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DE1643874A1 - Verfahren zur Herstellung von Chlor enthaltenden terpenoiden Estern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Chlor enthaltenden terpenoiden Estern

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Publication number
DE1643874A1
DE1643874A1 DE1967D0053707 DED0053707A DE1643874A1 DE 1643874 A1 DE1643874 A1 DE 1643874A1 DE 1967D0053707 DE1967D0053707 DE 1967D0053707 DE D0053707 A DED0053707 A DE D0053707A DE 1643874 A1 DE1643874 A1 DE 1643874A1
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DE
Germany
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esters
hexachlorocyclopentadiene
flame
chlorine
allyl
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DE1967D0053707
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English (en)
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DE1643874B2 (de
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Bierwirth Egon Dipl-Chem Dr
Koetzsch Hans Joachim Dipl- Dr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dynamit Nobel AG
Original Assignee
Dynamit Nobel AG
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Publication date
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Priority to BE718569D priority patent/BE718569A/xx
Priority to FR1575185D priority patent/FR1575185A/fr
Priority to GB3591968A priority patent/GB1172187A/en
Priority to NL6810612A priority patent/NL6810612A/xx
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Granted legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/04Oxygen-containing compounds
    • C08K5/10Esters; Ether-esters
    • C08K5/12Esters; Ether-esters of cyclic polycarboxylic acids
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
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  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Fireproofing Substances (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

Troisdorf, den 24. Juli 1967
DYNAMIT KOBSL AKTIENGESELLSCHAFT !Prolsdorf Bez. Köln
Verfahren zur Herstellung von Chlor enthaltenden terpenoiden
Estern.
Gegenstand der Erfindung 1st ein Verfahren zur Herstellung von Chlor enthaltenden terpenolden Estern, welches dadurch gekennzeichnet 1st, daß man Hexachlorcyclopentadien mit Cinyl-, Allyl- oder Hethylallylestern mehrwertiger, ein- oder mehrfach ungesättigter Carbonsäuren oder mit entsprechenden gemischten Estern In an sich bekannter Welse nach einer Dlels-Alder-Synthese zur Reaktion bringt, wobei die Hexachlorcyclopentadienmenge der Anzahl der Doppelbindungen entspricht.
Als Reaktionspartner für das Hexachlorcyclopentadien kommen z.B. die Vinyl-, Allyl- oder Methylallylester der nachfolgend aufgezählten Carbonsäuren infrage: Haieinsäure, Fumarsäure, Itaconsäure, Hesaconsäure, Citraconsäure, Chlormaleinsäure und Muconsäure. Grundsätzlich kann als Ausgangsester für diese Diels-Alder-Addition auch jeder andere Estern einer unverzweigten oder verzweigten aliphatischen oder cycloaliphatischen mehrwertigen Carbonsäure eingesetzt werden, wobei die Zahl der Doppelbindungen und Carboxylgruppen in der Ausgangseäure jeweils durchaus auch größer als 2 sein kann.
- 2 -r
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Sie Addition kann mit den Ausgangsstoffen unmittelbar, ohne Verwendung von Lösungsmitteln, ggfs. bei erhöhten Temperaturen bis zu 200° C und unter Druck, oder aber in Lösung durchgeführt werden. Als geeignete Lösungsmittel sind insbesondere Aromaten, wie Toluol und Xylol zu nennen.
Um unerwünschte Polymerisationen der ungesättigten Ausgangsstoffe auszuschalten, können übliche Polymerisationsinhibitoren, wie z.B. Hydrochinon, 2,6-Di-tert.-butylhydrochinon, Chlnon, Aminophenole, Schwefel oder Kupfersalze von Fettsäuren und dgl., in Spuren zugegeben werden. In den meisten Fällen erübrigt sich jedoch ein solcher Zusatz, da derartige Polymerisationen nur selten auftreten.
Die erfindungsgemäß hergestellten Rohprodukte können wie üblich durch Umkristallisatlon in organischen Lösungsmitteln gereinigt werden. Besonders vorteilhaft läßt sich das Rohprodukt reinigen, wenn man es zunächst in einem mit Wasser mischbaren Lösungsmittel, z.B. in Aceton oder Tetrahydrofuran, löst, und danach durch Zugabe von Wasser wieder ausfällt.
1 0 y Ö *M / ! 9 9 3
Weiterer Gegenstand der Erfindung sind in der erfindungsgemfißen Weise hergestellte Diels-Alder-Addukte.
