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DE1648706B2 - Vorrichtung fuer einen amplitudenbegrenzten schwingsaitenoszillator in einer akustischen kraftmesszelle - Google Patents

Vorrichtung fuer einen amplitudenbegrenzten schwingsaitenoszillator in einer akustischen kraftmesszelle

Info

Publication number
DE1648706B2
DE1648706B2 DE19671648706 DE1648706A DE1648706B2 DE 1648706 B2 DE1648706 B2 DE 1648706B2 DE 19671648706 DE19671648706 DE 19671648706 DE 1648706 A DE1648706 A DE 1648706A DE 1648706 B2 DE1648706 B2 DE 1648706B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
string
vibrating string
coil
pole
amplitude
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19671648706
Other languages
English (en)
Other versions
DE1648706C3 (de
DE1648706A1 (de
Inventor
Klaus Dr 7500 Karlsruhe Horn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG filed Critical Siemens AG
Publication of DE1648706A1 publication Critical patent/DE1648706A1/de
Publication of DE1648706B2 publication Critical patent/DE1648706B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1648706C3 publication Critical patent/DE1648706C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L1/00Measuring force or stress, in general
    • G01L1/10Measuring force or stress, in general by measuring variations of frequency of stressed vibrating elements, e.g. of stressed strings

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung für einen ampln^denbegrenzten Schwingsaitenoszillator in einer akustischen Kraftrraßzelle mit einer eine Erregerspule und eine Pückkoppelspule magnetomechanisch koppelnden Schwin saite. Bei solchen akustischen Kraftmeßzellen wird eine Saite in Schwingungen versetzt. Um die Frequenz dieser Schwingungen messen zu können, wird eine Oszillatorschaltung mit Erreger- und Rückkoppelspule verwendet. Die magnetisierbare Saite induziert eine Wechselspannung in den Spulen, die die gleiche Frequenz wie die Saitenbewegung hat.
Es wird nun verlangt, daß mit solchen Oszillatorschaltungen die Wechselspannung möglichst klirrfaktorarm und amplitudenstabil unabhängig von der Speisespannung gewonnen wird. Voraussetzung dafür sind wirksame Amplitudenbegrenzer, die bei den bekannten Anordnungen entweder aufwendig sind oder den an die Meßgenauigkeit gestellten Anforderungen nicht genügen.
Die obenerwähnte, der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird bei einer eingangs genannten Vorrichtung gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß Magnetjoche der Erreger- und Rückkoppelspule symmetrisch zur Schwingsaite einander gegenüberliegen und die durch beide Schenkel jedes der Magnetjoche verlaufenden Symmetrieebenen senkrecht aufeinanderstehen, daß die Polschuhe der Rückkoppelspule zu Gabeln, zwischen deren Zinken die Saite beim Auslenkvorgang schwingt, geformt sind und daß mit zunehmender Auslenkung die Gabeln des Polschuhs eine gegen Null gehende Auslenkkraft aufweisen.
Die Erreger- und die Rückkoppelspule werden also so angeordnet, daß sich die von der Vormagnetisierung der beiden Spulenjoche herrührenden magnetischen Auslenkkräfte an der Saite, die aus magnetisierbarem Material, z. B. Stahl, besteht, kompensieren. Außerdem liegen die Erreger- und Rückkoppelspule so, daß sich die Magnetflüsse, welche jeweils von Pol zu Pol des dazugehörigen Spulenjochs reichen, in der Saite senkrecht durchsetzen und so eine direkte induktive Kopplung vermeiden. Der Magnetfluß der Erregerspule durchsetzt die Saite senkrecht zu ihrer Längsachse, während der Magnetfluß der Rückkoppelspule der Längsachse der Saite gleichgerichtet ist.
Die Polschuhe der Rückkoppelspule sind als Gabeln ausgebildet. Mit zunehmender Auslenkung der Saite wird von der Erregerspule auf die Saite eine kleinere, gegen Null strebende Auslenkkraft ausgeübt. Die Gabelzinken sind nämlich derart geformt, daß das Magnetfeld, welches von den Zinken zur Saite reicht, immer homogener wird, je weiter die Saite in den Raum zwischen den Gabelzinken eindringt. Die Auslenkkraft wird somit immer geringer.
Auch das Magnetjoch der Erregerspule selbst ist derart gabelförmig ausgebildet, so daß auch hier die magnetische Auslenkkraft auf die Saite je nach Lage der Saite variiert. Die gabelförmigen Ausbildungen der Polschuhe der Rückkoppel- bzw. des Magnetjoches der Erregerspule haben außerdem den Vorteil, daß auch bei noch so großer Auslenkung ein Anschlagen der Saiten an die Polschuhe vermieden wird.
Die Erfindung wird an Hand der F i g. 1 bis 4, die ein Ausführungs*'eispiel darstellen, näher erläutert.
In F i g. 1 wird die Lage der Erregerspule E zur Rückkoppelspuie R in bezug auf die Saite 5a gezeigt. Die Saite Sa ist beidseitig eingespannt und kann in Schwingungen versetzt werden. Die Magnetjoche M1 und M2 sind U- bzw. gabelförmig ausgebildet und stehen um 90° zueinander verdreht. Die durch beide Schenkel jeder der Magnetjoche M1 und M2 verlaufenden Symmetrieebenen stehen senkrecht aufeinander. Der Magnetfluß des Magnetjoches Mx durchdringt die Saite Sa senkrecht zur Achsenrichtung, also senkrecht zur Figurenebene, und der Magnetfluß des Magnetjoches M., durchsetzt Q.e Saite 5a in axialer Richtung vom Nordpol N zum Südpol S, also in der Figurenebene.
