DE1654704B - - Google Patents
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Description
3 \ 4
Fach der aufwärts fahrenden Säule und das unterste dient, ohne daß die Konstruktion des Faches mit dem
Fach der abwärts fahrenden Säule jeweils zur anderen Gewicht darüberliegender Fächer belastet würde. Eine
der beiden Säulen hinüber, woraufhin die Kette jeder eventuelle Unsymmetrie der Gewichtsverteilung innerSäule wieder um einen Schritt weiterläuft usw. Die halb der Fächer kann deshalb nicht zu einem elastischen
Reibung zwischen den Fächern sowie die Art des An- 5 Verziehen des darunterliegenden Fachs führen. Diese
triebs machen diese Schrankanlage für große Anlagen Ausführung eignet sich besonders dann, wenn nicht
mit schweren Fächern nicht geeignet. Desgleichen ist an jedem Fach Hebeglieder angreifen,
es bei dieser Schrankanlage nicht ohne weiteres mög- Eine besonders günstige Konstruktion für den symlich, daß Fächer einer Quaderform mit extremen metrischen und tragkräftigen Angriff der Hebeglieder
Kantenlängenverhältnis zur Anv endung kommen io ergibt sich gemäß einer Weiterbildung der Erfindung
können, z. B. Fächer von großer Tiefe und geringer dadurch, daß die Hebeglieder Teil von je an einer der
Höhe, also sehr Sache Fächer, wie sie beispielsweise beiden sich gegenüberliegenden Seitenflächen der
für die Lagerung von Plakaten, Drucken usw. geeignet vertikalen Säulen angeordneten Hubleitern sind, die
sind. zu einer Vertikalbewegung fiher Hubstangen, die aus
fen, bei dcT trotz geringem Platzbedarf für die Fächer nierend schwenkbaren Waagebalkens angehängt sind,
und die Hebeglieder hinsichtlich des Kantenverhält- der neben dem Anlenkpunkt jeder Hubstange eine bei
nisses, der Größe und des Gewichts der Fächer prak- Aufwärtsneigung das o^.re Teilstück der Hubstange
tisch keine Beschränkungen bestehen. 20 nach außen drückende Knagge trägt, und die zu einer
Diese Aufgabe wird gemäß der Frfmdung dadurch Horizontalbewegung um einen Betrag, der zum Ergelöst,
daß je mindestens dem untersten Fach jeder greifen bzw. Freistellen der Mitnehmer durch die Hub-Säule
mindestens zwei der Hebeglieder zugeordnet leitern genügt, mit einer mit der Vertikalbewegung der
sind, daß diese sich an einander gegenüberliegenden Hubleitern gekoppelten Nockensteuerung verbunden
Seiten des Faches befinden und daß die ihnen zugeord- 25 sind, und daß während der Freistellung der Mitnehmer
neten Mitnahmeeinrichtungen als in etwa gleichem vertikal gesicherte Fänger unter die Fächer schiebbar
Abstand vom Grundrißflächenschwerpunkt des Faches sind. Hierdurch ergibt sich eine zwangläufige Steuerung
auf den gegenüberliegenden Seiten angeordnete Mit- der alternierenden Fächerbewegung und die Möglichnehmer
ausgebildet sind und daß ferner die Schienen keit, als Antrieb einen stetig laufenden Motor zu ver-
und die Rollen an übereinander angeordneten Fächern 30 wenden; die Synchronisierung der Hubleiterbewegung
einander so zugeordnet sind, daß die Fächer sich an den beiden Säulenseiten bereitet wegen der Tatgegenseitig über die Rollen und die Schienen abstützen sache, daß die Hubleitern an den gemeinsamen Waage-
und die Rollen beim Verschieben der Fächer längs der balken angehängt sind, keinerlei Schwierigkeiten. Auf
Schienen auf den Schienen ablaufen. Grund der am Waagebalken befindlichen Knagge
Durch diese Ausbildung ist eine beliebige Bemaßung 35 ergibt sich schließlich in der höchsten Stellung der
der Fächer hinsichtlich Breite, Höhe und Tiefe mög- Fächer eine geringfügige weitere Anhebung, die das
lieh, ohne daß die Gefahr einer Verkantung besteht, Aus- und Einschieben der Hebeglieder bzw. der
die den vorgeschriebenen Umlauf behindern würde, Fänger, die während des folgenden Abwärtshubes für
dessen horizontale Teilstrecken auf Grund der ein- den Halt der Fächer sorgen, ermöglicht, so daß auch
geschalteten Rollen auch für große Fächer durch- 40 in dieser Zeit die gleichmäßige Abstützung der Fächer
lauf bar sind. Als bevorzugte Anwendungsmöglich- gesichert ist.
