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DE50292C - Neuerung an Typenschreibmaschinen - Google Patents

Neuerung an Typenschreibmaschinen

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Publication number
DE50292C
DE50292C DENDAT50292D DE50292DA DE50292C DE 50292 C DE50292 C DE 50292C DE NDAT50292 D DENDAT50292 D DE NDAT50292D DE 50292D A DE50292D A DE 50292DA DE 50292 C DE50292 C DE 50292C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
arm
key
barrel
pawl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT50292D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. H. UNZ in 715 Arch Street, Philadelphia, Pennsylvania, V. St. A
Publication of DE50292C publication Critical patent/DE50292C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J1/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies
    • B41J1/04Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies carried upon levers or radial arms, e.g. manually operated

Landscapes

  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 15: Druckerei.
Neuerung an Typenschreibmaschinen.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Typenschreibmaschine ist wesentlich durch die Construction und Anordnung der Typenhebel, ferner durch die Anordnung des zum Ausspannen des Päpieres dienenden Cylinders, und seines beim Buchstabenschalten verschobenen Schlittens und dessen Antrieb gekennzeichnet. Auch ist die Regelung der Bewegung des zum Verschieben des Cylinderschlittens dienenden Federhauses mittelst eines Klinkenschaltrabmens, die Einrichtung zur Aenderung der Spannung der Triebfeder und die Einrichtung bemerkenswerth, die es gestattet, den Aufsencylinder um einen vollen Weg oder einen Theil des letzteren zurückzustellen, der gröfser ist als ein Spatium. Das Federhaus kann ferner in irgend einem Zeitpunkte seiner Drehung angehalten werden, wozu ein am Hauptgestell stellbares Anschlagstück dient. Insbesondere ist auch die Einrichtung bemerkenswert]!, die beim Zurückführen des Ausspanncylinders in seine Anfangsstellung das Zeilenschalten bewirkt, sowie die Einrichtung, die es gestattet, zwei oder mehr Druckstellen einzustellen, ohne dafs der Hauptrahmen 'in seine Normalstellung zurückgeführt wird. Endlich ist auch das Schaltwerk zum Verschieben des Farbbandes und die Einrichtung eigenthümlich, die es ermöglicht, beim Anbringen von zwei oder mehr Typen an einem Typenhebel die. zum Ausschlag zu bringende Type an dem vom Ausspanncylinder geführten Papier zum Anschlag zu bringen.
Die Zeichnung zeigt eine solche Schreibmaschine in Fig. ι bis 30 in Ansichten, Schnitten und- Einzelheiten; insbesondere giebt Fig. 1 einen senkrechten Schnitt mitten durch die Maschine, Fig. 13 einen Grundrifs derselben mit theil weisem Schnitt, Fig. 14 eine Ansicht von innen auf den hinteren Theil des Hauptgestelles mit daran angeordneten Theilen, Fig. 17 eine Hinteransicht der Maschine mit Fortlassung eines Theiles des Hauptgestelles, Fig. 20 eine Seitenansicht eines Theiles des letzteren mit mehreren daran angeordneten Theilen, Fig. 29 einen Träger für einen Typenhebel in Endansicht, Fig. 30 einen solchen in Seitenansicht in Verbindung mit einem Typenhebel und einem Tastenarm, während die nicht weiter bezeichneten Figuren Einzelheiten darstellen, auf die im Laufe der Beschreibung noch Bezug genommen wird.
Die in derselben senkrechten Ebene liegenden beiden senkrechten Arme α α1, Fig. 1, der Drucktasten A zum Anschlagen der Typen sind durch die Stangen a? mit einander verbunden. Die Tastenarme α erhalten eine zweckentsprechende Anordnung auf dem Tastenbrett. Fig. 13 stellt sie im Grundrifs als Beispiel in Kreisbogenanordnung dar. Die Arme a1 der Tasten α werden am besten so ausgeführt, dafs sie auf ein gemeinsames Centrum schlagen, und die Stangen λ2·, welche die Arme der Tasten mit einander verbinden, sind sämmtlich von gleicher oder nahezu gleicher Länge und parallel zu einander; die Arme α aber sind mit diesen Verbindungsstangen d2 in verschiedenen Abständen von den Armen a1 verbunden, wie die Figuren 13 und 30 darstellen. Die Verlängerung der Verbindungsstangen Λ2 über den Arm α hinaus dient dazu, den Schaltmechanismus und die Stange zum Bewegen des Färb-
bandes an nahezu demselben Punkte zu bethätigen. Der Arm a1 ist wie Fig. 32 zeigt construirt, und in dem Ausschnitt as desselben ist eine Feder a4 angeordnet, deren eines Ende mit der Platte b, Fig. 1, und deren anderes Ende mit der Drucktaste A, Fig. 1 und 30, verbunden ist. Der Typenhebel a5, der an dem unteren Ende die erforderliche Type trägt, ist mit der DrucktasteA mittelst des Armesa1, Fig. ι und 30, verbunden, und zwar greift der Hebel in den Schlitz αβ, Fig. 1, 30 und 32, des Armes mittelst des Bolzens oder der Schraube a7 ein, so dafs eine lose Verbindung mit der Taste hergestellt..ist. Am besten wird die Taste A aus einem Stück durch Ausstanzen des senkrechten Armes a1 und des Armes a gebildet, und der senkrechte Arm a ist mit der Stange a2 an dem erforderlichen Punkte verbunden.
