[go: up one dir, main page]

DE1670378B - Verfahren zur Herstellung des Salzes aus 4 n Butyl 3,5 dioxo 1,2 diphenylpyrazo lidin und dem beta Diathylamino athylamid der p Chlorphenoxyessigsaure - Google Patents

Verfahren zur Herstellung des Salzes aus 4 n Butyl 3,5 dioxo 1,2 diphenylpyrazo lidin und dem beta Diathylamino athylamid der p Chlorphenoxyessigsaure

Info

Publication number
DE1670378B
DE1670378B DE1670378B DE 1670378 B DE1670378 B DE 1670378B DE 1670378 B DE1670378 B DE 1670378B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dioxo
butyl
diphenylpyrazolidine
salt
chlorophenoxyacetic acid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Thuillier Jean Eugene Thuilher Germaine Paris Rumpf
Original Assignee
Centre National de la Recherche Scientifique, Pans, S A Laboratoires Anphar, Arcneil (Frankreich)

Links

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung des Salzes aus 4-n-Butyl-3,5-dioxo-!,2-diphenylpyrazoiidin und dem /ϊ-DiäthyIaminoäthylamid der p-Chlorphenoxyessigsäure der Formel
(H5Q)2NH-CH2-Ch2-NH-CO-CH2-O-
I bis 2H,O
das dadurch gekennzeichnet ist. daß man in an sich bekannter Weise entweder
a) 4 - n- Butyl - 3,5 - dioxo -1.2 - diphenylpyrazolidin und das ^-Diäthylaminoäthylamid der p-Chlorphenoxycssigsäure in äquimolaren Mengen in einem organischen Verdünnungsmittel umsetzt und während oder nach der Umsetzung Wasser zufügt oder
b) das Natriumsalz des 4-n-Butyl-3.5-dioxo-l,2-diphenylpyrazolidins und das Hydrochlorid des /f-Diäthylaminoäthylamids der p-Chlorphenoxyessigsäurc in äquimolaren Mengen in Wasser umsetzt.
Das erhaltene Salz liegt in kristallinem Zustand mit Kristallwasser vor. und zwar mit I Mol bei Herstellung in wäßrigem A.ceton und mit 2 Mol bei der Herstellung in Dimethylformamid. Das Produkt mit 1 Mol Kristallwasser hydratisiert sich nach und nach ohne Veränderung des Schmelzpunktes, bis die Dihydratform erreicht ist, die die beständige Form zu sein scheint.
Als Verdünnungsmittel bei der Verfahrensweise a) verwendet man z. B. Äthylacetat, ein Gemisch von Dtoxan und Wasser, ein Gemisch von Äthanol und Wasser, ein Gemisch von Aceton und Wasser oder auch Dimethylformamid, Methylenchlorid ein Gemisch von Methyläthylketon und Wasser oder Äthylalkohol.
Das neue Salz kann in der Humanmedizin als entzündungshemmendes Mittel verwendet werden. Es wurde mit dem bekannten 4-n-Butyl-3.5-dioxo-I.2-diphenylpyrazolidin verglichen.
Toxikologische Untersuchung
Die toxikologische Untersuchung wi.-dc nacheinander an der Maus und der Ratte vom Wistar-Stamin vorgenommen. Alle Tiere wurden in gleiche Gruppen eingeteilt, was ihr Gewicht sowie ihr Geschlecht betrifft. Das in Wasser unlösliche Produkt wurde oral in Form einer feinen Suspension in einer verdünnten Lösung Polyoxyäthylsorbitanmonooleat-Losung verabreicht.
Die Tiere wurden 48 Stunden lang beobachtet. und die LD50 wurde nach der Methode von L i t c Ii field und W i I c ο χ ο η errechnet. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Ergebnisse:
Neues Salz
4-n-Putyl-3,5-dioxo-1,2-diphenylpyrazolidin
Maus
LD50 (mg'kg) per os
