DE1785265A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von zwirnungsgekraeuselten Fadengarnen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von zwirnungsgekraeuselten FadengarnenInfo
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Description
IMPERIAL CHEMICAL INDUSTRIES LTD,, London, Grossbritannien
betreffend?
"Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von zwirnungsgekräusel·
ten Fadengarnen"
PRIORITÄT ; 4. September I967 - Grossbritannien
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung
zur Herstellung von zwirnungsgekräuselten Fäden. M
Es ist bekannt, zwirnungsgekräuselte Fadengarne dadurch herzustellen,
daß man auf ein laufendes mehrfädiges Garn eine Falschzwirnung
durch Drehung desselben in einer Falschzwirnungsvorrichtung
aufbringt und daß man die gezwirnten Fäden heißfixiert, so daß sie, wenn sie aus der Zwirnungszone herauskommen, gekräuselt bleiben.
Aus wirtschaftlichen Gründen sind hohe lineare Fadengeschwindigkeiten bevorzugt, abör diese erfordern hohe Pälsehzwirnungsdreh-
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ORIGINAL INSPECTED
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geschwindigkeiten, damit die gewünschte Anzahl von Kräuselungen
je Längeneinheit auf die resultierenden Fäden aufgebracht wird. Es ist auch bekannt, ein solches Falschzwirnungskräuselungsverfahren
während einer Verstreckung eines schmelzgesponnenen Fadengarns durchzuführen, aber die hohen erforderlichen Falschawirnungsdrehgeschwindigkeiten
setzen bezüglich der linearen Verstreekgeschwindigkeit einen verhältnismäßig niedrigen praktizierbaren
Grenzwert»
Es ist auch bekannt, zwirnungsgekräuselte Padengarne durch Verfahren
herzustellen, bei denen keine beweglichen Teile vorhanden sind, die den laufenden Faden berühren. Bei diesem Verfahren werden zwei Garne umeinander entlang eines Teils ihrer Länge vorgezwirnt,
und die Garne werden dann als kontinuierliche FadenHnien
durch eine solche vorgezwirnte Zone mit einer Zwirnaurückhaltungseinrichtung
hindurchgeführt, welche vollständig verhindert, daß
der vorbestimmte zurückgehaltene Zwirn auf die laufende F~den2Üge
ausläuft..Bei den bekannten Verfahren, bei denen diese Methode
verwendet wird, sind keine hohen Zwirnungsgeschwindigkeiten nötig.,
aber es war nötig, Einrichtungen einzuführen, wie z.B. konische
Rollen., um die Spannungen in der* beiden unter ZwirnungsZurückhaltung
gezwirnten Fadenltoien auszugleichen. Ein weiterer Nachteil
besteht darin, daß die Fäden weniger dicht gekräuselt werden, wenn
zwei raehrfädige Garne umeinander mit einer gegebenen Anzahl von
Windungen je Längeneinheit gezwirnt werden, als wenn einzelne
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Fäden in gleicher Weise umeinander in einem Garn gezwirnt werden.
Es wurde nunmehr gefunden, daß unter gewissen Bedingungen ähnliche
Fadenstränge kontinuierlich durch ein Verfahren mit zurückgehaltener
Zwirnung zwirnungsgekräuselt werden können, und zwar
auch bei hohen Geschwindigkeiten, ohne die Notwendigkeit eines
Mechanismus zum Ausgleich der Spannungen zwischen solchen gezwirnten Strängen, so daß die Stränge in üblicher Weise einfache
Fäden wie auch Mehrfadengarne sein können; durch das Verfahren kann
auch eine Reihe von feinen Strängen einer Zurückhaltungszwirnung
unterworfen werden.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von
zwirnungsgekräuselten Fadengarnen, welches dadurch gekennzeichnet ist", daß man mit gleichen Geschwindigkeiten durch eine Zuführeinrichtung
eine Reihe von Fadensträngen hindurchführt, die nicht umeinander yerzwirnt sind unu die jev.'eils mindestens aus einem
Faden bestehen, und daß man die Stränge mit gleichen Geschwindigkeiten
unter zumindest einer geringen Spannung durch eine Vorwärtsbewegungseinrichtung abführt, wobei zwischen der Zuf'ihrungs-
und Vorwärtsbewegungseinrichtung die Stränge umeinander um eine festgelegte Anzahl von Windungen durch gegenseitige Verdrehung
zwischen Führungszusammenstellungen vorgezwirnt werden, wobei jede einzelne Führung in diesen Zusammenstellungen einen Strang führt,,
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und wobei jede Zusammenstellung eine Symmetrieachse aufweist, die
mit der Achse der gezwirnten Stränge zusammenfällt, und wobei
schließlich die Zwirnung durch Erhitzung und Abkühlung der verzwirnten Stränge zwischen den Führungszusammenstellungen fixiert
wird.
