DE2111316A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Verbinden der abgerissenen Enden eines in einer Spinn- oder Zwirnmaschine od.dgl.laufenden Garnes - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Verbinden der abgerissenen Enden eines in einer Spinn- oder Zwirnmaschine od.dgl.laufenden GarnesInfo
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Classifications
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- D01H15/00—Piecing arrangements ; Automatic end-finding, e.g. by suction and reverse package rotation; Devices for temporarily storing yarn during piecing
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
Maremont Corporation
Ohicago/lllinois/USA
Ohicago/lllinois/USA
Verfahren und Vorrichtung zum Verbinden der abgerissenen Enden eines in einer Spinn- oder Zwir.nmasch.ine od. dgl.
laufenden Garnes
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Verbinden der abgerissenen Enden eines in einer
Spinnmaschine od. dgl. laufenden Garnes, das von einem Lieferwerk zugeliefert und von einer Wickeleinrichtung aufgewickelt
wird, unter Verwendung von Saugluft, wobei im Zuge der Wartung der Maschine zunächst das auf die Wickeleinrichtung aufgelaufene
Garnende abgezogen wird, während das zugelieferte Garnende in die Eintrittsöffnung eines dem Lieferwerk zugeordneten
Saugrohres eingezogen ist.
Die im folgenden verwendete Bezeichnung "Garn11 soll alle bandartigen
Strukturen aus Stapelfasern einschließen, z.B. laser-
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verbände, Fäden,Vorgarn, Faserlunten u. dgl., die aus Hatur
und/oder Synthetikfasern einschließlich Mischfasern gebildet
sind.
Die Bruchstelle der zu verbindenden Garnenden liegt normalerweise zwischen einer das Garn anliefernden Einrichtung, z.B.
den Lieferwalzen einer Textilmaschine, und einer das Garn aufnehmenden Einrichtung, d.h. einer Wickeleinrichtung, z.B. der
Spindel einer Zwirn- und Spulmaschine. In der Praxis befinden sich die Einrichtungen zur Lieferung und zur Aufnahme des
Garnes normalerweise an der gleichen Maschine, obwohl die Anwendung der Erfindung dies nicht unbedingt voraussetzt.
Zum Verbinden der Garnenden im Falle eines Fadenbruches sind zahlreiche verschiedene Vorrichtungen bekannt geworden. Insbesondere
haben sich Vorrichtungen bewährt, bei denen als das das eine Garnende bereithaltende und während des Ansetzvorganges
an das andere Garnende heranführende Organ eine freidrehbare Rolle zur Verwendung kommt. Normalerweise bildet die
Rolle einen Teil einer ausfahrbaren Einrichtung, die man als "Schnabel" der Vorrichtung bezeichnet. Derartige Vorrichtungen
sind u.a. in den US-Patentschriften 3 149 451 und 3 373 551, der japanischen Auslegeschrift 16 915/1968 sowie dem japanischen
Gebrauchsmuster 22 920/1964 dargestellt und beschrieben. Zum Stand der Technik gehört ferner die Verwendung von
Saugluft, um den Ansetzvorgang zu unterstützen; in diesem Zusammenhang sei insbesondere die bereits erwähnte US-Patentschrift
3 373 551 angeführt, nach welcher sich unter einer Einrichtung zum Klemmen und Schneiden des Garnes eine Saugvorrichtung
befindet, um das von dem Schnabel festgehaltene Garnende auszurichten und beim Heranführen des Schnabels an ·
das aus der Lieferstelle austretende Garnende in einer im Schnabel vorgesehene V-Fut festzulegen. In ähnlicher Weise
kommt auch nach der US-Patentschrift 3 398 521 eine Saugeinrichtung zur Verwendung, welche auf das festgehaltene Garnende
einwirkt, während es an das aus der Lieferstelle aus-
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tretende Garnende heranbewegt wird, um mit diesem verbunden zu werden. Bei keiner der bekannten Vorrichtungen handelt es
sich jedoch um eine einfache und stets wirksame Vorrichtung, welche sicherstellt, daß die zu verbindenden Garnenden zueinander
ausgerichtet werden. Oftmals kommt es vor, daß der Verlauf des angelieferten Garnendes, das normalerweise zwischen
der Lieferstelle und einem Saugrohr festgehalten ist, nicht genau mit dem Verlauf des vom Schnabel der Vorrichtung festgehaltenen
Garnendes übereinstimmt. Dies führt je nach dem
Ausmaß der Abweichung dazu, daß sich die Garnenden in der kritischen Phase des Ansetzvorganges nur geringfügig oder
überhaupt nicht berühren, so daß die Verbindung ungenügend ist oder überhaupt nicht stattfindet. Diese unerwünschten
Folgen treten bereits ein, wenn die Lageabweichung des zugelieferten
Garnendes gegenüber dem im Schnabel festgehaltenen
Garnende nur 0,4 mm beträgt.
