DE1646752A1 - Halbleitende Bauelemente - Google Patents
Halbleitende BauelementeInfo
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Description
IiLEGTKIC IHDÜSTEIAL CO., LTD.
Osaka, Japan
Me 3rfindung bezieht sich auf halbleitende Bauelemente
und insbesondere auf solche hοIbIeitenden Bauelemente, die elektrische
V/ideratände mit ausgezeichneten Eigenschaften darstellen.
Die Erfindung hat zur Aufgabe, halbleifcende Bauelemente
zu schaffen, die aus einem glasartigen Material und aus einem oder mehreren Halbleitermaterialien bestehen und im Halbleiterbereich
einen Gh;n»chßn V/iderntand aufweisen, dem ein spezifischer Vftderstand
von lO^bic It) Ohmzontimeter zugrunde liegt.
Weiterhin hat die Erfindung zur Aufgabe, ein zweckgerechte3
Verfahren zur Herstellung der vorbezeiohneten halbleitenden Bauelemente
zu schaff ei·.
Die nfich dem ijtand der Technik bekannten leitenden Gläser,
die au η einem Gfjmirjoh uines glaoartigon Materials mit einem Metall-
109815/1583 bad original
pulver bestehen, werden hergestellt, um Gläser zu erhalten, die hinsichtlich
ihres spezifischen Widerstandes einem Leiter sehr nahekommen
oder jedenfalls doch so nahe wie mög\Licn kommen, oder aber um
halbleitende Gläser mit einem gerichteten spezifischen 7/iderstand
zj. erhalten, deren spezifischer Widerstand sich in der Größenordnii-ng
von 10 bis 10 Ohmzentimeter bewegt und damit im Halbleiterbereich
liegt, von einem elektrischen Feld jedoch nicht beeinflußt wird. Bei der Herstellung der bekannten halbleitenden Gläser müssen
umständliche Torsichtsmaßnahmen getroffen werden, um eine geeignete
Arbeitsatmosphäre zu gewährleisten, damit einem Oxydieren des Iletallpulvers
oder sonstigen, durch die hohen Temperaturen während des
■fc-etuis
vor gang s bedingten Abbauerscheinungen vorgebeugt werden kann..
Da die Metalle außerdem ganz allgemein in hohem Maße mechanisch widerstandsfähig sind, so lassen sie sich beim gegenwärtigen Stand
der Zerkleinerungs- oder Körnungstechnik nur äußerst schwer über
eine gewisse Grenze hinaus pulverisieren. Auch bereitet es bei den
bekannten leitenden Gläsern große Schwierigkeiten, einen vorbestimmten Wert des spezifischen Y/iderstandes genau einzuhalten, da der
spezifische Widerstand der Metalle an sich recht gering ist-."
Eine andere Gruppe halbleitender Bauelemente umfaßt diejenigen,bei
denen in ein organisches Harz oder einen Kunststoff ein leitendes Pulver eingebettet ist, wobei das erste als Bindemittel
für die Teilchen des letztgenannten dient. Solche Anordnungen
haben indessen infolge des unvollkommenen Kontakts zwischen den
leitenden Partikeln und dem Bindemittel und des Randschichtzustands
der leitenden Partikel eine at nichtlineare Spannungs-Strom-Kennlinie.
Bei Anordnungen dieser Art wird daher der erwünschte spezifische Ohmaohe Widerstand nicht erhalten. Auch wird durch don Temperaturanstieg
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peraturanstieg, der durch einen auf die Mchtlinearität des Widerstandes
zurückzuführenden "überstrom hervorgerufen wird, das als
Bindemittel dienende Harz, das ja nur eine geringe Wärmebeständigkeit
aufweist, abgebaut, wodurch die Lebensdauer des betreffenden Bauelements verkürzt wird. .
Gemäß der Erfindung werden neuartige halbleitende Bauelemente,
die gegen äußere Einflüsse sehr beständig sind und einen spezifischen Ohmschen Widerstand im Halbleiterbereich (lÜJ bis 10
Ohmzentimeter) aufweisen, dadurch erhalten, daß man als halbleitendes
LIaterial ein pulverisiertes Ketalloxyd verwendet, das bei beträchtlich
hoher Temperatur in einer atmosphärischen Umgebung beständig
ist und das verhältnismäßig leicht pulverisiert werden kann.
Die ürfinc.ung soll nun anhand der beigegebenen Zeichnungen
eingehend erläutert werden. In den Zeichnungen seigenj
Figur 1 eine Schnittansieht eines die Erfindung verkörpernden
halbleitenden Bauelements;
Figur 2 ein Diagramm der Strom-Spannungs-Kennlinie des in Figur 1 wiedergegebenen halbleitenden Bauelements»
Figur 3 eine Schnitt an sieht einer weiteren, die. Erfindung
verkörpernden Anordnung*
Figur 4 eine Oberansicht einer weiteren, die Erfindung
verkörpernder. Anordnung;
Figur 5 eine Schnittansieht noch einer weiteren, die
Erfindung verkörpernden Anordnung; .
