DE2831868A1 - Verfahren zur herstellung eines synthetischen crepegarns - Google Patents
Verfahren zur herstellung eines synthetischen crepegarnsInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines synthetischen Filamentgarns mit Crepegarn-Charakter durch
simultane Streck-Falschzwirn-Behandlung des Filamentgarns
unter Aufbringen von Drehungen mittels eines Falschzwirnaggregats sowie gegebenenfalls unter Verstreckung des Filamentgarns
im Verhältnis von mindestens 1 : 1,08.
Die Herstellung eines klassischen Cre*pe-Garns, z.B. aus Viskosefilamentgarn,
erfolgt normalerweise auf einer Etagenzwirninaschine.
Solche Maschinen gestatten nur Arbeitsgeschwindigkeiten von wenigen Metern pro Minute, und die Garne
werden dabei in einer Richtung (d.h. S- oder Z-Richtung) hochgedreht, beispielsweise mit etwa 2.000 bis 3.000 Zwirnungen
pro Meter. Die daraus resultierenden Crepe-Garne besitzen in der Regel eine für die Weiterverarbeitung des Garns nachteilig
empfundene hohe Drallneigung sowie eine geringe Reißfestigkeit. Jedoch zeichnen sie sich durch einen trockenen
Warengriff und eine matte Optik aus.
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Man hat bereits versucht, Garne mit Crepegarn-Charakter auf schneller arbeitenden Textilmaschinen, insbesondere auf
Falschdrall-Texturiermaschinen, herzustellen» So beschreibt die US-PS 3 009 309 ein Falschdralltexturierverfahren (Luftdüse)
zur Herstellung eines abwechselnd S- und Z-Drehungen aufweisenden, hochgedrehten Garns mit dem Aussehen eines
Crepe-Garns (vgl. Fig. 40 und Fig. 32 i.V.ra. Spalte 11, Zeile 57, bis Spalte 12, Zeile 4 und Beispiel 54, Spalte
21/22), Das Verfahren setzt - auch wenn in der Patentschrift
(im Beispiel 23, Spalte 19/20) zu anderen Garnbehandlungsverfahren simultane Streck-Texturieren erwähnt ist - den Einsatz
eines bereits verstreckten Garns voraus.
Auch die DE-OS 22 62 448 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung hochgedrehter Garne nach einem Falschzwirnverfahren,
wobei die Garne mehrfach miteinander abwechselnde Bereiche mit S- und Z-Drehungen aufweisen, die im Garnvarlauf
aufeinanderfolgend fixiert sind (vgl. Fig. 4). Auch dieses Verfahren setzt die separate Verstreckung der Garne voraus,
und zwar mit reduziertem Streckverhältnis (sogenannte "Teilverstreckung")
. Eine solche separate Teilverstreckung erfordert, um zu Produkten der gewünschten Art zu führen, ein
erhebliches Kno*/iow, das von Titer zu Titer und von Spinngeschwindigkeit
zu Spinngeschwindigkeit erheblich variiert. Besonders nachteilig ist bei dem Verfahren der DE-OS 22 62
- wie beim Verfahren der US-PS 3 009 309 - die separate Verstreckung und Falschdralltexturierung.
Aus der DE-OS 24 11 074 ist auch schon ein Verfahren zur Herstellung eines synthetischen Fllamentgarns mit Crepegam-
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Charakter bekannt, bei dem ein mit 2.000 m/min gesponnenes
Polyäthylenterephthalat-Fllamentgarn unter Sinfixierung des
mittels eines Falschzwirnaggregats aufgebrachten falschen
Zwirns und unter Verstreckung des Filamentgarns in Verhältnis
von etwa 1 : 2,35 einer simultanen Streck-Falschzwirn-Behandlung
unterzogen wird. Durch ständigen Wechsel der Fadenspannungen (mit einem intermittierend eingreifenden Blokkierungsorgan)
weist das Garn aber abwechselnd dicke und dünne, d.h. voluminöse und gezwirnte Stellen auf, wobei die
voluminösen, d.h. echt texturierten Stellen bis zu einem
Meter lang oder länger sein können.