Die erfindungsgemäßen Substanzen eignen sich besonders gut als f1ammhemmende Zusätze in organischen hochpolymeren Werkstoffen. Für eine Reihe von Einsatzzwecken ist die Brennbarkeit der meiRten organischen hochpolymeren Werkstoffe hinderlich. Anwendungsgebiete, bei denen Feuersicherheit gewährleistet sein muß. sind z.B. das Bauwesen, der Bergbau und die Elektrotechnik. Es sind daher schon mehrfach Versuche unternommen worden, brennbare Kunststoffe flammfest zu machen.
Beispielsweise wurden chlorierte Kohlenwasserstoffe zusammen mit Salzen von Metallen der fünften Gruppe des Periodensystems als feuerhemmende Zusätze verwendet. Derartige Mischungen neigen t1edoch bei den erforderlichen Verarbeitungstemperaturen zu thermischen Zersetzungsreaktionen, was die mechanischen Eigenschaften der Formstücke beeinträchtigt. Dieser Nachteil ist auch durch die Verwendung von Estern von Halogenphenolen mit organischen Säuren nicht zu beheben, da auch diese Verbindungen bereits bei den für eine Verformung oder Härtung verschiedener Kunststoffe notwendigen höheren Temperaturen Chlorwasserstoff oder Bromwasserstoff bilden, die je nach der Dauer der Temperaturbeanspruchung die mechanischen und optischen Eigenschaften des Kunststoffes schädigen.
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BAD ORIGINAL
Andere Flammschutzmittel wie kernchlorierte oder - "bromierte aromatische oder aromatisch-aliphatische Äther oder kembromierte Aniline, die in Kombination mit Antimontrioxid, insbesondere Polyolefinen zugemischt wurden, zeigen beim lagern Auswanderung unter Bildung von AusblUhungen an den damit hergestellten selbstverlöschenden Formmassen.
Zwecks Herabsetzung der Entflammbarkeit von Homo- und Copolymerisaten des Styrole, Butadiens oder Acrylnitrils·ist auch vorgeschlagen worden, das m-bzw. p-Bis-(l,4»5»6,7»7-hexachlorbicyclo-(2,2,l)-5-hepten-2-yl)-benzol einzusetzen. Diese Produkte verursachen zwar keine Störungen beim Verarbeitungsprozeß aufgrund von Zersetzungsreaktionen bei den erhöhten Temperaturen. Dagegen sind sie wenig verträglich mit den Polymeren.
Eine besondere Rolle bei schwerentflammbaren Kunststoffmischungen spielen Zusätze von Antimon-Verbindungen, insbesondere von Antimontrioxid. Diese Antimon-Verbindungen sind jedoch nicht allein wirksam, sondern nur in Kombination mit Halogen enthaltenden Substanzen. Die flammwidrige Wirkung des Antimontrioxids beruht auf seiner Reaktion mit der bei der thermischen Zersetzung des Halogen enthaltenden Produktes freiwerdenden Halogenwasserstoffsäure. Dabei spielen sich verschiedene Reaktionen ab, die zur Erstickung der Flamme führen.
Die erfindungsgemäßen Diels-Alder-Addukte sind für die Herabsetzung der Entflammbarkeit der »eisten hochpolymere!! Werkstoffe
geeignet. Sie werden in einer Meng· van X fei* 40 &ew.J<» vorzugsweise 10 bis 30 Gew.#, eingearbeitet. Die Mengenangabe ist dabei auf das Hochpolymere ohne weitere Zuschläge berechnet. .
Besonders wirkungsvoll ist der Einsatz in Materialien, welche durch die Polymerisation von ungesättigten Verbindungen, insbesondere von Olefinen, entstanden sind, wie z.B. Polyäthylen, Polypropylen, Polystyrol, entsprechende Mischpolymerisate, · auch kombiniert mit Acrylnitril und Diolefinen, und vernetzbare Butadien-Styrol-Polymere. Auch Gummikörper auf Basis Natur- und Kunstkautschuk sind auf diese Weise wirkungsvoll flammfest zu machen. Also auch die bekannten Polymerisate auf DiolefinBasis (Homo-u.Mischpolymerisate), einschließlich der sterospezifischen Typen sind hier zu nennen.
Die durch den Zusatz der erfindungsgemäßen Substanzen flammfest gemachten Formmassen können darüber hinaus noch andere in der Polymerchemie übliche Zusätze wie z.B. Weichmacher, Gleitmittel und Füllstoffe, Hitze- und Mchtstabilisatoren usw. enthalten. Gegebenenfalls können die erfindungsgemäßen feuerhemmenden
«,B. Mittel auch mit anderen feuerhemmenden Mitteln,wie yiOhlorparaf-
flnen kombiniert werden.