Figur 6 ein Diagramm"der Strom-Spannungs-Kennlinie des
in Figur 5 wiedergegebenen Bauelements»
Fi.jur 7 eine Gchnit tan sieht einer weiteren, die Erfin-
.10 9 8 15/1583...
■ . ' " ' dung
dung verkörpernden Anordnung* und
Figur 8 eine ,Oberansicht einer weiteren, die Erfindung
verkörpernden Anordnung.
Es sei zunächst auf Figur 1 Bezug genommen. Partikel einer
Substanz 103, bei der es sich um gepulvertes Zinndioxyd (SnO9) handelt,
sind= als halbleitendes Material in ein glasartiges Bindemittel 102 eingebettet. Diese halbleitende Schicht wird in der V/eise
ausgeformt, daß man das Gemenge des halbleitenden Materials 103 mit
' dem aus einem glasartigen Pulver bestehenden Material auf die Oberfläche
einer Eisenblechplatte 104 aufbringt und dann durch Erhitzen
trocknet. Die glasierbare Eisenblechplatte 104 dient gleichzeitig als Elektrode und als hitzebeständige Substratfläche. Eine aus einem
elektrisch leitenden Überzug bestehende Elektrode 101 ist auf die vorerwähnte halbleitende Schicht aufgebracht.
Im nachfolgenden soll beispielartig der Herstellungsgang
für die vorbeschriebene, die Erfindung verkörpernde Anordnung erläutert
werden. Die Zusammensetzung des aus einem pulverisierten Frittenmaterial
(nachstehend mit A bezeichnet) als Bindemittel sowie aus gepulvertem Zinndioxyd (nachstehend mit B bezeichnet) als dem
halbleitenden Material bestehenden Gemenges geht aus der folgenden Aufstellung hervor: ■
Material Volumprozent'
gepulvertes Frittenmateriali A 85
gepulvertes SnO2ϊ Β 15
Der Prozentanteil des Metalloxyds kann je nach dem erwünschten
Wert des spezifischen Widerstands in dem Bereich von 10 bis 35 Prozent schwanken. Die durchschnittliche Korngröße von A
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■ BAD ORIGINAL
"belauft sich vorzugsweise auf etwa 1 Mikron und die von B auf
qtono c tr α 5 Ilikron. Eine Korngröße, die darüber hinausgeht, "beeinträchtigt die Dispersionsfähigkeit der Partikel und führt zu Schwierigkeiten in der Ausbildung der Schicht, da die Schicht in diesem
Fall porös wird» Andererseits ist eine geringere Korngröße erwünscht,
da hierdurch die Dispersionsfähigkeit verbessert, ein stabileres
elektrisches Widerstandsverhalten erzielt und die Ausformung erleichtert wird. Es ist jedoch darauf zu achten, daß die Bedingung· eingehalten
wird, die Korngröße von A kleiner zu wählen als die von B.
Falls nämlich die Korngröße von. Ä großer ist als die Von B, so bedekken
sich die Partikel des Frittenmaterials mit Metalloxydpartikeln
und können sich nicht mehr gegenseitig berühren« Es kommt daher beim
Erhitzen dann nicht zur Bildung einer zusammenhängenden Schicht.
Als nächstes werden die in diesem Verhältnis zusammengebrachten
Pulver A und B in einem geeigneten M. sch» oder Mhrgerät
gründlich durchgemischt» Im Rahmen dieses Ausführungsbeispiels wurde
dagßemenge von A und B, dem noch eine flüchtige flüssigkeit wie beispielsweise
Diacetonalkohol oder eine äquivalente Menge Octylalkohol
zugeset&t war, in einer Kugelmühle zwölf Stunden durchgemengt. Als
geeignete Zeitspanne für diesen Durchmengungsvorgang kommt ein halber
bis ein voller Tag in Betracht. Bei einer kürzeren Zeitdauer sind die Partikel nicht genügend dispergiert, während sich bei einer
längeren Zeitspanne die Unterschiede zwischen der Korngröße von A
und der von B verwischen, so daß dann die Bedingung nicht mehr eingehalten
ist, daß die Korngröße der Substanz A größer sei als die von B. Dae in dieser Weise durchgemengte und dispergierte Pulver befindet
3ich im.wesentlichen in;einem solartigen Zustand, wobei die
Flüssigkeit als Diapernionsmittel dient. Das Gemenge wird nach dem
- Seidonrasterverfahron
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. BADORiQINAL
- 6 - J646752
Seidenrasterverfahren auf die Oberfläche des hitzebeständigen Substrats aufgebracht, wobei diese Verfahrensweise zwar eine bevorzugte
Methode des Aufbringen der Substanz darstellt, dieser Umstand jedoch nicht in einem die Erfindung einschränkenden Sinn aufzufassen
iat. Zweck des Srhitzens ist es, die Teilchen des glasartigen Bindemittels
