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DE1673331A1 - Einrichtung und Verfahren zur Bestimmung einer Aktivitaetszunahme bei Monoesterase - Google Patents

Einrichtung und Verfahren zur Bestimmung einer Aktivitaetszunahme bei Monoesterase

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Publication number
DE1673331A1
DE1673331A1 DE19671673331 DE1673331A DE1673331A1 DE 1673331 A1 DE1673331 A1 DE 1673331A1 DE 19671673331 DE19671673331 DE 19671673331 DE 1673331 A DE1673331 A DE 1673331A DE 1673331 A1 DE1673331 A1 DE 1673331A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
monoesterase
activity
saliva
indicator
test
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671673331
Other languages
English (en)
Inventor
Foster Raymond O
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WESTON LAB Inc
Original Assignee
WESTON LAB Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WESTON LAB Inc filed Critical WESTON LAB Inc
Publication of DE1673331A1 publication Critical patent/DE1673331A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12QMEASURING OR TESTING PROCESSES INVOLVING ENZYMES, NUCLEIC ACIDS OR MICROORGANISMS; COMPOSITIONS OR TEST PAPERS THEREFOR; PROCESSES OF PREPARING SUCH COMPOSITIONS; CONDITION-RESPONSIVE CONTROL IN MICROBIOLOGICAL OR ENZYMOLOGICAL PROCESSES
    • C12Q1/00Measuring or testing processes involving enzymes, nucleic acids or microorganisms; Compositions therefor; Processes of preparing such compositions
    • C12Q1/34Measuring or testing processes involving enzymes, nucleic acids or microorganisms; Compositions therefor; Processes of preparing such compositions involving hydrolase
    • C12Q1/44Measuring or testing processes involving enzymes, nucleic acids or microorganisms; Compositions therefor; Processes of preparing such compositions involving hydrolase involving esterase
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12QMEASURING OR TESTING PROCESSES INVOLVING ENZYMES, NUCLEIC ACIDS OR MICROORGANISMS; COMPOSITIONS OR TEST PAPERS THEREFOR; PROCESSES OF PREPARING SUCH COMPOSITIONS; CONDITION-RESPONSIVE CONTROL IN MICROBIOLOGICAL OR ENZYMOLOGICAL PROCESSES
    • C12Q2334/00O-linked chromogens for determinations of hydrolase enzymes, e.g. glycosidases, phosphatases, esterases
    • C12Q2334/40Triphenylmethane dye chromogens, e.g. fluorescein derivatives
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12QMEASURING OR TESTING PROCESSES INVOLVING ENZYMES, NUCLEIC ACIDS OR MICROORGANISMS; COMPOSITIONS OR TEST PAPERS THEREFOR; PROCESSES OF PREPARING SUCH COMPOSITIONS; CONDITION-RESPONSIVE CONTROL IN MICROBIOLOGICAL OR ENZYMOLOGICAL PROCESSES
    • C12Q2334/00O-linked chromogens for determinations of hydrolase enzymes, e.g. glycosidases, phosphatases, esterases
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Description

