DE1654704C - Schrankanlage mit in einem Regalrahmen beweglich angeordneten Fächern - Google Patents
Schrankanlage mit in einem Regalrahmen beweglich angeordneten FächernInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schrankanlage mit in einem Regalrahmen beweglich angeordneten
Fächern, die in zwei hintereinander stehenden vertikalen Säulen aufeinander angeordnet sind, Schienen
an einer der aufeinander befindlichen Seiten zweier übereinander befindlicher Fächer aufweisen, mit
Rollen versehen und zur Erzeugung eines Fächerumlaufs mittels an Mitnahmeeinrichtungen an den
Fächern angreifender Hebeglieder schrittweise jeweils um eine Fachhöhe anhebbar oder absenkbar sind,
wobei jeweils in den Schrittpausen das oberste und das unterste Fach horizontal von der einen zur anderen
der vertikalen Säulen längs der Schiene geführt verschiebbar sind, wobei das jeweils unterste Fach sich
im die Hebeglieder enthaltenden Regalrahmen über Rollen in der beiden gemeinsamen Ebene abstützt.
Für Lager, Magazine oder Registraturen werden Schrankanlagen mit paternosterartig in zwei vertikalen
Säulen umlaufenden Fächern verwendet, mit deren Hilfe ein gewünschtes Fach zu einem Fenster in der
Schrankwand gefahren und ent- oder beladen werden kann. Solche Schrankanlagen vermeiden große Lagerräume
mit zahlreichen Gängen zwischen den Regalen und somit schlechter Raumausnutzung, vermindern
die Unfallgefahr durch Vermeidung von Leitern und verkürzen in der Regel die Belade- und Entnahmezeit.
Die Schrankanlagen können sich in einem Gebäude durch mehrere Stockwerke erstrecken und auch bei
Bedarf an mehreren Stellen zugänglich sein. Sie weisen jedoch den Nachteil auf, daß von den umlaufenden
Fächern jeweils das oberste der aufsteigenden und das unterste der abwärts fahrenden die vertikale Säule
wechseln muß, um weiterhin die entgegengesetzte Bewegungsrichtung anzunehmen. Hierzu ist entweder
eine weit ausholende Umkehranordnung erforderlich oder der Abstand zwischen zwei benachbarten Fächern
muß verhältnismäßig groß sein. Beides hat eine verschlechterte Raumausnutzung zur Folge, welche die
Vorteile einer solchen Paternosteranlage teilweise wieder ausgleicht.
Zur Vermeidung dieser Nachteile ist bereits eine Schrankanlage der eingangs beschriebenen Art bekannt.
Bei ihr sind die einzelnen Fächer unzusammenhängend ausgebildet. Sie stehen in nebeneinander angeordneten
vertikalen Säulen direkt lose aufeinander und werden von einer an der Schrank- oder Regal-Rückwand
befindlichen, intermittierend angetriebenen Kette oder aber von einer ebenfalls an der Rückwand
vorgesehenen, an der Fächerrückseite angreifenden Hubvorrichtung mit horizontalen Hubspindeln und
diesen zugeordneten Lenkern befördert, so daß sich in jedem Antriebszyklus eine vertikale Säule um eine
Fachhöhe hebt und die andere senkt; in den Bewegungspausen schiebt ein Horizontalantrieb das oberste
3 I A
Fach der aufwärts fahrenden Säule und das unterste dient, ohne daß die Konstruktion des Faches mit dem
Fach der abwärts fahrenden Säule jeweils zur anderen Gewicht darüberliegender Fächer belastet würde. Eine
der beiden Säulen hinüber, woraufhin die Kette jeder eventuelle Unsymmetrie der Gewichtsverteilung innerSäule
wieder um einen Schritt wüterläuft usw. Die halb der Fächer kann deshalb nicht zu einem elastischen
Reibung zwischen den Fächern sowie die Art des An- 5 Verziehen des darunterliegenden Fachs führen. Diese
triebs machen diese Schrantealage für große Anlagen Ausführung eignet sich besonders dann, wenn nicht
mit schweren Fächern nicht geeignet. Desgleichen ist an jedem Fach Hebeglieder angreifen,
es bei dieser Schrankanlage nicht ohne weiteres mög- Eine besonders günstige Konstruktion für den symlich, daß Fächer einer Quaderform mit extremen metrischen und tragkräftigen Angriff der Hebeglieder Kantenlängenverhältnis zur Anwendung kommen io ergibt sich gemäß einer Weiterbildung der Erfindung können, z. B. Fächer von großer Tiefe und geringer dadurch, daß die Hebeglieder Teil von je an einer der Höhe, also sehr flache Fächer, wie sie beispielsweise beiden sich gegenüberliegenden Seitenflächen der für die Lagerung von Plakaten, Drucken usw. geeignet vertikalen Säulen angeordneten Hubleitern sind, die sind. zu einer Vertikal bewegung über Hubstangen, die aus
es bei dieser Schrankanlage nicht ohne weiteres mög- Eine besonders günstige Konstruktion für den symlich, daß Fächer einer Quaderform mit extremen metrischen und tragkräftigen Angriff der Hebeglieder Kantenlängenverhältnis zur Anwendung kommen io ergibt sich gemäß einer Weiterbildung der Erfindung können, z. B. Fächer von großer Tiefe und geringer dadurch, daß die Hebeglieder Teil von je an einer der Höhe, also sehr flache Fächer, wie sie beispielsweise beiden sich gegenüberliegenden Seitenflächen der für die Lagerung von Plakaten, Drucken usw. geeignet vertikalen Säulen angeordneten Hubleitern sind, die sind. zu einer Vertikal bewegung über Hubstangen, die aus
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine 15 zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilstücken
Schrankanlage der eingangs genannten Art zu schaf- bestehen, an entgegengesetzte Hebelarme eines alter-
fen, bei der trotz geringem Platzbedarf für die Fächer nierend schwenkbaren Waagebalkens angehängt sind,
und die Hebeglieder hinsichtlich des Kantenverhält- der neben dem Anlenkpunkt jeder Hubstange eine bei