keiten seien Schrankanlagen genannt, deren Fächer Nach einer alternativen Ausführung der Erfindung
— etwa zur Ablage von Bildern, Plakaten cd. dgl. — sind die Hebeglieder Teil von je an einer der beiden
großflächig und niedrig sind, und solche, deren Fächer sich gegenüberliegenden Seitenflächen der Säulen
— etwa zur Aufbewahrung oberflächenempfindlichen 45 schrittweise umlaufenden endlosen Ketten. Diese Aus-Stangenmateriu's
— sehr breit, jedoch von geringer bildung bietet den Vorteil, daß die Hebeglieder für
Höhe und Tiefe sind. eine bestimmte Umlaufrichtung der Fächer stets nur
3ei der erfindungsgemäßen Schrankanlage greifen in einer Richtung bewegt zu werden brauchen und in
die Hebeglieder mindestens am untersten Fach jeder den Schrittpausen den Halt der Fächer nach wie vor
Säule an. für größere Schrankanlagen ist es Jabei 50 garantieren, so daß sich eine noch verhältnismäßig
günstig, wenn sie an jedem oder an jedem zweit.-n einfache Antriebssteuerung ergibt,
usw. der Fächer angreifen. Zum möglichst symmetri- Gemäß einer anderen in Ausgestaltung der Erf'in-
schen und eine hohe Belastbarkeit sichernden Ab- dung vorgesehenen Antriebsart sind die Hebeglieder
stützen der Fächer sind nach einer Weiterbildung der im Regalrahmen gelagerte, intermittierend antreibbare
Erfindung jedem der in den beiden vertikalen Säulen 55 Zahniider, die an Mitnehmern in Form von an den
aufeinander angeordneten Fächer je mindestens zwei Fächern auf gegenüberliegenden Seitenflächen vertikal
der Hebeglieder an den beiden Seiten zugeordnet, so verlaufenden Zahnstangen angreifen. Die Zahnräder
daß sich auch eine unsymmetrische Lastverteilung sitzen auf horizontalen Wellen. Im einfachsten Fall
innerhalb des Fachs nicht als Verkantung auswirkt. genügt es, im Bereich des untersten Fachs auf jeder
Nach einer vorteilhaften weiteren Ausgestaltung der 60 Seite ein Zahnrad vorzusehen. Für mittlere und
Erfindung befinden sich die Mitnehmer am oberen schwerere Schrankanlagen werden jedoch pro Seiten-Seitenrand
jed?s Faches, erstrecken sich über die ganze fläche mehrere senkrecht verlaufende Zahnstangen in
Fachtiefe und umfassen eine aufwärts gerichtete gleichmäßigen Abständen nebeneinander an jeder der
Stützfläche, die eine der Schienen bildet. Durch diese einander gegenüberliegenden Seitenflächen der Fächer
Ausbildung whd eine breite, kraiiige Auflage erzielt 65 angebracht, und auf der horizontalen Welle sitzt als
und erfolgt außerdem die Übertragung der Stütz- Gruppe eine entsprechende Anzahl von mit den Zahnkräfte
für darüberliegende Fächer nur über den stangen kämmenden Zahnrädern. Über die Höhe der
Bauteil, der sowohl als Mitnehmer als auch als Schiene jeweiligen vertikalen Säule verteilt, können dann viele
Zahnradgruppen in Abständen von vorzugsweise einer gekehrt. Die Anzahl und Breite der Mitnehmer 14
Fachhöhe oder weniger als einer Fachhöhe angeordnet richtet sich nach der zulässigen Belastbarkeit der
sein, die alle synchron angetrieben werden. Durch diese Fächer.
Anordnung, die in ihrer Funktion einem Ketten- Für kleinere Anlagen mag es genügen, wenn nur an
antrieb etwa entspricht, werden jedoch die Ketten ver- 5 den Mitnehmern 14 des untersten Fachs jeder Säule
mieden, die teuer sind und bei über £■ ößere Zeit- Hebeglieder angreifen. Die oberen Fächer stützen sich
spannen erfolgendem Betrieb unter stärkerer Be- dann nur jeweils auf das darunterliegende Fach ab.
lastung dazu neigen, sicn zu längen. Eine solche vereinfachte Ausführungsform vermag
Im folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme einen erheblichen Aufwand an Antriebsmechanik zu
auf die Zeichnung an Hand von differenziert beschrie- io ersparen. Bei schwerer belastbaren Ablagen würden
benen Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt jedoch die Fächer bei einer derartigen Ausführung
F i g. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen selbst unverhältnismäßig schwer, da der Rahmen der
Schrankanlage, wobei zahlreiche Einzelheiten weg- untersten Fächer jeweils das Gewicht der ganzen Säule
gelassen sind, tragen müßte. In solchen Fällen muß ein Antriebs-
F i g. 2 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße 15 system vorgesehen sein, dessen Hebeglieder an den
Schrankanlage mit der Darstellung zweier verschie- Mitnehmern 14 jedes Fachs 12, gegebenenfalls auch
dener Antriebssysteme, nur jedes zweiten Fachs 12 oder in einer ähnlichen Ord-
F i g. 3 in schematischer Darstellung einen Hub- nung, angreifen.
leiternanrieb der erfindungsgemäßen Schrankanlage Jedes Fach 12 hat unten eine Anzahl von Rollen 15,
. η Seitentansicht, *° die auf Schienen 16 zu liegen kommen, welche durch
F i g. 4 einen Horizontalschnitt durch die Hub- die Seitenkanten des jeweils nächst darunterliegenden
leitern-Antriebsanlage in einer versetzten Ebene ABCD Fachs gebildet sind. Für das unterste der Fächer 12 ist
in F i g. 3, 5 und 6, beiderseits je eine Schiene 17 im Regalrahmen 11 ge-
F i g. 5 einen Vertikalschnitt in einer Ebene EF der bildet, solange die Hebeglieder an jedem Mitnehmer 14
F i g. 4, »5 der Fächer 12 angreifen, übertragen die Schienen 16
F i g. 6 eine Seitenansicht der Antriebsanlage ge- keine wesentliche Stützkraft auf die Rollen 15. Das
maß F i g. 4 nach Pfeil G unter Weglassung einer jeweils oberste und unterste Fach muß jedoch in jeder
Seitenwand, Bewegungsperiode für die Horizontnlverschiehung von
F i g. 7 und 8 je eine Einzelheit der Steuereinrich- den Hebegliedern freigesetzt werden. Das oberste
tung der Schrankanlage gemäß F i g. 3 bis 6 in ver- 30 Fach ist dann nur über die Rollen 15 auf den Schienen
schiedenen Arbeitsstellungen und 16 des darunterliegenden Fachs abgestützt, und das
Fig. 9 eine schematische Darstellung eines Horizon- unterste Fach nur über seine Rollen 15 auf den
talvenchiebungsantriebs einer erfindungsgemäßen Schienen 17. Die Rollen erlauben nun eine leichte
Schrankanlage. Horizontalverschiebung, für die ein besonderer An-
In einem Regalrahmen 11 befinden sich zehn 35 trieb vorgesehen ist. Die Horizontalverschiebung des
Fächer 12, die im wesentlichen in zwei vertikalen obersten und des untersten Fachs 12 erfolgt sehr rei-
Säulen stapelartig direkt aufeinander angeordnet sind. bungsarm, so daß auch bei schwerstbelasteten Fächern
In dem vom Regalrahmen 11 umschlossenen Raum ein Festfressen eines Fachs auf den es tragenden
sind zwei Fächer 12 weniger angeordnet, als maximal Schienen kaum möglich ist.
