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DE1667759B2 - Kristalliner, synthetischer zeolith - Google Patents

Kristalliner, synthetischer zeolith

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Publication number
DE1667759B2
DE1667759B2 DE1967U0014117 DEU0014117A DE1667759B2 DE 1667759 B2 DE1667759 B2 DE 1667759B2 DE 1967U0014117 DE1967U0014117 DE 1967U0014117 DE U0014117 A DEU0014117 A DE U0014117A DE 1667759 B2 DE1667759 B2 DE 1667759B2
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DE
Germany
Prior art keywords
zeolite
omega
mixture
sio
composition
Prior art date
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Granted
Application number
DE1967U0014117
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English (en)
Other versions
DE1667759A1 (de
Inventor
Edith Marie Buffalo; Kellberg Elsa Rose Snyder; N.Y. Flanigen (V.StA.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Union Carbide Corp
Original Assignee
Union Carbide Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Union Carbide Corp filed Critical Union Carbide Corp
Publication of DE1667759A1 publication Critical patent/DE1667759A1/de
Publication of DE1667759B2 publication Critical patent/DE1667759B2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B39/00Compounds having molecular sieve and base-exchange properties, e.g. crystalline zeolites; Their preparation; After-treatment, e.g. ion-exchange or dealumination
    • C01B39/02Crystalline aluminosilicate zeolites; Isomorphous compounds thereof; Direct preparation thereof; Preparation thereof starting from a reaction mixture containing a crystalline zeolite of another type, or from preformed reactants; After-treatment thereof
    • C01B39/34Type ZSM-4

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Materials Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Silicates, Zeolites, And Molecular Sieves (AREA)

Description

JxR2O + yM2O~j :Al2O3:zSiO2 :aH2O
worin R Wasserstoff, Ammonium, Alkylammonium oder ein Gemisch dieser Kationen, M wenigstens ein Alkalimetall, Erdalkalimetall, Übergangsmetall oder seltenes Erdmetall aus der Reihe der Lanthaniden bedeutet, χ für eine Zahl von etwa O bis etwa 0,7, π für die Wertigkeit von M, y für eine Zahl von etwa 0,5 bis etwa 1,5 steht und die Summe χ + y etwa 0,5 bis etwa 1,5 ist, ζ einen Wert von etwa 5 bis etwa 20 und α einen Wert von etwa 0 bis etwa 10 besitzt.
2. Kristalliner, synthetischer Zeolith nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rest R Tetramethylammonium und der Rest M Natrium bedeutet.
3. Kristalliner, synthetischer Zeolith nach einem der Ansprüche l oder 2, gekennzeichnet durch die im Molverhältnis der Oxyde ausgedrückte Zusammensetzung der Formel
[x((CH3)4N)2O + >>Na2O]
:AI2O3:5-12SiO2:0-10H2O
in der χ und y die genannte Bedeutung besitzen.
4. Verfahren zur Herstellung eines kristallinen, synthetischen Zeoliths nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß man ein wäßriges Reaktionsgemisch der folgenden, in Molverhältnissen der Oxyde ausgedrückten Zusammensetzung
(Me4N)2O von>0 bis etwa 0,2
Na2O + (Me 4N)2O
SiO2
(Me4N)2O
(Me4N)2O + Na2O
SiO2/Al2O3
H2O
(Me4N)2O + Na2O
von etwa 0,1 bis etwa 0,6
von > O bis etwa 0,6
von etwa 5 bis etwa 30
von etwa 10 bis etwa 125
wobei Me für CH3 steht, bei einer Temperatur zwischen etwa 20 und 210° C digeriert und die entstandenen Kristalle des Zeoliths isoliert.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß man das Reaktionsgemisch bei einer Temperatur zwischen etwa 90 und 180° C digeriert.
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5. dadurch gekennzeichnet, daß man ein wäßriges Reaktionsgemisch der folgenden in Molverhältnissen der Oxyde ausgedrüc'.v. ^n Zusammensetzung verwendet.
(Me4N)2O + Na2O
SiO2/Al2O3
H2O
(Me4N)2O + Na2O
von etwa 6 bis etwa 10 von etwa 15 bis etwa 60
Na2O + (Mc4N)2O
SiO,
von etwa 0,2 bis etwa 0.4 Die Erfindung betrifft neue synthetische kristalline zeolithische Molekularsiebe und ein Verfahren zu ihrer Herstellung. Die neuen kristallinen Zeolithe gemäß der Erfindung zeichnen sich durch hervorragende Beständigkeit gegen Wärme, Wasserdampf und Säuren und durch die Fähigkeit aus. Molekül· von großen Dimensionen zu adsorbieren.