Der Typenhebelträger α8, der eine Quadrantführung x2 hat, ist an der Schiene B, Fig. 1 und 13, mittelst der Schraube b* befestigt, und an diesem Träger wird der Typenhebel bei seinem Hinschwingen nach dem Anschlagpunkte und wieder zurück geführt. Wird die Taste angeschlagen, so wird -der Typenhebel durch die kreisförmige Führung des Trägers as derart in einem Bogen geführt, dafs er am passenden Punkte anschlägt. Die genannte Feder α4 unterstützt den Typenhebel und die Taste in ihrem Rückgang in die Normalstellung beim Loslassen der Drucktaste. Die Drucktasten werden bei ihrer Bewegung durch die Ausschnitte der Platten b b1 geführt, Fig. 1 und 13.
Das zu bedruckende Papier wird zwischen dem Cylinder C, Fig. 1, und seiner Druckwalze c ausgespannt. Der Schlitten £), in welchem der Cylinder C gelagert ist, ist mit den Stangen e des Gestelles E der Maschine mittelst .der Führungsstücke d, Fig. 17, verbunden, so dafs der Schlitten -D über die Stangen e seitlich verschiebbar ist, aber nicht hoch- oder vom Gestell herunterbewegt werden kann. Die Stangen e sitzen, wie noch beschrieben wird, in "drehbaren Armen E1 des Gestelles fest. Diese Arme E\ Fig. 14 und 20, sind bei e2 drehbar, und an dem Schlitten D sitzen Anschläge d], Fig. 14, die an dem eine Zahnstange tragenden und den Schlitten bethätigenden Rahmen G anliegen, der längs einer einen Theil des Hauptgestelles, Fig. 1 und 14, bildenden Stange g verschiebbar ist. Mittelst Schrauben g2 ist die Zahnstange g1 mit dem Rahmen G verbunden, und diese Schrauben sitzen in Schlitzen g3i, Fig. ia, der Zahnstange g1 derart, dafs dieser eine senkrechte Verschiebung zu einem noch anzugebenden Zwecke ertheilt werden kann, nachdem die Schrauben gelöst worden sind. Die Zahnstange gl greift in das Zahnrad/14 (Fig. 20) eines Federhauses F ein, und eine Triebfeder in dem letzteren veranlafst eine Drehung des Federhauses und ein Vorwärtsschieben der Zahnstange und des Rahmens G und Schlittens D. Die Zahnstange g1 ist in den Führungen e3, Fig. ι und 20, des Hauptgestelles geführt, und die Anschläge d1 sind so construirt, dafs sie', wenn die Arme E1 des Gestelles E aufgeklappt werden, einen Kreisbogen um e2 als Mittelpunkt beschreiben und stets mit dem Rahmen G in Berührung sind. Auch könnten die Anschläge rf1 an dem den Cylinderschlitten bethätigenden Gestell angeordnet werden, ohne dafs dies wesentlich etwas ändert.
Die Drehung des Federhauses wird derart geregelt, dafs der Cylinderschlitten je um einen Buchstabenabstand verschoben wird, und zu diesem Zwecke dient der folgende Mechanismus.
Die Wirkung des Federhauses wird unmittelbar mittelst der Schaltklinke f1 und der Sperrklinke /2, Fig. 9 und 12, geregelt, die abwechselnd in das Schaltrad /3 des Federhauses F eingreifen. Die Schaltklinke fl ist drehbar an dem Klinkenträger/4, welcher mittelst einer Schraube auf einer Stange/5 einge-. stellt werden kann, die von Haltern /' des Gestelles/e getragen wird. Wenn die Schaltklinke f1 mit dem Schaltrade in Eingriff ist, ist die Feder/8 zusammengedrückt und die Sperrklinke /2 ist für gewöhnlich aufser Eingriff. Durch" den Hin- und Hergang des Gestelles /6 kommen die Klinken /] und /2 abwechselnd in und aufser Eingriff. Diese Bewegungen werden von dem zum Buchstabenschalten dienenden Rahmen H hervorgerufen, Fig. i, 13 und 17, dessen Vorder- und Hinlertheile parallel zu einander liegen. Der Rahmen H ist in gelenkiger Verbindung mit dem Halter h1 und wird für gewöhnlich durch die Feder h2, Fig. 1 und 13, in der Lage gehalten, welche Feder . die Sperrklinke /2, Fig. 1, für gewöhnlich aufser Eingriff mit dem Schaltrade erhält. Der Rahmen H ist mit dem senkrecht verschiebbaren Rahmen /6 durch die Gabelansätze h9, Fig. i, 13 und 17, verbunden, und zwar liegt an oder nahe an der Mitte des hinteren Endes des Buchstabenschaltrahmens H das untere Ende des Rahmens /6.