hineinpassen würden. Die unausgefüllten Räume be- 40 Sofern auch das jeweils am Fenster 13 befindliche
finden sich stets zuoberst und zuunterst im Regal- Fach auf Grund der Antriebssteuerung während der
Rahmen 11. Stillstandsphase von den Hebegliedern freigesetzt ist
Die Fächer führen eine Umlaufbewegung durch, die und sich nur über seine Rollen 15 auf den Schienen 16
durch Pfeile in F i g. 1 angedeutet ist. Das unterste der des darunterliegenden Fachs abstützt, während das
Fächer 12 der linken Säule wird in den daneben- 45 darüberliegende Fach von den Hebeglied-rn festliegenden
freien Raum unterhalb der rechten Säule ge- gehalten wird, kann dieses gerade am Fenster befindschoben,
während das oberste der Fächer 12 der liehe Fach zum Be- oder Entladen herausgenommen
rechten Säule in den danebenliegenden freien Raum oder durch ein anderes Fach ausgetauscht werden,
über der linken Säule fährt. Nach diesem Austausch Auch dieses Herausnehmen geht auf Grund des
macht die linke Säule insgesamt eine Bewegung um 50 Rollenlaufs leicht und reibungsarm,
eine Fachhöhe nach unten und die rechte Säule um In F i g. 2 ist in Draufsicht eine Schrankanlage geeine Fachhöhe nach oben. Hierdurch entstehen wieder zeigt, deren Fächer 12 zwischen den Seitenwänden die leeren Räume oberhalb der linken und unterhalb sehr langestreckt sind. Solche Schrankanlagen eignen der rechten Fächersäule, und es erfolgt eine erneute sich beispielsweise als Lager für Metallrohre oder Horizontalverschiebung. Dieses Bewegungsspiel ist 55 Stangen mit empfindlicher Oberfläche, die nicht in ein beliebig oft wiederholbar und erzeugt so einen Umlauf Fach hineingeschoben werden dürfen, sondern nur vorder Fächer 12, der zur Folge hat, daß jedes Fach zu sichtig gelegt werden können. Bei Verwendung oben einem im Regalrahmen 11 befindlichen Fenster 13 offener Fächer lassen sich durch die erfindungsgemäße transportiert werden kann. Schrankanlage auf verhältnismäßig kleinem Raum
eine Fachhöhe nach unten und die rechte Säule um In F i g. 2 ist in Draufsicht eine Schrankanlage geeine Fachhöhe nach oben. Hierdurch entstehen wieder zeigt, deren Fächer 12 zwischen den Seitenwänden die leeren Räume oberhalb der linken und unterhalb sehr langestreckt sind. Solche Schrankanlagen eignen der rechten Fächersäule, und es erfolgt eine erneute sich beispielsweise als Lager für Metallrohre oder Horizontalverschiebung. Dieses Bewegungsspiel ist 55 Stangen mit empfindlicher Oberfläche, die nicht in ein beliebig oft wiederholbar und erzeugt so einen Umlauf Fach hineingeschoben werden dürfen, sondern nur vorder Fächer 12, der zur Folge hat, daß jedes Fach zu sichtig gelegt werden können. Bei Verwendung oben einem im Regalrahmen 11 befindlichen Fenster 13 offener Fächer lassen sich durch die erfindungsgemäße transportiert werden kann. Schrankanlage auf verhältnismäßig kleinem Raum
Die Fächer 12 weisen an den beiden Seiten, die in 60 zahlreiche derartige Rohre lagern.
F i g. 1 dem Betrachter zugewandt bzw. abgewandt In F i g. 2 sind die sichtbaren Fächer 12 die jeweils sind, Mitnehmer 14 auf, an denen in F i g. 1 nicht ein- gerade obersten der beiden vertikalen Säulen. Es sind gezeichnete Hebeglieder angreifen, welche die Fächer 12 auch die Hebeglieder mit eingezeichnet, wobei rechts in vertikaler Richtung zu bewegen vermögen. Die Mit- ein Antrieb mittels Ketten und links mittels Hubnehmer 14 sind etwa symmetrisch zum Grundflächen- 65 leitern angedeutet ist Die Mitnehmer 14 der beschwerpunkt der Fächer angeordnet. Sie können aus schriebenen Ausführungsform erstrecken sich über vorspringenden Nasen bestehen, die in entsprechende die gesamte Breite d-τ Fächer 12.
Ausnehmungen eier Hebegliede- eingreifen, oder um- Beim Kettenantrieb sind an jeder der Seitenflächen
F i g. 1 dem Betrachter zugewandt bzw. abgewandt In F i g. 2 sind die sichtbaren Fächer 12 die jeweils sind, Mitnehmer 14 auf, an denen in F i g. 1 nicht ein- gerade obersten der beiden vertikalen Säulen. Es sind gezeichnete Hebeglieder angreifen, welche die Fächer 12 auch die Hebeglieder mit eingezeichnet, wobei rechts in vertikaler Richtung zu bewegen vermögen. Die Mit- ein Antrieb mittels Ketten und links mittels Hubnehmer 14 sind etwa symmetrisch zum Grundflächen- 65 leitern angedeutet ist Die Mitnehmer 14 der beschwerpunkt der Fächer angeordnet. Sie können aus schriebenen Ausführungsform erstrecken sich über vorspringenden Nasen bestehen, die in entsprechende die gesamte Breite d-τ Fächer 12.
Ausnehmungen eier Hebegliede- eingreifen, oder um- Beim Kettenantrieb sind an jeder der Seitenflächen
det sich ein Kettenrad18, an der nach u g.
lassenen vorderen vertikalen Säule ein Kettenrad 19,
die Kettenräder 18 und 19 befi nden «bewa
Höhe der zweitobersten Fächer 1J Antrieb erfrtgt
über dn KegeradgetnebeM w, daBMeengsffin
gesetzten Drehsinn aufweisen Jedes der Ke«enraderl8
und 19 trägt an seiner Mantelfläche drei Zahnkränze
über die je eine endlose Kette 21I lauft An der Seite
^f^jeii»*toJD^nchJ28
der Kettenräder, jeweils drei Kct en fj
nach oben oder nach unten. Jeweils die laufenden Ketten sind » "jftjja^^?^
durch horizontale Querleisten 22 überbrückt lie dem
nach mit den Ketten 21 auf der einen Seite: nach oten
und auf der anderen Seite nach,™ten wände"1 Diese
Querleisten 22 greifen unter die Mitnehmer 14 der Fächer ein und stützen somit letztere ab.
