DE1645100B2 - Verfahren zur Herstellung von Polymaleinsäureanhydrid - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von PolymaleinsäureanhydridInfo
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Description
Die Erfindung betrifft em Verfahren zur Herstellung von Polymaleinsäureanhydrid durch Homopolymerisation
von Maleinsäureanhydrid in der Schmelze in Gegenwart von Radikale bildenden Verbindungen, das dadurch
gekennzeichnet ist, daß man als Radikale bildende Verbindung 0,5 bis 8 Gewichtsprozent Acetylperoxid,
bezogen auf das Maleinsäureanhydrid, verwendet und das Reaktionsgemisch auf 55 bis 1500C erhitzt.
Die Mischpolymerisation von Maleinsäureanhydrid mit einer Vielzahl anderer Monomere ist in der Technik
wohl bekannt. Viele Produkte und entsprechende Verfahren sina im Hinblick auf die Mischpolymerisation
von Maleinsäureanhydrid beschrieben worden. Dennoch enthält die Literatur zahlreiche Hinweise darauf,
daß Maleinsäureanhydrid keine Selbstanlagerungsprodukte bildet und nicht mit sich selbst homopolymerisiert.
Tatsächlich waren bis vor kurzem Polymaleinsäureanhydrid) oder irgendwelche Derivate desselben
vollkommen unbekannt. Kürzlich nun berichteten einige Chemiker von der Homopolymerisation von Maleinsäureanhydrid.
Diese früheren Versuche, Polymaleinsäureanhydrid) herzustellen, hatten jedoch folgende
Nachteile: niedrige Ausbeuten, die Verwendung von Initiatoren, welche Farbe, Geruch usw. des polymeren
Produkts beeinträchtigen, die Verwendung von 1 ".-sungsmitteln,
welche die Abtrennung des Polyme.cn erschweren, und die Verwendung von sehr starken äußeren
Initiatoren, wie z. B. radioaktiven Strahlen.
Poly(maleinsäureanhydrid) und Derivate desselben sind zwar erst seit kurzem bekannt, sie eignen sich jedoch
für eine ganze Anzahl bedeutender Verwendungszwecke. So sind z. B. Poly(maleinsäure) und besonders
ihre wasserlöslichen Salze ausgezeichnete Alkalimetall-Sequestrierungsmittel; diese Verbindungen sind besonders
geeignet als chemische Zwischenprodukte. Zusatzstoffe zu anderen polymeren Systemen, Textilchemikalien
und für die Oberflächenbehandlung von Metallen.
Aufgabe der Erfindung war es deshalb, ein Verfahren zur im wesentlichen quantitativen Homopolymerisation fto
von Maleinsäureanhydrid bereitzustellen, das sich ohne die Verwendung von Lösungsmitteln und aktiver Strahlung
durchführen läßt und wobei das Polymere im wesentlichen rein erhalten wird.
Mit Hilfe der Verwendung von Acetylperoxyd als In- 6s
itiator zur Homopolymerisation von Maleinsäureanhydrid in der Schmelze ließ sich diese Aufgabe erfindungsgemäß
lösen.
Bei der Homopolymerisation von Maleinsäureanhydrid in der Schmelze in Gegenwart von Acetylperoxyd
wird ersiaunlicherweise eine im wesentlichen quantitative Ausbeute an Poly(maleinsäureanhydrid) erhalten,
außerdem ist das hergestellte Polymere im wesentlichen frei von Verunreinigungen. Als quantitative Ausbeute
wird hier im wesentlichen eine vollständige Umwandlung des Reaktionsteilnehmers zum Endprodukt
bezeichnet. Eine Umwandlung von 95% oder mehr wird als quantitative Ausbeute betrachtet, während
eine solche von 94% oder weniger nicht z\ >lche betrachtet
wird.
Mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens lassen sich Maleinsäureanhydrid-Homopolymere mit einem
Molekulargewicht von mehr als etwa 300 herstellen, wobei zu einer Schmelze aus Maleinsäureanhydrid 0,5
bis 8 Gewichtsprozent Acetylperoxyd hinzugegeben, die Temperatur auf 55 bis 1500C gehalten und das Polymere
vorzugsweise aus dem Reaktionsgemisch entfernt wird.
