DE1669093C3 - Anstrich- und Beschichtungsmittel auf Basis wäßriger Polyacrylat- oder Polymethacrylat-Dispersionen - Google Patents
Anstrich- und Beschichtungsmittel auf Basis wäßriger Polyacrylat- oder Polymethacrylat-DispersionenInfo
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andersartige Comonomere einpolymerisiert enthalten. vinylalkohol als Schutzkolloid enthalten, sie über-Sie
leiten sich vorzugsweise von Methylmethacrylat, treffen diese jedoch hinsichtlich ihrer Verseifungsbetert.-Butylacrylat,
n-Butylacrylat. lsobutylacrylat, ständigkeit. Im Vergleich zu Anstrichmitteln auf Basis
2-Äthyihexylacrylat und/oder Äthylacrylat ab. Als von wäßrigen Dispersionen von Polyacrylaten oder
Comonomere, die häufig in Mengen von 10 bis 45 Ge- 5 Polymethacrylate^ die neben den üblichen Emulgawichtsprozent,
bezogen auf die Mischpolymerisate, toren synthetische Schutzkolloide enthalten, zeigen sie
sinpolymerisiert sind, seien vor allem Vinylester, wie einen wesentlich verbesserten Verlauf und sind wesentbesonders
Vinylacetat und Vinylpropionat, vinylaro- lieh weniger schimmelanfällig als bekannte Anstn:hmatische
Verbindungen, wie besonders Styrol, Vinyl- mittel auf gleicher Bindemittelbasis, die Casein enthalogenide,
wie Vinylchlorid und Vinylidenchlorid, io halten. Anstrichmittel auf Basis von wäßrigen Disper-
und Nitrile von «,/S-olefinisch ungesättigten Mono- sionen von Polyacrylaten oder Polymethacrylaten und
carbonsäuren, wie besonders Acrylnitril, genannt. Als den üblichen Pigmenten, die nicht die Zusatzstoffe (A),
Comonomere für die Polyacrylate bzw. Polymeth- (B), und (C) gemeinsam, sondern lediglich einen oder
acrylate, die meist in untergeordneten Mengen, bei- zwei der Zusatzstoffe (A), (B), und/oder (C) enthalten,
spielsweise in Mengen von 1 bis 10 Gewichtsprozent 15 weisen einen wesentlich schlechteren Verlauf auf.
in die Mischpolymerisate einpolymerisiert sind, korn- Die neuen Anstrichmittel sind vor allem für die in
men besonders α,/S-monoolefinisch ungesättigte Mono- der Praxis als Seidenglanz- und Hochglanzanstriche
und Dicarbonsäuren mit 3 bis 5 Kohlenstoffatomen, bekannten Anstriche von Interesse. Sie kommen
wie vorzugsweise Acrylsäure, Methacrylsäure und außerdem als sogenannte Papierstreichmassen zur
Maleinsäure sowie deren Amide und N-Methylol- 20 Herstellung von gestrichenen Papieren sowie zum Beamide
in Betracht. schichten von Textilien und Leder in Frage.