Ein intermittierender Antrieb hebt bzw. κ M^die
vertikalen Säulen J^J^^jj^a und 19 auf der
HöheTr zweitobersten Fächer ist das oberste stete
von der Kette abgehängt und wird nur von dem
darunterliegenden über die Rollen 15 und Schienen^
getragen. Bei der Horizontalverscnieoung inu^
keine störende Reibung zwischen den Querleisten zz und den Mitnehmern 14 m Erscheinung. Am untersten
Fach ist diese Reibung dadurch ausgeschaltet daß die
Schiene 17 um ein kleines Stuck zu hoch angeordnet ist, so daß das unterste Fach zwischen der Schiene
und den Rollen 15 der direkt darüber legenden Fächer
eingeschlossen ist, wahrend die Querleisten 22 sich
noch geringfügig weiterbewegen und dadurch vom Fach 12 lösen.
Die Horizontalverschiebung des obersten und des
untersten Fachs kann auf verschiedene^ We,-erfolgen,
beispielsweise durch Seil- oder Kettenzuge nyarau
Horizontalverschiebung der Fächer.
non Vertikalbewegung der Hubleitern
3^ 32 erfolgt mittels eines Motors 33 über ein
s ^ ^ und eme KurbeIstange 35,
Waagebalken 36 in eine alternierende £chwenkbewegung versetzt, an dem Hubstangen 37
jf die schwenkbar an Haltegliedern 38 an
g efn 3, 32 befestigt sind. Der Antrieb der
Hubkitem auf den gegenüberliegenden Seiten ist
durch nicht dargestellte mechanische Mittel synjure
6 Vertikalantrieb werden bei etwas
größeren Anlagen vorteilhafterweise nicht eigentliche
ζ verwendet, sondern Bewegungssysteme mit
Ka kinematischen Steuerung. Ein
tis
^^t^baMsäatäBBrdensv
^. dM F j g. 4%is 8 J01 einzelnen dargestellt,
™ 8 h zuf größeren Anschaulichkeit die
bdstan J 35 die Hubstangen 37 und die Halteglieder
38 des eigentlichen Hubleiternantriebs weg- *5 gelassen^srn . ^ ^ g ^ derjenige Zeitpunkt dar.
*^ die Unke ^^ dk ·η der Horizontalf"^;,^
AB darßesteilt ist, nach unten gefahren
^''werden beginnt, während die rechte Säule, die in
Horizontalschnittebene CD gezeigt ist, soeben oer oben mnt
*» B ^ ^ senkrechter Säule>
uer Kg 4o ^ Jedes Fach
vier »gseits mit einem daran angeschweißten,
12 st «>
Seitenschüd 41 ausgerüstet, das mit
unten d Mitnehmer 14 bildet, in .einem
s u™n U7ereich zwischen sich und der Wand des
Faches die Rollen 15 trägt und oben die Schiene 16
Fach«^™ d d g arüberliegenden Faches
tod« ^ich^ Bejspid ^ drei R llen
Fachseite vorgesehen, die einfach aus auf die zu-
U «l'' t8,tachu„ K^Uag.m
SS5Sa wd bei einer Schräglage
beidersei« die gleiche *J»l»«ite»g^
»erden. In F1 g. 2 sind nur zur Veranscnauiicniirig
ein Antrieb mittels Hubleiten, «S-^^ ^
insbesondere für Anlagen mittlerer Gro. e eignet und
in Fig. 3 in etwas schematisierter Umstellung,und
unter Weglassung zahlreicher Einzelheiten in Serienansicht
dargestellt ist.
Entlang den Seitenflächen 1?*.^
also insgesamt auf vier Flachen »» «J*»
stehende und vertikal bewegliche Hubleiter ange
bracht. Die beiden Hubleitern der inFijJ linken
Säule sind mit 31, die der rechten Säule mil:Ά be
stets im Gleichtakt,
takt. . . „._._.* anffe.
Zum einfacheren Verständnis sei von** ange_
nommen. daß %^SdJ^SLSa Sachen
nehmem 14 der Fächer 12 m der DeKannren ei
Ratschenart angreifen, sie a so m der einen ^httmg
beispielsweise aufwärts, mitnehmen, wahrend sie m
fen 1SShTohne° Sgt^rttS Γη
45 und ooeii mien, au uuu oiw «».-,
: der Schrankanlage mit Hilfe eines Krans and am Ort des Fensters 13 oder einer ahnintnahmestelle
von vorn entladen werden
können.
50 Die Bewegungssteuerung erfolgt, in kurzen Zügen erläutert, folgendermaßen: die Hubleitern greifen mit
leistenartigen Versprüngen 42 unter die Mitnehmer 14 der Fächer 12 und heben bzw. senken diese dann,
während die jeweilige Hubleiter sich hebt bzw. senkt.
55 Am Ende dieses Hubs greifen Fänger 43, die in dem
U-Eisen 40 vertikal gesichert sind, unter die Mitnehmer 14 und halten diese in ihrer vertikalen Lage
fest. Etwa gleichzeitig springen die Hubleitern um eine bestimmte Weite von den Fächern 12 zurück
60 und ziehen damit die Vorsprünge 42 unter den Mitnehmern 14 heraus; sie sind nun in ihrer vertikalen
Bewegung frei und führen einen dem vorhergegangenen Nutzhub entgegengesetzten Gegenhub um eine
Fachhöh», durch, während gleichzeitig die Horizontal-
65 verschiebung des obersten und des untersten Fachs
stattfindet Am Ende des Gegenhubs rücken die Hubleitern 31 und 32 wieder an die vertikalen Säulen der
Fächer 12 heran und schieben ihre Vorsprünge
209553/49
unter die Mitnehmer 14 jeweils des, im Vergleich ztit seine andere Stellung bringt. Auf Grund der Stellung
vorherigen Stellung, darunterliegenden Fachs. der Steuernasen 56, 57 findet diese Umsteuerung stets
Zur Steuerung des Ein- und Ausrückens der Hub- etwa im Umkehrpunkt der vertikalen Bewegung der
leitern sind diese mit Rückwagen JjI verbunden, die Hubleitern statt. Stellschrauben 62 dienen der Advertikal
unverschieblich, jedoch in Horizontalrichtung 5 justierung des Umschrtappzeitpuhkts der Nockenwelle
eine Strecke weit vor- bzw. zurückrückbar sind. Jeder 55.