Die Verbindungsstange α2 der Drucktasten ist, wie erwähnt, hinreichend lang, um mit dem äufseren Ende über das äufsere Ende dieses Schaltrahmens H hinauszuragen. Wrenn eine Drucktaste angeschlagen wird, so drückt die Verbindungsstange <z2 den Schaltrahmen H nieder und dieser löst durch Einwirkung auf den Rahmeh /6 die Schaltklinke f1 aus und bringt die Sperrklinke/2 zum Eingriff mit dem Schaltrade des Federhauses. Beim Loslassen der Drucktaste werden der Schaltrahmen und der senkrecht verschiebbare Rahmen /6 in die Normallage zurückgeführt. Die Feder /8 an
der Stange /5 verschiebt die Stange um ein Mais, das sich durch die Einstellung des Stellringes /9, Fig. 12, ändern lä'fst. Dieser Ring befindet sich für gewöhnlich in einem Abstand, der gleich ist der Theilung des Schaltrades, so dafs die Schaltklinke in die Lücke einfällt, die derjenigen, in welcher sie vorher lag, am nächsten liegt. Die Klinke wird durch den Ansatz, ι an der Stange /5 verhindert, sich weiter als um ihr passendes Mafs bei der Einwirkung des Federhauses zu verschieben., :
Um jederzeit die Anspannung der Feder des Federhauses verstärken zu können, können die Schrauben g1 der Zahnstange gl gelöst werden. Dann läfst sich die Zahnstange g·-1 aus der Verzahnung des Federhauses wegen der in der Zahnstange g·35 befindlichen Schlitze ausrücken.
Das Federhaus kann dann, um die Spannung seiner Feder zu verstärken, von Hand gedreht werden. Dann bringt man die Zahnstange mit der Federhausverzahnung wieder zum Eingriff und rückt den Schlitten und die Zahnstange in ■ ihre Anfangsstellung zurück. Die Spannkraft der Triebfeder wird erhalten, da die Schaltklinke f1 das Federhaus verhindert, nach, dem Ausrücken aus der Zahnstange sich zu drehen.
Wenn die Zahnstange aus der Federhausverzahnung ausgerückt ist, kann die Spannkraft der Triebfeder dadurch vermindert werden, dafs man entweder eine Drucktaste oder, eine Buchstabenschalttaste anschlägt.
Die vorn an der Maschine liegende Schalttaste A \ Fig. ι und 13, trägt einen Flügel, der auch fortfallen kann. Den Schaft der Taste umgiebt eine Feder, welche die Taste in der gewöhnlichen Stellung erhält. Das untere Ende dieser Schalttaste liegt an den von dem' Ende des Buchstabenschaltrahmens H vortretenden Armen ae an.
Die Schalttaste A1 liegt in dem Rahmen as, dessen oberes Ende mittelst der Schraube a1 an der Platte b befestigt ist, und das untere Ende ist auf dem Drahte λ9 geführt, mit dem sie nach Befinden durch eine Schraube verbunden werden kann. Wenn die Schalttaste bewegt werden soll, so wird die Schraube a1 gelöst und der Rahmen α8 mit der Schalttaste A1 wird dann in der Maschine in die gewünschte Stellung gebracht. Will man die Schalttaste A1 an der Oberfläche der Platte b, insbesondere an dem rechten oder linken Ende der Platte, anordnen, so kann man den Stift &3 herausziehen, der die Aufwärtsbewegung der Schalttaste begrenzt. Man kann dann die Taste und die Feder herausnehmen und in eine der Oeffhungen a5 einsetzen, die in den Platten b und bl passend angeordnet sind. Die Arme α6 des Schaltrahmens H können nach Erfordern nahe daran liegen. Wenn aber die Oeffhung in solcher Stellung sich befindet, dafs, wenn die Taste eingesetzt wird, diese auf den Schaltrahmen trifft, so ist ein Arm a6 nicht erforderlich.
Soll der Cylinder C um seinen vollen Weg oder um einen Theil desselben verschoben werden, der gröfser ist als ein Buchstabe, so wird dies in der folgenden Weise bewirkt.
