[go: up one dir, main page]

DE1530018C - Fahrwerk fur selbstfahrende Seilbahn - Google Patents

Fahrwerk fur selbstfahrende Seilbahn

Info

Publication number
DE1530018C
DE1530018C DE1530018C DE 1530018 C DE1530018 C DE 1530018C DE 1530018 C DE1530018 C DE 1530018C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamping
cable
rollers
rail
car
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Publication date

Links

Description

1 2
Die Erfindung betrifft ein Fahrwerk für selbst- bleibt während der ganzen Bewegung entlang der
fahrende Seilbahnwagen mit Raupenkettenantrieb, Anstellschiene erhalten, und das Tragseil erfährt
bei dem die Kettenglieder Klemmlaschen tragen, die keine Abnützung. Durch die gegebenenfalls vorhan-
paarweise von entgegengesetzten Seiten gegen das dene federnde Abstützung der Rollen werden die
Tragseil gedrückt werden. 5 Klemmlaschen elastisch gegen das Tragseil gedrückt
Es sind bereits selbstfahrende Wagen für Hänge- und können .sich daher an Ungleichmäßigkeiten des
Seilbahnen bekannt, die bei ausgefallenem Zugseil- Tragseiles anpassen. Durch eine entsprechende Wahl
antrieb zum Bergen von Fahrgästen aus auf der der Vorspannung der zwischengeschalteten Federn
Strecke befindlichen Seilbahnwagen oder zu War- ist es auch möglich, die auftretende Klemmkraft bzw.
tungszwecken dienen. Das Fahrwerk solcher Wagen 10 Haftreibung zu beeinflussen.
weist einen Motor, meist einen Otto-Motor auf, der Das Fahrwerk kann unter Beibehaltung des Grund-
mit dem Tragseil zusammenwirkende Reibräder an- gedankens der Erfindung verschieden ausgebildet
treibt. Die hierbei erreichbare Haftreibung ist aber werden. Die Anstellschiene kann einen U-förmigen
zu gering, um bei höherem Wagengewicht größere Querschnitt aufweisen, wobei die Innenseiten der
Tragseilsteigungen mit Sicherheit überwinden zu i5 U-Schenkel als Lauf- bzw. Gleitflächen für die RoI-
können. Es ist ferner ein Rettungswagen vorgeschla- len oder Schleifstücke der Klemmlaschen dienen. Es
gen worden, der von zwei Raupenketten angetrieben ist selbstverständlich, daß die Anstellschiene bzw.
wird, ohne hierbei die für ein steiles Tragseil erfor- deren U-Schenkel an den Enden jeweils abgeschrägt
derliche Klemmkraft erzielen zu können. Schließ- ist bzw. sind, um das Anlaufen der Rollen bzw.
lieh ist eine Konstruktion bekannt, die aus zwei 2o Gleitstücke zu erleichtern und schlagartige Bewegun-
. Raupenketten besteht, deren Kettenglieder Klemm- gen auszusehließen.
laschen tragen. Die Klemmlaschen werden paarweise Eine andere Ausbildungsmöglichkeit besteht darin, von entgegengesetzten Seiten gegen eine Tragschiene daß die Anstellschiene oberhalb des Tragseiles angedrückt. Dabei handelt es sich um ein übliches geordnet ist, einen sich nach unten verjüngenden Raupenfahrwerk, bei dem jede Raupenkette durch 25 Keilquerschnitt aufweist und an dem Fahrwerkrahmehrere unter Federwirkung stehende Rollen belastet men unter dem Einfluß des Wagengewichtes verwird. Ein Kettenglied bzw. die damit verbundene schiebbar gelagert ist. Je schwerer der Wagen ist, Klemmlasche ergibt also immer nur dann den er- desto tiefer wird dann die Anstellschiene zwischen forderlichen Anpreßdruck, wenn sie gerade unter die oberen Schenkel der Klemmlaschen gezogen einer Rolle durchläuft. Daraus ergibt sich der Nach- 30 und diese durch den zur Wirkung kommenden teil, daß nicht alle Kettenglieder des der Schiene größeren Anstellschienenquerschnitt weiter auseinzugewandten Kettentrums gleichzeitig den erforder- andergedrückt, die unteren Klemmlaschenschenkel liehen Anpreßdruck erhalten, dieser Anpreßdruck also fester an das zwischen ihnen befindliche vielmehr auf das jeweilige Überfahren der Rollen Tragseil gepreßt, so daß sich die Klemmkraft bzw. auf den .Rollenbereich beschränkt ist, und daß 35 bzw. Haftreibung mit zunehmendem Wagengewicht sich durch das Anlaufen an die Rollen und das Ab- erhöht.