der Rückwagen 51 weist zwei Räder 52 auf, die so in Im gezeichneten Beispiel ist eine Umkehr der Fächereiher Führungsnut 53 in der jeweiligen Hubleiter 31 Umlaufrichtung der einfacheren Darstellung wegen
bzw. 32 laufen, daß sie in Horizontalrichtung nur mit nicht vorgesehen, obwohl eine derartige Drehrichdiesen
gemeinsam bewegt werden können. Der Durch- io tungsumkehr in der Praxis meist erwünscht sein wird,
messer der Räder 52 ist etwas kleiner als die Weite Zu ihrer Durchführung ist eine Umkehr der Ein- und
der Führungsnuten 53. Aus.-ücksteuerung der Hubleitern 31, 32 und der
Jeder Rüc^wagen 51 besteht aus einer flachen Metall- Fänger 43 nötig. Während in der gezeichneten Anscheibe
mit einer darin befindlichen, die Scheibe durch- Ordnung die Hubleiter 31 beim Abwärtsfahren und
dringenden quadratischen Ausnehmung 54. Die Aus- 15 die Hubleiter 32 beim Aufwärtsfahren Fächer transnehtnungen
54 der Rückwagen 51 werden von einer portiert, in der Gegenbewegung aber leer läuft, muß
Nockenwelle 55 durchsetzt, deren Lagerung starr mit bei umgekehrter Umlaufrichtung die Hubleiter 31 bei
den den Regalrahmen 11 bildenden U-Eisen 40 ver- ihrer Aufwärtsfahrt Fächer transportieren, also einbunden
ist. Die Nockenwelle 55 kann mit aufgesetzten gerückt sein, und die Hubleiter 32 bei ihrer Abwärts-Nocken
oder auch, wie in der Zeichnung, nach Art 20 fahrt. Eine entsprechende Steuerung ist beispielsweise
einer Kurbelwelle hergestellt sein. Der Durchmesser so möglich, daß zwei Paar Steuerflügel auf der Nockender
Nockenwelle 55, einschließlich Nocken, also an welle 55 drehfest, jedoch axial verschieblich angeder
maximalen Querabmessung, nimmt gerade die- ordnet sind. Das eine Steuerflügelpaar entspricht der
jenige Abmessung ein, die der Kahtertlänge der qua- Stellung der eingezeichneten Steuerkugel 58, 59, das
dratischen Ausnehmung 54 im Rückwagen 51 ent- 25 andere ist hierzu spiegelbildlich angeordnet, so daß
spricht. Bei einer Verdrehung der Nockenwelle um also der nockenseitige Steuerflügel von der Steuernase
180° wird deshalb der Rückwagen Sl um eine Weite, 56 und nicht, wie im gezeichneten Beispiel, von der
die der Nockenhöhe entspricht, in Horizontalrichtung Steuernase 57 betätigt wird. Durch axiale Verschiebung
gerückt (F i g. 7). Bei einer Zurückdrehung der der Steuerflügel wird dasjenige Steuerflügelpaar in den
Nockenwelle 55 um 180° erfolgt das Rücken des 30 Bereich der Steuernasen 56, 57 gebracht, das die
Rückwagens 51 in umgekehrter Richtung. Das Mit- jeweils gewünschte Fächer-Umlaufrichtung zur Folge
nehmen des Rückwagens 51 geschieht jeweils während hat.
der zweiten Viertelumdrehung der Nockenwelle 55, An Stelle einer Nockenwelle mit Rückwageh
während die erste Viertelumdrehung nur den Nocken könnten auch andere Konstruktionen zur Anwendung
der Nockenwelle 55 in der quadratischen Ausnehmung 35 kommen. Beispielweise könnte an Stelle der Nocken-34
nach oben dreht (F i g. 5). welle 55 eine gewöhnliche Welle vorgesehen sein, die
Eine Verdrehung, der Nockenwelle 55 um 180° hat radiale Arme aufweist, an deren Enden Räder sitzen,
also ein Ein- bzw. Ausrücken der Rückwagen 51 und welche in die Führungsnuten 53 der Hubleitern 31, 32
damit der Hubleiter 31 bzw. 32 zur Folge und muß eingreifen. Diese Welle wird durch einen Steuersomit
immer etwa im obersten bzw. untersten Umkehr- 40 mechanismus um einen bestimmten Winkel hin- und
punkt der Hubleiter stattfinden. Hierzu dient ein herverdreht, wodurch die radialen Arme verschwenkt
Steuermechanismus mit zwei an der Hubleiter ange- werden und die Räder mit den daraufsitzenden Hubbrachten
Steuernasen 56, 57 und zwei an der Nocken- leitern ihren Abstand von der vertikalen Axialebene
welle 55 drehfest angebrachten Steuerflügeln 58, 59 der Welle verändern.
sowie ein Schnappmechanismus aus einem Hebel 60 45 Jeweils zu den Zeiten, zu denen die Vorsprünge 42
und einer Feder 61. Bei einer über die ganze Tiefe der Hubleitern 31, 32 'Όή den Mitnehmern 14 uusder
Schrankanlage, also beider vertikalen Säulen, sich gerückt sind und die vertikalen Säulen stillstehen, sind
erstreckenden Nockenwelle 55 genügt ein Steuer- die beiderseits der Hubleitem befindlichen Fänger 43
mechanismus und ein Schnappmechanismus. Qetnäß ütiter die Mitnehmer 14 geschoben. Ihre horizontale
FI g. 4 ist jedoch die Nockenwelle 55 für die beiden So Stellung, also ob in oder außer Eingriff mit den Mitvertikalen
Säulen geteilt ausgeführt, und jede Säule nehmern 14. ist auf die horizontale Stellung der Hubbenötigt einen eigenen Steuermechanismus und einen leitern 3l abgestimmt. Hierzu ist ein entsprechendes,
eigenen Schnappmechanismus. Dies kann von Vorteil in den Figuren nicht vollständig eingezeichnetes kineseln,
wenn es sich als günstig erweist, bei einer be- öiatisches Übertragungssystem vorgesehen,
stimmten Anlage den Aus bzw. Einrückzeitpunkt für Ss In F i g. 6 1st die bettachterseitige Seitenwand des
den oberen Totpunkt und den unteren Totpunkt der U-Eisens 40 weggelassen, um einen Einblick in den
Hubleitem getrennt festzulegen. Steuerantrieb der Fänger 43 zu gestatten.