Die erfindungsgemäßen Additive haben gegenüber chlorierten Kohlenwasserstoffen, Estern von Halogenphenolen mit organischen
Säuren und. ähnlichen Stoffen den Vorteil verbesserter Temperaturstabilität gegen HCl-Abspaltung. Es sind also bei Einsatz der erfindungsgemäßen Substanzen keinerlei diesbezügliche Störungen bei der Verarbeitung auch bei höheren Temperaturen mehr zu erwarten.
Aufgrund dieses besonderen Verhaltens der erfindungsgemäßen feuerhemmenden Mittel in Bezug auf Temperaturänderungen ist eine zusätzliche Hitzestabilisierung im allgemeinen überflüssig.
Hochpolymeren, bei deren Verarbeitung sehr hohe Temperaturen erforderlich sind, können ggf. die üblichen Hitzestabilisatoren und Antioxidantien zugesetzt werden. Grundsätzlich können darüber hinaus auch die üblichen Stabilisatoren und Hochpolymerzusatzstoffe, wie lichtschutzmittel, Gleitmittel und dergleichen eingemischt werden.
Andererseits unterscheiden sich diese als Additive verwendbaren Substanzen in bezug auf die Temperaturbeständigkeit auch vorteilhaft von den bereits oben erwähnten m-bzw., p-Bis(l,4,5f6, 7,T-hexachlorbicyclo-(2,2,1)-5-hepten-2-yl)-benzol. Während letztere Isomeren in bezug auf Temperaturbeanspruchung sehr stabile Substanzen sind, zersetzen eich die erfindungsgemäßen Körper bei tieferen Temperaturen. Sie sind einerseits stabil
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genug, so dafl Störungen z.B. aufgrund Ton HCl-Abspaltungen bei der Verarbeitung vermieden werden, andererseits sind sie genügend instabil gegen Hitze, um eich gerade in dem Temperaturbereich, welcher beim Brand der Hochpolymeren auftritt, zu zersetzen und das beim löschen wirkungsvolle Chlor freizugeben.
Als weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen feuerhemmenden Zusätze 1st hervorzuheben, daß die erforderliche Menge zur Erzielung eines bestimmten feuerhemmenden Effektes geringer ist ale im Falle des Einsatzes des zuletzt genannten bekannten Plammschutzmittels.
Im Gegensatz zu den zuletzt genannten bekannten Zusätzen haben die als Additive verwendbaren erfindungegemäBen Stoffe auch noch den Vorteil der guten Verträglichkeit mit Hochpolymeren, insbesondere mit den Polyolefinen im weiteren Sinne.
Die Einarbeitung der flammhemmenden Zusätze, gegebenenfalls ( zusammen mit weiteren Zusätzen, kann nach an sich bekannten Methoden, z.B. im Kneter, auf der Walze und durch Mischen und Granulieren auf Extrudern, erfolgen.
Zur Prüfung der Flammwidrigkeiten wurden die Mischungen auf der Walze plastifiziert und au Platten von 2 mm Dicke verpreßt.
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Au« dienen Platten wupden ^eXienetfeifen vö» 200 * %0 κ Ρ mm geschnitten, die einem Brenntest unterworfen wurden. Zu diepem Zwecke wurden die Folienstreifen an einem Stativ befestigt und 10 Sekunden lang mit einer nicht leuchtenden, 4 cm hohen Gasflamme am unteren Ende in der Weise beflammt, daß das untere Ende des Prüfkörpers 1.5 cm in den Flammenkegel hineinragte. Nach Wegnahme der Flamme wurde die Nachbrenndauer der Probe bis zum Verlöschen gemessen.
Beispiel 1:
118 g Maleinsäurediallylester und 492?ftexaehlorcyclopentadien wurden in einem 1 1-Kolben unter langsamem Rühren 20 Stunden lang unter RUckflußkühlung auf 1600C erhitzt. Beim Erkalten erstarrte der Kolbeninhalt zu einem amorphen Produkt, das ohne weitere Reinigung direkt als Flammschutzmittel verwendet werden konnte.
Das Rohprodukt wurde wie folgt gereinigt. Es wurde in 300 ml heißem Aceton gelöst und nach dem Erkalten mit 10#igem, wässrigen Aceton angerieben. Es trat Kristallisation ein. Nach dem Filtrieren lagen 417 g des entsprechenden Diels-Alder-Adduktes vor. Der Schmelzpunkt betrug 210 - 2120C. Die Carbonylbande im TR-Spektrum lag bei 1745 cm .Die Elementar-Analyse ergab folgende Werte:
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her» Oi P9,62 *| H» I1IB $\ . Oll 62,85 gefi C: 29,86 $\ H: 1,22 $\ CL: 62,65
Bei dem Produkt handelte es sich im wesentlichen um das Diele-
Alder-Addukt der Summenformel formel ist folgende anzugeben.
