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ochdruckdihte, metallische Rohrverbindung
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Die Erfindung betrifft eine hochdruckdichte, metallische .Rohrverbindung
mit einem in einem Gehäuse ausgebildeten Druckanschluß, in dem über ein Befestigungselement
ein druckfest gehaltenes Ende eines aus Metall hergestellten Rohres befestigt ist,
das im Gehäuse von dem Befestigungselement druckdicht verspannt ist.
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Eine derartige Rohrverbindung ist aus dem Teves-Handbuch, 7. Auflage
1981, auf der Seite 217 dargestellt und beschrieben. Bei dieser Rohrverbindung wird
gemäß den Fig. 1 und 2 ein am Ende ausgebildeter Ringbund durch eine Überwurfmutter
gegen eine in einer Anschlußbohrung ausgebildete Dichtfläche gepreßt, so daß eine
druckdichte Verbindung vom Rohr zum Gehäuse hergestellt wird. Durch die metallische
Verbindung des Rohres mit der Überwurfmutter und dem Gehäuse werden Geräusche über
diese Teile übertragen und können insbesondere noch am Rohr verstärkt werden. Derartige
Geräusche werden vorwiegend durch das im Rohrleitungssystem geförderte Druckmittel
auf das Rohrsystem übertragen und sind insbesondere bei sehr leise laufenden Kraftfahrzeugen
wahrnehmbar und daher störend.
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Erzeugt werden die Geräusche durch das im Rohrsystem strömende Medium
bzw. durch die mit den Leitungen verbundenen Aggregate, wie beispielsweise Pumpen
oder Verbraucher. Auch von außen einwirkende Geräusche werden übertragen.
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Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine hochdruckdichte, metallische
Rohrverbindung derart zu verbessern, daß
möglichst wenig Schallabstrahlung
oder Schalleitung von einer Rohrleitung ausgeht, die von strömender oder pulsierender
Flüssigkeit durchflossen wird. Darüberhinaus muß die Rohrverbindung über eine angemessene
Flexibilität verfügen, um nicht auf schwingungsisoliert aufgehängte Baugruppen Zwang
auszuüben.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwischen dem
Rohr, dem Gehäuse und dem Befestigungselement eine schallisolierende Dichtung angeordnet
ist, in der das Ende des Rohres geführt wird und daß das Rohr keinen metallischen
Berührungskontakt zum Gehäuse und zum Befestigungselement aufweist. Durch diese
Anordnung wird eine Körperschalltrennung bei ungeminderter Betriebssicherheit erreicht.
Eine derartige Rohrverbindung ist insbesondere für den Hochdruckspeicher und die
Druckmittelpumpe einer hydraulisch verstärkten Bremsanlage in einem Kraftfahrzeug
geeignet, da hier aufgrund der verhältnismäßig geringen Rohrquerschnitte höhere
Strömungsgeschwindigkeiten und Druckschwankungen im Rohrleitungssystem auftreten,
die zu Geräuschen führen. Dies macht sich auch insbesondere bei Bremsanlagen bemerkbar,
die mit einer zusätzlichen Bremsschlupfregelung ausgerüstet sind, da hier pulsierende
Druckschwankungen auftreten. Durch die elastische aber druckfeste Verbindung wird
auch eine gute Winkelbeweglichkeit der Rohre zum Gehäuse des Druckanschlusses erreicht.
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Eine besonders elastische aber dennoch druckdichte und dauerhafte
Verbindung wird dadurch erreicht, daß an dem Rohr ein sich radial erweiternder Ringbund
ausgebildet
ist, der beidseitig von der Dichtung im Gehäuse eingespannt ist. Hierbei wird die
Dichtwirkung noch dadurch erhöht, daß beide Seitenflächen am Ringbund Dichtläcen
mit der Dichtung bilden. Zur einfacheren Montage ist erfindungsgemäß vorgesehen,
daß die den Seitenflächen zugeordnete Dichtung zweiteilig ausgebildet ist und daß
die Dichtung in einer vom Gehäuse und dem Befestigungselement gebildeten Ringkammer
befestigt ist.
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Damit die zweiteilige Dichtung besonders einfach in die Bohrung des
Gehäuses einsetzbar ist und sich leicht an die äußere Wandung des Rohres anpressen
läßt, ist vorgesehen, daß die zweiteilige Dichtung aus zwei Ringen besteht.
