DE1645293A1 - Verfahren zur Herstellung von Vinylchloridpolymerisaten - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von VinylchloridpolymerisatenInfo
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- DE1645293A1 DE1645293A1 DE1965S0099337 DES0099337A DE1645293A1 DE 1645293 A1 DE1645293 A1 DE 1645293A1 DE 1965S0099337 DE1965S0099337 DE 1965S0099337 DE S0099337 A DES0099337 A DE S0099337A DE 1645293 A1 DE1645293 A1 DE 1645293A1
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Description
smriF
νοικιη Totsiot
. G. (ZOtDEWlY
PATINTANWAtTI
lMÜntiitnll,aiMM*.M
Ι! Jufi I969
Patentanmeldung ρ *$ 4$
B 736 (Vo/f> - POS 7269 Sumitomo
SILiITOMQ CHEiECAL COMPANY, HPD.
Osaka/Japan
"Verfahren zur Herstellung von Vinyl Chloridpolymerisaten1·
Priorität: 12. September 1964/Japan
Anmelde-Kr.i j 52'295/64
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Vinylchloridpolymerisaten
und -mischpolymerisaten. Sie bezieht sich
insbesondere auf ein Verfahren zur Regelungdee durchschnittlichen
Polymerisationsgrades der Polymerisate, die durch Polymerisieren von Vinylchlorid oder einem Gemisch von Vinylchlorid
und einer polymerisierbaren äthylenisch ungesättigten Ver«-;
bindung in einem Einulaionspolyinerisationsverfahren hergestellt
werden.
Ea sind bereits verschiedene Verfahren zur grossteohnischen
Herstellung von Vinylchloridpolymerisaten mit hohem Polymetfi-
00881-1/1455
«Art. / gl aös.,2 rar.i
«45.293
sationsgrad bekannt und au? die Suspensions- und Liaseepolymerisationen angewandt N worden, «ie Tief temperatur·
Polymerisationeverfahren oder ein Verfahren mit einem Vernetzungsmittel, bei dem Vinylchlorid mit einer sehr geringen
Menge einer Divinyl-, Vinyl-, Allyl- oder Diallylverbindung
als Vernetzungemittel misehpolymerisiert wird. Man erhält dabei ein polymerisat, das rerzweigtδ Ketten und/oder
vernetzte Moleküle enthält.
.
So erhält man bei der Mischpolymerisation in Lösung oder
Emulsion von Blallylbarbituraäure und Vinylverbindungen, wie Vinylchlorid, ia polar·» Lösungsmitteln lösliche Mischpolymerisate, deren Molekulargewicht durch Verwendung von Ketten»
Überträgern geregelt wird; vgl. USA Patentschrift 3 057 829.
Bsi der Terpolymerisation in Lösung oder Emulsion von Vinylohlorid mit ein·» mehrfaoh olefinisch ungesättigten, sausr-βtoffhaltige» Monomeren, wie AUjlorotonat, Vinylorotonat, Di-
allyloxslat. Diallylphthalat oder Di*llylather, und eine»
weioheschendec eonoolefiniaoh ungesättigten Ester »erden
sohmslsbar«, intern' welohgeaaohtsv hitzehärtbar· Polymerisate
erhalten, deren Molekulargewicht durch Verwendung von Ketten* Überträgern geregelt wird; vgl. USA Patentschrift 3 068 210.
ist ·· aus der OBA Patentschrift 3 069 400 bekannt,
durch Polymerisation in Lösung od#r Saulsion von Vinylchlorid
«it friallylphosphit wärs·» und lichtstabil· Polymerisat«
hürsruete-ΙΙβΒ. Insbesonder« b*i der X^ilsionspolymerisation mit
QQ981UU56
~ - 1845293
Das Tieftemperatur-iOlymerieationeverfaliren muß jedoch bei relativ niedrigen Temperaturen, 8.B. unter 300C9 und bei sehr niedriger Polymerisationsgeachwinäigkeit durchgeführt werden, um Polymerisate τοπ einem durchschnittlichen Polymerisationsgrad von
4000 eu erhalten, und lat deshalb ein wirtschaftlich unvorteilhaftes Verfahren, Bei dem Verfahren mit einem Vernetzungsmittel
wird die Polymerisation bei relativ hohen Temperaturen durchgeführt und ergibt Polymerisate mit einem hohen Polynerieationagrad. Verschiedene Vernetzungsmittel, die für die Suspensionspolymerisation geeignet sind, sind jedoch nicht unbedingt bei
der EmulelonepolymerlBation wirksam.