Es wird ein Verfahren bevorzugt, bei welchem die Winkel der einzelne
Stränge durch jede einzelne Führung in einer Zusammenstellung
^ gleich sind.
Es wird weiterhin bevorzugt, zwei gegenseitig verdrehbare Fuhrungs-Zusammenstellungen
zu verwenden* die jede gegenseitig verzwirnte Gruppe von Strängen berühren.
Das Verfahren mit ZwirnungsZurückhaltung der vorliegenden Erfindung
kann mit einer Verstreckung integriert werden, in welchem
Falle die genannte Vorwärtsbewegungseinrichtung eine Verstreckfc
rolle ist. Mit "Verstreckung" wird der in der Technik allgemein
bekannte Vorgang gemeint, bei dem schmelzgesponnene Fäden in brauchbare Textilfaden überführt werden, indem sie kontinuierlich
auf ein Verhältnis gestreckt werden, das ihrem naturlichen
Verstreckverhältnis entspricht. Bei einem solehen Verfahren kann
jede geeignete Verstreckeinrichtung verwendet werden, beispielsweise
erhitzte Zuführrollen, erhitzte oder unerhitzte Bremseinrichtungen
oder Erhitzungseinrichtungen, die keine Bremswirkung
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ergeben» Es wird bevorzugt, daß zumindest ein Teil der Fadenstreckung ,die bei einem solchen Verstreckungsverfahren stattfindet,
vor sich geht, bevor die Fäden die Zwirnungszone erreichen.
Wenn die gewählte Verstreckeinrichtung eine erhitzte Zone in einer
im wesentlichen geraden Länge des Laufwegs zumindest nach dem
ersten Teil der Verstreckung aufweist, dann kann eine solche erhitzte
Zone in zweckmäßiger V/eise auch dazu verwendet werden, die Funktion der Heißfixierung der zurückgehaltenen Zwirnung zu bewerkstelligen«
Das Zwirnungskräuselungsverfahren der vorliegenden Erfindung kann
sich auch unmittelbar an eine Verstreckung anschließen, in welchem
Falle die Zuführeinrichtung, von der oben gesprochen wurde, die Streckrolle einer vorhergehenden Streckoperation wird.
Zwecks eines glatten und schnellen Arbeitens werden unverzvjirnte
Fadensfcränge gewöhnlich dadurch geschaffen, daß Fäden kontinuierlich von einer Spinndüsenplatte ohne dazwischengeschaltetes
Aufspulen und Abspulen in das Verfahren der Erfindung eingeführt
werden. Wenn das erfindungsgemäße Verfahren nicht auf diese Weise
mit einem Verspinnen integriert wird, dann können einzelne Fadenstränge
gesondert dadurch geschaffen werden, daß sie von der Seite
oder Über Kopf jeweils von einer gesonderten Spule abgespult werden,
oder sie können in parallelen Bündeln von einer Spule erhalten
werden* die von der Seite abgespult wird, damit keine Abapulzwirnung
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BAD ORIGINAL.
jeweils
auftritt. Mehrfädige Stränge können/von einer gesonderten Spule
Über Kopf abgespult werden, wobei die leichte Abspulungszwirnung der Fäden innerhalb der Stränge das erfindungsgemäSe Verfahren
nicht merklich beeinflußt, vorausgesetzt, daß die Stränge nicht umeinander verzwirnt werden, bevor sie die Zwirnungszone zwischen
den Zufuhr- und den Vorwärtsbewegungsrollen erreicht,
Gemäß der Erfindung wird weiterhin eine Vorrichtung zur Her-
W stellung von zwirnungsgekräuselten Fadengarnen vorgeschlagen,
welche dadurch gekennzeichnet ist, daß sie zwischen einer 2Jf(Ihrungs- und einer Vorwärtsbewegungseinrichtung Zusammenstellungen
von Führungen mit einer gemeinsamen Symmetrieachse, die gegeneinander
um eine Achse parallel zu dieser Symmetrieachse verdrehbar
sind, eine Einrichtung zur Verursachung und zur Verhinderung einer
solchen gegenseitigen Verdrehung, und zwischen den Zusammenstellungen eine Erhitzungs- und eine Abkühlungseinrichtung zur Fixierung
der Zwirnung aufweist.
Es wird bevorzugt, daß die Zusammenstellungen in Ebenen in. rechten Winkeln zu den Symmetrie- und Rotationsachsen vorliegen..
Es wird bevorzugt, daß die Achsen der Symmetrie und der Rotation
zusammenfallen.
Bei einer bevorzugten Form ist eine solche Vorrichtung auf eine
bekannte Verstreokmaschins montiert, so daß die Zuführeinrichtung
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1,
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der erfindungsgemäßen Vorrichtung die Verstreckrollen der Verstreekmasehine sind.