Bei denjenigen Vorrichtungen, die zwar eine Saugeinrichtung, jedoch keine Rolle verwenden, um das Garnende im Schnabel der
Vorrichtung festzulegen, wenn es mit dem aus der Lieferstelle austretenden Garn zusammengeführt wird, reibt sich das im
Schnabel festgehaltene Garnende an den Wandungen der Saugöffnung und wird hierdurch geschwächt. Darüber hinaus sind "bei
den bekannten Vorrichtungen die Saugeinrichtungen nicht so angebracht, daß sie einerseits das zugelieferte Garnende zu
dem festgehaltenen Garnende ausrichten und andererseits während des kritischen Ansetzvorganges eine genaue Anlageberührung
des Garnenden bewirken. In jedem der Fälle oder auch in beiden Fällen hat man beobachtet, daß bestenfalls eine sehr
unzureichende Verbindung entsteht, wobei im angesetzten Garn oftmals unzulässige Noppen auftreten oder aber, daß die Verbindungsstelle
zu schwach ist, um die weitere Verarbeitung des Garnes auf Hochleistungs-Textilmaschinen zu überdauern
und das Garn erneut bricht, diesmal aber an einer ungleich schwerer zugänglichen Stelle, z.B. innerhalb der Spule, woraus
sich alle möglichen Schwierigkeiten ergeben. Gewöhnlich fin-
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- 4 det je.doch überhaupt keine Verbindung der Garnenden statt.
Bei bekannten Vorrichtungen, bei denen eine frei drehbare
Rolle od. dgl. als dasjenige Organ des Schnabels zur Verwendung kommt, welches während des kritischen Ansetzvorganges
die beiden Garnende.n miteinander in Berührung bringt, besteht noch ein weiteres Problem. Nach wiederholten Ansetzvorgängen
tritt nämlich die Neigung auf, daß sich Faserflug zwischen der Rolle und ihrem Lagerzapfen und/oder an denjenigen Stellen
absetzt, an denen der Lagerzapfen in den Lagerarmen des Schnabels befestigt ist. Mit der Zeit führen derartige Faserfrug-Ansam.mlu.ngen
dazu, daß sich die Rolle nicht mehr frei drehen kann. Wie weiter unten beschrieben, ist jedoch die Drehung
der Rolle für einen zufriedenstellenden Ansetzvorgang ausserordentlich wichtig. Klemmt dagegen die Rolle, so führt
dies zur Funktionsunfähigkeit des Garnverbinders.
Es liegt daher die Aulgabe vor, die zuvor erwähnten Nachteile
abzustellen und ein Verfahren sowie eine mit einer Rolle versehene Vorrichtung zu schaffen, welche sicherstellt, daß die
Garnenden stets fest miteinander verbunden werden, und zwar auch dann, wenn sie nicht genau ausgerichtet oder etwas zueinander
versetzt sind. Dabei soll Vorsorge getroffen sein, daß sich an der Rolle und ihren Lagerstellen kein Faserflug
absetzen kann. Zu den angestrebten Verbesserungen gehört es ferner, die Garnenden über eine meßbare u-nd größere Länge
miteinander zu verbinden, ohne daß sich hierbei Noppen bilden. Schließlich soll verhindert werden, daß sich das Garn beim
Zusammenführen der Garnenden mittels Saugluft an Vorrichtungsteilen reibt und somit geschwächt wird.