nisses, der Größe und des Gewichts der Fächer prak- Aufwärtsneigung das obere Teilstück der Hubstange
tisch keine Beschränkungen bestehen. 20 nach außen drückende Knagge trägt, und die zu einer
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch Horizontalbewegung um einen Betrag, der zum Ergclöst,
daß je mindestens dem untersten Fach jeder greifen bzw. Freistellen der Mitnehmer durch die Hub-Säule
mindestens zwei der Hebeglieder zugeordnet leitern genügt, mit einer mit der Vertikalbewegung der
sind, daß diese sich an einander gegenüberliegenden Hubleitern gekoppelten Nockensteuerung verbunden
Seiten des Faches befinden und daß die ihnen zugeord- 25 sind, und daß während der Freistellung der Mitnehmer
neten Mitnahmeeinrichtungen als in etwa gleichem vertikal gesicherte Fänger unter die Fächer schiebbar
Abstand vom Grundrißflächenschwerpunkt des Faches sind. Hierdurch ergibt sich eine zwangläufige Steuerung
auf den gegenüberliegenden Seiten angeordnete Mit- der alternierenden Fächerbewegung und die Möglichnehmer
ausgebildet sind und daß ferner die Schienen keit, als Antrieb einen stetig laufenden Motor zu ver-
und die Rollen an übereinander angeordneten Fächern 30 wenden; die Synchronisierung der Hubleiterbeweguny
einander so zugeordnet sind, daß die Fächer sich an den beiden Säulenseiten bereitet wegen der Tatgegenseitig über die Rollen und die Schienen abstützen sache, daß die Hubleitern an den gemeinsamen Waage-
und die Rollen beim Verschieben der Fächer längs der balken angehängt sind, keinerlei Schwierigkeiten. Auf
Schienen auf den Schienen ablaufen. Grund der am Waagebalken befindlichen Knagge
Durch diese Ausbildung ist eine beliebige Bemaßung 35 ergibt sich schließlich in der höchsten Siellung der
der Fächer hinsichtlich Breite, Höhe und Tiefe mög- Fächer eine geringfügige weitere Anhebung, die das
lieh, ohne daß die Gefahr einer Verkantung besteht. Aus- und Einschieben der Hebeglieder bzw. der
die den vorgeschriebenen Umlauf behindern würde. Fänger, die während des folgenden Abwärtshubes füi
dessen horizontale Teilstrecken auf Grund der ein- den Halt der Fächer sorgen, ermöglicht, so daß auch
geschalteten Rollen auch für große Fächer durch- 40 in dieser Zeit die gleichmäßige Abstützung der Fächei
laufbar sind. Als bevorzugte Anwendungsmöglich- gesichert ist.
keiten seien Schrankanlagen genannt, deren Fächer Nach einer alternativen Ausführung der Erfindung
— etwa zur Ablage von Bildern, Plakaten od. dgl. ■-■ sind die Hebeglieder Teil von je an einer der beider
großflächig und niedrig sind, und solche, deren Fächer sich gegenüberliegenden Seitenflächen der Säuler
-- etwa zur Aufbewahrung oberflächenempfindlichen 45 schrittweise umlaufenden endlosen Ketten. Diese Aus
Stangenmaterials sehr breit, jedoch von geringer bildung bietet den Vorteil, daß die Hebeglieder füi
Höhe und Tiefe sind. eine bestimmte Umlaufrichtung der Fächer stets mn
Bei der erfindungsgemäßen Schrankanlage greifen in einer Richtung bewegt zu werden brauchen und ir
die Hebeglieder mindestens am untersten Fach jeder den Schrittpausen den Halt der Fächer nach wie vo
Säule an, für größere Schrankanlagen ist es dabei 50 garantieren, so daß sich eine noch verhältnismäßij
günstig, wenn sie an jedem oder an jedem zweiten einfache Antriebssteuerung ergibt,
usw. der Fächer angreifen. Zum möglichst symmetri- Gemäß einer anderen in Ausgestaltung der Erfin
sehen und eine hohe Belastbarkeit sichernden Ab- dung vorgesehenen Antriebsart sind die Hebegliede
stützen der Fächer sind nach einer Weiterbildung der im Regalrahmen gelagerte, intermittierend antreibban
Erfindung jedem der in den beiden vertikalen Säulen 55 Zahnräder, die an Mitnehmern in Form von an dei
aufeinander angeordneten Fächer je mindestens zwei Fächern auf gegenüberliegenden Seitenflächen vertika
der Hebeglieder an den beiden Seiten zugeordnet, so verlaufenden Zahnstangen angreifen. Die Zahnräde
daß sich auch eine unsymmetrische Lastverteilung sitzen auf horizontalen Wellen. Im einfachsten FaI
innerhalb des Fachs nicht als Verkantung auswirkt. genügt es, im Bereich des untersten Fachs auf jede
Nach einer vorteilhaften weiteren Ausgestaltung der 60 Seite ein Zahnrad vorzusehen. Für mittlere Lim
Erfindung befinden sich die Mitnehmer am oberen schwerere Schrankanlagen werden jedoch pro Seiten
Seitenrand jedes Faches, erstrecken sich über die ganze fläche mehrere senkrecht verlaufende Zahnstangen ii
Fachtiefe und umfassen eine aufwärts gerichtete gleichmäßigen Abständen nebeneinander an jeder de
Stützfläche, die eine der Schienen bildet. Durch diese einander gegenüberliegenden Seitenflächen der Fache
Ausbildung wird eine breite, kräftige Auflage erzielt 65 angebracht, und auf der horizontalen Welle sitzt al
und erfolgt außerdem die Übertragung der Stütz- Gruppe eine entsprechende Anzahl von mit den Zahn
kräfte für darüberliegende Fächer nur über den stangen kämmenden Zahnrädern, über die Höhe de
Bauteil, der sowohl als Mitnehmer als auch als Schiene jeweiligen vertikalen Säule verteilt, können dann viel
Zahnradgruppen in Abständen von vorzugsweise einer gekehrt. Die Anzahl und Breite der Mitnehmer 14
Fachhöhe oder weniger als einer Fachhöhe angeordnet richtet sich nach der zulässigen Belastbarkeit der
sein, die alle synchron angetrieben werden. Durch diese Fächer.