ίο Die sogenannten Aluminosilicate mit Netzslrukuir umfassen Feldspate, Feldspathoide und Zeolithe, die sämtlich Strukturen haben, die aus dreidimensionalen Zusammenlagerungen von SiO2- und AlO4-Tetraedern bestehen. Die Kristallstrukturen vieler Zeolithe weisen ferner Zwischenräume von molekularen Abmessungen auf, die durch Hydratwasser besetzt sind. Unter entsprechenden Dehydratisierunpsbedingungen können diese Zeolithe als wirksame Adsorptionsmittel verwendet werden, die Adsorbatmoleküle in den Zwischenräumen zurückhalten. Diese Kanäle sind durch öffnungen im Kristallgitter zugänglich. Die öffnungen begrenzen die Größe und Form der Moleküle, die adsorbiert werden können. Eine Trennung von Gemischen von Molekülen nach ihren Abmessungen, wobei gewisse Moleküle durch den Zeolith adsorbiert werden, während andere abgewiesen werden, ist somit möglich. Diese charakteristische Eigenschaft vieler kristalliner Zeolithe führte zu ihrer Bezeichnung als »Molekularsiebe«. Neben der Molekülgröße und -form können jedoch auch andere Faktoren die selektive Adsorption gewisser Fremdmoleküle durch Molekularsiebe beeinflussen. Zu diesen Faktoren gehören die Polarisierbarkeit und Polarität der Adsorbatmoleküle, der Grad, in dem organische Adsorbate ungesättigt sind, die Größe und das Polarisationsvermögen des Zwischenraumkations, die Anwesenheit von Adsorbatmolekülen in den Zwischenräumen und der Hydratisierungsgrad des Zeoliths. Die zeolithischen Molekularsiebe haben nicht nur einzigartige Adsorptionseigenschaften, sondern gewisse zeolithische Molekularsiebe sind, insbesondere nach chemischer Modifikation, ausgezeichnete Katalysatoren für Verfahren zur Umwandlung von Kohlenwasserstoffen, z. B. für die Reformierung, Krackung, Isomerisierung, Dehydrierung u. dgl. Die Mechanismen, nach denen die Katalyse verläuft, sind jedoch sehr verwickelt, so daß die genauen chemischen Eigenschaften der Zeolithe, die zu einer bestimmten katalytischen Aktivität beitragen, nicht vollständig geklärt sind.
Während der letzten wenigen Jahre sind etwa 30 Arten von synthetischen kristallinen Zeolithen hergestellt worden. Sie lassen sich voneinander und von den natürlich vorkommenden Zeolithen auf der
6S Grundlage von Faktoren, wie Zusammensetzung, Kristallstruktur und Adsorptionseigenschaften, unterscheiden. Ein geeignetes Mittel zur Unterscheidung dieser Verbindungen ist beispielsweise ihr Röntgen-
Pulverdiagramm. Das Vorhandensein einer Anzahl von Zeolithen mit ähnlichen, aber unterscheidbaren Eigenschaften ermöglicht in vorteilhafter Weise die Wahl eines bestimmten Zeolithe mit optimalen Eigenschaften für einen bestimmten Zweck.
Gegenstand der Erfindung ist ein neuer synthetischer kristalliner Zeolith vom Molekularsiebtyp mit vorteilhaften Adsorptionseigenschaften. Die Erfindung betrifft ferner einfache und wirksame Verfahren zur Herstellung der neuen erfindungsgemäßen Zeolithe.
Da es keine systematische Methode zur chemischen Bezeichnung von komplexen synthetischen Aluminosilicaten gibt, verwenden die Forscher auf den Zeoluhgebiel im allgemeinen ein Kennzeichnungssystem aus großen römischen Buchstaben oder griechischen Buchstaben oder beiden. Demgemäß werden die erfindungsgemäßen synthetischen zeolithischen Molekularsiebe nachstehend als »Zeolith omega« bezeichnet.
Die Zusammensetzung von Zeolith omega kann suichiometrisch in Molverhältnissen der Oxyde wie folgt ausgedrückt werden:
TvR2O
: Al2O3: zSiO2 :αΗ20
fenschreiber verwendet Die Höhen I der Maxima und die Lagen als Funktion von 2Θ, wobei θ der Braggsche Winkel ist, wurden vom Spektrometerstreifen abgelesen. Hieraus wurden die relativen
Intensitäten und die beobachteten Werte von <i(A}, dem Zwischenebenenabstand in Ä entsprechend den aufgerechneten Linien, ermittelt. In Tabelle A sind die wichtigeren Zwischenebenenabstände, d. h. die d(Ä)-Werte, für Zeolith omega angegeben. Die relativen Intensitäten der Linien sind als »sehr stark«, »stark«, »mittelstark« und »mittel« gekennzeichnet.
Hierin steht R für Wasserstoff, Ammonium, Alkylol inmonium oder deren Gemische, χ für eine Zahl \ on etwa O bis etwa 0,7, M für wenigstens ein Alkalimetall. Erdalkalimetall, Übergangsmetall oder Metall seltener Erden aus der Reihe der Lanthanides η für die Wertigkeit von M, y für eine Zahl von etwa 0,5 bis etwa 1,5. wobei die Summe von χ und y etwa 0.5 bis etwa 1,5 beträgt; ζ stellt die Zahl von SiO2-Molen dar und hat einen Wert von etwa 5 bis etwa 20, und α hai einen Wert von etwa 0 bis etwa 10. Die Ubergangsmeialle umfassen Elemente mit Ordnungszahlen von 21 bis 29. von 39 bis 46 und von 72 bis 78. Die Reihe der Lanthaniden oder seltenen Erden umfaßt Elemente mit Ordnungszahlen von 57 bis 71.
