DE1660482B2 - Verfahren zur Herstellung eines hochelastischen, gekräuselten Garns aus einem thermoplastischen Fadenbündel - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines hochelastischen, gekräuselten Garns aus einem thermoplastischen FadenbündelInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines hochelastischen, gekräuselten Garns
aus einem thermoplastischen Fadenbündel, von denen jeder einzelne Faden eine Seite an Seite zusammengesetzte
Fadenform aufweist, wobei das verstreckte Fadenbündel einer Wärmebehandlung unterworfen
wird.
Thermoplastische Fadenbündel, von denen jeder einzelne Faden eine Seite an Seite zusammengesetzte
Fadenform aufweist, sind durch die US-PS 3 182 106 bekannt.
Durch die US-PS 3 109 507 war es bekannt, Garn mit einer Vielzahl schraubenförmig gekrümmter Fäden
nach dem Strecken schnell zu erhitzen, um die ungleichmäßig verteilten inneren Verdrehungen aufzulösen,
die durch das Strecken in die Fäden eingeführt worden sind. Das so gedrehte und erhitzte Garn wird
dann mit einem Garn verbunden, das nur gestreckt worden ist, und beide miteinander verbundenen Garne
werden anschließend einer Drehbehandlung und einer Wärmebehandlung unterworfen. Durch das Strecken
vor dem Drehen des Faserbündels sind aber keine zufriedenstellenden Kräustleigenschaften erzielbar.
Das gleiche gilt auch für die auf dem Markt befindlichen Garne, die durch Verdrehen, Thermofixieren
und Aufdrehen oder durch Zusammendrehen von kurzen Einzelfasern, einer anschließenden Thermofixierung
und einem Verdoppeln mit anschließendem Aufdrehen erzielt werden. Die so hergestellten und
unter verschiedenen Warenbezeichnungen auf den Markt gebrachten Erzeugnisse werden allgemein als
elastische Garne bezeichnet, sie sind aber wegen ihrer geringen elastischen Ergiebigkeit nicht wirtschaftlich
verarbeitbar.
Der Erfindung liegt dip Aufgabe zugrunde, das Verfahren
der eingangs genannten Art, das sich thermoplastischer Fadenbündel bedient, von denen jeder einzelne
Faden eine Seite an Seite zusammengesetzte Fadenform aufweist, so zu verbessern, daß ein Garn
erzielbar ist, dessen hochelastische Fäden aus einer Vielzahl schneckenförmig gebundener synthetischer
Fasern bestellen und das wirtschaftlich herstellbar und infolge seiner bisher nicht erzielbarcn guten Kräuseleigenschaften
allgemein verwendbar ist.
Die Lösung der Aufgabe besteht erfindungsgeniäß darin, daß das Fadenbündel vor dem Verstrecken verdreht
wird.
Durch die Erfindung wird der technische Fortschritt erzielt, daß dem Garn aus einer Vielzahl von schraubenförmig
gekrümmten Fasern ausgezeichnete Kräuseleigenschaften aufgegeben werden, denn durch das
Strecken nach dem Drehen wird jeder einzelne Faden einem Streckvorgang besonderer Art unterworfen, in
dem die Streckkomponente entlang des einzelnen Fadens unterschiedlich ist. Dementsprechend variieren
die Belastungen und die Beanspruchungen des Fadens entsprechend seiner Lage. Wenn dann das Fadenbün-
del mit den verschiedenen potentiellen Beanspruchungen, die jedem einzelnen Faden aufgegeben werden,
einer Wärmebehandlung im entspannten Zustand unterworfen wird, dann werden die Beanspruchungen
bezüglich jedes einzelnen Fadens aufgehoben, wodurch die beabsichtigenden Kräuselungen an jedem Faden
geschaffen werden.
Zur Erhöhung des Gleichgewichts der Bestandteile des vielfasrigen Fadens kann zwischen der Drehbehandlung
und der Wärmebehandlung das Fadenbündel einer zweiten Drehbehandlung unterworfen
werden.
Daren das Verdrehen des Faserbündels hat sich eine Drehkonstante zwischen 2500 und 8000 des Denier-Verfahrens
und über die Wärmebehandlung eine zwischen 80 und 2500C liegende Temperatur als besonders
zweckmäßig herausgestellt.
Nach der Erfindung wird von einem nicht gezogenen Faden ausgegangen, der aus einer Vielzahl synthetischer,
thermoplastischer Fasern mit bestimmten Kräuseleigenschaften besteht. Es wird nun weiterhin
aufgezeichnet, welche Fäden mit synthetischen Fasern sich am besten dazu eignen, Kräuselungen durch eine
geeignete Wärmebehandlung in entspanntem Zustand der Fasern zu bilden.