zu der Patentanmeldung
WESTOK MBORATORIES IRO., Hitt and Swanson Streets, OTTAWA, Illinois, U.S.A.
betreffend
"Einrichtung und Verfahren zur Bestimmung einer
Aktivitätszunahme bei Monoesterase"
Die Erfindung bezieht sich auf ein analytisches Teetverfahren und die zugehörige Einrichtung zur Bestimmung einer Aktivitätszunahrae bei gewissen Enzymen, die gleichlaufend iot mit der fruchtbaren Periode der ITrau.
Ceit jeher bestand ein großes Interesse daran, den Zeitabschnitt während dessen die Frau·fruchtbar, d. h. fähig int, Nachkommenschaft zu empfangen, vor-
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auszusagen und festzustellen. Dieser empfängnisfähige Zeitabschnitt besteht während der Gvulation, wenn das Ei das Ovarium verlassen hat und in einer Stellung, in der es befruchtet werden kann noch lebensfähig ist.
I1Ur alle, einerlei ob sie die fruchtbare Periode ausnützen oder sie vermeiden wollen, ist es selbstverständlich wichtig, diesen Zeitabschnitt vorhersagen und bestimmen zu können. Allerdings weisen die für eine derartige Vorhersage und Bestimmung bisher verfügbaren Methoden und Mittel weder den wünschenswerten Grad an Bequemlichkeit noch an Sicherheit auf. Versuche, den fraglichen Zeitabschnitt unter Bezugnahme auf den Eintritt der Menses zu berechnen sind spekulativ und mit einem ünsicherheitsfaktor belastet, da der weibliche Organismus beispielsweise beim Menschen zu den verschiedensten und nicht vorhersehbaren Zeiten in die Ovulation eintritt. Aber auch mechanische Methoden, wie die Bestimmung und Aufzeichnung der Körpertemperatur sind, v/enn auch vielleicht genauer, ausges-prochen umständlich und verlangen eine-beträchtliche Geschicklichkeit in der Beobachtung und Auswertung der Daten.
Es hat sich gezeigt, daß gewisse im Speichel (oder in anderen Körpersekretionen, z. B. im HaIs-
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und Raehenschleim) auftretende Enzyme während des ersten Teiles der fruchtbaren Periode der Frau und zur Zeit der Ovulation ihre Konzentration ändern. Von besonderem Interesse unter diesen Enzymen sind die alkalische Phosphatase, die Monoesterase und saure Phosphatase,
Erfindungsgemäß ist eine Testeinriehtung vorge- M
sehen, die sich verwenden läßt zur Feststellung einer iLktivitätszunahme bei der Monoesterase, die gleichlaufend ist mit der fruchtbaren Periode der Frau. Die Einrichtung besteht in einem saugfähigen Material, das imprägniert ist mit einen nichttoxischen Puffer, v/elcher den pH-¥ert im alkalischen Bereich zwischen etwa 7,o und etwa 9,ο hält, und einem Indikator der allgemeinen Formel R-O-X, worin R ein organisches Radikal bedeutet, das bei Sprengung der Esterbindung
Monoesterase J
durch die erwähnte l eine Yer- ^
bindung mit einer leicht erkennbaren Färbung bildet oder entwickelt und X ein Acetat-, Propionat-, Butyratöder Phosphatrest ist.
Ferner umfaßt die Erfindung ein Verfahren zur Bestimmung der fruchtbaren Periode der Frau durch Nachweis der Anwesenheit von Monoesterase, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man eine gewisse Menge des
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Speichels der "betreffenden Frau mit der oben beschriebenen !Testeinrichtung in Verbindung bringt. Die ■ Testeinrichtung (z. B. das Testpapier) zeigt einen !Farbumschlag während der Zeit der Ovulation und der Fruchtbarkeit der Frau, während sie zu anderen Zeiten keine Farbänderung erleidet.
Als Indikator kann zwar grundsätzlich jede beliebige physiologisch akzeptable organische Verbindung der oben erwähnten allgemeinen Formel, soweit sie die entsprechenden Eigenschaften aufweist, verwendet werden, es wurde jedoch gefunden, daß Indikatoren, bei denen X den Essigsäurerest bedeutet und R für Indoxyl, 5-Bromindoxyl, Phenolphthalein oder 3-O-Methyl-Fluorescein steht, besonders vorteilhaft sind.
Die Sprengung der Esterbindung in den erwähnten Indoxylverbindungen gibt das (gegebenenfalls substituierte) Indoxylradikal frei und in Anwesenheit von Sauerstoff oder Luft kombinieren sich zwei Indoxylradikale zu Indigo bzw. zu einem substituierten Indigo, der einen dunkelblauen Farbstoff darstellt. Diese · Reaktion verläuft normalerweise in sehr kurzer Zeit, etwa in 3o Sekunden bis ungefähr 2 Minuten. Die Farbtiefe der gebildeten Blaufärbung hängt von der Menge
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_ 5 —
der anwesenden Monoesterase ab.
Wenn als Indikator eine gegebenenfalls substituierte Phenolphthaleinacetatverbindung verwendet wird, wird bei der Sprengung der Esterbindung ein Phenolphthaieinradikal frei, das eine matte Rotfärbung entwickelt, wenn der !Teststreifen in eine lösung mit einem pH-Wert von etwa 8,3 bis 1o,o getaucht wird. Bei der Sprengung des Pluoresceinesters wird ein gegebenenfalls substituiertes Fluorescein frei, das gelb ist. In allen Fällen ist die entwickelte erkennbare Farbe prinzipiell abhängig von der Menge der anwesenden Monoesterase.
Der große Torzug und die Einfachheit dieses oralen Testes int ohne weiteres ersichtlich. Die Frau braucht nur das Testpapier mit der Zunge zu befeuchten und ein paar Minuten zu warten um festzustellen, ob an dem Papier eine Farbänderung auftritt. Das Resultat ist sehr leicht zu beobachten und es müssen nicht über längere Zeit Daten aufge-ο zeichnet und interpretiert werden. Jeder einzelne
oo Tent ist in sich vollständig. Der Test ist zuver-JP lässig und einfach und kann ohne große Kosten auf
ω bequeme Art durchgeführt werden.
AIn 'Dentpapier dient vorzugsweise ein naugfähigen Papier, z. B. ein absorbierendes und chemisoh reines Filterpapier oder dergleichen. Stoffstreifen
"■ Ό """
oder poröse und absorbierende Holzlamellen können ebenfalls verwendet werden. Das Testpapier wird mit einer lösung der aktiven Bestandteile imprägniert und getrocknet, so daß die Lösungsmittel verdunsten und die aktiven Bestandteile auf dem Papier zurückbleiben.
Bei einem repräsentativen Versuch, bei dem Indoxylacetat als Indikator dient, löst man 6,9 g Methocel (ein Methylzelluloseprodukt) in 44o ml destilliertem Wasser und fügt 1oo ml Äthylalkohol und 25o ml Propylalkohol zu. Getrennt davon löst man 4 g Hatriumzitrat und 7o mg Zitronensäure in 60 ml ¥asser und ferner 1,5 g Indoxylacetat in I00 ml Wasser, dem man 12,5 g Iween 80 (ein Polyoxy äthyl ender ivat von Sorbitan) zusetzt.
Die drei Lösungen werden kombiniert, so daß die Gesamtlösung ein pH von etwa 7»6 aufweist. Mit dem Gemisch werden größere Blätter von chemisch reinem filterpapier imprägniert und an der Luft getrocknet.
Wenn im obigen Ansatz Indoxylpropionat, —butyrat oder -phosphat oder das Acetat, Propionat oder Phosphat den 5-Bromindoxyl oder des Phenolphthaleins oder des 3-0-Methyl-l?luoresceins das Indoxylacetat als φ
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Indikator ersetzen, kann die Indikatormenge von 5o mg "bis zu 25oo mg -variiert werden, je nach dem Sättigungsgrad der gewünschten färbung.
Die so hergestellten Testpapiere "bzw. Teststreifen wurden "bei klinischen Untersuchungen verwendet um die Genauigkeit des !Testes bei der Bestimmung öer J?ruchtbarkeitsperiode zu prüfen, wie sie durch den !Farbumschlag, der durch den v/eiblichen Speichel hervorgerufen wird, in Erscheinung tritt. Verglichen mit der bisher angewandten Standardmethode, nämlich der (Grundkörpertemperatur—) Wärmeverschiebungixuntersuchung ergeben die beschriebenen !Teststreifen eine deutliche Übereinstimmung.
Erfindungsgemäß wird demnach ein leicht durchzuführender und sicherer Test und die zugehörige Einrichtung (z. B. Testpapier) zur Bestimmung der fruchtbaren Perlode durch einen einfachen Test mit dem Speichel bereitgestellt. Mit Hilfe der oben beschriebenen Teststreifen läßt sich leim Kontakt mit Speichel während der Ifruchtbarkeitsperiode dadurch eine Zunahme der Monoesteraneaktivität feststellen, daß sieh eine leicht erkennbare Färbung in kurzer Zeit entwickelt. Wenn kein merklicher Anstieg an Monoeoteraseaktivität stattgefunden hat, entwickelt
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der Teststreifen "beim Kontakt mit Speichel nicht die leicht feststellbare Färbung.
Abgesehen von seiner primären Bedeutung für den weiblichen Organismus beim Menschen ist das erfindungsgemäße Verfahren offensichtlich auch anwendbar auf weibliche Tiere und kann für die Tierzucht von beträchtlicher Wichtigkeit sein.
Das Ansprechen der Testeinrichtung kann auch mit anderen verwandten Körperflüssigkeiten demonstriert werden, besonders mit dem Hals- und ßachenschleira.
Patentansprüche
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Claims (3)

  1. 8 MÜNCHEN 9O
    SOHWEIBEHSTHASSE 2
    TBLIFOJC 88 08 31
    PHOTKOTFATJB1TT
    29. November 1967 1Λ-33 991
    P a t e η t a η s ν r ti ο h e
    fiJ Testeinrichtung zur Bestimmung einer- Zunahme der Aktivität von Monoesterase im Speichel oder anderen Körpersekreten, die gleichlaufend ist mit der Pruchtbarkeitpperiode der 3?rau, gekennzeichnet durch ein saugfähiges i'fe.terial, das imprägniert ist mit einera nicht giftigen Puffer, der den pH—¥ert in einem Bereich von etv/a 7jO bis etwa 9»o aalt und einem Indikator in Porm einer Verbindung der allgemeinen Pormel R-O-X, worin für den Acetat-, Propionat-, Butyrat- oder Phosphatrest steht und R ein organisches Radikal ist, das bei Γ-prengung der Esterbindung durch die Monoesteraoe eine Verbindung mit auffallender Färbung bildet.'
  2. 2. Testeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Indikator Indoxylacetat, 5-Bromind.oxylacetat, 3-0-Methylfluorescein acefcat oder Phenolphthaleinacetat ist.
  3. 3. Verfahren zum nachweis von alkalischer Phosphatase
    - 2 109819/0318 *&
    im Speichel oder verwandten Körpers eier et en, dadurch. gekennzeichnet., daß man das Sekret mit einer Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2 in Berührung "bringt.
    109819/0318
DE19671673331 1967-01-25 1967-11-29 Einrichtung und Verfahren zur Bestimmung einer Aktivitaetszunahme bei Monoesterase Pending DE1673331A1 (de)

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