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DE1530885B - Einrichtung zum Festhalten von nach zuschleifenden, länglichen Gegenständen, insbesondere Baumstämmen, auf Fahrzeugen - Google Patents

Einrichtung zum Festhalten von nach zuschleifenden, länglichen Gegenständen, insbesondere Baumstämmen, auf Fahrzeugen

Info

Publication number
DE1530885B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
holding
support
tree trunks
arms
holding arms
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Douglas David Mount Royal; Ranzenhofer Raoul Highgate Pointe Ciaire; Boivin Robert Clark Montreal; Quebec Hamilton (Kanada)
Original Assignee
Canadian International Paper Co.; Quebec North Shore Paper Co.; Montreal; Abitibi St. Anne Paper Ltd., Beaupre, Quebec (Kanada)

Links

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Festhalten von nachzuschleifenden länglichen Gegenständen, insbesondere Baumstämmen, auf Fahrzeugen mit einer waagerecht und quer zur Fahrtrichtung liegenden Auflage und mit quer zur Fahrtrichtung und um in dieser Richtung liegende Achsen durch Hilfskraft schwenkbaren Haltearmen zum Festhalten der Gegenstände.
Eine derartige Einrichtung ist aus der USA.-Patentschrift 3 008 731 bekannt. Diese bekannte Einrichtung weist zwei seitlich an der Auflage schwenkbar angeordnete gebogene Haltearme auf, deren Enden durch eine Kette verbunden sind, die mittels einer Feder gespannt ist. Die Haltearme können durch Hydraulikzylinder einzeln geschwenkt werden. Beide Haltearme halten stets die gesamte auf der Auflage befindliche Ladung. Dies hat zur Folge, daß die Haltearme wieder gelöst werden müssen, wenn das Fahrzeug an einer anderen Stelle mit weiteren Gegen- · ständen beladen werden soll, wie dies insbesondere beim Abtransport von gefällten Bäumen auftritt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung gemäß der eingangs genannten Gattung zu schaffen, bei der es nicht erforderlich ist, beim wiederholten Aufladen an verschiedenen Ladeplätzen die Haltearme zu lösen. Die Einrichtung soll trotz einfachen Aufbaus eine sichere Halterung auch einer größeren Zahl aufgeladener Gegenstände gewährleisten.
Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß an der Auflage wenigstens mit einigen der schwenkbaren Haltearme zusammenwirkende Rungen vorgesehen sind und daß die Rungen und Haltearme nur zum Halten einer ersten Lage von Baumstämmen ausgebildet sind, die eine Ladefläche für weitere lose aufgelegte Baumstämme bildet.
Durch die Einrichtung gemäß der Erfindung kann eine erste Lage z. B. von Baumstämmen auf der Auflage gehalten werden, auf die dann die restliche Ladung aufgebracht werden kann, für die keine besonderen Festhalteeinrichtungen mehr erforderlich sind. Zum Entladen des Fahrzeugs ist es nur nötig, die festgehaltenen Baumstämme durch Öffnen der Haltearme loszumachen und das Fahrzeug in Fahrtrichtung zu bewegen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine Gesamtansicht eines Fahrzeugs zum Transport von Baumstämmen mit einer Einrichtung zum Festhalten dieser Baumstämme, .
F i g. 2 eine Vorderansicht der Festhalteeinrichtung, wobei sich die Haltearme in Ruhestellung befinden,
F i g. 3 eine Vorderansicht der Festhalteeinrich- v tuna, wobei sich die Haltearme in ihrer Arbeitsstellung befinden,
F i g. 4 eine Aufsicht der teilweise geschnittenen Festhalteeinrichtung,
F i g. 5 einen Querschnitt der Festhalteeinrichtung und '
F i g. 6 ein Schaltbild des hydraulischen Systems zum Bewegen der Haltearme der Festhalteeinrichtung.
Das in F i g. 1 dargestellte selbstfahrende Fahrzeug 13 zum Transportieren von Baumstämmen besitzt einen einziehbaren Ladebaum 10, einen Greifer 11 und eine Auflage 12 für die Baumstämme.
Die Auflage 12 weist ein Paar Rungen 20, ein dazwischen angeordnetes Auflageteil 21 und zwei Paar Haltearme 22 bis 25 auf, welche gemeinsam bewegt werden, wobei die Haltearme 22 und 23 das eine Paar und die Haltearme 24 und 25 das zweite Paar bilden. Der Haltearm 22 ist schwenkbar an dem Bolzen 26, der Haltearm 23 schwenkbar an dem Bolzen 27, der Haltearm 24 schwenkbar an dem Bolzen 28 und der Haltearm 25 schwenkbar an dem Bolzen 29 gelagert. Die Haltearme 22 und 23 sind durch einen hydraulischen Zylinder 30 verbunden, dessen am geschlossenen Ende des Zylinderkörpers 33 angebrachter Gabelkopf 32 mit einem Bolzen 31 am unteren rückwärtigen Teil des Haltearms 23 zusammenwirkt, während das freie Ende der Kolbenstange 34 schwenkbar an dem unteren hinteren Teil des Haltearms 22 mit Hilfe des Bolzens 35 und des an der Kolbenstange 34 angebrachten Gabelkopfes 36 gelagert ist. Der hydraulische Zylinder 30 und die Haltearme 22 und 23 sind also frei schwebend untereinander verbunden.
In gleichartiger Weise ist der Haltearm 24 schwenkbar an seinem unteren hinteren Teil mit einem hydraulischen Zylinder 37 durch einen Bolzen 38 verbunden, welcher mit dem am geschlossenen Ende des Zylinderkörpers 40 angebrachten Gabelkopf 39 zusammenwirkt. Der Haltearm 25 ist schwenkbar an seinem unteren hinteren Teil mit der beweglichen Kolbenstange 41 des Zylinders 37 durch den Bolzen 42 und den am Ende der Kolbenstange 41 angebrachten Gabelkopf 43 verbunden. Auf diese Weise sind die Haltearme 24 und 25 und der Zylin-'der 37 ebenfalls frei schwebend miteinander 'verbunden.