Andererseits sind für die gxOSstechnisohe Herstellung von Vinylchloridpolymtrisaten mit niedrigem Poiyaerieationsgrad Verfahren
bekannt« die sowohl als Suspensions- als auch Emuleioaspolymerisationavsrfahrsn durch^gefUhri; werden, s.B. ein
Polymerisationsverfahren und ein Verfahren mit tinea Kvttenüberträger» wie einem halogenieren Iohi@nwaaeeretoff oder
Hercaptan» Das Hoohteaperaturpolymerieatiöas^erfahren iet jedoch infolge technischer Problem», wie die Bxniokwiderstandsfähigkelt der verwendeten Tolyaorisatlonsanlage, in gewisses
Maees In seiner Anwendung beschränkt.
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Ausserdem ist eine hohe Temperatur, z.B. von 750C erforderlich, '
um ein Polymerisat mit einem Polymerisationegrad von 200 herzustellen, und deshalb iat ea ein wirtschaftlich unvorteilhaftes
Verfahren. Gemäß dem herkömmlichen Kettenübertragungsverfahren wird die Polymerisation bei relativ niedrigen Temperaturen durchgeführt,% um Polymerisate von einem niedrigen
Polymerisationsgrad zu Erhalten, jedoch sind sehr grosee Mengen
des Kettenübertragungsmittel erforderlich» um ein Polymerisat
^ mit einem Polymerisationegrad von etwa 200 herzustellen, und
die Polymerisationageechwindigkeit wird sehr herabgesetzt,
ferner zeigt das gebildete Bars einige Haohteile, nämlich einen
gross en Gehalt an flüchtigen Stoffen und eine geringe V/ärmeetabilität.
Untersuchungen haben trgeben, dafi bestimmt· Dially!verbindungen,
nämlich Di*llyimaleat, BiallyIfunarat und DiallyIsülfid, eine
epexifieohe Wirkung bei der Emulsionspolymerisation tob Ylnyl-) ohlorid aueüben. Bei der Suspensionspolymerisation von Tinyίο h Io rid wirken diese Dielly!verbindungen, selbst ««an sie in
sehr kleinen Mengen zugegeben werden,/als starke 7ernetsvungsmlttel und ergeben Polymerisat· «it hohe» Gehalt an vernetstsn
lolekülen, die in Lösungsmitteln für Vinylchloridpolyaere unlöelioh sind. Kc ist in diesem Fall unmöglich, den Polymerisa·-
tionsgrad der Polynerisatedurch Änderung der zugegebenen
Menge der Dially!verbindung nach Wahl einsuetellen. Ferner läßt
sich das erhaltene Polymerisat in der Praxis nur schwierig bearbeiten. Wenn x.B. Diallylmaleat cu dea Suspeoeionspolymerisft-
00981M1455
tionssystem mit Vinylchlorid zugegeben wird, so besteht eine
Beziehung, wie sie Vigur 1 zeigt, zwischen der zugegebenen
Menge und der Men {je in Gew.-^ von in heisrem Tetrahydrofuran
unlöslichen Stoffen, die in den gebildeten Vinylohloridpolymeren
enthalten sindola Gegensatz dsa®".wird, bei--fier Emulsions-
nur sehr wenig o<ä@r gsr kein© im■Lösungsmittel· «Hlösllohen
Stoffe gebildet «erSdXi9 m®nn ät®
der Polymtrisationsgrsd
Menge der betreff enden-'Verbindung
möglich, den du3?öhachBittlichsia
einzustellen»
der Erfindung ist1 somit ein'.Verfahren s«r HerVinylöhloridpolyaerisaten
oder «laigohpolyiaerieaten
geregeltem Polyraerlsationagrad duroh Eürulsionapolysierlsatio»
von Vinylchlorid ©der .eineat-Geioleah; von Vinylchloriil und ;
nlindestena einer damit aiechpolymsriaierbareBätb^leKiisoh ungesättigten
Verbindung in Gegenwart eines. Katalysators sowie einer J)IaIIyiverbindungV das dadurch gekennzeichnet ist, daß
die iolymerisation in Gegenwart: von -Diallylmaleat^ Diallyl*·
fumarat oder Diallylsulfid duröhgeftihrt wird. ' ■";■ ■..; . ■' - ■
Im falle der Mischpolymerisation wird das Vinylchlorid
augsweise mit bis zur: gleichen Gewichtsmenge eines oder
mehrererolefinisch ungesättigter Verbindungen nach dem
Emulsionspolymerisat ionsverfahren in Gegenwart der Diallylver··
bindung polymerisiert β .
