DE205416C - - Google Patents
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- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 4
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims 1
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J3/00—Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed
- B41J3/44—Typewriters or selective printing mechanisms having dual functions or combined with, or coupled to, apparatus performing other functions
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15^·. GRUPPEN
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Mai 1908 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schreibmaschine mit zylindrischem Typenträger, bei
welcher die Einstellung des Typenträgers mittels eines Einstellhebels, der Abdruck
der eingestellten Type aber durch die Kraft eines auf den Typenträger wirkenden Elektromagneten
erfolgt. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß über einer den Schriftzeichen entsprechende Kontaktlöcher
ίο aufweisenden Kontaktplatte ein an dem Einstellhebel
gelenkig angeordneter Kontaktstift vorgesehen ist, der nach seiner Überführung nach einem der Kontaktlöcher den Typenträger
in üblicher Weise entsprechend einstellt und beim Einführen in das Kontaktloch einen
Elektromagneten erregt, der, wie schon bekannt, den Typenträger gegen die. Papierwalze
schwingt und dadurch den Typenabdruck erzeugt.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der die Erfindung bildenden Schreibmaschine
veranschaulicht, und zwar ist:
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Draufsicht der Schreibmaschine.
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Draufsicht der Schreibmaschine.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie A -B der Fig. 1 und
Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie C-D der Fig. i.
Auf der Grundplatte 1 der Schreibmaschine ist eine Kontaktplatte 2 isoliert befestigt,
welche mit einer Anzahl von in konzentrischen Kreisbögen angebrachten Kontaktlöchern 3
versehen ist. Jedes Kontaktloch 3 entspricht einem Schriftzeichen des Typenzylinders 4,
welcher auf einer in einem Winkelstück 6 befestigten Achse 5 drehbar gelagert ist. Das
Winkelstück 6 ist mittels eines wagerechten Zapfens in einer Gabel 7 gelagert, die auf
einem wagerechten Zapfen 8 der Grundplatte ι schwingbar angeordnet ist. Der
Typenzylinder 4 ist mit einer Hülse 9 fest verbunden, und diese Hülse besitzt ein Kegelrad
10, das mit einem Zahnsegment 11 in Eingriff steht. Das Zahnsegment 11 ist auf
dem einen Arm eines zweiarmigen Hebels 12 angebracht, dessen Drehzapfen senkrecht zu
der Achse 5 und in der Verlängerung des Schaftes der Gabel 7 angeordnet ist. Mit
dem andern Arm des Hebels 12 ist ein federnder Kontaktstift 13 verbunden, der
durch ein Kugel- oder Universalgelenk mit einem Stift 14 verbunden ist, mittels dessen
die schreibende Person den Kontaktstift führt. Die Platte 2 steht durch eine Leitung 15
mit dem einen Ende der Wicklung eines Elektromagneten 16 in Verbindung, während
das andere Ende dieser Wicklung durch eine Leitung 17 mit dem einen Pol einer elektrischen
Batterie 18 verbunden ist. Der andere Pol der Batterie 18 steht durch eine Leitung
19 mit dem Drehzapfen 8 der Gabel 7 und dadurch mit dem Kontaktstift 13 in Verbindung.
Der Anker 20 des Elektromagneten, der von einer an der Grundplatte 1 befestigten
Blattfeder 21 getragen wird, greift um die Hülse 9 mittels einer Öse 22, in welcher
die Hülse sich frei bewegen kann. An dem Elektromagneten 16 ist ferner ein Winkelhebel
23 drehbar befestigt, dessen eines Ende normal über die Pole des Elektromagneten 16
reicht (Fig. 1), so daß dieses Ende "des Hebels beim Anziehen des Ankers herabgedrückt und
dadurch der Winkelhebel entsprechend gedreht wird. Dieser Winkelhebel bewegt die Vorschubvorrichtung
des in bekannter Weise angeordneten, in der Zeichnung nicht veranschaulichten Wagens der Papierwalze 24.