Aufgabe der Erfindung ist es, unter Ausnutzung der Vorteile
der simultanen Streck-Faischzwirn-Behandlung (d.h. integrierte
Verstreckung und Tsxtilierung; gegenüber der Verwendung einer Etagenzwirnmaschins deutliche Erhöhung der Arbeitsgeschwindigkeit
um den Faktor 10 bis 20) ein Verfahren zur Verfügung zu stellen, mit dem aus synthetischen FiIamentgarnen hochgezvirnte
Crepegarne mit wechselnden S- und Z-Drehungcn hergestellt warden können, die gegenüber klassischen Crepegarnen
eine reduzierte, insbesondere eine stufenlos variierbar-a Drallneigung
besitzen und diesen gegenüber auch bessere textiltechnische Eigenschaften (Reißkraft, Reißdehnung) aufweisen.
Außerdem soll das Verfahren ohne maschinsntechnische Veränderungen, d.h. ohne Umrüstungen der bekannten Falschdrall-Textur
iermaschinen ausführbar sein.
Diese und die aus der weiteren Beschreibung ersichtlichen Aufgaben werden beim Verfahren der eingangs beschriebenen
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Art erfindungsgeinäß dadurch gelöst, daß zum Erreichen eine3
hochgezwirnten Crepegarns mit reduzierter Drallneigung das Streckverhältnis gegenüber den bei der zur Herstellung von
Kräuselgarnen üblichen Strack-Falschdrall-Texturierung verwenderen
Streckverhältnis je nach Vororientierung um mindestens
0,3 reduziert wird.
Wird beispielsweise ein mit 1.200 m/rain gesponnenes PoIyäthylenterephthalat-Garn
bei üblicher simultaner Streck-Falschdrall-Texturierung
im Verhältnis 1 : 3,35 verstreckt, so soll erfindungsgsmäß die Verstreckung im Verhältnis
kleiner 1 : 3,05 (beispielsweise 1 : 2,70) erfolgen.
Durch Absenken des Streckverhältnisses werden auch die Fadenspannungen,
absolut gesehen, herabgesetzt und wird ihr Verhältnis zueinander erhöht.
Bezeichnet nan die in der Kühlzone zwischen Fixieraggregat
und Falschzwirnaggregat (etwa 15 cm über dem Falschzwirnaggregat) gemessene Fadenspannung als S, und die hinter dem
Falschzwirnaggregat, aber vor den Abzugsgaletten gemessene
Fadenspannung als S_, so soll vorzugsweise S, kleiner als 2 cN/tex sein und das Verhältnis S : S. größer als 2,2.
2 !
Unter den zuvor geschilderten Umständen erfolgt im Gegensatz zum Verfahren der DE-OS 24 11 074, bei dem infolge Drallstaus
vor der intermittierend eingreifenden aiockiervorrichtung nur
periodisch ein Drallschlupf erfolgt, erfindungsgemäß ein kontinuierlicher Drallschlupf, der zu alternierenden S- und
Z-Drehungen ohna zwischenliegende texturierte Stellen führt.
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Die Zahl der aufgebrachten Drehungen pro Meter beträgt je nach Titer etwa 800 bis 6.300. Vorzugsweise soll die Zahl
der auf das Filamentgarn aufgebrachten Drehungen pro Tieter
zwischen 1.000 und 4.000 liegen. Damit liegt das erfindungsgemäß
hergestellte Garn drehungsiaäßig im Bereich der klassisehen
Crepegarne; allerdings weist es diesen gegenüber den Vorteil
auf, eine geringere Drallneigung zu besitzen und bessere textiltechnische
Eigenschaften, insbesondere höhere Reißfestigkeit und
- infolge Vervendung synthetischen Ausgangsmaterials - bessere
Pflegeleichtigkeit und höherer Tragekomfort. Die Zahl der aufgebrachten Drehungen pro Meter liegt erfindungsgemäß etwa. 10
bis 40% niedriger als bei der zur Herstellung von Kräuselgarnen üblichen Streck-Falschdrall-Texturierung.