Venn z.B. Diallylfumarat zur Einstellung dee Polymerisations~
grades zu dem Emulsionspolymerisationssystem mit Vinylchlorid
zugegeben wird, so besteht eine Beziehung zwischen der zugegebenen
Menge der betreffenden Verbindung und dem durchschnittlichen Polymerisationegrad des gebildeten Vinylchloridpolymeren,
wie eie Figur 2 zeigt. Wie aus Figur 2 hervorgeht, ermöglicht
eine geeignete Auswahl der· zug@gebesea Menge der Dially!verbindung die Herstellung eines Polymerisates von einem durchschnittlichen Polymeriaationsgrad von etwa 4000 bis unter 200.
!Ferner ist däe erhaltene Polymerisat iss Lösungsmitteln für Vinylchloridpolymere
vollständig löslich9 s.B. in Sei.^ahydrpfu2.asi
Nitrobenzol und dgl. und enthält keine unlöslichen Stoffe.
Die Beziehung sswischen der zugegebenen Men^ a der Bialljlvisi'-_,..__
bildung und dem durohschnittliehen Polymerisationegrad des
erhaltenen Polymeren hängt etwas von der Art der Diallylverbindung
und den Polymerisationebedingungen ab. Auf jeden Fall lässt sich jedoch die genannte Beziehung leicht durch Polymerisationsvörversuche
ermitteln.
Im allgemeinen ergibt eine Menge unter 10 Gew.-# der Diallylverbindung,
bezogen auf das Gesamtgewicht der Monomeren In dem
Polymerisationssy8tem, Polymerisate mit einem durchschnittlichen
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Polymerisationegrad τοπ etna 4000 bis 200 oder darunter. Die Zugabe einer relativ kleinen Mengt der Diallylverbinduhg bewirkt
einen höheren - duroheoianittllohen Polymeriaationsgrad, als wenn
keine solche Verbindung augegeben wird, während die Zugabe einer
relativ groseen Menge der Dially!verbindung einen niedrigen
AuzohBoholttliohen Polymerieationegrad bewirkt· Wenn Jedooh mehr
als 1,0 Gew.-£ dar Sially!verbindung sugegefeen werden, nimmt
nicht nur die Polymerisationegeeohwindigkeit ab, »ondern die
durch·die Zugabe gruBeerer Mengen der genannten Verbindung verursachte weitere Abnahme dee durohaohnlttlichen Polymerieation·-
gradee wird auch zunehmend geringer und führt su wirtaohaftliohen
lachteilen. Deshalb beträgt diesugegebene Menge cer Diallylverbindung vorzugaweiB· ü,01 lie 1,0 G«w.-j6 der Mcnomertn.
Srfindungagemäfi werden als Monoaere Tinylohlorid c der ein Oenlsoh, da· wenigsten« 50 0ew.-)( Tinylohlorid und dt Vinylchlorid
polymerleierbare, äthylenlaoh ungesättigte Verbindungen enthält«
009811/U55
wie Vinylester aliphatischer Säuren, z.B. Vinylacetat, Vinyliden«
halogenide, z.B. Vinylidenchlorid, Alky!acrylate, z.B« Methyloder Athylacrylat, Alkylmethacrylate, z.Be Methylmethaorylat,
Styrol und dessen Derivate, z.B. Vinyltoluol, Acrylnitril und
dglβ, verwendet.