Bei einer weiteren bevorzugten Form ist eine solche Vorrichtung
auf einer Verstreekmasehine montiert, die mit einer bekannten Einrichtung
zur Verstreckung von Fadensträngen ausgerüstet ist, so
daß die Zuführ- und Vorwärtsbewegungseinrichtungen der Vorrichtung
der Erfindung die Zuführ- bzw. Verstreckrollen des Verstreckrahraens
sind, wobei bekannte Verstreekeinrichtungen vor der ersten
FÜhrungszusammenstellung vorgesehen sind.
Es ist klar, daß jede bekannte Verstreckeinrichtung, wie z.B.
Erhitzungs- oder Brernseinr ichtungen, verwendet werden kann.
Eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist in
Fig. 1 der beigefügten Zeichnungen dargestellt, in welcher zwei Zwirnzurückhaltungsführungen 31 und 32 mit mehreren Löchern, wobei
die zweite derselben rotiert und festgehalten werden kann, an den Enden einer Zone 33 vorgesehen sind, in welcher sich eine erhitzte
Platte 3^ und ein unerhitzter Zwischenraum 35 befinden. Die Führungen 31 und 32 sind zwischen einer Zuführrolle 36 und einer Verstreckrolle
37 plaziert, wobei auch ein erhitzter Bremsstift 38 zwischen der Zuführrolle 36 und der Führung 31 vorhanden ist.
Beim Betrieb werden die Stränge 39 durch entsprechende Löcher in
den Führungen 31 und 32 hindurchgeführt und dann um die Zuführrolle
36, um den Bremsstift 38 und um die Verstreckrolle 37 geführt.
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Die Führung 32 wird dann um eine bestimmte Anzahl von Drehungen
rotiert und festgehalten. Die Stränge werden dann zwischen den PUhrungen 51 und 32, wie erläutert, verzwirnt, wobei die verzwirnten
Fäden durch den Kontakt mit der Platte Jk erhitzt werden.
In dieser Vorrichtung werden die Fäden durch ein herkömmliches Vers treckverfahren, bei dem die Fäden sowohl iiber einen Bremsstift
als auch Über eine Platte laufen, verstreckt, und sie werden gleichzeitig nach dem erfindungsgemäßen Verfahren zwirnungsgekräuselt,
während sie Über die Platte und durch die Kühlzone zwischen den Führungen 31 und 32 laufen.
Es wird hervorgehoben, daß die in Fig. 1 der beigefügten Zeichnungen
erläuterten Führungen 31 und 32 im praktischen Betrieb nicht
sehr zweckmäßig sind, und zwar wegen der Notwendigkeit, daß die
Stränge dadurch eingefädelt werden m'issen, daß ihre Enden Huroh
Lb'cher in den Führungen hindurchgeführt werden, bevor die Stränge
in einem kontinuierlichen Verfahren zwischen den Zufuhr- uno Verstreckrollen
verstreckt werden» Es ist äußerst erwünscht, einfädelbare Führungen zu verwenden, in welche kontinuierliche Stränge
eingeführt werden können, während sie kontinuierlich vorwärtslaufen,
Gemäß der Erfindung wird weiterhin eine verbesserte MehrfachfadenfUhrung
vorgeschlagen, die sich besonders für das erfindungsgemäße Verfahren, bei dem die Zwirnung zurückgehalten wird, eignet,
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welche dadurch gekennzeichnet ist, daß sie eine Zusammenstellung von einfädelbaren Führungen für einzelne Stränge aufweist, die
symmetrisch um eine Symmetrieachse angeordnet sind, wobei die Zusammenstellung drehbar in Lagern befestigt ist, die einen größeren
Radius als der Radius eines Kreises aufweisen,der alle einzelnen
Führungen einer solchen Zusammenstellung einschließt, und wobei die Zusammenstellung mit einer Einrichtung versehen ist, mit der
eine solche Drehung verursacht und verhindert werden kann. Eine solche' mehrfache Fadenführung wird in der Folge als "Orbitalzwirnungsführung"
bezeichnet. Vorzugsweise sind solche einzelnen Führungen in einer Ebene senkrecht zur Rotationsachse und konzentrisch
und gleich verteilt um diese Achse angeordnet.
Xn einer bevorzugten Form besitzt die Orbitalzwirnungsführung
der vorliegenden Erfindung ein Teil, das drehbar innerhalb von
Lagern angeordnet ist, in welchem Teil nach innen gerichtete Schlitze in einer Ebene im rechten Winkel zur Rotationsachse
innere geschlossene Enden aufweisen,die symmetrisch um die Rotationsachse
innerhalb eines Radius angeordnet sind, der kleiner Ist als der Radius dieser Lager, und äußere offene Enden besitzen,
die jeweils durch Sehlitze in den Lagern eingefädelt werden
können, und zwar in WinkelStellungen dieses Teils in diesen
Lagern, bei denen diese Schlitze im Teil nach innen gerichtete ErVerlängerungen
der Schlitze in den Lagern sind.