Anordnung, die in ihrer Funktion einem Ketten- Für kleinere Anlagen mag es genügen, wenn nur an
antrieb etwa entspricht, werden jedoch die Ketten ver- 5 den Mitnehmern 14 des untersten Fachs jeder Säule
mieden, die teuer sind und bei über größere Zeit- Hebeglieder angreifen. Die oberen Fächer stützen sich
spannen erfolgendem Betrieb unter stärkerer Be- dann nur jeweils auf das darunterliegende Fach ab.
laslung dazu neigen, sich zu längen. Eine solche vereinfachte Ausführungsform vermag
Im folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme einen erheblichen Aufwand an Antriebsmechanik zu
auf die Zeichnung an Hand von differenziert beschrie- to ersparen. Bei schwerer belastbaren Ablagen würden
benen Ausführungsbeispiclen näher erläutert. Es zeigt jedoch die Fächer bei einer derartigen Ausführung
I- i g. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen selbst unverhältnismäßig schwer, da der Rahmen der
Schrankanlage, wobei zahlreiche Einzelheiten weg- unter?ten Fächer jeweils das Gewicht der ganzen Säule
gelassen sind, tragen müßte. In solchen Fällen muß ein Antriebs-
I- i g. 2 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße >s system vorgesehen sein, dessen Hebeglieder an den
Schrankanlage mit der Darstellung zweier verschie- Mitnehmern 14 jedes Fachs 12, gegebenenfalls auch
dener Antriebssysteme. nur jedes zweiten Fachs 12 oder in einer ähnlichen Ord-
I-i g. 3 in schematischer Darstellung einen Hub- nung, angreifen.
leiternanrieb der erfindungsgemäßen Schrankanlage Jedes Fach 12 hat unten eine Anzahl von Rollen 15,
η Scitentansicht, *o die auf Schienen 16 zu liegen kommen, welche durch
1 i g. 4 einen Horizontalschnitt durch die Hub- die Seitenkanten des jeweils nächst darunterliegenden
leilern-Antricbsanlage in einer versetzten Ebene A BCD Fachs gebildet sind. Für das unterste der Fächer 12 ist
in F i g. 3, 5 und 6, beiderseits je eine Schiene 17 im Regalrahmen 11 ge-
l· i g. 5 einen Vcrtikalschnitt in einer Ebene EF der bildet. Solange die Hebeglieder an jedem Mitnehmer 14
I- i g. 4, »5 der Fächer 12 angreifen, übertragen die Schienen 16
I- i g. 6 eine Seitenansicht der Antriebsanlage ge- keine wesentliche Stützkraft auf die Rollen 15. Das
mail I- i g. 4 nach Pfeil G unter Weglassung einer jeweils oberste und unterste Fach muß jedoch in jeder
Seitenwand, Bewegungsperiode für die Horizontal verschiebung von
I ι g 7 und 8 je eine Einzelheit der Steuereinrich- den Hebegliedern freigesetzt werden. Das oberste
tung der Schrankanlage gemäß F i g. 3 bis 6 in ver- 30 Fach ist dann nur über die Rollen 15 auf den Schienen
schicdcnen Arbcitsstellungen und 16 des darunterliegenden Fachs abgestützt, und das
I ig. 9 eine schematischc Darstellung eines Horizon- unterste Fach nur über seine Rollen 15 auf den
talvcrschiebungsantriebs einer erfindungsgemäßen Schienen 17. Die Rollen erlauben nun eine leichte
Schrankanlage. Horizontalverschiebung, für die ein besonderer An-
In einem Regalrahmen 11 befinden sich zehn 35 trieb vorgesehen ist. Die Horizontalverschiebung des
Fächer 12, die im wesentlichen in zwei vertikalen obersten und des untersten Fachs 12 erfolgt sehr rei-
Säulen stapclartig direkt aufeinander angeordnet sind. bungsarm, so daß auch bei schwerstbelasteten Fächern
In dem vom Regal rahmen 11 umschlossenen Raum ein Festfressen eines Fachs auf den es tragenden
sind zwei Fächer 12 weniger angeordnet, als maximal Schienen kaum möglich ist
hineinpassen würden. Die unausgefüllten Räume be- 40 Sofern auch das jeweils am Fenster 13 befindliche
finden sich stets zuoberst und zuunterst im Regal- Fach auf Grund der Antriebssteuerung während der
Rahmen 11. Stillstandsphase von den Hebegliedern freigesetzt ist
Die Fächer führen eine Umlaufbewegung durch, die und sich nur über seine Rollen 15 auf den Schienen 16
durch Pfeile in Fiel angedeutet ist. Das unterste der des darunterliegenden Fachs abstützt, während das
Iächcrl2 der linken Säule wird in den daneben- 45 darüber! iegende i-ach von den Hebegiiedern festliegenden
freien Raum unterhalb der rechten Säule ge- gehalten wird, kann dieses gerade am Fenster befindschoben,
während das oberste der Fächer 12 der Hche Fach zum Be- oder Entladen herausgenommen
rechten Säule in den danebcnliegcnden freien Raum oder durch ein anderes Fach ausgetauscht werden,
über der linken Säule fährt. Nach diesem Austausch Auch dieses Herausnehmen geht auf Grund des
macht die linke Säule insgesamt eine Bewegung um so Rollenlaufs !eicht und reibungsarm,
eine Fachhöhe nach unten und die rechte Säule um In F i g. 2 ist in Draufsicht eine Schrankanlage geeine Fachhöhe nach oben. Hierdurch entstehen wieder zeigt, deren Fächer 12 zwischen den Seitenwänden die leeren Räume oberhalb der linken und unterhalb sehr langestreckt sind. Solche Schrankanlagen eignen der rechten Fächersäule, und es erfolgt eine erneute sich beispielsweise als Lager für Metallrohre oder HorizontaJverschiebung. Dieses Bewegungsspid ist 55 Stangen mit empfindlicher Oberfläche, die nicht in ein beliebig oft wiederholbar und erzeugt so einen Umlauf Fach hineingeschoben werden dürfen, sondern nur vorder Fächer 12, der zur Folge hat, daß jedes Fach zu sichtig gelegt werden können. Bei Verwendung oben einem im Regalrahmen 11 befindlichen Fenster 13 offener Fächer lassen sich durch die erfindungsgemäße transportiert werden kann. Schrankanlage auf verhältmsmäßig kleinem Raum
eine Fachhöhe nach unten und die rechte Säule um In F i g. 2 ist in Draufsicht eine Schrankanlage geeine Fachhöhe nach oben. Hierdurch entstehen wieder zeigt, deren Fächer 12 zwischen den Seitenwänden die leeren Räume oberhalb der linken und unterhalb sehr langestreckt sind. Solche Schrankanlagen eignen der rechten Fächersäule, und es erfolgt eine erneute sich beispielsweise als Lager für Metallrohre oder HorizontaJverschiebung. Dieses Bewegungsspid ist 55 Stangen mit empfindlicher Oberfläche, die nicht in ein beliebig oft wiederholbar und erzeugt so einen Umlauf Fach hineingeschoben werden dürfen, sondern nur vorder Fächer 12, der zur Folge hat, daß jedes Fach zu sichtig gelegt werden können. Bei Verwendung oben einem im Regalrahmen 11 befindlichen Fenster 13 offener Fächer lassen sich durch die erfindungsgemäße transportiert werden kann. Schrankanlage auf verhältmsmäßig kleinem Raum
Die Fächer 12 weisen an den beiden Seiten, die in 60 zahlreiche derartige Rohre lagern.
