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DE1580030A1 - Bremsanlage fuer Fahrzeuge - Google Patents

Bremsanlage fuer Fahrzeuge

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Publication number
DE1580030A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
brake system
rear wheel
brakes
pressure medium
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19661580030
Other languages
English (en)
Other versions
DE1580030C3 (de
DE1580030B2 (de
Inventor
Theo Schmahl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Publication of DE1580030A1 publication Critical patent/DE1580030A1/de
Publication of DE1580030B2 publication Critical patent/DE1580030B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1580030C3 publication Critical patent/DE1580030C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T11/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant
    • B60T11/10Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant transmitting by fluid means, e.g. hydraulic
    • B60T11/102Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant transmitting by fluid means, e.g. hydraulic in combination with mechanical elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Of Braking Force In Braking Systems (AREA)
  • Braking Elements And Transmission Devices (AREA)
  • Hydraulic Control Valves For Brake Systems (AREA)

Description

Bremsanlage für Fahrzeuge ■·'"■■
Die Erfindung "bezieht sich, auf-eine Bremsanlage für Fahrzeuge, insbesondere Schlepper., die mit einer mechanischen Hinterradbremse versehen sind.
Eine Bremsanlage vorgenannter Gattung reicht für die meisten Einsatzzwecke eines auf dem Acker oder dem Straßenverkehr eingesetzten landwirtschaftlichen Schleppers aus. Es liegen jedoch Betriebsfälle, insbesondere in der Forstwirtschaft vor, in denej die vorbeschriebene Bremseinrichtung für die Betriebssicherheit nicht ausreicht. Solche Betriebsfälle sind das Fahren in hängigem Gelände, oder das Fahren mit mehreren Anhängern, so daß für solche Fälle aus Gründen der Sicherheit eine Allradbremsanlage erforderlich ist. Insbesondere macht sich das Fehlen einer Allradbremsanlage bei einem allradangetriebenen Schlepper nachteilig bemerkbar, da es mit diesem möglich ist, große Steigungen in hängigem Gelände zu befahren.
Man hat daher bereits versucht, bei Schleppern eine mechanische Allradbremsanlage zu verwenden. Die mechanische Allradbremsanlage weist jedoch den Nachteil auf, daß sie baulich sehr aufwendig ist, und ihre Einstellung besonders schwierig ist, da das Verhältnis des Durchmessers der Hinterräder zu dem Durchmesser der Vorderräder bei einem Schlepper ein"Mehrfaches im Normal-
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falle beträgt. Zum anderen fehlt bei den bekanntgewordenen mechanischen AlIradbremsanlagen für Schlepper die Möglichkeit, "unabhängig von den Vorderrädern wahlweise eines der beiden Hinterräder zu bremsen, um den Wenderadius des Schleppers zu verkleinern. Darüber hinaus bedingt eine mechanische AlIradbremsanlage eine Anpassung an die gesamte Betätigungseinrichtung der Bremsanlage. Dies bedeutet jedoch, daß bei einer Serienherstellung von aus Marktgründen in den meisten Fällen mit nur einer mechanischen Hinterradbremsanlage ausgerüstete Schlepper durch deren zusätzliche Umrüstung auf eine mechanische Allradbremsanlage eine Verteuerung für die Gesamtserie eintritt. Da der Bedarf allradangetriebener und allradgebremster Schlepper relativ gering ist, müssen in einem solchen Falle nämlich Bauteile mitgefertigt werden, die ein lediglich mit mechanischer Hinterradbremse ausgestatteter Schlepper nicht erfordert. ■
Aufgabe der Erfindung ist es, unter Verwendung einer Bremsanlage der eingangs vorausgesetzten Gattung eine Allradbremsanlage zu schaffen, bei der bei einem möglichst geringen baulichen Aufwand ein Höchstmaß an Betriebssicherheit gegeben ist. Zum anderen soll sich die Bremsanlage für die kostengerechte Serieisherstellung von Schleppern eignen, die wahlweise nur mit einer mechanischen Hinterradbremsanlage oder mit einer zusätzliches Vorderradbremsanlage versehen sind.
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Die Lösung der erfindungsgemäßen Aufgabe geschieht durch druckmittelbetätigte Bremsen für die Vorderräder, wobei die Betätigung des Druckmittels für diese Bremsen durch die Betätigung der mechanischen Hinterradbremsen ausgelöst wird. Eine solche Bremsanlage weist den Vorteil auf, daß sie sich insbesondere für die nachträgliche Umrüstung eines vordem mit nur einer mechanischen Hinterradbremsanlage ausgerüsteten Schleppers eignet.
In Weiterbildung der Erfindung soll dabei in wenigstens eines der Gestänge zu den mechanischen Hinterradbremsen ein Geberzylinder eingebaut sein, an welchem Druckmittelleitungen zu den hydraulischen Vorderradbremsen angeschlossen sind.