R ist vorzugsweise ein Alkylammoniumkation der Struktur R'(4-q)HqN + , worin q einen Wert von 0 bis 3 hat und R' ein Alkylrest mit 1 bis 2 C-Atomen ist. Besonders bevorzugt wird die Art des vorstehend genannten Zeoliths, bei der R ein Tetramethylammoniumkation ist. Vorzugsweise ist M ein Alkalimetall, wobei Natrium besonders bevorzugt wird. Demgemäß hat Zeolith omega bei einer bevorzugten Ausrührungsform der Erfindung die folgende Zusammensetzung:
[X(Me4N)2O +
:Al,O,:5-12SiO,:0-lGH,O
55
worin χ, ν und χ + ν die obengenannte Bedeutung haben und Me für CH, steht. Diese bevorzugte Ausführungsform wird als »Zeolith TMA-omega« bezeichnet.
Außer durch die Zusammensetzung und in Verbindung damit kann Zeolith omega durch sein Röntgen-Pulverdiagramm, dessen Werte nachstehend in Tabelle A angegeben sind, identifiziert und von anderen kristallinen Substanzen unterschieden werden. Zur Aufnahme der Röntgen-Beugungsbilder wurden Standardmethoden angewendet. Als Strahlung diente das Ku-Dublett von Kupfer. Für die Aufnahme wurde ein Geigerzählerspektrometer mit Strei-
± 0,4 Tabelle A Relative Intensität
iO,2 mittel
15,8 + 0,2 sehr stark
9,1 ± 0,2 mittel
7,9 ± 0,1 mittel
6,9 ± 0,1 mittel
5,95 ± 0,1 mittel
4,69 ± 0,05 stark
3,79 ± 0,05 mittel
3.62 ± 0,05 mittel mittelstark
3,51 ± 0,05 mittelstark
3,14 i 0,05 mittel
3,OH ± 0,05 mittel
3,03 mittelstark
2,92
Zeolith omega kann somit definiert werden als ein synthetisches kristallines Aluminosilicat, das ein Röntgen-Pulverdiagramm hat, das durch wenigstens die in Tabelle A genannten Zwischenebenenabstände gekennzeichnet ist, und das die bereits genannten stöchiometrischen Zusammensetzungen hat. Die Röntgen-Interferenzen, die nachstehend in Tabelle C angegeben sind, gelten Für ein typisches Beispiel Tür Zeolith TMA-omega, der gemäß Beispiel 1 hergestellt worden ist.
Die jeweils angewendete Methode für die Aufnahme der Rönlgenbeugungsbilder und/oder die angewendete Apparatur, die Feuchtigkeit, die Temperatur, die Orientierung der Pulverkristalle und andere Variable, die sämtlich dem Fachmann auf dem Gebiet der Röntgen-Kristallographie oder -Beugung bekannt und geläufig sind, können gewisse Schwankungen in den Intensitäten und Lagen der Röntge nlinien verursachen. Mit den hier zur Kennzeichnung von Zeolith omega genannten Röntgeninterferenzen sollen daher nicht solche Materialien ausgeschlossen werden, die auf Grund gewisser Variabler, die vorstehend genannt oder sonst dem Fachmann bekannt sind, nicht alle angeführten Röntgenbeugungslinien oder zusätzliche Röntgenbeugungslinien. die für das Kristallsystem des Zeoliths zulässig sind, oder eine leichte Änderung der Intensität oder eine Verschiebung der Lage einiger der in Tabelle A genannten Röntgenbeugungslinien zeigen. Das in Tabelle A genannte charakteristische Röntgenbeugungsbild gilt in gleicher Weise für die ionenausgetauschten Formen von Zeolith omega, z. B. solche, die Calcium-. Kalium-. Lanthan- und Ammoniumkationen enthalten.
Bei einer bevorzugten Aasführungsform der Erfindung wird Zeoliih TMA-omega leicht hergestellt
durch Digerieren und Kristallisieren eines wäßrigen Gemisches, dessen in Molverhältnissen der Oxyde ausgedrückte Gesamtzusammensetiung in den folgenden Bereich fallt:
Na2O + (Me4N)2O
* —
(Me4N)2O
von etwa 0,1 bis etwa 0,6
von >0 bis etwa 0,6
(Me4N)2O + Na2O SiO2/A12 O3 von etwa 5 bis etwa 30
H2O
(Me4N)2O + Na2O
von etwa 10 bis etwa 125
Hierin steht Me für CH3.
Besonders bevorzugt für das Ausgangsgemisch von Reaktionsteilnehmern für die Herstellung von Zeolith TMA-omega wird die folgende, wiederum in Mol Verhältnissen der Oxyde ausgedrückte Zusam mensetzung:
Na2O + (Me4 N)1Q
von etwa 0,2 bis etwa 0,4
Me4N ,0
von
's etwa
(Me4N)2O + Na2O
SiOj/Al2O3 von etwa 6 bis etwa 10
H2O
(Me4N)2O + Na2O
von etwa 15 bis etwa 60
Repräsentative Reaktionsteilnehmer sind Silicagel, Kieselsäure, kolloidales Siliciumdioxyd, Alkalisilicat und reaktionsfähige amorphe feste Kieselsäuren als Quelle für Silicium und aktiviertes Aluminiumoxyd, y-Aluminiumoxyd, Aluminiumoxydtrihydrat oder Alkalialuminate als Quelle des Aluminiums. Natriumhydroxyd und Tetramethylammoniumhydroxyd oder -halogenid sind typische zweckmäßige Materialien, die Natrium- bzw. Tetramethylammoniumionen liefern. Bevorzugte Materialien, die Siliciumdioxyd liefern, sind die reaktionsfähigen festen Siliciumdioxyde, zu denen Materialien gehören, die im Handel als »Hi-Sii«, »Cab-O-Sil«, »Zeosyl«, »QUSO«, »Are Silica«, bekannt sind, und die wäßrigen kolloidalen Kieselsäuresole, zu denen Materialien, wie »Ludox«, »Nalcoag«, »Syton« und »Mertone«, gehören.