Zu den erfindungsgeraäas verwendeten Katalysatoren gehören die bekannten Radikalbildner, wie Was se rs tof f peroxy d_, andere Peroxyde,
Kaliumpersulfat, usw., und Kedoxkafcalyeatoreysteme, die die genannten Radikalbildner in Verbindung mit organischen oder anorganischen Reduktionsmitteln enthalten, wie 1-Ascorbinsäure, Kongalit, läieen(II)- und Eleen(III)-sulfatt Kupfer(l)- und Kupfer
(IZ)-sulfat usw. Sie verwendete Katalyeatormenge betragt gewöhnlich etwa 0,001 bis 0,5 Gew.j(, beeogen auf d«n Oesaiatgehalt der
Monomeren.
Ale änulgleroittel wird erfiudungegemäsB edn»e der für die EaulsionepolyTieriaation von Vinylohlorid gcibräuohliohen Emulgiermlttel und vorzugsweise ein anionieohtte oberflächenaktives Uittel,
wi« Alkalieetallettlfftte oder — »Ulfonttt* Ton Älkyl-g Argrl- oder
AralkylkohlenwasBaratoffea, z.B. Natriumlaurylsulfat und dglo,
verwendet. BIe kienge its ümulgienaitteli: beträgt gewöhnlich etwa
0,1 biß 1,0 Gew.^i, be rogen auf den Geaamtg^halt der Monomeren.
£rfindurigegemäae wird wie bei der gewöhnlichen Vinylohloridpolyaerisation die Polymerieationetemperstur ist Bereich von 30 -70°C gewählt. Die Re alt t ions sie it schwankt Rwiechen >
vmü 40 Stun-
den und hängt von dem einseinen System und dem gewünschten PoIyraerieationsgrad
ab.
Der durchschnittliche Polyraeriaationagrad
■i ...
wird folgendermassen berechnets 094 g einea
Polymerisates werden in 100 ml Nitrobenssol gelöst, unlösliche
Anteile werden, falls vorhanden, abfiltriert« Di® epsaifisehe
Viskosität des löslichen Anteiles wird gemessen und in die folgende
ileichung elng@füh^ts .. ■"■·.- - ■".-* ■-.-.-.
Plit^ ρ-m
(Antilogi A -. 1)
ep « log © Π ?β1
^ grundmolare Vielcoeitätszahl
,, CG-renzviekoeität)
'J
_■■--■.-■.
~ = Spesifieohe
0 s KonBentratlon (jj/ϊ des löaliohea Antei^g
dee Polyaeriaatee) ,
Die folgenden Beispiele erläutern das erfindungegeaänse Verfahren.
009811/ 1 4S5
Beispiel Ί
4 g Vinylchlorid, 0,1 Oew.-jS (bezogen auf das Vinylchlorid-ESonomere)
Wasseretoffperoxyd, ein Moläquifalent(bezogen auf die
Wasserstof fperoxydmenge) Rongalit, 0,3 Sew.-# (bezogen auf um
Vlnylchloriä-Honomere) Natriumlauryleulfat, 24 ml entmineralisiertea
Wasser und die in Tatoell* I angegebenen Mengen Diallylfumarat
werden unter Stickstoff in eine 50 ml-ßlasampulle eingetragen
und δ Stunden in einem auf 400C gehaltenen Wasserbad
einer rotierenden Emulsionspolymerisation unterworfen» lach dem
Entfernern des nicht umgesetzten Tioylchlorids wird das Eeaktionsprodukt
filtriert und unter vsrminilertem Druck getrocknet c :0ie
vorstehenden Arbeitsgänge werden mit dea verschiedenen, in Tabelle
I angegebenem Mengen DialXylfumarat wiederholt. Die Aus-*
beuten und die durohacimittliciieis Poljmerieationegrsde der erhaltenen Polymeren sind in Safeeil« I angegeben»
Auebeute,
g auf
otlcrid
otlcrid
O 100 1900
0,01 10Q 2000
0,02 100 2340
0,03 99,6 3100
0,04 100 3750
0,05 100 2900
0,06 .. 100 2500
0,08 100 1660
0,1 100 1270
0,3 93,8 j al30
0,6 87,5 '"**34Ο-
009811/1455
Aue den voretehonden Ergebnissen geht hervor, dase sich der .