Für Schlepper, bei denen zwecks Schaffung der Möglichkeit der voneinander unabhängigen wahlweisen Hinterradbremsung in die Gestänge beider Hinterradbremsen je ei·11 Geberzylinder eingebaut ist, ist gemäß der Erfindung ferner vorgesehen, daß die Druckmittelleittuigen der beiden Geberzylinder in einam an sieh bekannten Wechsel zuschaltventil vereinigt sind, von dem eine einzige Leitung zu einer Verteilerleitung zu den beiden hydraulischen Vorderradbremsen führt. Eine Bremsanlage solchen Aufbaues schafft erstmals bei einem mit einer mechanischen Hinterradbremsanlage versehenen Schlepper, der zusätzlich mit Vor- · derradbremsanlage ausgerüstet ist, die Möglichkeit, durch Betätigung beider Bremspedale eine Allradbremsung vorzunehmen
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und durch wahlweises Betätigen eines der beiden Bremspedale nur eines der beiden Hinterräder zu "bremsen, um den Wenderadius zu verkleinern oder zur Spurhaltung beim Querfahren in Hängen.
Weitere Eigenschaften, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung können der nachfolgenden Beschreibung der Zeichnung, welche ein Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellt, entnommen werden.
Abb. 1 zeigt in schematischer Darstellung die erfindungsgemäße Bremsanlage.
Abb. 2 zeigt das in den Druckmittelkreis der Bremsanlage eingebaute Wechselzuschaltventil in vergrößerter Darstellung.
Bei dem in Abb. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist für Jede der beiden mechanischen Hinterradbremsen 1 bzw. 2 ein Bremspedal 3 bzw. 4 vorgesehen, die beide auf einer gemeinsamen Pedalwelle 5 sitzen, wobei das Bremspedal 4 drehfest mit der Pedalwelle 5 verbunden ist und das Pedal 3 frei drehbar auf der Pedalwelle lagert. Die Bremspedale 3 "bzw. 4, die mittels eines Vorsteckbolzens 6 wahlweise gegen-einander verriegelbar sind, wirken über ein Bremsgestänge 7 bzw. 8 auf die Bremsnocken 9 bzw. 10 der Hinterradbremsen 1 bzw. 2 ein. In jedes der Bremsgestänge 7 bzw. 8 ist ein Zug-Geberzylinder 11 bzw. 12 eingeschaltet, deren Zylinderteil mit der Stange 13 bzw. 14 und deren Kolbenstange mit der Stange 15 bzw. 16 der Bremsgestänge-7 bzw. 8 verbunden ist. Das bei Betätigen der Bremspedale 3
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"bzw. 4 in gegeneinander verriegelter Stellung von den beiden Zug-G-eberzylindern 11 bzw. 12 gleichzeitig verdrängte eingefüllte Druckmittel wird über eine Druckmittelleitung 17 bzw. den Anschlüssen 19 bzw. 20 eines Wechselzuschaltventiles 21 zugeführt. Wie der Abb. 2 zu entnehmen ist, beaufschlagt das zu den Anschlüssen 19 bzw. 20 gelangende Druckmittel die einander abgewandten Kolbenflächen 22 bzw. 23 von Wechselkolben 24 bzw. 25· Zwischen den V/echselkolben 24 bzw. 25 sitzt eine sich auf diesen abstützende !Feder 26, die in Entlastungsstellung die beiden Wechselkolben 24 bzw. 25 gegen die Anschlüsse 19 bzw. anlegt. Die beiden Wechselkolben 24 bzw. 25 weisen einen Ventilsitz 27 bzw. 28 auf, in denen jeweils eine von einer Feder 29 belastete Schließkugel 30 sitzt. Zwischen den beiden Schließkugeln 30 ist mit einem vorher in Längsrichtung bemessenen Spiel ein mit einem vierkantigen Außenmantel ausgebildeter Stift 31 eingesetzt. Bei dem gleichzeitigen Verdrängen von Druckmittel durch die Zug-Geberzylinder 11 bzw. 12 werden die beiden Wechselkolben 24 bzw. 25 entgegen der Kraft ihrer zwischengeschalteten Feder 26 zueinander verlagert, so daß beide Schließkugeln 30 von ihrem Sitz abgehoben werden und damit dem Druckmittel den Weg zum Anschluß 32 freigeben, der über eine Verteilerleitung
33 mit einer Verzweigung 34 verbunden ist. Von der Verzweigung
34 wird wiederum das Druckmittel über eine Leitung 35 dem Bremszylinder 2>6 der rechten Vorderradbremse 37 U21^ über eine Leitung 38 dem Bremszylinder 39 der linken Vorderradbremse 40 zugeleitet. .
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Dabei ist durch die hydraulische Koppelung der beiden Bremsgestänge 7 bzw. 8 in vorteilhafter Weise der sowohl auf die Hinterradbremsen 1 bzw. 2 einwirkende Pedaldruck als auch der auf die beiden Vorderradbremsen 37 bzw. 40 einwirkende !Pedaldruck untereinander ausgeglichen. Hieraus folgt, daß die durch den Pedaldruck ausgelösten Bremskräfte ebenfalls in vorteilhafter Weise untereinander ausgeglichen sind.
Soll anstelle einer Allradbremsung aus einem gegebenen Betriebsfall die Einzelradbremsung des nicht dargestellten rechten bzw. linken Hinterrades über die Bremse 1 bzw. 2 erfolgen, so ist 'hierzu lediglich wie bisher eine Entriegelung der beiden Bremspedale 3 bzw. 4 mittels des Vorsteckbolzens 6 erforderlich. Erfolgt hiernach beispielsweise nur die Betätigung des Bremspedales 4, so wird der durch den Pedaldruck im Zug-Geberzylinder 12 ausgelöste Druck über die Leitung 18 dem Wechselkolben25 des Wechsel-Zuschaltventils 21 zugeleitet. Hierbei verlagert sich der Wechselkolben 25 nach rechts, wobei über seine druckbelastete Schließkugel 30 mittels des Stiftes 31 die nicht druckbelastete Schließkugel 30 im Wechselkolben aufgestoßen wird. Hierbei gelangt infolge in Schließstellung verbleibender Schließkugel 30 im Wechselkolben 25 kein Druckmittel zu der Verteilerleitung 34, so daß keine Vorderradbremsung erfolgen kann. Es erfolgt aomit lediglich in dieses; Falle durch das Pedal 4 eine Bremsung der linken Hinterradbremse 2. Bei der umgekehrten Betätigung des Bremspedal©?* 3 wird in gleicher Weise bei entriegelten Pedalen lediglioh ■ die· rechte Hinterradfcremsθ 1. betätigt.
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Claims (3)