Zur Lösung der Aufgabe sieht die Erfindung ein Verfahren der eingangs erwähnten Art vor, welches dadurch gekennzeichnet
ist, daß das von der Wickeleinrichtung abgezogene Garnende in geringem Abstand von einem Saugmundstück vorübergehend geklemmt
und an das zugelieferte Garnende herangeführt wird,
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während die Wickeleinrichtung weiterläuft und in dem geklemmten Garnende einen übermäßigen Drall erzeugt, daß das zugelieferte
Garnende unter Einwirkung der im Saugmundstück wirksamen Saugluft vom Saugrohr wegbewegt und an das übermäßig
verdrallte Garnende heranbewegt wird, wonach dieses freigegeben und zusammen mit dem zugelieferten Garnende weiterbewegt
wird, wobei sich der übermäßige Drall des freigegebenen Garnendes
auflöst und unter Herstellung der Verbindung sowie unter Wiederherstellung des normalen Dralles auf das zugelieferte
Garnende übergeht.
. Der Durchführung des Verfahrens dient eine Vorrichtung, bei welcher der sogenannte Schnabel zum Festhalten des von der
Wickeleinrichtung kommenden Garnendes eine frei drehbare Rolle aufweist, über welche das Garn geführt und vorübergehend
geklemmt ist, v/obei der Schnabel zu dem mittels Saugluft erfolgenden
Zusammenführen der Garnenden an das Lieferwerk und das in die Eintrittsöffnung des zugeordneten Saugrohres eingezogene,
zugelieferte Garnende heranbewegbar ist.
Die Vorrichtung ist gemäß Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß dem mit der Rolle versehenen Schnabel das Mundstück einer
Saugeinrichtung zugeordnet ist, dessen Saugöffnung sich in
unmittelbarer Nähe der Rolle befindet, jedoch von dem über die Rolle geführten Garnende nicht berührt werden kann, daß dem
Schnabel ferner eine feste und eine bewegliche Backe zugeordnet sind, die das Garnende unter Abtrennung seines nicht benötigten
Restabschnittes vorübergehend klemmen, während es durch dio weiterlaufende Wickeleinrichtung einen übermäßigen
Drall erhält, wobei die Anordnung so gefcrolfen ist, daß beim
Heranbewegen des Schnabels an da3 Lieferwerk die Rolle durch
Berührungsanlage mit einer der kontinuierlich umlaufenden
Liuferwalzeη in Drehung versetzt wird, während sich die Saugöffnung
den Mundstücken vor dem zugelieferten Garnende befindet,
und wobei das den übermäßigen Drall aufweisende Garnende freigegeben und zusammen mit dem von der in die Saugöffnung
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einströmenden luft an das Garnende herangeführten,aus dem
lieferwerk austretenden Garnende weiterbewegt und unter Auflösung des übermäßigen Dralles bzw. ¥iederherstellung des normalen
Dralles mit diesem zu einem durchgehenden Garn verbunden wird.
Die Verbesserung gemäß Erfindung liegt demnach darin, daß einer frei drehbar gelagerten Rolle des aus- und einiahrbaren
Schnabels eines Garnverbinders in bestimmter Weise eine Saugeinrichtung zugeordnet ist, deren nach aussen gerichtete Saug-Öffnung
in bestimmter räumlicher Zuordnung zur Rolle steht, wodurch der Verlauf des über die Rolle gezogenen Garnes zur
Saugöffnung ausgerichtet ist und von dieser einen ganz bestimmten Abstand hat.
Im Betrieb der Vorrichtung wird der Schnabel an die Lieferstelle der Maschine heranbewegt. Wenn das über die Rolle des
Schnabels gezogene und danach festgeklemmte Garnende dicht an das zugelieferte Garnende heranbewegt wird, so wird dieses
unter Einwirkung der Saugluft in die Saugöffnung hineingezogen.
Es wird hierbei aus dem der Meferstelle zugeordneten Saugrohr herausgezogen und mit dem festgehaltenen Garnende in Anlageberührung
gebracht. Während dieser Zeitspanne wird das festgehaltene Garnende von der anderen Seite her durch die das
Garn aufnehmende Vorrichtung, mit welcher es verbunden ist, verdrallt, und zwar entsteht ein ziemlich starker Drall, den
man gewöhnlich als "Überdrall" bezeichnet. Kurz danach wird der Schnabel so weit ausgefahren, daß die stillstehende, auf
der anderen Seite jedoch frei drehbare Rolle mit der kontinuierlich umlaufenden unteren Lieferwalze in Berührung kommt.
