DE1654627A1 - Verkaufsregal - Google Patents
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Description
Chr/pf
14. 4. 1967
Die Erfindung betrifft ein Verkaufsregal mit einem Sockel, dessen waagerechter Teil aus einem Profilteil und einer auf
diesem angebrachten Schiene zur Auflagerung von Pachbodenlamellen besteht.
Es sind nach dem Baukastenprinzip zusammengesetzte, freistehende und selbsttragende Verkaufsregale bekannt, die aus Regalständern,
Konsolen, Pachbodenlamellen und Sockeln schraubenlos zusammengebaut sind. Die Regalständer bestehen normalerweise aus
einem Profilteil, das an einer Seite mit einer Reihe von Langlöchern
versehen ist. In die Langlöcher der Regalständer sind die aus einem waagerechten und einem senkrechten Teil bestehenden
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Sockel eingesteckt, die das ganze freistehende Verkaufsregal am Boden abstützen und die außerdem mit dem waagerechten Teil
als Auflage für Fachbodenlamellen oder glatten Regalböden dienenβ
Bei diesen bekannten Verkaufsregalen besteht der waagerechte
Teil des Sockels aus einem Profilteil, zum Beispiel einem
Vierkantrohr und aus einer mit diesem fest verbundenen Schiene, die an ihrer Oberseite U-förmig ausgebildet ist. Dabei bietet
das Profilteil eine Auflage für glatte Regalböden und die Schiene
eine Auflage für Fachbodenlamellen, die mit ihren nach unten abgewinkelten Seitenteilen über die Oberkante des U-förmigen
Teiles der Schiene hinweggreifen« Durch die feste, durch Schweißen bzw. Löten herbeigeführte Verbindung zwischen dem
Profilteil und der darüber angebrachten Schiene des Sockels entsteht der Nachteil, daß bei einem aus mehreren Regalständern
und Sockeln zusammengesetzten Verkaufsregal das unterste, an den Sockeln aufliegende Regalfach nicht aus einem sich über
die ganze Regallänge erstreckenden glatten Brett bestehen kann, weil die vom Profilteil nicht abnehmbare Schiene ein
Durchlaufen eines Regalbodehs über mehrere Konsolen hinweg verhinderte Wenn das unterste Regalfach aus glatten Regalböden,
d.h. nicht aus Fachbodenlamellen bestehen soll, ist die am Profilteil fest angebrachte Schiene störend. Außerdem besteht
bei auf die Schiene nicht aufgelegten Fachbodenlamellen für den Kunden im Laden eine Gefahr, die durch die vorderen, in
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der Regel scharfen Kanten des U-förmigen Teiles der Schiene
verursacht wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verkaufsregal mit einem Sockel zu schaffen, der aus einem Profilteil mit
einer darüber angeordneten Schiene besteht, wobei die Schiene mit dem Profilteil keine fest verbundene Einheit bildet, sondern
lediglich abnehmbar aufliegt.
Diese Aufgabe wird erfiidungsgemäß dadurch gelöst, daß der
untere Teil der Schiene als abnehmbarer Aufsteckschuh ausgebildet und mindestens eine der nach unten gerichteten Laschen des Aufsteskschuhes
mit mindestens einer zum Profilteil hin gerichteten Erhebung und das Profilteil mit mindestens einer da? Erhebung entsprechenden
Vertiefung versehen ist.
Erfindungsgemäß ist demnach die Schiene in ihrem unteren
Bereich als abnehmbarer Aufsteckschuh ausgebildet, der zwei nach unten gerichtete Laschen aufweist, die über das Oberteil des
Profilteiles des Sockels greifen. Dabei ist mindestens eine Lasche mit mindestens einer zum Profilteil hin gerichteten Erhebung versehen.
