DE1653240C3 - EinpreBvorrichtung zum stellenweisen Einpressen eines Verfestigungsmittels in die Kanten von Spanplatten - Google Patents
EinpreBvorrichtung zum stellenweisen Einpressen eines Verfestigungsmittels in die Kanten von SpanplattenInfo
- Publication number
- DE1653240C3 DE1653240C3 DE1653240A DE1653240A DE1653240C3 DE 1653240 C3 DE1653240 C3 DE 1653240C3 DE 1653240 A DE1653240 A DE 1653240A DE 1653240 A DE1653240 A DE 1653240A DE 1653240 C3 DE1653240 C3 DE 1653240C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- chipboard
- pressure
- press
- pressing
- injection
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000011093 chipboard Substances 0.000 title claims description 39
- 238000003825 pressing Methods 0.000 title claims description 9
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 title description 14
- 238000005728 strengthening Methods 0.000 title 1
- 238000002347 injection Methods 0.000 claims description 23
- 239000007924 injection Substances 0.000 claims description 23
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 claims description 12
- 239000000945 filler Substances 0.000 claims description 6
- 210000003608 fece Anatomy 0.000 claims 1
- 239000011230 binding agent Substances 0.000 description 10
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 7
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 6
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 3
- 239000000463 material Substances 0.000 description 3
- NLXLAEXVIDQMFP-UHFFFAOYSA-N Ammonia chloride Chemical compound [NH4+].[Cl-] NLXLAEXVIDQMFP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 2
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 2
- 238000007596 consolidation process Methods 0.000 description 2
- 239000003292 glue Substances 0.000 description 2
- 239000003921 oil Substances 0.000 description 2
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 2
- 101150068770 Gcna gene Proteins 0.000 description 1
- 239000004809 Teflon Substances 0.000 description 1
- 229920006362 Teflon® Polymers 0.000 description 1
- 235000019270 ammonium chloride Nutrition 0.000 description 1
- 230000009172 bursting Effects 0.000 description 1
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 1
- 238000010924 continuous production Methods 0.000 description 1
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 1
- 238000002474 experimental method Methods 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 238000000465 moulding Methods 0.000 description 1
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 1
- 239000004848 polyfunctional curative Substances 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
- 238000007711 solidification Methods 0.000 description 1
- 230000008023 solidification Effects 0.000 description 1
- 239000000243 solution Substances 0.000 description 1
- 239000007921 spray Substances 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27N—MANUFACTURE BY DRY PROCESSES OF ARTICLES, WITH OR WITHOUT ORGANIC BINDING AGENTS, MADE FROM PARTICLES OR FIBRES CONSISTING OF WOOD OR OTHER LIGNOCELLULOSIC OR LIKE ORGANIC MATERIAL
- B27N7/00—After-treatment, e.g. reducing swelling or shrinkage, surfacing; Protecting the edges of boards against access of humidity
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C67/00—Shaping techniques not covered by groups B29C39/00 - B29C65/00, B29C70/00 or B29C73/00
- B29C67/0044—Shaping techniques not covered by groups B29C39/00 - B29C65/00, B29C70/00 or B29C73/00 for shaping edges or extremities
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)
- Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)
Description
Sf
Holt
Die I rfindnng betrifft eine auf die Kanten von
Spanplatten aufsetzbare Einpreßvorrichtung mit einer öffnung zum stellenweisen Einpressen eines
Vcrfcstigiingsmiucls und mit einer Druckvorrichtung
für da-. Vcrfesiigungsmittel, die mit der öffnung in
Verbindung steht.
Bekanntlich sind Spanholzplatten ziemlich porös, insbesondere im mittleren Bereich. Aus diesem
Grunde ha hen sie dort eine niedere »Schraubfestigkeit'.
l':s ist deshalb vor allem schwierig, bei der
lcrstellun}· von Möbeln und Türen Beschläge bzw.