Besonders günstige Ergebnisse werden mit dem oben beschriebenen Verfahren erzielt, wenn eine oder
beide der folgenden Bedingungen erfüllt werden: wenn das Acetylperoxyd in einer Menge von 2 bis 6 Gewichtsprozent
bezogen auf das Maleinsäureanhydrid vorliegt; die Temperatur auf 70 bis 130°C gehalten
wird. Hervorragende Ergebnisse werden erzielt, wenn 5% Acetylperoxyd verwendet werden. Das nach dem
erfindungsgemäßen Verfahren erhaltene Polymere ist im wesentlichen frei von nichtentfernbaren, die Farbe
und den Geruch beeinträchtigenden Verunreinigungen. Es ist schwierig, das Molekulargewicht des hier hergestellten
Polymeren genau zu messen; je nach Art der verwendeten Analyse können verschiedene Werte erhalten
werden. Kryoskopische Messungen geben das Molekulargewicht von Poly(maleinsäureannydrid) als
im Bereich zwischen 300 und 1000 liegend an. Lichtstreuungsergebnisse zeigen ein Molekulargewicht von
möglicherweise bis zu 50 000 an. Die genauesten Werte für das Molekulargewicht von Maleinsäureanhydrid-Homopolymeren
liefert die Ultrazentrifuge; hier wird ein Molekulargewicht von Poly(maleinsäureanhydrid)
von etwa 3 500 bis etwa 7 000 erhalten, wobei das wahrscheinlichste Molekulargewicht 5 200 ± 1000 beträgt.
Gelfiltrierungsversuche an Sephadex-Säulen bestätigen im allgemeinen das oben genannte Ergebnis
eines Molekulargewichts von 5 200 ± 1000.
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens können verschiedene Methoden angewendet
werden, ohne daß dadurch die erfindungsgemäßen Vorteile verloren gingen. Wichtig ist natürlich, daß eine geeignete
Konzentralion von Acetylperoxyd mit Maleinsäureanhydrid in dem geeigneten Temperaturbereich
gemischt wird. Bei Erfüllung dieser Bedingungen sind die anderen Faktoren, wie z. B. die Art der zur Umsetzung
verwendeten Geräte, nicht kritisch.
Eine geeignete Methode zur Durchführung des Verfahrens bei geringer Beschickung, z. B. weniger als 50 g,
sieht wie folgt aus: das Maleinsäureanhydrid wird geschmolzen
(der Schmelzpunkt liegt bei etwa 53°C) und in ein trockenes Reaktionsgefäß gegossen; das Gefäß,
das mit einem in das geschmolzene Maleinsäureanhydrid hineinhängenden Thermometer versehen ist, kann
durch ein Ölbad oder andere geeignete Mittel bis auf die gewünschte Reaktionstemperatur erhitzt werden,
dann wird die geeignete Menge Acetylperoxyd hinzugegeben. Es ist zu beachten, daß auch die in-situ-Bildung;
von Acetylperoxyd durch eine geeignete Reak-
tion, gefolgt von der Hinzugäbe des Maleinsäureanhydrids,
eine brauchbare Methode ist. Das Heizbad sollte gerührt werden, seine Temperatur kann durch einen
Wärmeregler iuf der gewünschten Höhe gehalten werden. Bei diesem Verfahren kann man im allgemeinen
beobachten, daß das Reaktionsgemisch sich während der Polymerisation rot färbt und bis zu einem rötlichen
Braun nachdunkelt; die Flüssigkeit wird immer viskoser und nach Beendigung der Reaktion liegt das Polymere
als schwammiger, bröckeliger Feststoff in im wesentlichen quantitativer Ausbeute vor.
Bei größeren Beschickungsmengen, z. B. 50 g oder mehr, eignet sich die folgende Methode gut für die
Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens: Maleinsäureanhydrid wird in so kleine Stücke zerkleinert,
daß man es in einen Kolben geben kann, die gewünschte Menge Acetylperoxyd wird hinzugegeben, und der
Kolben wird mit einem Thermometer und einer mechanischen Rührvorrichtung versehen; dann wird der Kolben
in einem Wasserbad auf die gewünschte Tempera- tür erhitzt und während der ganzen Polymerisation auf
dieser gehalten. Die Färb- und Viskositätsmerkmale sind ähnlich denen, die man bei einer Umsetzung kleineren
Umfangs, wie sie oben beschrieben ist, beobachten kann. Bei der Verwendung von größeren Mengen
der Reaktionsteilnehmer fördert das mechanische Rühren den Wärmeaustausch, da die Polymerisationsreaktion
exotherm ist. Die verwendeten Wärmeübertragungsmittel, gleich ob Ölbad, Wasserbad od. dgl., sollten
sowohl kühlen als auch erhitzen können, da es nach der Polymerisation oft erforderlich ist, das Reaktionsgemisch zu kühlen, um die geeignete Temperatur aufrechtzuerhalten.
Unsbhängig von der Methode zur Durchführung der Polymerisationsreaktion liegt das Poly(maleinsäureanhydrid)
als rötlich brauner, höchst viskoser Stoff vor. Die polymere Grundmasse ist bei hohen Umwandlungen
verhältnismäßig bröckelig und kann durch mechanische Mitte! leicht aus dem Reaktionsgefäß entfernt
werden. Die Umwandlung des Monomeren zu Polymerem ist im wesentlichen quantitativ, was in erster Linie
auf die neuartige Verwendung von Acetylperoxyd in dem erfindungsgemäßen Verfahren zurückzuführen ist.