durö'hsclinittliche Polymerisationsgrad durch Änderung der Diallyl
fumaratmenßen zwischen etwa-4000 und 200 variieren lässt, d.h.
also, dass das Diallyl fuaaratreine den Polymerisationsgrad ein«
eteilende Wirkung ausübt«, Ferner wird in keinem Fall ein in Ni<-trobenzol unlöslicher Anteil erhaltene
Be werden die gleichen Maeanahmen gemäsa Beispiel 1 durchgeführt,
nur wird anstelle von Diallylfunarat Oiallylaaleat in den in Tabelle Ii angegebenen Mengen verwendet. Die Polymerisation wird für
8 Stunden bei 400O durchgeführt, und die Polymerisationsprodukte.
werden wie die in Beispiel 1 erhaltenen Polymeren nachbehandelt.
Die Ausbeuten und durchschnittlichen Polyraerisationegrade der
Polymeren eind in Tabelle II angegeben<,
| - . - ■ · , | Tabelle II | 100 |
Durchschnittlicher
Polymer!sationserad |
|
Ulallylm&leataenge (Gew.ji Ausbeute«
besoden auf Vinylchlorid) ft |
100 | 1 850 | |
| O | IQO | 2 000 | |
| 0,Ol | 99,8 | 2 310 | |
| 0,02 ; | IQO | 2 920 | |
| 0,OJ^ | 100 | 3 3QO | |
| 0,04 | 100 | 2 750 | |
| • 0,05 | IQO | 2 650 | |
| 0,06 | 100 | 1 T80 | |
| 0,08 | 90,0 | 1 t2Ö | |
| 0,1 | 35*5 | 930 | |
| .'.■.*"..■-. 0,2 | . 86,0 | ♦20 | |
| 0,3 | 86,0 | 26Ö | |
| 0,6 | <2QÖ | ||
| χ. ο |
BADcm^m^
Ea wird in keinem Fall ein in Nitrobenzol unlöslicher Anteil erhalten«
Zum Vergleich mit dem in den Beispielen 1 und 2 durchgeführten
erfindungsgeraäsaen Verfahren wird eine Polymerisation IO Stunden
bei 40 C mit den gleichen Ausgangsstoffen und nach dem gleichen Verfahren wie in Beispiel 1 durchgeführt, nur werden anstelle der
in den Beispielen 1 und 2 verwendeten Polyallylverbindungen die
in Tabelle HL angegebenen iiengen von Allylmethacrylat, Allylglycidyläther und Allylacetat verwendet. Die Polymerisationsprodukte
werden gemäss Beispiel 1 nachbehandeln Die Ausbeuten und durchschnittlichen Polymerisationegrade der erhaltenen Polymerisate sind
in Tabelle H. angegeben?
Honor
noao—
ally!verbindung
Menge, (Gewo#
bezogen auf
Vinylchlorid)
M «I
R ft
AusbeuTe
W)
W)
85,8
92,5
92,0
90,0
92,0
90,0
91*0
Durchschnittlicher Polymeriflationagrad
1 590
1 650
3 920
1 2ÖÖ ν ,
1 500
'..1-570 1 610
92,0
1 ilö I 620
1 600
00 9811/U55
Aus den .Ergebnissen geht hervor, dass die Monoally!verbindungen
den Polymerisationsgrad der Polymerisate kaum beeinflussen, selbst
wenn die Mengen der Verbindungen verändert werden, und demnach
keine den Polymerisationsgrad einstellende Wirkung wie die PoIyally!Verbindungen
ausüben»
ferner werden 4 g Vinylchlorid, 0,2 GeW0^ (bezogen auf das Vinylchlorid»Monomere)
Lauroy1peroxyd, 0,3 Gewo^ (bezogen auf das Vi-
teilweise .
