DE1650032C3 - Wasser- und körperschalldämmende Kupplung zwischen einer sanitären Wasserarmatur und einer unter Putz verlegten Wasserrohrleitung - Google Patents
Wasser- und körperschalldämmende Kupplung zwischen einer sanitären Wasserarmatur und einer unter Putz verlegten WasserrohrleitungInfo
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Description
so kannt — die beiden Kupplungsstücke und der Dämpfungskörper
fest miteinander verbunden sind.
Die Erfindung bezieht sich auf eine wasser- und Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, daß
körperschalldämmende Kupplung zwischen einer sa- es bei Rohrkupplungen bekannt ist, die beiden
nitärcn Wasscrarmatur und einer unter Putz verleg- Kupplungsstücke längsvetschieblich unverdrehbar inten
Wasscrrohrleitung, wobei ein mit der Wasser- 55 ctnandergreifen zu lassen, bevor sie durch eine Überlohrlcitung
und ein mit der Armatur zu verschrau- wurfmutter axial miteinander verspannt werden,
bcndes Kupplungsstück über einen vorzugsweise aus· Im Rahmen der Erfindung kann der festlegbare
bcndes Kupplungsstück über einen vorzugsweise aus· Im Rahmen der Erfindung kann der festlegbare
Gummi bestehenden, elastisch nachgiebigen Dämp- Kopfteil des mit der Armatur zu verschraubenden
fungskörper so miteinander verbunden sind, daß zwi- Kupplungsstücks durch zwei lose Ringe des Dämpschcn
den beiden Kupplungsteilen eine metallische 60 fungskörpers und einen zwischen diese greifenden
Berührung unterbleibt. Ringflansch des Kupplungsstücks gebildet sein. In
Eine Kupplung dipscr Art ist durch das deutsche diesem Falle ist der Dämpfungskörper für sich ausGebrauchsmuster
1 92X 293 bekannt, und zwar sind wechselbar und das metallische Kupplungsstück wiehierbci
die beiden Kupplungsstücke mit einer zwi- der verwendbar.
sehen ihnen als Dämpfungskörper angeordneten 65 Statt dessen kann der festlegbare Kopfteil des mit
Schicht eines elastisch nachgiebigen Werkstoffes un- der Armatur zu verschraubenden Kupplungsstücks
lösbar zusammenvulkanisiert. Das mag wegen der auch durch eine aufvulkanisierte Ringwulst des
Einslückigkcit auf den ersten Blick vorteilhaft er- Dämpfungskörpers gebildet sein.
Schließlich bidet das mil der Armatur zu vcr-
-diruubendc Kupplungsstück die Möglichkeit, es mit
einer aus einem elastisch nachgiebigen Werkstoff bevtehenden
Schlauchwand auszukleidei:, hinter der ein
Luftraum belassen ist. Diese Maßnahme ist als Mitte! /_ur Schallabsorption an sich bekannt.
Für die Unteransprüche wird Schutz nur im Zusammenhang
mit dem Haupianspruch begehrt.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. I ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsecmaßen
Kupplung im Längsschnitt,
F i g. 2 und 3 z'vei weitere Ausführungsbeispiele,
ebenfalls im Längsschnitt,
Fig.4 einen Schnitt nach Linie IV-IV der Fig. 1
unter Weglassung der Schraubmutter,
Fig. 5 das in die Wasserrohrleitung einzuschrauoende
Kupplungsstück mit exzentrisch angeordnetem Schraubslutzen.
In Fig. 1,2 und 3 ist das mit der nicht dargestell- 2=
ten Wasserrohrleitung zu verschraubende Kupplungsstück mitl, sein Schraubstutzen mit 2 und das
mit der mit 4 angedeuteten Armatur zu verschraubende Kupplungsstück mit 5 bezeichnet. Das Kupplungsstück
5 hat einen in einen Dämpfungskörper 6, 6 a, 6 ft aas einem elastisch nachgiebigen Werkstoff
eingebetteten Kopfteil, der in einer Vertiefung des Kupplungsteils 1 mittels einer auf letzteres aufschraubbaren
Überwurfmutter abdichtend gehaltert ist. Zwischen den Rand des Kupplungsstücks 1 und
den Boden der Überwurfmutter 3 ist ein Dichtungsring?