Befestigungselemente an den Kanten der Spanholzplatten anzubringen. Die Spanholzplatten werden daher
oil·: yiVVltif» mit Holzleisten umlcimt, an- denen
dnnii öle Uesclilüge od. dgl. befestigt werden; Dies ist
jedoch ziemlich aufwendig; auch zeichnen sich die »Umleimer« äußerlich auf dem Furnier öder Laminat
ab.
Auch wurde schon versucht, Leim in die vorgebohrten
Schiraubcnlöchcr zu spritzen, aber ohne Erfolg,
du dabei die Sehrauben wohl von Leim umgcseadc,
noch lose Spanes
aasbreitet, so daß deren Pressung dies» tosen Masse ungleicher Dicke Platten erhalten werden, die an den Stellen der größtes Beanspruchung die größte Dichte%
aasbreitet, so daß deren Pressung dies» tosen Masse ungleicher Dicke Platten erhalten werden, die an den Stellen der größtes Beanspruchung die größte Dichte%
»ο haben. Allerdings ist dies sehr umständlich. Nachtet-'
Ug ist auch, daß dabei der Verwendungszweck der Platte von vornherein festgelegt ist.
Aus der deutschen Auslegeschrift 1 ISO 122 ist bereits
eine Vorrichtung der eingangs angegebenen Art
is bekanntgeworden. Dabei ist eine im wesentlichen
U-förmige Kammer vorgesehen, deren Steg an der zu verfestigenden Kante der Spanplatte anliegt, während
die beiden Seitenteile die Oberseite bzw. Unterseite der Spanplattenkante übergreifen. Die öffnung zum
ao Einpressen des Verfestigungsmittels mündet etwa
mittig in den an der Plattenkante anliegenden Steg. An den beiden Enden dieser Kammer sind Dichtungsbelägf.
vorgesehen.
richtung ein Verfestigungsmittel wirklieb ins Innere
in eine wesentliche Tiefe der Spanplattenmlttelschichl einzupressen, so daß also keine wesentliche
Verfestigung erreicht werden kann. Zunächst kann mit einer solchen Vorrichtung der zum Einpressen in
tiefere Schichten erforderliche hohe Druck nicht aufgebracht werden. Bei der im Verhältnis zur Zufluß-ÖlTnung
großen Innenfläche der Kammer fällt der Druck von vornherein relativ stark ab. Ferner würde
das Verfestigungsmittel an den Enden der Kammer stimseitig austreten. Ferner quillt das Holzspanmaterial
beim Eindringen des Verfestigungsmittels auf, so daß sich die Vorrichtung so stark mit den Rändern
der Platte verspannt, daß sie nicht mehr abgenommen werden kann.
4« In der Patentschrift 2970S des Amtes für Erfindungs-
und Patentwesen in Ost-Berlin wird ausgeführt, daß zur zonalen Verfestigung von porösen
Platten oder Formkörpern, insbesondere von Spanplatten, ein Verfestigungsmittel, z. B. Kleber, unter
Um dies zu erreichen, soll die Spanplatte in einer ihrer Dicke entsprechenden Wanne in vertikaler oder
horizontaler Lage im Bereich der vorgesehenen Verfestigung unter Druck verklemmt werden. Die Ab-
So grenzung in der Länge der Schmalseite erfolgt dabei
entweder durch in die Wanne eingelegte Gummidichtungen oder durch messerartige Begrenzungen, gegen
die die Spanplatte durch die eigene Last oder durch ein zusätzliches Druckelement gepreßt wird. Nach
SS der Einspannung erfolgt aus einem üblichen Flüssigkcitsdruckbehälter
über die abgedichtete Wanne im Schmalflächenbcrcich der Spanplatte bzw. des zu