Der nicht ausgezogene Faden besteht aus Polyolefin-Fasern.
1. Man verwendet ein Faserbündel, das aus zwei Arten von Propylen-Polyrreren in einer solchen Art
und Weise gesponnen wurde, daß vor dem Ausziehen wenigstens ein Bestandteil des Faserbündels eine
/J-Ürientierung von nicht mehr als 0,2 und eine Struktur\iskosität
[//]/ von nicht mehr als 1,2 aufweist, wobei der Unterschied in der Zweifachbrechung (birefringence)
der beiden Bestandteile nicht mehr als 5 ■ 10 3 beträgt.
2. Man verwendet ein Faserbündel, das aus zwei Arten von Propylen-Polymcren in einer solchen Art
und Weise gesponnen wurde, daß vor dem Ausziehen eines der beiden Bestandteile des Faserbündels eine
Strukturviskosität [η]{ zwischen 1,4 und 3,0 und eine
Zweifachbrechung zwischen 8 · 10~3 und 27 · 10~3 aufweist,
während der andere Bestandteil des Faserbündels eine Strukturviskosität [;;]/ zwischen 0,8 und 3,0
und eine Zweifachbrechung aufweist, deren Wert innerhalb der durch die Eckpunkte a, b, c und d festgelegten
Fläche der Abb. 4 liegt; welchen Aussagegehalt diese A b b. 4 beinhallet, wird weiter unten noch
abgehandelt werden.
3. Man verwendet eine Vielzahl von Fasern mit breitseit in exzentrischer Anordnung ausgerichteter
Faserstruktur, die aus einer Propylen-Polymer-Schmelze mit einer Strukturviskosität [η]/ zwischen
1,2 und 2,6 und einer Zweifachbrechung zwischen 10 · ΙΟ3- und 30 · 10~3 vor dem Ausziehen gesponnen
wurden.
B.)
Der nicht ausgezogene Faden besteht aus Acryl-Fasern.
1. Man verwendet ein Faserbündel, das in einer solchen Art und Weise hergestellt wurde, daß die
Einzelfasern von einem Teil der Mündungen der Spinndüse, in welcher zwei Arten von Spinnlösungen
gleichzeitig extrudiert wurden, gesponnen wurden, während die eine der beiden Spinnlösungen von dem
resilichen Teil der Mündungen der Spinndüse extrudiert wurde.
2. Man verwendet ein Faserbündel, das in einer solchen Art und Weise hergestellt wurde, daß die
Einzelfasern von sämtlichen Mündungen der Spinndüse gesponnen wurden, so daß zwei Arten von
Spinnlösungen nebeneinander extrudiert werden.
C.)
Der nicht ausgezogene Faden besteht aus zwei Arten von Polyamiden, zwei Arten von Polyestern und PoIypropylenen
und Polyamiden oder Polyestern.
Das erfindung?gemäße Verfahren wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Die Abbildungen
zeigen
A b b. 1, 2 und 3 Zeichnungen zur Erläuterung des Unterschiedes zwischen einem nur eine Faser aufweisenden
Faden nach der Erfindung und einem vorbekannten, ebenfalls nur eine Faser aufweisenden
Faden,
A b b. 4 ein Schaubild, das die Beziehung der Zweifachbrechung zwischen der A'-Komponente und der
y-Komponente der nicht ausgezogenen Faser nach der Erfindung aufzeigt,
A b b. 5 und 6 in schematischer Darstellung die maschinellen Ausrüstungen zum Ausziehen bei der
Herstellung eines hochelastischen Kräuselgarns nach der Erfindung,
A b b. 7 bis 13 schematische Zeichnungen zur Erklärung des Unterschiedes in der Form und im Aufbau
zwischen hochelastischem Kräuselgarn nach der Erfindung und vorbekanntem Garn,
Abb. 14 in einem Schaubild festgehaltene Last-Dehnungs-Kurven
zweier Arten elastischen Kräuselgarns nach der Erfindung und einem vorbekannten,
voluminösen Garn,
Abb. 15 ein Schaubild, das die Beziehung zwischen dem Maß der elastischen Ausbeute und der Anzahl der
Windungen per Meter des nach der Erfindung hergestellten elastischen Kräuselgarns aufzeichnet, und
A b b. 16 ein Schaubild, das die Beziehung zwischen der Kräuselzusammenziehung und der Anzahl von
Windungen per Meter eines nach der Erfindung hergestellten Kräuselgarns aufzeichnet.