F i g. 1 dem Betrachter zugewandt bzw. abgewandt In F i g. 2 sind die sichtbaren Fächer 12 die jeweils
sind, Mitnehmer 14 auf, an denen rä F i g. 1 nicht em- gerade obersten der beiden vertikalen Säulen. Es siad
gezeichnete Hebeglieder angreifen, welche die Fächer 12 auch die HebegBeder mit eingezeichnet, wobei rechts
in vertikaler Richtung zu bewegen vermögen. Die Mit- ein Antrieb mittels Ketten und links mittels Habnehmer 14 sind etwa symmetrisch zum Grundflächen- 65 leitern angedeutet ist Die Mitnehmer 14 der beschwerpunkt der Fächer angeordnet. Sie können aus schriebenen Ausfährungsform erstrecken sich über
vorspringenden Nasen bestehen, die in entsprechende die gesamte Breite der Fächer 12.
Ausnehmungen der Hebeglieder eingreifen, oder um- Beim Kettenantrieb sind an jeder der Seitenflächen
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der senkrechten Säulen, in der Zeichnung jedoch nur diesen entlanglaufen. Die Fächer müssen während des
an zwei nebeneinanderliegenden Seitenflächen, Ketten- Leerlaufs der Halbleitern 31, 32 vertikal gesichert
antriebe vorgesehen. An der im gezeichneten Beispiel sein.
nach oben gehobenen, hinteren vertikalen Säule befin- Der Antrieb der erfindungsgemäßen Schrankanlage
det sich ein Kettenrad 18, an der nach unten ge- 5 besteht aus dem Vertikalantrieb und demjenigen der
lassenen vorderen vertikalen Säule ein Kettenrad 19; Horizontalverschiebung der Fächer,
die Kettenräder 18 und 19 befinden sich etwa in der Der Antrieb der Vertikalbewegung der Hubleitern
Höhe der zweitobersten Fächer. Ihr Antrieb erfolgt 31 und 32 erfolgt mittels eines Motors 33 über ein
über ein Kegelradgetriebe 20 so, daß sie entgegen- Untersetzungsgetriebe 34 und eine Kurbelstange 35,
gesetzten Drehsinn aufweisen. Jedes der Kettenriider 18 io die einen Waagebalken 36 in eine alternierende
und 19 trägt an seiner Mantelfläche drei Zahnkränze, Schwenkbewegung versetzt, an dem Hubstangen 37
über die je eine endlose Kette 21 läuft. An der Seite . angreifen, die schwenkbar an Haltegliedern 38 an
der Fächer verlaufen also, je nach der Drehmchtung den Hubleitern 31, 32 befestigt sind. Der Antrieb der
der Kettenräder, jeweils drei Ketten nebeneinander Hubleitern auf den gegenüberliegenden Seiten ist
nach oben oder nach unten. Jeweils die drei gleich- 15 durch nicht dargestellte mechanische Mittel syn-
laufenden Ketten sind in regelmäßigen Abiständen chronisierl. Für den Vertikalantrieb werden bei etwas
durch horizontale Querleisten 22 überbrückt, die dem- größeren Anlagen vorteilhafterweise nicht eigentliche
nach mit den Ketten 21 auf der einen Seite nach oben Ratschen verwendet, sondern Bewegungssysteme mit
und auf der anderen Seite nach unten wandern. Diese einer zwangläufigen kinematischen Steuerung. Ein
Querleisten 22 greifen unter die Mitnehmer 14 der 20 bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer derartigen Steue-
Fächer ein und stützen somit letztere ab. rung ist in den F i g. 4 bis 8 im einzelnen dargestellt,
Ein intermittierender Antrieb hebt bzw. senkt die in denen jedoch zur größeren Anschaulichkeit die
vertikalen Säulen jeweils um eine Fachhöhe. Durch Kurbelstange 35, die Hubstangen 37 und die Halte-
die Anordnung der Kettenräder 18 und 19 auf der glieder 38 des eigentlichen Hubleiternantriebs weg-
Höhe der zweitobersten Fächer ist das oberste stets *5 gelassen sind.
von der Kette abgehängt und wird nur von dem In den F i g. 4, 5 und 6 ist derjenige Zeitpunkt dardarunterliegenden
über die Rollen 15 und Schienen 16 gestellt, zu dem die linke Säule, die in der Horizontalgetragen.
Bei der Horizontalverschiebung tritt somit schnittebene AB dargestellt ist, nach unten gefahren
keine störende Reibung zwischen den Querleisten 22 zu werden beginnt, während die rechte Säule, die in
und den Mitnehmern 14in Erscheinung. Amuntersten 3o der Horizontalschnittebene CD gezeigt ist, soeben
Fach ist diese Reibung dadurch ausgeschaltet, daß die ihre Bewegung nach oben beginnt.