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Hierdurch kann die Anpreßkraft schadlos durch die Ringe auf das Gehäuse
übertragen werden. Es ist aber auch möglich, daß die zugewandten Seitenflächen einen
axialen Abstand zueinander aufweisen. Der durch den Ringspalt zwischen den beiden
Ringen gebildete Ringraum kann zusätzlich eine Übertragung von Schallwellen verhindern,
so daß die Rohrverbindung keine Körperschallbrücken mehr aufweist.
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Um eine gleichmäßige Kraftübertragung an der Dichtungsanordnung zu
erreichen, ist vorgesehen, daß.zwischen dem Befestigungselement und der dem Befestigungselement
zugewandten Seitenfläche der Dichtung eine Scheibe ausgebildet ist, die an der äußeren
Mantelfläche der Ringkammer zentriert ist und die zwischen ihrem Innenumfang und
der Oberfläche des Rohres ein Spiel aufweist.
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Das Spiel zwischen dem Rohr und dem Ring verhindert eine tibertragung
von Schallwellen auf das Gehäuse, so daß das Rohr gegenüber dem Gehäuse völlig schallisoliert
ist.
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Um eine Ubertragung von Schallwellen vom Rohr zur Atmosphäre hin zu
verhindern, ist die Oberfläche des Rohres außerhalb des Bereiches der Abdichtung
teilweise oder ganz mit Kunststoff beschichtet. Hierbei richtet sich die Dicke der
Beschichtung nach dem im Rohr erzeugten Geräuschpegel. Es ist aber auch vorteihaft,
den Kunststoff mit schweren Füllstoffen, wie beispielsweise Metallen oder Mineralstoffen
zu durchsetzen. Hierbei haben sich Blei, Teroson, Baryskin oder ähnliche Stoffe
besonders bewährt.
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Um eine Dämpfung von Pulsationsgeräuschen am Rohr zu vermeiden, ist
in einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß der Innenraum des Rohres mit
einem Schlauch versehen ist, der an der Innenwandung des Rohres anliegt und der
das Druckmittel leitet. Die Haltbarkeit des Schlauches wird durch die Rohrwandung
gewährleistet, da sich der Schlauch bei auftretender Pulsation an der Innenwandung
des Rohres abstützt. Bei besonders dünnwandigen Rohren ist es vorteilhaft, wenn
der Schlauch mit einer Armierung versehen ist, damit dieser beim Druckabbau nicht
zusammenfallen kann.
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Damit durch den Betriebsdruck des Druckmittels der Dichteffekt an
der Rohrverbindung verstärkt wird, ragt aus dem Ende des Rohres innerhalb der Rohrverbindung
eine mit dem Rohr verbundene Hülse heraus, welche im Abstand vom Ende des Rohres
einen sich radial erweiternden Ring aufweist.
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Dabei ist zwischen dem Ring an der Hülse und dem Ringbund
am
Rohr eine Ringscheibe des Dichtkörpers eingeklemmt, die in der Bohrung des Gehäuses
zentriert ist und an dem Dichtungskörper anliegt. Bei diesem Ausführungsbeispiel
wird bei Druckbeaufschlagung die Ringscheibe gegen den Ringbund des Rohres gedrückt,
wodurch mit zunehmendem Druck die Dichtwirkung ansteigt. Die Ringscheibe ist hierbei
aus Dichtmaterial hergestellt. Hierbei kann die Ringscheibe als Membrandichtung
oder als Hutmanschette ausgebildet sein.
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Bei der Verbindung zweier Rohre miteinander ist gemäß der Erfindung
in einer Durchgangsbohrung zu beiden Seiten des Gehäuses eine Rohrverbindung ausgebildet.
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Eine verstärkte Abdichtung der beiden Rohre im Gehäuse wird dadurch
erreicht, daß an jeder Rohrverbindung eine Ringscheibe ausgebildet ist, die einen
geringen Abstand zueinander aufweisen. Eine örtliche Lagefixierung der beiden Rohre
zueinander bei verstärker Abdichtung wird dadurch erreicht, daß die beiden Ringscheiben
einteilig ausgebildet sind und über ihren äußeren Rand miteinander verbunden sind.
Dies ist aber auch dadurch erreichbar, daß zwischen den gegenüberliegenden Seitenflächen
der Ringbunde eine gummielastische Packung angeordnet ist und daß zwischen den abgewandten
Seitenflächen und den zugehörogen Befestigungselementen Dichtungen verspannt sind,
deren Längen so bemessen sind, daß die Packung zwischen den gegenüberliegenden Seitenflächen
verspannt werden. Diese Anordnung bewirkt eine hörbare Geräuschverminderung, wenn
beispielweise die Packung aus einer Gummipackung besteht, die ähnlich aufgebaut
ist wie eine Spiralfeder, deren Windungen auf Block liegen.