Die wäßrigen Polyacrylat- bzw. Polymethacrylat- Als Maß für den Verlauf der Anstrich- und Uber-
Dispersionen können in üblicher Weise, beispielsweise zuesmittel werden im folgenden »Verlaufsnoten« genach
dem Verfahren der USA.-Patentschrift 2 795 564 nannt, denen folgende Prüfvorschrift zugrunde hegt:
unter Verwendung der üblichen anionischen und 25 Auf einer Glasplatte wird mit dem »Spiral-Filmziehnichtionischen
Emulgatoren, wie sie z.B. in der gerät« Typ 538 (Fa. Erichson) ein μ-starker Filmdes
deutschen Patentschrift 1055 239 beschrieben sind, Anstrichmittels naß aufgetragen. Die Ziehspirale
sowie der üblichen radikalbildenden Katalysatoren wirkt ähnlich wie ein Pinsel, wobei jedoch der Zwischendurch
Emulsionspolymerisation der Monomeren her- raum zwischen den »Pinselborsten« (hier den Spiralgestellt
sein. Sie sind vorzugsweise feindispers und frei 30 windungen) genau definiert ist. Das Anstrichmittel
oder arm an Schutzkolloiden. Die mittlere Teilchen- wird beim Aufziehen gleichmäßig in Riefen durcngegröße
der Polymerisate liegt mit Vorteil zwischen 0,1 lassen, die sich dann, je nach den Verlaufeigenschaften,
und 0 3 μ und der Gehalt an Schutzkolloiden Vorzugs- von selbst zu einer gleichmäßig dicken Schicht nivelweise
unter 2 Gewichtsprozent. Ihr Gehalt an Poly- lieren. Bleiben die Riefen mehr oder weniger gut
acrylat- bzw. Polymethacrylat-Feststoff liegt im allee- 35 erkennbar, so ergibt sich ein Rückschluß auf die Vermeinen
zwischen 40 und 60 °„. laufseigenschaften der Riefsubstanz. Beim obenge-Für
die neuen Anstrich- und Beschichtungsmittel nannten Gerät ist der Abstand zwischen den Rieten
können die üblichen Pigmente sowie gegebenenfalls 2 mn.. Man trocknet den Film dann bei einer Tempe-Füllstoffe,
z. B. Titandioxid, Zinkweiß, Bleiweiß, Kalk- ratur von 20uC während etwa 20 Minuten, tme verspät
Kaolin, Talkum, Kreide usw. in den üblichen 40 laufsnote 1 bedeutet dann, daß die Reifen wahrend des
Mengen verwendet werden. Ihr Anteil liegt meist Trocknens vollständig verschwinden. Bei * erlautszwischen
5 und 60, vorzugsweise zwischen 10 und note 2 verschwinden während des Trocknens 70 o der
40 Gewichtsprozent, bezoeen auf die Anstrich- bzw. Riefen, bei Verlaufsnote 3 nur 30 /o der Rieten. Bei
Beschichtungsmittel. Zusätzlich können die Anstrich- Verlaufsnote 4 bleiben beim Trocknen alle Rieten er-
und Beschichtungsmittel noch andere übliche Zusatz- 45 halten. Verlaufsnote 1 entspricht somit einem ausgestoffe
z. B. Dispergier- oder Netz- und Antischaum- zeichneten, Verlaufsnote 4 einem sehr scniecnten
mittel, in den üblichen Mengen enthalten. Verlaufsverhalten des Anstrichmittels.
Die neuen Anstrich-und Beschichtungsmittel können Die in den folgenden Beispielen angegebenen leue
in an sich üblicher Weise durch Vermischen der Korn- und Prozente beziehen sich auf das Gewicht,
ponenten hergestellt werden. Soweit nicht schon die 50
eine oder andere Komponente beispielsweise ein Poly- Beispiel 1
äthylenoxid Derivat eines monoolefinisch ungesättigten . .
Fettalkohols oder ein geeignetes N-Vinylpyrrolidon- Man mischt 100 Teile ernenn üblicher Weise herge-
Polymerisat von der Herstellung her in der wäßrigen stellten 50°oigen wäßrigen Dispersion (pH 7 5 bis 9)
Polyacrylat- bzw. Polymethacrylat-Dispersion in aus- 55 eines Mischpolymerisates aus 47 0 n-Butyiacryia ,
reichender Menge vorhanden ist, können die Zusatz- 49\ Styrol, 2,5"0 Methacrylsäure und 2,5 o Acrylstoffe
(M, (B) und (C) beispielsweise den Gemischen amid mit 0,5 Teilen einer 1-normalen waUngen INaaus
den Pigmenten und den wäßrigen Polyacrylat- bzw. iriumhydroxidlösung, 5 Teilen einer 20 %.gen wäßrigen
Polymethacrylat-Dispersionen oder auch - vor der Lösung eines Anlagerungsproduktes von 25 Mol
Herstellung derartiger Gemische — den wäßrigen 60 Äthylenoxid an ein Mol Spermolalkohol, 2 Teilen
Polyacrylat- bzw. Polymethacrvlat-Dispersionen züge- einer 25"„igen wäßrigen Lösung von Natriumoleat,
[.,_, werden ' und 75 Teilen eines Gemisches aus 50 Teilen Titan-
Die erfindungseemäßen Anstrich- bzw. Beschiel,- dioxid Rutel RN 56, 15 Teilen einer 2 %igen wäßrigen
tungsmittel sind sehr gut lagerbeständig und zeigen ein Lösung eines Polyphosphates und 10 ^" e'n«
ausgezeichnetes Fließverhalten sowie einen ausge- 65 30°„igen wäßr.gen Losung eines Mischpolymer, ates
zeichneten Verlauf. Hinsichtlich ihres Verlaufs sind sie aus 70Teiler, N-Vinylpyrrol.don und 30.Teilen1 V.nylbeispielsweise
Anstrichmitteln auf Basis von solchen propionat. Hierzu fugt man etwa 0-75 Teile: eines
Polyvinylester-Dispersionen vergleichbar, die Poly- handelsüblichen Entschäumers und zur besseren
5 6
Filmbildung bei den üblichen Verarbeitungstempera- Man erhält eine Beschichtungsmasse der Verlaufsturen