Schiene 17 um ein kleines Stück zu hoch angeordnet Der Regelrahmen wird von, je senkrechter Säule, ist, so daß das unterste Fach zwischen der Schiene 17 vier unbeweglichen U-Eisen 40 gebildet. Jedes Fach und den Rollen 15 der direkt darüberliegenden Fächer 12 ist beiderseits mit einem daran angeschweißten, eingeschlossen ist, während die Querleisten 22 sich 35 unten abstehenden Seitenschild 41 ausgerüstet, das mit noch geringfügig weiterbewegen und dadurch vom seiner Unterkante den Mitnehmer 14 bildet, in seinem Fach 12 lösen. unteren Bereich zwischen sich und der Wand des
Schiene 17 um ein kleines Stück zu hoch angeordnet Der Regelrahmen wird von, je senkrechter Säule, ist, so daß das unterste Fach zwischen der Schiene 17 vier unbeweglichen U-Eisen 40 gebildet. Jedes Fach und den Rollen 15 der direkt darüberliegenden Fächer 12 ist beiderseits mit einem daran angeschweißten, eingeschlossen ist, während die Querleisten 22 sich 35 unten abstehenden Seitenschild 41 ausgerüstet, das mit noch geringfügig weiterbewegen und dadurch vom seiner Unterkante den Mitnehmer 14 bildet, in seinem Fach 12 lösen. unteren Bereich zwischen sich und der Wand des
Die Horizontalverschiebung des obersten und des Faches die Rollen 15 trägt und oben die Schiene 16
untersten Fachs kann auf verschiedene Weise erfolgen, für die Rollen 15 des darüberliegenden Faches 12
beispielsweise durch Seil- oder Kettenzüge, hydrau- 4» bildet Im gezeichneten Beispiel sind drei Rollen 15
lische Kolben, Gewindespindeln o. ä. Ihr Antrieb je Fachseite vorgesehen, die einfach aus auf die zusetzt
immer in den Bewegungspausen der Hebe- bzw. gehörigen Rollenzapfen aufgebrachten Kugellagern
Senkbewegung ein. bestehen.
Selbstverständlich wird bei einer Schrankanlage Die Fächer 12 dieses Ausf Uhrungsbeispiels sind vorn
beiderseits die gleiche Antriebsanlage vorgesehen 45 und oben offen, so daß sie beispielsweise durch die
werden. In F i g. 2 sind nur zur Veranschaulichung Oberseite der Schrankanlage mit Hilfe eines Krans
der verschiedenen Möglichkeiten zwei verschiedene beladen und am Ort des Fensters 13 oder einer ähn-
Antriebssysteme dargestellt. Auf der linken Seite ist liehen Entnahmestelle von vorn entladen werden
ein Antrieb mittels Hubleitern angedeutet, der sich können.
insbesondere für Anlagen mittlerer Größe eignet und 50 Die Bewegungssteuerung erfolgt in kurzen Zügen
in F i g. 3 in etwas schematisierter Darstellung und erläutert, folgendermaßen: die Hableitern greifen mit
unter Weglassang zahlreicher Einzelheiten in Seiten- leistenartigen Versprängen 42 unter die Mitnehmer
ansicht dargestellt ist 14 der Fächer 12 und heben bzw. senken diese daaa,
Entlang den Seitenflächen jeder vertikalen Säule, während die jeweilige^ Hubleiter sich hebt bzw. senkt
also insgesamt anf vier Flächen, ist eine senkrecht 55 Am Ende dieses Habs greifen Fänger 43, die in dem
stehende and vertikal bewegliche Hubleiter auge- U-Eisen 40 vertikal gesichert sind, unter die Mitbracht. Die beiden Hubleitern der in F i g. 3 linken nehmer 14 und halten diese in ihrer vertikalen Lage
Säule sind mit 31, die der rechten Säule mit 32 be- fest Etwa gleichzeitig springen die Hubleitern um
zeichnet Gegenüberliegende Kubiertem bewegen sich eine bestimmte Weite von den Fächern 12 zurück
stets im Gleichtakt nebeneinanderßegende im Gegen- 6^ und ziehen damit die Vorsprünge 42 unter den Mittakt, nehmern 14 heraas; sie sind nan in ihrer vertikalen
Zum einfacheren Verständnis sei vorerst aage- Bewegung frei and fähren einen dem vorhergegannonunen, daß die Hublertern 31, 32 an den Mit- genen Nutzhab entgegengesetzten Gegenhab am eine
nehmera 14 der Fache,-12 in der bekannten einfachen Fachhöhe durch, während gleichzeitig die Horizontal-Ratschenart angreffen, sie also ia der einen Richtung, 65 verschiebung des obersten and des untersten Fachs
beispielsweise aufwärts, mitnehmen, während sie in stattfindet Am Ende des Gegenhubs rücken die Header Gegenrichtung, also beispielsweise abwärts, an leitern 31 und 32 wieder an die vertikalen Säulen der
den Fächern 12 ohne Bewegungsübertragung an Fächer 12 heran and schieben ihre Vorspränge 42
unter die Mitnehmer 14 jeweils des, im Vergleich zur vorherigen Stellung, darunterliegenden Fachs.
Zur Steuerung des Ein- und Ausrückens der Hubleitern sind diese mit Rückwagen 51 verbunden, die
vertikal unverschieblich, jedoch in Horizontalrichtung eine Strecke weit vor- bzw. zurückrückbar sind. Jeder
der Rückwagen 51 weist zwei Räder 52 auf, die so in einer Führungsnut 53 in der jeweiligen Hubleiter 31
bzw. 32 laufen, daß sie in Horizontalrichtung nur mit diesen gemeinsam bewegt werden können. Der Durchmesser
der Räder 52 ist etwas kleiner als die Weite der Führungsnuten 53.
Jeder Rückwagen 51 besteht aus einer flachen Metallscheibe mit einer darin befindlichen, die Scheibe durchdringenden
quadratischen Ausnehmung 54. Die Ausnehmungen 54 der Rückwagen 51 werden von einer
Nockenwelle 55 durchsetzt, deren Lagerung starr mit den den Regalrahmen 11 bildenden U-Eisen 40 verbunden
ist. Die Nockenwelle 55 kann mit aufgesetzten Nocken oder auch, wie in der Zeichnung, nach Art
einer Kurbelwelle hergestellt sein. Der Durchmesser der Nockenwelle 55, einschließlich Nocken, also an
der maximalen Querabmessung, nimmt gerade diejenige Abmessung ein, die der Kantenlänge der quadratischen
Ausnehmung 54 im Rückwagen 51 entspricht. Bei einer Verdrehung der Nockenwelle um
180° wird deshalb der Rück wagen 51 um eine Weite, die der Nockenhöhe entspricht, in Horizontalrichtung
gerückt (F i g. 7). Bei einer Zurückdrehung der Nockenwelle 55 um 180° erfolgt das Rücken des
Rückwagens 51 in umgekehrter Richtung. Das Mitnehmen des Rückwagens 51 geschieht jeweils während
der zweiten Viertelumdrehung der Nockenwelle 55, während die erste Viertelumdrehung nur den Nocken
der Nockenwelle 55 in der quadratischen Ausnehmung 54 nach oben dreht (F i g. 5).