Bei Benutzung der Schreibmaschine hält die schreibende Person den. Stift 14 und führt
mit diesem den Kontaktstift 13 von dem einen Kontaktloch 3 in das andere, je nach
dem Schriftzeichen, von welchem ein Abdruck erhalten werden soll. Um die Erregung des
Elektromagneten und damit das Herabdrücken des Typenzylinders gegen das Papier zu verhindern,
solange der Kontaktstift nicht vollständig in dem Kontaktloch steckt, kann die
Spitze des Kontaktstiftes von nichtleitendem Material hergestellt werden, so daß die Berührung
derselben mit der Kontaktplatte ohne Einwirkung auf den Elektromagneten bleibt.
Wenn der Kontaktstift nach der einen oder der anderen Seite gedreht wird, so wird der
Typenzylinder durch das Zahnrad 10 unter Vermittelung des Zahnsegments 11 entsprechend
gedreht. Solange die Spitze des Kontaktstiftes an solchen Kontaktlöchern entlang
bewegt wird, welche sich in ein und demselben Kreisbogen befinden, wird der Typenzylinder
nur gedreht. Sobald dagegen der Kontaktstift zu einer anderen Reihe von Kontaktlöchern gebracht wird, so dreht sich
die Gabel 7 um ihren Zapfen 8, wobei der Typenzylinder in seiner Längsrichtung verschoben
wird. Beim Gebrauch der Schreibmaschine kommt es häufig vor, daß der Typenzylinder
gleichzeitig gedreht und verschoben werden muß. Sobald der Kontaktstift mit einem Kontaktloch in Eingriff kommt,
wird der Stromkreis der Batterie 18 geschlossen, der Elektromagnet 16 erregt und
4<j der Anker 20 angezogen und demzufolge der
Typenzylinder gegen das Papier auf der Papierwalze 24 geschlagen, so daß die in Druckstellung
befindliche Type einen Abdruck bewirkt. Gleichzeitig dreht der Anker 20 den
Winkelhebel 23, so daß dieser die Vorschubvorrichtung des Wagens bewegt, wodurch der
Wagen bei dem öffnen des Stromkreises, d. h. wenn der Kontaktstift außer Eingriff
mit dem Kontaktloch gelangt, in bekannter Weise einen Schritt vorgeschoben wird. Sobald
also der Kontaktstift mit einem Kontaktloch in Berührung gelangt, erhält man einen entsprechenden Abdruck auf dem Papier.
Um das Einstecken des Kontaktstiftes in die Kontaktlöcher zu erleichtern, sind
diese trichterförmig ausgebildet oder an den Rändern abgerundet. Wortzwischenräume werden
dadurch erhalten, daß man mittels des Stiftes 14 den Kontaktstift 13 hebt, so daß
der Anker 20 den Winkelhebel 23 dreht. Um dabei einen Typenabdruck zu verhindern, ist
der Elektromagnet 16 mit einem zweiten Anker 25 versehen, welcher einen Sperrzahn 26
besitzt, der, solange der Elektromagnet stromlos ist, sich in der Bahn der Blattfeder 21
befindet und den Anker verhindert, sich so weit nach abwärts zu bewegen, daß der Typenzylinder
mit dem Papier in . Berührung kommt. Wenn man dagegen den Elektromagneten beim Schreiben erregt, so wird der
Anker 25 angezogen und der Sperrzahn gegenüber einer Aussparung der Blattfeder 21
gebracht, so daß nunmehr der Sperrzahn die Abwärtsbewegung der Blattfeder des Ankers
nicht behindert. Wortzwischenräume oder Bewegungen des Papierwagens ohne vorherigen
Typenabdruck können auch dadurch bewirkt werden, daß man für den Kontaktstift 13 ein besonderes, von der Kontaktplatte 2
isoliertes Kontaktstück 27 anordnet, welches durch eine Leitung 28 mit dem einen Ende
der Wicklung eines Elektromagneten 29 verbunden ist, dessen anderes Ende durch die
Leitung 30 mit dem einen Pol der Batterie 31 in Verbindung steht. Der andere Pol der
Batterie ist durch eine Leitung 32 an den Zapfen 8 der Gabel 7 angeschlossen. Der
Anker 33 des Elektromagneten 2g ist an dem einen Ende eines zweiarmigen Hebels 34
befestigt, dessen anderes Ende mit dem Winkelhebel 23 in Eingriff steht, so daß dieser,
wenn der Anker 33 angezogen, ebenso gedreht wird wie durch die Bewegung des Ankers 20.