Die Steuemasen 56 und 57 sind etwa Im vertikalen Jeder Fänger 43 sitzt auf einer iu Längsrichtung im
Abstand einer Fachhöhe und seitlich voüeinändci ver- U-Eisen 40 liegenden Leiste 71, die um einen Drehsetzt
an den Hubleiterfl ängeschwt.ßt. Nähert sich 60 punkt 72 um einen kleinen Winkel verschwenkbar ist.
im Verlaufe der Hubleitern-Vertikalbewegung eine In der einen Extremstellung der Verschwenkung beder
Steuernasen der Nockenwelle 55 an, so drückt sie findet sich der jeweilige Fänger 43 unter dem Mitden
entsprechenden der an der Nockenwelle 55 um nehmer 14, in der anderen, in F i g. 4 und 6 gezeicbein
gleiches Stück seitlich versetzt angebrachten neten Extrerrvstellung, ist dieser »on ihm frei.
Steuerflügel um etwa eine Vierteldrehung oach oben 65 Zwischen den Leisten *M, die an ihren Enden abbrw.
nach unten, woraufhin die NockenweUe, von der geschrägt sind, und der Rückwand des U-Eisens
Feder 61 gespannt, schnappartig eine zweite Viertel- ist eine Nockenlätte 73 vorgesehen, welche das
drehung ausführt Und hierbei den Rückwagen Sl in U-Eisen etwa in ganzer Höhe durchsetzt und in Ab-
11 ° 12
ständen von jeweils einer Fachhöhe Fängernocken 74 liehe Steuerung erfolgt hier so, daß die Fänger im
trägt. Etwa zur Richtungsumkehr der Vertikalbe- höchsten Punkt der Fächer 12 vorgeschoben werden;
wegung der Hubleitern 31, 32 führt die Nockenlatte die Vorsprünge 42 rücken jedoch erst nach einer
73 eine kurze, schnelle Vertikalbewegung aus. Die kurzen Wiederabwärtsbewegung zu einem Zeitpunkt
Fängernocken 74 wandern hierbei vom einen Hebel- 5 aus, zu dem die Mitnehmer 14 bereits auf den Fängern
ende der Leiste 71 unter das entgegengesetzte Hebel- 43 ruhen.
ende der benachbarten Leiste 71, wobei sämtliche In F i g. 9 ist eine Möglichkeit des Antriebs der
Fänger 43 eine Horizontalverschiebung durchführen; Horizontalverschiebung des obersten und untersten
bei der gezeichneten Anordnung der Fänger 43 an Fachs, die während des Stillstands der vertikalen
der Leiste 71 kommen bei einer Aufwärtsbewegung io Säulen erfolgt, angedeutet. Der darin dargestellte
der Nockenlatte 73 die Fänger mit den Mitnehmern 14 Zeitpunkt liegt etwa um ein Drittel des Bewegungsin
Eingriff und werden bei einer Abwärtsbewegung der zyklus vor dem in den F i g. 3 bis 6 dargestellten Zeit-Nockenlatte
73 unter den Mitnehmern 14 heraus- punkt. Die linke Hubleiter 31 bewegt sich frei laufend
gezogen. nach oben, die rechte Hubleiter 32 nach unten. Ein
Ist der nicht dargestellte Antrieb der Nockenlatte 15 oberstes Fach 12a befindet sich auf dem Weg von der
73 mit der Vertikalbewegung der Hubleitern 31 ge- rechten zur linken vertikalen Säule, ein unterstes
kuppelt, so bedarf es für eine Änderung der Umlauf- Fach 12ft wird von links nach rechts geschoben,
richtung der Fächer auch einer Änderung des Steuer- An den Enden des Waagebalkens 36 sind die Enden
antriebs der Nockenlatte 73, die beispielsweise für die einer strichpunktiert eingezeichneten Kette 81 beeine
Umlaufrichtung am oberen Umkehrpunkt und 20 festigt, die über zwei Kettenrolleu 82 verläuft und
für die andere am unteren Umkehrpunkt einer der zwischen diesen Kettenrollen 82 parallel zum und
Hubleitern die Fänger 43 unter die Mitnehmer 14 nahe am oberen seitlichen Rand des Fachs 12a liegt,
schiebt. Da die Fängersteuerung für die beiden verti- In antriebsmäßiger Verbindung mit der Kette 81 bekalen
Säulen synchron laufen kann, kann beispiels- findet sich eine weitere Kette 83, die um Kettenrollen
weise die Umlaufrichtungsumkehr für einen gemein- 25 84 verläuft, welche unten am Regalrahmen 11 der ersamen
Antrieb aller Nockenlatten 73 dadurch ge- findungsgemäßen Schrankanlage angebracht sind. Um
schehen, daß dieser Antrieb von der Hubleiter 31 die Kettenrollen 84 läuft ferner eine Kette 85, die über
auf die Hubleiter 32 umgeschaltet wird. Leitet sich die Ketten 81 und 83 mit dem Waagebalken 36 in
jedoch der Antrieb der "Nockenlatten 73 von der Verbindung steht. Das obere Trumm der Kette 85
horizontalen Rückbewegung der Hubleitern 31 her, 30 verläuft parallel und in unmittelbarer Nachbarschaft
so bedarf es keiner zusätzlichen Umschaltung der der unteren Seitenkante des Fachs 126. Die entlang
Fängersteuerung bei einer Umlaufrichtungsumkehr. den Fächerkanten liegenden Trumme der Ketten 81
Das Aus- und Einrücken der Vorsprünge 42 und und 85 führen entlang ihrer Verlaufslinie eine alterder
Fänger 43 soll möglichst stoß- und reibungsarm nierende Bewegung entsprechend den Schwingungen
vor sich gehen. Hierfür ist es beispielsweise möglich, 35 des Waagebalkens 36 durch.