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Ein weiteres Ausführungsbeispiel sieht vor, daß zwischen den Enden
zweier Rohre Ringbunde ausgebildet sind, daß die Enden der Rohre von einem Rohrstück
axial und radail begrenzt sind, daß das Rohrstück an seinen Enden radial
auf
die Rohre gerichtete Ringbunde aufweist, wobei deren innere Druchmesser kleiner
sind als die äußeren Durchmesser der Ringbunde der Rohre und daß zwischen den äußeren
und inneren Ringbunden und zwischen dem Rohrstück und den Rohren je eine Ringraum
gebildet wird, in dem eine Dichtungsanordnung zwischen den Ringbunden axial verspannt
ist. Durch einfache Bördelarbeit wird somit eine äußerst konstengünstige Verbindung
der Rohre hergestellt. Auch hier nimmt bei Erhöhung des Betriebsdruckes die Dichtwirkung
zu. Die Winkelbeweglichkeit der beiden Rohre zueinander ist bei diesem Ausführungsbeispiel
äußerst groß.
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zur Verhinderung von Geräuschbildung ist in einer weiteren Ausführungsform
in dem Rohr des Rohranschlusses ein zur Herstellung eines Labyrinths eingeschlossener
Körper ausgebildet. Besonders gute Ergebnisse wurden mit einem Labyrinth erzielt,
das von einem Siebkörper gebildet wird.
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Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt
und werden im folgenden näher erläutert.
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Es zeigen: Fig. 1 Teillängsschnitt einer erfindungsgemäßen Rohrverbindung
mit einem am Ende des Rohres ausgebildeten Ringbund, der von einer Dichtung druckdicht
eingespannt ist, Fig. 2 Teillängsschnitt gemäß Fig. 1 mit einem im Rohr ausgebildeten
Schlauch,
Fig; 3 Teillängsschnitt gemäß Fig. 2, wobei der Schlauch
armiert ist, Fig. 4 Teillängsschnitt gemäß Fig. 1, wobei der Ringbund nicht direkt
am Ende des Rohres ausgebildet ist und wobei das Rohr gleichzeitig im Bereich der
Durchführung mit Kunststoff beschichtet ist, Fig. 5 Teillängsschnitt durch eine
an beiden Enden eines Gehäuses ausgebildete Rohrverbindung, bei der der Ringbund
beidseitig von einer Dichtung druckdicht gehalten wird, Fig. 6 Teillängsschnitt
gemäß Fig. 5, bei dem die gegenüberliegenden Dichtungen am Ende des Rohres durch
einen aus dem Rohr herausragenden, gesonderten Rohrabschnitt gehalten werden, Fig.
7 Teillängsschnitt gemäß Fig. 6, bei dem die gegenüberliegenden Dichtungen ein Formteil
bilden, Fig. 8 Teillängsschnitt eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Rohrverbindungen mit zwei im Gehäuse druckdicht gehaltenen Rohren, wobei eine zwischen
den gegenüberliegenden Seitenflächen der Ringbunde ausgebildete Dichtungspackung
durch die Rohre verspannt wird,
Fig. 9 Teillängsschnitt eines weiteren
Ausführungsbeispiels, bei dem in einem sich erweiternden Rohrabschnitt ein Profilschlauch
eingesetzt ist, Fig. 10 Teillängsschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel
einer Rohrverbindung, bei der im Gehäuse ein zur Herstellung eines Labyrinths geschlossener
Körper ausgebildet ist, Fig. 11 Teillängsschnitt einer Rohrverbindung, bei der in
einem sich im Rohr erweiternden Ringraum ein Siebkörper ausgebildet ist, Fig. 12
Teillängsschnitt eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Rohrverbindung, bei der
zwei Rohre von einer Hülse miteinander verbunden werden, wobei zwischen der Hülse
und den Rohren Dichtelemente angeordnet sind und Fig. 13 Teillängsschnitt eines
weiteren Ausführungsbeispiels einer Rohrverbindung, bei der das Rohr über einen
Flansch mit dem Gehäuse verbunden ist.
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Zur Vermeidung von Wiederholungen werden in den Fig. 1 bis 13 für
baugleiche Teile gleiche Positionsnummern verwendet.
