DE1531285A1 - Vorrichtung zum Anklemmen und OEffnen einer selbstspannenden Greifzange - Google Patents
Vorrichtung zum Anklemmen und OEffnen einer selbstspannenden GreifzangeInfo
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Description
- Vorrichtung zum Anklemmen und öffnen einer selbstspannenden Greifzange Die Erfindung betrifft eine selbstspannende Greifzange, deren sich kreuzende Arme über ein Scherengelenk mit einem Zugglied ver- bunden sind. Zangen und Greifzeuge dieser Art dienen zum Aufneh- men von Stückgütern und können entsprechend der Vielfalt der zu handhabenden listen für Rundkörper, z, B, Baumstämme, Säcke, Eisentrager u,dgl,, ausgebildet sein, Der Vorteil der Greifzangen besteht darin, daß sie den aufzunehmenden Gegenstand umso fester erfassen, je größer dessen Gewicht ist, Üblichtrweise werden
Beim Arbeiten mit Greifzangen dieser Art ist es nachteilig, daß neben dem Kranführer noch weiteres Personal benötigt wird, um die Zange vor dem Anheben jeweils richtig anzusetzen und an einem A brutacber- an dera zu e 2faas2uden GegenF!txnd zu hridcrn. Darilber hinaus tritt inabeaondere beim Handhaben in gewissere Matte eindrückbarer und elastischer Stückgüter, z, B. Baumstämmen, das Problem auf, daß sich die an ihren Enden mit Greifzinken versehenen Zangenarme nur sehr beschwerlich lösen lassen; dies vor allem auch dann, wenn die Zange nicht etwa rechtwinklig zur Längsachse des Baumstammes sondern verkantet angesetzt worden ist, Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, vorgenannte Nachteile zu beseitigen und eine Vorrichtung anzugeben, die in der Lage ist, die Greifzange vor dem Anheben der Last soweit vorzuklemmen, daß ein Abrutschen sicher verhindert wird, und mit der es ferner möglich sein soll, nach dem Absetzen der Last die Zange durch mechanisierte Handhabung zu öffnen. Für eine selbstspannendereifza@@g #x ü#e.@- @eir. S cgz@r@.#ngelenl: oder über an clecä si#-h kreu- ::erden ?,a :genarmenden befestigte Ketten an einem Kranhaken angehängt, Arme über ein Scherengelenk mit einem Zugglied verbunden sind, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß das Zugglied aus einer zum Beispiel in einem Kranhaken einhängbaren, in ihrer Längs- mitte mit einem Kolben versehenen Stange besteht, auf der ein 'mit dem Kolben zusammenarbeitender doppeltwirkender Hydrau- likzylinder abgedichtet geführt ist, welcher über ein starres Ver- längerungsglied mit dem Lagerzapfen der sich kreuzenden Zangen- arme in Verbindung steht. Der Vorteil einer solchen Vorrichtung besteht unter anderem darin, daß der Hydraulikzylinder sowie sein Antrieb relativ klein bzw. mit geringem Gewicht ausgeführt werden kann, da die zum A nkle mme n oder V orkle mme n sowie zum Öffnen der Zange erforderlichen Kräfte gering sind, während das Selbstspannungsmerkmal der Greifzange unverändert erhalten bleibt, so daß das hydraulische Antriebsaggregat beim Anheben der Last abgeschaltet werden kann, da es zum Festhalten nicht mehr benötigt wird.Greifzange zum Anheben schwerer Lasten, deren sich:"@@, - Das Verlängerungsglied besteht vorzugsweise aus zwei in Längs- richtung am Umfang des Hydraulikzylinders symmetrisch befestig- ten U-Profilen, an deren freien Enden der Lagerzapfen der sich kreuzenden Zangenarme gehaltert ist. Dadurch entsteht ein sehr einfacher, billiger und zweckmäßiger Aufbau, bei dem der Spalt zwischen den beiden U-Profilen ausreichend Platz für die beweg- lichen Zangenarme und daran angeschlossenen Hebel des Scheren- gelenkes bieten. Der durch den Kolben begrenzte Bewegungshub