Wird im Stande der Technik ein Faden aus einer Vielzahl synthetischer thermoplastischer Fasern gedreht
und dann der sogenannten Thermofixierung unterworfen, dann verformt sich jede Einzelfaser 1 in
eine gewöhnliche Kräuselform, nicht aber in eine schneckenförmig gewundene Form 2 mit nahezu konstantem
Steigungswinkel, wie sie in A b b. 1 dargestellt ist. Wird nun ein zusammengesetzter Faden oder
Faserbündel 3 mit spezifischer Kräuseleigenschaft einer Entspannungsbchandlung unterworfen, so daß
sich durch die entsprechende Behandlung Kräuselungen bilden, dann entstehen komplexe, schneckenförmig
gewundene Kräuselformcn, deren Windungen 4 in der einen Richtung und deren andere Windungen 5 in der
dazu entgegengesetzten Richtung gewunden sind, wie dies A b b. 2 zeigt. Wegen des Vorhandenseins zweier
nach verschiedenen Richtungen gewundenen Windungen 4 und 5 in einem Faden, ist nun dieser Faden eier
dieses Fadenbündel sehr sperrig, wie dies in Stande der Technik ausreichend bekannt ist.
Wird ein aus einer Vielzahl von Fasern mit spezifischer Kräuseleigenschaft zusammengesetzter Faden
nun ausgezogen und einer Entspannungsbehandlung unter spezifischen Bedingungen unterworfen, dann
neigt jede der Fasern dazu, schneckenförmig gewundene Kräuselungen zu bilden, wie dies vorstehend aufgezeichnet
wurde. Weil nun aber die Einzelfasern eine spezifische Kräuseleigenschaft aufweisen, wird das
freie Bilden der obenerwähnten schneckenförmigen Kräuselwindungen jeder Faser gestört. Trifft nun ein
Teil von durch Verdrehen erzeugten schneckenförmigen Windungen mit einem solchen Teil von schneckenförmigen
Windungen zusammen, die nach A b b. 2 gemäß der spezifischen Kräuseleigenschaft einer Faser
ausgeformt wurden, dann bilden sich im Gleichgewicht stehende schneckenförmige Faserwindungen innerhalb
des aus Einzelfasern bestehenden Fadens, trifft hingegen ein Teil der durch Drehen erzeugten schneckenförmigen
Windungen nicht mit einem Teil der nach Abb. 2 gemäß der spezifischen Kräuseleigenschaft
der Finzelfasern ausgeformten schneckenförmigen
Faserwindungen zusammen, dann bilden sich nicht im Gleichgewicht stehende schneckenförmige Faserwindungen
innerhalb des aus Einzelfasern bestehenden Fadens.
Um nun für eine geeignete Drehung eines aus einer Vielzahl von Einzelfasern spezifischer Kräuseleigenschaft
zusammengesetzten Fadens derart Vorsorge zu treffen, daß im Gleichgewicht stehende schneckenförmige
Windungen gebildet werden, müssen einheitlich ausgerichtete Windungen 7 in einer Faser 6 durch
die geeignete Behandlung in entspanntem Zustand gebildet werden, wie dies in A b b. 3 festgehalten ist. Ein
Garn, das eine Form nach der A b b. 3 aufweist, wird nun als elastisches Garn bezeichnet, es ist Gegenstand
der vorliegenden Erfindung.
Für die Form der schneckenförmig gewundenen Kräuselungen des Endfadens ist nun die Art der
synthetischen Fasern und die Anzahl der Drehungen maßgebend. Im allgemeinen kommt man nach der
Erfindung mit einem Verdrehfaktor des Denier-Systems zwischen 900 und 10 000 aus, vorzugsweise
arbeitet man mit einem Verdreh-Faktor zwischen 25OC und 8000.
Die Behandlung zur Entspannung des Fadens mittels Wärme zur Bildung der vorerwähnten schneckenförmig
gewundenen Kräuselungen bewirkt eine Fixierung der Form der Kräuselungen. Hier wäre daraul
hinzuweisen, daß die zu wählende Temperatur einei solchen Behandlung nach der Art der ausgewählter
synthetischen, thermoplastischen Fasern bestimmt ist im allgemeinen reichen Temperaturen zwischen 80 unc
25O0C vollständig aus. Diese Temperaturen reichei
vollständig für die Behandlung gedrehter, aus eine Vielzahl von Einzelnfasern spezifischer Kräuseleigen
schaft bestehender Fäden aus. sie reichen auch für ge wobene oder gewirkte Stoffe aus, die aus synthetischen
thermoplastischen Fasern spezifischer Kräuseleigen schaft hergestellt wurden. Wenn hier immer von »spezi
lischer Kräuscleigenschaft« gesprochen wird, dann so'
darunter verstanden werden, daß die Fasern in ent spanntem Zustand Kräuselform einnehmen.