3 Teile eines Gemisches aus gleichen Teilen note 4.
Toluol und Butylglykol. Nach gründlichem Homogeni- Verelei-hsversuch (e)
sieren erhält man ein gut lagerfähiges Anstrichmittel
sieren erhält man ein gut lagerfähiges Anstrichmittel
für die Herstellung von sogenannten Hochglanzan- 5 Man arbeitet wie im Beispiel 2 angegeben, setzt aber
strichen, das die Verlaufsnote 1 hat. an Stelle der wäßrigen Lösung des Polyäthylenoxid-
, . , , . . Derivates 1,5 Teile Wasser zu. Die Beschichtunss-
Vergle.chsversuch (a) masse erhüh die Verlaufsnoie 3.
Man arbeitet wie im Beispiel 1 angegeben, setzt . .
jedoch dem Anstrichmittel an Stelle der Natriumoleat- io B e ι s ρ ι e 1 3
lösung und der Lösung des Polyäthylenoxid-Derivates Man mischt 100 Teile einer in üblicher Weise hcrgelediglich 5 Teile Wasser zu. Erhalten wird ein Anstrich- stellten 46%igen wäßrigen Dispersion eines Mischmittel der Verlaufsnote 4. polymerisates aus 40% Methylmethacrylat und 60",, ,, . . , , ., . Äthylacrylat mit 0,5 Teilen einer 1-normalen Natrium-Vergleichsversuch (b) ,5 hydroxidlösung, 5 Teilen einer 20%igen wäßrigen
jedoch dem Anstrichmittel an Stelle der Natriumoleat- io B e ι s ρ ι e 1 3
lösung und der Lösung des Polyäthylenoxid-Derivates Man mischt 100 Teile einer in üblicher Weise hcrgelediglich 5 Teile Wasser zu. Erhalten wird ein Anstrich- stellten 46%igen wäßrigen Dispersion eines Mischmittel der Verlaufsnote 4. polymerisates aus 40% Methylmethacrylat und 60",, ,, . . , , ., . Äthylacrylat mit 0,5 Teilen einer 1-normalen Natrium-Vergleichsversuch (b) ,5 hydroxidlösung, 5 Teilen einer 20%igen wäßrigen
Man arbeitet wie im Beispiel 1 angegeben, setzt aber Lösung eines Anlagerungsproduktes von 25 Mo!
dem Anstrichmittel an Stelle der wäßrigen Lösung des Äthylenoxid an ein Mol Spermölalkohol, 2 Teilen
Polyäthylenoxid-Derivates, 5 Teile Wasser zu. Erhalten einer 25%igen wäßrigen Lösung von Kaliumoleat und
wird ein Anstrichmittel der Venaufsnote 2 bis 3. 75 Teilen eines Gemisches aus 50 Teilen Rutil, 15 Tci-
R . . . 9 20 len einer 2 "„igen Poiyphosphatlösung und 10 Teilen
eispie ~ einer 30"„ieen Lösung eines Mischpolymerisates aus
Man mischt 30 Teile einer in üblicher Weise herge- 70 Teilen N-Vinylpyrrolidon und 30 Teilen Vinylstellten
50%igen Dispersion eines Mischpolymerisates propionat. Hinzu fügt man 0,5 Teile eines handelsaus
49% n-Butylacrylat, 48% Styrol, 1,5% Acrylsäure üblichen Entschäumers. Nach gründlichem Mischen
und 1,5% Methacrylamid mit 61 Teilen Wasser, dem 25 erhall man ein gut lagerfähiges Anstrichmittel für die
0,1 Teile Natriumhydroxid zugesetzt sind und gibt Herstellung von sogenannten Glanzanstrichen, das
100 Teile Chinaclay, 0,3 Teile Natriumpolyacrylat die Verlaufsnote 1 hat (Glanz gemessen mit der
(Dispergiermittel) und 1,5 Teile einer 30%igen wäßri- üblichen Methode, nach Länge: Glanzvvert 28).