Das Reaktionssystem wird gebildet, indem alle erforderlichen Reaktionsteilnehmer in den vorstehend genannten Mengenanteilen in ein Reaktionsgefäß gegeben werden und das so gebildete System auf eine Temperatur zwischen etwa 80 und etwa 2100C gebracht wird. Gegebenenfalls kann das Reaktionssystem vorher bei Umgebungstemperaturen gealtert werden. Produkte von höchster Reinheil wurden bei Anwendung von Temperaturen von etwa 90 bis etwa 1800C erhalten, so daß diese Temperaturen bevorzugt werden. Kristallisationszeiten von etwa 1 bis 8 Tage bei 80 bis 1000C erwiesen sich als ausreichend.
Nach der Reaktionszeit werden die Zeolithkristalle abfiltriert. Das Filtrat oder die Mutterlauge kann nach Anreicherung mit den entsprechenden Mengen von Reaktionsteilnehmern zur Einstellung des Reaktionsteilnehmergemisches auf die erforderliche Zusammensetzung wiederverwendet werden. Die Masse der Zeolithkristalle wird gewaschen (vorzugsweise mit destilliertem Wasser und zweckmäßig auf dem Filter), bis das ablaufende Waschwasser im Gleichgewicht mit dem Zeolith einen pH-Wert zwischen 9 und 12 hat. s Anschließend werden die Kristalle zweckmäßig in einen belüfteten Ofen bei einer Temperatur zwischen etwa 25 und 150rC getrocknet Für die Röntgenanalyse und die chemische Analyse genügt diese Trocknung. Für den praktischen Gebrauch ist eine
jo gesonderte Trocknung nicht erforderlich, da der Zeolith in der Aktivierungsstufe dehydratisiert wird. Die Kristalle von Zeolith omega in der synthetisierten Form sind gewöhnlich sehr klein und werden aus der Mutterlauge als anedrische bis kugelförmige
Wachstumsagglomerate einer Größe von etwa 0,2 bis zu einigen Mikron gewonnen. Die geringe endgültige Kristallgröße ist an einer gewissen Verbrei terung der Linien des Röntgen-Pulverdiagramms erkennbar.
Für den Einsatz als Adsorptionsmittel wird Zeolith omega aktiviert, indem die Kristalle bei Temperaturen von etwa 205 bis 500° C entweder in der Luft bei Normaldruck oder unter vermindertem Druck erhitzt werden. Wenn der Zeolith 17 Stunden auf Temperatüren im Bereich von etwa 300 bis 750°C erhitzt wird, tritt kein wesentlicher Verlust der Röntgenkristallinität ein, jedoch findet bei Temperaturen oberhalb von etwa 400° C eine wesentliche Verringerung des Gehaltes an Tetramethylammoniumkationen durch thermische
Zersetzung dieses Kations statt. Bei ungefähr 8000C zersetzt sich der Zeolith omega zu einer amorphe!) Phase.
Es wurde gefunden, daß die Säurebeständigkeit von Zeolith omega sehr hoch ist. Wenn eine Probe des Zeoliths mit einer wäßrigen O,25n-Salzsäurelösung titriert wird, ist ein Puffereffekt bei einem pH-Wert von etwa 1,6 festzustellen. Der pH-Wert, bei dem ein Zeolith unter konstanten sauren Bedingungen puffert, ist ein Anzeichen seiner relativen Säurebeständigkeit:
je niedriger der pH-Wert des Pufferbereichs, um so höher die Säurebeständigkeit. Ein Vergleich des pH-Werts des Pufferbereichs für Zeolith omega und andere natürliche und synthetische Zeolithe zeigt, daß die Säurebeständigkeit von Zeolith omega zwisehen der Beständigkeit von Mordenit und Zeolith Y liegt, der in der USA.-Patentschrift 3 130 007 beschrieben ist, und mit der Beständigkeit der siliciumdioxydreichen natürlichen Zeolithe Erionit, Chabasit und Clinoptilolit vergleichbar ist. Die Werte sind nachstehend angegeben:
Zeolith
Zeolith Y
Heulandit
Zeoliih omega .
Erionit
Chabasit
Clinoptilolit ...
Mordenit
Molverhällnis|
SiO. AIjO
5-20
7-8 7-8 ~9 -10
des Puflerbereichs ώ
2,5 3
t/l
G
Oi)
2,0 υ
•α
1B
C
1,6 C icö
1,6 ä U
ΰ .0
1,5-2,0 ti
1,5-2,0
1,5-1,5 .