Die Sperrklinke /2 ist an dem Rahmen /6 so angeordnet, dafs sie senkrecht verschiebbar ist, und wird durch Feder/10, Fig. 1, in der Normallage erhalten. Der wie in Fig. 1 dargestellt ausgeführte Schaltrahmen wird durch die volle Wirkung einer Drucktaste oder einer Schalttaste weit genug verschoben, dafs die Sperrklinke /2 in das Schaltrad /3, wie beschrieben, eintritt und die Schaltklinke/1 ausgelöst wird. Wenn aber dann der Schaltrahmen durch Druck auf einen der Arme α6, am besten auf den mittleren Arm, weiter verschoben wird, so rückt der Rahmen /6 höher und ein Ansatz /30 des Rahmens trifft auf den Hebel /12, der bei /20 am Hauptgestell drehbar ist. Dieser Hebel dreht sich dann, bis er auf den Stift /ls der Sperrklinke/2 trifft, wodurch diese niedergedrückt wird, so dafs das Federhaus sich dann frei drehen und der Cylinderschlitten durch die Triebfeder des Federhauses vorgeschoben werden kann. Die Klinke/1 ist, wie beschrieben, an dem Träger /4 der Stange /5 drehbar und hat einen gegabelten Arm/15, Fig. 11, der die Stange /5 umfafst, so dafs die Klinke f1 bei der Vorwärtsverschiebung des Schlittens unbeweglich bleibt, bei der Verschiebung nach entgegengesetzter Richtung aber nachgiebt, so dafs der Cylinderschlitten um einen beliebigen Theil seines vollen Weges zurückgestellt werden kann.
Das Zahnrad /, Fig. 17, ist mit dem Federhause durch die Hohlachse i2 verbunden, und auf dieser sitzt lose der federnde Glockenarm und der Federhausanschlag i. Das Rad I hat Zähne oder Lücken i9, der Anschlag i einen Ansatz z4, und Glockenarm und Anschlag können so bewegt werden, dafs sie an einem gewünschten Zahne oder einer Lücke des Rades / anliegen. Der stellbare Glockenarm und Federhausanschlag erfüllt die doppelte Bestimmung, einmal den Mechanismus zu bethätigen, durch welchen, wie noch beschrieben wird, die Glocke angeschlagen wird, und dann als Anschlag zu dienen, durch welchen das Federhaus in irgend einem Zeitpunkt seiner Drehung angehalten wird.
In der hier dargestellten Ausführung verrichtet ein Organ beide Functionen; jedoch könnte jede Function auch von einem besonderen Organe ausgeführt werden, ohne dafs dies am Wesen der Sache etwas ändert.
An der Rückseite des Hauptgestelles der Maschine ist der Glockenarm j angeordnet, und in der Hohlachse i2 liegt die für gewöhnlich
unbewegliche Achse K, an deren einem Ende der Arm k befestigt ist, während am anderen Ende der federnde Klöppel Z der Glocke L und der Anschlag ke angeordnet sind.
Auf dem Rade / sind Zähne oder Lücken in einer Anzahl angeordnet, die gleich ist der Anzahl von Typen, welche die Maschine bei Zurücklegung des vollen Weges des Cylinderschlittens zum Abdruck bringen kann. Der stellbare Glockenarm und Federhausanschlag werden in irgend eine gewünschte Lücke des Rades Z eingelegt, die in einer passenden Stellung sich befindet, um die Glocke ertönen zu lassen, wenn der Cylinderschlitten am oder nahe am ä'ufsersten Ende seines Weges angelangt ist. Wenn das Rad / durch die Federhaus'feder gedreht wird, so werden der stellbare Glockenarm und der Federhausanschlag mitgeführt, bis der Ansatz z4 des Anschlages i auf den Ansatz Z1 an der Unterseite des Glockenarmes j trifft, der gewöhnlich am Arme k anliegt, und der Glockenarm j ist so gelegen, dafs, wenn er an seiner Unterseite keinen Stift oder Ansatz besäfse, der Federhausanschlag i an dem Ansatz I1 des Glockenarmes j vorbeigehen'würde, ohne auf denselben zu treffen. Das Anschlagen dieses Ansatzes Z1 des Glockenarmes j veranlafst diesen und den Arm k, an dem er anliegt, sich zu bewegen, wodurch die Achse K gedreht wird und der Klöppel in die Anschlagstellung geführt wird. Wie aus Fig. 17 ersichtlich, bewegt sich der Glockenarm j in dem Bogen eines Kreises, der sich allmälig von dem Bogen eines Kreises entfernt, in welchem der stellbare Glockenarm und der Federhausanschlag sich bewegen, so dafs der Ansatz Z1 losgelassen, der Arm k zurückbewegt, der Glockenarm j in seine Normalstellung und die Glocke zum Ertönen gebracht wird. Wünscht man in irgend einem Zeitpunkte der Drehung des Federhauses eine weitere Bewegung zu verhindern, so wird das ■ stellbare Anschlagstück M mit dem Anschlag m, Fig. 18, auf dem Kranz J befestigt, der hinten am Hauptgestell der Maschine festsitzt, und zwar kann dies an irgend einem beliebigen Punkte mittelst der Schraube m1 derart geschehen, dafs, wenn der stellbare federnde Glockenarm und der Federhausanschlag i bei ihrer Bewegung auf den Anschlag m treffen, die Drehung des Federhauses aufhört, bis der stellbare Glockenarm und der Federhausanschlag i zurückgegangen sind. Der stellbare federnde Glockenarm und der Federhausanschlag i können nach Belieben zurückgeschoben werden, und der Glockenarm j bei seiner Rückbewegung aus seiner Bahn abgelenkt werden, ohne den Arm k zu beeinflussen.