laufen von diesen ein unruhiger Lauf ergibt. Dadurch __ - In* der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand wäre die bekannte Konstruktion, die für Einschie- beispielsweise dargestellt. Es zeigt
nenbahnen mit im wesentlichen waagerechter Trag- Fi g. JL das Fahrwerk eines selbstfahrenden Seilschiene bestimmt ist, für Seilbahnwagen, die starke 40 barinwagens in Seitenansicht,
Tragseilsteigungen zu überwinden haben, unbrauch- Fig. 2 einen waagerechten Schnitt durch die
bar. ■ · , · Achse des Tragseiles,
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe be- Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie III-III
zweckt die Beseitigung dieser Mängel und die Schaf- der Fig. 1,
fung eines Fahrwerkes für selbstfahrende Seilbahn- 45 Fig. 4 und 5 Ausführungsvarianten mit zwei
wagen, das bei verhältnismäßig einfacher Konstruk- Raupenketten und
tion ein sicheres Fortbewegen des Wagens auf dem Fig. 6 und 7 zwei andere Ausbildungen mit
Tragseil selbst bei großer Tragseilsteigung gewähr- einer Kette, aber zangenartigen Klemmlaschen, je-
leistet. weils in einer Fig. 3 entsprechenden Darstellungs-
Ausgehend von einem Fahrwerk der eingangs ge- 50 weise.
schilderten Art löst die Erfindung die gestellte Auf- Das Fahrwerk weist einen Rahmen 1 auf,Nan dem gäbe dadurch, daß an dem Fahrwerkrahmen zum das Gehänge 2 für den Wagen angreift, das mit Andrücken der Klemmlaschen an das Tragseil eine Laufrädern 3 versehen ist. Im Fahrwerkrahmen 1 zu diesem parallele Anstellschiene im Tragseilbereich sind die Kettenräder 4, 5 für eine Raupenkette 6 vorgesehen ist und die Klemmlaschcn Rollen oder 55 gelagert, wobei das Kettenrad 5 von einem Motor 7 Schleifstücke tragen, mit denen sie an der Anstell- über einen Winkeltrieb 8 angetrieben wird. Die Ketschiene abrollen bzw. gleiten, wobei die Rollen oder tenglieder9 tragen je zwei einander gegenüberlie-Gleitstücke gegebenenfalls an den Klemmlaschen gende, zueinander bewegbare Klemmlaschen 10, an in an sich bekannter Weise unter Zwischenschaltung deren Außenseite unter Zwischenschaltung von Fe-V(Hi Federn befestigt oder selbst elastisch ausgebildet 60 dem 11 Rollen 12 gelagert sind. Mit 13 ist eine Ansind. ..■..·"■■ stellschiene für das dem Tragseil 14 zugekehrte Ket-
Es wird also eine vervielfachte Anpreß- bzw. tentrum bezeichnet. Beim Kettehumlauf laufen die Klemmkraft erreicht, da alle Kettenglieder bzw. alle Rollen 12 der Klemmlaschen 10 an der Innenseite Laschen der Kettenglieder, die sich im Bereich der der U-Schenkel der Anstellschiene 13 an, so daß die Anstullschicnc befinden, während ihres ganzen Weges 65 Klcmmlaschen 10, die einen elastischen bzw. die entlang "der Anstellschiene an das Tragseil angepreßt Haftreibung erhöhenden Belag 15 aufweisen, geworden, wobei überdies ein stoßfreier Bewegungs- gencinander gedrückt und damit an das Tragseil 14 ablauf erzielt wird. Die Klemmung des Tragseiles angepreßt werden.
Bei der Ausführungsvariante nach Fig. 4 sind zwei parallele Raupenketten mit den Kettenrädern 5 a, Sb vorgesehen. Die Kettenglieder 9 tragen je eine Klemmlasche 10. Diese Klemmlaschen sind wieder mit Rollen 12 und zwischengeschalteten Fedem 11 versehen. Die gemeinsame U-förmige Anstellschiene 13 sorgt für das Andrücken der Klemmlaschen 10' an das Tragseil 14.
Die Ausbildung nach Fig. 5 unterscheidet sich von jener nach F i g. 4 nur dadurch, daß die beiden Raupenketten mit waagerechten Kettenrädern 5 a', Sb' in einer Ebene liegen.