miteinander zu verschmelzen, ohne dabei aber die Partikel des Metalloxyds in dem glasartigen Material zu lösen, und ferner zu
bewirken, daß das Bindemittel unter Ausbildung einer Schicht mit glatter Oberfläche an dem Substrat festhaftet. In dieser Weise gehen
die Metalloxydpartikel immerhin wenigstens an ihrer Oberfläche in eine feste Lösung in dem glasartigen Bindemittel ein, wodurch die
Hand schichtwirkung der Oberflächen der Me tall oxydp artikel verringert
wird» Bies verbessert den elektrischen Eontakt zwischen dem Bindemittel
und dem halbleitenden Material und verleiht der Schicht einen einheitlichen spezifischen Ohmschen Widerstand. Eine möglichst niedrige
Erhitzungstemperatur wird bevorzugt. Semgemäß ist ein Frittenmaterial
zu wählen, das schon bei einer niedrigen Temperatur minder
zähflüssig ist, das heißt also ein Frittenmaterial. das einen niedrigen Erweichungspunkt besitzt. Aue der nachstehenden Tabelle 1
geht die Zusammensetzung des im Hahnen dieses Ausführungsbeispiels
benutzten glasartigen Materials hervor»
| Bestandteile | Gewichtsprozent | Bestandteile | Gewichtsprozent |
| SiO2 | 20,01 | Fa2O | 10,84 |
| B2O5. | 28,58 | K2C | 4,05 |
| ZnO | 18,33 | TiO? | 2,31 |
| BaO | 14,34 | Al2O3 | 0,41 |
| CaO | 0,74 | Fe11O5 | C, 00° |
| MeO | 0,016 | PbO | U,01'? |
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BAD ORIGINAL
-7- ' 16Λ67b2
Der Erweichungspunkt dieses Prittenraaterials lag "bei etwa
600 Ms 64O0G. Als Substrat wurde eine Eisenblechplatte von annähernd
dem gleichen Färmeausdehnungskoeffizienten wie das glasartige _
Sindemittel benutzt. Das Erhitzen konnte ohne Schwierigkeiten in
einem elektrischen Ofen vorgenommen werden. Dies bedeutet also, daß der Aufheizvorgang in normaler Raumatmosphäre stattfinden kann,
ohne daß besondere Maßnahmen erforderlich wären, da das als halbleitendes Material benutzte Zinndioxyd (SnO2) bei Temperaturen um
6400C an der Luft sehr beständig ist und.da das verwendete Substrat
den gleichen Wärmeausdehnungslcoeffizienten hat wie das glasartige
Material. Das solartige Gemenge von A und B wird auf das Substrat aufgebracht und binnen einer Zeitspanne von etwa 20 Minuten nach "~
dem Einlegen in einen elektrischen Ofen auf 650 C erhitzt, wobei
die flüssige Komponente verdampft und das Pulvergemenge auf dem Substrat zurückbleibt. Das auf das Substrat aufgebrachte Gemenge
wird etwa fünf Minuten auf dieser Temperatur (65Ο C) gehalten,
woran eine Kühlzeit von etwa 20 Minuten Dauer anschließt, nach welcher
der gesamte Arbeitsgang beendet ist. Falls zum Aussieben des Pulvers mit einer Korngröße von etwa 1 Mikron ein Seidenraster mit
150 Maschen je Zoll {130 mesh) benutzt wird, kann eine Schicht mit
einer Stärke von etwa 20 Mikron innerhalb eines Aufheizarbeitsgangs ™
ausgeformt werden. Zusätzlich kann noch eine weitere Schicht auf die
bereits ausgeformte Schicht aufgebracht werden, falls dies für bestimmte
Zwecke erwünscht sein sollte. Da das.Glas von beträchtlicher Zähflüssigkeit ist, steht nicht zu befürchten, daß dabei die erste
Schicht des Glases bei der Temperatur von 65O0C während der kurzen
Zeitspanne von 5 Minuten zerfließen oder ihre Stärke ändern könnte.
Figur 2 gibt die Strom-Spannungs-Kennlinie der so gebildeten halbleitenden
Schicht wieder, wobei die Gleichspannung über die Elektro-
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BAB
den 101 und 104 angelegt ist. Aus der ausgezeichneten Geradlinigkeit der Kennlinie ist zu ersehen, daß;die Schicht einen spezifischen
Ohmschen XIi der stand aufweist. Diese Schicht bat eine Strombelastbarkeit
von beträchtlicher Höhe und ist ohne weiteres hitzebeständig. ■ a · .
Figur 3 zeigt eine andere, die Erfindung verkörpernde
Anordnung, bei der statt des Zinndioxyds des vor auf gegangenen Ausführungsbeispiels
Titandioxyd (TiO2) Verwendung findet. In der Darstellung
der Figur 3 handelt es sich bei dem Bindemittel 301 um ein
glasartiges Material mit einem Erweichungspunkt von 55° bis 580 C,
in dem das gepulverte TiO„ dispergiert ist. Transparente Elektroden
303 und 304 sind voneinander getrennt auf einem Glassubstrat
vorgesehen, dessen Erweichungspunkt sich auf 680 bis 700°C beläuft.