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In den Fig. 1 bis 13 besteht die Rohrverbindung 1 aus einem mit einer
zentralen Bohrung 2 versehenen Gehäuse 3.
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Ein über ein Gewinde 4 mit dem Gehäuse 3 verbundenes Befestigungselement
5 verbindet das Rohr 6 mit dem Gehäuse 3 druckdicht. Die Rohrverbindung 1 dient
zur Druckmittelübertragung von Flüssigkeit oder Gas. Durch das Befestigungselement
5 wird ein Dichtkörper 7 zwischen dem Gehäuse 3 und dem Rohr 6 druckdicht verspannt,
so daß eine druckdichte Verbindung zwischen dem Gehäuse 3, dem Befestigungselement
5 und dem Rohr 6 hergestellt ist.
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In den Fig. 1 bis 8, sowie 10,12 und 13 ist am Ende des Rohres 6 ein
sich radial erweiternder Ringbund 8 ausgebildet, an deren beiden Seitenflächen 9,10
der Dichtkörper 7 druckdicht anliegt.
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In Fig. 12 ist die schallisolierende Rohrverbindung 1 im Rohr 6 selbst
ausgebildet. Das hier erkennbare Dichtelement 54,55- in anderen Figuren wurde es
mit 7 bezeichnet- wurde hier durch zwei Packungen ersetzt.
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In den Fig. 1 bis 12 weisen das Gehäuse 3 und das Befestigungselement
5 an ihren radial äußeren Mantelflächen je einen Sechskant 11,12 auf, der als Angriff
für einen Werkzeugschlüssel zur Drehmomentenübertragung dient. Beim Anziehen der
Rohrverbindung 1 wird hierbei das Befestigungselement 5 über das Gewinde 4 gegen
das Gehäuse 3 verschraubt, während über den Sechskant 11 das Gehäuse 3 drehfest
gehalten wird.
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In den Fig. 1 bis 3 ist der am Ende des Rohres 6 angeordnete Ringbund
8 in einem Biegevorgang durch
Aufweiten hergestellt. Der ringförmige
Dichtkörper 7 ist in einer Ringkammer 13 gehalten, die vom Befestigungselement 5
und von dem Gehäuse 3 gebildet wird. Das Befestigungselement 5 ist hier als Uberwurfmutter
dargestellt, die über das am Außendurchmesser des Gehäuses 3 ausgebildete Gewinde
4 mit dem Gehäuse 3 fest verbunden ist.
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Zwischen den Stirnflächen 14,15 der Ringkammer 13 wird vom Dichtkörper
7 der Ringbund 8 eingeklemmt. Die Stirnfläche 14 wird von einem am rechten Ende
des Befestigungselements 5 radial auf das Rohr 6 gerichteten Ringbund 16 gebildet.
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Die Stirnfläche 15 ist am rechten Ende des Gehäuses 3 ausgebildet.
Damit der Dichtkörper 7 beim Zusammendrücken nicht radial nach innen wegfließen
kann, schließt sich an den radial inneren Rand der Stirnfläche 15 in der Zeichnung
nach rechts ein rohrförmiger Abschnitt 17 an.
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Diese Anordnung ist aber bereits seit langem bekannt.
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Die am Ringbund 16 ausgebildete, zentrale Bohrung 18 verläuft konzentrisch
zum Rohr 6 und weist einen vorgegebenen Abstand zum Rohr 6 auf. Je mehr die Uberwurfmutter
5 auf das Gewinde 4 des Gehäuses 3 aufgeschraubt wird, desto fester wird der Dichtkörper
7 und somit der Ringbund 8 zusammengepreßt.
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In Fig. 2 ist im Rohr 6 ein Schlauch 19 engesetzt, der gerade an der
Innenwandung des Rohres 6 anliegt. Der Schlauch 19 mindert eine Übertragung des
Körperschalls.
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In Fig. 3 ist der Schlauch 19 zur Versteifung noch mit einer Drahtwicklung
20 oder einem nicht dargestellten Drahtgeflecht versehen.
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In den Fig. 1 bis 3 besteht kein metallischer Kontakt vom Rohr 6 zur
Uberwurfinutter 5 bzw. zum Gehäuse 3.
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In Fig. 4 der Zeichnung ist der Ringbund 8 nicht am Ende des Rohres
6, sondern geringfügig vor dem Ende am Rohr 6 ausgebildet. Der Dichtkörper 7 wird
von zwei aneinanderliegenden Ringen gebildet, deren radiale Trennebene 21 vom Punkt
des größten Durchmessers des Ringbundes 8 ausgeht.