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Gemäß einer weiteren bevorzugten Form besitzt die Orbitalzwirnungstführung
der vorliegenden Erfindung ein Teil,, wie es im wesentlichen oben beschrieben ist, das in Lagern drehbar angeordnet
derselben
ist, wobei ein Stuck/entfernt, um ein Herausnehmen und Wiedereinführen
der Scheiben zu ermöglichen, und dann wieder hinzugefügt werden kann.
^ Eine Ausführungsform der Orbitalzwirnungsführung der vorliegenden
Erfindung ist in den Fig. 2 und 3 der beigefügten Zeichnungen
- erläutert. Zwei .Platten 1 und 2, die durch Abstandshalter 3 und
sind
k miteinander verbunden sind,/durch durch kreisförmige Löcher 5
k miteinander verbunden sind,/durch durch kreisförmige Löcher 5
durchbohrt, von denen jedes durch Rücksprünge 6 konzentrisch umgeben
ist. Die Platten 1 und 2 besitzen auch Schlitze 7, welche
durch die Rücksprünge 6 bis zu den Löchern 5 einschneiden= In den Rücksprüngen 6 sind Nylonlagereinsätze 8 vorhanden, welche geschlitzt
sind, so daß sie die Schlitze 7 nicht verschließen. Ein Zahnrad 9 ist zwischen konzentrischen ringförmigen Vorsprüngen
P vorgesehen, welche sich in die Rücksprünge 6 erstrecken unr* in
den Nylonlagern 8 sitzen. Das Zahnrad 9 kämmt mit einem Ritzel 11,
das drehbar zwischen den Platten 1 und 2 auf einer Achse 12 angeordnet ist, die sich durch die Platte 1 ersteckt und mit einem
Antriebs- und einem Blockierungsmechanismus (nicht gezeigt)
dem verbunden ist. Die Unterzusammenstellung aus/Zahnrad 9 und
den Vorsprüngen 10 ist durch radiale Schlitze 13 durchbrochen, von
denen jeder eine eingesetzte keramische Fadenführung/enthält,
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wobei (ite Führungen I^ konzentrisch im Zahnrad 9 auf einem Kreis
angeordnet sind, der einen Durchmesser aufweist, welcher kleiner
ist als derjenige der Löcher 5·
Beim Betrieb wird das Zahnrad 9 gedreht, bis ein Schlitz Ij mit
den Schlitzen 7 ausgerichtet ist, und ein Fadenstrang wird dann
durch diese Schlitze in eine keramische Fadenführung 12 eingeführt,
Das Zahnrad wird dann gedreht, bis ein weiterer Schlitz 13 mit
den Schlitzen 7 ausgerichtet ist, und ein zweiter Strang wird in ähnlicher Weise eingeführt. Diese Prozedur wird wiederholt, bis
alle in einem speziellen Verfahren erforderlichen Stränge in eine
separate Fadenführung 1? eingeführt sind. Das Zahnrad 9 wird danr
rasch durch die Antriebswelle 12 mittels einer nicht gezeigten Einrichtung in Drehung versetzt, bis eine gewünschte Anzahl von
Zwirnungsdrehungen auf den Strang aufgebracht sind. Hierauf wird
eine weitere Drehung durch eine Blockierung der Achse 12 mit einei
nicht gezeigten Einrichtung verhindert. Während des Zwirnungsvorgangs
werden die Stränge zwischen einer ZwirnungszurückliaItung
und der Orbitalführung gezwirnt, welche, wenn sie blockiert, ist, als zweite Zwirnungszurückhaltung dient. Es wird bevorzugt für
die erste Zwirnungszur'Ickhaltung entweder sine weitere ähnliche
OrbitaIzwirnungsfährung oder ein geschlitztes Fuhrungsteil zu νei
wenden, das der Orbitalzwirnungsführung ähnlich aber nicht drehbar
gelagert ist.
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BADOBlStNAt
Eine weitere Ausführung der Orbitalzwirnungsftihrung ist in den
Fig. 4 und 5 der beigefügten Zeichungen erläuterte
Eine Unterzusammenstellung aus einem Zahnrad 20 und aus Vorspringen
21, die den Teilen 9 und 10 von Fig. 2 ähnlich sind, ist
mit Führungen 22 versehen, die den Führungen 15 von Fig. 2 ähnlich
sind, aber so im Abstand angeordnet sind, daß sie in zweckmäßiger Weise den Abständen der Löcher in der SpinndUsenplatte entsprechen,
durch welche die zu kräuselnden Fäden extrudiert werden. Zwei Paare von Gehäuseplatten 23 und 24 bzw» 25 und 26 sind jeweils
durch Abstandshalter 27 und 28 verbunden,und durch eine nicht gezeigte
Einrichtung entlang der Linie XX zusammengehalten.