Außerdem zeigen die Werte des Röntgen-Pulverdiagramms keine Verringerung der Röntgenkristallinität von Zeolith omega, nachdem dieser 18 Stunden bei Raumtemperatur mit einer HCl-Lösung bei dH 1.6 in Berührung anhalten wnrHpn ist
Wie die meisten kristallinen Zeolithe vom Molekularsiebtyp kann Zeolith omega ionenausgetauscht werden, wobei ein Material erhalten wird, das die gleiche Kristallstruktur hat, aber andere Kationen als die Kationen enthält, die im Reaktionssystem vorhanden waren, aus dem es gebildet wurde. Es wurde jedoch gefunden, daß trotz der Tatsache, daß die Porengröße des Zeoliths wenigstens etwa 11 Ä beträgt und, von der Ionengröße her gesehen, Tetramethylammoniumionen hindurch diffundieren können, die während der Synthese von Zeolith TMA-omega eingelagerten Tetramethylammoniumionen nicht durch Ionen, wie Natrium, Kalium oder Calcium, austauschbar sind und nur durch thermische Zersetzung entfernt werden können. Es wird daher angenommen, daß die Tetramethylammoniumionen innerhalb der Struktur in »Käfigen« vorliegen, die kleiner sind ais diejenigen, die die Porengröße bestimmen. Es wird angenommen, daß Zeolith omega nicht nur eine ganz bestimmte Art von zeolitischen Molekularsieben ist, sondern auch zu einer neuen Strukturklasse von Zeolithen gehört, die eine einzigartige und bisher unbekannte Gitterwerkanordnung von [(SiAl)O2]-Tetraedern aufweist.
Die Alkalimetallkalionen, die in Zeolith omega unmittelbar nach seiner Bildung vorhanden sind, können in erheblichem Umfange gegen andere Kationenarten ausgetauscht werden. Es wurde festgestellt, daß beispielsweise bei Verwendung von wäßrigen 1 molaren Lösungen von CaCl2, KCl, NH4Cl und LaCl3 ein Austauschgrad von 0,51 (Ca), 0,70 (K2), 0,64 [(NH4J2] und 0,45 (La) pro Al2O3 leicht erzielbar ist. Der Ionenaustausch zur Ca-, K- oder NH4-Form von Zeolith omega beeinflußt nicht wesentlich die Adsorptionsporengröße und verursacht nur eine geringfügige Änderung des Adsorptionsvermögens. Die K-ausgetauschte Form scheint ein etwas höheres Adsorptionsvermögen zu haben als die anderen untersuchten ionenausgetauschten Formen.
Einige repräsentative Werte der Adsorption von Sauerstoff, Stickstoff, Wasser, Kohlendioxyd, Isobutan, C8F16O und (C4Fg)3N durch Zeolithe omega sind nachstehend in Tabelle B genannt. Diese Werte zeigen, daß Zeolithe omega eine Porengröße von wenigstens 11A haben, nachgewiesen durch die Adsorption wesentlicher Mengen von (C4Fg)3N, das eine kritische Dimension von etwa 11,5 Ä hat. Die Omega-Zeolithe vermögen verhältnismäßig große Moleküle, wie Benzol, cyclische Verbindungen usw., zu adsorbieren. Für Vergleichszwecke sind in Tabelle B am Schluß Adsorptionswerte für eine Probe eines calciumausgetauschten Zeoliths A angegeben, der in der USA.-Patentschrift 2 882 243 beschrieben ist.
Diese Werte spiegeln die scheinbare kleinere Porengröße von CaA, die etwa 5 Ä beträgt, wieder.
Tabelle B
Adsorptionseigenschaften von Omega-Zeolithen
Menge in Gewichtsprozent, die bei der genannten Temperatur und beim genannten Druck (mm Hg)
adsorbiert wurde
Kationen-
form
Aktivierungs
temperatur
("C)
O2
(-183 C)
100 mm
N,
(-196 C)
760 mm
H,O
(25" C)
18 mm
CO2
(-78= C)
760 mm
1-C4H11,
(25 C)
760 mm
QH1,
Neopentan
(25 C)
700 mm
C8F1,,
(29 C)
30 mm
(C4F
(50c C)
0,7 mm*)
,),N
(28 C)
0.7 mm*)
Na 200
350
400
13,6 10,7 21,3 16,9 4,4 7,5 3,0 20,3
16,9
18,7
13,0
Ca 400 4,8 15,0
K 400 5,9 17,4
NH4 250
400
13,2 5,0 15,6
CaA**) 250
400
26,6 22,2 27.3 30.2 0,0
0,0
0,0 0,0
*) Nach 5 Stunden.
**) USA.-Patentschrift 2 882 243.
Zeolith omega kann in dekationisierter Form durch Ionenaustausch mit Ammonium- oder Wasserstoffkationen und anschließende thermische Behandlung bei einer Temperatur zwischen etwa 350 und 600C C hergestellt werden. Ein solches Dekationisierungsverfahren ist beispielsweise in der USA.-Patentschrift 3 130 006 beschrieben.