tränkenden Materials das Einfließen des Klebers bzw. Klebergcmischcs in das poröse Werkstück. Bei
6e dieser bekannten Vorrichtung muß aber der Druck
:- zum, Einpressen des Klebers in engen Grenzen gchat- ten
werden, da die Spanplatte sonst in der·Mittel·' schiebt
aufplatzt. Es muß deshalb mit relativ langen Zeiten gerechnet Werden, bis das Bindemittel tiefer in
die Spanplattenmittclschicht eingedrungen ist. Die bei dieser Vorrichtung angebrachten mcssernrtigcn
Begrenzungen vermeiden zwar ein seitliches Austreten
des Bindemittels, wie sieh aber gezeigt hat« kön»
! 653
bei sdmeUsta Ar-
— - ·*»" — ..-■«" imn'J;,... ff·
4113 WtBT fw
der Erfindung die Aufgabe , d cfeigaagt «ogcgebebei
wetehcrdas Verfcstigungstfefese
Bewache der MHteiscbicfei von
ejagepi$8t werden kann, ohne daß
i F8!tm&el seitlich herausgepreßt wird imd
Asdkrdem muß die Vorrichtung nach
des Fülünitttb oboe weheres von
Ie abzuheben sem, wobei gleichzeitig jcn muß, daß sich die Platte bei höhe-
: des eürainsessendeo Veriestigungsmittels
e Lösung dieser Aufgabe besteht gemäß j darin, daß die öffnung von einer etwa
!ausgebildeten und in die Kante der Span-Schneide begrenzt ist, daß im
Eänpreßvorrichtung eine auf die Ober-
i.dcr Spanplatte aufsetzbare Klemm- ao
i -vorrichtung vorgesehen ist und daß an der der Ein- : preßvorrichtung gegenüberliegenden Seite eine dem
Druck des Verfesügungsmittels entgegenwirkende Diruckplatte angeordnet ist
Die etwa ringförmig ausgebildete Schneide läßt as
sich ohne Aufspalten der Spanplatte in deren Kante eindrücken, wobei im wesentlichen die gesamte
Dicke der Platte von der Schneide erfaßt wird und ein entsprechender Bereich der Spanplatte von der
Stirnseite abgegrenzt wird. Eine solche Ausbildung der Schneide verhindert gleichzeitig das Aufplatzen
der Spanplatte, da die Schneide die einzelnen Schichten zusammenhält. In diesem Bereich kann nun das
Verfestigungsmittel unter relativ sehr hohem, jedenfalls ausreichendem Druck eingepreßt bzw. injiziert
werden. Der Druck ist dabei auf diesen der Öffnung bzw. der Schneide entsprechenden Bereich konzentriert.
Durch die Schneide wird dabei das Verfestigiingsmittel
derart geführt und wird der Druck gewissermaßen erst im Inneren des Materials wirksam, so
daß das Verfestigungsmittel nicht an der Stirnseite austritt, sondern unter dem hohen Druck weit in das
Innere der Platte eindringt. Durch die Andruckvorrichtung ist die Spanplatte im Bereich der Injektion
von der Oberseite und der Unterseite her zusätzlich gegen Aufspalten gesichert. Durch die von der gegenüberliegenden
Kante her wirkende Druckplatte werden die Drücke sicher aufgenommen.
Mit relativ einfachen Mitteln kann somit jede Spanplatte an jeder Stelle ihrer Kanten (bzw.
Schmalseiten) verfestigt werden, wobei sich der verfestigte Bereich im wesentlichen über die gesamte
Dicke der Platte und sich bis tief ins Innere bis zu einem Mehrfachen der Plattendicke erstreckt. In
einem solchen verfestigten und mit dem übrigen Plattonmaterial verankerten Bereich können sämtliche
Beschläge od. dgl. angebracht werden.