Allerdings können noch geringe Mengen (bis zu 5%) an Maleinsäureanhydridmonomerem und flüchtigen Produkten,
die vom Zerfall des Initiator herrühren, in dem polymeren Produkt vorhanden sein; diese sind vorzugsweise
zu entfernen. Zur Beseitigung dieser geringfügigen Verunreinigungen aus dem Polyanhydridprodukt
gibt es verschiedene Methoden. So kann man z. B. das PolyanHydrid mit einem geeigneten Lösungsmittel, wie
z.B. Tetrahydrofuran oder 1,2-Dimethoxyäthan, verdünnen und die polymere Lösung langsam in einen
Überschuß an Toluol gießen. Das Toluol sollte während dieser Zugabe rasch durch eine Rührvorrichtung mit
großer Scherkraft gerührt werden. Dadurch wird das Polymere fein zerteilt, so daß der größte Teil des Lösungsmittels
und des Monomeren extrahiert werden kann. Darauf kann das Polymere leicht filtriert und getrocknet
werden. Die verbleibenden höchst geringen Mengen an Monomerem oder anderen Verunreinigungen
können durch Erhitzen auf 100 bis etwa 125°C in einem Vakuumofen entfernt werden; dies ist eine sehr
wirksame Reinigungsmethode. Häufig, vor allem wenn ein kontinuierliches Verfahren gewünscht wird, ist es
ratsam, das Monomere durch Sublimation in einem Hochvakuum zu entfernen. Diese Methode führt zu
einer vollständigen Rückgewinnung des nicht umgesetzten Monomeren und läßt das Polyanhydrid rein zurück.
Das nach dem obigen Verfahren erhaltene Polyanhydrid ist im wesentlichen heller in der Farbe als das
vorher beschriebene Reaktionsgemisch.
Das nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhaltene Polyanhydrid kann ohne weiteres zu Poly(maleinsäure)
umgewandelt werden, indem man das Anhydridpolymere in Wasser löst.
Metallsalze der oben beschriebenen Poly(maleinsäure) können durch mehrere in der Technik bekannte
Säure- Salz-Umwandlungsreaktionen hergestellt werden. Ein besonders günstiges Verfahren ist das folgende:
Polymaleinsäureanhydrid) wird in Wasser gelöst und auf 90 bis etwa 100° C etwa 0,5 Stunden lang erhitzt;
die so erhaltene wässrige Poly(maleinsäure) wird mit einer Alkalilösung, z. B. NaOH, bis zu einem pH-Wert
von 10,0 neutralisiert; anschließend wird sie auf einem Dampfbad etwa 3 bis etwa 4 Stunden lang erhitzt;
dann wird der pH-Wert wieder auf etwa 10,0 eingestellt.
Das feste Alkali-(z. B. Natrium-)polymaleat kann aus der obigen Lösung durch eine der folgenden
Methoden gewonnen werden: Verdampfung, Gefriertrocknung, Filtrierung, Coacervierung oder Ausfällung.
Die letztgenannte Methode kann durchgeführt werden, indem min z. B. eine konzentrierte wässrige Lösung
des Polymeren in rasch gerührten Äthanol gießt; das so erhaltene teilweise getrocknete Polymaleatsalz kann in
einem Vakuumofen weitergetrocknet werden.
Das nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Poly(maleinsäureanhydrid) ist leicht löslich in
nicht ieagierenden Lösungsmitteln, wie z. B. 1,2-Dimethoxyäthan,
Aceton oder Tetrahydrofuran; auch in Wasser ist es leicht löslich. Wie oben beschrieben, kann
das Polyanhydrid ohne weiteres zu Poly(maleinsäure) umgewandelt werden; auch die Säureform ist in verschiedenen
Lösungsmitteln leicht löslich. Poly(maleinsäure) kann ohne weiteres in seine Salze oder Ester
umgewandelt werden. Besonders nützliche Verbindungen sind die wasserlöslichen Polymaleate, wie z. B. das
Natrium-, Kalium-, Ammonium-, Lithium-, Cäsiumoder Tetramethylammoniumsalz. Diese Salze oder andere
Verbindungen einschließlich der Ester können wie beschrieben oder nach einem in der Technik bekannten
Verfahren hergestellt werden.