Darauf wird das festgehaltene Garnende freigegeben, die.Rolle wird von der Lieferwalze in Drehung versetzt, wobei sich das
mit einem Überdrall versehene, nunmehr freigegebene Garnende entdrallt. Es verbindeb sich hierbei mit dem von der Lieferstelle
herangeführten Garn, so daß zwischen den Lieferwalzeri der Textilmaschine und der Garnaufnahmevorrichtung wiederum
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ein durchgehendes Garn vorhanden ist. Die in die Saugöffnung
eintretende Saugluft bewirkt, daß das zugelieferte Garn zuverlässig an das festgehaltene Garn herangeführt wird, und
zwar ohne daß zuvor die beiden Garnenden zueinander ausgerichtet werden mußten. Da die Saugöffnung stets einen gewissen
Abstand von dem festgehaltenen Garnende hat, kann sich dieses nicht abreiben, was zu einer Schwächung der Verbindungsstelle
führen würde. Vielmehr entsteht über eine gewisse länge hinweg eine für das Auge nicht sichtbare Verbindungsstelle,
die oftmals eine größere Festigkeit besitzt als das Garn selbst.
Damit die zu verbindenden Garnenden das Saugmundstück nicht berühren, kann gemäß Erfindung die Saugöffnung desselben abgeschrägt
sein.
Gemäß Erfindung kann die Saugöffnung des Mundstückes in Quersciinitt
rechteckig sein.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann gemäß Erfindung die obere und untere Wandung der Saugöffnung in der Mitte mit
V-förmigen Einkerbungen versehen sein. Gemäß Erfindung können die V-förmigen Einkerbungen ferner auf einer Linie liegen,
die parallel zu dem über die Rolle geführten Garnende verläuft. Gemäß Erfindung kann schließlich vorgesehen sein, daß die die
Scheitelpunkte der Einkerbungen verbindende Linie schräg zur Begrenzungsebene der Saugöffnung des Saugmundstückes gerichtet
ist.
Die in dieser Weise ausgebildete Saugeinrichtung entwickelt über ihre Eintrittsöffnung einen ausreichenden Sog, um das
von der Lieferstelle normalerweise senkrecht nach unten hängende Gamende seitlich abzulenken und während des kritischen
Ansetzvorganges an das vom Schnabel festgehaltene Gamende
heranzuführen. Auf diese Weise kommt das zugelieferte Garnende in Anlageberührung mit dem festgehaltenen Garnende, um
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zusammen mit diesem verdrallt bzw. verbunden zu werden, sobald
das von der Rolle des Schnabels festgehaltene Garnende freigegeben wird. Die rinnenartige Kontur der Saugöffnung
unterstützt das Heranführen des zügelieferten Garnendes an
das festgehaltene Garnende, indem es von der in die Öffnung eintretenden Saugluft mitgenommen und geführt wird. Gemäß
.Erfindung haben die Wandungen der Säugöffnung auch dann noch
einen gewissen Abstand von dem festgehaltenen Garnende, wenn dieses seitlich extrem weit nach innen abgelenkt worden ist,
sowie von dem zugelieferten Garnende, welches in der kritischen Phase des Ansetzvorganges herangeführt wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist anhand der Fieren
näher beschrieben. Es zeigen:
Pig. 1 In der Seitenansicht, teilweise geschnitten, den mit einer Rolle versehenen Schnabel eines Garnverbinders
in einer Stellung, in welcher er anfängt, sich an die Iiieferstelle der Textilmaschine heranzubewegen, und
zwar noch vor dem Klemmen des vom Schnabel festgehaltenen Garnendes, sowie das der Rolle unmittelbar zugeordnete
Saugmundstück der Saugeinrichtung,
Fig. 2 den Garnverbinder mit dem geklemmten Garnende und etwas weiter ausgefahrenem Schnabel, wobei unter Einwirkung
der Saugluft das zugelieferte Garnende an das festgehaltene Garnende heran und in den Bereich der
Säugöffnung bewegt wird,
Fig. 3 den Schnabel in einer Stellung, in welcher die Rolle
an der unteren lieferwalze anliegt und das festgehaltene Garnende freigegeben ist, wobei sich das zugelieferte
Garnende mit dem festgehaltenen Garnende verbindet, indem der Überdrall des freigegebenen Garnendes
auf das von der Lieferstelle herangeführte Garnende übergeht und sich dabei abbaut,
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Pig. 4 das nunmehr angesetzte und wieder kontinuierlich laufende
Garn und den Schnabel des G-arnverbinders, der sich von der Lieferstelle der Maschine wegbewegt hat,
Pig. 5 das Mundstück der Saugeinrichtung von der linie 5-5
der Pig. 1 aus betrachtet in seiner unmittelbaren Zuordnung zur Rolle und dem festgehaltenen Garnende, die
beide nur teilweise angedeutet sind und
Pig. 6 das Mundstück der Saugeinrichtung von der linie 6-6
der Pig. 5 aus betrachtet unter Verdeutlichung seines Abstandes von dem festgehaltenen Garnende.