Die spezifische Kräuseleigenschaft synthetischer, f er loplastischer Fasern ändert sich nun in Abhängigkeit
von der Zusammensetzung der Fasern. In dem Schaubild der A b b. 4 ist nun die Beziehung der Doppelbrechung
zwischen den zwei Bestandteilen A und B eines zusammengesetzten Fadens oder Faserbündels
festgehalten, wobei dieser Faden aus zwei Arten von Propylen-Polymeren in einer solchen Art und Weise
gesponnen wurde, daß vor dem Ausziehen der eine
daß man einen zusammengesetzten vielfasrigen Faden
erhielt. Nach Einleiten des Spinnverfahrens bei einer Geschwindigkeit von 740 m/min wies der nicht ausgezogene
vielfasrige Faden einen Ziehfaktor von 5,0 auf, die zwei Schmelzpolymere α und b wiesen Struklurviskositälen
[»/]„ von 1,14 und [77] 6 von 1,16 auf. Die
Doppelbrechungen der beiden Polymere α und b waren Δ na = 13 · ΙΟ-3 und Δ nb = 4 · ΙΟ-3.
Der so gebildete, nicht ausgezogene vielfasrige Faden
Bestandteil A eine Strukturviskosität [?;]/ zwischen 1,4 io wurde dann in einem Zieh-Zwirner (siehe Abb. 5)
und 3,0 und eine Doppelbrechung X zwischen 8 · 10~3 weiterverarbeitet, und zwar bei einer Ziehgeschwindig-
und 27 ■ 10~3 hatte, während der andere Bestandteil B keit von 190 m/min und einem Ziehfaktor von 3,80,
eine Strukturviskosität [?;]/ zwischen 0,8 und 3,0 und der Faden wurde dann zu einem Kötzer mit 20 Wineine
Doppelbrechung Y aufwies, deren Wert innerhalb düngen auf den laufenden Meter aufgewickelt. Nach
der durch die Eckpunkte a, b, c und d festgelegten 15 diesem Zieh-Zwirnen, wurde der gezogene vielfasrige
Fläche dieser Abbildung lag, diese Fläche wurde in Faden weiter gezwirnt, und zwar in der gleichen Rich-Übereinstimmung
mit der Doppelbrechung des Be- tung mit einer geeigneten Zwirnmaschine bei einer
Standteiles A der nicht ausgezogenen Faser gewonnen. Spindelgeschwindigkeit von 98TO Umdrehungen pro
Es ist nun festzuhalten, daß der Steigungswinkel der Minute, so daß dem Faden eine zusätzliche Verschneckenförmigen
Kräuselungen der Faser größer 20 drehung von 300 Windungen auf den Meter aufgewird,
je höher der Unterschied zwischen der Doppel- geben wurde, man arbeitete dabei mit einem Verdrehbrechung
X und der Doppelbrechung Y wird. Man faktor von etwa 2850 des Denier-Systems, der Faden
kann deshalb die Form der schneckenförmigen Krau- wurde dann auf eine Spule aufgespult. Zur Herbeiselwindungen
der Faser bestimmen, indem man von führung des entspannten Zustandes wurden dann diese
einem solchen zusammengesetzten Faden, bzw. Faser- 25 Spulen einen Tag zwischengelagert und dann bei einer
bündel ausgeht, das aus zwei Bestandteilen mit unter- Temperatur von 1300C für 20 Minuten einer Dampfschiedlicher
Doppelbrechung besteht. Das sogenannte Wärmebehandlung unterworfen. Durch die vorcrelastische,
vielfasrige Garn, insbesondere das elastische wähnten Verfahrensschritle konnte ebenfalls ein Faden
Garn mit zylindrischem Hohlraum über seine Längs- mit einer Vielzahl schneckenförmiger Faserwindungen
achse, kann nun durch Auswahl geeigneter, nicht aus- 30 erzeugt werden, wie er in A b b. 10 dargestellt ist.
gezogener Fasern und durch Auswahl eines bestimmten Hätte man den vielfasrigen Faden ohne die vorer-Verdre'faktors
erzeugt werden. Da1= vorerwähnte wähnte zusätzliche Drehung der Dampf-Wärmebeelastischc.
vielfasrige Garn mit zylindrischem Hohl- handlung unterworfen, dann hätte man einen vielraum
kann insbesondere für gewobene oder gewirkte fasrigen Faden erhalten, dessen Bestandteile nicht im
Stoffe, die eine bestimmte Sperrigkeit aufweisen, ver- 35 Gleichgewicht stehen, dieser Faden würde dann solche
wendet werden. Im allgemeinen weisen gewobene oder unregelmäßige, schneckenförmige Faserwindungen aufgewirkte
Stoffe, die aus dem \orerwähnten elastischen. weisen, wie sie in A b b. 7 dargestellt sind,
vielfasrigen Garn hergestellt werden, ausgezeichnete Die Kräusel-Zusammen7iehung des nacli Beispiel 1
vielfasrigen Garn hergestellt werden, ausgezeichnete Die Kräusel-Zusammen7iehung des nacli Beispiel 1
elastische Regeneratiorscicensc'iaft auf. hergestellten hochelastischen Polypropylen-Kräusel-
Fei dem vorerwähnten Verfahren zum Herstellen 40 gams B. die Kräuselzusammenziehung des zusammenhochela-,tischen,
vielfasrigen Garns erfolgt ein Aus- gesetzten Pol\ propylen-Fadengarns, das durch Bildung
ziehen der nicht ausgezogenen Fasern nach dem VerfAhrensschriit
des Verdrehens. Es sollte deshalb festgehalten werden, daß dann, wenn der durch den Verfahrensschritt
des Verdrehens erzeugte Steigungs- 45 Garnen gewirkten Stoffe einfacher Masche sind in der
wink 1 der schneckenförmigen Windungen kleiner ist nachstehenden Tabelle festgehalten,
als der Steigungswinkel der schneckenförmigen Kräusclwindungen gemäß der spezifischen Kräuseleigenschaft der Fasern, das nicht im Gleichgewicht stehende
Moment des spezifischen Kräuseins ausgeschaltet 50
wir so daß gleichförmige feinere schneckenförmige
, au !windungen in dem vielfasrigen synthetischen,
t e .!^plastischen Garn gebildet werden können.
als der Steigungswinkel der schneckenförmigen Kräusclwindungen gemäß der spezifischen Kräuseleigenschaft der Fasern, das nicht im Gleichgewicht stehende
Moment des spezifischen Kräuseins ausgeschaltet 50
wir so daß gleichförmige feinere schneckenförmige
, au !windungen in dem vielfasrigen synthetischen,
t e .!^plastischen Garn gebildet werden können.
Die nachfolgenden Beispiele dienen der Erläuterung verschiedener Ausführungen der Erfindung.
Ein mit einem Stabilisator versetzter Polypropylen-Stapel mit einer Strukturviskosität [η] von 1,52 (gemessen
bei einer Temperatur von 135° C in Tetralin) wurde in zwei getrennten Extrudern mit einer Temperatur
von je 255°C geschmolzen, und die geschmolzenen Polymere des Polypropylen wurden dann einer
30 Mündungsöffnungen aufweisenden Spinndüse, die auf einer Temperatur von 245° C gehalten wurde, mit
derselben Geschwindigkeit durch Anordnung geeigneter Zahnradpumpen eingegeben, sie wurden dann
bei einer Spinnkapazität von 43 g/min gesponnen, so
einer spezifischen Kräuseleigenschaft aus einem Faserbündel ohne irgendwelche Zwirnung hergestellt wurde,
sowie die elastische Regeneration der jeweils aus dsesen
| Garn | Kräusclzusammen- zichung (%) |
Elastische Reccncration ~ 1%1 |
| A B C |
58 48 65 |
75 60 60 |
In der vorstehenden Tabelle ist die in Prozent ausgedrückte
Kräuselzusammenziehung durch die folgende Gleichung bestimmt:
Kräuselzusammenziehung in %
100
In dieser Gleichung ist 7, die unter einer Last von
100 mg/Denier gemessene Länge des Garns in Millimeter,
und zwar nach Wegnahme einer Anfangslast von 1 mg/Denier, während I2 die Länge in Millimeter
des Garnes ist, die gemessen wurde, nachdem das Garn bei einer Temperatur von 950C für 20 Minuten
mil Dampf behandelt und anschließend getrocknet wurde, gemessen unter einer Last von 1 mg/Denier.
In der obigen Tabelle ist die in Prozent ausgedrückte
elastische RegenerationsAusbeute durch folgende Gleichung festgelegt:
Elastische Regeneration in " =
L1
100 .
In dieser Gleichung ist L100 die regenerierte Länge in Millimeter der aus den Garnen A, B und C hergestellten
gewirkten Stoffe, und zwar nachdem die Stoffproben lOOmal breitseits derart gespannt wurden, daß
bei jedem Spannen 50% Ausdehnung, bezogen auf die ursprüngliche Breite des Stoffes, erzeugt wurde. Mit
i., ist die ausgebeutete Länge der Stoffproben in Millimeter
ausgedrückt, die nach deren erstem Spannen festgestellt wurde.
Die Tabelle zeigt nun. daß das nach der Erfindung hergestellte Garn Λ eiue nur geringfügig niedrigere
Kräuselung im Vergleich mit derjenigen des Garnes B aufweist, dagegen eine bessere, verglichen mit derjenigen
des Garnes C, und daß die aus dem Gam A hergestellten gewirkten Stoffe die beste elastische
Regeneration, verglichen mit den anderen Stoffen, haben.