Eine Verdrehung der Nockenwelle 55 um 1803 hat
also ein Ein- bzw. Ausrücken der Rückwagen 51 und damit der Hubleiter 31 bzw. 32 zur Folge und muß
somit immer etwa im obersten bzw. untersten Umkehrpunkt der Hubleiter stattfinden. Hierzu dient ein
Steuermechanismus mit zwei an der Hublciter angebrachten
Steuernasen 56, 57 und zwei an der Nockenwelle 55 drehfest angebrachten Steuerflügeln 58, 59
sowie ein Schnappmechanismus aus einem Hebel 60 und einer Feder 61. Bei einer über die ganze Tiefe
der Schrankanlage, also beider vertikalen Säulen, sich erstreckenden Nockenwelle 55 genügt ein Steuermechanisrnus
und ein Schnappmechanismus. Gemäß F i g. 4 ist jedoch die Nockenwelle 55 für die beiden
vertikalen Säulen geteilt ausgeführt, und jede Säule
benötigt einen eigenen Steuermechanismus und einen eigenen Schnappmechanismus. Dies kann von Vorteil
sein, wenn es sich ab günstig erweist, bei einer bestimmten Anlage den Aus bzw. Einrückzeitpunkt für
den oberen Totpunkt und den unteren Totpunkt der Hubleitern getrennt festzulegen.
Die Steueroasen 56 und 57 sind etwa hn vertikalen
Abstand einer Fachhöhe und seitlich voneinander versetzt an den HuMeftern angeschweißt. Nähert sich
hn Verlaufe der Hubleitern-VertikaTbewegung eine
der Steaemasen der Nockenwelle 55 an, so drückt sie den entsprechenden der an der Nockenwelle 55 um
ein gleiches Stuck seitlich versetzt angebrachten Steoerflügel um etwa eine Vierteldrehung nach oben
bzw. nach unten, woraufhin die Nockenwelle, von der
Feder 61 gespannt, schnappartig eine zweite Vierteldrehung ausfuhrt und hierbei den Röckwagen 51 in
seine andere Stellung bringt. Auf Grund der Stellung der Steuernasen 56, 57 findet diese Umsteuerung stets
etwa im Umkehrpunkt der vertikalen Bewegung der Hubleitern statt. Stellschrauben 62 dienen der Ad-Justierung
des Umschnappzeitpunkts der Nockenwe'le 55.
Im gezeichneten Beispiel ist eine Umkehr der Fächer-Umlaufrichtung
der einfacheren Darstellung wegen nicht vorgesehen, obwohl eine derartige Drehrichtungsumkehr
in der Praxis meist erwünscht sein wird. Zu ihrer Durchführung ist eine Umkehr der Ein- und
Ausrücksteuerung der Hubleitern 31, 32 und der Fänger 43 nötig. Während in der gezeichneten Anordnung
die Hubleiter 31 beim Abwärtsfahren und die Hubleiter 32 beim Aufwärtsfahren Fächer transportiert,
in der Gegenbewegung aber leer läuft, muß bei umgekehrter Umlaufrichtung die Hubleiter 31 bei
ihrer Aufwärtsfahrt Fächer transportieren, also eingerückt sein, und die Hubleiter 32 bei ihrer Abwärtsfahrt.
Eine entsprechende Steuerung ist beispielsweise so möglich, daß zwei Paar Steuerflügel auf der Nockenwelle
55 drehfest, jedoch axial verschieblich angeordnet sind. Das eine Steuerflügelpaar entspricht der
Stellung der eingezeichneten Steuerflügel 58, 59, das
»5 andere ist hierzu spiegelbildlich angeordnet, so daß
also der nockenseitige Steuerflügel von der Steuernase 56 und nicht, wie im gezeichneten Beispiel, von der
Steuernase 57 betätigt wird. Durch axiale Verschiebung der Steuerflügel wird dasjenige Steuerflügelpaar in den
Bereich der Steuernasen 56, 57 gebracht, das die jeweils gewünschte Fächer-Umlaufrichtung zur Folge
hat.
An Stelle einer Nockenwelle mit Rückwagen könnten auch andere Konstruktionen zur Anwendung
kommen. Beispielsweise könnte an Stelle der Nockenwelle 55 eine gewöhnliche Welle vorgesehen sein, die
radiale Arme aufweist, an deren Enden Räder sitzen, welche in die Führungsnuten 53 der Hubleitern 31, 32
eingreifen. Diese Welle wird durch einen Steuermechanismus um einen bestimmten Winkel hin- und
herverdreht, wodurch die radialen Arme verschwenkt werden und die Räder mit den daraufsitzenden Hubleitern ihren Abstand von der vertikalen Axialebene
der Welle verändern.
Jeweils zu den Zeiten, zu denen die Vorsprünge 42
der iiübleitern 31, 32 von den Mitnehmern 14 ausgerückt
sind und die vertikalen Säulen stillstehen, sind die beiderseits, der Hubleitern befindlichen Fänger 43
unter die Mitnehmer 14 geschoben. Ihre horizontale Stellung, also ob in oder außer Eingriff mit den Mitnfhmem
14, ist auf die horizontale Stellung der Hubleitern 31 abgestimmt. Hierzu ist ein entsprechendes,
in den Figuren nicht vollständig eingezeichnetes kinematisches Übertragungssystem vorgesehen.
SS In F i g. 6 ist die betracaterseöige Seitenwand des
U-Eisens 40 weggelassen, am einen Eisblick in den
Steuerantrieb der Fänger 43 zu gestatten.
Jeder Fänger 43 sitzt auf einer in Längsrichtung aa
U-Eisen 40 liegenden Leiste 71, die um einen Drefe
punkt 72 um einen kleinen Winkel vei sckbar ist
In der einen Extremstellung der VerscfaweakBng befindet sich der jeweilige Fänger 43 enter dem Mitnehmer 14, is der aaderen, in F i g. 4 esd 6 gezeichneten Fjrtremsteflung, ist dieser von ihm frei.