Das Profilteil weist mindestens eine Vertiefung auf, in welche die Erhebung einrastet. Das hat den Vorteil, daß die
als Aufsteckschuh ausgebildete Schiene auf dem Profilteil des Sockels zwar fest aufliegt, jedoch dann vom Profilteil auch abgenommen
werden kann, wenn das unterste Regalfach des Verkaufsregales aus einem glatten Regalboden, z.B. aus einem Holzbrett
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bestehen soll. Dieses kann sich nach Entfernung der Schiene vom
Profilteil über mehrere Sockel erstrecken, was von Bedeutung ist, wenn auf dem untersten Regalfach, welches vom Sockel getragen
wird, schwere und sperrige Waren gelagert werden sollen. Auch sind Verkaufsregale mit durchlaufenden Holzböden zum Ausstellen
von Textilwaren usw. sehr geeignet. Besteht der Wunsch, statt Holzböden Fachbodenlamellen zu verwenden, braucht nur auf das
Profilteil des Sockels der Aufsteckschuh in einfacher Weise aufgesteckt zu werden«
In den Laschen des Aufsteckschuhes kann eine Reihe von Erhebungen
in jeweils gleichem Abstand voneinander angebracht sein. Durch das Einrasten -mehrerer Erhebungen des Aufsteckschuhes in
Vertiefungen des Profilteiles des Sockels wird eine festere Verbindung zwischen Aufsteckschuh und Profilteil erreicht.
Im Profilteil des Sockels können mehrere Vertiefungen in
jeweils gleichem Abstand voneinander zu einer Reihe angeordnet sein, welche parallel zu einer oberen Fläche des Profilteiles
verläuft. Damit wird ermöglicht, daß der Aufsteckschuh mit seinenaf]
den Laschen angebrachten Erhebungen an verschiedenen Stellen des Profilteiles in dessen Vertiefungen einrasten kann, wenn sich der
Aufsteckschuh mit den von ihm getragenen Fachbodenlamellen nicht Über die ganze Länge des waagerechten Teiles des Sockels erstrekken
soll· Auf den restlichen Teil des Sockels kann dann ein glatter Regalboden gelegt werden.
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Gemäß einer besonders zweckmäßigen Ausbildimg des Erfindungsgedankens ist die an mindestens einer Lasche des Aufsteckschuhes ·
angebrachte Erhebung eine kreisförmige Warze. Eine Warze ist im Aufsteckschuh, der zum Beispiel aus Blech bestehen kann, leicht
herstellbar und rastet gut - in die Vertiefung des Profilteiles
des Sockels ein. Dabei ist die Vertiefung mit Vorteil als Loch, vorzugsweise als Langloch ausgebildet.
Das Profilteil des Sockels besteht vorteilhafterweise aus einem Vierkantrohr. Ein Vierkantrohr bietet eine gute Auflagefläche
sowohl für den Aufsteckschuh als auch, bei entferntem Aufsteckschuh, für einen glatten Regalboden. Das als Vierkantrohr
ausgebildete Profilteil ist an einem Ende mit einer Kappe, z.B. einer Kunststoffkappe, versehen.
Wie bei den bekannten Verkaufsregalen ist die Schiene zur
Auflagerung der Seitenteile von Fachbodenlamellen oben als U-förmiges Profilelement ausgebildet. Die beiden Schenkel des
U-förmigen Profilelementes dienen demselben Zweck wie zwei in den
Regalständer eingehängte Konsolen.
Das U-förmige Profilelement weist parallel zu seiner Oberkante Vertiefungen, vorzugsweise Langlöcher auf. In diese Langlöcher
können als Warzen ausgebildete Erhebungen von Fachbodenlamellen einrasten, wobei die Warzen an <den nach unten abgewinkelten
Seitenteilen der Fachbodenlamellen angebracht sind und zu den Schenkeln des U-förmigen Profilelementes hin gerichtet sind.
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Das U-förmige Profilelement kann an einer Seite über die
Länge des Aufsteokschuhes hinausragen« Das hat den Vorteil, daß
das hinausragende, dem Regalständer zugewandte Ende des Profilteiles zusätzlich neben einer Einhängevorrichtung des Sockels in
ein Langloch des Regalständers eingesteckt werden kann, wobei die Stabilität des Verkaufsregales erhöht wird.
Der Erfindungsgedanke läßt sich nicht nur auf Verkaufsregale
anwenden. Er gilt gleichermaßen auch für Verkaufsgondeln, bei denen an zwei gegenüberliegenden Seiten der Regalständer
Regalfächer angeordnet sind.