2000
540
Ratte
LD10 (mg /kg) per os
3550
1000
I 670 378
Untersuchung der antiphlogistischen Wirkung
Der Versuch wurde bei Mäusen vorgenommen, die in gleichartige Gruppen eingeteilt worden sind. Um die entzündungshemmende Wirkung zu bestimmen, wurde die Rückbildung des Ödems untersucht, das auf der Unterseite der Hinterpfoten durch eine Injektion mit einem entzündungserregenden Mittel, Kaolin oder Formaldehyd, hei-vorgerufen worden war.
Die Rückbildung des Ödems wird durch den Gewichtsunterschied der Pfoten bestimmt, die nach Tötung der Tiere abgetrennt worden sind, und in % angegeben.
Die mit dem neuen Salz und 4-n-Butyl-3,5-dioxo-1.2-diphenylpyrazolidin erhaltenen Ergebnisse werden in den nachfolgenden Tabellen angegeben:
a) Kaoiin-Ödern bei der Maus
Substanz 250 Dosis (mg/kj:| 5(0 750
8% 375 I 39% 47%
Neues Salz 39% 47%
4-n-Butyl-3,5-di-
oxo-1,2-diphenyl- 35%
pyrazcilidin 20% 33%
30%
Neues Salz 30%
b) Formaldehyd-Ödem bei de Maus
Substanz
Neues Salz
4-n-Butyl-3.5-dioxo-1.2-diphenylpyrazolidin
4-n-Butyl-3.5-dioxo-1,2-diphenylpyrazolidin
Sterblichkeit
Regression des Ödems
0% 7%
0% 27%
0% 31%
0% 0%
0% 31%
0% 12%
0% 44%
20% 71%
Dosis
Img'kg)
oral
100
250
500
50
100
250
250
375
Die entzündungshemmende Wirkung; des neuen Salzes zeigt sich, im Vergleich zu derjenigen des 4-η - Butyl-3,5-dioxo- 1,2-diphcnylpyrazolidins. in einer besseren bzw. etwa gleichen Rückbildung des Kaolin-Ödems sowie in einer etwas verminderten Wirkung auf das Formaldehyd-Ödem. Unter Berücksichtigung der Toxizität beider Substanzen wirkt sich der Vergleich zugunsten des neuen Salze:* aus.
Die folgenden Beispiele erläutern da« erfindungsgcmäße Herstellungsverfahren.
Beispiel 1
Man löst unter Erwärmen 935 g 4-n-Butyl-3.5-dio.xo-1,2-diphenylpyrazolidin in 2,71 Aceton, die 20% Wasser enthalten, und filtriert, falls dies erforderlich ist, Dann löst man 853.5 g /f-Diälhylaminoäthylamid
der p-Chlorphenoxyessigsäure in 300 ecm Aceton mit einem Wassergehalt von 20% und gießt die Lösung in die erste Lösung. Es findet eine leichte Erwärmung statt, und die Lösung wird klar. Das Salz kristallisiert schnell. Man trocknet auf einem Büchner-Trichter und wäscht mit 450 ecm Aceton, das 20% Wasser enthält.
Man kristallisiert das erhaltene Produkt — 1702 g — aus 2450 ecm Aceton mit einem Wassergehalt von 20% um, und nach dem Trocknen im Trockenschrank bei 37°C erhält man 1535g (86%) des Produkts (Monohydrat).
Hs handelt sich um ein weißes kristallines Pulver, dessen Schmelzpunkt (Block nach M a q u e η η e) bei 87 bis 89^C liegt.
Das Produkt ist in Was.ser, Äther und Benzol unlöslich, ziemlich löslich in Dioxan und Chloroform (das Kristallwasser scheidet sich ab) und in Aceton sowie in Alkoholen löslich.
In Lösung bei einer Konzentration von 2 · 10 ~5 in 95%igem Äthylalkohol zeigen sich bei dem Produkt im Ultraviolettspektrum Maxima bei 227 und 270 m,u.
Wasserzugaben nach der Methode von Karl Fischer haben gezeigt, daß sich das Monohydrat mit der Zeit langsam hydratisiert bis zur Dihydratform, welche die beständige Form des Produkts zu sein scheint.
Beispiel 2
