DE828025C - Aushebevorrichtung fuer Arbeitsgeraete - Google Patents
Aushebevorrichtung fuer ArbeitsgeraeteInfo
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B63/00—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements
- A01B63/02—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors
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Description
Die Erfindung betrifft eine Aushebevorrichtung für Arbeitsgeräte, die von schwenkbaren Hubarmen
einer Zugmaschine ausgehoben oder in Arbeitsstellung gesenkt werden. Es kann sich dabei um die
verschiedensten Arten von Arbeitsgeräten, insbesondere solche für landwirtschaftliche Zwecke,
handeln, die unter der Bezeichnung Anbaugeräte bekannt sind. Man kennt bereits Zugmaschinen, an
deren rückwärtigem Ende Pflüge, Häufelvorrichtungen, Grubber o. dgl. ansetzbar sind, welche von
Hubarmen oder Gelenkvierecken gehoben oder gesenkt werden.
Zum Heben und Senken der Geräte ist auf der Zugmaschine eine Bedienungseinrichtung vorgesehen,
die mit den Geräten bzw. Hubarmen über Stangen, Seile, Ketten u. dgl. verbunden ist. Beim
Absenken eines Hubarmes wird dieser von der Last nach abwärts gezogen, bis das Arbeitsgerät sich auf
den Boden absetzt und in eine Stellung gelangt,· die nachstehend als Flurauflage bezeichnet werden soll.
Bodenbearbeitungsgeräte, wie Pflüge, Grubber o. dgl., die mit einem gewissen Tiefgang im Boden
arbeiten, müssen aus dieser Stellung heraus noch weiter bis in ihre Arbeitsstellung gesenkt werden.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, bei Aushebevorrichtungen der vorherbeschriebenen Art
die Arbeitsgeräte beim Übergang von der Flurauflage in die Arbeitsstellung von allen nach oben
gerichteten Kräften zu entlasten und dadurch zu erreichen, daß die Geräte schnell und ohne Verlust
an Zeit oder Anfahrtstrecken in ihre Arbeitslage kommen. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht,
daß der Hubarm, an dem die Geräte hängen, nach Art eines Kippschalterhebels angeordnet ist,
dessen Totpunktstellung bei Flurauflage erreicht ist, und daß während des Eindringens des Gerätes
in den Boden der Hubarm in seiner unteren Kipplage steht. Zu diesem Zweck müssen der oder die
Hubarme mit einer Federanordnung versehen sein, die an den Hubarmen in der oben beschriebenen
Weise angreift.
In besonderen Fällen kann die Federanordnung auch durch eine Gewichtsanordnung ersetzt sein.
ίο Durch die erfindungsgemäße Anordnung wird erreicht,
daß auf dem Schwenkwege zwischen Flurstellung und Tiefstlage die Feder- oder Gewichtsanordnung auf den Hubarmen ein Drehmoment im
Sinne des Gerätegewichts ausübt, wodurch die das
Gerät und den Hubarm verbindende Zugkette, Seil ο .dgl. beim Eindringen des Gerätes in den Boden
entspannt bleibt. Auf dem Wege zwischen der Fluranstellung und der Höchststellung des Arbeitsgerätes
wirkt dagegen die erfindungsgemäße An-Ordnung dem Gerätegewicht entgegen, so daß die
von der Federanordnung geleistete Arbeit für das Ausheben der Geräte nutzbar gemacht wird und eine
erleichterte .Betätigung des Handhebels bewirkt.
Vorzugsweise kann die Federspannung oder die Gewichtswirkung regelbar sein. Ebenso ist es möglich,
die Anordnung unmittelbar an den Hubannen oder an einem damit in Verbindung stehenden
Gestell oder Getriebeseil angreifen zu lassen, wobei die Feder um so stärker gespannt wird, je schwerer
das angehängte Arbeitsgerät ist.
Der Eriindungsgedanke ist in einem Ausführungsbeispiel in der Zeichnung schematisch wiedergegeben,
wobei ein Anbaupflug gezeigt ist, der an einen Traktor angesetzt ist.