Wenn man verhindern will, dafs das Federhaus in seine äufserste Anfangsstellung, zurückgeht, so kann man an der entgegengesetzten Seite! des Kranzes /, Fig. 17, ein zweites Anschlagstück M anordnen; wenn dagegen die äufsersten Stellungen des ,Federhauses benutzt werden, so sind Anschläge nicht erforderlich.
Ist der Cylinderschlitten am Ende seines Weges angelangt, so wird bei seinem Zurückführen in die Anfangsstellung das Zeilenschalten in der folgenden Weise bewirkt.
Eine Taste JV, Fig. 14, 15 und 17, mit dem Führungsstift n, der aber auch fortfallen kann, wenn man dem Tastenschaft einen kantigen Querschnitt giebt, um seine Drehung zu verhindern, führt durch das Ende des Cylinderschlittens D und ebenso durch die Achse der Schalträder O und O1, die am besten links angeordnet werden, in den Schlitten C und trägt, in seinem inneren Ende eine Feder n\ die für gewöhnlich durch Druck auf einen Rand η3 der' Taste JV diese nach aufsen drängt. Am Ende des den Kolben enthaltenden Schlittens sind die Schalträder O und O1 angeordnet. Von diesen kann das Schaltrad O nach Befinden allein benutzt werden, indessen ermöglicht die Benutzung der beiden Schalträder O und O1, die einen Zwischenraum zwischen sich lassen, eine gröfsere Papierbreite mit einem Cylinder von gegebener Gröfse zu beschreiben.
Die Sperrklinke 0 liegt für gewöhnlich in den Schalträdern O1, die am Gestell des Cylinderschlittens durch eine Schraube befestigt sind, an. Die Schaltklinke ο2 ist mit dem Cylinderschlitten der Maschine verbunden und ihr äufseres Ende ist mit der Taste mittelst des Stiftes o3 in Verbindung, der in den gekrümmten Schubschlitz οί am ,Ende der Schaltklinke eintritt, und am inneren Ende dieser Klinke o2 befindet sich der federnde Zahn ο5.
Wird nun beim Zurückführen des Cylinderschlittens in die Anfangsstellung die Taste JV niedergedrückt, was am besten durch Druck mittelst des Daumens auf. das Daumenstück ne stattfindet, Fig. 1 und 17, so verschiebt sich, der Stift o3 in dem Schlitze o4, und dadurch wird mittelst der Klinke o2 und des Zahnes o5 das Schaltrad O und der Cylinder gedreht und die Zeile geschaltet. Das Mafs dieser Schaltung kann begrenzt werden durch den am Cylinderschlittenrahmen drehbaren Anschlag P, der den Anschlag der Schaltklinke und die Bewegung des Cylinders begrenzt. Wenn der Anschlag entfernt wird, so kann die Taste JV um ein gröfseres Mafs verschoben werden, so dafs die Schaltklinke ο2 um zwei Zähne des Schaltrades weitergreift und der Cylinder um einen doppelten Winkel geschaltet wird.
Der Stift und der Schlitz können so ausgeführt werden; dafs die Schaltklinke um drei oder mehr Zähne des Schaltrades weitergreifen kann.
Wenn die Taste N losgelassen wird, so drückt die Feder dieselbe in die Normalstellung zurück und führt die Schaltklinke o2 mit ihrem Zahne o5 mittelst des Schlitzes und des Stiftes o3 mit sich zurück, und die Feder des Schaltzahnes gestattet diesem dann, über die Zähne zu gleiten, wobei die Sperrklinke ο den Cylinder an der Rückwärtsdrehung verhindert.
Das Papier wird mittelst der Druckwalze c an dem Cylinder C ausgespannt, und der gewünschte Druck dieser Walze wird mittelst der Federn q erzielt, Fig. 14, welche in, Ausschnitten an den hinteren Enden des Cylinderschlittenrahmens eingestellt sind und auf die Achse der Druckwalze an den Lagerstellen derselben drücken.
Um den Abdruckpunkt an irgend eine gewünschte Stelle des Cylinders zu verlegen, ist ein Zeiger R am Hauptgestell der Maschine befestigt, Fig. 1 und 14, und die Verbindung ist derart, dafs, wenn die Arme E* des Hauptgestelles E hochgeschlagen werden, dieser Zeiger so herumschwingt, dafs er das Papier genau an der Zeile und der Abdruckstelle fast berührt, Fig. 14. Der Zeiger R trägt eine Schraube r, die so eingestellt werden kann, dafs der Zeiger beim Herumschwingen verhindert wird, das Papier zu berühren. Der Cylinderschlitten und der Cylinder werden so weit verschoben, bis sie an der Abdruckstelle anlangen. Der Hauptrahmen wird hierauf in seine Stellung zurückgeklappt und die gewünschte Type registrirt, wobei die Nothwendigkeit entfällt, eine Berechnung oder ein Nachsehen auf der Theilung vorzunehmen. Der Zeiger S, Fig. 19 und 19a, ist mit dem Cylinderschlitten verbunden und bewegt sich mit diesem. Das äufsere Ende des Zeigers zeigt auf die Theilung s und diese sitzt am Hauptgestell und trägt eine Eintheilung, entsprechend der Anzahl der Typen der Maschine. Diese Theilung und der Zeiger werden am besten wie in Fig. 19 oder 19a dargestellt ausgeführt, oder in der Weise, dafs die angezeigte Verschiebung des Cylinderschlittens und des Cylinders abgelesen werden kann, wenn der Hauptrahmen in der Normalstellung sich befindet, oder wenn die Arme E1 des Hauptrahmens E aufgeklappt werden.
