DE1655704A1 - Anhaengerbremseinrichtung fuer Acker- und Strassenzugmaschinen - Google Patents
Anhaengerbremseinrichtung fuer Acker- und StrassenzugmaschinenInfo
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-
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Description
Hannover, den 1.4.1966
. WP 15/66
Westinghouse Bremsen- und Apparatebau GmbH, Ha
Anhängerbremseinrichtung für Aeker-
und Straßenzugmaschinen .
und Straßenzugmaschinen .
Die Erfindung betrifft eine Anhängerbremseinriclitung für
m±t--einer Drucklufterzeugungsanlage ausgerüstete- Acker»
und Straßenzugmaschinen, deren mechanische Hintsrrad'bramseii
mittels eines Doppelbremspedals wahlweise einzeln oder gemeinsam oder mittels eines Einfachbremspedals betätigt werden,
wobei die beginnende JBetätigungskraft des einen bzw. des einzigen Bremspedals zugleich ein pneumatisches oder hydraulisches
Anhängerbremsventil, die des zweiten Bremspedals einen Pederungskörper mit gleichem Federweg in Betrieb setzt.
Derartige Einrichtungen wurden in zwei älteren Anmeldungen
(V/ 36 618 Il/63c) - (W 39 330 Il/63o) bereits beschrieben.
In beiden ist in einer der Bremszugstangen ein Anhängerbremsventil, in der anderen Bremszugstange ein Federungskörpsr mit
gleichem Federweg vorgesehen. Diese Anordnung hat awei Nachteile
. An manchen Ackerzugmaaehinen sind gar keine oder nur
so kurze Zugstangen für die mechanische Bremse vorhanden,;,—-daß
der Einbau des Anhängerbremsven'tils un4d des Federungskörpers
nicht möglich ist. Der aweite Vorschlag befaßt sich mit einer HebelUbersetzung zvvischen dem AuslaBveirSirglied des
Anhängerbremsventils und der Bremszugstange. Sie hat sich an Fahrzeugen als erforderlich erwiesen, die ein Bremspedal mit
großem übersetzungsverhältnis haben und infolgedessen beim
eingebauten Anhängerbremsventil einen zu geringen Weg des Auslaßventilgliedes erzeugen. Zur feinfühligen Bremsung muß dieses
jedoch einen ausreichend langen'Steuerweg"aufweisen. Hierfür
eine besondere Eebelübersetaung vorsehen zu müssen, ist ein
Nachteil„
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, beide Nachteile
der erwähnten älteren Lehren zu vermeiden, d.h. das Anhängersteuerventil
und der zugehörige Federkörper sollen so angeordnet werden, daß ihr Einbau iintl ihre Funktion von Bremsgestängen
und vom t)bersetzun,g®verlial1;iiis vorhandener Bremspedale
unabhängig sind
» '2
Die lösung dieser Aufgabe sieht vor, daß am freien Jinds d.:-
Bremspedals eine Trittplatte oder dgl. beweglieh «•^el.i'ac'^; ■
ist und daß durch die Relativbewegung zwischen bold er. da?;
Anhängerbremsventil bzw. der Federungskörper betätigetr sind.
Das kann daäur-oh erreicht v/erden, daß das Anhängerbremsventil
mit der gelenkigen Trittp3.atta, der Beti'tigungsetößo L äes Ventila
mit dem Bremspedal verbunden ist oder umgekehrt, wobei die Relativbewegung zwischen dem Bremspedal und der angelenkte..
Trittplatte durch einen Anschlag begrenzt ist» · ' ' ■■■
In der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht nach der Schnittlinie 1-1
der Pig. 2, während
Fig. 2 eine Draufsicht ist. .
In Fig, Ί und 2 sind die Bremspedale 1 bzw. la auf eirs-. :..-i ts ?_
drehbar gelagert und werden von Zugfedern 3 bsw. 3 ή iu :Lb.-Oi\
oberen Endstellung gehalten. Am Ende dee Bremspedale _ I:-:; ~·.η1
4 ein Anhängerbremsventil 5 in für diese Einbauv/eiui? gee:: ^ute:-:
Gestaltung angelenkt. Es kann sich um sin Tentii für sivi? 15.Ialeitungs-
oder für eine Zweileitungsbremsa handeln, 'leren
innerer Aufbau Fachleuten hinreichend bekannt ist. Acix* dtsi
Gehäuse des Anhängerbremsventils 5 ist die Trittplatte 6 lpe?-»
festigt. Wie bei anderen Ventilen dieser Art ragt auofc aus
diesem eine Verlängerung 7 dee Entlüftungsventilytößeis heraus.