Der Haltearm 25 wird im entgegengesetzten Uhrzeigersinn und der Haltearm 24 im Uhrzeigersinn geschwenkt, wenn der hydraulische Zylinder 37 so betätigt wird, daß sich die Kolbenstange 41 nach innen bewegt. Dies ermöglicht es, mit dem sichelförmigen Teil 42' das Ende 44 eines auf der Auflage 12 gelagerten Baumes zu ergreifen und festzuhalten. Auf diese Weise wird der Baumstamm fest auf der Auflage 12 gehalten. In gleicher Weise wirken die Haltearme 22 und 23 mit ihrem Zylinder 30.
Hydraulische Leitungen 45 und 47' versorgen die Zylinder 30 und 37 mit einem hydraulischen Strömungsmittel (F i g. 2 und 5). Die Leitung 45 verzweigt sich dazu in die Leitung 45 a, die zu dem hvdraulischen Zylinder 37 führt, und die Leitung 45 b, die zu dem hydraulischen Zylinder 30 führt. Der Einlaß in die Zylinder 30 und 37 befindet sich jeweils hinter den freien Stirnflächen der entsprechenden Kolben 46 und 47. Die Leitung 47' verzweigt sich in die Leitung 47 a, welche zu der ' vorderen Kammer 48 des Zylinders 37 führt, und die Leitung 47 b, welche zu der vorderen Kammer 49 des Zylinders 30 führt. Die Leitung 47' ist an einen Hydraulikspeicher 55 angeschlossen, so daß die Haltearme 22 bis 25 einen federnden Haltedruck ausüben, welcher Ladunesverschiebuneen ausgleichen kann. Die Leitungen 45 und 47' führen dann zu einem Vierweeeventil 50, welches das Strömungsmittel in die Leitung 47' für den Schließhub leiten kann, während es die Leitung 45 zum Abflußbehälter offenhält oder umgekehrt oder eine neutrale Lage einnimmt, wodurch das Strömungsmittel in der Leitung 47' eingeschlossen ist, so daß die Kolben 46 und 42 festgehalten werden, der federnde Haltedruck, der durch den Hydraulikspeicher 55 geschaffen wird, jedoch beibehalten bleibt.
Die Auflage 12 (Fig. 5) besitzt ein Paar U-Profilteile, und zwar ein vorderes U-Profilteil 51 und ein hinteres U-Profilteil 52. An dem hinteren U-Profilteil 52 befindet sich eine Gleitfläche 53, welche sich nach unten erstreckt und welche dazu dient, die Ladung von dem Fahrzeug 13 beim Abladen hinabgleiten zu lasen. Weiterhin ist eine Schwenkeinrichtung 54 vorgesehen, durch die die Auflage 12 schwenkbar an dem Fahrzeug 13 angelenkt ist.
Beim Betrieb wird eine Anzahl Bäume auf die Auflage 12 gelegt, wobei sich die Haltearme 22 bis 25 in der zurückgezogenen Lage befinden. Beim Schließen drücken die vier Haltearme 22 bis 25 die Stammenden in drei Halteräume, von denen zwei an den Rungen 20 liegen und einer zwischen den in der Mitte angeordneten beiden Haltearmen 23 und 24 liegt. Durch die Verbindung der Haltearme 22, 23 und 24, 25 durch die hydraulischen Zylinder 30 und 37 werden automatisch Abweichungen in der Anzahl und Größe der Bäume, welche sich in jedem Halteraum befinden, ausgeglichen. Der Rest der Ladung wird lose oben auf diesen festgehaltenen Bäumen angeordnet. Die Form der Rückseite der Haltearme 22 bis 25 ermöglicht ein leichtes Abladen der Bäume.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum Festhalten von nachzuschleifenden länglichen Gegenständen, insbesondere Baumstämmen, auf Fahrzeugen mit einer waagerecht und quer zur Fahrtrichtung liegenden Auflage und mit quer zur Fahrtrichtung und um in dieser Richtung liegende Achsen durch Hilfskraft schwenkbaren Haltearmen zum Festhalten der Gegenstände, dadurch gekennzeichnet, daß an der Auflage (12) wenigstens mit einigen der schwenkbaren Haltearme (22 bis 25) zusammenwirkende Rungen (20) vorgesehen sind und daß die Rungen und Haltearme nur zum Halten einer ersten Lage von Baumstämmen ausgebildet sind, die eine Ladefläche für weitere lose aufgelegte Baumstämme bildet.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rungen (20) als äußere Begrenzung der Auflage (12) vorgesehen sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltearme sichelförmig ausgebildet sind und jeweils zwei Haltearme (22 und 23 bzw. 24 und 25) durch eine gemeinsame Schwenkeinrichtung (Zylinder 30 bzw. 37) angetrieben sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils als Schwenkeinrichtung ein hydraulischer Hubzylinder (Zylinder 30 und 37) vorgesehen ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende des hydraulischen Hubzylinders (30 bzw. 37) mit einem Haltearm (22 bzw. 24) und das andere Ende mit dem zweiten Haltearm (23 bzw. 25) verbunden ist.
6. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der rückwärtige Teil der Auflage (12) als Gleitfläche (33) für die Baumstämme ausgebildet ist.
7. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage (12) am Fahrzeug (13) um eine etwa vertikale Achse schwenkbar ist (Schwenkeinrichtung 54).
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

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