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Der Ringbund 8 wurde in dieser Figur durch Stauchen mittels eines
Spezialwerkzeuges hergestellt. An der zentralen Bohrung der Überwurfmutter 5 liegt
ein aus Kunststoff hergestellter Ring 22 an, der beispielsweise auf das Rohr aufgespritzt
oder aufgezogen wurde. An der Stirnfläche 14 liegt eine Scheibe 23 an, die an der
zylindrischen Mantelfläche der Ringkammer 13 im Gehäuse 3 zentriert ist und deren
zentrale Bohrung 24 einen geringen Abstand zur Oberfläche des Rohres 6 aufweist.
Die Scheibe 23 drückt hierbei den Dichtkörper 7 gegen die Stirnfläche 15 des Gehäuses
3. Die Scheibe 23 hat die Aufgabe, ein Herausquetschen des Materials des Dichtkörpers
7 aus dem zwischen der Scheibe 23 und dem Rohr 6 gebildeten Ringspalt 25 zu verhindern.
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in Fig. 4 schließt sich am rechten Ende des Rohres 6 ein am Rohr 6
formschlüssig befestigtes Wellrohr 26 an. Das Wellrohr 26 soll zur Strömungsschalldämpfung
dienen.
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Die Rohrverbindung 1 gemäß Fig. 5 stimmt im wesentlichen mit der Rohrverbindung
1 gemäß Fig. 4 überein. In Fig. 5 ist lediglich eine zweite Rohrverbindung am linken
Ende
des Gehäuses 3 ausgebildet. Es können deshalb gleiche Bezugszeichen
für beide Teile verwendet werden. Die Fig. 4 und 5 unterscheiden sich gegenüber
den Fig. 1 bis 3 noch dadurch, daß die Uberwurfmutter 5 über ein in dem zylindrischen
Abschnitt der Radialnut 13 ausgebildetes Innengewinde 4 mit dem Gehäuse 3 verbunden
ist. In Fig. 5 liegen gegenüber Fig. 4 die beiden als Ringe ausgebildeten Dichtkörper
7 nicht aneinander, sondern sie sind in axialer Richtung durch einen Ringspalt 27
geringfügig voneinander getrennt. Sie können aber auch zwecks gegenseitiger Abstützung
aneinander liegen. In Fig. 5 ist das Rohr 6 am Ausgang der Rohrverbidung 1 mit einer
Kunststoffbeschichtung 28 versehen.
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Die Rohrverbindungen 1 in den Fig. 6 und 7 stimmen im wesentlichen
mit der Rohrverbindung 1 in Fig. 5 überein.
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Ein Unterschied besteht noch darin, daß aus dem Ende des Rohres 6
innerhalb der Rohrverbindung 1 eine mit dem Rohr 6 verbundene Hülse 29 herausragt,
welche im Abstand vom Ende des Rohres 6 einen sich radial erweiternden Ring 30 aufweist,
wobei zwischen dem Ring 30 und dem Ringbund 8 ein manschettenförmig ausgebildeter
Ring des Dichtkörpers 7 eingeklemmt ist. Der in der Zeichnung rechts vom Ringbund
8 ausgebildete Ring des Dichtkörpers 7 wird gegen die Stirnfläche 15 des Gehäuses
3 druckdicht gedrückt. Die rechte wie linke Ausführung der Rohrverbindungen 1 sind
in den Fig. 6 und 7 gleichermaßen ausgebildet. Die sich gegenüberliegenden Ringe
der Dichtkörper 7 weisen einen geringen axialen Abstand zueinander auf. In Fig.
7 ist der zwischen den Rohren 6 ausgebildete Ring des Dichtkörpers 7 einteilig ausgeführt.
Hierdurch wird eine axiale Lagesicherung der Rohre 6 zueinander gewährleistet.
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In Fig. 8 ist jedem Rohr nur ein Dichtkörper 7 zugeordnet, der von
dem Ringbund 16 des Befestigungselements 5 gegen den Ringbund 8 am Rohr 6 gedrückt
wird. Zwischen den Rohren 6 ist ein die Rohre 6 auf Abstand haltendes Dichtpaket
31 angeordnet, das ein Anpressen des Ringes des Dichtkörpers 7 an dem Ringbund 8
gewährleistet. Der Ring des Dichtkörpers 7 ist hierbei so bemessen, daß sowohl eine
in axialer Richtung als auch in radialer Richtung auf das Rohr 6 einwirkende Verspannkraft
erzielt wird, wodurch eine druckdichte Verbindung zwischen dem Gehäuse 3 und dem
Rohr 6 hergestellt wird.
