DE1530885B - Einrichtung zum Festhalten von nach zuschleifenden, länglichen Gegenständen, insbesondere Baumstämmen, auf Fahrzeugen - Google Patents
Einrichtung zum Festhalten von nach zuschleifenden, länglichen Gegenständen, insbesondere Baumstämmen, auf FahrzeugenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Festhalten von nachzuschleifenden länglichen Gegenständen,
insbesondere Baumstämmen, auf Fahrzeugen mit einer waagerecht und quer zur Fahrtrichtung
liegenden Auflage und mit quer zur Fahrtrichtung und um in dieser Richtung liegende Achsen
durch Hilfskraft schwenkbaren Haltearmen zum Festhalten der Gegenstände.
Eine derartige Einrichtung ist aus der USA.-Patentschrift 3 008 731 bekannt. Diese bekannte Einrichtung
weist zwei seitlich an der Auflage schwenkbar angeordnete gebogene Haltearme auf, deren
Enden durch eine Kette verbunden sind, die mittels einer Feder gespannt ist. Die Haltearme können
durch Hydraulikzylinder einzeln geschwenkt werden. Beide Haltearme halten stets die gesamte auf der
Auflage befindliche Ladung. Dies hat zur Folge, daß die Haltearme wieder gelöst werden müssen, wenn das
Fahrzeug an einer anderen Stelle mit weiteren Gegen- · ständen beladen werden soll, wie dies insbesondere
beim Abtransport von gefällten Bäumen auftritt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung gemäß der eingangs genannten Gattung
zu schaffen, bei der es nicht erforderlich ist, beim wiederholten Aufladen an verschiedenen Ladeplätzen
die Haltearme zu lösen. Die Einrichtung soll trotz einfachen Aufbaus eine sichere Halterung auch einer
größeren Zahl aufgeladener Gegenstände gewährleisten.
Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß an der Auflage wenigstens mit einigen der schwenkbaren
Haltearme zusammenwirkende Rungen vorgesehen sind und daß die Rungen und Haltearme nur zum
Halten einer ersten Lage von Baumstämmen ausgebildet sind, die eine Ladefläche für weitere lose aufgelegte
Baumstämme bildet.
Durch die Einrichtung gemäß der Erfindung kann eine erste Lage z. B. von Baumstämmen auf der
Auflage gehalten werden, auf die dann die restliche Ladung aufgebracht werden kann, für die keine besonderen
Festhalteeinrichtungen mehr erforderlich sind. Zum Entladen des Fahrzeugs ist es nur nötig,
die festgehaltenen Baumstämme durch Öffnen der Haltearme loszumachen und das Fahrzeug in Fahrtrichtung
zu bewegen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine Gesamtansicht eines Fahrzeugs zum Transport von Baumstämmen mit einer Einrichtung
zum Festhalten dieser Baumstämme, .
F i g. 2 eine Vorderansicht der Festhalteeinrichtung, wobei sich die Haltearme in Ruhestellung befinden,
F i g. 3 eine Vorderansicht der Festhalteeinrich- v
tuna, wobei sich die Haltearme in ihrer Arbeitsstellung befinden,
F i g. 4 eine Aufsicht der teilweise geschnittenen Festhalteeinrichtung,
F i g. 5 einen Querschnitt der Festhalteeinrichtung und '
F i g. 6 ein Schaltbild des hydraulischen Systems zum Bewegen der Haltearme der Festhalteeinrichtung.
Das in F i g. 1 dargestellte selbstfahrende Fahrzeug 13 zum Transportieren von Baumstämmen besitzt
einen einziehbaren Ladebaum 10, einen Greifer 11 und eine Auflage 12 für die Baumstämme.
Die Auflage 12 weist ein Paar Rungen 20, ein dazwischen angeordnetes Auflageteil 21 und zwei Paar
Haltearme 22 bis 25 auf, welche gemeinsam bewegt werden, wobei die Haltearme 22 und 23 das eine
Paar und die Haltearme 24 und 25 das zweite Paar bilden. Der Haltearm 22 ist schwenkbar an dem
Bolzen 26, der Haltearm 23 schwenkbar an dem Bolzen 27, der Haltearm 24 schwenkbar an dem
Bolzen 28 und der Haltearm 25 schwenkbar an dem Bolzen 29 gelagert. Die Haltearme 22 und 23 sind
durch einen hydraulischen Zylinder 30 verbunden, dessen am geschlossenen Ende des Zylinderkörpers
33 angebrachter Gabelkopf 32 mit einem Bolzen 31 am unteren rückwärtigen Teil des Haltearms 23 zusammenwirkt,
während das freie Ende der Kolbenstange 34 schwenkbar an dem unteren hinteren Teil
des Haltearms 22 mit Hilfe des Bolzens 35 und des an der Kolbenstange 34 angebrachten Gabelkopfes
36 gelagert ist. Der hydraulische Zylinder 30 und die Haltearme 22 und 23 sind also frei schwebend untereinander
verbunden.
In gleichartiger Weise ist der Haltearm 24
schwenkbar an seinem unteren hinteren Teil mit einem hydraulischen Zylinder 37 durch einen Bolzen
38 verbunden, welcher mit dem am geschlossenen Ende des Zylinderkörpers 40 angebrachten Gabelkopf
39 zusammenwirkt. Der Haltearm 25 ist schwenkbar an seinem unteren hinteren Teil mit der
beweglichen Kolbenstange 41 des Zylinders 37 durch den Bolzen 42 und den am Ende der Kolbenstange
41 angebrachten Gabelkopf 43 verbunden. Auf diese Weise sind die Haltearme 24 und 25 und der Zylin-'der
37 ebenfalls frei schwebend miteinander 'verbunden.