Jede der obengenannten Verbindungen sowie auch andere Verbindungen, die auf Polymaleinsäureanhydrid)
basieren, können günstig aus einem Polymeren hergestellt werden, das nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren erhalten wurde. Das ist darauf zurückzuführen, daß das hier beschriebene Verfahren, dessen wesentliches
Merkmal die Homopolymerisation von Maleinsäureanhydrid in Gegenwart von Acetylperoxyd ist,
zu einer im wesentlichen quantitativen Ausbeute an Polymerem führt. Außerdem ist das nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren hergestellte Polymere im wesentlichen frei von nachteiligen Verunreinigungen. Diese
Verunreinigungen, die man in Poly(ma!einsäureanhydriden) findet, die durch die Homopolymerisation von
Monomerem unter Verwendung von anderen Initiatoren als Acetylperoxyd hergestellt wurden, führen zu unerwünschten
Geruchs- und Farbproblemen, die äußerst schwierig zu bewältigen sind.
Das oben im einzelnen beschriebene erfindungsgemäße Verfahren kann sowohl diskontinuierlich als auch
kontinuierlich durchgeführt werden. Eines der besonders günstigen Merkmale des erfindungsgemäßen Verfahrens
besteht darin, daß es sich hervorragend zur kontinuierlichen Durchführung eignet.
Das folgende Beispiel dient zur Erläuterung bestimmter
Ausführungsformen der Erfindung.
Zu 50 g geschmolzenem Maleinsäureanhydrid wurden 10 Milliliter einer handelsüblichen Acetylperoxydlösung
gegeben (10 Milliliter enthielten 2,5 g Acetylperoxyd).
Das Gemisch wurde unter mechanischem Rühren in einem auf 75°C gehaltenen Bad erhitzt. Es wurde
eine exotherme Reaktion festgestellt, die Innentemperaturen bis zu 85° C ergab. Gelegentlich wurde Wärme
von der Probe abgeführt, damit die Innentemperatur während der frühen Stadien der Polymerisation 85° C
nicht überschritt. Im Verlaufe von 2 Stunden wurde das Gemisch verhältnismäßig viskos; nach 3 Stunden konnte
es praktisch nicht mehr gerührt werden. Die Außentemperatur des Bades wurde auf 100° C erhöht, die
exotherme Reaktion wurde intensiver, und die Innentemperatur stieg auf 1100C. Im gesamten Polymeren
entwickelten sich betrachtliche Mengen Kohlendioxyd, und ohne weitere Erhitzung von außen stieg die Innenteinperatur
bis auf eine Endtemperatur von 135'C. In
diesem Stadium war das Produkt eine braune bröckelige Masse, die ohne weiteres aus dem Reaktionskoiben
entnommen werden konnte.
Das Polymere wurde in 200 ml 1.2-Dimethoxyäthan
gelöst und wieder ausgefällt, indem man es langsam in einen Liter rasch gerührtes Toluol goß. Nach beendeter
Zugabe wurde das Gemisch 5 Minuten lang gerührt, bevor das unlösliche Polyanhydrid abfiltriert wurde.
Nach einer zweiten Aufschlämmung in Toluol wurde das Produkt luftgetrocknet und 60 Stunden lang in
einem Vakuumofen bei 1100C gehalten. Die Polyanhydridausbeute
betrug 48,9 g (98% Umwandlung). Dieses Polymere war im wesentlichen rein, es wies keinen unerwünschten
Geruch auf und war frei von jeder dunklen Verfärbung. Molekulargewichtsbestimmungen mit
der Ultrazentrifuge an Polymeren, die den in diesem Beispiel hergestellten Polymeren entsprechen, ergaben
ein Molekulargewicht von etwa 3500 bis etwa 7000.
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung von Polymaleinsäureanhydrid
durch Homopolymerisation von Malein-Säureanhydrid in der Schmelze in Gegenwart von
Radikale bildenden Verbindungen, dadurch gekennzeichnet, daß man als Radikale bildende
Verbindung 0,5 bis 8 Gewichtsprozent Acetylperoxid, bezogen auf das Maleinsäureanhydrid, verwendet
und das Reaktionsgemisch auf 55 bis 15O0C
erhitzt
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man das Reaktionsgemisch auf 70 bis
135° C erhitzt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man 2 bis 6 Gewichtsprozent
Acetylperoxid verwendet.
Applications Claiming Priority (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US428838A US3359246A (en) | 1965-01-28 | 1965-01-28 | Process for making poly |
| US42883865 | 1965-01-28 | ||
| DEP0038628 | 1966-01-26 | ||
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| CH543867A CH476769A (de) | 1965-01-28 | 1967-04-18 | Verfahren zum Homopolymerisieren von Maleinsäureanhydrid |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1645100A1 DE1645100A1 (de) | 1970-09-24 |
| DE1645100B2 true DE1645100B2 (de) | 1975-05-28 |
| DE1645100C3 DE1645100C3 (de) | 1976-01-22 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH476769A (de) | 1969-08-15 |
| NL6617200A (de) | 1968-06-10 |
| US3359246A (en) | 1967-12-19 |
| DE1645100A1 (de) | 1970-09-24 |
| GB1073323A (en) | 1967-06-21 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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