1.2. 1966 D 66/11
Patentansprüche
1. Bremsanlage für Fahrzeuge, insbesondere Schlepper, die mit einer mechanischen Hinterradbremse versehen sind, gekennzeichnet durch druckmittelbetätigte Bremsen (37,40) für die Vorderräder, wobei die Betätigung des Druckmittels für diese Bremsen durch die Betätigung der mechanischen Hinterradbremse (1,2) ausgelöst wird.
2. Bremsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens in eines der Gestänge (7,8) zu den mechanischen .Hinterradbremsen (1,2) ein Geberzylinder (11,12) eingebaut ist, an welchen Druckmittelleitungen (17,18) zu den hydraulischen Vorderradbremsen (37,4-0) angeschlossen sind.
3. Bremsanlage nach den Ansprüchen 1 und 2, bei der in die Gestänge beider Hinterradbremsen je ein Geberzylinder eingebaut ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckmittelleitungen (17, 18) der beiden Geberzylinder (11,12) in einam an sich bekannten Wechselzuschaltventil (21) vereinigt sind, von dem eine einzige Leitung (33) zu einer Verteilerleitung zu den beiden hydraulischen Vorderradbremsen (3714O) führt.
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Leerseite
COp1-
DE19661580030 1966-02-02 1966-02-02 Bremsanlage für Fahrzeuge mit zumindest vier Rädern, insbesondere für Schlepper Expired DE1580030C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DEK0058307 1966-02-02

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DE1580030B2 DE1580030B2 (de) 1973-09-13
DE1580030C3 DE1580030C3 (de) 1974-04-04

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2454395A1 (fr) * 1979-04-20 1980-11-14 Porsche Ag Dispositif de verrouillage pour deux pedales de freinage d'un vehicule automobile articulees sur un axe commun
FR2640925A1 (de) * 1988-12-22 1990-06-29 Fendt & Co Xaver

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DE1580030C3 (de) 1974-04-04
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