nylchlorid-Monomere) von/verseiftem Polyvinylalkoholj 24 ml
nylchlorid-Monomere) von/verseiftem Polyvinylalkoholj 24 ml
demineralieieftes Wasser und eine bestimmte Menge von
Diallylmaleat unter.Stickstoff in eine 50 ml
Glasampulle eingetragen und 8 Stunden bei 500 einer rotierenden
Suspensionspolymerisation unterworfen. Die vorstehend genannten
Arbeitsgänge werden mit den in Tabelle B^ angegebenen wechselnden
Mengen Diallylmaleat wiederholt· Die Ausbeuten der erhaltenen Polymeren und die Mengen der in heiseem Tetrahydrofuran
unlöslichen Stoffe in den Polymeren sind in Tabelle
% angegebene
Aus den nachstehend angegebenen Ergebnissen in Tabelle DP geht hervor,
dass bei der Suspensionspolymerisation sehr grosse liengen
unerwünschter, in heissem Tetrahydrofuran unlöslicher ütoffe entstehen«,
00 9811/145 5
~ 14 gabeile If
Diallylmaleatmenge,Qew.#
bezogen auf Vinylchlorid
Ausbeute ,
Menge der In heissem
Tetrahydrofuran unlöslichen Stoffe *)
0,1 0,2 0,3
0,4
0.5 0,6 0,8 1,0
45,0 42,3 38,0 36,0 35,3
34,3 32,8 30,5 29,5
66,0 85,0
100
100
100 100 100 100
*) 6evr.$ Extraktionsrückstand, bezogen auf das Gewicht des erhaltenen
Polymerisates, der bei der Extraktion des Polymerisate«
mit heis&era Tetrahydrofuran ils einem Soxhlet-Extraktor für
24 Stunden erhalten wird«
Sin 5 Mter-Autoklav wird mit 1800 g demineralisiertea Wasser,
0,05 Oew«v-jt (bezogen &nt das Viaylchlorid-Monomere) Wasserstoffperoxyd,
0,00001 Qev.% (bezogen auf dae Tinylchlorid-Monomere)
Kupfer(II)sulfat, berechne* ale Cu**, 1/6 Moläquivalent
(bezogen auf die Wasserstoff peroxy diaenge) Natriumhydrogenphosphat
(Na2HPo4.12 ^0), 0,3 Gew.5i (bezogen auf das
Vi ny !chlor! d-Mon einer ε) fiat^iuodioctylsulfosucoinat und
0,04 Gew.9ß (bezogen auf das ViDyIChIOrId-MOnomere) Diallyl-
009811/U55
-41-
maleat beschickt. Der Autoklav wird evakuiert und mit Stickstoff gefüllt. Man gibt 1200 g Vinylchlorid dazu und polymerisiert das Gemisch .unter Rühren bei 400C 5 Stunden nach
Beginn der Polymerisation werden 1/T2 Moläquivalent (bezogen
auf die Y/aeseretoffperoxydmenge) Hatriumhydrogenphosphat zu dem
Polymerisationasysten! zugegeben. Nach 9~etündiger Polymerisationsdauer hört man auf zu rühren und entfernt das nicht umgesetzte
Vinylchloridgas, wobei man einen Latex ohne anhaftenden schmutzhaltigen Schaum erhält« Die Konzentration des Viny!chloridpolymeren in dem Latex beträgt 36,6 £, das Polymerisat hat einen,
durchschnittlichen Polymerisationegrad von 5060.
