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DE2831868A1 - Verfahren zur herstellung eines synthetischen crepegarns - Google Patents

Verfahren zur herstellung eines synthetischen crepegarns

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DE2831868A1
DE2831868A1 DE19782831868 DE2831868A DE2831868A1 DE 2831868 A1 DE2831868 A1 DE 2831868A1 DE 19782831868 DE19782831868 DE 19782831868 DE 2831868 A DE2831868 A DE 2831868A DE 2831868 A1 DE2831868 A1 DE 2831868A1
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Akzo GmbH
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    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G1/00Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics
    • D02G1/02Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics by twisting, fixing the twist and backtwisting, i.e. by imparting false twist
    • D02G1/0206Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics by twisting, fixing the twist and backtwisting, i.e. by imparting false twist by false-twisting
    • D02G1/022Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics by twisting, fixing the twist and backtwisting, i.e. by imparting false twist by false-twisting while simultaneously drawing the yarn

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines synthetischen Filamentgarns mit Crepegarn-Charakter durch simultane Streck-Falschzwirn-Behandlung des Filamentgarns unter Aufbringen von Drehungen mittels eines Falschzwirnaggregats sowie gegebenenfalls unter Verstreckung des Filamentgarns im Verhältnis von mindestens 1 : 1,08.
Die Herstellung eines klassischen Cre*pe-Garns, z.B. aus Viskosefilamentgarn, erfolgt normalerweise auf einer Etagenzwirninaschine. Solche Maschinen gestatten nur Arbeitsgeschwindigkeiten von wenigen Metern pro Minute, und die Garne werden dabei in einer Richtung (d.h. S- oder Z-Richtung) hochgedreht, beispielsweise mit etwa 2.000 bis 3.000 Zwirnungen pro Meter. Die daraus resultierenden Crepe-Garne besitzen in der Regel eine für die Weiterverarbeitung des Garns nachteilig empfundene hohe Drallneigung sowie eine geringe Reißfestigkeit. Jedoch zeichnen sie sich durch einen trockenen Warengriff und eine matte Optik aus.
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Man hat bereits versucht, Garne mit Crepegarn-Charakter auf schneller arbeitenden Textilmaschinen, insbesondere auf Falschdrall-Texturiermaschinen, herzustellen» So beschreibt die US-PS 3 009 309 ein Falschdralltexturierverfahren (Luftdüse) zur Herstellung eines abwechselnd S- und Z-Drehungen aufweisenden, hochgedrehten Garns mit dem Aussehen eines Crepe-Garns (vgl. Fig. 40 und Fig. 32 i.V.ra. Spalte 11, Zeile 57, bis Spalte 12, Zeile 4 und Beispiel 54, Spalte 21/22), Das Verfahren setzt - auch wenn in der Patentschrift (im Beispiel 23, Spalte 19/20) zu anderen Garnbehandlungsverfahren simultane Streck-Texturieren erwähnt ist - den Einsatz eines bereits verstreckten Garns voraus.
Auch die DE-OS 22 62 448 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung hochgedrehter Garne nach einem Falschzwirnverfahren, wobei die Garne mehrfach miteinander abwechselnde Bereiche mit S- und Z-Drehungen aufweisen, die im Garnvarlauf aufeinanderfolgend fixiert sind (vgl. Fig. 4). Auch dieses Verfahren setzt die separate Verstreckung der Garne voraus, und zwar mit reduziertem Streckverhältnis (sogenannte "Teilverstreckung") . Eine solche separate Teilverstreckung erfordert, um zu Produkten der gewünschten Art zu führen, ein erhebliches Kno*/iow, das von Titer zu Titer und von Spinngeschwindigkeit zu Spinngeschwindigkeit erheblich variiert. Besonders nachteilig ist bei dem Verfahren der DE-OS 22 62 - wie beim Verfahren der US-PS 3 009 309 - die separate Verstreckung und Falschdralltexturierung.