gen Lösung eines Anlagerungsproduktes von 25 Mol
gen Lösung eines Anlagerungsproduktes von 25 Mol
Äthylenoxid an ein Mol Spermölalkohol, 0,8 Teile 30 Vergleichsversuch (f)
einer 25%igen Lösung von Ammoniumoleat und Man arbeitet wie im Beispiel 3 angegeben, gibt
10 Teile einer 30%igen wäßrigen Lösung eines Misch- jedoch an Stelle der Kaliumoleatlösung 2 Teile Wasser
polymerisates aus 70 Teilen N-Vinylpyrrolidon und zu. Die Anstrichfarbe erhält die Verlaufsnote 2 (Glanz-
30 Teilen Vinylpropionat hinzu. wert 24).
Nach gründlichem Mischen im Schnellrührer erhält 35 Vergleichsversuch (g)
man eine sehr gut flußfähige Masse, die für die Beschichtung von Papier besonders gut geeignet ist. Sie Man arbeitet wie im Beispiel 3 angegeben, gibt hat die Verlaufsnote 1 bis 2. jedoch an Stelle der Kaliumoleatlösung und der Lösung v ... . , . des Polyäthylenadduktes 7 Teile Wasser zu.
vergieicnsversucn (c; 40 Die Anstrichfarbe erhä!t die Verlaufsnote 3 (Glanz-
man eine sehr gut flußfähige Masse, die für die Beschichtung von Papier besonders gut geeignet ist. Sie Man arbeitet wie im Beispiel 3 angegeben, gibt hat die Verlaufsnote 1 bis 2. jedoch an Stelle der Kaliumoleatlösung und der Lösung v ... . , . des Polyäthylenadduktes 7 Teile Wasser zu.
vergieicnsversucn (c; 40 Die Anstrichfarbe erhä!t die Verlaufsnote 3 (Glanz-
Man arbeitet wie im Beispiel 2 angegeben, gibt wert 21).
jedoch an Stelle der Lösung des Vinylpyrrolidonmisch- Vergleichsversuch (h)
polymerisates, 20 Teile einer 8%igen Methylzelluloselösung zu. Man erhält eine »stockige« Beschichtungs- Man arbeitet wie im Beispiel 3 angegeben, gibt masse der Verlaufsnote 4. 45 jedoch an Stelle der 10 Teile einer 30%igen Lösung Vi-U u iA\ des Vinylpyrrolidon-Mischpolymerisates 20 Teile einer vergieicnsversucn (d) 8%igen Methylzelluloselösung, bzw. 25 Teile einer
polymerisates, 20 Teile einer 8%igen Methylzelluloselösung zu. Man erhält eine »stockige« Beschichtungs- Man arbeitet wie im Beispiel 3 angegeben, gibt masse der Verlaufsnote 4. 45 jedoch an Stelle der 10 Teile einer 30%igen Lösung Vi-U u iA\ des Vinylpyrrolidon-Mischpolymerisates 20 Teile einer vergieicnsversucn (d) 8%igen Methylzelluloselösung, bzw. 25 Teile einer
Man arbeitet wie im Beispiel 2 angegeben, setzt 4%,igen Hydroxyäthylzelluloselösung oder 10 Teile
jedoch an Stelle der Ammoniumoleatlösung und der einer 8%igen ammoniumalkalischen Polyacrylsäure-
LösungdesPolyäthylenoxid-Derivateslediglich2,3Teile 50 lösung hinzu. In allen Fällen ist die Verlaufsnote 4
Wasser zu. (Glanzwert 18).