Eine aus dem Bindemittel 301 und den Partikeln der halbleitenden Substanz 302-bestehende halblsitende Schicht ist über den Elektroden
und über dem Substrat einschließlich des Zwischenraums zwischen
den beiden Elektroden ausgeformt. Die. in Figur 1 dargestellte Ausführungsform
ist als Y/xderstand in Richtung der Schichtstärke gedacht,
wohingegen bei der Ausführungsform gemäß Figur 3 der elektrische Strom in der Betrachtungsrichtung der Figur in seitlicher
Richtung fließen soll. Ein weiteres Merkmal dieser Ausführungsform ist es, daß die glasartige Schicht auf der Oberfläche eines Glases
oder eines glasartigen Substrats ausgeformt ist. Die Verfahrensweise
bei der Herstellung dieses Bauelements und die Erfordernisse hinsichtlich
der Korngröße sind die gleichen wie bei der voraufgegah- =
genen Ausführungsform.
-Was das Substrat anlangt, so kommen als Materialien hierfür
bei dem erstbeschriebenen Ausführungsböispiel nur Eisenblech-
: 109815/ 1583 ...
i'-:., Λ-ι,Λν*··. BAD ORIGINAL
platten, keramische oder ähnliche Materialien in Betracht, während
in Rahmen des letzten Ausführungsbeispiels auch Glas verwendbar ist.
Zwei Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit ein Glas als Substrat
Verwendung finden kann. Die eine davon ist die, daß der Erweichungspunkt des Bindemittels niedriger sei als der des Substrats.
Dies ist eine wesentliche Vorbedingung, da die Ausformung unmöglich
ist, falls das Substrat beim Erhitzen eher erweicht als das Bindemittel.
Die andere Voraussetzung betrifft den kubischen Ausdehnungskoeffizienten
des Sub.strats, der annähernd gleich dem des glasartigen Bindemittels sein muß.FaIIs nämlich die Ausdehnungskoeffizienten
beider Materialien wesentlich voneinander differieren, "so bilden sich in dem Substrat infolge der beim Abkühlen auftretenden Spannungskräfte Risse oder zumindest verlieren die Elektroden 303 und
304 infolge der verfomienden mechanischen Spannung'ihre Leitfähig-*
keit. In Tabelle 2 ,sind die kubischen Ausdehnungskoeffizienten und
die Erweichung spunk te des im Rahmen dieses Ausführungsbeispiels
verwendeten Bindemittels und Substrats aufgeführt.
Ausdehnungskoeffizient Erweichungspunkt
Bindemittel 2?0 χ 10 annähernd 58O0C-
Tafelglas (Substrat) (270 - 300) X ΙΟ"7 650 - 700°C
Bei diesem Ausführungsbeispiel wurde auf 63O0C erhitzt.
Die transparenten Elektroden*303 und 304 verlieren beim Erhitzen
ihre Leitfähigkeit nicht.
Figur 4 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung,
bei der das Bauelement eine Form hat, wie sie sich für ein Potentiometer-
eignet . Transparente Elektroden 4OI und 402 sind auf einem
* Giesfi-'slek troden) 1 η 9 8 1 5 / 1 5 8 3 Mtzebeständigen
- ίο - 1648752
hitzebeständigen (aus Glas oder Keramikmaterial bestehenden) Substrat 403 ausgeformt. Die halbleitende Schient 404» idie aus einem
ein gepulvertes Metalloxyd enthaltenden Bindemittel "besteht, ist
auf das Substrat und auf die Elektroden aufgebrachtln
den die Erfindung verkörpernden Anordnungen kommt als nalbleitendes Material nicht etwa nur Zinndioxyd (SnO2) oder Titaridioxyd
(TiOp) in Betracht, wie es in den obigen üusführungsformen
Verwendung fand, sondern es kann sich hierbei auch um ein anderes
halbleitendes Metalloxyd handeln, so beispielsweise um ^Qy Sb3Cv,
CrpO,, Fe2O,, YO1. oder Bi2O, sowie um lüschungen zweier beliebiger
^ oder mehrerer dieser Oxyde.
Es bedarf keiner besonderen Hervorhebung, daß die Erfindung nicht auf die vorbeschriebenen Ausführungsformen beschränkt
ist, sondern gleichfalls auch in mannigfaltig abgeänderten Anordnungen verkörpert ,sein kann, wie sie der jeweilige Verwendungszweck
erfordert.
Wie im obigen bereits dargelegt wurde, werden durch die Erfindung halbleitende Bauelemente geschaffen, bei denen die Teilchen
eines halbleitenden Metalloxyds in ein glasartiges Bindemittel eingebettet sind. Dank der Tatsache, daß es sich bei derjenigen
Stoff komponente, die dem Bauelement das Leitvermögen vermittelt, um
ein Metalloxyd handelt, weist dieses Bauelement eine hohe väderstandsfähigkeit
bei starker Beanspruchung durch äußere Einflüsse auf und ist gegen Umgebungstemperaturen von beträchtlicher Höhe beständig,
so daß auch bei der Herstellung keine komplizierten und aufwendigen Betriebseinricntungen oder besonderen Maßnahmen erforderlich sind. Somit werden im Rahmen der Erfindung halbleitende Bauelemente
mit einem Ohmschen Widerstand, dem ein spezifischer Wider-"
10 9 815/1583
w ^. Λ;)ί 4 j ^ BAD ORIGINAL
16467S2
stand im Halbleiterbereich (nämlich in dem Bereich von IO^ bis 10
Ohmzentimeter) zugrundeliegt, geschaffen, wobei der im Einzelfall
erhaltene spezifische Widerstand vom relativen Volumenanteil des Metalloxyds gegenüber dem Bindemittel abhängt.