In F i g. 2 ist die Erregerspule E mit Magnetjoch M1 dargestellt. Die Magnetfeldlinien gehen vom Nordpol N des Magnetjoches M1 aus, durchdringen die Saite 5a und treten im Südpol 5 wieder ein. Zwischen den Polschuhen ist die Saite Sa in zwei Stellungen gezeigt. Da das Erregerspulenjoch vormagnetisiert ist, wirkt auf die Saite Sa in der Stellung 1 eine magnetische Kraft, die die Saite 5a zwischen die Polschuhe des Magnetjoches M1 zieht. Dabei wird das magnetische Feld, wie oben schon erwähnt, im Polschuhluftraum immer homogener, und damit wirkt auf die Saite 5a eine immer kleiner werdende Kraft. In Stellung 2 wird die Saite Sa nicht mehr weiter von dem Magnetfeld ausgelenkt.
F i g. 3 stellt den Südpol 5 des Magnetjoches M2 dar. Der Noidpol N ist abgeschnitten, so daß die Wicklungen der Rückkoppelspule R sichtbar sind. Der Südpol S und auch der Nordpol N sind zu Gabeln geformt, zwischen deren Zinken Z1 und Z2 die Saite Sa, im Schnitt gezeichnet, schwingen kann. Die Magnetfeldlinien dringen am Nordpol N in die Saite Sa ein, durchlaufen sie in axialer Richtung und treten im Bereich des Südpols allseitig wieder aus, um in die Zinken Z1 und Z2 des Südpols S einzudringen. Außerdem wird, wie bei der Ausbildung des Magnetjoches M1 nach F i g. 2, eine Homogenisierung des Magnetfeldes im Polschuhluftraum zwischen den Zin ken Z1 und Z2 der Polschuhgabeln erreicht, je mehr
die Saite 5α ausgeleckt ist. Erreger- und Rückkoppelspule E und R sind damit, wie gewünscht, induktivvollständig entkoppelt. Dagegen heben sich bei geeigneter Dimensionierung der Vorrichtung die Auslenkkräfte der vormagnetisierten Magnetjoche Λ/, und M... die auf die Saite Sa einwirken, gegenseitig in der Ruhelage der Saite Sa auf.
Ein Anwendungsbeispiel dieser Vorrichtung ist in F i g. 4 aufgezeichnet. Die Erregerspule E und die Rückkoppelspule R liegen in einem elektrischen Schaltkreis mit einem Transistor T od. dgl. Eine Speisespannung Usp ist an den Kollektor und über die Erregerspule F. an den Emitter des Transistors T angelegt. Die Rückkoppelspule R liegt zwischen Emitterabgriff A und Basis B. Eine Spannung U wird zwischen dem positiven Pol der Speisespannung UfP und dem Emitterabgriff A abgegriffen. Die Saite Sa ist am. einen Ende C fest und am anderen Ende D beweglich angebracht. Sie kann in Schwingungen versetzt weiden und koppelt magneto-mechanisch die Erregerspule E und die Rückkoppelspule R des dargestellten Transistor-Oszillatorkreises. Die abgegriffene Spannung U ist sinusförmig mit einer Frequenz, die der Schwingfrequenz der Saite Sa entspricht. Wird nun die Länge der Saite Sa verändert, z. B. durch Variation des Endes D in der gezeichneten Pfeilr';htung, so verändert sich die Schwingfrequenz der Saite Sa. Genauso ändert sich aber die Frequenz der abgegriffenen Spannung U, so daß mit dieser Methode eine Messung der Frequenzänderung der Saitenschwingung ermöglicht ist. Da die Längenänderung einer Saite 5a proportional zur auf sie einwirkenden Transversalkraft ist bzw. in einem mathematischphysikalischen Zusammenhang zu ihr steht, hat man somit ein Mittel, diese Transversalkraft aus der Frequenzänderung der Spannung U zu ermitteln.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung für einen amplitudenbegrenzten Schwingsaitenoszillator in einer akustischen Kraftmeßzelle mit einer eine Erregerspule und eine Rückkoppelspule magneto-mechanisch koppelnden Schwingsaite, dadurch gekennzeichnet, daß Magnetjoche (/VZ1 und M.,) der Erregerund Rückkoppelspule (E und R) symmetrisch zur Schwingsaite (Sa) einander gegenüberliegen und die durch beide Schenkel jedes der Magnetjoche (Ai1 und M2) verlaufenden Symmetrieebenen senkrecht aufeinanderstellen, daß die Polschuhe der Rückkoppelspule (E) zu Gabeln, zwischen deren Zinken (Z1 und Z.,) die Saite (Sa) beim Auslenkvorgang schwingt, geformt sind und daß mit zunehmender Auslenkung die Gabeln des Polschuhs J,ne gegen Null gehende Auslenkkraft aufweisen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingsaite (5a) aus magnetisierbarem Material besteht.
DE19671648706 1967-10-27 1967-10-27 Vorrichtung für einen amplitudenbegrenzten Schwingsaitenoszillator in einer akustischen Kraftmeßzelle Expired DE1648706C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES0112591 1967-10-27

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1648706A1 DE1648706A1 (de) 1971-08-05
DE1648706B2 true DE1648706B2 (de) 1973-08-30
DE1648706C3 DE1648706C3 (de) 1974-04-04

Family

ID=7531889

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19671648706 Expired DE1648706C3 (de) 1967-10-27 1967-10-27 Vorrichtung für einen amplitudenbegrenzten Schwingsaitenoszillator in einer akustischen Kraftmeßzelle

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Country Link
DE (1) DE1648706C3 (de)

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Publication number Publication date
DE1648706C3 (de) 1974-04-04
DE1648706A1 (de) 1971-08-05

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