Beim Betrieb wird die Gehäuseunterzusammenstellung 23, 24 und 27
weggenommen, die FUhrungunterzusammenstellung 20 und 21 wird herausgezogen
und unter eine Spinndiisenplatte gehalten, von der die durch das erfindungsgemäße Verfahren zu behandelnden Fäden heraus-
k&men* Ein Monofaden oder ein raehrfädiger Strang wird durch jeden
Führungsschlitz hindurchgeflihrt, die FUhrungsunterzusammenstellung
wird wieder in die Gehäuseplatten 25 und 26 eingeführt, und die Gehäuseplatten 23 und 24 werden an Ort und Stelle gebracht und entlang
der Linie XX befestigt. Eine ZwirnungszurückhaltuhgsfUhrung
die eine ähnliche OrbitalzwirnungsfUhrung sein kann wird in ähnlicher
Weise eingefädelt. Die Führungen werden an jedem Ende einer Erhitzungszone
angeordnet, die zwischen Zufuhr- und Verstreckrollen
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vorhanden-sinda und die Stränge werden dann Über diese Zufuhr-
and Verstreekrollen gelegt. Abschließend wird die Qrbitalzwirnungs-
führung gedreht, um im laufenden Faden die gewünschte Zwirnung
hervorzurufen.
Die Orbitalsswirnungsftfhrung der vorliegenden Erfindung ist in
zweckmäßiger Weise auch als DoppeIfUhrung ausgebildet, wie es
schematisch in Fig. 6 der beigefügten Zeichnungen zu sehen ist.
gezwirnte
Z/wei/Fadeniinien laufen parallel durch eine F'dhrung, die einen
Z/wei/Fadeniinien laufen parallel durch eine F'dhrung, die einen
S-Zwirn in der rechten Padenlinie und einen Z~Zwirn in der linken
Fadenlinie, wenn wie gezeigt gedreht wird* hervorruft, so daß die
Fadenlinien nach der Zwirnungskräuselung in zweckmäßiger Weise gefacht werden können, um ein gekräuseltes Fadengarn herzustellen,
das von einem Drehmoment frei ist*
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele erläutert.
Ein schmelzgesponnenes zwirnfreies Garn aus Polyethylenterephthalat
welches aus 15 Fäden von jeweils 18 den bestand und eine Viskositätszahl,
geraessen in Orthochlorphenol bei 200C, von 0,65 und
eine Doppelbrechung von 0,008 besaß, wurde von der Seite einer
Spule abgezogen, und die Fäden wurden einzeln durch eine Gruppe von 15 konzentrisch gleichmäßig angeordneten Löchern von Q-,76. mm
Durchmesser eingefädelt, die sich auf einem Kreis von 19,0 mm
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BAD ORIGINAL I-
Durchmesser in einer Stahlscheibe von 25,4 ram Durchmesser
befanden. Die Fäden wurden in ähnlicher Weise durch drei weitere ähnliche Scheiben hindurchgeführt, welche dann in Klammern befestigt
wurden, und zwar die erste zwischen der Spule und der Zufiihrrolle eines VerStreckrahmens, die zweite zwischen einem
erhitzten Bremsstift und einer erhitzten Platte, die zwischen der Zufiihrrolle und der Verstreckrolle des Streckrahmens angebracht
waren, die dritte nach der Platte und die vierte vor der Verstreckrolie. Diese Scheiben waren so angeordnet, daß die
getrennt geführten Fäden von der ersten zur vierten. Scheibe ohne Zwirnung verliefen» Der Bremsstift hatte einen Durchmesser von
50,8 mm und war auf 950C erhitzt, die Platte war 203*2 mm lang
und auf 2000C erhitzt, und die dritte Scheibe besaß vom Ende der
Platte einen Abstand von 101,6 mm. Das Garn wurde um die Zufiihrrolle gelegt, die sich mit einer Oberflächengeschwindigkeit von
25 U/min dreht, dann um den Bremsstift und Über die ¥erstreck rolle
gelegt, die mit 100 U/min rotierte. Die dritte Scheibe wurde dann gedreht und festgeklammert, nachdem eine Zwirnung von
70 Drehungen je 25,4 mm zwischen der zweiten und der dritten
Scheibe aufgebaut war, und die erhitzte Platte wurde mit diesen^
eingesperrten gezwirten Teil der Fadenliniö in Berührung gebracht.