Yor den aufeinanderfolgenden Arbeitsschritten im Betrieb der in den Pig. 1 bis 4 dargestellten Vorrichtung bzw. vor Durchführung
des Verfahrens ist ein Stapelfaaergarn gebrochen, das
vorher kontinuierlich von der lieferstelle einer Textilmaschine zu einer Vorrichtung zum Verzwirnen des Garnes bzw.
zur Bildung von Spulen lief. Eine automatische Wartungsvorrichtung,
die sich an den lieferstellen der Maschine vorbeibewegt
und deren Betriebszustand überprüft, hat den Pade.nbruch festgestellt und ist gegenüber der betreffenden Lieferstelle
bzw. der zugeordneten Wickelvorrichtung zum Stillstand gekommen. Die Vorrichtung hat entweder ein Stück sogenanntes
"Ansetzgarn" an der Wickelvorrichtung befestigt oder einen Abschnitt des abgerissenen Garnes von dieser abgezogen, sowie
andere notwendige Wartungsoperationen durchgeführt, beispielsweise das Einfädeln des Games in den Läufer od. dgl. Sie hat
sich ausserdem in eine Stellung hinaufbewegt, in der sie der
betreffenden Lieferstelle der fextilmaschine gegenüberliegt,
aus welcher noch Garn austritt.
Gemäß !Fig. 1 wird das Garnende Ώ, das aus der Klemmstelle der
Lieferwalzen 12 und 14 des Lieferwerkes 10 der Textilmaschine austritt und naoh unten hängt, in die Eintrittsöffnung 18 deβ
Saugrohres 16 eingezogen, welches dem Lieferwerk 10 zugeordnet
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ist. Hierbei wird das Garnende D so ausgerichtet, daß es einen Abschnitt der unteren Lieferwalze 14 umgreift und nach
unten gerichtet ist, wobei es jedoch nicht unbedingt genau senkrecht zur Längsrichtung der lieferwalzen 12, 14 verlaufen
muß.
Der das Garn bereithaltende, mit 20 bezeichnete Schnabel des
Garnverbinr2erss der die weiter oben erwähnte Stellung einnimmt,
weist einen Stützarm 22 auf, der in nicht dargestellter Weise
fc an die ebenfalls nicht dargestellte Antriebsvorrichtung des
Garnverbinders zum Anheben sowie zum Aus- und Einfahren des Schnabels verbunden ist. In nicht dargestellter Weise ist an
den Stützarm 22 der nach vorn gerichtete Arm 24 zum Klemmen und Durchtrennen des Garnes angelenkt. Jeweils am vorderen
Ende des Stützarmes 22 und des Armes 24 befinden sich an deren Oberseite bzw. Unterseite Backen 26, 28 zum Klemmen und Durchtrennen
des Garnes, wobei die Backe 26 gegebenenfalls aus elastischem Material bestehen kann. Am vorderen Ende des Stützarmes
22 befinden sich die nach vorn gerichteten Lagerarme 30 für den Lagerzapfen 34 der Rolle 36. Die Lagerarme 30 können
gegebenenfalls nachgiebig befestigt sein, so daß sie bei einer Druekeinwirkung nach innen ausweichen. Zwischen den Lagerar-
™ men 30 ist ein gegabelter Fadenführer 32 aufgenommen? am vorderen
Ende der Lagerarine 30 ist der Lagerzapfen 34 befestigt, auf welchem die Rolle 36 sum Pesthalten des Garnes frei drehbar
gelagert ist. Das Mundstück 42 der Saugeinrichtung 40
weist eine Saugöffnung auf» die dem Lieferwerk gegenüberliegt
und sich dicht bei der Rolle 36 befindet. Im dargestellten
!Fall ist äas Mundstück 42 am der Unterseite des Stütsarmes .22
befestigt und an eine..niolit .dargestellte Saugluft quells, z.B.
oin Sauggebläsef -angeschlossen; welshes im Mundstück-42 einen
Unterdruck erzeugt, so claS di® Isiift in Richtung der Pfeils G
In die Säugöffnung einst rom!;. Die Säugöffnung ist von der
Seite -gesehen nach unten uns! "innen abgeschrägt, 7orzugsv;@i!s©
ist das Mundstück 42-im Querschnitt rechteckig, wobei die
Kanten des Säugöffnung gss'silisig verlaufen können« Wesentlich
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vorteilhafter ist jedoch, in der Mitte der oberen und unteren
Wandung der Saugöffnung Einkerbungen vorzusehen, die zu dem Schlitz des gegabelten Fadenführers 32 ausgerichtet sind. In
den Pig..1 bis 4 ist die Verbindungslinie der Scheitel der oberen und unteren Einkerbung gestrichelt angedeutet und mit
42A bezeichnet.
Das Garnende Y, das sich zwischen der Wickeleinrichtung und dem Saugrohr 38 befindet, liegt im Verstellweg des Schnabels
20, wenn dieser an das lieferwerk 10 heranbewegt wird. Vom !Fadenführer 32 gehalten, wird das Garn über die Rolle 36 gezogen
und geht durch die Eingriffsstelle der Backen.26, 28
hindurch, bevor es in die Öffnung 38A des Saugrohres 38 eintritt. Wenn der Schnabel 20 gemäß Pig. 2 weiter an das Lieferwerk
10 heranbewegt wird, so wird der Arm 24 nach unten an den Stützarm 22 herangeschwenkt, wobei die Backen 28 und 26
das zwischen ihnen durchgehende Garnende Y erfassen und dessen letztes Stück Yf abtrennen. Während das Garnende auf diese
Weise geklemmt ist und die Wickeleinrichtung weiterläuft, wird es unter Zugspannung gesetzt und erhält einen übermäßigen
Drall. Im Vergleich zu dem normalen Drall des Garnendes Y gemäß Pig. 1 ist der übermäßige Drall in Pig..2 angedeutet. Zum
gleichen Zeitpunkt strömt die Luft in Richtung der Pfeile C in die Säugöffnung des Mundstückes 42 der Saugeinrichtung
Die luft wirkt hierbei auf den nach unten hängenden Abschnitt des zügelieferten Garnes D ein und zieht dieses vom lieferwerk
10 weg an das festgehaltene Garnende Y heran.
Gemäß Pig. 3 bewegt sich der Schnabel 20 immer weiter an das lieferwerk 10 heran, bis die Rolle 36 an der unteren lieferwalze
14 zur Anlage kommt; die sich hierbei bildende Klemmstelle erfaßt sowohl das Garnende Y als auch das Garnende D.