Claims (1)
- aufgeschlossen, zu Zersetzungen und Befall durchPatentanspruch: Microorganismen neigt.Es wurde nun gefunden, daß Anstrich- und Beschich-Anstrich- und Beschichtungsmittel auf Basis von tungsmittel auf Basis von wäßrigen Polyacrylat- oder wäßrigen Polyacrylat- oder Polymethacrylat-Di- 5 Polymethacrylat-Dispersionen und üblichen Pigmenspersionen und ülüchen Pigmenten, die übliche ten, die übliche anionische und n.cht.onische Emulgaanionische und nichtionische Emulgiermittel ent- toren enthalten, besonders vorteilhafte Eigenschaften halten, gekennzeichnetdurch einen Ge- aufweisen, wenn sie Zusätze aus (A) Alkali- und/oder halt an (A) Alkali- und/oder Ammoniumsalzen Ammoniumsalzen monoolefinisch ungesättigter, 12 bis von monoolefinisch ungesättigten, 12 bis 20 Kohlen- io 20 Kohlenstoffatome enthaltender Fettsauren und, oder stoffatome enthaltenden Fettsäuren und/oder Tür- Türkischrotöl, (B) Anlagerungsprodukten aus monokischrotöl, (B) Anlagerungsprodukten von 20 bis olefinisch ungesättigten, 14 bis 20 Kohlenstoffatomen 30MoI Äthylenoxid an monoolefinisch unge- enthaltenden Fettalkoholen und 20 bis 30 Mol Athylensättigten 14 bis 20 Kohlenstoffatome enthaltenden oxid und (C) Homopolymensaten des N-Vmylpyrroli-Fettalkoholen und (C) Poly-N-vinylpyrrolidon und/ 15 dons oder wasserlöslichen Mischpolymerisaten des oder wasserlöslichen Mischpolymerisaten des N-Vi- N-Vinylpyrrolidons mit 10 bis 45 Gewichtsprozent, nylpyrrolidons mit 10 bis 45 Gewichtsprozent, bezogen auf diese Mischpolymerisate, Vinylestem entbezogen auf die Mischpolymerisate, Vinylestem. halten. Als Alkalisalze von monoolefinisch ungesättigten Fettsäuren kommen vor allem die Natrium- und 20 Kaliumsalze in Frage. Von besonderem Interesse sindNatrium-, Kalium- und Ammoniumoleat. An Stelledieser Alkali- bzw. Ammoniumsalze oder zusammen mit diesen kann auch Türkischrotöl verwendet werden, doch werden die fettsauren Alkali- bzw. Ammonium-Anstrich- und Beschichtungsmittel auf Basis von 25 salze vorgezogen. Die Menge an Komponente (A) in wäßrigen Polyvinylester-Dispersionen und von Poly- den Anstrich- und Beschichtungsmitteln liegt im allge- «crylat- oder Polymethacrylat-Dispersionen sowie meinen zwischen 0,1 und 3 Gewichtsprozent und beüblichen Pigmenten, wie Titandioxid, Zinkweiß, oder trägt vorzugsweise 0,3 bis 1 Gewichtsprozent, bezogen Farbpigmenten finden in großem Umfang Verwen- auf die Anstrich- bzw. Beschichtungsmittel,
dung, beispielsweise zur Herstellung von Anstrichen 30 Als Polyäthylenoxid-Derivate von olefinisch ungeftuf Holzoberflächen, metallischen Oberflächen, Häuser- sättigten Fettalkoholen werden solche aus monolassaden oder auch beider Herstellung von gestrichenen olefinisch ungesättigten, 16 bis 18 Kohlenstoffatome Papieren. Dabei zeigen Anstrich- und Beschichtungs- enthaltenden Fettalkoholen, wie Spermölalkohol, vormittel auf Basis wäßriger Polyvinylester-Dispersionen, gezogen. Sie enthalten vorzugsweise 20 bis 30 Äthylenbeispielsweise auf Basis von Polyvinylacetat oder Poly- 35 oxideinheiten. Die Menge an derartigen Polyäthylenvinylpropionat auch wenn sie übliche Pigmente und oxid-Derivaten in den Anstrich- und Beschichtungs· Füllstoffe enthalten, dann einen besonders guten mitteln liegt im allgemeinen zwischen 0,1 und 5 GeVerlauf, wenn sie Polyvinylalkohol als Schutzkolloid wichtsprozent und beträgt vorzugsweise 