12
0^. Ale Struktur
u et
Ms«
Aus der Mutterlauge wurden durch Abdampfung der flüchtigen Bestandteile im Rotationsverdampfer noch 17o g eines gelben Öles erhalten, die gleichen Elementaranalyaen-Werte wie das Hauptprodukt nuf-
PIe OarbonyLbande Im IR-Spektrum lag bei 1725 cm . Vermut-'?}' haiitJeLfc ea sich um ein Stereo Isomeres.
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BAD ORIGINAL
- ίο ·
Beispiel 2ι
Es wurde analog dem Beispiel 1 verfahren. Hur anstelle von Maleinsaurediallylester wurde Pumarsäurediallylester verwendet» Die Ausbeute an dem entsprechenden Diels-Alder-Addulct betrug 96 % der Theorie.
Beispiel 3:
Es wurde analog Beispiel 1 verfahren. Hur anstelle von Maleineäurediallylester wurde Itaconsäurediallylester eingesetzt, und die Mengenverhältnisse waren folgende: 63 g Itaconsäurediallylester und 245 g Hexachlorcyclopentadien. Ee wurden 270 g eines amorphen Pestproduktes erhalten» für das folgende Summenformel galt: Cgg H^. Cl^g Oj
Die Elementar-Analyse ergab folgende Werte:
ber: 0: 30,35 t\ H: 1,37 t; Cl: 62,10 * gef: C: 30,60 Ji; H: 1,49 ti Cl: 61,92 *
Bei dem Endprodukt handelte es sich um das erwartete Diels-Alder- Addukt, bei dem alle 3 Doppelbindungen des Itaconsäuredlallylesters mit Hexachlorcyclopentadien in Reaktion getreten waren.
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- 11 - '4
Verwendung der Produkte als Flammschutzmittel
a) 72,5 Teile Polypropylen, 20 Teile des Rohproduktes aus Beispiel 1 und 7,5 Teil Antimontrioxid wurden bei etwa "bis 1800C auf einer Mischwalze plastifiziert und das erhaltene Walzfell unter Druck zu einer Platte von 2 mm Dicke verpreßt. Aus der Platte wurden 10 Folienstreif«n von 200 χ 10 χ 2 gestanzt und dem oben "beschriebenen Brenntest unterzogen. Von den 10 Proben verlöschten 4 sofort nach dem Entfernen der Flamme, 4 innerhalb einer Sekunde und 2 innerhalb von 3 Sekunden»
b) Es wurde eine analoge Polypropylen-Mischung, wie unter a) beschrieben unter Verwendung des gemäß Beispiel 1 kristallisierten,. Chlor enthaltenden Esters hergestellt und das entstandene Material dem Brenntest unterworfen. Von 10 Probeetreifen verlöschten 6 sofort nach dem Entfernen der Flamme, 5 innerhalb einer Sekunde und einer innerhalb 2 Sekunden*
c) 83 Teile Polystyrol,12 Teile des aus der Mutterlauge
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gemäß Beispiel 1 gewonnenen gelben Öles und 5 Teile Antimontrioxid wurden auf der Walze gemischt. Das entstandene Walzfell wurde unter Brück zu einer Platte von 2 mm verpreßt. Aus der Platte wurden wieder IO Folienetreifen für den Brenntest gestanzt. Von 10 Proben verlöschten 8 sofort nach dem Entfernen der Flamme und 2 innerhalb 3 Sekunden.
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Claims (2)

Patentansprüche
1.) Verfahren zur Herstellung von Chlor enthaltenden terpenoiden Estern dadurch gekennzeichnet, daß man Hexachlorcyclopentadien mit Vinyl-,Allyl-oder Methylallylestern mehrwertige.!.', ein-oder mehrfach ungesättigter Carbonsäuren oder mit cmtsprechenden gemischten Estern in an sich bekannter V/eise nach einer Diels-Alder-Synthese zur Reaktion bringt, wobei die Hexachlorcyclopentadien menge der Anzahl der Doppelbindungen in den Estern entspricht .
2.) Diels-Alder-Addukte von Hexachlorcyclopentadien an Vinyl-, Allyl-oder Methylallylester mehrwertiger, ein-oder mehrfach ungesättigter Carbonsäuren oder an entsprechende gemischte Ester, in denen die Hexachlorcyclopentadienmenge der Anzahl der ursprünglich in den Estern vorhandenen Doppelbindungen entspricht.
Troiedorf, dtn 24. Juli 1967
DE1967D0053707 1967-07-27 1967-07-27 Diels-alder-addukte von hexachlorcyclopentadien an vinyl-, allyl-oder methallylester der maleinsaeure, fumarsaeure oder itaconsaeure und verfahren zu deren herstellung Granted DE1643874B2 (de)

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Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
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