Als Beispiel für die Eigenschaften von Zeolith omega als Katalysator dienen die folgenden Angaben. Eine Probe von Zeolith omega, der ein SiO2ZAl2O3-Molverhältnis von 8,2 hatte und Tetramethylammo nium- und Natriumkationen enthielt, wurde dem Austausch gegen Ammoniumionen unterworfen und bei 5500C an der Luft aktiviert. Eine Menge von 10 g dieses dekatdonisierten Zeoliths omega wurde zu 1 gMol Benzol gegeben. Dieser Aufschlämmung wurde überschüssiges Propylen bei Raumtemperatur unter Verwendung eines Magmetrührers zugesetzt
Ein stetiger Temperaturanstieg zeigte «tu, daß eine exotherme Alkylierungsreaktion stattfand. Ein Benzolumsatz von 50,9% wird nach einer Stunde erreicht. Diese prozentuale Umwandlung ist günstig bei einem
309515M77
Vergleich mit einem Wert von 54,5%, der unter den gleichen Versuchsbedingungen mit einem dekationisierten Zeolith Y (USA.-Patentschriften 3 130006 und 3 130 007; SiO2/Al2O3-Molverhältnis 5,04) erhalten wurde.
Beispiel 1
Eine Lösung von Natrium-tetramethylammoniumaluminat wurde hergestellt, indem zunächst 5,88 g Aluminiumoxydtrihydrat in einer Lösung von 16,8 g NaOH in etwa 10 ml Wasser gelöst wurden und die erhaltene Lösung mit einer Lösung von 19,08 g (CH3)4NOH-5H2O in etwa 59 ml Wasser zusammengegeben wurde. Das Gemisch wurde mit 150 g eines wäßrigen kolloidalen Kieselsäuresole gemischt, das 29,5 Gewichtsprozent Siliciumdioxyd enthielt. Das erhaltene Reaktionsgemisch hatte die folgende, in Mol Oxyd ausgedrückte Gesamtzusammensetzung:
1,40 [(CHj)4N]2O · 5,60Na2O ·
Al2O3 · 20 SiO2 · 280 H2O
Die Kristallisation wurde durchgeführt, indem dieses Reaktionsgemisch in einem mit Polytetrafluorethylen ausgekleideten Glasgefäß 64 Stunden bei 1000C gehalten wurde. Das gebildete kristalline Produkt wurde dann von der Mutterlauge abfiltriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Die Röntgenanalyse einer Probe des Produkts zeigte ein Pulver-Beugungsbild, das charakteristisch für Zeolith omega ist. Die Werte der Röntgenanalyse sind nachstehend in Tabelle C angegeben. Die chemische Analyse ergab ein Produkt, das, ausgedrückt in Molmengen der Oxyde, die folgende Formel hat:
0,36 [(CHj)4N]2O · 0,71 Na2O ·
Al2O3 · 7,3 SiO2 ■ 6,3 H2O
Für dieses Produkt wurde eine Dichte von 1,758 gern3 im hydratisierten Zustand gemessen.
Beispiel 2
Ein Versuch ähnlich dem im Beispiel 1 beschriebenen wurde unter Verwendung der folgenden Ausgangsmaterialien durchgerührt:
Aluminiumtrihydrat 17,64 g
NaOH 50,40 g
N(CHj)4OH · 5H2O 57,24 g
Wäßriges kolloidales Kieselsäuresol 450 g
Wasser 206 g
Das erhaltene Reaktionsgemisch hatte folgende Zusammensetzung:
1,40 [(CHj)4N]2O · 5,60 Na2O · Al2O3 -20 SiO2 -280 H2O
Die Dauer der Reaktion bei 100° C betrug 65 Stunden. Die Röntgenanalyse des Produkts ergab ein Pulverdiagramm, das für Zeolith omega charakteristisch ist. Die chemische Analyse ergab eine Zusammensetzung, die der folgenden Formel entspricht:
0,30 [(CH3)4N]2O · 0,79 Na2O · Al2O3 · 7,52 SiO2 ■ 6,8 H2O
B e i s ρ i e 1 3
Der im Beispiel 1 beschriebene Versuch wurde unter Verwendung der folgenden Ausgangsmaterialien wiederholt:
Tabelle C AA Intensität
iA Intensität 3.456 20
15,95 20 3.13 38
9,09 86 3,0741 τι
7,87 21 3.02 J
6,86 27 2,911' 36
5,94 32 2.640 6
5,47 6 2,488 6
5,251 O 2342 17
5,19) O 2,272 6
4,695 32 2,139 5
3,909 11 2,031 17
3,794 58 1,978 5
3,708 30 1,909 10
3,620 25 1,748 6
3.516 53
Aluminiumoxydtrihydrat 3.9 g
NaOH 6,4 s
N(CHj)4OH · 5H2O 7.25^g
Wäßriges kolloidales Kieselsäuresol 50 g
Wasser 30.5 g
Das erhaltene Gemisch der Reaktionsteilnehmer hatte folgende Zusammensetzung:
0,80 [(CHj)4N]2O ■ 3 7 Na2O · Al2Oj- 10SiO2- 160H2O
Die Dauer der bei 1000C durchgerührten Reaktion betrug 47 Stunden. Die Röntgenanalyse des Produkts ergab ein Pulverdiagramm, das für Zeolith omega charakteristisch ist.