die Vorsprünge und Fänger oben mit Rollen zu ver- Die Kette 81 trägt zwei Mitnehmer 86 und 87. Der
sehen. In der gezeichneten Ausführung ist eine andere, Mitnehmer 86 tritt bei der dargestellten Umlaufeinfachere Lösung durchgeführt, die den Fächern einen richtung in Aktion, der Mitnehmer 87 bei der entfesteren
Stand verleiht. Für die die Fächer hebende gegengesetzten Umlauf richti r g. Der Abstand zwischen
Hubleiter 32 und für die entsprechenden Fänger 43 4" den Mitnehmern 86 und 87 entlang der Kette ist
ist die Steuerung der Horizontalverschiebung zeitlich größer als die Fachtiefe, und ihr Weg je Hin- und
so durchgeführt, daß die Vorsprünge 42 etwas unter- Herbewegung ist um ebensoviel größer als die Verhalb
der süllstehenden Mitnehmer 14 eingerückt schiebeweite des Fachs 12a. Die Mitnehmer 86 und
werden und sich sodann nach oben bewegen, während 87 sind so an der Kette 81 angeordnet, daß das Fach
dte Fänger 43 erst dann ausgerückt werden, wenn die 45 12a in ihre Bewegungsbahn zu liegei kommt und
Vorsprünge 42 die Mitnehmer 14 bereits erfaßt und dann vom entsprechenden Mitnehmer horizontal verdcr>
Hub nach oben begonnen haben. schoben werden kann.
Damit die Hubleiter 31 ihre vertikale Säule ab- Entsprechendes gilt von Mitnehmern 88 und 89,
senken kann, werden die Fächer kurz vor diesem Vor- die sich an der unteren Kette 85 befinden. Die Mitgang
geringfügig angehoben, so daß die Fänger 43 5° nehmer 88 und 89 laufen jedoch auf Grund der Bereibungslos
unter den Mitnehmern 14 herausgezogen wegungsumkehr zwischen dem unteren und dem
werden können. Dieses Anheben geschieht durch oberen Trumm der Kette 85 in entgegengesetzter
einen kleinen zusätzlichen Hub der Hubleiter zu einem Richtung, verglichen mit den Mitnehmern 86 und 87.
Zeitpunkt, zu dem die Vorsprünge 42 bereits einge- Die Funktionsweise dieses Horizontalverschiebungs-
rückt, die Fänger 43 jedoch noch nicht ausgerückt 55 antriebs ist folgende: im unteren Umkehrpunkt der
sind und sich die Hubleiter noch kurz vor ihrem Hubleiter 31 bzw. dem oberen der Hubleiter 32 beoberen
Umkehrpunkt befindet findet sich das Fach 12a zuoberst in der rechten ver-
Zu diesem Zweck befinden sich am Waagebalken tikalen Säule und der Mitnehmer 86 an einer Stelle
36 an der Innenseite der Anlenkung der Hubstangen 86'. Bei erneuter Schwingbewegung des Waagebalkens
37 Knaggen 75 (F i g. 3). Die Hubstangen 37 sind δο 36 kommt der Mitnehmer 86 in Anschlag an das
zweiteilig mit einem darin befindlichen Gelenk 76 Fach 12a, schiebt dieses in die gezeichnete Stellung
ausgebildet. Jeweils in der oberen Stellung der Hub- und über sie hinweg bis in die oberste Stellung der
leitern 31, 32 drückt die Knagge 75 das Gelenk 76 linken vertikalen Säule und läuft sodann, während
nach außen und verursacht so den kleinen zusätzlichen des nächsten Vertikalhubs der Fächer, zurück zur
Hub. 65 Stelle 86'. Das Zurückliegen der Stelle 86' vom Eck-
Dieser zusätzliche Hub ergibt auch ein weiches und punkt der vertikalen Säule dient dazu, den Rücklauf
reibungsarmes Aufsetzen der Fächer auf die Fänger des Mitnehmers 86 zu ermöglichen, ohne daß dieser
43 in der oberen Stellung der Hubleiter 32. Die zeit- mit dem hochfahrenden Fach 12a in Konflikt kommt.
Durch entsprechende Wahl der Hebelarme der Befestigüngsstellen
der Hubstangön '31 und der Kette Sl
üin den Verschwenkungspunkt des Waagebalkens 36
werden die jeweiligen vertikalen und horizontalen Bewegungsweiten unabhängig voneinander be- S mit.
stimmt _
Eine Änderung der Steuerung der Horizontalversebiebung bei einer Umlaufrichtungsumkehr ist bei der beschriebenen Ausführung nicht notwendig, tn diesem Fall nimmt automatisch der Mitnehmer iff das Fach Ha von der iinken zur rechten vertikalefa Säule
Eine Änderung der Steuerung der Horizontalversebiebung bei einer Umlaufrichtungsumkehr ist bei der beschriebenen Ausführung nicht notwendig, tn diesem Fall nimmt automatisch der Mitnehmer iff das Fach Ha von der iinken zur rechten vertikalefa Säule
Ber Antrieb des unteren Fachs lib dureh die Mitnehmer
& oder $ verläuft in analoger Weise.
Hierzu 3 Ölatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Schrankanlage mit in einem Regalrahmen be- 6. Schrankanlage nach einem der Ansprüche 1
weglich angeordneten Fächern, die in zwei hinter- 5 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebeglieder
einanderstehenden vertikalen Säulen aufeinander im Regalrahmen gelagerte, intermittierend anangeordnet sind, Schienen an einer der aufeinander treibbare Zahnräder sind, die an Mitnehmern in
befindlichen Seiten zweier übereinander befind- Form von an den Fächern auf gegenüberliegenden
Iicher Fächer aufweisen, mit Rollen versehen und Seitenflächen vertikal verlaufenden Zahnstangen
zur Erzeugung eines Fächerumlaufs mittels an Mit- io angreifen.