Es wurde ein verstrecktes und gebauschtes Garn mit e'.nexc: Drehmoment
gebildet, das stark gekräuselte Fäden aufwies ·
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Ewei gesponnene Same aus Polyhexamethylenadipamid, die jeweils
zwei Fäden von 35 den aufwiesen und eine Doppelbrechung von 0,005 und eine relative Viskosität von 35» geraessen bei einer
8,4 #igen Konzentration in 90 #iger Ameisensäure bei 250G, besaßen,
wurden von der Seite von Spulen abgezogen und mit 305 m/min auf
einem Versti-eckrahmen auf ein Verhältnis von 5>5 verstreckt,
wobei der Streckrahmen auf 95°C erhitzte Zuführrollen, eine
304,8 mm lange auf 230°C erhitzte Platte und kalte Verstreekrollen
aufwies. Die Doppelorbitalzwirnungsführungen, wie sie in Fig.
der beigefügten Zeichnungen erläutert sind, wurden angeordnet,
heißen und zwar eine zwischen der heißen Zuführrolle und der/Platte und
die andere zwischen der heißen Platte und der Verstrectcrolle.
Ein Zwischenraum von 152,4 mm wurde zwischen der heißen Platte und der zweiten Orbitaizwirnungsführung belassen, in welchen
Zwischenraum ein Kiihiluftstrora gegen die Fadenlinie gerichtet
wurde. Die beiden Fäden eines jeden Garns wurden jeweils in zwei
diametral einander gegenüberliegende Führungen in einem der
Rotoren einer jeden Doppelorbitalzwirnungsführung eingelegt. Die zweite Zwimungsführung wurde dann mit 1100 U/min gedreht, bis
120 Drehungen je 25,4 mm in den Fadenlinien über der heißen Platte
aufgebaut waren, wobei in einer Fadenlinie eine S-Swimung und in
der anderen eine Z~Zwlrnung herrschte. Die OrbifcaizvjirnungsfUhrung
wurde dann festgehalten, und die beiden Fsrjenlinien vaurden an der
Verstreclcrolle gefacht und aufgespult, 'wobei ein spiralenforrnig
109883/1484
gekräuseltes Garn mit einem ausgeglichenen Drehmoment erhalten
wurde.
Zwei Monofäden von 79 den aus Polyhexamethylenadipainid mit einer
Doppelbrechung von 0,0009 und einer relativen Viskosität von 35» gemessen wie in Beispiel 2, wurden von Spulen Über Kopf abgezogen
und wie in Beispiel 2 bearbeitet, wobei jedoch Einfaehorbital-Zwirnungsführungen,
wie sie in den Pig. 2 und 3 der beigefügten Zeichnungen erläutert sind, verwendet wurden, und wobei verschiedene
Verstreckverhältnisse zwischen 3,0 und 6,0 verwendet wurden*
Unter Verwendung eines Spannungsmessers in der Kiihlzone der gezwirnten Padenlinie wurde gefunden, daß die maximale Ansahl von
.Zwirnungen Je 25,4 mm, die ohne Reißen der laufenden Fsdenlinie
aufgebracht werden konnte, bei einer optimalen Spannung im gezwirnten
Bereich zwischen 1,5 und 2 g/den erreicht wurde, was Verstreckverhältnissen zwischen 4,6 und 5*4 entsprach, innerhalb
welchem Bereich ein stark gekräuseltes verstrecktes Garn mit einer Reißfestigkeit von ungefähr 3*5 g/den erhalten wurde.»
3 Garne von 128 den aus Polyethylenterephthalat* die jeweils
20 Fäden aufwiesen und eine Doppelbrechung von 0,008 und eine
Viskositätszahl, gensessen in Orthochlorphenol bei 200C, von 0.61H
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BAD ORIGINAL
■-■17 -
besaßen, wurden über Kopf abgespult und unter Verwendung des Verstreckverfahrens
von Beispiel'2 auf ein Verhältnis von 3*86 verstreckt,
wobei jedoch die heiße Platte eine Temperatur von 215°C
aufwies. Die drei Garne wurden symmetrisch in «EinfachorbIta1-zwirnungsführungen,
wie in Pig. 2 und 3 der beigefügten Zeichnungen erläutert, eingelegt, welche jeweils nach der heißen Zuführrolle
und nach der heißen Platte angeordnet waren. Eine zurückgehaltene Zwirnung von 25 Drehungen je 25,4 mm wurde Über der heißen Platte
aufgebracht, indem die Orbitalzwirnungsführung mit 1100 U/min gedreht wurde und die Führung dann festgehalten wurde. Die Garne
wurden nach der Verstreckrolle gefacht, um ein verstrecktes gekräuseltes dreifaches Garn mit einem Drehmoment herzustellen.