Beispiel 4
Eine 1 molare Lösung von LaCl, wurde durcl Auflösen von 4.0 g LaCl3 · 7H2O in 15 ml destillier tem Wasser hergestellt.
Eine 5.0-g-Probe von Zeolith omega, der Natrium und Tetramethylammoniumkationen enthielt, wurd in zwei getrennten Austauschvorgängen mit 75 rr der Austauschlösung zusammengeführt. Die chemisch Analyse des ausgetauschten Zeoliths omega erga folgende molare Zusammensetzung:
0,35 Na2O · 0,16 La2O3 · 0,25 [(CH3J4N]2O
1,00 Al2O3 · 7,45 SiO2 · 6.3 H2O
Dies entspricht einem Austausch von 45% La+ bezogen auf die Zahl von Kationenäquivalenten pi Aluminiumatom.
Beispiel 5
Auf die im Beispiel 1 beschriebene Weise wurde ein Gemisch von Reaktionsteilnehmern aus Aluminiumoxyd, NaOH, N(CH3UOH-5H2O, wäßrigem kolloidalem Kieselsäuresol und Wasser hergestellt. Dieses Gemisch hatte die folgende Gesamtzusammensetzung, ausgedrückt in Mol der Oxyde:
1,4 [(CH3UN]2O · 5,6Na2O ·
Al2O3-20SiO2-280H2O
Eine Reaktionstemperatur von 10O0C wurde 68 Stunden eingehalten. Das Produkt, das durch das Röntgen-Pulverdiagramm als Zeolith omega identifiziert wurde, hatte folgende molare Zusammensetzung:
0,33 [(CH3UN]2O · 0,86 Na2O ·
Al2O3 -8,24 SiO2-6,74 H2O
Beispiel 6
Auf die in den vorstehenden Beispielen beschriebene Weise wurde Zeolith omega bei 10O0C (168 Stunden) aus einem wäßrigen Gemisch von Reaktionsteilnehmern der folgenden molaren Zusammensetzung kristallisiert :
1,4 [(CH3UN]2O-5,6 Na2O-Al2O3 · 17,5SiO2 -220H2O
Als Quelle für Al2O3 wurde AlCl3 verwendet. Das vorstehende Gemisch enthielt außerdem 1,0 Mol P2O5 pro Mol Al2O3. Der als Produkt erhaltene Zeolith omega hatte die folgende molare Zusammensetzung:
0,61 [(CH3UN]2O ■ 0,82 Na2O ·
Al2O3- 10,4 SiO2 · 6,48 H2O
Beispiel 7
Auf die im Beispiel 1 beschriebene Weise wurde Zeolith omega bei 10O0C (140 Stunden) aus einem wäßrigen Gemisch von Reaktionsteilnehmern der folgenden molaren Zusammensetzung hergestellt:
1,0 [(CR3UN]2O - 4,0Na2O ·
Al2O3- 10 SiO2-400 H2O
Als Quelle Für Al2O3 diente Al(OH)3. Die Röntgenanalyse des Produkts ergab ein Pulverbeugungsbild, das für Zeolith omega charakteristisch ist.
> Beispiele
Auf die im Beispiel 1 beschriebene Weise wurde ein Gemisch von Reaktionsteilnehmern aus Al(OH)3, NaOH, N(CH3)..OH · 5H2O, wäßrigem kolloidalem Kieselsäuresol und Wasser hergestellt. Dieses Gemisch hatte die folgende, in Mol der Oxyde ausgedrückte Gesamtzusammensetzung:
0.4 [(CH3UN]2O · 1,6 Na2O ·
Al2O3 10SiO2 100H2O
Eine Reaktionstemperatur von 10O0C wurde 855 Stunden aufrechterhalten. Die Röntgenanalyse einer Probe des Produkts ergab ein Pulverdiagramm, das für Zeolith omega charakteristisch ist. Die chemische Analyse des Produkts ergab die folgende molare Zusammensetzung:
0,33 [(CH3UN]2O · 0,77 Na2O ·
Al2O3 · 9,21 SiO2 · 6,0 H2O
Nach Aktivierung im Vakuum bei 3500C adsorbierte eine Probe des Produkts 10,2 Gewichtsprozent ■ o O2 bei 100 mm Hg und - 183°C.
Beispiel 9
Auf die im Beispiel 1 beschriebene Weise wurde ein Gemisch von Reaktionsteilnehmern aus Al(OH)3,
is NaOH, N(CH3UOH-5H2O, Siliciumdioxyd und Wasser hergestellt. Die Lösung von Natrium-tetramcthylammcniumaluminat wurde mit einer Aufschlämmung des Siliciumdioxyds in Wasser gemischt. Das Gemisch hatte die folgende Gesamtzusammensetzung, ausgedrückt in Mol der Oxyde:
0,21 [(CH3UN]2O · 1,91 Na2O ·
Al2O3 · 7,5 SiO2 · 88 H2O
Eine Reaktionstemperatur von 100° C wurde 117 Stunden aufrechterhalten. Die Röntgenanalyse einer Probe des Produkts ergab ein Pulverdiagramm, das für Zeolith omega charakteristisch ist. Die chemische Analyse des Produkts ergab die folgende molare Zusammensetzung:
0,18 [(CH3UN]2O · 0,75 Na2O ·
Al2O3 5,49 SiO2 · 5,2 H2O
Nach Aktivierung im Vakuum bei 410° C adsorbierte eine Probe des Produkts 12,6 Gewichtsprozent O2 bei 100 mm Hg und - 183= C.