In der gleichen Weise erhält man mit 0,8 Gew.£ (bezogen auf daβ
Yinylchlorid-Iionomere) Diallylmaleat ein Polymerisat vom durch-'
eohnittlichen Polymerisationegrad 200. In jedem Fall ist kein in
Hitroben20l unlöslicher Stoff vorhanden,
4. g eines Geaieches, das Vinylchlorid und Vinylacetat in den is
Tabelle T angegebenen Verhältnissen enthalt, 0,03 Gew.?C (bezogen auf das Gesamtgewicht der Monomeren) Wasserstoffperoxyd,
ein Moläquiralent (bezogen auf die Wasöerstoffptroxydmenge)
Hongalit, :j ■
00981 T /HSS
0,3 (rewo^ (bezogen auf das Gesamtgewicht der Monomeren) Natrium- ,
laurylsulfat, 24 ml demineralieiertes wasser und die in Tabelle V
angegebenen uit.n/;en Diallylnaleat werden unter Stickstoff in eine
50 ml Glasampulle eingetragen und 8 Stunden in einem auf 500O gehaltenen
wasserbad der rotierenden Emulsionspolymerisation Unterworfen. Die vorstehenden Arbeitsgänge werden mit den verschiedenen
Verhältnissen von Vinylchlorid und Vinylacetat und den Mengen Diallylnaleat«
wie sie Tabelle V angibt, wiederholt. Me Auebeuten und durchschnittlichen Polymerisationsgrade der erhaltenen Polymerisate sind gleichfalls in Tabelle V enthalten, in keinem Fall
wird ein in Witrobenzol unlöslicher Anteil gebildet.
009811/1455
| Vinylacetat/Vinyl- | Diallylmaleat-, | o | Ausbeute, | Durchaolinitt- |
| chlorid - Gewichts- | Menge, ßew.%, be | 0,02 | * - | licher Poly- |
| Verhältnie | zogen au? Mono- | 0,04 | meriaationsgrad | |
| meres | 0,06 | |||
| 5/95 | 0 | 96,3 | 1160 | |
| 5/95 | 0,02 | 99,0 | 1 830 | |
| 5/95 | 0,04 | 99»Q | 2 690 | |
| 5/95 | 0,06 | 97,5 | T 940 | |
| 15/85 | 98,8 | 1 030 | ||
| 15/85 | 97,3 | 1 500 | ||
| 15/85 | 96,6 | 2 400 | ||
| 15/85 | 94,5 | 1 660 |
009811/1455
Claims (1)
- Patentansprüche1. Verfahren but Here teilung von Vinylohloridpolymerisaten oder -mischpolymerisaten mit geregeltes Polyaerieatiorisgrad duroh Emulsionspolymerisation τοη Vinylchlorid oder einem Gemisch von Vinylchlorid und mindestens einer damit michpolymerleierbaren äthylenisch ungesättigten Verbindung in Gegenwart eines Katalysator« sowie einer Slallylverblndung, dadurch g e k β η η * β i ο hη β t, daß die Polymerisat ion in Gegenwart von 2)iallylmaleat, Biallylfumarat oder Diallyleulfid durohnefuhrt «ird.2» Verfahren nach Anspruch 19daduroh gekenns « i ο h η et, daS die PiaHjlTerbiudung bis su 10 Gew. -%t besogen auf de» Oeiaatgthalt der Hoaeaeif@s9 Tervendet «ird·3. Ttrfaiiren naoh Mxmptwih 1 «ad Z9 ö &/6 u r c h gikfifl !•lehn· tp dafl die Dial0yl7erbi»d«Bc in einer Mengt ton •tu« 0,01 »1« 1,0 e#w.»jCf besegen auf den Qesaatgehalt der Mopoiwgtn, verwendet4* Verfahren nach Anepruoh 3* dadurch g t je· q & · s «lohne tv da6 die |taülaionepolyaerl«ation Bwlsoheo 50 und 700O durchgeführt wird·Unterfagen ι**;, BAD ORIGINAL5. Verfahren nach Anspruch 1 - f» da d u r c h g e k e η η zeichnet, daß zur Emulsionspolymerisation ein Gemisch aus mindestens 50 Gew.-# Vinylchlorid und einer polymerisierbaren, äthylenisch ungesättigten Verbindung, vorzugsweise ein Vinylester einer aliphatischen Säure, ein Vinylidenhalogenid, ein Alkylacrylat, Alkylmethacrylat, Styrol oder dessen Derivat oder Acrylnitril verwendet wird.009811/145
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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