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In den Fig. 9 und 11 erweitert sich das Rohr 6 im Bereich der Rohrverbindung
1 zu einem zylindrischen Topf, der gegenüber der Rohrverbindung 1 gedichtet ist.
Hierbei dient als Dichtkörper 7 eine ringförmige Hülse, die von der Überwurfmutter
5 gegen eine in der Bohrung 2 kegelig verlaufende Dichtfläche 32 gedrückt wird.
Dabei verjüngt sich die Dichtfläche 32 zum Ende des Rohres 6 hin. Der topfförmige
Abschnitt des Rohres 6 weist zu beiden Seiten Begrenzungsflächen 33,34 auf, zwischen
denen im Inneren des Rohres 6 in Fig. 9 ein Profilschlauch 34 und in Fig.
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11 eine zylindrisch ausgebildete Filternetzpatrone 35 angeordnet ist.
Bei der axialen Verschiebung des Dichtkörpers 7 gegen die Dichtfläche 32 wird der
hülsenförmig ausgebildete Abschnitt 37 radial nach innen gegen die Oberfläche des
Rohres 6 dichtend gepreßt.
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In Fig. 10 steht die Uberwurfinutter 5 in Gewindeeingriff mit einer
im Gehäuse 3 eingeschraubten Mutter 38. Die Mutter 38 bildet also ein Teil des Gehäuses
3. In der
Bohrung 2 des Gehäuses 3 ist eine zylindrische Kammer
39 ausgebildet, in der ein zur Herstellung eines Labyrinths eingeschlossener Körper
40 angeordnet ist. Der Körper 40 weist in Längsrichtung axial verlaufender Kanäle
41 auf, die an den Stirnflächen 42,43 des Körpers 40 in Querrillen 44 übergehen.
Am Übergang des Rohres 6 zur Kammer 39 ist der Kanal mit einem Siebeinsatz 45 versehen.
Durch die Kanäle 41, die Querrillen 44 und den Siebeinsatz 45 wird eine Schalldämpfung
bei durchlaufendem Druckmittel an der Rohrverbindung 1 erreicht.
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In Fig. 12 ist am linken Abschnitt eine handelsübliche Rohrverbindung
1 dargestellt. Das aus der Rohrverbindung 1 in der Zeichnung nach rechts herausragende
Rohr 6 endet mit einem sich radial erweiternden Ringbund 46.
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Konzentrisch zu dem Rohr 6 verläuft in geringem Abstand ein Rohr 47,
das an seinem dem Ringbund 46 zugewandten Ende einen Ringbund 48 aufweist. Im Bereich
der Ringbunde 46,48 erstreckt sich über die Rohre 6,47 ein weiteres Rohrstück 49,
das zu beiden Seiten der Ringbunde 46,48 an seinen Enden je einen radial auf die
Rohre 6 bzw. 47 gerichteten Ringbund 50,51 aufweist. Zwischen den Ringbunden 50
und 46 sowie den Ringbunden 48,51 wird je ein Ringraum 52 bzw. 53 gebildet, in dem
je ein Dichtungsring 54,55 eingespannt ist. Jeder Dichtungsring 54,55 weist an seiner
inneren und äußeren Mantelfläche ringförmige Einschnürungen 56,57 bzw. 58,59 auf.
Die Einschnürungen 56,57 bzw. 58,59 wiederholen sich auf der Länge der Dichtungsringe
54,55 und dienen als elastischer Axialausgleich der Rohre 6 und 47. Beim Druckaufbau
in dem Rohrsystem erhöht sich hierbei die Dichtwirkung dieser Rohrverbindung 1.
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In Fig. 13 besteht die Rohrverbindung 1 aus einer Flanschbefestigung
mit am Umfang verteilten Gewindestiften 60 und Muttern 61, die über ein Druckstück
62 und eine Lochscheibe 63 den Ringbund 8 gegen das Gehäuse 3 drücken.
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Zwischen dem Ringbund 8 und dem Gehäuse 3 ist zur Schallabsorbierung
eine Dichtung 64 angeordnet. Das Druckstück 62 und die Lochscheibe 63 sind ebenfalls
gegenüber den Gewindestiften 60 durch Dichtelemente 65 schallisoliert.