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das Gewicht des Hydraulikzylinders und der daran hängenden Teile durch ein in einer die Zylinderräume beiderseits des Kolbens verbindenden Leitung angeordnetes Vorspannventil ausgeglichen, Dies bringt den Vorteil, daß bei schweren Aggregaten die Greifzangen von Hand leicht in jede beliebige Öffnungsstellung bewegt werden können und daß die Zange ohne motorische Betätigung in der je-weiligen Inge stehenbleibt. Das entgegengesetzt angeordnete parallel geschaltete Rückschlagventil kann mit einer Vorlast ver- sehen sein, um beim Vor- bzw. Anklemmen der Zange ohne motorische Betätigung zu verhindern, daß sich die Zangenarme durch äußere unbeabsichtigt auftretende Kräfte öffnen. Außerdem wird vorgeschlagen, daß die hydraulische Steueranlage einen elektrisch betätigbaren Steuerschieber enthält, der in unbetätigtem Zustand in einer die beiden Zylinderräume miteinander verbindende Betriebsstellung vorgespannt ist und bei seiner Be- tätigung in der einen oder in der entgegengesetzten Richtung das Öffnen bzw. Schließen oder Anklemmen der Greifzange bewirkt. Mit diesem Vorschlag gestaltet sich die Steuerung der Greifzange sehr einfach und läßt sich von dem entfernten Kranführer durchführen.des Hydraulilczylinders entspricht mindestens dem Öffnungshub der Creifznnge zwischen ihrer geschlossenen und vollständig geWneten Stellung. Im einzelnen kann die Hubbegrenzung des Iirdraalil,:zylincäer:nach oben durch äußeren Artschlag an der am oLeren Ende dez Stange befestigter, Öse turn Fix,hängen an dein Kranlaken erfolgen, während der Anschlag für die abwärts gerich- tete Bewegung c'es Ilydraulikzylinders die am unteren Ende der Stange befestigte Halterung für das Scherengelenk sein kann, Die Huhbegrenzung kann auch durch Kolbenanschlag oder durch die Endstellunfger der Zangenarme bzw, des Scherengelenkes gegeben sei.r__ In Weiterbildung der Erfindung sind an dem Verlängerungsglied beiderseits der durch die Zange gebildeten senkrechten Ebene symmetrisch angeordnete Ausleger befestigt, die zwei in gleicher 13öhe liegende, zach unten weisende freie Kanten, Bügel oder Flächen als Aufla"@,- bzw, Abstützeinrichtung für die Zange auf - we.seiis ßcim .AufFQtzer der Greifzange zum Anklemmen eines Rundholzes 12hea sich bei dieser Ausgestaltung die beiden Ausle- ger auf iz@c gewthrleisten dadurch eine angenäherte senkrechte Lage der Greifzange beim Anklemmen. Im Fall einer Anklemmung der Greifzange an einem Baumstamm abseits von dessen Schwer- punkt, verhindert die Abstützeinrichtung beim Anheben der Last deren sonst unkontrolliertes einseitiges Herabhängen bzw, Schräg- lage# .. - Die Erfindung ist nachfolgend anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele naher erläutert. Es zeigen= Figur 1 in schematischer Darstellung die erfindungsgemäße Vorrichtung mit der Greitzange in geschlossenem Zustand, Figur 2 in gleicher Darstellung wie Figur 1 die Greifzange in geüifneter Stellung, Figur 3 in scberna.tischer Darstellung die erfindungsgemäße Abstüt@"?a*..rol,;htung zum Ankmer_zmen der aufzunehmenden List an^ Figur 4 in ache:natischer Darstellung das Steueraggregat iür den Hydraulikzylinder.
- Entsprechend Figuren 1 und 2 ist das Zugglied in Form einer Stange 1 0 an seinem oberen Ende mit einer Öse 11 zum Einhängen an einen nicht dargestellten Kranhaken und ?! n seinem unteren Ende mit einem Kupplungsstück 12 versehen. Öse 11 und hupplungsatück 12 ktIanaen mittels Gewinde auf die Stangenenden aufgeschraubt sein, Das Icupglungestück 12 besitzt beim dargestellten Ausführungsbeispiel zwei untere Backen 13, zwischen denen der Zapfen 14 eines Scherengelenkes verläuft bzw. befestigt ist. Die beiden gleich lang ausgeführten Hebel 15, 16 des Scherengelenkes sind über Zapfen 17 mit den Enden der gekreuzten Arme 18, 19 der Greifzange gelenkig verbunden. Der soweit beschriebene Aufbau entspricht einem herkömmlichen Greifzeug.
- .Auf der Stange 10, etwa in deren Längsmitte, sitzt ein Kolben 20, der mit einem auf der Stange abgedichtet geführten Hydraulikzylinder 21 zusammenwirkt. Am Umfang des Hydraulikzylinders 21 sind einander gegenüberliegend zwei mit den freien Enden ihrer Schenkel einander zugekehrte U-Profile 22, z3 z. B. durch Schweißung befestigt. Diese U-Profile bilden ein Verlängerungsglied des Hydraulikzylinders 21, um diesen mit dem Lagerzapfen 24 der sich kreuzenden ' Zangenarme 18, 19 zu verbinden. Der Abstand zwischen den einander gegenüberliegenden freien Enden der U-Profilschenkel ist so bemessen, daß eine unbehinderte Bewegung des Scherengelenkes 15, 16, 18s 19 möglich ist, Die Wirkungsweise der soweit beschriebenen Vorrichtung geht wie folgt vor sich; Um die gemäß Figur 2 geöffnete Zange an einem aufzunehmenden Gegenstand anzuklemmen wird der unterhalb des Kolbens 20 befindliche Zylinderraum 25 beaufschlagt. Nach erfolgter Ankiemmung wird das Hydraulikaggregat abgeschaltet, worauf die I:ast angehoben werden kann und die Greifzange selbstspannend das Stückgut festhält. Beim Absetzen und Lösen des aufgenommenen Stückgutes wird der oberhalb des Kolbens 20 bestehende Zylinderraum 26 gemäß Figur 1 beaufschlagt.
- Figur 3 zeigt die in Figuren 1 und 2 dargestellte Vcxrichtung um 90o gedreht.
- An dem durch die U-Profile 22, 23 gebildeten Verlängerungsglied sind beiderseits der durch die Greifzange gebildeten senkrechten Ebene zwei Ausleger 27, 28 befestigt. Diese Ausleger besitzen an ihrer Unterseite in gleicher Höhe liegende freie Kanten oder Flächen 29, 30, die entsprechend der Darstellung auf einem ange« deuteten Rundholzstamm aufliegen und ein zentriertes Vorklemmen der Greifzange 18, 19 ermöglichen, damit beim Anhebender Stamm etwa waagerecht verbleibt. Auch bei Klemmung außerhalb des Stammschwerpunktes wird keine bessere Waagerechtführung erreicht. In dem Schaltschema nach Figur 4 stehen die oberen und unteren Zylinderräume 25, 26 über Leitungen 27, 28 in Verbindung. Ein elektromagnetisch betätigter Steuerschieber 29 ist in seine Mittelstellung (Figur 4) vorgespannt, womit die beiden Zylinderräume 25, 26 kurz geschlossen sind. In der Zuleitung 27 zum oberen Zylinderraum 26 befindet sich ein federbelastetes Rückschlagventil 30, das so ausgelegt. ist, um den Gewichtsausgleich des Ilydraulikzylinders 21 und der daran hängenden Teile zu gewährleisten. Dieser Gewichtsausgleich bleibt unabhängig davon erhalten, ob sich der Steuerschieber 29 in seiner rechten, den unteren Zylinderraum 25 Leaufschlagenden oder in seiner nach links verschobenen den Zylinderraum 26 beaufschlagenden Stellung befindet. Das zum federbelasteten Rückschlagventil 30 entgegengesetzt parallel geschaltete Rückschlagventil 30a ist ebenfalls mit einer Vorlast versehen, Diese Vorlast ist so bemessen, daß sich die Zange nach dem Vorklemmen und Abschalten der motorischen Betätigung nicht allein durch zufällig auftretende äußere Kräfte öffnet und von dem erfaßten Stückgut abrutscht, Da dem Hydraulikaggregat nur eine Hilfsfunktion zukommt, nämlich zum Vorklemmen sowie zum Öffnen der Greifzange, können die einzelnen Elemente klein und leicht ausgeführt sein. Dies gilt sowohl für den Antriebsmotor 31 als auch für die Hydraulikpumpe 32, Auf diese Weise ist es möglich, das gesamte Aggregat einschließlich Vorratsbehälter 33 kompakt zu halten und in zweckmäßiger Gewichtsverteilung beiderseits an den Hydraulikzylinder oder an die Verlängerungsglieder anzubauen.