Auf eine kurze Formel gebracht, lassen sich die erfindüngsgemäßen
halbleitenden Bauelemente leicht nach einem Verfahren
herstellen, dessen einzelne Verfalirensschritte die folgenden sind: ein Verfahrensschritt, bei dem ein gepulvertes Glas mit einer durchschnittlichen
Korngröße von weniger als 1 Mikron mit einem gepulverten halbleitenden Hetalloxyd gemischt wird, dessen durchschnittliche
Korngröße weniger als 5 Mikron beträgt, jedoch größer ist als die des Glases, wobei der Mengenanteil des lletalloxyds ffaganfihpr
dem dee Slaceo sich auf 10 bis 35 Volumprozent beläuft und wobei
die Mischung zusammen mit einem Zusatz in Form einer flüchtigen
Flüssigkeit bis zum Erreichen eines solartigen Zustandes durchgerührt wird; ein Verfahrensschritt, bei dem diese Mischung in Form
einer Schicht auf die Oberfläche eines hitzebeständigen Substrats
aufgebracht wird, dessen Schmelz- oder Erweichungspunkt höher liegt als der Erweichungspunkt des Glases; und ein Verfahrensschritt, bei
dem diese Schicht der Mischung auf eine Temperatur erhitzt wird,
die höher liegt als der Erweichungspunkt des Glases, jedoch niedriger
als der Schmelz- oder Erweichungspunkt des hitzebeständigen Substrats. Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren kann das Erhitzen
in Raumatmosphäre vorgenommen werden, ohne daß besondere Vorsichtsmaßnahmen hinsichtlich der äußeren Bedingungen zu treffen wären.
Auch wird, bewirkt durch die Tatsache, daß die Korngröße des Glaspulvers
kleiner gewählt ist als die des Ketalloxydpulvers, eine
glatte und fest abgebundene Schicht erhalten. Der Umstand, daß die
Korngröße des Glases und des ll<*talloxydöulvers kleiner als 1 Hikron
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be ziehungswei se ; ■" BAD ORIGINAL
beziehungsweise JMikron ist, verhindert, daß die Schicht porös wird
und gewährleistet ein hinreichendes Dispergieren der Metalloxydpartikel
in dem als Bindemittel dienenden Glas, wodurch also die Herstellung von Widerständen mit einheitlichen und gleichbleibenden
Eigenschaften ermöglicht und gleichzeitig die Schichtausbildung sehr erleichtert wird. Mithin können in sehr einfacher Weise halbleitende
Bauelemente mit einem spezifischen Widerstand im Halbleiterbereich (Kr bis 10 Ohmzentimeter) hergestellt werden.
Die erfindungsgemäßen halbleitenden Bauelemente sind selbst
bei Temperaturen von beträchtlicher Höhe beständig und gegen Feuchtigkeit
und sonstige äußere Einflüsse sehr widerstandsfähig.
Im folgenden soll im Rahmen weiterer Ausführungsbeispiele
auf einen anderen Aspekt der Erfindung eingegangen werden.
Gemäß diesem Aspekt der Erfindung werden dem vorbeschriebenen
Metalloxydpulver ein gepulvertes Isoliermaterial oder mehrere solcher Isoliermaterialien beigemischt, um das Dispergieren der
Metalloxydpartikel zu erleichtern. Im Eahmen dieser Ausführungsformen
der Erfindung kommt man so zu äußerst haltbaren halbleitenden Bauelementen mit einheitlichen Eigenschaften, die einen Ohmschen
Widerstand im Halbleiterbereich (lO bis 10 Ohmzentimeter) sowie eine
erhöhte dielektrische Festigkeit aufweisen. Hinsichtlich des beizumischenden Isoliermaterials ist lediglich zu fordern, daß es
thermisch beständig sei, da dieses Material nur dazu dient, einem unvollständigen Dispergieren oder einer Fehlverteilung der Uetalloxydpartikel1
vorzubeugen und in keiner Weise zum Leitvermögen des Bauelemats beiträgt. Auch in diesem Fall ist die Korngröße des Glaspulvers
kleiner zu wählen als die des luetalloxydpulvers und auch
als die des Isoliermaterials. Beim Durchmengen, Aufbringen und Er-
1098 15/158 3 ' hitzen
BAD ORIGINAL
!litzen des Pulvers geht man im wesentlichen in gleicherweise vor,
wie dies im voraufgegangenen im Zusammenhang anderer Ausführungsfor-2ien
der Erfindung beschrieben wurde.
Eine Ausführungsform einer solchen, die Erfindung verkörpernden
Anordnung soll nachstehend unter Bezugnahme auf die beigegebenen
Zeichnungen erläutert werden. In der Darstellung der Figur 5 enthalt ein mit der Bezugszahl 102 bezeichnetes glasartiges Bindemittel
als halbleitendes Material Partikel einer gepulverten Masse 103 von Zinndioxyd (SnO ) sowie Partikel einer gepulverten Masse 104? M
bei der es sich um BaTiO, handelt und die beigemischt wird, um das
Dispergieren und Verteilen des halbleitenden Materials 105 zu erleichtern
und um die dielektrische Festigkeitales Bauelements zu erhöhen.