3 Fäden aus Polyäthylenterephthalat, die bei 290°C extrudiert
worden waren, wurden unterhalb der Spinnd'isenplatte durch eine keramische Führung in Form eines Kamms getrennt, bevor sie um
eine erhitzte ZufUhrrolle mit 95°C und eine kalte Verstreckrolle
geführt wurden, welche ein Verstreckverhältnis von 3»83 bei einer
Endaufspulgeschwindigkeit von 2438 m/min ergaben, wobei jeder
Faden einen Titer von 15 den aufwies. Die drei Fäden wurden symmetrisch in die Schlitze in zwei Orbitalzwirnungsführungen der
in Fig» 2 und 3 der beigefügten Zeichnungen angegebenen Art eingelegt,
die zwischen den Zuführ- und Verstreckrollen angeordnet
waren, und zwischen denen die Führungen der Fäden eine 6O9>6 mm
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BAD ORlGiNAU »
1 i
lange, mit Nuten versehene heiße Platte von 2^00C überquerten,
an die sich eine Kühlzone von 204,8 mm anschloß, in welcher ein*
quer gerichteter KUhIluftstrom vorhanden war» Die zweite OrbitalzwirnungsfUhrung
wurde mit 1100 U/min gedreht, bis eine Zwirnung von 50 Drehungen/25,4 ram in der Nute der heißen Platte hervorgerufen
war. Die Führung wurde dann blockiert. Dieses integrierte Spinn-, Verstreck- und l'e^turierungsverfahren ergab ein
dreifädiges gebauschtes Garn mit einem Drehmoment,
2 gesponnene Garne von 80,5 den aus Polyethylenterephthalat, die
jeweils 8 Fäden enthielten und eine Doppelbrechung von 0,008 und eine Viskositätszahl von 0,65* bestimmt in einer 1 #igen
Lösung von Orthochlorphenol bei 200C,aufwiesen, wurden getrennt
mit einem Verstreckverhältnis von 3,4 über einer heißen Zufuhr«
rolle (900C) und einer heißen Platte (20O0C) mit 609,6 m/min verstreckt,
wobei eine Garnzwirnung von 1/2 Erehuhg/25*4 hervorgerufen
wurde. Die beiden Garne wurden symmetrisch in zwei einzelene OrbitalzwIrnungsführungen, wie sie in den Fig. 2 und 3 der beigefügten
Zeichnungen dargestellt sind, eingelegt, welche zwischen zwei Rollen angeordnet waren, die sich beide mit Oberflächengeschwindigkeiten
von 121,9 m/min drehten, x^obei eins Führung zwischen der ersten Rolle und einer mit einer Nute versehenen
heißen Platte (1850C) von 609,6 mm Länge und die andere zwischen
einem KUhlluftstrom unmittelbar nach der heißen Platte unrS der
109883/146*
BAD ORIGINAL
zweiten Rolle angeordnet war. Die beiden Garne, die von der
zweiten Rolle kamen, wurden durch ein 609,6 mm langes Heißluftrohr
(Luftzirkulation in der gleichen Richtung wie das Garn, 2300C, 1,05 at) zu einer dritten Rolle geführt, die sich mit
einer Geschwindigkeit von 60>9 m/min drehte.
Eine zurückgehaltene Zwirnung von 60 Drehungen/25Λ rom wurde auf
die laufende Fadenlinie über der heißen Platte durch Drehung der Orbitalzwirnungsführung mit 1100 U/min aufgebracht, worauf
die Führung blockiert wurde, Die von der dritten Rolle kommenden Garne wurden gefacht, wobei ein stabilisiertes gekräuseltes Garn
mit einem niedrigen Drehmoment erhalten wurde.
Es ist darauf hinzuweisen, daß das Verfahren und die Vorrichtung
der vorliegenden Erfindung zwar mit jeder Anzahl von Strängen verwendet werden kann, die mit den verschiedensten Geschwindigkeiten,
die bei Äufspuleinrichtungen zur Verfügung stehen, verstreckt sein können, daß sie aber besonders bei mehreren feinen
Strängen anwendbar sind, die mit hohen Geschwindigkeiten verstreckt
wurden, wie sie bei integrierten Spinn-Streck-Verfahren
angetroffen werden.