Claims (1)
- Ansprüche 1. Selbstspannende Greifzange zum Anheben schwerer Lasten, deren sich kreuzende Arme über ein Scherengelenk mit einem Zugglied verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugglied aus einer z. B. in einen Kranhaken einhängbaren, in ihrer Längsmitte mit einem Kolben (20) versehenen Stange (10) besteht, auf der ein mit dem Kolben zusammenarbeitender doppelt wirkender Hydraulikzylinder (21) abgedichtet geführt ist, welcher über ein starten Verlängerungsglied (22, 23) mit dem Lagerzapfen (24) der sich kreuzenden Zangenarme (1$, 19) in Verbindung steht. 2. Greifzange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verlängerungsglied aus zwei in lltngsrichtung am Umfang den Hydraulikzylindere (21) symmetrisch befestigten U-Profilen (22, 23) besteht, an deren freien Enden der Lagerzapfen (24) der sich kreixzenden Zangenarme gehaltert ist. 3, Greifzange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der durch den Kolben (20) begrenzte Bewegungshub des Hydraulikzylinders mindestens dem Öffnungshub der Greifzange zwischen geschlossener und vollständig geöffneter Stellung entspricht. 4. Greifzange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Verlängerungsglied (22, 23) beiderseits der durch die Zarge gebildeten senkrechten Ebene symmetrisch angeordnete Ausleger (27,28) befestigt sind, die zwei`in gleicher Höhe liegende nach unten weisende freie Kanten oder Flächen (29, 30) als Auflage- bzw. Abstützeinrichtung für die Zange aufweisen. 5. Greifzange nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht des Iiydraulikzylinders (21) und der daran hängenden Bauteile durch ein in einer die Zylinderräume (25, 26) beiderseits des Kolbens (20) verbindenden Leitung (27, 28) angeordnetes federbelastetes Rückschlagventil (30) ausgeglichen ist. 6. Greifzange nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnete daß dem dem Gewichtsausgleich dienenden Rückschlagventil (30) ein entgegengesetzt wirkendes Rückschlagventil (30a.) parallel geschaltet und mit einer Federkraft belastet ist, die bei angeklemm- , ten oder voreingestellten Zangenarmen, deren durch unbeabsichtigte äußere Kräfte verursachten Öffnungsbewegung einen Widerstand entgegensetzt, 7, Greifzange nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die hydraulische Antriebs- und Steueranlage einschließlich Vorratsbehälter als gekapselte Einheit an den Hydraulikzylinder angebaut ist, 5, Greifzange nach Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die hydraulische Steueranlage einen elektrisch betätigbaren Steuerschieber (29) enthält, der in unbetätigtem Zustand in eine die beiden Zylinderräume (25, 26) miteinander verbindende Betriebsstellung zentriert bzw, vorgespannt ist und bei seiner Betätigung in der einen oder in der entgegengesetzten Richtung das Öffnen bzw, Anklemmen der Greifzange bewirkt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW0044726 | 1967-09-06 |
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ID=7604195
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| DE19671531285 Pending DE1531285A1 (de) | 1967-09-06 | 1967-09-06 | Vorrichtung zum Anklemmen und OEffnen einer selbstspannenden Greifzange |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1531285A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2905538A1 (de) * | 1978-02-16 | 1979-08-23 | Land & Marine Eng Ltd | Greifanordnung |
| DE3907200C1 (en) * | 1989-03-07 | 1990-03-15 | Bayerische Motoren Werke Ag, 8000 Muenchen, De | Self-tightening and self-locking lifting tongs for load-lifting appliances |
| DE102013103276B4 (de) * | 2013-04-02 | 2018-06-21 | WIMAG GmbH | Hydro-Greifer |
-
1967
- 1967-09-06 DE DE19671531285 patent/DE1531285A1/de active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2905538A1 (de) * | 1978-02-16 | 1979-08-23 | Land & Marine Eng Ltd | Greifanordnung |
| DE3907200C1 (en) * | 1989-03-07 | 1990-03-15 | Bayerische Motoren Werke Ag, 8000 Muenchen, De | Self-tightening and self-locking lifting tongs for load-lifting appliances |
| DE102013103276B4 (de) * | 2013-04-02 | 2018-06-21 | WIMAG GmbH | Hydro-Greifer |
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