Das aus den Pulvern 1Ö2V, 103 und 104 bestehende Gemenge wird
in Form einer Schicht auf die Oberfläche einer Eisenplatte 105 aufgetragen
und durch Erhitzen getrocknet. Die glasierbare Eisenplatte 105 dient als Elektrode und gleichzeitig als hitzebeständiges Substrat.
Sine aus einem elektrisch leitenden Überzug bestehende Elektrode
101 ist auf die vorerwähnte halbleitende Schicht aufgebracht. Die Zusammensetzung des aus dem gepulverten Frittenmaterial (nachstehend
mit A bezeichnet), aus dem gepulverten Zinndioxyd (im folgenden mit B bezeichnet) und aus dem gepulverten BaTiQ35 (im folgenden
mit G bezeichnet) bestehenden Gemenges geht aus der anschließenden
Aufstellung hervor.
Material · Volumprozent
gepulvertes Frittenmaterial: A ",.= 65
gepulvertes SnO3S B 15
gepulvertes BaTiO' ί C 20
Der
109815/15 8 3 . ;
BAD
' -U- 1_6 46.7 S/2
Der Prozentanteil SmG iaim je nach dem angestrebten v/ert·
des spezifischen Widerstands zugunsten oder zulasten des.Prozentanteils des irittenmaterials in dem Bereich von 10 Ibis 35 Prozent. .
schwanken. Hinsichtlich der Korngrößen von B und G im Yerhältnis zu
'car von A sind die gleichen Vorbedingungen zu erfüllen wie bei den
vorauf gegangenen JLasflihrungsh ei spielen. Auch die Verfahrensweise
heim Mischen und Burchmengen des Geaenges, die Se stand teile des
irittonmaterials und der Erhitaangsvorgang sind hierbei im wesentlichen
die gleichen wie im Bah» en der vorauf gegangenen Ausführungsbeispiele
. Figur 6 zeigt die Strom-Spannungs-Kennlinie der so ausge- =
formten halbleitenden. Schicht, wobei die Gleichspannung über die
Elektroden 101 und 105 angelegt ist. Die Geradliaaigkeit der Kennlinie
zeigt an, daß die Schicht einen Gfamschen V/iderstand aufweist.. Diese
Schicht hat gleichfalls auch eine Strombelastbarfceit von beträchtlicher
Höhe. ■ . .
Figur 7 zeigt eine weitere Ausführungsform, die im wesentlichen
der Anordnung der Hgai J gleicht, wobei allerdings zur Erleichterung
des Msnergierens der !PiO?-Partikel noch gepulvertes
AIpO- hinzugegeben ist. Jm einzelnen-handelt es sich in dienen i'sll
bei dem Bindemittel 301 uia ein glasartiges Material mit eine:ii Srwei- ■
chungspunkt von 550 Ms 58O°G, das als halbleitendes Material 302
gepulvertes TiO2 sowie als Mspersionsmittel 303 gepulvertes Al0O,
enthält. Aus SnO3 bestehende Elektroden 304 und 305 sind in getrennter
Anordnung auf der Oberfläche des Glassubstrats 306 rus:-cforat,.
dessen Erweichungspunkt bei 6®Q bis 7OO°C liegt. Die aus den Pulvern
3OI, 302 und 303 bestehende hallnleitende Schicht füllt auch den Zwischenraum
zwischen den Beiden Elektroden aus. In seinen übrigen baulichen
Merkmalen gleicht diese Aasführungsform im wesentlichen der
unter
109815/1583 ~~7~
unter Bezugnahme auf Figur 3 beschriebenen.
:In Figur 8 ist eine 'weitere, die Erfindung Verkörpernde
Anordnung dargestellt. Diese Anordnung gleicht im wesentlichen der
Ausführungsform der Figur 4, wobei Jedoch dem Gemenge ein Dispersionsmittel
zugesetzt ist. .In der Darstellung der Figur 8 sind auf
dem hitzebeständigen Substrat 403 ( bei dem es sich um keramisches
Material oder uc Glas handeln kann) transparente Elektroden 401 und
402 vorgesehen. "Über dem Substrat und den Elektroden ist dann die
halbleitende Schicht ausgeformt, die mit der Bezugszahl 404 bezeichnet
ist.
Auch bei diesen Ausführungsformen kommt als halbleitendes Material nicht nur Zinndioxyd (SnO2) oder Titandioxyd (TiO2) in Betracht,
sondern es kann sich hierbei, wie im obigen bereits ausgeführt wurde, auch uia ein halbleitendes Metalloxyd wie etwa 7/0,,
SbnO,, Cr0O-, Fe_0,, T^O^oder Bi0O, sowie um beliebige Mischungen
solcher lletalloxyde handeln. Ferner beschränkt sich auch die Auswahl
des Isolier- oder Dispersionsmittels keineswegs nur auf BaTiGL oder
AIpO,, sondern kann auch beliebige andere Stoffe (so beispielsweise
SiOp) einbeziehen, die einen bedeutend höheren Wert des elektrischen
Widerstands als die vorbezeichneten Metalloxide und einen höheren
Schmelzpunkt als das glasartige Bindemittel aufweisen.
