DE1660477A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Vereinigen eines einzelnen Fadens mit einem Zwirn - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Vereinigen eines einzelnen Fadens mit einem ZwirnInfo
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Description
Monsanto Company
St. Louis 66, Missouri, USA
St. Louis 66, Missouri, USA
Verfahren und Vorrichtung zum Vereinigen eines
einzelnen Fadens mit einem Zwirn
einzelnen Fadens mit einem Zwirn
Die vorliegende Erfindung betrifft;ein Verfahren
und eine Vorrichtung zum Vereinigen oder Einbinden eines
einzelnen Fadens in einem Zwirn, der sich von einer Lieferstelle zu Aufnahmeiiiitteln bewegt.
und eine Vorrichtung zum Vereinigen oder Einbinden eines
einzelnen Fadens in einem Zwirn, der sich von einer Lieferstelle zu Aufnahmeiiiitteln bewegt.
. Verschiedene Textilherstellungsverfahren entwickeln
eine Bedienungsweise für Zwirne, die sieh mit hoher Geschwindigkeit bewegen. Bisher war es schwierig einen weiteren Faden mit einem solchen sich bewegenden Zwirn zu vereinigen^ · ohne das Bedienungspersonal zu gefährden oder ohne
Beschädigung des Fadens oder des. Zwirns, seitdem der Zwirn,
durch verschiedene Klemmrollen, Flüssigkeitsbäder oder ähnliche
Vorrichtungen läuft.Dieses Problem wurde durch das
weiter unten beschriebene Verfahren und die Vorrichtung zur Durchführung desselben wirksam gelöst.
weiter unten beschriebene Verfahren und die Vorrichtung zur Durchführung desselben wirksam gelöst.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren
und eine Vorrichtung zum Vereinigen eines einzelnen
Fadens mit einem Zwirn zu vermitteln, insbesondere für schnell bewegte Zwirne, wobei die Zerstörung des Zwirns und des Fa_ dens auf ein Minimum herabgesetzt wird und keine Handarbeit
Fadens mit einem Zwirn zu vermitteln, insbesondere für schnell bewegte Zwirne, wobei die Zerstörung des Zwirns und des Fa_ dens auf ein Minimum herabgesetzt wird und keine Handarbeit
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entlang des gesamten Weges des Fadens erforderlich ist.
Die Erfindung umfasst demnach die verschiedenen Schritte und das Verhältnis eines oder mehrerer Schritte
in bezug auf irgendeinen dieser Schritte, welche beispielsweise
in dem nachfolgend offenbarten Verfahren erläutert werden.
Zum besseren Verständnis des Wesens und der Aufgabe
der Erfindung wird diese in Verbindung mit der nachfolgenden Zeichnung im einzelnen beschrieben. In der beispielsweisen
Darstellung zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Spinnereimaschine,
die gemäss der Erfindung ausgerüstet ist;
Mg. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung zum Vereinigen des Fadens mit dem Zwirn, teilweise geschnitten;
und .. ._ -
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 der Figur 2.
Das Verfahren gemäss der vorliegenden Erfindung ist in Figur 1 erläutert, wie es bei einer Spinnereimaschine 20
zur Anwendung kommt, die eine Vielzahl von Fäden erzeugt,
welche dann nebeneinanderliegend zu einem Zwirn 24 vereinigt werden. Der Faden 22 wird aus einer entsprechenden Spinndüse
26 ausgepresst und nach dem Festwerden mit einer Endbehandlungsflüssigkeit
versehen, die durch ein Auftragerad-"'28 unterhalb der Spinndüse 26 aufgebracht wird. Der Faden 22
läuft dann in einigen findungen über eine Lieferrolle 30,
eine Trennrolle 32 und eine Spannrolle 34, um dann·in horizontaler
.Richtung, wie in -ß'igur 1 dargestellt, naoh rechts .
zu wandern. Mehrere andere identische Spinndüsen erzeugen andere Fäden, die schrittweise miteinander vereinigt werden,
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sobald einer der Fäden nach rechtsentlang der Spinnereiinasehine
20 fortschreitet, umTden Zwirn 24 zu "bilden.