Gemäß F i g. 6 sind bei nur einer Raupenkette die Kettenglieder 9 mit je zwei doppelschenkligen, zangenartig abgebogenen Klemmlaschen 10" versehen. Die unteren Schenkel der Klemmlaschen nehmen das Tragseil 14 zwischen sich auf, wogegen die oberen Schenkel mit Hilfe der zwischen sie greifenden Anstellschiene 13 α über die Rollen 12 und die Federn 11 auseinandergedrückt werden. Nach Fig. 7 ist bei sonst gleicher Ausführung die Anstellschiene 13 a' mit einem sich nach unten verjüngenden Keilquerschnitt versehen, und es greift an ihr das Wagengehänge 2 an. Sie wird also mit zunehmendem Wagengewicht abwärts gezogen, wobei die Klemmung des Tragseiles zufolge des Keilquerschnittes der Anstellschiene 13 α' erhöht wird. In diesem Fall muß die Anstellschiene im Fahrwerkrahmen selbstverständlich entsprechendes Bewegungsspiel aufweisen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Fahrwerk für selbstfahrende Seilbahnwagen mit Raupenkettenantrieb, bei dem die Kettenglieder Klemmlaschen tragen, die paarweise von entgegengesetzten Seiten gegen das Tragseil gedrückt werden, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Fahrwerkrahmen (1) zum Andrücken der Klemmlaschen (10; 10'; 10") an das Tragseil (14) eine zu diesem parallele Anstellschiene (13; 13 α; 13 α') im Tragseilbereich vorgesehen ist und die Klemmlaschen Rollen (12) oder Schleifstücke tragen, mit denen sie an der Anstellschiene (13; 13 α; 13 α') abrollen bzw. gleiten, wobei die Rollen (12) oder Gleitstücke gegebenenfalls an den Klemmlaschen (10; 10'; 10") in an sich bekannter Weise unter Zwischenschaltung von Federn (11) befestigt oder selbst elastisch ausgebildet sind.
2. Fahrwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anstellschiene (13) einen U-förmigen Querschnitt aufweist, wobei die Innenseiten der U-Schenkel als Lauf- bzw. Gleitflächen für die Rollen (12) oder Schleifstücke der Klemmlaschen (10; 10') dienen.
3. Fahrwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anstellschiene (13 a') oberhalb des Tragseiles (14) angeordnet ist, einen sich nach unten verjüngenden Keilquerschnitt aufweist und an dem Fahrwerkrahmen (1) unter dem Einfluß des Wagengewichtes verschiebbar gelagert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1580860C3 (de) Hängebahnfahrwerk
EP3362332A1 (de) Seilbahnlaufwagen
DE1276679C2 (de) Haengebahn-Anlage
DE1755024A1 (de) Drehgestell fuer ein Schienenfahrzeug
DE2811502A1 (de) Radsatz fuer verschiedene spurweiten
DE1530018A1 (de) Fahrwerk fuer selbstfahrende Seilbahnwagen
DE1530018C (de) Fahrwerk fur selbstfahrende Seilbahn
DE1281860B (de) An Stelle eines angetriebenen Fahrzeugrades anbaubares Gleiskettenfahrwerk
DE3136934A1 (de) Transportvorrichtung fuer eine fliessfertigungsstrasse
DE1066143B (de)
DE2419957C3 (de) Vorrichtung zum Unterstfitzen eines Lastträgers
DE964757C (de) Endloses Gliederfoerderband mit einer mittleren Rundgliederkette als Zugorgan
DE4206493C2 (de) Elektrohängebahn zum Transportieren und Ziehen von Lasten
DE2119331C3 (de) Überladebriicke für Rampen
DE1530018B (de) Fahrwerk für selbstfahrende Seilbahnwagen
DE3102537C2 (de) Fahrwerk für schienengebundene Fahrzeuge
DE320636C (de) Vorrichtung zur Fortbewegung eines Wagenzuges
DE659477C (de) Gleiskettenfahrwerk mit einer mit seitlichen Fuehrungsbacken fuer die Stuetzrollen versehenen Gleiskette
DE555702C (de) Dreikraftgleisbremse
DE2641237A1 (de) Bremskatze fuer einen mittels laufwerke an der laufschiene einer einschienenhaengebahn verfahrbaren energiezug
DE2713449B1 (de) Ketten eines Stueckgut-Verteilfoerderers mit kippbaren Tragplatten
DE279962C (de)
DE354056C (de) Laufkette fuer Fahrzeuge
DE351716C (de) Vorrichtung zum Bremsen von Wagen
DE199596C (de)