Will man also einen Wortzwischenraum bewirken, ohne in der oben beschriebenen Weise
den Kontaktstift zu heben, so bringt man diesen mit dem Kontaktstück 27 in Berührung,
wobei der Stromkreis der Batterie 31 geschlossen und der Anker 33, wie oben beschrieben,
angezogen wird. Anstatt zum Erregen des Elektromagneten 29 eine besondere
Batterie zu verwenden, kann man zu demselben Zweck, wie leicht ersichtlich, bei entsprechender
Schaltung die Batterie 18 benutzen.
Als andere Ausführung desselben Grundgedankens kann in der oben beschriebenen
Maschine die Platte 2, anstatt mit Kontaktlöchern, mit Kontaktspitzen versehen sein; in
diesem Falle ist der Kontaktstift an der Spitze mit einem Kontaktloch versehen.
Claims (5)
- Patent-An Sprüche:i. Schreibmaschine mit zylindrischem Typenträger und einem Einstellhebel, bei welcher die Einstellung des Typenträgers von Hand, der Abdruck der eingestellten Type dagegen durch die Kraft eines auf den Typenträger einwirkenden Elektromagneten erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß über einer mit Kontaktlöchern versehenen Kontaktplatte ein am Einstell-hebel gelenkig angeordneter Kontaktstift vorgesehen ist, der bei seiner Bewegung nach einem der Kontaktlöcher den Typenträger, dem Kontaktloch entsprechend, in üblicher Weise einstellt und beim Einführen in das Kontaktloch einen Elektromagneten erregt, der, wie bekannt, den Typenträger gegen die Papierwalze schwingt.
- 2. Schreibmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktstift (13) durch ein Kugel- oder Universalgelenk mit einem Stift (14) verbunden ist.
- 3. Schreibmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf der Grundplatte der Maschine schwingbar gelagerte Gabel (7) ein um einen wagerechten Zapfen drehbares Winkelstück trägt, das einen in der Verlängerung des Gabelschaftes liegenden, als Drehachse für einen zweiarmigen Hebel (12) dienenden Zapfen sowie eine senkrecht zu diesem Zapfen angeordnete Typenträgerachse (5) besitzt, mit der der Hebel (12), an dem der Kontaktstift (13) befestigt ist, durch eine Zahnradübersetzung (10, 11) in Eingriff steht.
- 4. Schreibmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (20) des Elektromagneten (16) mittels einer öse (22) um die mit dem Typenzylinder (4) fest verbundene Hülse (9) greift, und daß an dem Elektromagneten (16) ein Winkelhebel (23) angeordnet ist, dessen eines Ende über die Pole des Elektromagneten reicht, so daß der Anker (20) beim Anziehen den Winkelhebel dreht und dieser die Vorschubvorrichtung des Papierwagens bewegt.
- 5. Schreibmaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung der Wortzwischenräume ein Kontaktstück (27) vorgesehen ist, mit dem der Kontaktstift (13) in Berührung gebracht werden kann, und welches mit der Wicklung eines Elektromagneten (29) und mit dem Kontaktstift (13) in den Stromkreis einer Batterie (31 oder 18) eingeschaltet ist, wobei der Anker (33) des Elektromagneten (29) an dem einen Ende eines zweiarmigen Hebels (34) befestigt ist, dessen anderes Ende gegen den Winkelhebel (23) anliegt.Hierzu i Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE205416C true DE205416C (de) |
Family
ID=467664
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT205416D Active DE205416C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE205416C (de) |
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0
- DE DENDAT205416D patent/DE205416C/de active Active
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