13er- Zwirn 24 wird der Vorrichtung 36 zum Verzwirnen und über Klemmrollen 38 einer Aufnahmevorrichtung 40 zugeführt, die im wesentlichen in der Zeichnung dargestellt und
in der US-Patentschrift 2 447 982 offenbart ist. Der Zwirn 24 wird vorzugsweise, in der Hähe der Vorrichtung 36 unter
einer geringen Spannung gehalten, die beispielsweise dadurch
erzeugt ,wird, dass die Klemmrollen 38mifc einer etwas grösseren
Umfangsgeschwindigkeit umlaufen als die Lieferrolle 30, Unter einer leichten Spannung wird eine solciie verstanden,
die unterhalb demjenigen Wert liegt, der erforderlich wäre, um den Zwirn stark zu ziehen oder ihn zu dehnen.
Die Verzwirnvorrichtung 36 weist eine Strömungsdüsenaiiordnung
42 auf, die an einem Rahmen 44 in der i\iähe des Fadens,
angeordnet ist. Freistehende Hilfsstützrollen .46 und für den Zwirn sind zu beiden Seiten der Vorrichtung 42 an
dein Jxahmen 44 angeordnet, um den Zwirn 24 während des Betriebs
der Düsenanordnung zu stützen»
' .»i-e es besonders deutlich in Figur 2 in Erscheinung
tritt, ragt ein Hilfsträger 50 vom Rahmen 44 nach vorne hinaus und trägt die Düsenanordnung 42. Die Düsenvorrichtung
42 weist ein Paar von einander abgetrennte halbringförmige Kammern 52 und 54 auf, die an einem Ende mittels eines Scharniers
56 miteinander verbunden sind. Ein Magnet 58 drückt
die einander gegenüberliegenden Enden der Kammern 52 und 54 zusammen, wobei er ein Trennen der Kammern 52 und 54 durch eine
Drehung um das Scharnier 56 gestattet, um die Einführung eines
einzelnen Fadens zu erleichtern. Zuführungsleitungen 60
und 62 für das Strömungsmittel erstrecken sich durch den Rahinen 44 und führen ein komprimiertes Medium in das Innere
der Kammern 52 bzw, 54 ein. Eine Vielzahl von Düseriöffnungen
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in jeder Wandung derJSammer ist auf den Zwirn 24 gerichtet."
Das komprimierte Strömungsmittel kann üblicherweise Luft
sein.
G-emäss Figur 3 bildet das aus den DüsenÖffnungen 64
heraustretende Strömungsmittel mit dem Zwirn einen Winkelet
und zwar mit dem Abschnitt des Zwirns zwischen einem Punkt, an dem das Strömungsmittel auf den Zwirn auftrifft und dem
Aufnehmer. Hiervon zu unterscheiden ist der Winkel^, welcher
zwischen dem Abschnitt des Zwirns und der Strömungsrichtung" an einem Punkt, an dem das Strömungsmittel den Zwirn berührt,5
gebildet wird und zwar zwischen dem Abschnitt, der zur Spinnereimaschirie
20 hin gerichtet ist. Die Bedeutung dieser Winkel wird weiter unten erläutert.
Es kann angenommen werden, dass ein polymeres Produkt
zuerst aus einer am weitesten links angeordneten Düse gemäss Figur 1 ausgepresst wird ,und dass es gewünscht wird,
einen Fäden 22 dem Zwirn 24 hinzuzufügen, welch letzterer
bereits durch die bogenförmige Vorrichtung sowie die Aufnahmevorrichtung 40eingefädelt ist. Das Ende des Fadens 22,
das aus der Düse 26 herauskommt, wird durch einen KLIfsaufnehmer
gefangen, welcher als eine bekannte mit Luft betriebene
Saugdüse ausgebildet sein kann.
Eine solche Saugdüse ist in der Zeichnung nicht dargestellt,
da sie nicht einen. Teil der Spinnereimaschine 20
bildet. Der Faden 22 wird dann um die Lieferrolle 30 und die
Trennrolle 32' gespannt und unter der Spannrolle34 herum zur
Verzwirnvorrichtung 36 geführt. Die obere Kammer 52 kann hierbei
kurzzeitig nach oben verschwenkt werden, um das Einfädeln
des Fadens 22 durch den Ringkörper der Düsenanordnung 42 zu gestatten. Der Faden 22 ist nun im wesentlichen parallel zum Zwirn 24 und sehr nahe an diesem geführt, obgleich
er noch von ihm getrennt ist. ·
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Der laden 22 wird mit dem Zwirn 24 durch kurzzeitiges
Einblasen, eines Zwischenstückesvdes Fadens in ein benachbartes
Zwischenstück des Zwirns vereinigt und zwar durch einen luftstrom aus den Düsen 64, während im wesentlichen
gleichzeitig der laden an einem Punkt in der l\fähe .des Zwischenstücks
des Fadens und zwar zwischen dem Zwischenstück des Fadens und der Hilfsaufnähmevorrichtung abgetrennt wird.