Zwischen des Leisten 71, die aa &reo Endes abgeschrägt sind, und der Rückwand des U-Eisens 41
ist eine Nockenlatte 73
11 U 12
ständen von jeweils einer Fachhöhe Fängernocken 74 liehe Steuerung erfolgt hier so, daß die. Fänger im
trägt. Etwa zur Richtungsumkehr der Vertikalbe- höchsten Punkt der Fächer 12 vorgeschoben werden;
wegung der Hubleitern 31, 32 führt die Nockenlatte die Vorsprünge 42 rücken jedoch erst nach einer
73 eine kurze, schnelle Vertikalbewegung aus. Die kurzen Wiederabwärtsbewegung zu einem Zeitpunkt
Fängernocken 74 wandern hierbei vom einen Hebel- 5 aus, zu dem die Mitnehmer 14 bereits auf den Fängern
ende der Leiste 71 unter das entgegengesetzte Hebel- 43 ruhen.
ende der benachbarten Leiste 71, wobei sämtliche In Fig. 9 ist eine Möglichkeit des Antriebs der
Fänger 43 eine Horizontalverschiebung durchführen; Horizontalverschiebung des obersten und untersten
bei der gezeichneten Anordnung der Fänger 43 an Fachs, die während des Stillstands der vertikalen
der Leiste 71 kommen bei einer Aufwärtsbewegung io Säulen erfolgt, angedeutet. Der darin dargestellte
der Nockenlaue 73 die Fänger mit den Mitnehmern 14 Zeitpunkt liegt etwa um ein Drittel des Bewegungsin
Eingriff und werden bei einer Abwärtsbewegung der zyklus vor dem in den F i g. 3 bis 6 dargestellten Zeit-Nockenlatte
73 unter den Mitnehmern 14 heraus- punkt. Die linke Hubleiter 31 bewegt sich frei laufend
gezogen. nach oben, die rechte Hubleiter 32 nach unten. Fin
1st der nicht dargestellte Antrieb der Nockenlatte 15 oberstes Fach I2o befindet sich auf dem Weg von der
73 mit der Vertikalbewegung der Hubleitern 31 ge- rechten zur linken vertikalen Säule, ein unterstes
kuppelt, so bedarf es für eine Änderung der Umlauf- Fach 12Λ wird von links nach rechts geschoben,
richtung der Fächer auch einer Änderung des Steuer- An den Enden des Waagebalkens 36 sind die Enden
antriebs der Nockenlatte 73, die beispielsweise für die einer strichpunktiert eingezeichneten Kette 81 beeine
Umlaufrichtung am oberen Umkehrpunkt und ao festigt, die über zwei Kettenrollen 82 verläuft und
für die andere am unteren Umkehrpunkt einer der zwischen diesen Kettenrollen 82 parallel zum und
Hubleitern die Fänger 43 unter die Mitnehmer 14 nahe am oberen seitlichen Rand des Fachs 12a liegt,
schiebt. Da die Fängersteuerung für die beiden verti- In antriebsmäßiger Verbindung mit der Kette 81 bekalen
Säulen synchron laufen kann, kann beispiels- findet sich eine weitere Kette 83, die um Kettenrollen
weise die Umlaufrichtungsumkehr für einen gemein- 25 84 verläuft, welche unten am Regalrahmen 11 der ersamen
Antrieb aller Nockenlatten 73 dadurch ge- findungsgemäßen Schrankanlage angebracht sind. Um
scliehen, daß dieser Autrieb von der Hubleiler 31 die Kettenrollen 84 läuft ferner eine Kette 85, die über
auf die Hubleiter 32 umgeschaltet wird. Leitet sich die Ketten 81 und 83 mit dem Waagebalken 36 in
jedoch der Antrieb der Nockenlatten 73 von der Verbindung steht. Das obere Trumm der Kette 85
horizontalen Rückbewegung der Hubleitern 31 her, 30 verläuft parallel und in unmittelbarer Nachbarschaft
so bedarf es keiner zusätzlichen Umschaltung der der unteren Seitenkante des Fachs 126. Die entlang
Fängersteuerung bei einer Umlaufrichtungsumkehr. den Fächerkanten liegenden Trumme der Ketten 81
Das Aus- und Einrücken der Vorsprünge 42 und und 85 führen entlang ihrer Verlaufslinie eine aller-
der Fänger 43 soll möglichst stoß- und reibungsarm nierende Bewegung entsprechend den Schwingungen
vor sich gehen. Hierfür ist es beispielsweise möglich, 35 des Waagebalkens 36 durch.
die Vorsprünge und Fänger oben mit Rollen zu ver- Die Kette 81 trägt zwei Mitnehmer 86 und 87. Der
sehen. In der gezeichneten Ausführung ist eine andere, Mitnehmer 86 tritt bei der dargestellten Umlaufeinfachere Lösung durchgeführt, die den Fächern einen richtung in Aktion, der Mitnehmer 87 bei der entfesteren
Stand verleiht. Für die die f-ächer hebende gegengesetzten Umlaufrichtung. Der Abstand zwischen
Halbleiter 32 und für die entsprechenden Fänger 43 4» den Mitnehmern 86 und 87 entlang der Kette ist
is: die Steuerung der I Sorizontalverschiebung zeitlich größer als die Fachtiefe, und ihr Weg je Hin- und
so durchgeführt, daß die Vorsprünge 42 etwas unter- Herbewegung ist um ebensoviel größer als die Vcrhalb
der stillstehenden Mitnehmer 14 eingerückt schiebeweite des Fachs 12a. Die Mitnehmer 86 und
werden und sich sodann nach oben bewegen, während 87 sind so an der Kette 81 angeordnet, daß das Fach
die Fänger 43 erst dann ausgerückt werden, wenn die +5 12a in ihre Bewegungsbahn zu liegen kommt und
Vorsprünge 42 die Mitnehmer 14 bereits erfaßt und dann vom entsprechenden Mitnehmer horizontal verden
Hub nach oben begonnen haben. schoben werden kann.
Damit die Hubleiter 31 ihre vertikale Säule ab- Entsprechendes gilt von Mitnehmern 88 und 89,
senken kann, werden die Fächer kurz vor diesem Vor- die sich an der unteren Kette 85 befinden. Die Mitgang
geringfügig angehoben, so daß die Fänger 43 so nehmer 88 und 89 laufen jedoch auf Grund der Be-
reibungslos unter den Mitnehmern 14 herausgezogen wegungsumkehr zwischen dem unteren und dem
werden können. Dieses Anheben geschieht durch oberen Trumm der Kette 85 in entgegengesetzter
einen kleinen zusätzlichen Hub der Hubleiter zu einem Richtung, verglichen mit den Mitnehmern 86 und 87.