Gemäß einer vorteilhaften AusfUhrungsform der
F.rfindung ist die Schneide an der vorderen Stirnseite
eines Injektionszylinders angeordnet, der einen Einfüllstutzen und einen die Einfiillöffnung bei Beginn
des Prcßhübcs verschließenden .und« durch die
Druckvorrichtung betätigten Injcktionskolbcn hat. Auf diese Weise ist chic gedrängte, kompakte Bäu-•wcise
gegeben. Dabei ist auf relativ einfache Weise die eingepreßte Füllmittclmcrigc genau dosiert, da
der lnjektionskolbcn den Einfüllstutzen bei Beginn
des JVcßhUbcs überführt.
koBien aufgesetzt ist
VonsBhaft ist dabei der Inöeodurchmesser der
Schale gleich dem InnoBduichmesscr das InjektionszySnders.
Hierdurch wird in vorteüfjafter Weise
erreicht, daß der injektionskolbea'bis an die Spanplattenkante
herangeführt werden kann, so daß der gesamte im Injektionszylinder vorhandene Leim in
die Spanplatte eingepreßt wird.
Schließlich wird noch vorgeschlagen, daß die Andruckvorrichtung aus zwei Klemmplatten besteht, die
ebenso wie die Druckplatte hydraulisch betätigbar sind.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
an Hand der Zeichnung besenrieben.
F i g. 1 zeigt schematisch eine zur Herstellung einer Tür vorgesehene Spanholzplatte, die an ihren
Längskanten mit der Vorrichtung nach der Erfindung stellenweise verfestigt wurde;
Fig.2 zeigt in größerem Maßstab einen Schnitt
nach der Linie H-II der Fig. 1 mit einem daran befestigten
Türbeschlag;
Fig.3 zeigt die Vorrichtung schematisch im Längsschnia.
Die Platte gemäß den Fig. 1 und2 hat an ihrer
«inen Längskante zwei verdichtete Stellen 2 zum Anbringen eines Türbeschlages 3 und an der gegenüberliegenden
Längskante zwei Verdichtungsstellen 1 für das Türschloß nebst Türklinke, Riegel od. dgl. Die
Verdichtungsstellen 1,2 sind relativ großflächig und erstrecken sich im wesentlichen über die gesamte
Plattendicke.
Die Vorrichtung gemäß Fig.3 hat eine an der
Kolbenstange 4 eines hydraulischen oder pneumatischen Zylinders 5 befestigte Druckplatte 6. Je nach
den Abmessungen der Spanholzplatte können mehr als eine Druckplatte 6 mit je einem zugehörigen hydraulischen
Zylinder vorgesehen sein. Die Druckplatte 6 wirkt auf eine Stirnseite der zu behandelnden
Spanholzplatte 7. Die Druckplatte 6 könnte auch durch Spannschrauben betätigbar sein. Um ein Auseinanderdrücken
oder Spalten der Spanholzplatte 7 zu verhindern, wirken auf die obere und die untere
Fläche 8 bzw. 9 der Spanplatte 7 im Bereich der Behandlungsstelle 2 Klemmplatten 11, die z.B. auch
hydraulisch, pneumatisch oder durch Spannschrauben betätigbar sein können.
Auf dem gleichen Rahmen 10 wie uer Zylinder 5 ist die Einrichtung für die Zufuhr des Verfestigungsmittels
vorgesehen. Diese Einrichtung besteht aus einem hydraulischen oder pneumatischen Druckzylinder
12 mit Druckkolben 13, an dessen Kolbenstange 14 ein in einem Injektionszylinder 15 hin* und
herbeweglicher Injektionskolben 16 befestigt ist. An dem vom Druckzylinder 12 abgekehrten Ende hat
der Injektionszylinder 15 eine Wand in Form einer ringförmig ausgebildeten Schneide 17. Ein Einfüllstutzen
18 für das Bindemittel mündet in den Injektionszylinder 15. Die Innenfläche des Injektionszylinders
15 und die Außenfläche des Injektionskolbens 16 sind je nach der Art des verwendeten Bindemittels
vorzugsweise mit einem Überzug z. B. aus Teflon verschen, um ein Festhaften von Bindemittel
zu verhindern.