0,3 bis 2 Gevon der Herstellung her enthalten. wichtsprozent, bezogen auf die Anstrich- und BeschickAnstrich- und Beschichtungsmittel auf Basis von 40 tungsmittel.wäßrigen Polyacrylat- oder Polymethacryiat-Disper- Die für die neuen Anstrich- und Beschichtungs· sionen, die feindispers und meist niederviskos sind, mittel geeigneten Homopolymerisate des N-Vinylweisen vor allem, wenn sie im Gemisch mit Pigmenten pyrrolidone haben meist K-Werte (bestimmt nach und Füllstoffen eingesetzt werden, einen wesentlich H. Fikentscher, Cellulose-Chemie, Band 13 schlechteren Verlauf auf als entsprechende Mittel 45 [1932], S. 58) zwischen 60 und 120, insbesondere: auf Basis von Polyvinylester-Dispersionen, die Poly- zwischen 80 und 100, und sind wasserlöslich. Als vinylalkohol als Schutzkolloid enthalten. Zur Verbesse- Komponente (C) von besonderem Interesse sind die in rung des Verlaufs hat man daher schon versucht, Ver- üblicher Weise hergestellten wasserlöslichen Mischdickungsmittel, wie Polyvinylalkohol, Celluloseäther polymerisate aus N-Vinylpyrrolidon und 10 bis 45 Geoderauchz. B. solche auf Polyacrylat-Basis (vgl. Farbe 50 wichtsprozent, bezogen auf das Mischpolymerisat, an Und Lack, 1964, Nr. 1, S.29 bis 35) zuzusetzen. Hier- Vinylestem, wie Vinylacetat, Vinylpropionat oder durch kann zwar der Verlauf von Anstrichmitteln etwas Vinyllaurat, vorzugsweise mit Vinylpropionat. Beverbessert werden. Der Verlauf von Anstrich- oder sonders gute Ergebnisse wurden mit wasserlöslichen Beschichtungsmassen auf Basis von Polyvinylester- Mischpolymerisaten des N-Vinylpyrrolidons erzielt, die Dispersionen, die von der Polymerisation her bereits 55 30 bis 40 °o ihres Gewichtes an Vinylpropionat ein-Polyvinylalkohol enthalten, kann durch derartige polymerisiert enthielten. Der Anteil an derartigen Zusätze jedoch nicht erreicht werden. N-Vinylpyrrolidon-Polymerisaten in den Anstrich-Im allgemeinen fügt man Anstrich- und Beschich- und Beschichtungsmitteln liegt im allgemeinen zwischen tungsmitteln auf Basis wäßriger Polyacrylat- oder 1 und 5 Gewichtsprozent, bezogen auf die Anstrich-Polymethacrylat Dispersionen deshalb in der Praxis 60 bzw. Überzugsmittel.Casein zu (vgl. zum Beispiel Official Diggesl, Vol. 32, Für die Herstellung der neuen Anstrich- und Be-Nr. 424, S. 706). Auf diese Weise werden zwar An- Schichtungsmittel sind die für Anstrich- und Beschich-strich- und Beschichtungsmittel erhallen, deren Verlauf tungsmitlel üblichen wäßrigen Dispersionen von PoIy-dem der entsprechenden Mittel auf Basis von Poly- acrylaten und Polymethacrylaten geeignet wobei dievinylester-Dispersionen entspricht, bei dem mitver- 65 Polyacrylate bzw. Polymetliacrylateimallgemeinenmin-wendeten Casein handelt es sich jedoch um ein Natur- dcstens 40%, bezogen auf das Polymerisat, an Acryl-produkt, dessen Eigenschaften gewissen Schwankungen und/oder Methacrylsäureester!! von 1 bis 8 Kolilen-unterworfen ist und das. in üblicher Form mit Alkalien Stoffatomen enthaltenden Alkanolen und meist noch
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB0096509 | 1968-02-06 | ||
| DEB0096509 | 1968-02-06 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1669093A1 DE1669093A1 (de) | 1971-05-06 |
| DE1669093B2 DE1669093B2 (de) | 1974-03-14 |
| DE1669093C3 true DE1669093C3 (de) | 1976-06-24 |
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