elektromagnetreihen (6, 9;
bzw. 34,35) gleichsinnig für beide Fahrzeuglängsseiten außen oder >nnen 'legen.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der HöheiiversaU (10) der Elektromagnetreihen
(6,7; 3,9 bzw. .33,34; 35,36) für beide
Fahrzeuglängsseiten gleich groß a> sgebildet ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Elektromagnetreihen
(6, 7; 8, 9 bzw. 33, 34; 35, 36) jeder Fahrzeuglängsseite einen gegenseitigen seitlichen
Abstand aufweisen, der mindestens so groß ist wie die Breite (25) der Elektromagncle der höherliegeriden
Elektromagnetreihe (7,8; 33 bzw.36).
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