Um die Spanholzplatte an einer der beiden Stellen zu verdichten, bringt man sie in die Lage gemäß
Fig.3.'Ίη dieser Lage hallen die durch den Zylinder
5 bereits in Arbeitstage gebrachte Druckplatte 6 und die beiden Klenimplatlcn 11 die Spanholzplatte
fest. Die ringförmig, ausgebildete Schneide 17 dringt:
unter dem Druck der Druckplatte 6 in die Spanholzplatte ein und verhindert das seitliche Ausweichen
des Druckes und des Bindemittels an die Plattenoberfläche. Nun wird durch den Stutzen 18 Vcrfcstigungsmittcl,
z. B. Kunstharzlcim, vor den im hinteren Totpunkt befindlichen Injektionskolben eingefüllt.
Die Einfüllüng des Bindemittels könnte auch aus
einem Druckkessel oder mittels einer Pumpe oder mit einer Druckspritzpistole erfolgen. Sodann wird
der Injektionskolbcn 16 mittels des Druckkolbens 13 betätigt und das eingefüllte Verfestigungsmittel in die
Zone 2 eingepreßt, wodurch diese verdichtet wird. Dabei wird der Injektionskolben 16 vorzugsweise bis
an die Spanholzplatte heran bewegt.
Die Vorrichtung könnte auch so ausgebildet sein, daß an allen gewünschten Stellen die Verdichtung
gleichzeitig, also in einem Arbeitsgang durchgeführt wird.
Entweder sofort oder etwas nach dem beschriebenen Verdichtungsvorgang wird das eingepreßte Verfestigungsmittel,
das sich inzwischen mit den Spänen der Spanholzplatte verbunden hat, ausgehärtet, z. B.
durch Stehenlassen an der Luft, durch chemische Reaktion oder Wärmezufuhr, z. B. durch Kontakt- oder
Strahlungswärme oder durch Hochfrequenzerhitzung, oder durch eine Kombination von chemischer und
Wärme-Einwirkung. !Die Hochfrequenzaushärtung hat den Vorteil, daß sie sich leicht im kontinuierlichen
Verfahren verwirklichen läßt und die vorgeschriebenen Dick.cntdlcranzcn der Spanholzplatten
am gcna.ucstcn eingehalten werden können. Die che-
S mische Aushärtung des Verfestigüngsmittcls kann z. B. durch einen ihm beigegebenen Härter, wie etwa
Ammoniumchlorid, bewerkstelligt werden. Die Wahl der Größe, also die Dosierung.des durch den Druckkolben
13 erzeugten Druckes richtet sich nach der
ίο Dichtigkeit der zu behandelnden Spanholzplatte
und nach der Art des Verfestigungsmittcls. Diese Größe wird durch Versuch bestimmt.
Durch entsprechende Wahl des Querschnitts des
Injektionskolbens 16 und des Injektionszylinders 15
iS kann man nicht nur die Größe des Umkreises der
Verdichtungen nach Bedarf wählen, sondern man kann z. B. auch runde, rechteckige oder noch anders
geformte Verdichtungsstellen herstellen. Diese Form richtet sich nach der Art. und der Form des an der
so Spanholzplatte festzuschraubenden oder sonstwie zu
befestigenden Gegenstandes und nach der Art des Verwendungszweckes der Spanplatte.
Wird das Bindemittel vor der Einpressung erhitzt, z. B. auf 200 bis 250° C, so müssen auch die Vorrichtungsteile
15, 16, 17 und 18 z.B. mittels Heizschlangen erhitzt werden. Diese Erhitzung des Bindemittels
und der genannten Vorrichtungsteile hat den Vorteil, daß kein Wasser in die Platte eingeführt
wird, so daß man gegebenenfalls z.B. auf Hochfre-
quenzbehandluhg verzichten kann, weil man das Bindemittel
durch Abkühlung aushärten kann.