nahmeeinrichtungen an den Fächern angreifender
Hebeglieder schrittweise jeweils um eine Fachhöhe
anhebbar oder absenkbar sind, wobei jeweils in den
Schrittpausec das oberste und das unterste Fach
Schrittpausec das oberste und das unterste Fach
horizontal von der einen zur anderen der vertikalen 15 Die Erfindung bezieht sich auf eine Schrankanlage
Säulen längs der Schiene geführt verschiebbar sind. mit in einem Regalrahmen beweglich angeordneten
wobei das j. veils unterste Fach sich im die Hebel- Fächern, die in zwei hintereinander stehenden
glieder enthaltenden Regalrahmen über Rollen in vertikalen Säulen aufeinander angeordnet sind, Schieder
beiden Säulen gemeinsamen Ebene abstützt, nen an einer der aufeinander befindlichen Seiten zweier
dadurch ge k e η η ze i c h η et, daß je min- so übereinander befindlicher Fächer aufweisen, mit
destens dem untersten Fach jeder Säule mindestens Rollen versehen und zur Erzeugung eines Fächerzwei
der Hebeglieder (21, 31, 32) zugeordnet sind, Umlaufs mittels an Mitnahmeeinrichtungen an den
daß diese sich an einander gegenüberliegenden Fächern angreifender Hebeglieder schrittweise jeweils
Seiten des Faches (12) befinden und daß die ihnen um eine Fachhohe anhebbar oder absenkbar sind,
zugeordneten Mitnahmeeinrichtungen als in etwa 2.5 wobei jeweils in den Schrittpausen das oberste und
gleichem Abstand vom Grundrißflächenschwer- das unterste Fach horizontal von der einen zur anderen
punkt des Faches auf den gegenüberliegenden der vertikalen Säulen längs der Schiene geführt verSeiten
angeordnete Mitnehmer (14, [Teil von 41]) schiebbar sind, wobei das jeweils unterste Fach sich
ausgebildet sind und Jaß fe ,ier die Schienen (16, im die Hebeglieder enthaltenden Regalrahmen über
[Teil von 41]) und die Ro'len (15) an übereinander 30 Rollen in der beiden gemeinsamen Ebene abstützt,
angeordneten Fächern einande. so zugeordnet sind, Für Lager, Magazine oder Registraturen werden daß die Fächer sich gegenseitig über die Rollen und Schrankanlagen mit paternosterartig in zwei vertikalen die Schienen abstützen und die Rollen beim Ver- Säulen umlaufenden Fächern verwendet, mit deren schieben der Fächer längs der Schienen auf den Kufe ein gewünschtes Fach zu einem Fenster in der Schienen ablaufen. 35 Schrankwand gefahren und er/- oder beladen werden
angeordneten Fächern einande. so zugeordnet sind, Für Lager, Magazine oder Registraturen werden daß die Fächer sich gegenseitig über die Rollen und Schrankanlagen mit paternosterartig in zwei vertikalen die Schienen abstützen und die Rollen beim Ver- Säulen umlaufenden Fächern verwendet, mit deren schieben der Fächer längs der Schienen auf den Kufe ein gewünschtes Fach zu einem Fenster in der Schienen ablaufen. 35 Schrankwand gefahren und er/- oder beladen werden
2. Schrankanlage nach Anspruch 1, dadurch ge- kann. Solche Schrankanlagen vermeiden große Lagerkennzeichnet,
daß jedem der in den beiden verti- räume mit zahlreichen Gängen zwischen den Regalen
kalen Säulen aufeinander angeordneten Fächer (72) und somit schlechter Raumausnutzung, vermindern
je mindestens zwei der Hebeglieder an den beiden die Unfallgefahr durch Vermeidung von Leitern und
Seiten zugeordnet sind. 40 verkürzen in der Regel die Belade- und Cntnahmezeit.
3. Schrankanlage nach Anspruch 1 oder 2, da- Die Schrankanlagen können sich in einem Gebäude
durch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer sich am durch mehrere Stockwerke erstrecken und auch bei
oberen Seitenrand jedes Faches befinden, sich über Bedarf an mehreren Stellen zugänglich sein. Sie weisen
die ganze Fachtiefe erstrecken und eine aufwärts jedoch den Nachteil auf, daß von den umlaufenden
gerichtete Stützfläche umfassen, die eine der 45 Fächern jeweils das oberste der aufsteigenden und das
Schienen (16) bildet. unterste der abwärts fahrenden die vertikale Säule
4. Schrankanlage nach einem der Ansprüche 1 wichsein muß, um weiterhin die entgegengesetzte
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebeglieder Bewegungsrichtung anzunehmen. Hierzu ist entweder
Teil von je an einer der beiden sich gegenüber- eine weit ausholende Umkehranordnung erforderlich
liegenden Seitenflächen der vertikalen Säulen an- 50 oder der Abstand zwischen zwei benachbarten Fächern
geordneten Hubleitern (31, 32) sind, die zu einer muß verhältnismäßig groß sein. Beides hat eine ver-Vertikalbewegung
über Hubstangen (37), die aus schlechterte Raumausnutzung zur Folge, welche die zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilstücken Vorteile einer solchen Paternosteranlage teilweise
bestehen, an entgegengesetzte Hebelarme eines wieder ausgleicht.
alternierend schwenkbaren Waagebalkens (36) an- 55 Zur Vermeidung dieser Nachteile ist bereits eine
gehängt sind, der neben dem Anlenkpunkt jeder Schrankanlage der eingangs beschriebenen Art be-Hubstange
eine bei Aufwärtsneigung das obere kannt. Bei ihr sind die einzelnen Fächer unzusammen-Teilstück
der Hubstange nach außen drückende hängend ausgebildet. Sie stehen in nebeneinander anKnagge
(75) trägt, und die zu einer Horizontal- geordneten vertikalen Säulen direkt lose aufeinander
bewegung um einen Betrag, der zum Ergreifen bzw. 60 und werden von einer an der Schrank- oder Regal-Freistellen
der Mitnehmer (14, 41) durch die Hub- Rückwand befindlichen, intermittierend angetriebenen
leitern genügt, mit einer mit der Vertikalbewegung Kette oder aber von einer ebenfalls an der Rückwand
der Hubleitern gekoppelten Nockensteuerung (51, vorgesehenen, an der Fächerrückseite angreifenden
54, 55) verbunden sind, und daß während der Frei- Hubvorrichtung mit horizontalen Hubspindeln und
stellung der Mitnehmer vertikal gesicherte Fänger 65 diesen zugeordneten Lenkern befördert, so daß sich
(43) unter die Fächer (12) schiebbar sind. in jedem Antriebszyklus eine vertikale Säule um eine
5. Schrankanlage nach einem der Ansprüche 1 Fachhöhe hebt und die andere senkt; in den Bewebis
3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebeglieder gungspausen schiebt ein Horizontalantrieb das oberste
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