Wie im obigen erläutert wurde, werden gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung- halbleitende Bauelemente geschaffen, bei denen
Teilchen eines hEinleitenden lletalloxyds und Teilchen eines Oxyds
mit einem höheren spezifischen Ifflderstand als dem jenes Metalloxyds
in einem glasartigen Bindemittel enthalten sind. Diese Bauelemente
weisen außer den iia Eahmen des ersten'Aspekts der Erfindung im Zusammenhang
mit den vorauf gegangenen Ausführungsformen beschriebenen
1Q98 15/158 3 Merkmalen
- i6 - 1846752
Merkmalen eine erhöhte dielektrische Festigkeit und einen noch einheitlicheren
spezifischen Widerstand auf, was auf die hinreichend
feine Dispersion der halbleitenden Partikel zurückzuführen ist.
Halbleitende Bauelemente dieser Art lassen sich ohne Schwierigkeiten
nach einem Verfahren herstellen, dessen einzelne Terfahrensschritte
die folgenden sind: ein Verfahrensschritt, bei dem ein gepulvertes
Glas mit einer durchschnittlichen florngröße von weniger als
1 Mikron mit einem gepulverten halbleitenden Metalloxyd und mit einem
gepulverten, einen höheren spezifischen Widerstand als das lietalloxyd
aufweisenden Oxyd gemischt wird, wobei die durchschnittlichen Korngrößen des Metalloxyds und jenes einen höheren spezifischen Widerstand
als das Metalloxyd aufweisenden Oxyds kleiner als 5 Mikron, jedoch größer als die des Glases sind, wobei der Anteil des Metalloxyds
gflgen'^fl*- rtxnm^-Λαρ m γ^q r sich auf 10 bis 35 Volumprozent beläuft
und wobei die Mischung zusammen mit einem Zusatz in Form einer flüchtigen
Flüssigkeit bis zum Erreichen eines solartigen ZaStandes durchgerührt
wirdι ein Verfahrensschritt, bei dem diese Mischung in Form
einer Schicht auf die Oberfläche eines hitζebeständigen Substrats
aufgebracht wird, dessen Schmelz- oder Erweichungspunkt höher liegt als der Erweichungspunkt des ölasesi und ein Verfahrensschritt t bei
dem diese Schicht der Mischung auf eine Temperatur erhitzt wird j die
hoher liegt als der Erweichungspunkt des Glases,, jedoch niedriger als
der Schmelz- oder Erweichungsptinkt des hitzebeständigen Substrats.·
Sie durch dieses Verfahren erzielbaren Vorteile sind bereits im Sahmen
des ersteh Aspekts der Erfindung erläutert worden und seien deshalb
hier nicht wiederholt*
, Bat en tan sp rü ehe
Claims (1)
- P a t e η t a η s ρ r ü c h e1. Hallo 1 extsndes Bauelement, dadurch gekennzeichnet, daß Partikel eines gepulverten halbleitenden Metalloxyds (lOj) in einem glasartigen Bindemittel (lO2) dispergiert sind. '■2. Halbleitende.s Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daff.es sich bei dem halbleitenden Ketalloxyd um SnOg-, TiO2, Sb3O^, ?/O„, Cr ?0,, Fe2O7, YpO1- oder Bi9O, oder um mehrere die;ser Stoffe handelt. ' ■" " -J. Verfahren zur Herstellung des im Anspruch 1 beanspruchten halbleiten-den Bauelements, dadurch gekennzeichnet, daß ein Glaspulver mit einem (|pulver eines halbleiteiiden Zetalloxyds, dessen Korngröße größer ist als die Korngröße des Glaspulvers, vermengt 'wird, die Partikel des .etallox~räpulvers in dem Glaspulver gut dispergiert werden und das ü-emenge erhitzt wird. - ■4· Verfahren zur Herstellung des in Anspruch 1 beeinspruchten halbleitenden Bauelements, gekennzeichnet durch einen Verfahrensschritt, bei dem cd η gepulvertes Glas mit einer durchschnittlichen Korngröße von weniger 3.1s 1 Mikron mit einem gepulverten halbleitenden Metalloxyd gemischt wird, dessen durchschnittliche Korngröße weniger als 5 Mi- *kran beträgt, jedoch grüßer ist als die Korngröße des -Glases, wobei der Anteil des He tall oxy ds ^^ΐ""^°τ> λ?™ α,., ff ^l-ic^j; sich auf 10 bis 3!3 Volumprozent beläuft und wobei die Mischung zusammen mit einem Zusatz einer flüchtigen Flüssigkeit bis zum Erreichen eines solartifen Zu ständes durchgerührt wird; einen Verfahrensschritt, bei dem diese Mischung in Form einer Schicht auf die Oberfläche eines hitzebestDidigen Substrata aufgebracht wird, dessen Schmelz- oder Erweichungspunkt höher liegt als der Erweichungspunkt des Glases» undeinen 109815/1583SA©einen Verfahrens schritt', bei dem diese Schicht de r ki schung auf eine Temperatur erhitzt wird, die. höher liegt als der Erweichungspunkt des Glases, jedoch niedriger als der Schmelz- oder