Das erfindungsgeiaäße Verfahren läßt sich mit allen gängigen
thermoplastischen Polymeren durchführen, insbesondere mit
Polyamiden, wie Poly cap rol ac tarn, Polyhexamethylenadlpinsäureamid
und ähnlichen im textlien Bereich verwendeten Polyamiden, Polyäthylen, Polypropylen und deren Verwandten, Polyacrylnitril
od.dgl.
Vorzugsweise besteht das dem Verfahren vorgelegte Filament*
garn aus Polyester, insbesondere aus Polyäthylenterephthalat.
Dabei können dem Verfahren insbesondere FiIamentgarne vorgelegt
werden, die mit Abzugsgeschwindigkeiten von 1.200 bis
3.5OO m/min gesponnen worden sind. Diese Garne sollen im Verhältnis von etwa 1 : 2,85 (1.200 m/min-Gespinste) bis 1 : 1,1
(3.5OO ic/min-Gespinste) verstreckt werden. Aber auch mit
höheren Abzugsgeschwindigkeiten gesponnene Filanentgarne
führt?n zu dem gowüncchten synthetischen Crepe.
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Der vom Falschzwirnaggregat aufgebrachten Drehungen sollen
bei Polyestergarnen bei Temperaturen von 200 bis 24O°C/
vorzugsweise von 210 bis 235°C einfixiert werden. Höhere Temperaturen bewirken ein teilweises Verkleben der Einzelfilamente
untereinander, wodurch der Warengriff unerwünscht hart wird.
Das aus der Streck-Zone kommende Garn kann unmlttelbat aufgewickelt
werden. Vorzugsweise werden die alternierenden S- und Z.Drehungen aber einfixiert, um eine Vergleichmäßigung
des Maschenbildes nach der Verarbeitung zu Maschenwaren zu erhalten und die typische Rissigkeit des Crepegarns zu beseitigen.
Dazu wird das hochge^zwirnte Crepegarn nach Verlassen
der Streck-Zone bei Temperaturen unterhalb 21O°C, vorzugsweise
von 170 bis 2000C, wärmenachbehandelt.
Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich an allen gängigen Falschzwirnkräuselmaschinen mit einem oder zwei Heizern
durchführen. Als Falschdrallaggregate lassen sich Außenoder Innenfriktionsaggregate verwenden; vorzugsweise aber
soll das Falschdrallaggregat eine mit Umlenkstift versehene Falschzwirnspindel oder ein Friktions-Mehrsccheibenaggregat
sein, weil damit ein gleichmäßiger Garnausfall erreicht wird.
Die Erfindung wird anhand der beigefügten Zeichnung näher
erläutert. Darin ist
Fig. 1 die etwa 35-fache Vergrößerung eines typischen Ausschnitts eines erfindungsgemäß hergestellten
Crepegarns und
L _J
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Fig. 2 die schematische Darstellung einer Doppelheizer-Falschzwirnkräuselmaschine,
wie sie zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens verwendet werden kann.
In Fig. 1 ist zu erkennen, daß das erfindungsgemäß hergestellte
Crepegarn C in kurzperiodischem Wechsel Abschnitt C mit S-Drehungen und Abschnitt C_ mit Z-Drehungen aufweist. In den
Bereichen C findet jeweils ein Wechsel der Drehrichtung statt.
Bei einem typischen Verfahrensprodukt beträgt in einem etwa 0,5 m langen Garnabschnitt die mittlere Länge der Abschnitte C_
etwa 2,9 mm (von 0,3 bis 7,5 mm) und die mittlere Länge der Abschnitte C etwa 4,1 mm (von 0,4 bis 8,5 mm). Die Drehungsdichte
liegt bei einer am Falschdrallaggregat eingestellten Drall-Höhe von 3.200 Touren/Meter zwischen 2.600 und 2.900
.Touren/Meter.