Der luftstrom aus der Düse teilt für einen kurzen Augenblick
die Fasern oder Fäden, die den Zwirn 24 bilden und gestattet
das Eindringen des abgeschnittenen Indes des Fadens 22 unter
der Wirkung des Luftstroms in das Inneres des Zwirns. Es sei
noch bemerkt, dass der neue Faden 22 nicht von Hand in die Klemmrolle 38 und den Aufnehmer 40 eingefädelt werden muss,
sondern dass er sich schnell,mit Hilfe des Zwirns 24 einfädelt,
wobei die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, dass sich die Faser um die Bolle 38. aufwickelt.
Es wurde beobachtet, dass bei Zwirngeschwindigkeiten geringer als 570 m pro Minute der Winkel zwischen 30° und
150° liegen kann. Jedoch muss bei Zwirngeschwindigkeiten über 570 m pro Minute der Winkel zwischen 30° und 90° liegen.
Das bedeutet, dass der Luftstrom aus den Düsen eine Komponente aufweisen muss» die dem Luftstrom, welcher durch den
bewegten Zwirn erzeugt wird, entgegengerichtet ist. Obgleich
bei der dargestellten Ausführungsfornt die Düsenanordnung 42
als ein im wesentlichen ringförmiger Körper offenbart wurde, welcher eine Vielzahl von nach innen gerichteter: Düsen aufweist,
sind andere Ausführ^^
Beispielsweise arbeitet die dargestellte Ausführungsform auoh.dann nooh zufriedenstellend» wenn drei Viertel ihrer
DüMiiJYeretapit »ind. Eineeinzige DUae, dieriohtig eingütellt
igt, kann das gl ei one Ergebnis erreichen. Daher kann tine' beweglich« oder fest angeordnet« Saugdüse sohneil
abgeändert werden und zwar nicht nur uul den abgetrennten Faden
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aufzunehmen, sondern um gleichzeitig den Faden in den Zwirn
einzublasen und um den Abfall von dem verzwirnten laden zu trennen. Jedoch verringert die Anordnung mehrerer Düsenöffnungen
die Möglichkeit eines Fehlers und gewährleistet einen leichteren Zwirnprozess.
Es wurde herausgefunden, dass der Luftdruck in den Kammern 52 und 54 erhöht werden sollte, wenn die Geschwindigkeit
des Zwirns heraufgesetzt wird.- Hierbei geniigen bei kleinen
Geschwindigkeiten 2.8 at, während bei Geschwindigkeiten oberhalb 570 m pro Minute ein Luftdruck bis zu 6.3 at erforderlich
sein kann. Die Auswahl eines geeigneten Druckes für eine vorgegebene Grosse einer Düsenöffnung und eine vorge-=
gebene Zwirngeschwindigkeit kann schnell von Sachkundigen
ermittelt werden.
Es sei hervorgehoben, dass die Zuführung der Luft
zu der Düsenanordnung 42 nur kurzzeitig während des eigentlichen Einzwirnvorganges erfolgt. Dies wird nicht nur zur
Verminderung des LuftVerbrauches in dieser Art durchgeführt,
sondern auch um ein unnötiges Zerstören oder ein Verwickeln des Zwirns zu vermeiden, wie es vorkommen könnte, wenn die
Luft kontinuierlich der Düsenanordnung 42 zugeführt werden würde.
ObJ.eioh die obige Beschreibung von einem Zwirn 24
ausging, der aus mehreren einzelnen Fäden aufgebaut is-t,-wie
es üblicherweise der Pail ist, könnte das vorliegende Verfahren ebenso zufriedenstellend angewendet werden, wenn
der Zwirn 24 aus einem einzigen Faden besteht. Hierbei muss nur der erste Faden in das ganze System eingefädelt werden.
Spätere Fäden können aohnell mit irgendeinem bewegten Faden
oder Zwirn naoh dem vorliegenden Verfahren vereinigt werden.