Erweichungspunkt des hitzebeständigen Substrats, wobei die Schicht mit dem Substrat verbunden wird.5. Halbleitendes Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Partikel eines gepulverten halbleitenden Metalloxyds (iCj?) ue£ eines gepulverten Oxyds (IO4) j dessen spezifischer Widerstand höher ist als der des halbleitenden LIetalloxyds (lOjj) , in einem glasartigen Bindemittel (lO2) dispergiert sind.6. Halbleitendes Bauelement nach Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet,. daß es sich bei dem halbleitenden iletalloxyd um SnOn, TiO0, Sb CV, W^, Cr 0 , Pe Oj oder Bi9O, oder um mehrere dieser Stoffe handelt.7· Halbleitendes Bauelement nach Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Oxyd um BaTiO , Al0O7 oder SiO0 oder uia mehrere dieser Stoffe handelt.8. Verfahren zur Herstellung des im Anspruch 5 beanspruchten helbleitenden Bauelements, dadurch gekennzeichnet, daß ein Glaspulver mit einem Pulver eines halbleitenden Metalloxyds und mit einen Pulver eines Oxyds, dessen spezifischer 7/iderstand höher ist als der des halbleitenden Metalloxyds, vermengt wird, wobei die Korngrößen des Letalloxydpulvers und des einen höheren spezifischen Widerstand als das halbleitende Metalloxyd'aufweisenden Oxydpulvers größer sind als die des Glaspulvers* die Partikel des Ketalloxyds und des einen höheren spezifischen Widerstand als das halbleitende Metalloxyd auf weisenden" Oxyds in dem Glaspulver gut dispergiert werden? und das Gemenge erhitzt wird.109815/1583 ^;h..;V-, ..i BAPORrQINAL9· Verfahren .zur Herstellung des im Anspruch 5 beanspruchten halbleitenden Bauelements, gekennzeichnet durch einen Verfahrensschritt, bei dem ein gepulvertes Glas mit einer durchschnittlichen Korngröße von weniger als 1 Mikron mit einem gepulverten halbleitenden Hetalloxyd und mit einem gepulverten, einen höheren spezifischen-Widerstand als das Li'etalloxyd aufweisenden Oxyd gemischt wird» wobei die durchschnittlichen Korngrößen des iuetalloxyds und jenes einen höheren spezifischen widerstand als das Eetalloxyd aufweisenden Oxyds kleiner als 5 Llikron, jedoch größer als .die des Glases sind, wobei der Anteil des Letalloxyds ^jT"" 1^""" Ar>™ ^00 ^f00? sich auf 10 bis 35 Volumprozent beli'uft und wobei die Mischung zusammen mit einem Zusatz in jQ Form einer"flüchtigen Flüssigkeit bis zum Erreichen eines solartigen Zustandes durchgerührt wird; einen Verfahrensschritt, bei dem diese Mischung in Form einer Schicht auf die Oberfläche eines hitzebeständigen Substrats aufgebracht wird, dessen Schmelz- oder Erweichungspunkt höher liegt als der Erweichungspunkt des Glase sf und einen Verfahrensschritt, bei dem diese Schicht der Mischung auf eine Tempe-ratür erhitzt wird, die höher liegt als der Erweichungspunkt des Glases, jedoch niedriger als der Schmelz- oder Erweichungspunkt des hitzebeständigen Substrats, wobei die Schicht mit dem Substrat ver- M bunden wird.109815/158-3BAD QRtGlNM.
Applications Claiming Priority (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP8069666 | 1966-12-07 | ||
| JP8069766 | 1966-12-07 | ||
| JP8069666 | 1966-12-07 | ||
| JP8069766 | 1966-12-07 | ||
| DEM0076507 | 1967-12-07 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1646752A1 true DE1646752A1 (de) | 1971-04-08 |
| DE1646752B2 DE1646752B2 (de) | 1972-06-15 |
| DE1646752C DE1646752C (de) | 1973-01-18 |
Family
ID=
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2235783A1 (de) * | 1971-07-22 | 1973-02-08 | Gen Electric | Metalloxyd-varistor |
| DE2248159A1 (de) * | 1971-10-01 | 1973-04-19 | Gen Electric | Eingekapselter metalloxidvaristor |
| DE2752559A1 (de) * | 1976-11-26 | 1978-06-01 | Matsushita Electric Ind Co Ltd | Dickschichtvaristor |
| DK154372B (da) * | 1975-09-15 | 1988-11-07 | Int Resistive Co | Fremgangsmaade til fremstilling af elektriske modstande |
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| DE2752559A1 (de) * | 1976-11-26 | 1978-06-01 | Matsushita Electric Ind Co Ltd | Dickschichtvaristor |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1556281A (de) | 1969-02-07 |
| NL6716651A (de) | 1968-06-10 |
| DE1646752B2 (de) | 1972-06-15 |
| GB1209947A (en) | 1970-10-21 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |