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DE152066C - - Google Patents

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Publication number
DE152066C
DE152066C DENDAT152066D DE152066DA DE152066C DE 152066 C DE152066 C DE 152066C DE NDAT152066 D DENDAT152066 D DE NDAT152066D DE 152066D A DE152066D A DE 152066DA DE 152066 C DE152066 C DE 152066C
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DE
Germany
Prior art keywords
arm
lever
type carrier
type
axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT152066D
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English (en)
Publication of DE152066C publication Critical patent/DE152066C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J3/00Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed
    • B41J3/44Typewriters or selective printing mechanisms having dual functions or combined with, or coupled to, apparatus performing other functions

Landscapes

  • Character Spaces And Line Spaces In Printers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft Typenschreibmaschinen, bei welchen ein einziges motorisch, z. B. elektrisch bewegtes Organ den Typenträger, den Druckhammer und den Papiersclilitten bewegt und die Tätigkeit dieses Organs durch Drücken einer Taste geregelt wird. Dies soll nach vorliegender Erfindung mit möglichst wenigen und einfachen Teilen erreicht werden, die Einrichtung soll dauerhaft
ίο sein, mit wenig Geräusch und Stoß und mit wenig Kraftaufwand arbeiten. Es ist eine Maschine mit einem Typenträger (Typenrad bezw. Typensektor) auf senkrechter Achse angenommen, dessen Anhalten in verschiedenen Stellungen mittels einer Auswahlvorrichtung beim Tastenanschlag erfolgt. Mit geringem Kraftaufwand findet dabei die Verschiebung des Papierschlittens und der Abdruck der der Druckstelle gegenüber eingestellten Type auf der Papierfläche statt. Eine Unterbrechungsvorrichtung ist zwischen der Abdruckvorrichtung oder der Bewegungsvorrichtung des Typenträgers und dem elektrisch bewegten Organ vorgesehen, wodurch entweder die Abdruckvorrichtung oder der Typenträger bezw. beide untätig gehalten werden, wenn Wortzwischenräume zu bilden sind.
Fig. ι zeigt schaubildlich das zum Verständnis der Einrichtung Nötige von dem Druckwerk einer Typenschreibmaschine und seine Verbindung mit dem elektrisch bewegten Organ,
Fig. ia einen Längsschnitt nach Linie ia-ia von Fig. 2a.
Fig. 2 und 2a zeigen bezüglich die Einriebtung von unten und von oben.
Fig. 3 bis 12 zeigen die Auswahlvorrichtung bei verschiedenen Stellungen der Teile derselben, teils schaubildlich, teils in Ober- oder Unteransicht; insbesondere zeigt Fig. 6 einen senkrechten Schnitt durch die Achse des Typenträgers.
Fig. 13 und 14 zeigen in Seiten- und Oberansicht eine andere Ausführungsform der Auswahlvorrichtung.
Fig. 15 und 16 zeigen eine weitere Ausführungsform derselben.
Fig. 17 bis 20 zeigen die Vorrichtung zur Verschiebung des Papierschlittens und Bildung der Wortzwischenräume, und zwar
Fig. 17 einen Querschnitt nach Linie 17-17 und
Fig. 18 und 20 nach Linie 18-20, in Richtung der Pfeile Fig. 2a gesehen.
Als Beispiel ist eine Schreibmaschine mit Typenträger 12 (Typenrad, Typensektor) auf senkrechter Achse 10 (Fig. 1) angenommen. Das Gestell 1 dient zur Aufnahme des Tastenbrettes, des Typenrades, der Abdruckvorrichtung, des Papierschlittens und der zugehörigen Getriebeteile. Die Tastenhebel 2 sind am festen Gestell bei 27 (Fig. 2a) drehbar und treten mit ihren Enden unter ein von der Gestellplatte 1 getragenes Stück 3 vor, das durch eine Stange 28 (Fig. ia und 2a) Verbindung mit dem unter der Platte angebrachten Stromschlußstück 4 (Fig. 2) hat, durch dessen Loch 29 die Stange führt und an welchem sie durch
eine Mutter 106 (Fig. la und 2) gehalten wird.
Auf der rechten und linken Hälfte des Tasteiibrettes befindet sich die gleiche Einrichtung', es braucht daher nur die Einrichtung für eine Hälfte beschrieben zu werden. Wenn durch Drücken einer Taste der einen Tastenbretthälfte das Übertragung'sstück 3 bewegt wird, so bleibt die Stange 28 auf der anderen Tastenbretthälfte untätig, sie verschiebt sich dann einfach durch das Loch 29 (Fig. la) des betreffenden Stromschlußstückes 4, und während beim Drücken einer Taste Typenträger, Druckhammer und Papierschlitten bewegt werden, wird nur dasjenige der beiden Übertragungsstücke 3 bewegt, das über dem Hebel 2 der gerade gedrückten Taste liegt. Bei Bewegung einer der beiden Stücke 3 wird der Stromkreis durch das Stromschlußstück 4, die Klemme 5, den Generator (Batterie) 6, den Elektromagneten 7 und die Klemme 8 geschlossen, und wenn das Stromschlußstück 4 Kontakt mit Klemme 5 erhält, so wird der Kern bezw. Anker des Elektromagneten, der das motorisch bewegte Organ bildet, gehoben, und von dieser Bewegung werden sämtliche Bewegungen des Typenträgers, Druckhammers und Papierschlittens abgeleitet.
Die Achse 10 des Typenträgers 12 (im vorliegenden Falle eines Typensektors) trägt einen lose sitzenden Arm 11, der im Ruhezustände des Typenträgers 12 und beim Übergang in Druckstellung Sperrung an der Achse findet. Der Typenträger 12 wird von einem aufrechten Teile 31 des Armes 11 (Fig. 6) getragen und bewegt sich bei eingetretener Sperrung, d. h. Kupplung mit der Achse 10. An dieser sitzt unten ein mit Kurvenschlitz 32 versehener Hohlzylinder 13 (Fig. 1 und 6), und in diesem Schlitze, der von einem mittleren oberen Punkte 97 (Fig. 6) sich schräg abwärts nach beiden Seiten erstreckt (Fig. 1), lieg't die Rolle 33 an dem aufwärts gerichteten Teile 65 des vorderen Armes eines Hebels 14, der um die Achse 61 (Fig. 1 und 2a) drehbar ist. Der andere Arm 60 dieses Hebels wirkt auf ein an den Kern 9 des Elektromagneten angelenktes Glied 30 ein, dessen aufwärts gebogener Haken in eine Kerbe 62 des Armes eingreift. Beim Ausschwingen dieses Armes 60 auf- oder abwärts geht die Rolle 33 in dem Schlitze 32 ab- bezw. aufwärts, und dadurch wird eine Drehung auf die Achse 10 des Typefiträgers nach der einen oder anderen Richtung übertragen. Wenn der Typenträger bezw. sein Arm 11 auf der Achse mit der letzteren gekuppelt ist, so macht er die Drehung mit und bringt dabei die betreffende Type der Druckstelle gegenüber, die in dem dargestellten Falle in der senkrechten Mittelebene der Maschine liegt. Durch bei jedesmaligem Drücken einer Taste bewirkten Stromschluß wird also der Kern 9 angezogen und auf die Achse 10 die beschriebene Drehung übertragen. Für gewöhnlich befindet sich die Rolle 33 oben im Scheitel des von dem Kurvenschlitz 32 gebildeten Winkels. Damit die Rolle in den rechts liegenden Teil des Schlitzes abwärts geht und die Achse 10 des Typensektors entsprechend der gedrückten Taste und der ausgewählten Type dreht, ist der vordere Arm 63, welcher ' die Rolle 33 trägt, nach rechts oder links schwingbar. Um einen senkrechten Zapfen 64 (Fig. ι und 2a) des Hebels 14 kann der Arm 63 ausschwingen, und unter demselben befinden sich Schubklinken 15, die am Gestell drehbar sind und deren vordere obere Kanten 34 abgeschrägt sind. Die schrägen Kanten unterliegen der Einwirkung des Stiftes 35 eines Armes i6, der von dem zugehörigen Übertragungsstück 3 abwärts führt. Wird letzteres durch Drücken einer Taste gehoben, so schwingt die Klinke 15 (Fig. 1 und 2a) aus ihrer Normalstellung· rückwärts und wird durch eine Feder 70 (Fig. 1) in Stellung gehalten. An der dem Arm 63 zugewendeten Seite trägt die Klinke 15 einen Ansatz 71 mit schräger Fläche, die bei der Rückwärtsdrehung auf einen entsprechenden Teil 69 des Armes 63 einwirkt und diesen und mit ihm die Rolle 33 aus der Mittelebene der Maschine verlegt. Die Rolle kann dann aus dem Scheitel des Winkels, den der Kurvenschlitz 32 des Hohlzylinders 13 bildet, in denjenigen Schlitzteil abwärts gehen, der auf der anderen Seite der Mittelebene lieg't als die gedrückte Taste. Bei diesem Abwärtsgange findet eine Drehung' der Achse 10 des Typenträgers derart statt, daß die der gedrückten Taste entsprechende Type der Druckstelle gegenüber eingestellt wird. ioj
Um in der Ruhelage die Rolle genau im Scheitel des Winkelschlitzes 32 des Hohlzylinders 13 zu halten, ist der aufwärts gerichtete Teil 65 des an den Hebel 14 angelenkten Armes 63 mit Vorsprüngen 66 (Fig. 1) versehen, die in Aussparungen 36 (Fig. 2a) der Seitenkanten des einen oder anderen der beiden Führungsstücke 17 sich einlegen und dadurch die wagerechte Bewegung des Teils 65 begrenzen. Die obere Kante 67 des Teils uo 65 ist zu einer Schneide ausgebildet, die in einen entsprechenden Einschnitt 68 (Fig. 6) des Gestells eintritt, wenn der Flebel 14 von dem motorisch bewegten Teile freigegeben wird und den Teil 65 des Armes 63 in der Mittellage hält. Die Schubklinke 15 schwingt unter der Wirkung der Feder 70 wieder vorwärts, wenn die gedrückte Taste freigegeben wird, das entsprechende Übertragungsstück 3 (Fig. 2a) geht in seine Aussgangsstellung zurück und bringt seinen Stift 35 außer Berührung mit der Kante 34 der Schubklinke 15.
Der Arm ii des Typenträgers (Fig. 6 und ii) ist mit einem Auge 91 auf die Achse 10 drehbar aufgesteckt. Auf dem Arm 11 ist ein Schieber 18 (Fig. 8) verschiebbar, der' an seinem hinteren Ende einen Zahn 37 trägt, welcher in den am Gestell festsitzenden Zahnbogen 19 (Fig. 3 und 6) eintreten kann. Am vorderen Ende trägt der Schieber 18 einen gleichgerichteten Zahn 73 (Fig. 4 und 8) mit keilartig abgeschrägten Seitenflächen, dessen Spitze gegen die Achse 10 gekehrt ist, und zwischen ciieser und dem Zahn 37 tritt ein Stift 74 am Schieber nach oben vor. In der länglich runden Öffnung 75 des Schiebers befinden sich
*5 zwei Absätze j6, an denen in der Ruhelage die Absätze 39 eines auf Achse 10 befestigten, am Rande ausgeschnittenen Ringes 20 anliegen (Fig. 4, 7 und 8). Der Ring 20, der auf Achse
10 mittels Mutter 55 befestigt ist (Fig. 6), trägt vorn auf der Oberseite einen Zahn 85 mit passend zum Zahn 73 abgeschrägten Seiten. Die Spitzen der Zähne 73 und 85 sind in der Ruhelage gegeneinander gerichtet. Die Absätze 39 und 76 sind derart abgeschrägt, daß bei einer Drehung des Schiebers 18, wenn die Spitzen der Zähne 73 und 85 voneinander abrücken, dem Ringe 20 weitere Drehung mit der Achse 10 ermöglicht ist, wobei er mit seinem nicht ausgeschnittenen Teil an der hinteren Seite der Öffnung 75 des Schiebers gleitet und den Zahn 37 des letzteren in Eingriff mit dem am Gestell festsitzenden Zahnbogen 19 festhält (Fig. 5).
Die gegenseitige Sperrlage zwischen dem Ringe 20 und Schieber 18 und damit auch dem Arme 11 des Typenträgers ist vorhanden, wenn der Zahn 98 eines um einen Stift 93 des Armes
11 drehbaren Sperrstückes 21 der Auswahlvorrichtung (Fig. 4, 5 und 6) auf den Stift 74 des Schiebers 18 gerichtet ist und, wie in Fig. 3 und 4, die Teile in Ruhelage, also die Spitzen der Zähne 73, 85 aufeinander gerichtet sind und die Absätze 39, 76 aneinander liegen. Dann wird der Arm 11 von der Achse mitgenommen.
Schwingt das Sperrstück 21 dagegen seitlich aus, so trifft einer seiner Arme 99 gegen einen der Arme JJ des Schiebers 18 und bewegt ihn dadurch in der Richtung nach außen, unterstützt durch die passende Abschrägung der Flächen 76 und 39. Es ist alsdann dem Ringe 20 bei der Weiterdrehung mit der Achse, wie beschrieben, möglich, seine Absätze 39 aus der Anlage an den Scheibenabsätzen 76 herauszubringen und den Schieberzahn 37 in Eingriff mit dem Zahnbogen 19 zu halten.
Zur Auslösung des Ringes 20 ist das Sperrstück 21 mit zwei Armen 40 versehen, die zu beiden Seiten der Mittelebene der Maschine nach hinten unter dem Zahnbogen 19 vortreten, hinter welchen senkrecht im Gestell verschiebbare Anschlagstifte 22 (Fig. ia und 3 bis 6) entgegen der Wirkung von Federn durch Drücken der entsprechenden Tasten in die Bahn der Arme 40 gehoben werden können (Fig. 5 und 6) und dadurch die Auswahl der der Druckstelle gegenüber anzuhaltenden Type ermöglichen.
Beim Auftreffen eines der Arme 40 auf den gehobenen Stift macht bei der Drehung der Achse das Sperrstück 21 eine Schwingung (Fig. 5), die Sperrwirkung seines Zahnes 98 auf den Schieberstift 74 hört auf und der Ring 20 kann die bereits beschriebene Sperrung des Schiebers 18 am Zahnbogen 19 bezw. das Anhalten der betreffenden Type der Druckstelle geg-enüber herbeiführen. Gleich nach dem Abdruck der Type gehen die Teile in die Stellung Fig. 3 und 4 zurück, wobei die Schrägfläche des Ringzahnes 85 auf . die Schrägfläche des Schiebers 18 einwirkt und der Schieber aus der Sperrlage nach vorn gezogen wird (Fig. 3). Einer der beiden Querarme 99 des Sperrstückes 21 wird dabei von einem der Arme JJ des Schiebers gefaßt und das Sperrstück in seine Sperrlage zurückgeführt.
Beim Auslösen des Schiebers 18 aus dem Zahnbogen 19 tritt der in einem Schlitz 130 (Fig. 6) des Armes 11 verschiebbare Zahn 96 eines Schiebers 95 (Fig. 11 und 12) in eine gekrümmte Aussparung 100 (Fig. 10) an der Unterseite des Sperrstückes 21 ein, eine Feder 131 (Fig. 9 und 11) drückt den Schieber 95 dabei zurück und dadurch den Zahn 96 in eine Vertiefung auf Mitte der Aussparung 100.
Die Anschlagstifte 22 des Auswahlwerkes kann man auch entbehrlich machen, wenn man das Auswahlwerk an das untere Ende der Achse 10 verlegt. Dann dienen die Tastenhebel, die beim Drücken der ausgewählten Taste gehoben werden, den Armen 40 des Sperrstückes 21 als Anschläge.
Nach dem Ausführungsbeispiel Fig. 13 und 14 sitzt der Arm 11 des Typenträgers auf der Achse 10 fest. Der von dem Hakengliede 30 des Elektromagnetkernes 9 erfaßte Teil hat hier die Form eines Winkelhebels 46, der an einer in senkrechter Ebene stufenförmig abgesetzten verschiebbaren Stange 45 angreift. In einen senkrechten Schlitz dieser Stange ragt eine Feder 47 hinein, deren zurückgebogenes unteres Ende unten an dem Arm 48 festsitzt, der mit einer Achse schwingen kann und seine Bewegung auf die auf der Achse 10 des Typenträgers befestigte Daumenscheibe 51 überträgt. Eine Rolle 49 am oberen Ende des Armes 48 befindet sich in der Ruhelage genau im Scheitel des Winkelschlitzes 50 (Fig. 14) der Daumenscheibe. Findet eine Drehung des am aufrechten Teile 31 des Armes 11 zu befestigenden Typenträgers statt, so findet auch ein entsprechend kleines Ausschwingen des
Armes 48 statt, und dann wird, da die Stange 45 stets gleich viel verschoben wird, die Feder 47 an ihrem oberen Ende am stärksten gebogen. Einer größeren Drehung des Typenträgers entspricht ein stärkeres Ausschwingen des Armes 48; dabei verschiebt sich dann die Feder 47 in dem Schlitze am stärksten, es findet ein geringeres Biegen derselben statt; dieses bietet weniger Widerstand, und dieser geringere Widerstand wird durch die allmählich zunehmende Dicke der Feder ausgeglichen. Praktisch wird daher bei den verschiedenen Bewegungen der Stange 45 ein gleichmäßiger Widerstand hervorgerufen, wenn der den Typenträger tragende Arm 11 mittels der Anschlagstifte 22 (Fig. 3 und 6) des Auswahlwerkes, wie beschrieben, in der auserwählten Stellung gehalten wird. Dadurch ist zwischen dem Typenträger und dem motorisch bewegten Teil eine nachgiebige Verbindung geschaffen, bei welcher die Bewegungsunterschiede zwischen beiden ausgeglichen werden.
Die Rolle 49 des Armes wird genau in dem Scheitel des Winkelschlitzes 50 mittels zweier Federn 52 gehalten, die an dem Übertragungsstück 3 (Fig. ι und 2a) befestigt sind. Wird das eine Übertragungsstück 3 gehoben, so weicht seine Feder 52 aus, und dann ist der Feder des anderen Übertragungsstückes ermöglicht, die Rolle in die passende Seite des Schlitzes 50 hineinzudrücken.
Bei beiden Ausführungsformen also sind mit einer Bewegung stets gleicher Größe des bewegenden Organs verschieden große Drehungen des Typenträgers verbunden, dieser wird durch das Auswahlwerk in passender Druckstellung angehalten und bleibt, während der Abdruck erfolgt, in Ruhe, wogegen das bewegende Organ seine Bewegung" vollendet.
Erstere Ausführungsform ist aber vorzuziehen, da sämtliche Bewegungen zwangläufig erfolgen.
Die Sperrorgane der Auswahlvorrichtung können auch wie in Beispiel Fig. 15 und 16 ausgeführt werden. Hier ist an Stelle des Ringes 20 ein Arm 56 auf der Achse 10 des Typenträgers befestigt, und wie im zuerst beschriebenen Beispiel ist der Arm 11 des Typenträgers um die Achse 10 lose drehbar. An dem Arm 11 ist ein Schieber 53 verschiebbar, und ein auf dem Arm 11 bei 87 drehbarer Hebel 57 vermittelt die Bewegungsübertragung zwischen dem Arm 56 und dem Schieber. Ein Stift oder eine Rolle 89 am Arm 56 kann in eine Gabel 88 des Hebels 57 eintreten, und ein Stift oder eine Rolle 90 am anderen Arm dieses Hebels greift in einen Winkelschlitz 78 des Schiebers 53 ein. Die übrigen Teile sind den vorbeschriebenen ähnlich und mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Liegen der nach oben vortretende Stift 74 des Schiebers 53 und der Stift 89 und 90 in einer Geraden, die quer durch die Mitte der Achse 10 geht, so befinden sich die Teile in Sperrlage mit der Achse und der Zahn 37 des Schiebers greift in den Zahnbogen 19 nicht ein (Fig. 15). Wenn dann aber das Sperrstück 21 ausschwingt, so wird die Sperrlage aufgehoben und der Zahn 37 greift in den Zahnbogen ein und hält den Typenträger in der ausgewählten Stellung an.
Die Abdruckvorrichtung umfaßt einen Druckhammer, dessen Arm an einem Halter 23 (Fig*. 1) gelagert und in üblicher Weise mit einem nicht dargestellten Kniegelenk verbunden ist. Das Kniegelenk hat Verbindung mit der Stange 102 (Fig. 1) eines Schaftes 103, in dessen Ausschnitt 107 (Fig. 1) der am Gestell bei 42 drehbare Hebel 24 eingreift. An dem anderen Arm dieses Hebels greift ein an den Kern 9 angeschlossener Haken 104 an.
Wird beim Drücken einer Taste der Elektromagnet 7 durch Stromschluß erregt, so wird mittels des Hebels 24 der Schaft 103 niedergezogen, das Kniegelenk gestreckt und der Druckhammer gegen die Rückseite des durch den Schlitten eingestellten Papiers und ein Abdruck von der eingestellten Type des Typenrades 12 (Fig. 1) mittels Farbbandes erzeugt.
Der Papierschlitten 25 (Fig. 17) ist in Führungsnuten 43 verschiebbar und trägt unten eine Verzahnung 120, in die eine zweckmäßig' mit mehreren Zähnen versehene Klinke 121 eingreifen kann. Diese ist um den Bolzen 122 eines Schiebers 26 (Fig. 18 und 20) drehbar angeordnet, der am Gestell bei 44 geführt ist. In dem schrägen Schlitz 126 des Schiebers liegt die Rolle 127 eines bei 123 am Gestell drehbaren Hebels 59 (Fig. 19 und 19a), und an dem einen Arme dieses Hebels greift der Haken 105 an, der mit dem Kern 9 des Elektromagneten verbunden ist.
Wenn das Anhalten des Schiebers 26 bei Eintritt der Rolle 127 in dem unteren senkrechten Teil des Schlitzes 126 stattfindet, ist Klinke 121 in Eingriff mit der Verzahnung 120. Den Eingriff der Klinke vermittelt ein Stift 124, der in den Schlitz 114 eines Hub- no armes 58 eingreift, welcher um eine im Schieber 26 gelagerte Achse 115 drehbar ist und auf dessen Stift 116 ein Finger 128 des Hebels 59 einwirken kann (Fig. 18 und 19). Wird Schieber 26 mittels der Rolle 127 zurückbewegt, so wird gleichzeitig der Stift 124 mittels des Hubarmes 58 gehoben und Klinke. 121 mit der Verzahnung 120 zum Eingriff gebracht. Wird dann der Hebel 59 vom Elektromagneten freigegeben,, so drückt eine der Feder 125 gleiche Feder den Hebel 59 hoch, und Schieber 26 und damit der Papierschlitten

Claims (6)

25 werden mittels der Rolle 127 um einen Zahn vorgeschoben. Dabei trifft eine exzentrische Kante des Hubarmes 58 einen festen Stift 129, wobei der Hubarm nach aufwärts gedreht wird und Stift 124 und Klinke 121 ausrückt "(Fig. 18). Zum Anhalten des Schlittens 25 nach jedesmaliger Verschiebung dient ein an einem Halter 79 drehbarer Sperrarm 38, dessen Rolle mittels einer Feder 81 gegen eine Zahnlücke gedrückt wird. Dieser Sperrarm ist mit einem Finger 82 versehen, der gegen ; einen Ansatz 83 (Fig. 17) eines durch Stange 84 mit dem Schieber 26 verbundenen Armes 54 sich einstellt. Die Einrichtung ist derart, daß, wenn Schieber 26 mit dem Schlitten vorwärts rückt, der Finger 82, kurz bevor die Verschiebung beendet wird, durch den Ansatz 83 niedergehalten wird, während der Arm 54 um die Breite des Ansatzes 83 schwingt. Die lebendige Kraft des Schlittens wird dadurch so zerstört, daß derselbe nur um genau einen Zahn verlegt wird, da im passenden Augenblick die Rolle 80 in die betreffende Lücke der Verzahnung 120 festgedrückt gehalten wird. Der Zwischenraumtastenhebel regelt die Wirkung des Kernes 9 in ähnlicher Weise wie die übrigen Tastenhebel. Eine der mit dem Stromschlußstück 4 verbundenen Stangen 28 geht durch den Führungsschlitz eines Ansatzes 140 des Armes in (Fig. 1) und trägt einen Ansatz 119, durch den beim Drücken des Zwischenraumhebels das Stromschlußstück 4 gehoben und der Stromkreis geschlossen wird. Um nicht unnötig Kraft zu verbrauchen, sind zwischen dem elektrisch bewegten Organ einerseits und zweckmäßig sowohl dem Typenträger 12 als auch dem Druckhammer andererseits Einrichtungen angeordnet, die jene Organe bei der Spatienbildung untätig halten. Der bei 110 am Gestell drehbare Hebel 109 (Fig. 1) ist durch eine Stange in Verbindung mit dem einen Arm eines Winkelhebels 117 (Fig. ι und 2a), der mit dem Arm in des Spatienhebels 112 verbunden ist, und der andere Arm des Hebels 109 ist mit einem Stift versehen, der in einen Ausschnitt am unteren Ende des Schaftes 103 eintritt. Dieser wird für gewöhnlich mit dem Angriffshaken des zur Hammerbewegung dienenden Hebels 24 in Eingriff durch eine Feder 116 gehalten., die am Halter 23 (Fig. 1) festsitzt. Beim Drücken der Spatientaste wird der Ausschnitt 107 des Schaftes der Druckhammerantriebsstange aus dem Eingriff mit Hebel 24 gebracht und dadurch die Abdruckvorrichtung während der Verschiebung des Schlittens durch Wirkung des Kernes 9 untätig gehalten. Eine ähnliche Einrichtung dient zur Unterbrechung der Verbindung zwischen dem Typenträger und dem auf ihn Bewegung· übertragenden Hebel. Der mit dem Arm in verbundene Winkelhebel 117 ist durch Stange 114 mit einem Arm 115 in Verbindung, der den Haken 30 aus dem Eingriff mit dem Hebel 14 bringt, wenn die Zwischenraumtaste gedrückt wird, und beim Loslassen der letzteren die Verbindung wieder herstellt. Die Verbindungen mit dem elektrisch bewegten Organ sind so abgepaßt, daß das Einstellen der Typen des Typenträgers, das Abdrucken der eingestellten Type und die Wortzwischenraumbildung in genauer Zeitfolge stattfinden. . Ρλτε ν T-A ν Sprüche:
1. Eine elektrische Schreibmaschine mit Tasten und drehbarem Typenträger nebst Druckhammer, dadurch gekennzeichnet, daß ein beim Tastenanschlag elektrisch bewegtes Organ (9) Antriebsverbindung mit der Bewegungsvorrichtung für den Typenträger (12), für den (mit Stange 102 verbundenen) Druckhammer und für den Papierschlitten (25) derart hat, daß das Einstellen der durch Tastenanschlag ausgewählten Type der Druckstelle gegenüber, das Abdrucken derselben auf den Bogen des Papierschlittens und die Spatienbildung genau und regelmäßig erfolgen.