Aus der DE-OS 24 11 074 ist auch schon ein Verfahren zur Herstellung eines synthetischen Fllamentgarns mit Crepegam-
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Charakter bekannt, bei dem ein mit 2.000 m/min gesponnenes Polyäthylenterephthalat-Fllamentgarn unter Sinfixierung des mittels eines Falschzwirnaggregats aufgebrachten falschen Zwirns und unter Verstreckung des Filamentgarns in Verhältnis von etwa 1 : 2,35 einer simultanen Streck-Falschzwirn-Behandlung unterzogen wird. Durch ständigen Wechsel der Fadenspannungen (mit einem intermittierend eingreifenden Blokkierungsorgan) weist das Garn aber abwechselnd dicke und dünne, d.h. voluminöse und gezwirnte Stellen auf, wobei die voluminösen, d.h. echt texturierten Stellen bis zu einem Meter lang oder länger sein können.
Aufgabe der Erfindung ist es, unter Ausnutzung der Vorteile der simultanen Streck-Faischzwirn-Behandlung (d.h. integrierte Verstreckung und Tsxtilierung; gegenüber der Verwendung einer Etagenzwirnmaschins deutliche Erhöhung der Arbeitsgeschwindigkeit um den Faktor 10 bis 20) ein Verfahren zur Verfügung zu stellen, mit dem aus synthetischen FiIamentgarnen hochgezvirnte Crepegarne mit wechselnden S- und Z-Drehungcn hergestellt warden können, die gegenüber klassischen Crepegarnen eine reduzierte, insbesondere eine stufenlos variierbar-a Drallneigung besitzen und diesen gegenüber auch bessere textiltechnische Eigenschaften (Reißkraft, Reißdehnung) aufweisen. Außerdem soll das Verfahren ohne maschinsntechnische Veränderungen, d.h. ohne Umrüstungen der bekannten Falschdrall-Textur iermaschinen ausführbar sein.
Diese und die aus der weiteren Beschreibung ersichtlichen Aufgaben werden beim Verfahren der eingangs beschriebenen
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Art erfindungsgeinäß dadurch gelöst, daß zum Erreichen eine3 hochgezwirnten Crepegarns mit reduzierter Drallneigung das Streckverhältnis gegenüber den bei der zur Herstellung von Kräuselgarnen üblichen Strack-Falschdrall-Texturierung verwenderen Streckverhältnis je nach Vororientierung um mindestens 0,3 reduziert wird.
Wird beispielsweise ein mit 1.200 m/rain gesponnenes PoIyäthylenterephthalat-Garn bei üblicher simultaner Streck-Falschdrall-Texturierung im Verhältnis 1 : 3,35 verstreckt, so soll erfindungsgsmäß die Verstreckung im Verhältnis kleiner 1 : 3,05 (beispielsweise 1 : 2,70) erfolgen.
Durch Absenken des Streckverhältnisses werden auch die Fadenspannungen, absolut gesehen, herabgesetzt und wird ihr Verhältnis zueinander erhöht.
Bezeichnet nan die in der Kühlzone zwischen Fixieraggregat und Falschzwirnaggregat (etwa 15 cm über dem Falschzwirnaggregat) gemessene Fadenspannung als S, und die hinter dem Falschzwirnaggregat, aber vor den Abzugsgaletten gemessene Fadenspannung als S_, so soll vorzugsweise S, kleiner als 2 cN/tex sein und das Verhältnis S : S. größer als 2,2.
2 !
Unter den zuvor geschilderten Umständen erfolgt im Gegensatz zum Verfahren der DE-OS 24 11 074, bei dem infolge Drallstaus vor der intermittierend eingreifenden aiockiervorrichtung nur periodisch ein Drallschlupf erfolgt, erfindungsgemäß ein kontinuierlicher Drallschlupf, der zu alternierenden S- und Z-Drehungen ohna zwischenliegende texturierte Stellen führt.