Ein nicht ausgezogener vielfasriger Faden wurde in einer geeigneten Zwirnmaschine verarbeitet und hier
bei einer Spindelumdrehung von SOOO U/min gezwirnt, so daß ein Faden mit 580 Windungen pro
Meter gebildet wurde. Dieser Faden wurde dann zur Herbeiführung des entspannten Zustandes für einen
Tag gealtert und dann hintereinander 3mal bei einer Ziehgeschwindigkeit von 170 m/min ausgesogen, wobei
man einen Ziehzwirner gemäß A b b. 5 verwendete. Während des Aufspulens mit dem Zieh-Zwirner wurde
der gezogene vielfasrige Faden mit 20 Windungen pro Meter in der gleichen Richtung gezwirnt, er wurde anschließend
auf Spulen aufgespult. Man arbeitete dabei mil einem Yerdrehfaktor von ungefähr 5700 des Denier-Systems,
der gebildete Faden wies 600 Windungen auf den Meter auf. Dieser Faden wurde dann wiederum
zur Herbeiführung eines entspannten Zustandes für einen Tag gealtert und dann anschließend bei einer
Temperatur von 130"C für 20 Minuten einer Dampf-Wärmebehandlung
unterworfen. Der gebildete, in A b b. 11 dargestellte, vielfasrige Faden wies eine hochelastische
Ligenschaft auf. erzeigt noch gleichförmigere schneckenförmige Faserwindungen als der Faden nach
Abb. 10. der nach dem Ziehen nur einem einmaligen
Zwirnen unterworfen worden war.
Es sollte in diesem Zusammenhange noch darauf hingewiesen werden, daß bei den vorerwähnten Ausführungsbeispielen
1 und 2 eine Wärme-Behandlung mit Warmwasser von Temperaturen zwischen 30 und 40° C der \ielfasrigen Fadenspulen im Stadium vor der
Dampf-Wärmebehandlung sehr nützlich sein kann, und zwar in Hinsicht darauf, daß dann jede der Fasern
noch einheitlichere schneckenförmige Windungen bilden.
In den A b b. 5 und 6. auf die bereits Bezug genommen
wurde, sind nun schematisch die Vorrichtungen bzw. Maschinen dargestellt, die beim Ausziehen
eines gezwirnten, nicht ausgezogenen vielfasrigen Fadens mit spezifischer Kräuseleigenschaft
nach der Erfindung zum Einsatz kommen. In beiden Fällen wird ein gezwirnter, nicht ausgezogener vielfasriger
Faden 8 über Klemmwalzen 9, 9' durch Walzen 10, 11 und 12, 13 gezogen. Im Falle des Ausführungsbcispielcs
nach Abb. 5 wird dann der Faden 8' zu einer Spule 14 aufgewickelt, im Falle des Ausführungsbeispielcs
nach Abb. 6 sind vor dem Aufspulen zu einer Spule 17 noch zwei Walzen 15 und 16 zwischengeschaltct,
die gegenüber den Walzen 12 und 13 geringfügig verzögert umlaufen, so daß der Faden 8'
in dem Bereich zwischen diesen beiden Walzenpaaren
ίο eine geringfügige Entspannung von mehreren Prozenten
erfährt. Das Herbeiführen eines solchen, gewissermaßen entspannten Zustandes zwischen den Walzenpaaren
12, 13 und 15, 16 bewirkt also gleichförmigere schneckenförmige Kräuselwindungen 18, so daß ein
vielfasriger laden höherer Qualität hergestellt werden kann.
In A b b. 14 sind in einem Last-Dehnungs-Schaubild die Kurvenzüge verschiedener elastischer Garne großer
Sperrigkeit nach der Erfindung und vorbekannter Garne eingezeichnet. Der Kurvenzug, I repräsentiert
dabei das Verhalten eines nach bekannten Verfahren hergestellten Garnes, der Kurvenzug II das Verhalten
eines Garnes nach der Erfindung, das nach einem Zwirnen auf 580 Windungen pro Meier ausgezogen
wurde. Das Schaubild zeichnet nun auf, daß bei Belastung der Garne das elastische Garn I während der
Anfangsbelastung die Kräuselungen der einzelnen Fasern deformiert, so daß geradlinig gestreckte Fasern
entstehen, die Fasern des Garnes 1 werden also zunächst auf Zug beansprucht. Es ist nun ersichtlich, daß
die Last der Entkräusclung der einzelnen Fasern im Anfangsstadium verhältnismäßig klein ist. Der Kurvenzug
11 zeigt nun ober, daß bei den nach der Erfindung hergestellten Garnen eine Entkräuselung der einzelnen
Fasern während deren Beanspruchung auf Zug vorgenommen wird. Damit ist aber der Beweis angetreten,
daß die mit Garn nach der Erfindung hergestellten Stoffe bessere elastische Eigenschaften aufweisen, als
solche Stoffe, die aus nach bekannten Verfahren hergestellten Garnen hergestellt wurden.