Man löst 853,5 g /f-Diäthylaminoäthylamid der p-Chlorphenoxyessigsäure in 1 1 Dimethylformamid und gibt eine Lösung von 925,5 g 4-n-Butyl-3,5-dioxo-1,2-diphenylpyrazolidin in 11 des gleichen Lösungsmittels zu. Anschließend verdünnt man mit 101 Wasser. Man filtriert, um das kristallisierte Produkt zu isolieren, das man auf diese Weise in einer Ausbeute von 93% erhält. Nach der Umkristallisation aus Aceton mit 20% Wasser beträgt die Ausbeute 79%. Das so erhaltene Produkt liegt in der Dihydraform vor; F. 87 bis 89°C.
Beispiel 3
Eine Lösung von 284,5 g ,-i-Diäthylaminoäthylamid der p-Chlorphenoxyessigsäure in 1 1 Methylenchlorid wird mit einer Lösung von 308,3 g 4-n-Butyl-3.5-dioxo-1,2-diphenylpyrazolidin in 500 ecm des gleichen Lösungsmittels gemischt. Das Lösungsmittel wird abdestilliert, und der ölige Rückstand wird in Aceton mit 20% Wasser aufgenommen, woraus das Produkt in Form seines Monohydrats kristallisiert. Die Ausbeute liegt bei 85%; F. 87 bis 89° C.
Beispiel 4
616 g 4-η-Butyl-3,5-dioxo- 1,2-diphenylpyrazolidin werden in 21 wäßrigem Methyläthylketon suspendiert. Außerdem wird eine Lösung von 568 g /i-Diäthylaminoäthylamid von p-Chlorphenoxyessigsäurc in 11 des gleichen Lösungsmittels hergestellt und mit der 1. Lösung gemischt. Infolge der durch die Umsetzung erfolgenden Erwärmung wird das gesamte 4-n-Butyl-3,5-dioxo-l,2-diphenylpyrazoIidin gelöst. Nach Erkalten erhält man das kristalline Produkt in Form seines Monohydrats in 90%iger Ausbeute; F. 87 bis 890C.
Beispiel 5
Zu einer Suspension von 308,3 g 4-n-Butyl-3,5-dioxo-l,2-diphenylpyrazolidin in 1,51 50%igem Äthylalkohol gibt man eine erwärmte Lösung von 284,5 g fi-Diäthylaminoäthylamid der p-Chlorphenoxyessigsäure in 1 1 des gleichen Lösungsmittels. Nach Erkalten isoliert man aus der erhaltenen Lösung das kristallisierte Produkt in Form seines Dihydrate das man in einer 86%igen Ausbeute erhält; F. 87 bis 89"C.
Beispiel 6
IQ 6,42 g des Chlorhydrats des /I-Diäthylamiiioüthylamids der p-Chlorphenoxyessigsäure, die in 35 ecm Wasser gelöst sind, und 6,16 g 4-n-ButyI-3,5-dioxo-1,2-diphenylpyrazolidin, die in 20 ecm 4%iger Natronlauge gelöst sind, sowie 35 ecm Wasser werden gemischt. Das Salz fällt aus undkristallisiert allmählich. Man erhält 11,6 g des Produkts in Form seines Dihydrats;F. 87 bis 890C.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung des Salzes aus4-n-ButyI-3,5-dioxo-l,2-diphenylpyrazoIidin und dem /i-Diäthylaminoäthylamid der p-Chlorphenoxyessigsäure der Formel
    QH5
    n-C4H9
    (H5C2I2NH-Ch2-CH2-NH-CO-CH2-O-
    —Cl ■ 1 bis 2H2O
    dadurch gekennzeichnet, daß man in an sich bekannter Weise entweder
    a) 4-n-Butyl-3,5-dioxo-l,2-diphenylpyrazolidin und das //-Diäthylaminoäthylamid der p-Chlorphenoxyessigsäure in äquimolaren Mengen in einem organischen Verdünnungsmittel umsetzt und während oder nach der Umsetzung Wasser zufügt oder
    b) das Natriumsalz des 4-n-Butyl-3,5-dioxo-l,2-diphenylpyrazoIidins und das Hydrochlorid des /i-Diäthylaminoäthylamids der p-Chlorphenoxyessigsäure in äquirnolaren Mengen in Wasser umsetzt.