Beispiel 10
Auf die im Beispiel 9 beschriebene Weise wurde ein Gemisch von Reaktionsteilnehmern aus Al(OH)3. NaOH. N(CH3UOH -5H2O, Siliciumdioxyd und Wasser hergestellt. Das Gemisch hatte folgende Gesamtzusammensetzung, ausgedrückt in Mol dei Oxyde:
0,13 [(CH3UN]2O · 1,99 Na2O ·
Al2O3 · 10 SiO2 · 88 H2O
Ein Teil dieses Gemisches von Reaktionsteilneh mern wurde 122 Stunden bei einer Reaktionstem peratur von 125° C beim Eigendruck gehalten. Di< Röntgenanalyse siner Probe des Produkts ergal ein Pulverdiagramm, das für Zeolith omega charak teristisch ist. Die chemische Analyse des Produkt ergab die folgende molare Zusammensetzung:
0.11 [(CH3UN]2O · 0,89 Na2O ·
Al2O3-7,90SiO2 5,9H2O
Nach Aktivierung im Vakuum bei 406 C adsor bierte eine Probe des Produkts 13,6 Gewichtiprozen O2 bei 100 mm Hg und -183° C.
Ein zweiter Teil des Gemisches von Rcaktions teilnehmern wurde 122 Stunden bei einer Reaktions temperatur von 175° C beim Eigendruck gehalter Die Röntgenanalyse einer Probe des Produkts ergal ein Pulverbeugungsbild, das für Zeolith omega cha
rakteristisch ist. Nach Aktivierung im Vakuum bei 406° C adsorbierte eine Probe des Produkts 12,2 Gewichtsprozent O2 bei 100 mm Hg und -183° C.
Beispiel 11
Auf die im Beispiel 9 beschriebene Weise wurde ein Gemisch von Reaktionsteilnehmern aus Al(OH)3, NaOH, N(CH3)4OH -5H2O, Siliciumdioxyd und Wasser hergestellt. Das Gemisch hatte die folgende Gesamtzusammensetzung, ausgedrückt in Mol der Oxyde:
0,04 [(CHj)4N]2O · 2,16Na2O ·
Al2O3 · 10SiO2- 128H2O
Eine Reaktionstemperatur von 1750C beim Eigendruck wurde 49 Stunden aufrechterhalten. Die Röntgenanalyse einer Probe des Produkts ergab ein Pulver-Beugungsbild, das für Zeolith omega charakteristisch ist, der eine Spur einer kristallinen Verunreinigung enthält.
Beispiel 12
Auf die im Beispiel 9 beschriebene Weise wurde ein Gemisch von Reaktionsteilnehmern aus Al(OH)3. NaOH, N(CH3)40H-5H2O, Siliciumdioxyd und Wasser hergestellt. Das Gemisch hatte die folgende Gesamtzusammensetzung, ausgedrückt in Mol der Oxyde:
0,6 [(CH3I4N]2O · 2,4Na2O ·
Al2O3 · 10SiO2 · 15OH2O
Eine Reaktionstemperatur von 120'C beim Eigendruck wurde 24 Stunden aufrechterhalten. Die Röntgenanalyse einer Probe des Produkts ergab ein Pulverdiagramm, das für Zeolith omega charakteristisch ist. Die chemische Analyse des Produkts ergab die folgende molare Zusammensetzung:
0,26 [(CH3J4N]2O ■ 0,73 Na2O ·
Al2O3 -6,63 SiO2 -4,9H2O
Nach der Aktivierung im Vakuum bei 414° C adsorbierte eine Probe des Produkts 10,9 Gewichtsprozent O2 bei 100 mm Hg und -1830C. ·
Beispiel 13
Auf die im Beispiel 9 beschriebene Weise wurde ein Gemisch von Reaktionsteilnehmern aus Al(OH)3. NaOH, N(CH3)4OH-5H2O, Siliciumdioxyd und Wasser hergestellt. Das Gemisch hatte die folgende, in Mol der Oxyde ausgedrückte Gesamtzusammensetzung:
0,09 [(CH3J4N]2O · 2,15 Na2O ·
Al2O3 · 10SiO2 -69,5H2O
Eine Reaktionstemperatur von 100° C wurde 528 Stunden aufrechterhalten. Die Röntgenanalyse einer Probe des Produkts ergab ein Pulverdiagramm das für Zeolith omega charakteristisch ist. Die chemische Analyse des Produkts ergab die folgende molare Zusammensetzung:
0,12 [(CH3J4N]2O · 0,94 Na2O ■
Al2O3 -6,97SiO2 -5,9H2O
Nach der Aktivierung im Vakuum bei 412° C adsorbierte eine Probe des Produkts 10,1 Gewichtsprozen O2 bei 100 mm Hg und - 1830C.

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Kristalliner, synthetischer Zeolith, gekennzeichnet durch ein Röntgen-Pulverdiagramm, das der Tabelle A entspricht und eine in Molverhältnissen der Oxyde ausgedrückte Zusammensetzung der Formel
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