eingesetzt. Das Kupplungsstück 5 weist an seinem aus der Übwrwurfmuttcr3 herausragenden
Ende 13 einen Innenflachkant 14 auf, der das seinem
Querschnitt angepaßte Ende (Fig.4) eines mit der
Armatur 4 fest verschraubten Nippels 15 längsvcrschieblich, aber unverdrehbar aufnimmt. Der Nippel
15 ist mit dem Kupplungsstück 5 mittels einer auf diesem schraubbaren Überwurfmutter 16, die an
einem Bund des Nippels angreift, über einen Dichtungsring 17 axial verspannbar. Da die Armatur über
den Nippel 15 mit dem Kuppiungssiück 5 umcidrchhar
gekuppelt ist und im Raum in ihrer F.inbaulagc festliegt oder bei der Montage festgehalten wird.
können die beim Aufschrauben der UberwurimuiiL·;
!«'· auftretenden Verdi ehungskräf te auf das Kupplungsstück und den Dämpfungskörper nicht verdrehend
wirken.
Zwischen dem Kupplungsstück 1 und der I beiwurfmutter
3 einerseits und dem Kupplungsstück 5 andererseits ist ein allseitiges Spiel belassen, das von
dem Dämpfungskörper 6 bzw. 6« bzw. 6 ft ausgefüllt wird. Hierdurch ist eine metallische Verbindung zwischen
den beiden Kupplungsstücken 1 und 5 vermieden. Gleichzeitig wirkt der Dämpfungskörper als
Dichtungselement.
Beim Ausführungsbeispiel Fig. 1 ist der Kopfteil
des Kupplungsstücks 5 durch zwei lose Ringe 6 des Dämpfungskötpcrs und einen zwischen diese greifenden
Ringflansch des Kupplungsstücks gebildet. Bei den Ausführungsbeispiclen Fig. 2 und 3 ist der
Kopfteil des Kupplungsstücks 5 durch eine auf dieses aufvulkanisierte Ringwulst 60 bzw. 6 ft des Dämpfungskörpers
gebildet. Die beim Ausführungsbeispiel F i g. 3 vorgesehene Ringwulst 6 b ist labyrinthartig
ausgebildet.
Bei den Ausführungsbeispielen ist das mit der Armatur
4 zu verschraubende Kupplungsstück 5 mit einer aus einem elastisch nachgiebigen Werkstoff bestehenden
Schlauchwand 8 ausgekleidet. Die Schlauchwand 8 ist mit ihren Enden 9 und 10 an dem
Kupplungsstück 5 festgelegt. Dazwischen ist die Wand des Kupplungsstücks 5 auf einen größeren Innendurchmesser
ausgedreht, so daß hinter der Schlauchwand ein Luftraum 11 belassen ist.
Das mit der Wasserrohrleitung zu verschraubende Kupplungsstück 1 ist bei den Ausführungsbeispielen
Fig. 1, 2 und 3 mit einem konzentrischen Schraubstutzen 2 dargestellt. In F i g. 5 ist ein Kupplungsstück
1 a mit einem exzentrisch angeordneten Schraubstutzen la gezeigt, wie es bei Zwcil. hmischbatterien
vornehmlich verwendet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
- -Wieinen Nachteil!» ist aber, daß bei BrüchigwerdenPatentansprüche: des Dämpfungskürpers die ganze Kupplung m umständlicher Weise unter Abschraubei; von der Was-I. Wasser- und körperschalldämmende Kupp- serrohrleitung ausgewechselt werden maß. _ Aiißerlung zwischen einer sanitären Wasserarmatur und α dem werden die Vcrdrehungskrattc; clic Beim Aufeiner unter Putz verlosten Wasserrohrleitun», wo- schrauben der Armatur auftreten über den Dampbei ein mit der Wasserrohrlciiuni; und ein mit der fungskörper übertragen. Hierdurch wird der Uainp-Armatur zu verschraubendes'" Kupplungsstück iun»skörper stark verlormt und verhärtet was dazu über einen vorzugsweise aus Gummi bestehen- fiihrt, daß seine sclialldämmendcn Eigenschaften vcrden, elastisch nachgiebigen Dämpfungskörper so io mindert werden.miteinander verbunden sind, daß zwischen den Aufgabe der Erfindung ist es den Uamplungsnorbeiden Kupplungsteil™ eine metallische Beruh- per