Nach Fig. 2 wird das Filamentgarn 1 von einer Spinnspule 2
abgezogen und über Galetten 3 einer Streck-Zone mit Heizer 4 und Falschdrallaggregat 5 zugeführt. Das hochgezwirnte, alternatierende
S- und Z-Drehungen aufweisende Garn gelangt von den Abzugsgaletten 6 vorzugsweise zunächst in eine Fixierzone mit
Heizer 7, bevor es über Relaxiergaletten 8 der Aufwicklung 9
. als fertiges Crepegarn C zugeführt wird. Die Abzugsgaletten 6
drehen sich gegenüber den Galetten 3 im Streckverhältnis schneller, die Relaxiergaletten 8 werden gegenüber den Abzugsgaletten
6 geringfügig langsamer angetrieben. S1 und S2 sind
die Fadenspannungsmeßpunkte.
Ein mit 3.500 m/min gesponnenes Polyäthylenterephthalat-Gam
vom Nenntiter 50 dtex fl8 wird auf einer Doppelheizer-Falsch-
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drall-Kräuselmaschine des Typs Barmag FK5C verarbeitet. Die
Spindeldrehzahl beträgt 420.000 U/min, die aufgebrachten Drehungen 3.700 pro Meter, das Streckverhältnis 1 : 1,1,· die
Heizertemperaturen sind 23O°C/21O°C. Das Verhältnis der Umfangsgeschwindigkeiten
von Abzugsgaletten, Relaxiergaletten und Aufwicklung beträgt 100 : 98 : 96. Die Fadenspannungen
betragen S1 » 4,1 cN und S_ « 10,6 cN.
Das Crepegarn hat einen Titer von 53,2 dtex, eine Festigkeit von 31,1 cN/tex, eine Dehnung von 28,8%, einen Kochschrumpf
von 3,2% und einen Heißluftschrumpf von 4,9%. Die Drallneigung pro Meter beträgt 22.
Dieses Beispiel erläutert den Einfluß des Streckverhältnisses.
Ein mit 2.000 m/min gesponnenes Polyäthylenterephthalat-Gam
vom Nenntiter 76 dtex f 24 glänzend/profiliert wird bei folgenden Maschineneinstellungen behandelt?
Spindeldrehzahl 400.000 U/min; aufgebrachte Drehungen 2.900 pro Meter; Heizertemperaturen 232°C/19O°C; Geschwindigkeitsverhältnis von Abzugsgaletten, Relaxiergaletten und Aufwicklung
100 : 98 : 96. Das Streckverhältnis wird gemäß Tabelle I variiert, wobei sich die jeweils angegebenen textlien Daten
einstellen.
Während das verwendete Einsatzgarn üblicherweise (d.h. bei
der Herstellung von Kräuselgarnen) im Verhältnis 1:2/3 verstreckt wird, tritt bei einem auf 1 ι 2,0 oder darunter
reduzierten Streckverhältnis der gewünschte Crepe-Charakter auf.
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| Textile Daten | Streckverhältnis | 1 : 1,8 | 1 : 1,9 | 1 : 2,0 | 1 : 2,1 | mm | 1 : 2,2 | 1 ; 2,3 | ■* zunehmend |
| - | 95,6 | 89,0 | 86,6 | 81,4 | 78,7 | 75,9 | >~ Textur on τη | ||
| Titer fdtex] | 22,9 | 24,3 | 24,1 | 25,4 | 25,7 | 25,9 | |||
| Festigkeit [cN/texJ | 45,8 | 35,9 | 30,1 | 24,0 | 20,9 | 16,1 | |||
| Dehnung £%J | 3,8 | 4,2 | 4,1 | 4,3 | 4,5 | 4,3 | |||
| Kochschrumpf £%J | 4,7 | 5,9 | 6,0 | 5,9 | 6,4 | 6,4 | |||
| Heißluftschrumpf £%J | 23 | 30 | 31 | 26 | 25 | 27 | |||
| Drallneigung £m~*J | 6 | 7,6 | 8,3 | 10,9 | 13,1 | 15,4 | |||
| Fadenspannung S.fcNj | 15,8 | 18,3 | 18,9 | 22,6 | 25,7 | 30,8 | |||
| Fadenspannung S2 [cNJ | 2,62 | 2,40 | 2,28 | 2,07 | 1,96 | 2,00 | |||
| S2 : S1 | |||||||||
| Griff | |||||||||
| Volumen | rrleichmäft< " -* | ||||||||
| Optik/Maschenbild | kreppig | ||||||||
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Ein rait 2.000 m/min gesponnenes Polyäthylenterephthalat-Garn
vom Nenntiter 76 dtex f 24 wird bei folgenden Maschineneinstellungen
behandelt. Spindeldrehzahl 400.000 U/min; Heizerteraperaturen
232°C/19O°C; Geschwindigkeitsverhältnis von
Abzugsgaletten, Relaxiergaletten und Aufwicklung 100 : 98 : 96;
Streckverhältnis 1 χ 1,82. Variiert wird die Zahl der pro
Meter aufgebrachten Drehungen. Der Einfluß dieses Parameters ist aus Tabelle II zu ersehen.