und er ist durch einen· gelenkigen Stab 8 mit einem Pestpoik^ 9
am Breraahebel 1 verbunden. Im Zuführungeschlauöh 10 steht die
Druckluft des nicht dargestellten Vorrats behält e:is an5 während
der Schlauch 11 zur Kupplung der AnhängerbremslfeLtung. führt,. '
Wird auf die Trittplatte 6 getreten, so schwenkt das Anhängerbremsventil 5 um. das Gelenk 4 bis zum Ende 12 des Bremspedals_* ,
das als Anschlag dient. V/ährend dieser Bewegung des Gehäuses 3
wird der Auslaßventilßtößel 7 festgehalten. Die Relativbewegung
zwischen beiden betätigt das Ventil., Im gleicher Weise ist am anderen Bremspedal 1a (Fig. 2) der Federungskörper 15 mit der
~ 3 —
165570A
Trittplatte 16 ängelenkt. Hier jedoch wirkt das dem Stößel 7 entsprechende Teil lediglich auf eine Feder mit einer der Feder
im Ventil 5 gleichen Federkönstante. In den Relativbewegung^. beider Trittplatten zu den Bremshebeln 1 bzw. 1a verlaufen dadurch
die Betätigungskräfte und die Schwenkwinkel sy-ncron*
Das ist erforderlich, damit bei gemeinsamer Betätigung beider
- nicht starr verriegelter - Bremshebel 1 und 1a deren Zugstangen 13 gleich ^große mechanische Bremskräfte übertragen. Mit
dem eingelegten Riegel 17 können beide Trittplati;enaggregate *
und 15 zu einer starren Einheit verbunden werden*
'■'■
Die Wirkungsweise ist wie folgt. Fährt das Zugfahrzeug mit Anhänger, so ist es zweckmäßig, die beiden Trittplattenaggregate
durch Einlegen des Riegels 17 starr zu verbinden. Dann ist es
gleichgültig, ob der Fahrer auf die Trittplatte 6 oder 16 oder
auf beide tritt. Die zusammenwirkenden Federkräfte sind so abgestimmt,
daß beim Betätigen der Trittplatte zuerst die Bremspedale
1 bzw. 1a nachgeben und dies® über die Gestänge· 13 bzw«
13a die mechanische Schlepperbremse anlegen. Dann bleiben die Bremspedale 1 und 1a stehen* und ein geringer Widerstand genügt,
um die Relativbewegung zwischen den Trittplattenaggregaten~nrn°d
den Bremspedalen beginnen zu lassen, die zur pneumatischen Abbremsung
des Anhängers mit Voreilung gegenüber der Zugmaschine
führt. Arbeitet die Zugmaschine ohne Anhänger jedoch mit Feldgeräten
auf dem'Acker, so wird der Riegel 17 entfernt, damit
zur lenkunterstützung jedes Hinterrad auch einsein gebremst
werden kann. Γη diesem Falle ist die pneumatische Anhängerbremaeinrichtung
außer Betrieb. '
Die erfindungsgemäße Einrichtung ist fortschrittlich, v/eil ihr
Einbau unabhängig von Bremsgestänge teilen ist. Jede -Zugmaschine"
hingegen hat Bremspedale, an die die Einrichtung anbaubar ist. "'
Da ferner das Anhängerbremsventil am Ende desWSremapedals an*-
geordnet ist, variiert seine Bevtatigun^skraft^^hieblich" weniger ·
als bei seiner A^ringAiagfJhtn^^i'sc i "
des Bremspedals·. Bei. be?s?mdy&r^-:fti!^ -"
wie eingangs erwähnt, der verbleibende Weg nicht mehr eu
zweokmäßiger Betätigung des Ventilstößels aus und an der
hieraus entstehenden Notwendigkeit der Rückübersetzung zu einem wieder größeren Weg mittels einer zusätzlichen Hebelanordnung
ist erkennbar, daß das Bremsgestänge ein ungeeig-neter Ort ftir den Einbau des Anhängerbremsventil bzw. des
Federun^skörpers ist. Die vorliegende Erfindung bietet gegen
über den vorangegangenen eine organische Lösung des Problems
0J832/Q7
Claims (3)
1. Anhängerbremseinrichtung für mit einer Drücklufterzeugungsanlage
ausgerüstete Acker- und Straßenzugraasehinen, deren
mechanische Hinterradbremsen mittels eines DoppeTbremspedäls
wahlweise einzeln oder gemeinsam oder mittels eines Einfachbremspedals betätigt werden, wobei die beginnende
Betätigungskraft des einen bzw. des einzigen Bremspedals
zugleich ein pneumatisches oder hydraulisches Anhängerbremsventil,
die deß zweiten Bremspedals einen Federungskörper mit gleichem Federweg in Betrieb setzt, dadurch
gekennzeichnet, daß am freien Ende des Bremspedale (1 bzw. la) eine Trittplatte (6 bzv*. 16) oder dgl,
beweglich angebracht ist, und daß durch die Relativbewegung* zwischen beiden das Anhängerbremsventil (5) bzw. der Federungekörper
(15) betätigbar sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anhängerbremsventil (5) mit der gelenkigen Trittplatte (6),
der Betätigungsstößel (7) des Ventils mit dem Bremspedal
(1) verbunden ist oder umgekehrt.
3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Relativbewegung zwischen dem Bremspedal
(1 bzw. 1a) und der angelenkten Trittplatte (6 bzw. 16} m
durch einen Anschlag (12) begrenet iet.
Leerseite
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW0041341 | 1966-04-13 | ||
| DEW0041341 | 1966-04-13 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1655704A1 true DE1655704A1 (de) | 1970-08-06 |
| DE1655704B2 DE1655704B2 (de) | 1975-09-11 |
| DE1655704C3 DE1655704C3 (de) | 1976-04-29 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1655704B2 (de) | 1975-09-11 |
| CH462639A (de) | 1968-09-15 |
| FR1515297A (fr) | 1968-03-01 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EGA | New person/name/address of the applicant | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: WABCO WESTINGHOUSE FAHRZEUGBREMSEN GMBH, 3000 HANN |