Bei der AnIageberührung wird die Rolle 36 von der kontinuierlich
umlaufenden unteren lieferwalze 14 in Richtung des Pfeiles in Drehung versetzt, wobei das Garnende Y aus der Klemmstelle
der Backen 26, 28 herausgezogen wird. Zu diesem Zeit-
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punkt befindet sicli die Saugöffnung des Mundstückes 42 in
dichter JCTähe des herabhängenden Garnendes D. Die in die Saugöffnung
einströmende Luft zieht das Garnende D an das von der Rolle 36 nach unten ablaufende Garnende Y heran. Sie unter der
Saugwirkung herangeführten Pasern des Garnendes D sind in Pig. 3 mit 1 bezeichnet. Sofort nach der "Freigabe des Gar.ne.ndes
Y ist der mit übermäßigem Drall versehene Abschnitt in Anlage berührung mit den durch die Saugluft herangeführten Pasern
L. Der Überdrall löst sich auf und geht auf die Paserii
Ii über, wobei die Verbindung der Garnenden hergestellt wird. Gleichzeitig mit dem Zusammenführen der Garnenden unter Einwirkung
der Saugluft läuft die Rolle 36 mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit um wie die lieferwalze 12, 14. Der freigegebene
Abschnitt des Garnendes Y bewegt sich daher zusammen mit dem zugelieferten Garn D weiter. Das Zusammenführen der
Garnenden durch die in die Saugöffnung des Mundstückes 42 einströmende luft bewirkt daher, daß die Garnenden Y, D infolge
der Auflösung des überdralles über eine länge miteinander verbunden werden, die dem Garnabschnitt von der Klemmstelle
der Backen 26, 28 bis mindestens zur Eintrittsöffnung 18 des Saugrohres 16 entspricht. Das erfindungsgemäße Verfahren
und die Vorrichtung bewirken daher eine feste Verbindung der Garnenden über eine bestimmte Garnlänge hinweg. Der
Verbindungsvorgang geht sehr rasch vor sich und erfolgt innerhalb einer Zeitspanne, die notwendig ist, um das Garnende Y
durch Anlage der Rolle 36 an der unteren lieferwalze 14 von den Backen 26, 28 bis zur unteren Wandung der Saugöffnung zu
bewegen. Gemäß Pig. 4 wird nach Herstellung der Verbindung der Schnabel 20 vom lieferwerk wegbewegt und der Arm 24 zur
Durchführung des nächsten Ansetzvorganges vom Stützarm 22 weggeschwenkt. Uach dem Ansetzvorgang ist zwischen der Klemmstelle
der lieferwalzen 12, 14 und der Wickeleinrichtung wieder ein durchgehendes Garn P vorhanden.
Die aus den Pig. 5 und 6 ersichtlichen Einkerbungen in der oberen und unteren Wandung der Säugöffnung des Mundstückes
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bewirken, daß das Garnende Y während des gesamten Ansetzvorganges
nahe an die Säugöffnung herangezogen wird und sich auch während der kritischen Ansetzphase gemäß Fig. 3 sehr
dicht an der Saugöffnung befindet, gedoch trotzdem noch einen
geringen Abstand von dieser hat. Die Sinkerbungen bewirken ausserdem, daß während der Phasen gemäß den Pig. 2 und 3 die
Pasern Ir des Garnendes D zuverlässiger an das andere Garnende
herangeführt werden, wenn die luft in Richtung der Pfeile 0 in die Saugöffnung einströmt. Im allgemeinen ist die Saugöffnung
so weit abgeschrägtj daß sie vom Garnende Y nicht berührt
werden kann. Insbesondere aus den Fig. 2 und 3 geht hervor, daß das .mach unten gerichtete Garnende X zunehmend abgelenkt
wird, wenn sich der Schnabel an das lieferwerk 1 υ heranbewegt. Ist die Saugöffnung mit Einkerbungen versehen, so liegen auch
deren Scheitelpunkte auf einer schrägen linie, nämlich der gestrichelten
Linie 42A. Die Wandungen der Saugöffnung berühren das Garn daher nicht. Die in Richtung der.Pfeile G in die
Säugöffnung einströmende Luft hat ausserdem die vorteilhafte
Wirkung, daß die Rolle 36 an ihren Lagerstellen auf dem Zapfen
34 von die Punktion beeinträchtigendem Faserflug freigehalten wirds so daß sie stets frei drehbar ist und gemäß den
Fig. 1 und 3 in Richtung der Pfeile umlaufen kann«
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Claims (1)