2. Eine Ausführungsform der Schreibmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrisch bewegte Organ (9) einen stets gleichen Weg macht, der Typenträger (12) dagegen aus einer mittleren Stellung zur Einstellung der ausgewählten Type verschiedene Wege unter Drehung mit seiner Achse (10) beschreibt, und daß zum Anhalten des Typenträgers in der ausgewählten Stellung die Organe einer Auswahlvorrichtung (11, 37, 21, 40, Fig. 3 bis 5 und 15 und 16) zwischen dem Typenträger (12) und seinen Verbindüngen mit dem elektrisch bewegten Organ (9) angeordnet sind und eine Regelung der Bewegung der Auswahlvorrichtung durch die Bewegung der Tastenhebel (2) erfolgt, no
3. Eine Ausführungsform der Schreibmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem elektrisch bewegten Organ (9) einerseits und dem Druckhammer oder dem Typenträger (12) bezw. beiden andererseits eine Unterbrechungsvorrichtung (117, 109 und 117, 110, 115, Fig. 1) angeordnet ist, die durch Bewegen der Spatientaste 112 derart beherrscht wird, daß für die Spatienbildung der Druckhammer oder der Typenträger bezw. beide während der Verschiebung des
Papiersclilitteiis (25) untätig gehalten werden.
4. Eine Ausführungsform der Schreibmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine verschiebbare Klinke (121, Fig. 17 bis 20) mit dem Papierschlitten (25) Eingriff durch die Wirkung des bei jedem Tastenanschlag elektrisch bewegten Organs (9) erhält, derart, daß beim Tastenanschlag die Klinke (121) zum Eingriff in eine Verzahnung des Papierschlittens geführt wird, während bei Freigabe der Taste das bewegte Organ entgegengesetzt bewegt wird und der Klinkeneingriff nach Ausführung der Papierschlittenschaltung aufhört, wobei kurz vor dem Aufhören des Eingriffs der verschiebbaren Klinke eine Sperrklinke (38) zum Eingriff mit der Verzahnung des Papierschlittens gebracht wird.
5. Eine Ausführungsform der Schreibmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Typenträger (12) an einem Arm (11) seiner Achse (10) angeordnet ist, die durch einen mit dem elektrisch bewegten Organ (9) und einem Schubkörper (13) der genannten Achse verbundenen Hebel (14) bewegt wird, daß durch den Anschlag einer der Tasten die Achse mit Arm und Typenträger von der Mittelstellung aus nach der zum Einstellen ' der ausgewählten Type passenden "Richtung gedreht wird, und daß auf der Achse ein Ring (20, Fig. 3 bis 5) festsitzt, der auf ein Sperrstück (21) des Armes (11) einwirkt, das durch den Tastenanschlag so beherrscht wird, daß die Achse eine weitere Drehung machen kann, nachdem der Typenträger mittels des Sperrstückes in der für den Abdruck der ausgewählten Type geeigneten Stellung festgehalten worden ist.
6. Eine Ausführungsform der Schreibmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Abdruck der ausgewählten Type auf dem Papier vermittelnde Druckhammer Verbindung mit einem Kniehebelwerk hat, dessen Gelenk durch die Stange (102) mit einem bei jedem Tastenanschlag bewegten Teile (24) der Maschine in Verbindung: steht.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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