PATENTANSPRÜCHE
98*3/U SV BAD ORIGINAL
Claims (1)
- Paten tan s ρ r ti c h e %1. Verfahren zur Herstellung von zwirnungsgekräuselten Fadengarnen, dadurch gekennzeichnet, daß man mit gleichen Geschwindigkeiten durch eine Zuführeinrichtung eine Reihe von Fadensträngen hindurchführt, die nicht umeinander verzwirnt sind und die jeweils mindestens aus einem Faden bestehen, und daß man die Stränge mit gleichen Geschwindigkeiten unter zumindest einer geringen Spannung durch eine Vorwärtsbewegungseinrichtung abführt, wobei zwischen der ZufÜhrungs- und Vorwärtsbewegungseinrichtung die Stränge umeinander um eine festgelegte Anzahl von Windungen durch gegenseitige Verdrehung zwischen Führungszusaramenstellungen vorgezwirnt werden, wobei jede einzelne Führung, in diesen Zusammenstellungen einen Strang führt, und wobei jede Zusammenstellung eine Symmetrieachse aufweist, die mit der Achse der gezwirnten Stränge zusammenfällt, und wobei schließlich die Zwirnung durch Erhitzung und Abkühlung der verzwirnten Stränge zwischen den Führungszusammenstellungen fixiert wird.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkel der einzelnen Stränge durch jede einzelne Führung in einer Zusammenstellung gleich sind.BAD ORIGINAL109883/U6Vj5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gegenseitig verdrehbare FUhrungszusammenstellungen jede gegenseitig verzwirnte Gruppe von Strängen berühren.4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß schmelzgesponnene Fäden zwischen den Zuführungsund Vorwärtsbewegungseinrichtungen verstreckt werden und daß m mindestens ein Teil der Verstreckung vor der gezwirnten Zone stattfindet.5« Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Gruppe von Strängen in S-Konfiguration zwirnungsgekräuselt wird und daß eine weitere Gruppe von Strängen in Z-Kon-' figuration, zwirnungsgekräuselt wird, wobei die Gruppen der zwirnungsgekräuselten Stränge kombiniert werden, um ein Garn mit ausgeglichenem Drehmoment herzustellen►6, Vorrichtung zur Herstellung von zwirnungsgekräuseltein Faden garn, dadurch gekennzeichnet, daß sie zwischen einer Zuführungsund einer Vorwärtsbewegungseinrichtung Zusammenstellungen von Führungen mit einer gemeinsamen Symmetrieachse, die gegeneinander um eine Achse parallel zu dieser Symmetrieachse verdrehbar sind, und eine Einrichtung zur Verursachung und zur Verhinderung einer solchen gegenseitigen Verdrehung, und zwischen den Zusammenstellun gen eine Erhitzungs- und eine Abkühlungseinrichtung zur Fixierung der Zwirnung aufweist.109883/ UI47. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß Jede Puhrungszusammenstellung in einer Ebene im rechten Winkel zu den Symmetrie- und Rotationsachsen vorliegt.8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7> dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der Symmetrie und der Rotation zusammenfallen.9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführeinrichtung die Verstreckrollen einer bekannten Verstreckmaschine sind.XO. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuftfhrungs- und Vorwärtsbewegungseinrichtungen die ZufUhr- bzw. Verstreckrollen einer Verstreckmaschine sind, in der bekannte Verstreckeinrichtungen vor der ersten Puhrungszusammenstellung angeordnet sind.11. Mehrfachfadenföhrung, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Zusammenstellung von einzeln einfädelbaren Führungen aufweist, die symmetrisch um eine Symmetrieachse angeordnet sind, wobei die Zusammenstellung um eine Achse parallel zu der Symmetrieachse in Lagern drehbar angeordnet ist, die einen größeren Radius als der Radius eines Kreises aufweisen, der alle einzelnen Führungen einschließt, und wobei die Zusammenstellung mit einer Einrichtung versehen ist, mit der eine solche Drehung verursacht und verhindert werden kann.1Q9883/U6412. MehrfachfadenfUhrung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Führungen in einer Ebene senkrecht zur Rotationsachse liegen.15· Mehrfachfadenführung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Führungen konzentrisch und im gleichen Abstand um die Rotationsachse angeordnet sind.14. Mehrfachfadenführung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Teil besitzt, bei welchem nach innen gerichtete Schlitze in einer Ebene in rechten Winkelazur Rotationsachse innere geschlossene Enden aufweisen, die symmetrisch um die Rotationsachse innerhalb eines Radius angeordnet sind, der kleiner ist als der Radius dieser Lager, und äußere offene Enden besitzen, die jeweils durch Schlitze in den Lagern eingefädelt werden können, und zwar In WinkeIstellungen.dieses Teils in diesem Lager, bei denen diese Schlitze im Teil nach innen gerichtete Verlängerungen der Schlitze in den Lagern sind.15. MehrfachfadenfUhrung, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Teil nach Anspruch 14 aufweist, das drehbar in Lagern angeordnet ist, wobei ein Stück derselben entfernt, um ein Herausnehmen und Wiedereinführen der Scheiben zu ermöglichen, und dann wieder hinzugefügt werden kann»109883/U6A16. Doppelte MehrfachfadenfUhrung, dadurch gekennzeichnet, daß sie zwei FUhrungszusatnmenstellungen nach einem der Ansprüche 11 bis 15 aufweist, die durch eine gemeinsamen Antriebsmechanismus in entgegengesetzte Richtungen gedreht werden können.PATENTANWÄLTEWL-ING. H. FINCKE, DIPL-ING. H. BOHX DIPL-ING. S. STAEGER1098 8 3/1464Leier seife
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