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DE1509019C - Bauelement aus einem abgekanteten Blechband od dgl mit mehreren parallelen Langsreihen von Lochungen in gleichmäßigen Abstanden - Google Patents

Bauelement aus einem abgekanteten Blechband od dgl mit mehreren parallelen Langsreihen von Lochungen in gleichmäßigen Abstanden

Info

Publication number
DE1509019C
DE1509019C DE1509019C DE 1509019 C DE1509019 C DE 1509019C DE 1509019 C DE1509019 C DE 1509019C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
perforations
rows
holes
component
regular intervals
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur John Nairobi Campbell (Kenia)
Original Assignee
Terlan Research Establishment, Vaduz
Publication date

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Description

1 2
Die Erfindung betrifft ein Bauelement aus einem gleichschenkligen Dreiecken mit ausgerundeten Ecken
abgekanteten Blechband od. dgl. mit mehreren par- aufweisen, daß der Ausrundungskreis des rechten
allelen Längsreihen von Lochungen in gleichmäßigen Winkels die Basis des Dreiecks berührt, daß die
Abständen, wobei die Lochungen derart versetzt beiden anderen Dreieckwinkel eine Ausrundung mit
angeordnet sind, daß diagonal verlaufende un- 5 einem kleineren Halbmesser aufweisen, daß zwischen
geschwächte Streifen erhalten bleiben. den Lochreihen ein ungeschwächter Längsstreifen
Es sind bereits verschiedene, systematisch mit . verbleibt und daß die Dreiecksbasis jeweils parallel Lochreihen versehene Konstruktionselemente be- zu den Längskanten des Bauelements verläuft. Dem kannt, von denen zunächst die mit nur einer Loch- Stand der Technik konnte keine Anregung zu einer reihe versehenen Elemente deshalb nachteilig sind, io derartigen Anordnung der Lochungen entnommen weil sie nicht für jede Beanspruchung eine zu- werden, obgleich Stäbe mit einzelnen ausgerundeten verlässige Verbindung gewährleisten und deshalb nur Dreieckslöchern und auch Stäbe mit ,Dreiecksbeschränkt anwendbar sind. Dieser Nachteil kann lochungen in mehreren Reihen bekannt waren,
auch nicht dadurch beseitigt werden, daß an Stelle Die gewünschte Stabilität des Bauelements wird von kreisförmigen Löchern Durchbrechungen anderer 15 erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß aus diagonal Form, wie z. B. Schlitze oder dreieckförmige Aus- verlaufenden und längsgerichteten undurchbrochenen sparungen (vgl. die belgische Patentschrift 570 128), Materialstreifen ein Muster gebildet wird, das die vorgesehen werden. Letztere dienen dabei nur dem Form eines Gitterwerks besitzt. Dies konnte bei Zweck, durch das Hereintreiben von Bolzen in den größtmöglicher Lochzahl und größtmöglicher Lochspitzen Winkel des Dreiecks eine Keilwirkung zu er- 20 fläche dadurch erzielt werden, daß die einzelnen zielen, mit deren Hilfe eine genaue Deckung der zu Lochungen in der beschriebenen Anordnung und verbindenden Öffnungen erreicht werden soll. Form ausgebildet wurden. Durch die Erfindung wird
Es sind aber auch aus der britischen Patentschrift ?'somit ein Bauelement geschaffen, bei dem die Zahl 383 087 Bauteile für Spielzeuge bekannt, bei denen " "der möglichen Verbindungspositionen und die kreisrunde Öffnungen und auch schlitzförmige und.. 25, Stabilität wesentlich größer sind als bei den bisher dreieckförmige Aussparungen unter Anordnung in bekannten Elementen vergleichbarer Art.
parallelen Reihen vorgesehen sind. Eine grundsätz- Vorteilhaft ist es bei einem Bauelement nach der liehe Besonderheit ist hierbei jedoch zunächst einmal Erfindung ferner, daß man je nach der benötigten darin zu sehen, daß bei Spielzeugen Gesichtspunkte < Festigkeit der Verbindung Bolzen von unterschiedder Stabilität so gut wie überhaupt nicht berück- 30 licher Dicke benutzen kann und daß trotzdem die sichtigt zu werden brauchen, wogegen andererseits Festigkeit der Stabverbindung nicht nur durch die ästhetische Gesichtspunkte eine größere Rolle spielen von der Klemmkraft der Bolzen abhängige Reibung als bei einer praktischen, technischen Anwendung. erzielt werden muß, sondern daß auch die dünneren Die hierdurch bekanntgewordenen Anordnungen und Bolzen dann so an den Rändern der Lochungen anFormen von Lochreihen in stabförmigen Elementen 35 Hegen, daß dadurch ebenfalls ein starrer Sitz erzielt sind deshalb nicht geeignet, die an eine praktisch wird. Hiermit ist also ohne Nachteil eine Anpassung brauchbare technische Konstruktion zu stellenden an die jeweils erforderliche Stabilität erzielbar. Auch Anforderungen zu erfüllen. ist es günstig, daß Schlitze grundsätzlich vermieden