Dies kann nicht bei Heib- und Falsohdrahtvorriohtungen ausgeführt
werden, bei welchen etwa 8 einzelne Fäden von
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2700 Denier "bereits laufen müssen, ehe ein anderes Ende
oder "anderer Faden bei hoher G-esohwindigkeit fest mit diesen
verbunden werden kann. Es versteht, sich ebenso, dass weder
die Lieferstelle, des Zwirns noch d&iejenige des Fadens
eine Spinnereimaschine sein, muss.
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Claims (9)
- Patentansprüche■ 1 . Verfahren zum Vereinigen eines einzelnen Fadens mit einem Zwirn, der sich von einer Lieferstelle zu Aufnahmemitteln bewegt, gekennzeichnet durch die folgenden Schrittesa)·Kurzzeitiges Einblasen eines Zwischenstückes des.Fadens (22) in einen benachbarten Zwischenabschnitt des ' Zwirns (24) durch zumindest eine Strömungsdüse (64)»die unter einem Winkel gegen den Zwirn (24) gerichtet φ ist, wobei der Winkel zwischen 30° und 50° liegt,b) und im wesentlichen gleichzeitiges Durehtrennen dieses Fadens (22) an einem Punkt in der Nähe des Zwischenstückes und zwar zwischen dem Zwischenstück des Fadens und den Aufnahmemitteln.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem ein Zwirn mit einer Geschwindigkeit von mehr als 570 m pro Minute bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel zwischen 30° und 90° liegt.
- 3· Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, W ' dass eine" Vielzahl von Düsen (64) angewendet werden.
- 4. Verfahren zum Vereinigen eines Fadens mit einein Zwirn, der sich von einer lieferstelle zu einem Aufnahmemittel=bewegt, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Merkmalesa) Ununterbrochenes Auffangen des Fadens mittels eines Hilfsaufnehmers, während der Faden (22) im wesentlichen parallel zu dem Zwirn (24) ausgerichtet ist und eng an diesem anliegt,b) gleichzeitige Durchführung vons1. kurzzeitigem Einblasen eines Zwisenenstüekes des009887/165-1— Q —Fadens (22) in einen benachbarten Zwischenabschnitt des Zwirns (24) durch zumindest eine Strömungsdüse (64), die unter einem Winkel gegen den Zwirn (24) gerichtet ist, wobei der Winkel zwischen 30° und 150° liegt,2. Durchtrennen des Fadens (22) an einem Punkt in der Nähe des Zwischenstückes und zwar zwischen dem Zwischenstück des Fadens (22) und dem Hilf sauf nahtne mittel.
- 5. Verfahren nach Anspruch 4» bei dem der Zwirn mit einer Geschwindigkeit von mehr als 570 m pro Minute bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, dass besagter Winkel zwischen 30° und 90° liegt.
- 6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5» dadurch gekennzeichnet, dass eine Vielzahl von Düsen (64) angewendet werden.
- 7. Vorrichtung zum Vereinigen eines einzelnen Fadens mit einem sich bewegenden Zwirn, die eine Lieferstelle und Aufnahmemittel' für den Zwirn, eine zwischen der Lieferstelle und den Aufnahmemitteln liegende Zwirnstrecke und eine Lieferstelle für· den einzelnen Faden aufweist, die den Faden ununterkrochen in die Mhe dieser Zwirnstrecke liefert, gekennzeichnet durch zumindest eine Strömungsdüse (64)zwischen der Lieferstelle (26) für den Faden (22) und den Aufnahmemitteln, wobei diese Düse (64) unter einem Winkel zwischen 30° und 150° zum Zwirn (24) angeordnet ist.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Düse (64) einen Teil eines ringförmigen Gliedes (42) darstellt, welches konzentrisch zum Zwirn (24) angeordnet ist, wobei Leitungen (60, 62)für ein komprimiertes Strömungsmittel in den hohlen äusseren Teil dieses Gliedes (42) führen, und009887/1651-dass eine Vielzahl von Düsen&ffnungen (64) in der inneren Wandung vorgesehen sind, deren Achsen auf den Zwirn gerichtet sind und den besagten Winkel mib dem Zwirn bilden..
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das ringförmige Glied (42) aus zwei Teilen (52, 54) besteht, die voneinander trennbar sind und Mittel (58) zum Vereinigen dieser Teile aufweisen.0 0 9887/16S1
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