Claims (5)
- Kante we Spanholzplatten aufsoto- «Jt doer öflffltwg saan !Anpressen eines Verfesligqagsrok-Druckverrieoüing Sir das Vcrfestirait der öffnung verbunden ist, gekennzeichnet, daö die öffeinef etwa ringförmig ausgebildeten Kante der Spanplatte einnnrßbarcn (17) begrenzt ist, daß im Bereich der eine auf die Oberseite und der Spanhobplatte aufsetzbare (II) vorgesehen is* und daß [,'djjjr der Einpreßvorrichtung gegcnüberlicgenj^%i dnc dem Druck des Verfcstigungsmitnwirkende Druckplatte (6) angeord-
- 2. Einpreßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneide (17) an der' vorderen Stirnseite eines Injektionszylinders(15) vorgesehen ist, der einen Einfüllstutzen (18) und einen die Einfüllöffnung bei Beginn des Preßhubes verschließenden und durch die Druckvorrichtung betätigten Injektionskolben(16) hat.
- 3. Einpreßvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckvorrichtung aus einer Kolbcn-Zylinder-Anordnung (12, 13) besteht, die achsengleich auf den Injektionskotbcn (16) aufgesetzt ist.
- 4. Einpreßvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Innendurchmesser der Schneiden (17) gleich dem Innendurchmesser des Injektionszylinders ist.
- 5. Einpreßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung aus zwei Klemmplatten (11) besteht, die ebenso wie die Druckplatte (6) hydraulisch betätigbar sind.«ma. aber das aus Scfoasfec ffld Ctatrac in doo pdfQscn Sia fand.
Auch ist es bekannt, aa t3cä F&ttK v
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH355667A CH505687A (de) | 1967-03-11 | 1967-03-11 | Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von Spanholzplatten und nach dem Verfahren behandelte Spanholzplatte |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1653240A1 DE1653240A1 (de) | 1972-04-20 |
| DE1653240B2 DE1653240B2 (de) | 1974-01-03 |
| DE1653240C3 true DE1653240C3 (de) | 1975-06-19 |
Family
ID=4258527
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1653240A Expired DE1653240C3 (de) | 1967-03-11 | 1968-02-23 | EinpreBvorrichtung zum stellenweisen Einpressen eines Verfestigungsmittels in die Kanten von Spanplatten |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3575136A (de) |
| CH (1) | CH505687A (de) |
| DE (1) | DE1653240C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0744260A1 (de) | 1995-05-23 | 1996-11-27 | Homag Maschinenbau Ag | Verfahren und Vorrichtung zur Durchlauf-Bearbeitung von im wesentlichen flächigen oder leistenförmigen Werkstücken aus offenporigen Holzwerkstoffen und dergleichen im Kantenbereich |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1992003854A2 (en) * | 1990-08-28 | 1992-03-05 | International Fuel Cells Corporation | Method of and apparatus for introducing an impregnating fluid into a porous substrate region |
| DE4028166A1 (de) * | 1990-09-05 | 1992-03-12 | Reppisch Werke Ag | Verfahren und vorrichtung zum verfestigen von spanplatten im kantenbereich |
| DE19728556A1 (de) | 1996-07-24 | 1998-01-29 | Henkel Kgaa | Thermoplastische Masse zum Ausfüllen von Poren in Holzwerkstoffen |
| DE19732423C1 (de) * | 1997-07-28 | 1999-03-04 | Homag Maschinenbau Ag | Verfahren und Vorrichtung zum Bearbeiten von im wesentlichen flächigen oder leistenförmigen Werkstücken, insbesondere aus Holzwerkstoffen |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US644252A (en) * | 1899-10-05 | 1900-02-27 | Georg Friedrich Lebioda | Apparatus for impregnating wood. |
| US807411A (en) * | 1905-05-06 | 1905-12-12 | Sigmund Willner | Apparatus for forcing fluids into wood. |