Das deutsche Gebrauchsmuster 1 804 860 befaßt werden, da diese beim ungewollten Lockern von sich auch mit Konstruktionselementen der eingangs 40 Bolzen meist eine Verschiebung der Elemente gegenbeschriebenen Art, bei denen die Lochungen kreis- einander zulassen,
förmig, dreieckförmig oder länglich sind. ' Es ist günstig, wenn die rechten Winkel der
Diese Konstruktionselemente können für die Lochungen zweier benachbarter Reihen in entgegenMontage von Baugerüsten, für Regale und Gestelle gesetzte Richtungen weisen und die Breite der unverwendet werden. Die dreieckigen Lochungen er- 45 geschwächten Diagonalstreifen gleich dem Durchmöglichen dabei gewisse Verschiebungen zum Aus- messer des größeren Ausrundungskreises der Lochunrichten der Lochstäbe gegeneinander sowie den Aus- gen ist.
gleich der Blechdicke bei überlappt gestoßenen Es ist ferner zweckmäßig, das Bauelement im
Stäben. Querschnitt L-förmig zu gestalten.
Bei den in der britischen Patentschrift 707 869 be- 50 Eine bevorzugte Ausführungsform des Bau-
schriebenen Bauelementen sind Rundlöcher und elements gemäß der Erfindung wird im folgenden
Schlitze in Gruppen angeordnet, wobei sich in Längs- unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben,
richtung sowie auch diagonal dazu ununterbrochene Es zeigt
Matcrialstreifen ergeben. Dadurch ist zwar eine F i g. 1 die Form und Anordnung der Lochungen
größere Anzahl von Kombinationsmöglichkeiten hin- 55 des Elements und
sichtlich der Herstellung einer Verbindung gegeben, Fig. 2 drei Bauelemente, die im rechten Winkel
dieser Vorteil wird aber durch den Nachteil auf- miteinander verschraubt sind.
gewogen, daß eine große Anzahl von Verbindungs- Wie in F i g. 1 dargestellt, ist jede Lochung 10
bolzen nötig ist, um eine starre Verbindung zu ge- durch ein gleichschenkliges Dreieck XYZ mit rech-
währleisten. 6o tem Winkel umschrieben. Die Lochung hat gerad-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein liniße Seitenstücke 51, 52, 53, die an den Seiten YZ,
Bauelement der eingangs beschriebenen Art zu ZX, XY des Dreiecks liegen.
schaffen, bei dem sowohl viele Verbindungen unter Die Enden der geradlinigen Seitenstücke sind
Verwendung einer geringen Bolzenzahl möglich sind untereinander durch Kreisbogenstücke Cl, C2, C3
als auch eine geringstmögliche Schwächung der 65 verbunden.
Stabilität des Bauelements erzielt ist. Der Bogen C 1 gehört zu einem Kreis, zu dem das
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gc- Seitenstück 5 1 der Lochung eine Tangente bildet,
löst, daß die Lochungen die Form von rechtwinkligen Der Durchmesser dieses Kreises, abzüglich der
Toleranzen, definiert also den größten Durchmesser des Schraubenbolzens, der durch die Lochung gesteckt werden kann. Dieser Schraubenbolzen wird hier in der Folge als größerer Schraubenbolzen bezeichnet werden.
Die Kreisbögen C 2 und C 3 gehören zu Kreisen mit gleichen Durchmessern. Diese Durchmesser (abzüglich der Toleranzen) sind gleich dem Durchmesser des Schraubenbolzens, der sich eng an die Basiswinkel der Lochung anpaßt. Dieser Bolzen wird hier io. in der Folge als kleinerer Bolzen bezeichnet.
Wie man aus den Zeichnungen ersieht, sind die Lochungen in Längsreihen in dem Element untergebracht, wobei die Lochungen in jeder Reihe gleich weit voneinander entfernt sind und ihre Basis auf einer gemeinsamen Geraden liegt. Wenn zwei oder mehr dieser Längsreihen vorgesehen sind, weisen die rechten Winkel der Lochungen benachbarter Reihen in entgegengesetzte Richtungen. Außerdem ist jede Lochung einer Reihe gleich weit von der benach- ao harten Lochung der nächsten Reihe entfernt. Diese Entfernung ist gleich dem Durchmesser des größeren Schraubenbolzens.
Unter dieser Voraussetzung und wie aus der F i g. 1 ersichtlich ist, ergeben sich zwei Gruppen von nicht gelochten Streifen, die einen Winkel von 45° mit der Längsrichtung des Elements einschließen. Diese Streifen bilden ein Gitterwerk, das dem Element eine größere Festigkeit verleiht, so daß es den Beanspruchungen zu widerstehen vermag, die in einer rechtwinkligen Verbindung auftreten.