Will man die numerirte Stellung einer oder mehrerer Druckstellen auf dem Papier einstellen, so klappt man die Arme E1 des Hauptrahmens E hoch und verschiebt den Schlitten, bis der Zeiger R über der gewünschten Druckstelle steht. Dann kann man die numerirte Stellung der gewünschten Druckstelle oder Druckstellen am Schlitten auf der Theilung leicht ablesen. Deshalb können zwei oder mehr Druckstellen eingestellt werden, ohne dafs der Hauptrahmen in seine Normalstellung zurückgeführt wird.
Die Farbbandspulen sind in der bekannten Weise ausgeführt; eine jede wird in ihrem Lager zwischen dem Ansatz t und dem Ständer i1 gehalten, Fig. 1. Der am Hauptgestell der Maschine sitzende Ansatz t ist in der aus Fig. 22 ersichtlichen Weise derart construirt, dafs das unter Federeinwirkung stehende Lager t2 seitlich verschiebbar ist. Der Ständer t1 bildet einen Theil des Hauptgestelles. Die Spulenachse i3 trägt konische Spitzen, die in die Lager passen. Schiebt man diese Achse mit der Spule zur Seite, so rückt das federbeeinflufste Lager i2 nach auswärts, und dann können die Spulen und ihre Schalträder leicht aus der Maschine herausgenommen und wieder in dieselbe eingesetzt werden. In der folgenden Weise wird von der einen Spule auf die andere die Bewegung übertragen.
Auf den Achsen t3 der Spulen sitzen die Schalträder t6, Fig. 13 und 24, und Schaltklinken f greifen mit Zähnen ts in diese Schalträder ein, während sie mit ihren unteren Enden an die Arme eines Rahmenhebels U, Fig. 1 und 13, angreifen, der mit dem Halter« bei κ1, Fig. 24 und 27, mittelst der Schraube κ8 gelenkig verbunden ist. Der Arm kann sich auf dem Theile m4 der Schraube w3 seitlich verschieben, Fig. 24, und wird an dem Halter u mittelst der Federklinke κ5, Fig. 26, gesperrt, indem ein Ansatz we der Klinke m5 in einen Einschnitt u1 des Halters eintritt. Die Verschiebung der Arme des Rahmenhebels U bewirkt ein abwechselndes Ein- und Ausrücken der Klinken der Schalträder. Der Rahmenhebel U erstreckt sich vorn nach der Maschine hin, Fig. 13, derart, dafs, wenn eine Drucktaste angeschlagen wird, sowohl der Rahmen zum Buchstabenschalten als auch der Rahmenhebel U niedergedrückt werden, und dieser bewirkt dann mittelst der . Schaltklinken die Drehung der Schalträder, wie in Fig. 27 punktirt dargestellt ist. Man kann den Rahmenhebel so einstellen, dafs jede Schaltklinke unmittelbar mit ihrem zugehörigen Schaltrade zum Eingriff kommt.
Das Farbband wird bei seiner absatzweisen Verschiebung durch Drehen der Spulen mittelst der Führungen 40, Fig. 13, 20 und 1, geführt. Dieselben sind so ausgeführt, dafs das Farbband auf ihnen liegt, und sie sind mit dem Hauptgestell so verbunden, dafs sie das Farbband in passender Lage an oder nahe an der Aufschlagstelle der Typen erhalten. Ist es erforderlich, nach dem unter dem Farbbande liegenden Getriebstheilen der Maschine Zugang zu schaffen, so können die Arme E1 des Hauptrahmens E hochgeklappt werden; die Führungen für das Farbband werden dann auch hochgeklappt. Diese Führungen liegen nahe an den Farbbandspulen und sind mit einander passend verbunden. .
Wird die . erwähnte Schalttaste A -1 angeschlagen , so wird auf den Rahmenhebel U nicht eingewirkt, vielmehr nur auf den Buchstabenschaltrahmen. Beim Niederdrücken des Rahmenhebels U wird die den Stift «8, Fig. i, des Hauptgestelles E umschliefsende Feder w9 zusammengedrückt, und wenn der Hebel dann losgelassen wird, so bringt ihn diese Feder wieder in die Normallage.