Nach der zur Herbeiführung eines entspannten Zustandes
durchgeführten Alterung für einen Tag eines nach Beispiel 2 nicht ausgezogenen vielfasrigen Fadens
wurde dieser in einem Zieh-Zwirncr weiterverarbeitet, und /war dreimalig bei einer Ziehgeschwindigkeit von
170 m min. Bei diesem Ausziehen wurden dem Faden weitere 20 Windungen auf den laufenden Meter in dcrselben
Richtung wie derjenigen des Ausgangsfadens aufgegeben. Nach dem Zwirnen mit einem »Ring
Twister« zur Aufgabe weiterer 100 Windungen auf den laufenden Meter des vielfasrigen Fadens und einem
anschließenden Aufspulen wurden die Spulen zur Herberührung eines entspannten Zustandes für einen Tag
gealtert und dann anschließend bei einer Temperatur von 1301C für 20 Minuten einer Wärmebehandlung
unterworfen. Der auf diese Art und Weise hergestellte elastische vielfasrige Faden wies ebenfalls solche
schneckenförmige Faserwindungen auf, wie sie in Abb. 10 dargestellt sind.
Abb. 7 zeigt nun den vielfasrigen Faden mit
schneckenförmigen Kräuselwindungen, der gebildet wurde, als auf den vorerwähnten Zwirn-Verfahrensschritt
verzichtet wurde. Die A b b. 8 bis 13 zeigen die Form derjenigen vielfasrigen Fäden, die 100, 200, 400,
600. 800 und 1000 Windungen auf den Meter aufwiesen.
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Aus den A b b. 8 und 9 ist nun klar ersichtlich, daß — dieser Zieh-Faktor ist 75% des maximalen Ziehim
Falle der Aufgabe weniger Windungen auf den Faktors von 4,2 — und einer Zieh-Temperatur von
laufenden Meter die spezifische Kräuseleigenschaft der 90° C wurde der gezogene vielfasrige Faden in einem
Fasern keinen Gleichgewichtszustand mit dem erzeug- »Ring-Twister« gezwirnt, so daß 400 Windungen auf
ten Drehmoment herbeizuführen vermag, so daß nicht 5 den laufenden Meter dem Faden aufgegeben wurden,
im Gleichgewicht stehende elastische Kräuselungen 19 Man arbeitete dabei mit dem Verdrehfaktor von etwa
in einzelnen Abschnitten des vielfasrigen Fadens ge- 3800 des Denier-Systems. Anschließend wurde dieser
bildet werden. Wie die Abb. 10, 11 und 12 zeigen, Faden dann auf eine Spule aufgespult und in entwird
dann, wenn dem vielfasrigen Faden zusätzliche spanntem Zustand bei einer Temperatur von 1300C
400 bzw. 600 bzw. 800 Windungen auf den laufenden io für 20 Minuten einer Wärmebehandlung unterworfen.
Meter aufgegeben werden, der Unterschied zwischen Der hergestellte vielfasrige Faden wies eine ausgedem
Steigungswinkel der Kräuselungen gemäß der zeichnete Form hinsichtlich seiner schneckenförmigen
spezifischen Kräuseleigenschaft und dem Steigungs- Windungen auf, er war ausreichend elastisch und
winkel der Zwirnung immer kleiner, so daß schließlich hatte die in Abb. 10 festgehaltene Form,
erreicht werden kann, daß das aufgegebene Zwirn- 15 . .
Moment mit der vorerwähnten spezifischen Kräusel- e 1 s ρ 1 v.
erreicht werden kann, daß das aufgegebene Zwirn- 15 . .
Moment mit der vorerwähnten spezifischen Kräusel- e 1 s ρ 1 v.
eigenschaft zusammenfällt. Erreicht wird also, daß im Ein Mischpolymer aus 75% Acrylnitril und 25%
Gleichgewicht stehende elastische Kräuselungen 28 Vinyliden-Chlorid mit einer Strukturviskosität von
einheitlich über die Länge jeder Fasereines vielfasrigen 1,43 wurde in Dimethyl-Acetamid zur Bildung einer
Fadens gebildet werden, so daß vielfasrige Fäden 21, 20 Lösung A mit einer Konzentration von 25,1% gelöst.