auswechseln zu können, ohne die Verbindung rung unterbleibC dadurch ge kenn ze ich- der Kupplung mit der Wasscrrohrleitung losen zu net, daß das mit der Armatur (4) zu verschrau- müssen, und außerdem zu vermeiden, daß die· Verbende Kupplungsstück (S) mit einem in den 15 drchuns-skräfte. die beim Verschraubcn der Kupp-Dämpfungskörper (6, 6 a, 6 b) eingebetteten lung mit der Armatur auftreten, auf den Dampfungs-Kopftcil in einer Vertiefung des mit der Wasser- körper übertragen werden.rohrleitung zu verschraubenden Kupplungsstücks Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch(I, Ii «} mittels einer auf das letzlere aufschraub- gelöst, daß das mit der Armatur zu verschraubendcbaren Überwurfmutter (3) abdichtend schalten 20 Kupplungsstück mit einem in den Dampfunpskorpcrist und an seinem aus der Überwurfmutter her- eingebetteten Kopfteil in einer Vertiefung des nut derausragenden Ende einen Innenflachkant (14) Wa"sserrohrleitung /u verschraubenden Kupplungs-aufweist, der einen mit der Armatur fest ver- Stücks mittels einer auf das letztere aufschraubharenschraubten Nippel (15) längsverschieblich, aber überwurfmutter abdichtend gehaltert ist und an sei-unverdrehbar aufnimmt, an dem eine auf das «5 nem aus der überwurfmutter herausragenden EndeKupn'.ungsstück (5) aufschraubbarc Überwurf- einen Innenflachkant aufweist, der einen mit der Ar-mutterl 16) angreift. matur fest \erschraubtcn Nippel längsverschieblich.
- 2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch ge- aber unverdrehbar aufnimmt, an dem eine auf das kennzeichnet, daß der festlegbare Kopfteil des Kupplungsstück aufschraubbare Überwurfmutter anmit der Armatur (4) zu verschraubenden Kupp- 30 greift.lungsstücks (5) durch zwei lose Ringe (6) des Nunmehr ist das mit der Armatur zu vcrschrau-Dämpfungskörpcrs und einen zwischen diese bende Kupplungsstück, Has den Dämpfungskörpergreifenden Ringflansch des Kupplungsstücks ge- trägt, für sich auswechselbar, so daß das anderebildet ist. Kupplungsstück an der Wasserrohrleitung verbleiben
- 3. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gc- 35 kann. Da die Armatur durch den mit ihr fest verkennzeichnet, daß der festlegbare Kopfteil des schraubten Nippel mit dem benachbarten Kuppmit der Armatur (4) zu verschraubenden Kupp- lungsstück unverdrehbar verbunden ist und die Arlungsstücks (5) durch eine auf dieses aufvulkani- matur selbst nicht verdrehbar ist oder bei der Monsicrte Ringwulst (6 a, 6 b) des Dämpfungskörpers tage festgehalten wird, führen die beim Anziehen der gebildet ist. 40 überwurfmutter auftretenden Verdrehungskräfte
- 4. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch ge- nicht zu einem Verdrehen des Kupplungsstücks und kennzeichnet, daß das mit der Armatur (4) zu damit auch nicht zu einem Verdrehen des Dänipverschraubende Kupplungsstück (5) mit einer aus fungskörpers. Voraussetzung ist hierbei, daß das mit einem elastisch nachgiebigen Werkstoff bestehen- der" Armatur zu verbindende Kupplungsstück vor den Schlauchwand (8) ausgekleidet ist, hinter der 45 dem Ansetzen der Armatur gegenüber dem an der ein Luftraum (11) belassen ist. Wasscrrohrleitung festen Kupplungss'ück so verdrehtwerden kann, daß sein Innenflachkant und das Flachkant des Nippels lagenmäßig miteinander über-einstimmen. Das ist nicht möglich, wenn — wie be-
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