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2238504C3 (de) l-Phenoxy-S-alkylaminopropan^-ol -Derivate
DE1445186C3 (de) 3,3'-Di-2-imidazolin-2-yl-carbanilid
DE1620449B2 (de) Substituierte benzimidazole und verfahren zu ihrer herstellung
DE1595876A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Aminomethylderivaten von Rifamycin SV
DE2921660A1 (de) 5-nitroimidazolderivate, verfahren zu ihrer herstellung und diese verbindungen enthaltende antiprotozoen-mittel
DE3438244C2 (de)
DE2456098C3 (de) Xanthen- und Thioxanthen-Derivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese Verbindungen enthaltende Arzneimittel
DE2427272C3 (de) 1-(2-(β-Naphthyloxy)-äthyl)-3-methyl -pyrazolon-(5), Verfahren sowie Verwendung als Antithrombotikum
DE1670378C (de) Verfahren zur Herstellung des Salzes aus4-n-Butyl-3,5-dioxo-l,2-diphenylpyrazolidin und dem beta-Diäthylamino-äthylamid der p-Chlorphenoxyessigsäure
DE1670378B (de) Verfahren zur Herstellung des Salzes aus 4 n Butyl 3,5 dioxo 1,2 diphenylpyrazo lidin und dem beta Diathylamino athylamid der p Chlorphenoxyessigsaure
DE2038035A1 (de) 2-Amino-pyrido eckige Klammer auf 2,3-d eckige Klammer zu pyrimidin-4(3H)on-Derivate
DE2519077C3 (de) 3-Amino-4,5,6,7-tetrahydroindazole, Verfahren zu ihrer Herstellung und sie enthaltende pharmazeutische Zubereitungen
DE2043817C3 (de) 1,4-Dihydro-3-carboxy-cyclopentano-(h)-chinolon-(4)-derivate, Verfahren zu deren Herstellung sowie deren Verwendung zur Bekämpfung antibakterieller Erkrankungen
DE2025819A1 (de) alpha-Aminopenicillinverbindungen und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2011885C3 (de) 1,4-Dihydro-3-carboxy-cyclopentano (h)-chinolon-(4)-derivate, Verfahren zur Herstellung derselben und ihre Verwendung
DE2005104C2 (de) 1-Alkyl-6,7-methylendioxy-4(1H)-oxocinnolin-3-carbonsäuren und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2247828A1 (de) Sulfamoyl-anthranilsaeuren und verfahren zu ihrer herstellung
DE1670539C3 (de) Diacylthiamine und Verfahren zu deren Herstellung
DE1150976B (de) Verfahren zur Herstellung von als Psychotherapeutica geeigneten basischen Fluorenverbindungen
DE1468863C (de) Verfahren zur Herstellung von N n Butyl N (3 chlor 4 sulfamidophenyl) benzamidinen
DE2218248C3 (de) Picolinsäure-dithiocarbamate
DE1543536B2 (de) 5 Nitro 2 furyl mtronsaurederi vate und Verfahren zu deren Herstellung
DE1130811B (de) Verfahren zur Herstellung eines Acylierungsproduktes von Vitamin-B-orthophosphorsaeureester und Salzen davon
DE2124572A1 (de) Anthelmintisch wirksame Imidazohnyl athyl dithiocarbaminsaureester und Ver fahren zu ihrer Herstellung
DE3000209A1 (de) N-(3-(1'-3''-oxapentamethylenamino-aethylindenamino)-2,4,6-trijodbenzoyl) - (beta) -amino-(alpha) -methylpropionitril, ein verfahren zu dessen herstellung und dessen verwendung als zwischenprodukt