Der Haltearm 25 wird im entgegengesetzten Uhrzeigersinn und der Haltearm 24 im Uhrzeigersinn geschwenkt,
wenn der hydraulische Zylinder 37 so betätigt wird, daß sich die Kolbenstange 41 nach innen
bewegt. Dies ermöglicht es, mit dem sichelförmigen Teil 42' das Ende 44 eines auf der Auflage 12 gelagerten
Baumes zu ergreifen und festzuhalten. Auf diese Weise wird der Baumstamm fest auf der Auflage
12 gehalten. In gleicher Weise wirken die Haltearme 22 und 23 mit ihrem Zylinder 30.
Hydraulische Leitungen 45 und 47' versorgen die Zylinder 30 und 37 mit einem hydraulischen
Strömungsmittel (F i g. 2 und 5). Die Leitung 45 verzweigt sich dazu in die Leitung 45 a, die zu dem
hvdraulischen Zylinder 37 führt, und die Leitung 45 b, die zu dem hydraulischen Zylinder 30 führt.
Der Einlaß in die Zylinder 30 und 37 befindet sich jeweils hinter den freien Stirnflächen der entsprechenden
Kolben 46 und 47. Die Leitung 47' verzweigt sich in die Leitung 47 a, welche zu der
' vorderen Kammer 48 des Zylinders 37 führt, und die Leitung 47 b, welche zu der vorderen Kammer 49
des Zylinders 30 führt. Die Leitung 47' ist an einen Hydraulikspeicher 55 angeschlossen, so daß die
Haltearme 22 bis 25 einen federnden Haltedruck ausüben, welcher Ladunesverschiebuneen ausgleichen
kann. Die Leitungen 45 und 47' führen dann zu einem Vierweeeventil 50, welches das Strömungsmittel
in die Leitung 47' für den Schließhub leiten kann, während es die Leitung 45 zum Abflußbehälter
offenhält oder umgekehrt oder eine neutrale Lage einnimmt, wodurch das Strömungsmittel in der
Leitung 47' eingeschlossen ist, so daß die Kolben 46 und 42 festgehalten werden, der federnde Haltedruck,
der durch den Hydraulikspeicher 55 geschaffen wird, jedoch beibehalten bleibt.
Die Auflage 12 (Fig. 5) besitzt ein Paar U-Profilteile,
und zwar ein vorderes U-Profilteil 51 und ein hinteres U-Profilteil 52. An dem hinteren U-Profilteil
52 befindet sich eine Gleitfläche 53, welche sich nach unten erstreckt und welche dazu dient, die
Ladung von dem Fahrzeug 13 beim Abladen hinabgleiten zu lasen. Weiterhin ist eine Schwenkeinrichtung
54 vorgesehen, durch die die Auflage 12 schwenkbar an dem Fahrzeug 13 angelenkt ist.
Beim Betrieb wird eine Anzahl Bäume auf die Auflage 12 gelegt, wobei sich die Haltearme 22 bis
25 in der zurückgezogenen Lage befinden. Beim Schließen drücken die vier Haltearme 22 bis 25 die
Stammenden in drei Halteräume, von denen zwei an den Rungen 20 liegen und einer zwischen den in der
Mitte angeordneten beiden Haltearmen 23 und 24 liegt. Durch die Verbindung der Haltearme 22, 23
und 24, 25 durch die hydraulischen Zylinder 30 und 37 werden automatisch Abweichungen in der Anzahl
und Größe der Bäume, welche sich in jedem Halteraum befinden, ausgeglichen. Der Rest der Ladung
wird lose oben auf diesen festgehaltenen Bäumen angeordnet. Die Form der Rückseite der Haltearme 22
bis 25 ermöglicht ein leichtes Abladen der Bäume.
Claims (7)
1. Einrichtung zum Festhalten von nachzuschleifenden länglichen Gegenständen, insbesondere
Baumstämmen, auf Fahrzeugen mit einer waagerecht und quer zur Fahrtrichtung liegenden
Auflage und mit quer zur Fahrtrichtung und um in dieser Richtung liegende Achsen durch Hilfskraft
schwenkbaren Haltearmen zum Festhalten der Gegenstände, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Auflage (12) wenigstens mit einigen der schwenkbaren Haltearme (22 bis 25)
zusammenwirkende Rungen (20) vorgesehen sind und daß die Rungen und Haltearme nur zum
Halten einer ersten Lage von Baumstämmen ausgebildet sind, die eine Ladefläche für weitere lose
aufgelegte Baumstämme bildet.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rungen (20) als äußere Begrenzung der Auflage (12) vorgesehen sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltearme sichelförmig
ausgebildet sind und jeweils zwei Haltearme (22 und 23 bzw. 24 und 25) durch eine gemeinsame
Schwenkeinrichtung (Zylinder 30 bzw. 37) angetrieben sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils als Schwenkeinrichtung
ein hydraulischer Hubzylinder (Zylinder 30 und 37) vorgesehen ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende des hydraulischen
Hubzylinders (30 bzw. 37) mit einem Haltearm (22 bzw. 24) und das andere Ende mit dem
zweiten Haltearm (23 bzw. 25) verbunden ist.
6. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
rückwärtige Teil der Auflage (12) als Gleitfläche (33) für die Baumstämme ausgebildet ist.
7. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Auflage (12) am Fahrzeug (13) um eine etwa vertikale Achse schwenkbar ist (Schwenkeinrichtung
54).
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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