Die Zugmaschine trägt an ihrer rückwärtigen Seite einen Halteblock 2, in welchem die Arme 3
schwenkbar lagern, welche an ihrem freien Ende den Anbaupflug 4 tragen. Am Gestell 1 des Schleppers
lagern weiterhin die Hubarme 5, die mit den Armen 3 über eine Kette 6, Seil o. dgl. verbunden
sind. Außerdem greift an den Armen 5 der zum Antriebsmechanismus (nicht dargestellt) führende
Seilzug 7, ein Bedienungsgestänge oder ähnliches an. Mit Hilfe dieses Bedienungstriebes ist es möglieh,
die das Arbeitsgerät tragenden Arme 3 in die Stellungen A, B oder C zu bringen. Dementsprechend
nimmt auch der Hubarm die Stellungen α, b oder c ein. Die Stellung A ist die Außerbetrieblage des
Arbeitsgerätes, d. h. die Höchststellung. In der Stellung b setzt sich das Gerät gerade auf dem
Boden auf. Es ist die Flurauflage gegeben. In der Stellung C erreicht das Gerät seine Tiefststellung,
in der es in den Boden eingedrungen ist.
Erfindungsgemäß greift in einem Auge 8 am Hubarm 5 eine Zugfeder 9 an, die mit ihrem freien Ende
am Maschinengestell 1 mit Hilfe des Handrades 10 einstellbar befestigt ist. Die Feder 9 ist so angeordnet,
daß die Wirkung eines Kipphebels erreicht wird, wobei dieser in der Stellung b seine
Totlage einnimmt.
In dieser Lage, der Flurauflage h des Gerätes,
wird auf das Hubgestänge kein Drehmoment ausgeübt, da die Federkraft keinen Hebelarm besitzt.
Auf dem Schwenkwege zwischen Fluranstellung und Tiefstlage befindet sich die Feder in ihrer
unteren Kipplage und übt auf den Hubarm ein Drehmoment im Sinne des Gerätegewichts aus, wodurch
die Zugkette beim Eindringen des Gerätes in den Boden entspannt bleibt. Auf dem Schwenkwege
zwischen der Fluranstellung und der Höchststellung wirkt die Feder dem Gerätegewicht entgegen, und
die von ihr geleistete Arbeit wird für das Ausheben der Geräte nutzbar gemacht.
Claims (5)
1. Aushebevorrichtung für Arbeitsgeräte, die von den schwenkbaren Hubarmen einer Zugmaschine
ausgehoben oder in Arbeitsstellung gesenkt werden, bei der das Absenken des Gerätes
in die Arbeitsstellung durch das Gerätegewicht bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der
Hubarm (5), an dem die Geräte (3) hängen, nach Art eines Kippschalterhebels angeordnet ist,
dessen Totpunktlage bei Flurauflage der Werkzeuge erreicht ist, und daß der Hubarm (5)
während des Eindringens des Gerätes (4) in den Boden jn seiner unteren Kipplage steht.
2. Aushebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Hub
arme (5) mit einer Federanordnung (9) versehen sind, die so am Hubarm (5) angreift, daß
sich die Bewegung eines Kipphebels ergibt.
3. Aushebevorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine die Feder (9)
ersetzende Gewichtsanordnung.
4. Aushebevorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Federspannung
oder die Gewichtswirkung regelbar sind.
5. Aushebevorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Federoder
Gewichtsanordnung unmittelbar an den Hubarmen (5) oder an einem damit in Verbindung'
stehenden Teil angreift, wobei die Feder (9) um so stärker gespannt wird, je schwerer das angehängte Gerät ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 2779 1.52
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH1958A DE828025C (de) | 1950-03-11 | 1950-03-11 | Aushebevorrichtung fuer Arbeitsgeraete |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH1958A DE828025C (de) | 1950-03-11 | 1950-03-11 | Aushebevorrichtung fuer Arbeitsgeraete |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE828025C true DE828025C (de) | 1952-01-14 |
Family
ID=7142857
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH1958A Expired DE828025C (de) | 1950-03-11 | 1950-03-11 | Aushebevorrichtung fuer Arbeitsgeraete |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE828025C (de) |
-
1950
- 1950-03-11 DE DEH1958A patent/DE828025C/de not_active Expired
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