Die Erfindung sei anhand des in der Figur schematisch dargestellten
Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Die Figur zeigt einen Sockel eines Verkaufsregales, der aus,einem waagerechten Teil und einem senkrechten Fuß 1 besteht,
welcher einen nicht dargestellten Regalständer am Boden abstützt. Der waagerechte Teil des Sockels besteht aus einem Profilteil 2
und einer darüber angeordneten Schiene -3· Das Profilteil 2 und
der Fuß 1 sind VierkantrohÄ Die Schiene 3 ist in ihrem unteren
Bereich als abnehmbarer Aufsteckschuh 4 ausgebildet, der zwei etwa rechtwinkelig nach unten abgebogene Laschen 5 aufweist, die
über das Oberteil des Profilteiles 2 greifen. An den Laschen 5
des Aufsteckschuhes 4 ist eine Reihe von kreisförmigen, zum Profilteil 2 hin gerichteten Warzen 6 in jeweils gleichem Abstand
voneinander angebracht, welche in Langlöcher 7 des Profilteiles
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einrasten können, wobei der Durchmesser der kreisförmigen Warzen 6 der Breite der Langlöcher 7 entspricht. An der oberen Fläche
des Profilteiles 2 kann ein nicht dargestellter glatter Regalboden
abgestützt werden und sich über mehrere Sockel erstrecken, wenn der abnehmbare Aufsteckschuh 4 vom Profilteil 2 entfernt
wird·
Die Schiene 3 ist oben als U-förraiges Profilelement 9
ausgebildet. Über die Oberkante 10 des linken Schenkels 11 des Profilelementes 9 greift ein etwa senkrecht nach unten
abgewinkeltes Seitenteil 12 der Fachbodenlamelle IJ. In dem
Seitenteil 12 der Fachbodenlamelle 15 befinden sich mehrere
zum Schenkel 11 hin gerichtete kreisförmige Warzen 14, die in
Langlöcher 15 des Schenkels 11 einrasten.können, wobei der
Durchmesser der kreisförmigen Warzen 14 der Breite der Langlöcher 15 entspricht· Zweckmäßigerweise weist das als Vierkantrohr
ausgebildete Profilteil 2 des Sockels an dem Ende, welches dem Regalständer abgewandt ist, eine Kappe 16 auf.
10 Patentansprüche
1 Zeichnung
1 Zeichnung
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Claims (1)
- LINDE AKTIENGESELLSCHAFTChr/pf
14. 4.1967PatentansprücheIi Verkaufsregal mit einem Sockel, dessen waagerechter Teil aus einem Profilteil und einer auf diesem angebrachten Schiene zur Auflagerung von Fachbodenlamellen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Teil der Schiene (3) als abnehmbarer Aufsteckschuh (4) ausgebildet und mindestens eine der nach unten gerichteten Laschen (5) des Aufsteckschuhes (4) mit mindestens einer zum Profilteil (2) hin gerichteten Erhebung und das Profilteil (2) mit mindestens einer der Erhebung entsprechenden Vertiefung versehen ist.2. Verkaufsregal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Laschen (5) des Aufsteckschuhes (4) eine Reihe von
Erhebungen in jeweils gleichem Abstand voneinander angebracht ist.J5. Verkaufsregal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Profilteil (2) mehrere Vertiefungen in jeweils gleichem Abstand voneinander zu einer Reihe angeordnet sind, welche
parallel zu einer oberen Fläche (8) des Profilteils (2) verläuft.109815/036 '*LINDE AKTIENGESELLSCHAFT4. Verkaufsregal nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhebung eine kreisförmige Warze (6) ist.5. Verkaufsregal nach den Ansprüchen 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung als Loch, vorzugsweise als Langloch (7) ausgebildet ist.6. Verkaufsregal nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Profilteil (2) aus einem Vierkantrohr besteht,7. Verkaufsregal nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Profilteil (2) an einem Ende eine Kappe (l6) aufweist.8. Verkaufsregal nach den Ansprüchen 1 bis 7> dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (j) zur Auflagerung der Seitenteile (12) von Pachbodenlamellen (13) oben als U-förmiges Profilelement (9) ausgebildet ist.9» Verkaufsregal nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das U-förmige Profilelement (9) Vertiefungen, vorzugsweise Langlöcher (I5) aufweist.10« Verkaufsregal nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das U-förmige Profilelement (9) an einer Seite über die Länge des Aufsteckschuhes (4) hinausragt·109815/0364Leerseite
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