22 und 23 großer Sperrigkeit und ausgezeichneter Ein weiteres Mischpolymer aus 93% Acrylnitril und
elastischer Regeneration erhalten werden, wie dies die 7% Vinylacetat mit einer Strukturviskosität von 1,62
A b b. 10, 11 und 12 zeigen. Werden dem vielfasrigen wurde in Dimethyl-Acetamid zur Bildung einer
Faden mehr als 1000 Windungen auf den laufenden Lösung B mit einer Konzentration von 23 % gelöst.
Meter aufgegeben, dann erhält man den vielfasrigen 25 Die Strukturviskosität der Polymere wurde in einer
Faden 24 nach Abb. 13, der immer noch ausgezeich- Dimethyl-Formamid-Lösung bei einer Temperatur
nete, weiche Qualität aufweist und des weiteren die von 25° C gemessen. Es wurden dann die Lösungen A
sogenannte »crispiness« und »springiness« bei aus- und B durch einen vier Öffnungen mit einem Bohreichend
guter Elastizität, obwohl die übermäßige rungsdurchmesser von 1,0 mm aufweisenden Verteiler
Zwirnung ein freies Bilden de? sperrigen Volumens des 30 verteilt und im Bereich vor einer Spinndüse miteinvielfasrigen
Fadens stört. ander vermischt, und zwar in einem Gewichtsv :rhältnis
In den A b b. 15 und 16 ist in Abhängigkeit von der von 25 : 75 der Lösungen A und B. Zum Ein ,atz kam
Zahl der Windungen auf den laufenden Meter die dabei eine Spinndüsen-Platte, die es ermöglichte, eine
elastische Ausbeute in Prozent, bzw. die Kräuselzu- der Spinnlösungen von einem Teil der Spinndüsen-
sammenzichung ebenfalls in Prozent der nach der 35 öffnungen zu spinnen, während über den anderen Teil
Erfindung hergestellten Garne festgehalten. Aus den der Spinndüsenöffnungen beide Spinnlösungen gleich-
Zeichnungen ist klar ersichtlich, daß die elastische zeitig gesponnen wurden, und zwar in ein Koagulie-
Regeneration der erfindungsgemäßen Garne desto rungsbad aus 40% Dimethyl-Acetamid und 60%
höher liegt, je größer die Anzahl der Windungen au! Wasser und einer Temperatur von 500C. Die so ex-
den laufenden Meter ist bzw., daß die Kräuselzusam- 40 tradierten Fasern wurden dann in kochendem Wasser
menziehung mit höherer Anzahl von Windungen auf auf das 6,5fache gespannt, anschließend mit Wasser
den laufenden Meter abnimmt. gewaschen und getrocknet, die Fasern wurden dann
vereinzelt. Bei diesem Herstellungsverfahren erhielt
Beispiel 4 man ^αηη einen vielfasrigen Faden von 20 Denier.
Ein isolaktisches Polypropylen mit einer Struktur- 45 Dieser vielfasrige Faden wurde nun bei einer Spindelviskosität
[η] von 2,3 (gemessen bei einer Temperatur geschwindigkeit von 9000 U/min in einer bekannten
von 1350C in Tetralin) wurde bei einer Anfangsge- Zwirnmaschine gezwirnt, und zwar in einem solchen
schwitidigkeit von 600 U/min und einer Spinntempe- Maße, daß dem Faden 400 Windungen auf den laufenratur
von 2600C gesponnen, man erhielt dann ein den Meter aufgegeben wurden; man arbeitete dabei
nicht ausgezogenes Faserbündel von 270 Denier/24. 50 mit einem Verdreh-Faktor von etwa 3800 des Denier-Das
erhaltene Faserbündel hatte eine breitseitige Ver- Systems. Dieser Faden wurde dann aufgespult und in
teilung des Fasergefüges in exzentrischer Anordnung entspanntem Zustand bei einer Temperatur von 145° C
bei einer Strukturviskosität [?j]/von 1,6 und einer zwei- für 20 Minuten einer Dampf-Wärmebehandlung unterfaden
Brechungs-Orientierung von 20 · 10~3. Nach worfcn. Der hergestellte vielfasrige Faden hatte wied;m
Ausziehen dieses Faserbündels aus nicht ausge- 55 derum in seinen schneckenförmigen Windungen die
zogenen Fasern bei einem Zieh-Faktor von 3,0 Form des Fadens nach Abb. 10.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung eines hochelastischen, gekräuselten Garns, aus einem thermoplastischen
Fadenbündel, von denen jeder einzelne Faden eine Seite an Seite zusammengesetzte Fadenform
aufweist, wobei das verstreckte Fadenbündel einer Wärmebehandlung unterworfen wird, dadurch
gekennzeichnet, daß das Fadenbündel vor dem Verstrecken verdreht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Streckbehandlung und
der Wärmebehandlung das Fadenbündel einer zweiten Drehbehandlung unterworfen wird.
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