Durch die in den F i g. 1 und 2 dargestellten Lochungen ist eine große Anzahl von verschiedenen Verschraubungspositionen möglich. Diese verschiedenen Verschraubungspositionen sind in der F i g. 2 dargestellt.
Normalerweise sind 2 Längsreihen von Lochungen nötig, um das Gitterwerk der hier dargestellten Bauelemente zu erhalten. Jedoch kann man auch eine einzige Reihe von Lochungen für bestimmte Zwecke allein oder zusammen mit zwei oder mehr Reihen benutzen. Die Bauelemente sind vorteilhafterweise im Querschnitt winkelförmig, und an einem der Winkelschenkel kann eine einzige Reihe von Lochungen vorgesehen sein, während am anderen Schenkel mehrere Reihen von Lochungen angeordnet sein können.
Die F i g. 2 zeigt ein erstes Element 11 mit L-förmigem Querschnitt und einem Schenkel 11a, der vier Reihen von Lochungen enthält, und ein zweites Element 13, das einen Schenkel 13 α mit drei Reihen von Lochungen hat, wobei sich die Schenkel 11a und 13 a im rechten Winkel zueinander erstrecken und in parallelen Ebenen liegen. Die Verbindung wird durch ein drittes Element 15 mit L-förmigem Querschnitt vervollständigt, das einen Schenkel 15 b besitzt, der am Ende des Schenkels 11 b des Elements 11 anliegt, und dessen anderer Schenkel 15 α am Schenkel 13 b des Elements 13 anliegt. '
Die Schenkel 11 α und 13 α liegen übereinander, und ihre Lochungen decken sich, um zwei größere Schraubenbolzen und vier kleinere Schraubenbolzen aufzunehmen, wenn auch natürlich nur zwei dieser Schraubenbolzen nötig sind, um eine stabile Verbindung herzustellen. Wenn man einen dieser Schenkel längs und/oder quer verschiebt, kann das Maß der Deckung dieser Lochungen geändert worden, so daß eine Vielfalt von verschiedenen Deckungspositionen entsteht, um größere oder kleinere Schraubenbolzen aufzunehmen. In einer sehr großen Anzahl von diesen Positionen können mit zwei Schraubenbolzen die Schenkel gegeneinander festgelegt werden. Die Starrheit der Verbindung hängt somit nur von der Lage der Lochungen ab und nicht von der Reibung zwischen den Schenkeln, die der Klemmkraft entspricht.
Die Anzahl der Lochreihen kann variieren, wodurch auch die Anzahl der verfügbaren Verschraubungspositionen variiert.
Das erfindungsgemäße Bauelement kann aus Metall, Plastik oder Kunstharz oder aus einem anderen Material bestehen. Es wird vorzugsweise aus einem kaltgewalzten, nicht geglühten Stahlband hergestellt.
Die Lochungen werden durch Stanzen des Bandes erzeugt, und das Band wird dann zu einem L-förmigen Profil gebogen. Die Biegekante ist vorzugsweise gfeich weit entfernt von zwei nebeneinanderliegenden Reihen von Lochungen.
Die größeren Schraubenbolzen haben vorzugsweise ejnen Durchmesser von 3/s" (9,5 mm), während die kleineren Bolzen einen Durchmesser von 1U" (6,35 mm) aufweisen. Dementsprechend haben die nicht mit Lochungen versehenen Streifen eine Breite von 3/s" (9,5 mm). Man kann jedoch auch andere geeignete Abmessungen verwenden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Bauelement aus einem abgekanteten Blechband od. dgl. mit mehreren parallelen Längsreihen von Lochungen in gleichmäßigen Abständen, wobei die Lochungen derart versetzt angeordnet sind, daß diagonal verlaufende ungeschwächte Streifen erhalten bleiben, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochungen die Form von rechtwinkligen gleichschenkligen Dreiecken mit ausgerundeten Ecken aufweisen, daß der Ausrundungskreis des rechten Winkels die Basis (S 1) des Dreiecks berührt, daß die beiden anderen Dreieckswinkel eine Ausrundung (C 2, C 3) mit einem kleineren Halbmesser aufweisen, daß zwischen den Lochreihen ein ungeschwächter Längsstreifen verbleibt und daß die Dreiecksbasis (51) jeweils parallel zu den Längskanten des Bauelements verläuft.
2. Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die rechten Winkel der Lochungen zweier benachbarter Reihen in entgegengesetzte Richtungen weisen.
3. Bauelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der ungeschwächten Diagonalstreifen gleich dem Durchmesser des größeren Ausrundungskreises der Lochungen ist.
4. Bauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß es im Querschnitt L-förmig ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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