Zeitpunkt, zu dem die Vorspränge 42 bereits einge- Die Funktionsweise dieses Horizontalverschiebungsrückt. die Fänger 43 jedoch noch nicht ausgerückt 55 antriebs ist folgende: im unteren Umkehrpunkt der
sind und sich die Hubleiter noch kurz vor ihrem Hubleiter 31 bzw. dem oberen der Hubleiter 32 beoberen Umkehrpunkt befindet
findet sich das Fach 12a zuoberst in der rechten ver-
36 an der Innenseite der Anlenkung der Hubstangen 86'. Bei erneuter Schwingbewegung des Waagebalkens
37 Knaggen 75 (F i g. 3). Die Hubstangen 37 sind 6° 36 kommt der Mitnehmer 86 in Anschlag an das
zweiteilig mit einem darin befindlichen Gelenk 76 Fach 12a, schiebt dieses in die gezeichnete Stellung
ausgebildet Jeweils in der oberen Stellung der Hub- und über sie hinweg bis in die oberste Stellung der
leitern 31, 32 dröekt die Knagge 75 das Gelenk 76 linken vertikalen Säule und läuft sodann, während
nach außen und verursacht so den kleinen zusätzlichen des nächsten Vertikalhubs der Fächer, zurück zur
Hub. 6S Stelle 86'. Das Zurückliegen der Stelle 86' vom Eck-
reibungsannes Aufsetzen der Fächer auf die Fänger des Mitnehmers 86 zu ermöglichen, ohne daß dieser
43 in der oberen Stellung der Hubleiter 32. Die zeit- mit dem hochfahrenden Fach 12« in Konflikt kommt.
Durch entsprechende Wahl der Hebelarme der Befestigungssteilen der Hubstaiigen 37 und der Kette 81
um den Verschwenkungspunkt des Waagebalkens 36 werden die jeweiligen vertikalen und horizontalen
Bewegungsweiten unabhängig voneinander bestimm i.
Eine Änderung der Steuerung der Horizontalver-
Schiebung bei einer Umlaufrichtungsumkehr ist bei £ Shriebenen Ausführung mchtnotwencüg I^
diesem FaU nimmt automatisch der ^^™T *™£
Fach 12a von der linken zur rechten vertikalen Säule
mDer Antrieb des unteren Fachs 12& durch die Mitnehmer
88 oder 89 verläuft in analoger Weise.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Schrankaiilage mit in einem Regalrahmen beweglich
angeordneten Fächern, die in zwei hintereinanderstehenden vertikalen Säulen aufeinander
angeordnet sind, Schienen an einer der aufeinander befindlichen Seiten zweier übereinander befindlicher
Fächer aufweisen, mit Rollen versehen und zur Erzeugung eines Fächerumlaufs mittels an Mitnahmeeinrichtungen
an den Fächern angreifender Hebeglieder schrittweise jeweils um eine Fachhöhe anhebbar oder absenkbar sind, wobei jeweils in den
Schrittpausen das oberste und das unterste Fach horizontal von der einen zur anderen der vertikalen
Säulen längs der Schiene geführt verschiebbar sind, wobei das jeweils unterste Fach sich im die Hebelglieder
enthaltenden Regalrahmen über Rollen in der beiden Säulen gemeinsamen Ebene abstützt,
dadurch gekennzeichnet, daß je mindestens dem untersten Fach jeder Säule mindestens
zwei Jer Hebeglieder (21, 31, 32) zugeordnet sind, daß diese sich an einander gegenüberliegenden
Seiten des Faches (12) befinden und daß die ihnen zugeordneten Mitnahmeeinrichtungen als in etwa
gleichem Abstand vom Grundrißflächenschwerpunkt des Faches auf den gegenüberliegenden
Seiten angeordnete Mitnehmer (14, [Teil von 41]) ausgebildet sind und daß ferner die Schienen (16,
[Teil von 41)) und die Rollen (15) an übereinander angeordneten Fächern einander so zugeordnet sind,
daß die Fächer sich gegenseitig über die Rollen und die Schienen abstützen und die Rollen beim Verschieben
der Fächer längs der Schienen auf den Schienen ablaufen.
2. Schrankanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedem der in den beiden vertikalen
Säulen aufeinander angeordneten Fächer (12) je mindestens zwei der Hebeglieder an den beiden
Seiten zugeordnet sind.
3. Schrankanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer sich am
oberen Seitenrand jedes Faches befinden, sich über die ganze"1· Fachtiefe erstrecken und eine aufwärts
gerichtete Stützfläche umfassen, die eine der Schienen (16) bildet.
4. Schrankanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebeglieder
Teil von je an einer der beiden sich gegenüberliegenden Seitenflächen der vertikalen Säulen angeordneten
Hubleitern (31, 32) sind, die zu einer Vertikalbewegung über Hubstangen (37), die aus
zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilstücken bestehen, an entgegengesetzte Hebelarme eines
alternierend schwenkbaren Waagebalkens (36) angehängt sind, der neben dem Anlenkpunkt jeder
Hubstange eine bei Aufwärtsneigung das obere Teilstück der Hubstange nach außen drückende
Knagge (75) trägt, und die zu einer Horizontalbewegung um einen Betrag, der zum Ergreifen bzw.
Freistellen der Mitnehmer (14, 41) durch die Hubleitern genügt, mit einer mit der Vertikalbewegung
der Hubleitern gekoppelten Nockensteuerung (51, 54, 55) verbunden sind, und daß während der Freistellung
der Mitnehmer vertikal gesicherte Fänger (43) unter die Fächer (12) schiebbar sind.
5. Schrankanlage nach einem der Ansprüche I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebeglieder
Teil von je an einer der beiden sich gegenüberliegenden Seitenflächen der Säulen schrittweise
umlaufenden endlosen Ketten (21) sind.
6. Schrankanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebeglieder
im Regalrahmen gelagerte, intermittierend antreibbare Zahnräder sind, die an Mitnehmern in
Form von an den Fächern auf gegenüberliegenden Seitenflächen vertikal verlaufenden Zahnstangen
angreifen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER0046519 | 1967-07-19 | ||
| DER0046519 | 1967-07-19 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1654704A1 DE1654704A1 (de) | 1972-03-16 |
| DE1654704C true DE1654704C (de) | 1973-08-09 |
Family
ID=
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