Der Typenhebel α5, wie ihn Fig. 33 darstellt, kann eine oder mehr Typen an seinem unteren Ende tragen; derselbe, schwingt um den Stift x, welcher in den Träger α8 eingenietet ist. Letzterer hat eine kreisförmige Führung, Fig. 29, in welcher der Typenhebel von seinem Ausgangspunkte bis zur Aufschlagstelle schwingt. Die beiden Stege x2. des Trägers aa sind durch Niete oder Schrauben x3 mit einander verbunden.
Wenn zwei oder mehr Typen an jedem Typenhebel angeordnet werden, so ist es nöthig, dafs die zum Anschlag zu bringende Type an der richtigen Stelle auf das vom Cylinder C geführte Papier aufschlägt, und dies wird in der folgenden Weise erreicht.
Die Platten b und b1 und die Schiene B, .. mit welcher die Rahmen as fest verbunden sind, sind mittelst Pfeiler y, Fig. 1, fest mit einander vernietet und bilden den das Tastenbrett und die Typenhebel tragenden Rahmen Z1. An seinem vorderen Ende steht der letztere in gelenkiger Verbindung mit dem Rahmen Z durch die Ansätze Z^, und dieser Rahmen ist an seinem unteren Ende bei jj1 mit den Haltern u in gelenkiger Verbindung mit dem Hauptgestell E, Fig. 1, 13, 25 und 27.
Dieser Rahmen Z wird an seinem inneren Ende von den Ständern ^3 des Hauptgestelles getragen, und mit diesen Ständern ist der Rahmen Z1 durch den Ansatz ^2 und den Hebel ^4 verbunden und dieser schliefst sich bei ^5 durch die Schraube ^, Fig. 1 und 8, gelenkig an den Ständer ^3 an. Der Rahmen Z1 kann deshalb um 'die bezeichneten Gelenkpunkte schwingen, und zwar findet dies in der folgenden Weise statt.
Der Hebel ^4 erstreckt sich um ein hinreichendes Stück abwärts, um dem Rahmen Z1 eine schwingende Bewegung von gewünschter Gröfse ertheilen zu können. Unten mit dem Hebel ^4 ist die Stange ^7 gelenkig verbunden, und am besten ruht der Hebel· in einer Gabel der Stange ^7. Die Stange ^7 erstreckt sich auf eine genügende Strecke hin, um die gewünschte Bewegung nach dem Aufschlagpunkte und wieder zurück zu ertheilen, und mit dem vorderen Ende dieser Stange ist der Arm ^9 bei ^10 verbunden. Dieser Arm \9 ist am Hauptgestell der Maschine drehbar, und zwar an einem Punkte ^13, der genügend weit von dem Verbindungspunkte der Stange ^7 entfernt ist, um dem Arme ^9 die gewünschte Bewegung zu ertheilen. Dieser kann sich um den Punkt ^13 vor- und rückwärts drehen und überträgt durch die Stange ^7 eine schwingende Bewegung auf den Hebel ^4, und veranlafst dadurch den Rahmen Z1, gegen die Anschlagstelle hin und wieder zurückzuschwingen. Die Mittel, mittelst welcher dieser Arm f9 rückund' vorwärts bewegt wird, sind folgende. Am äufseren Ende des Armes {9 befindet sich ein Frictionsrad \ 14, Fig. 8, das in dem Hülfsrahmen ^15, Fig. 4, liegt, welcher mit dem Hauptrahmen ein Stück bildet, und an diesem Hülfsrahmen sind die Tasten ^18 zur Bethätigung des Fortrückungsmechanismus angeordnet. Das Rad ^14 wird für gewöhnlich an der Drehung und der Arm an der Wirkung gehindert, und zwar dadurch, dafs es zwischen den Backen ^16 gehalten wird, die an dem im Hülfsrahmen ^15 vertical beweglichen Schlitten ^17 angeordnet sind.
An diesem Hülfsrahmen befinden sich die Schalttasten \ 18, die wie Fig. 4 zeigt ausgeführt sind, und diese Tasten sind in dem Rahmen ^15 vertical beweglich. Ein Theil des unteren Endes der Tasten ist fortgeschnitten, so dafs ein Ansatz" ^19, Fig. 5, verbleibt, welcher oben auf dem Schlitten ^17 aufliegt. An der entgegengesetzten Seite ist ein Ansatz ^20, der an dem Schlitten bei ^22 anliegt, und eine Schubkante ^21 vorgesehen. Beim Anschlagen einer der Schalttasten drücken die Ansätze ^19 und ^20 den Schlitten nach abwärts und machen dadurch das Frictionsrad ^14 und den Arm ^9 frei. Die Taste ^18 ist in dem Hülfsrahmen in einem genügenden Abstand oberhalb des Rades \u angeordnet, dafs beim Anschlagen der Taste der Arm ^9 von dem Schlitten ausgelöst wird, bevor die Schubkante ^21 die Räder ^14 des Armes |9 trifft.