| Textile Daten | Drehungen | 2000 | - | 2300 | pro Meter | 3200 |
| Titer [dtexJ | 95,1 | - | 95,8 | 29OO | 97,7 | |
| Festigkeit jcN/tex] | 24,7 | — | 22,9 | 93,6 | 22,5 | |
| Dehnung [%] | 45,6 | 45,7 | 24,0 | 42,8 | ||
| Kochschrumpf £%] | 2,9 | 3,2 | 45,3 | 4,1 | ||
| Drallneigung [m"~ J | 28 | 24 | 3,9 | 24 | ||
| S1 [cn] | 5,4 | 29 | 6,5 | |||
| ς PrNl | 16,0 | 6,2 | 15,0 | |||
| S2 , S1 | 2,97 | 15,7 | 2,30 | |||
| Griff | 2,54 | krepp. | ||||
| Optik/Maschenbild | -^. gleichmäßig | |||||
| kreppig | ||||||
| glatt synth. -«— | ||||||
| kreppig |
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Claims (9)
1. Verfahren zur Herstellung eines synthetischen Filamentgarns mit Crepegarn-Charakter durch simultane Streck-Falschzwimbehandlung
des Filamentgarns unter Aufbringen von Drehungen mittels eines Falschzvrirnaggregats sowie
gegebenenfalls unter Verstreckung des Filamentgarns im Verhältnis von mindestens 1 : 1,08, dadurch gekennzeichnet,
daß zum Erreichen eines hochgezwirnten Crepegarns mit
reduzierter Drallneigung das Streckverhältnis gegenüber dam
bei der zur Herstellung von Kräuselgarnen üblichen Streck-Falschdrall-Texturierung
verwendeten Streckverhältnis je nach Vororientierung um mindestens 0,3 reduziert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Fadenspannung S. (vor dem Falschzwirnaggregat) kleiner als
2 cN/tex und das Verhältnis der Fadenspannung S_ (hinter dem
Falschzwirnaggregat) zur Fadenspannung S, größer ala 2,2 ist,
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der auf das Filamentgarn aufgebrachten
Drehungen pro Meter zwischen 1.000 und 4.000 liegt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Filaraentgarn aus Polyester, vorzugsweise aus Polyäthylenterephthalat besteht.
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5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das
Filamantgarn mit Abzugsgeschwindigkeiten von 1.2OO bis 3.500 ra/min gesponnen worden ist und im Verhältnis von
etwa 1 : 2,85 bi3 1 : 1,1 verstreckt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die aufgebrachten Drehungen bei Temperaturen von 200 bis
werden.
werden.
200 bis 24O°C, vorzugsweise von 210 bis 235°C einfixiert
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das hochgezwirnte Crepegarn nach Verlassen der Streck-Falschzwirn-Zone bei Temperaturen unterhalb
210°C, vorzugsweise von 170 bis 2000C, wärmenachbehanäelt
wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das Falschzwirnaggregat eine mit Ifinlenkstift versehene Falschzwirnspindel ist.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das Falschzwirnaggregat ein Friktionsaggregat, vorzugsweise ein Mehrscheibenaggregat ist.
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| DE2831868C2 DE2831868C2 (de) | 1983-11-10 |
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