- Patent a η sprüohey Verfahren sum Verbinden der abgerissenen Enden des in einer Spinnmaschine od.dgl» laufenden Garnes, das von einem lieferwerk augeliefert und von einer Wickeleinrichtung aufgewickelt wird, unter Verwendung von Saugluft, wobsi im äuge der Wartung der Maschine zunächst das auf äie Wickeleinrichtung aufgelaufene G-arnende abgezogen wird j während das zugelieferte tarnende in die Eintrittsoffnung einea dem Lieferwerk zugeordneten Saugrohres hineingezogen ist, dadurch gekennzeichnet, daß daa von das? lliokeleiiiSiühr'Qiing abgezogene tarnende in geringem Abstand ναι efaem Saugmund st Uck vorübergehend geklessat iiM bm das sugelleferts tarnende herangeführt wird, während di5 Wickele is^.ÄtiiSiS 5s?eiterläuft und in dem geklemmten dsrneMe ^iiiüiiabemS-Bigen. Drall erzeugt, daß das angelieferte e-aniriifis irat-eff Eiav/irkung der im Saugmundstüek viskusrnsn 8aiigl«ft --vom. Saugrohr wegfcewegt und an ä©e übeEsESlg Ysecirsllus fes^^ada herenbewegt wird, wonach iieaes freigegibi-n safi i-iiE-ä^m&n mib üem augeliferten Garaemäe tjeiterfcswcg-j :fiiäj -ssbei sich der iibenaäßige Drall riss freigeg&ijsssu Ga^aeriöss auflöst und unter Herstellung des.1 ferbiiiiimg sowie unter Wiederherstellung des normales Ite^Ues siif ?«a o?igel£ßferte Crarnends übergeht.vos &es tiioteeleiu dreiifeas1« EqIIg umalttsls S'iiugliiftfd Mefesuesfcfies Terfahr«ns n,aeh .Snsprucii Safeaabel ^iim jFesthalten des üifiiidan earaenidefi tlijs frei- ? ziohs ö.a.3 G&ra .£--εführt andab^i ier Schnabsi sk s®ian 0.2c, li-Kti?ittoöffei!f<s äesists tSsiiiiSiiii g^feeiänseioliiiet, ciaS sls-ts alt(20) dft« Miöastüoe: (42)einer Saugeinrichtung (40) zugeordnet ist, dessen Saugöffnung sich in unmittelbarer Nähe der Rolle (36) befindet j jedoch von dem über die Rolle (36) geführten Garnende (Y) nicht berührt werden kann, daß dem Schnabel (20) ferner eine feste und eine bewegliche Backe (26, 28) zugeordnet sind, die das G-arnende (Y) unter Abtrennung seines nicht benötigten Restabschnittes (Y1) vorübergehend klemmen, während es durch die weiterlaufende Wickeleinrichtung einen übermäßien Drall erhält, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß beim Heranbewegen des Schnabels (20) an das lieferwerk (10) die Rolle (36) durch Berührungsanlage mit einer der kontinuierlich umlaufenden lieferwalzen (14) in Drehung versetzt wird, während sich die Saugöffnung des Mundstückes (42) vor dem zugelieferten Garnende (D) befindet» und wobei das den übermäßigen Drall aufweisende Garnende (Y) freigegeben und zusammen mit dem von der in die Saugöffnung einströmenden luft an das Garnende (Y) herangeführten, aus dem lieferwerk (10) austretenden G-arnende (D) weiterbewegt und unter Auflösung des übermäßigen Dralles bzw. Wiederherstellung des normalen Dralles mit diesem au einem durchgehenden Garn (P) verbunden wird.3ο Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Säugöffnung ö.es Saugmund st üc ires (42) abgeschrägt ist.4. Vorrichtung nach Anspruch. 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugöffmmg ües MuMstücskes (42) i<n Querschnitt rechteckig ist.5» Vorrie&timg n&Gh den A&sprSchen 3 u&d 4, d&dursh gekennsseielmet* äaß die sl^sre vinü untere Wandung rier Säugöffnung In der Mitte mit Y-fcrmigen Sinker-bunger* verseilen ist.6, Vorrichtung nach. AO-sprueh 5, dadurch gekennzeichnet, daß die V-förmigen EinLce-rbuiigat, 3.1Λ' einer Linie liegen, die2038 I2/U77parallel zu dem über die Rolle (36) geführten Garnende (Y) verläuft.7· Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die die Scheitelpunkte der Einkerbungen verbindende Linie (42A) schräg zur Begrenzungsebene der Saugöffnung des Saugmundstückes (42) gerichtet ist.209812/U77
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| US20365A US3626440A (en) | 1970-03-17 | 1970-03-17 | Yarn-piecing apparatus and method with yarn collation by vacuum |
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