Kommt die Schubkante der Taste mit dem Rade ^14 in Berührung, so wird der Arm ^9 veranlafst, um den Punkt ^10 rück- und vorwärts sich zu drehen, je nach der Richtung der Schubkante der Taste. Der Schlitten ^17 wird in seiner Normalstellung durch die Feder £2S, Fig. 3, erhalten, die durch den Stift ^24 mit ihm verbunden ist, und das andere Ende des Schlittens ist mit der Stellschraube ^25 des Hülfsrahmens ^15 verbunden, durch welche die gewünschte Spannung der Feder hervorgerufen wird. Diese Feder liegt in der Aussparung ^;26 des Hülfsrahmens der Maschine, Fig. 2, 3, 4 und 13.
Wird nach dem Forlrücken des Rahmens Zx die Schalttaste losgelassen, so bringt die zusammengedrückte Feder ^;23 den Schlitten und die Schalttaste in die Normallage zurück, und die Feder ^23, unterstützt durch die Feder ^29, Fig. 8, deren eines Ende an den Hauptrahmen E angreift, während das andere Ende an das
Gabelende £28 des Armes ^9 sich anschliefst, drücken den Rahmen Ζλ in die Normalstellung zurück.
Damit nun beim Anschlagen einer Schalttaste die andere in der Normallage erhalten bleibt, ist ein unter Federwirkung stehender Stift ^27 angeordnet, der in einer Vertiefung ^30, Fig. 2, der Schalttaste £18 liegt, und diese Vertiefung ist so gering, dafs, während sie für gewöhnlich die eine Taste hält, während eine andere angeschlagen wird, doch ein geringer Druck den Federknopf ^27 aus der Vertiefung herausbringt und die Thätigkeit der Schalttaste gestattet.
Wünscht man nach dem Schalten den Rahmen Z1 in der Stellung zu erhalten, so kann der Stift ^27 in die Vertiefung ^31 der Taste eingerückt werden, wenn die Taste die volle nöthige Bewegung gemacht hat, und diese Vertiefung ist genügend, um die Taste, den Rahmen Z1 und den Zwischenmechanismus in fester Lage zu erhalten.
Ein Theil des Hauptgestelles, der den Cylinderschlitten und den 'Cylinder trägt, der Cylinder oder der Schlitten, können mittelst wesentlich derselben Mittel wie die vorbeschriebenen verschoben werden, in welchem Falle der die Typenhebel tragende Rahmen, wie beschrieben, verschoben werden oder auch unverschiebbar sein kann.
An dem Schaltrahmen H, an oder nahe an der Mitte der vorderen parallelen Schiene h, ist eine flache Feder h7 derart angeordnet, dafs bei dem gewöhnlichen Anschlagen einer Buchstabenschalt- oder Drucktaste die Feder V wie ein Anschlag oder Buffer wirkt. Wenn indessen, wie vorbeschrieben, der Schlitten ausgelöst werden soll, so wird durch eine weitere Bewegung diese Feder zusammengedrückt, und dies ermöglicht es dem Rahmen, sich um den Maximalbetrag zu senken.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Bei Typenschreibmaschinen Drucktasten A mit einem äufseren senkrechten Arme a und einem durch eine Stange a1 mit ihm verbundenen inneren Arme a1, in dessen Ausschnitt a3 die Feder α* angeordnet ist, während der Typenhebel <z5 behufs Herstellung der nöthigen losen Verbindung mit dem Tastenarm mittelst Bolzens in dem Schlitze a6 des Armes α1 angreift.
    Bei Typenschreibmaschinen die Anordnung des den Ausspanncylinder C tragenden Schlittens D auf in drehbaren Armen E1 des Gestelles befestigten Stangen e in Verbindung mit dem längs einer Stange g des Gestelles verschiebbaren Rahmen G, dessen Zahnstange g1 in das Zahnrad fu des beim Buchstabenschalten den Cylinder verschiebenden Federhauses F eingreift, wobei die am Rahmen G anliegenden Anschläge d1 des Schlittens. D so angeordnet sind, dafs, wenn die Arme E1 hochgeklappt werden, die Anschläge d1 mit dem Rahmen G in steter Anlage bleiben.
    Bei Typenschreibmaschinen die Anordnung der Schaltklinken f1 und /2 am Träger/4 in der Art, dafs durch den mit dem Rahmen f6 verbundenen Buchstabenschaltrahmen H die Klinken in und aufser Eingriff mit dem Federhausschaltrade f3 kommen, indem durch Anschlagen einer Drucktaste A die Verlängerung der Stange α2 den Schaltrahmen H niederdrückt und die Klinke f1 durch Einwirkung auf den Rahmen fe auslöst.
    Bei Typenschreibmaschineri die Anordnung der zum Zeilenschalten dienenden Taste N am Ende des Cylinderschlittens D und in der Achse der Schalträder O O1 des Ausspanncylinders C, so dafs das äufsere Ende der Taste N mit dem Stifte o3 in einen gekrümmten Schlitz oi der Schaltklinke o2 eingreift, um nach Verstellen eines Anschlages P die Taste um ein gröfseres Mafs verschieben bezw. den Ausspanncylinder um einen gröfseren Winkel drehen zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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