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Die Zahl der aufgebrachten Drehungen pro Meter beträgt je nach Titer etwa 800 bis 6.300. Vorzugsweise soll die Zahl der auf das Filamentgarn aufgebrachten Drehungen pro Tieter zwischen 1.000 und 4.000 liegen. Damit liegt das erfindungsgemäß hergestellte Garn drehungsiaäßig im Bereich der klassisehen Crepegarne; allerdings weist es diesen gegenüber den Vorteil auf, eine geringere Drallneigung zu besitzen und bessere textiltechnische Eigenschaften, insbesondere höhere Reißfestigkeit und - infolge Vervendung synthetischen Ausgangsmaterials - bessere Pflegeleichtigkeit und höherer Tragekomfort. Die Zahl der aufgebrachten Drehungen pro Meter liegt erfindungsgemäß etwa. 10 bis 40% niedriger als bei der zur Herstellung von Kräuselgarnen üblichen Streck-Falschdrall-Texturierung.
Das erfindungsgeiaäße Verfahren läßt sich mit allen gängigen thermoplastischen Polymeren durchführen, insbesondere mit Polyamiden, wie Poly cap rol ac tarn, Polyhexamethylenadlpinsäureamid und ähnlichen im textlien Bereich verwendeten Polyamiden, Polyäthylen, Polypropylen und deren Verwandten, Polyacrylnitril od.dgl.
Vorzugsweise besteht das dem Verfahren vorgelegte Filament* garn aus Polyester, insbesondere aus Polyäthylenterephthalat.
Dabei können dem Verfahren insbesondere FiIamentgarne vorgelegt werden, die mit Abzugsgeschwindigkeiten von 1.200 bis 3.5OO m/min gesponnen worden sind. Diese Garne sollen im Verhältnis von etwa 1 : 2,85 (1.200 m/min-Gespinste) bis 1 : 1,1 (3.5OO ic/min-Gespinste) verstreckt werden. Aber auch mit höheren Abzugsgeschwindigkeiten gesponnene Filanentgarne führt?n zu dem gowüncchten synthetischen Crepe.
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Der vom Falschzwirnaggregat aufgebrachten Drehungen sollen bei Polyestergarnen bei Temperaturen von 200 bis 24O°C/ vorzugsweise von 210 bis 235°C einfixiert werden. Höhere Temperaturen bewirken ein teilweises Verkleben der Einzelfilamente untereinander, wodurch der Warengriff unerwünscht hart wird.
Das aus der Streck-Zone kommende Garn kann unmlttelbat aufgewickelt werden. Vorzugsweise werden die alternierenden S- und Z.Drehungen aber einfixiert, um eine Vergleichmäßigung des Maschenbildes nach der Verarbeitung zu Maschenwaren zu erhalten und die typische Rissigkeit des Crepegarns zu beseitigen. Dazu wird das hochge^zwirnte Crepegarn nach Verlassen der Streck-Zone bei Temperaturen unterhalb 21O°C, vorzugsweise von 170 bis 2000C, wärmenachbehandelt.
Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich an allen gängigen Falschzwirnkräuselmaschinen mit einem oder zwei Heizern durchführen. Als Falschdrallaggregate lassen sich Außenoder Innenfriktionsaggregate verwenden; vorzugsweise aber soll das Falschdrallaggregat eine mit Umlenkstift versehene Falschzwirnspindel oder ein Friktions-Mehrsccheibenaggregat sein, weil damit ein gleichmäßiger Garnausfall erreicht wird.
Die Erfindung wird anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Darin ist
Fig. 1 die etwa 35-fache Vergrößerung eines typischen Ausschnitts eines erfindungsgemäß hergestellten Crepegarns und
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Fig. 2 die schematische Darstellung einer Doppelheizer-Falschzwirnkräuselmaschine, wie sie zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens verwendet werden kann.
In Fig. 1 ist zu erkennen, daß das erfindungsgemäß hergestellte Crepegarn C in kurzperiodischem Wechsel Abschnitt C mit S-Drehungen und Abschnitt C_ mit Z-Drehungen aufweist. In den
Bereichen C findet jeweils ein Wechsel der Drehrichtung statt.
Bei einem typischen Verfahrensprodukt beträgt in einem etwa 0,5 m langen Garnabschnitt die mittlere Länge der Abschnitte C_
etwa 2,9 mm (von 0,3 bis 7,5 mm) und die mittlere Länge der Abschnitte C etwa 4,1 mm (von 0,4 bis 8,5 mm). Die Drehungsdichte liegt bei einer am Falschdrallaggregat eingestellten Drall-Höhe von 3.200 Touren/Meter zwischen 2.600 und 2.900 .Touren/Meter.
Nach Fig. 2 wird das Filamentgarn 1 von einer Spinnspule 2 abgezogen und über Galetten 3 einer Streck-Zone mit Heizer 4 und Falschdrallaggregat 5 zugeführt. Das hochgezwirnte, alternatierende S- und Z-Drehungen aufweisende Garn gelangt von den Abzugsgaletten 6 vorzugsweise zunächst in eine Fixierzone mit Heizer 7, bevor es über Relaxiergaletten 8 der Aufwicklung 9 . als fertiges Crepegarn C zugeführt wird. Die Abzugsgaletten 6 drehen sich gegenüber den Galetten 3 im Streckverhältnis schneller, die Relaxiergaletten 8 werden gegenüber den Abzugsgaletten 6 geringfügig langsamer angetrieben. S1 und S2 sind die Fadenspannungsmeßpunkte.
Beispiel 1
Ein mit 3.500 m/min gesponnenes Polyäthylenterephthalat-Gam vom Nenntiter 50 dtex fl8 wird auf einer Doppelheizer-Falsch-
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drall-Kräuselmaschine des Typs Barmag FK5C verarbeitet. Die Spindeldrehzahl beträgt 420.000 U/min, die aufgebrachten Drehungen 3.700 pro Meter, das Streckverhältnis 1 : 1,1,· die Heizertemperaturen sind 23O°C/21O°C. Das Verhältnis der Umfangsgeschwindigkeiten von Abzugsgaletten, Relaxiergaletten und Aufwicklung beträgt 100 : 98 : 96. Die Fadenspannungen betragen S1 » 4,1 cN und S_ « 10,6 cN.
Das Crepegarn hat einen Titer von 53,2 dtex, eine Festigkeit von 31,1 cN/tex, eine Dehnung von 28,8%, einen Kochschrumpf von 3,2% und einen Heißluftschrumpf von 4,9%. Die Drallneigung pro Meter beträgt 22.
Beispiel 2
Dieses Beispiel erläutert den Einfluß des Streckverhältnisses.
Ein mit 2.000 m/min gesponnenes Polyäthylenterephthalat-Gam vom Nenntiter 76 dtex f 24 glänzend/profiliert wird bei folgenden Maschineneinstellungen behandelt? Spindeldrehzahl 400.000 U/min; aufgebrachte Drehungen 2.900 pro Meter; Heizertemperaturen 232°C/19O°C; Geschwindigkeitsverhältnis von Abzugsgaletten, Relaxiergaletten und Aufwicklung 100 : 98 : 96. Das Streckverhältnis wird gemäß Tabelle I variiert, wobei sich die jeweils angegebenen textlien Daten einstellen.
Während das verwendete Einsatzgarn üblicherweise (d.h. bei der Herstellung von Kräuselgarnen) im Verhältnis 1:2/3 verstreckt wird, tritt bei einem auf 1 ι 2,0 oder darunter reduzierten Streckverhältnis der gewünschte Crepe-Charakter auf.
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Tabelle I.
to ο CD GO OO cn ^» ο co cn
(O
Textile Daten Streckverhältnis 1 : 1,8 1 : 1,9 1 : 2,0 1 : 2,1 mm 1 : 2,2 1 ; 2,3 ■* zunehmend
- 95,6 89,0 86,6 81,4 78,7 75,9 >~ Textur on τη
Titer fdtex] 22,9 24,3 24,1 25,4 25,7 25,9
Festigkeit [cN/texJ 45,8 35,9 30,1 24,0 20,9 16,1
Dehnung £%J 3,8 4,2 4,1 4,3 4,5 4,3
Kochschrumpf £%J 4,7 5,9 6,0 5,9 6,4 6,4
Heißluftschrumpf £%J 23 30 31 26 25 27
Drallneigung £m~*J 6 7,6 8,3 10,9 13,1 15,4
Fadenspannung S.fcNj 15,8 18,3 18,9 22,6 25,7 30,8
Fadenspannung S2 [cNJ 2,62 2,40 2,28 2,07 1,96 2,00
S2 : S1
Griff
Volumen rrleichmäft< " -*
Optik/Maschenbild kreppig
Η· 00
N>
K)
es
OQ G)
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Beispiel 3
Ein rait 2.000 m/min gesponnenes Polyäthylenterephthalat-Garn vom Nenntiter 76 dtex f 24 wird bei folgenden Maschineneinstellungen behandelt. Spindeldrehzahl 400.000 U/min; Heizerteraperaturen 232°C/19O°C; Geschwindigkeitsverhältnis von Abzugsgaletten, Relaxiergaletten und Aufwicklung 100 : 98 : 96; Streckverhältnis 1 χ 1,82. Variiert wird die Zahl der pro Meter aufgebrachten Drehungen. Der Einfluß dieses Parameters ist aus Tabelle II zu ersehen.
Tabelle II
Textile Daten Drehungen 2000 - 2300 pro Meter 3200
Titer [dtexJ 95,1 - 95,8 29OO 97,7
Festigkeit jcN/tex] 24,7 22,9 93,6 22,5
Dehnung [%] 45,6 45,7 24,0 42,8
Kochschrumpf £%] 2,9 3,2 45,3 4,1
Drallneigung [m"~ J 28 24 3,9 24
S1 [cn] 5,4 29 6,5
ς PrNl 16,0 6,2 15,0
S2 , S1 2,97 15,7 2,30
Griff 2,54 krepp.
Optik/Maschenbild -^. gleichmäßig
kreppig
glatt synth. -«—
kreppig
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Claims (9)

A3GW31842 DE Patentansprüche
1. Verfahren zur Herstellung eines synthetischen Filamentgarns mit Crepegarn-Charakter durch simultane Streck-Falschzwimbehandlung des Filamentgarns unter Aufbringen von Drehungen mittels eines Falschzvrirnaggregats sowie gegebenenfalls unter Verstreckung des Filamentgarns im Verhältnis von mindestens 1 : 1,08, dadurch gekennzeichnet, daß zum Erreichen eines hochgezwirnten Crepegarns mit reduzierter Drallneigung das Streckverhältnis gegenüber dam bei der zur Herstellung von Kräuselgarnen üblichen Streck-Falschdrall-Texturierung verwendeten Streckverhältnis je nach Vororientierung um mindestens 0,3 reduziert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenspannung S. (vor dem Falschzwirnaggregat) kleiner als 2 cN/tex und das Verhältnis der Fadenspannung S_ (hinter dem Falschzwirnaggregat) zur Fadenspannung S, größer ala 2,2 ist,
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der auf das Filamentgarn aufgebrachten Drehungen pro Meter zwischen 1.000 und 4.000 liegt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Filaraentgarn aus Polyester, vorzugsweise aus Polyäthylenterephthalat besteht.
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5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Filamantgarn mit Abzugsgeschwindigkeiten von 1.2OO bis 3.500 ra/min gesponnen worden ist und im Verhältnis von etwa 1 : 2,85 bi3 1 : 1,1 verstreckt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die aufgebrachten Drehungen bei Temperaturen von 200 bis
werden.
200 bis 24O°C, vorzugsweise von 210 bis 235°C einfixiert
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das hochgezwirnte Crepegarn nach Verlassen der Streck-Falschzwirn-Zone bei Temperaturen unterhalb 210°C, vorzugsweise von 170 bis 2000C, wärmenachbehanäelt wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Falschzwirnaggregat eine mit Ifinlenkstift versehene Falschzwirnspindel ist.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Falschzwirnaggregat ein Friktionsaggregat, vorzugsweise ein Mehrscheibenaggregat ist.
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DE2831868A 1978-07-20 1978-07-20 Verfahren zur Herstellung eines hochgezwirnten, abwechselnd S- und Z-Drehungen aufweisenden, synthetischen Filamentgarns mit Crêpegarn-Charakter Expired DE2831868C2 (de)

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