| FR371960A (fr) * | 1906-11-29 | 1907-03-21 | Paul Houter | Procédé et dispositifs d'injection des bois |
| US2101854A (en) * | 1932-01-15 | 1937-12-14 | Charles F Haunz | Method of and apparatus for coating substances with metals or alloys |
| US2287403A (en) * | 1939-10-10 | 1942-06-23 | Ellsworth S Young | Method of and apparatus for treating veneer blocks |
| US3071106A (en) * | 1960-12-13 | 1963-01-01 | Marlin L Burelbach | Plywood edge filler |
-
1967
- 1967-03-11 CH CH355667A patent/CH505687A/de not_active IP Right Cessation
-
1968
- 1968-02-23 DE DE1653240A patent/DE1653240C3/de not_active Expired
- 1968-02-26 US US708065A patent/US3575136A/en not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0744260A1 (de) | 1995-05-23 | 1996-11-27 | Homag Maschinenbau Ag | Verfahren und Vorrichtung zur Durchlauf-Bearbeitung von im wesentlichen flächigen oder leistenförmigen Werkstücken aus offenporigen Holzwerkstoffen und dergleichen im Kantenbereich |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH505687A (de) | 1971-04-15 |
| DE1653240A1 (de) | 1972-04-20 |
| DE1653240B2 (de) | 1974-01-03 |
| US3575136A (en) | 1971-04-20 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69016210T2 (de) | Verfahren und vorrichtung zur verdichtung eines holzmusters. | |
| DE2810503C2 (de) | Einrichtung zur Befestigung eines Spreizdübels in einem Bohrloch | |
| EP4147613A1 (de) | Brüheinheit mit hydraulischen tampermitteln ein verfahren zum betrieb einer solchen brüheinheit | |
| DE1653240C3 (de) | EinpreBvorrichtung zum stellenweisen Einpressen eines Verfestigungsmittels in die Kanten von Spanplatten | |
| DE1294644B (de) | Verfahren zum Impraegnieren von Hoelzern nach dem Saftverdraengungsverfahren | |
| DE1276912B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Holzspankoerpern | |
| DE20002016U1 (de) | Verbunddübel | |
| DE2437199A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum verbinden der enden von bewehrungsstaeben | |
| DE3410211A1 (de) | Vorrichtung zum dichten einer betonpumpe | |
| DE938775C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Bildung von verdichteten Bauelementen | |
| DE1627825B2 (de) | Presse zum anbringen von metallverbindungsplatten an holzbinderteilen | |
| DE953465C (de) | Verfahren zur Herstellung von Pressstoffplatten, insbesondere Tuerblaettern | |
| DE1918640A1 (de) | Muellpresse | |
| DE1671209A1 (de) | Verfahren und Pressform zur Herstellung von feuerfesten,eine flache Auflage besitzenden Steinen und nach dem Verfahren hergestellte Steine | |
| DE2144195A1 (de) | freiaufstellbares kunststofffolien-schwimmbassin | |
| DE2347824A1 (de) | Eckverbindung fuer fenster- und tuerrahmen sowie eckwinkel und verfahren zu ihrer herstellung | |
| DE4207487A1 (de) | Vorrichtung zur Erhöhung der Sicherheit von Wohnungstüren | |
| CH332064A (de) | Pressstoffplatte, insbesondere Türblatt, und Herstellungsverfahren hierfür | |
| DE1627880A1 (de) | Presse | |
| DE6921043U (de) | Anordnung zum einpressen von kunstharz oder dergleichen in enge spalten und risse | |
| DE1998642U (de) | Vorrichtung zum einleimen von duebeln. | |
| DE1653200C3 (de) | Vorrichtung zum Pressen von Formteilen aus einem aus zerkleinerten organischen Faserstoffen und einem wärmehärtenden Bindemittel bestehenden, nicht steigfähigen Gemisch | |
| DE167290C (de) | ||
| DE1627825C3 (de) | Presse zum Anbringen von Metallverbindungsplatten an Holzbinderteilen | |
| AT265167B (de) | Vorrichtung zur Entnahme von Bodenproben |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |