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DE1503127A1 - Nagelzieher mit Kraftantrieb,insbesondere zum Ausnageln von Schalungsbrettern - Google Patents

Nagelzieher mit Kraftantrieb,insbesondere zum Ausnageln von Schalungsbrettern

Info

Publication number
DE1503127A1
DE1503127A1 DE19651503127 DE1503127A DE1503127A1 DE 1503127 A1 DE1503127 A1 DE 1503127A1 DE 19651503127 DE19651503127 DE 19651503127 DE 1503127 A DE1503127 A DE 1503127A DE 1503127 A1 DE1503127 A1 DE 1503127A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
nail
piston rod
nail puller
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19651503127
Other languages
English (en)
Inventor
Max Hartl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WORMSER AG J
Original Assignee
WORMSER AG J
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WORMSER AG J filed Critical WORMSER AG J
Publication of DE1503127A1 publication Critical patent/DE1503127A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G19/00Auxiliary treatment of forms, e.g. dismantling; Cleaning devices
    • E04G19/006Cleaning devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25CHAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C11/00Nail, spike, and staple extractors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

J. Wormser AG., Römerweg 27, 8302 Kloten, Zürich (Schweiz)
Nagelzieher mit Kraftantrieb, insbesondere zum Ausnageln von Schalungsbrettern.
Es ist üblich, gebrauchte Schalungsbretter vor dom. Reinigen und Wiederverwenden auszunageln, d.h. alle in denselben befindlichen Nägel zu entfernen. Hierzu verwendet man bisher hauptsächlich reine Handwerkzeuge, wie Geissfuss, Zange und Hammer. Das Handausnageln ist langsam und teuer. Es sind auch schon Entnagelungsmaschinen bekannt geworden, die einen elektrischen Antriebsmotor aufweisejn. Bei diesen Maschinen werden die Spitzen der durch die { Bretter hindurchgehenden Nägel mit Klemmbacken gefasst und mit grosser Kraft aus dem Brett herausgezogen, wobei dep Nagelkopf durch das Brett hindurch geht. Auf 4iese Weise können Nägel sehr rasch gezogen werden, jedoöh werden d%e Bretter dabei etwas beschädigt, besonders wenn diq Näg41 grosse Köpfe aufweisen. Ausserdem ist es uftsttündlich, J
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ischwere Scli'alungsbretter in der richtigen Lage an als Maschine heranzubringen. Aus beiden Gründen werden meistens nur kleinere Bretter auf solchenMaschinen entnagelt.
Die Erfindung bezweckt einen Nagelauszieher mit Kraftantrieb zu schaffen, der diese Nachteile vermeidet. Derselbe zeichnet sich nach der Erfindung dadurch aus, dass er einen an einem Handgriff befestigten Zylinder aufweist, in dem ein mittels Druckluft verschiebbarer Kolben vorgesehen ist, an dem einerseits ein zum Aufschlagen auf eine Nagelspitze bestimmter Schlagstift und andererseits eine. Kolbenstange angebracht ist, an deren freiem Ende sich ein zum Uhtergreifen eines Nagelkopfes bestimmtes Organ befindet. - '
In der Zeichnung sind ein Äusführungsbeispiel des Erfindüngsgegenstandes und eine Detäilvariante dargestellt. Es ist:
Fig. 1 ein Längsschnitt durch einen Nagel- :
zieher;
Fig. 2 eine Seitenansicht in Richtung des
\ron Fig. Ij
Fig. 3 ein·Schnitt geiriäss Linie III-III von
Pfeiles I
Fig. I5 unä
Fig. 4 ein Längsschnitlt durch den Zylinder einer Varianten.
l/
00931670036
ORiGi1NAL SWSPEGTED
Der dargestellte Hagelzieher weist einen pneumatischen Zylinder 1 auf, in dem ein Kolben 2 durch Druckluft gegen die Kraft einer Druckfeder 3 verschiebbar ist, die sich einerseits am Kolben 2 und andererseits an einem aussen.konischen Zylinderboden 4 abstutzt. Der Zylinderboden 4 ist durch Schrauben 41 am Zylinder 1 befestigt. Vom Zylinderboden 4 steht ein an demselben befestigtes, zum Zylinder 1 koaxiales Rohr 6 vor, dessen lichter Durchmesser nur wenig grosser ist, als derjenige der zu ziehenden Nägel 7. Am freien, aussen-konisch zugeschärften Ende des Rohres 6 ist ein Haken 8 angeschweisst. Im Rohr 6 ist ein Schlag-Stift 9 geführt, der in einem Kopf 10 einer Kolbenstange 11 auf nicht näher dargestellte Weise befestigt ist. Die Kolbenstange 11 ist durch einen Querstift 12 mit dem Kolben * ' verbunden.
Der Zylinder 1 ist durch nicht dargestellte Schrauben 13' an einem Zylinderkopf 13 befestigt, der seinerseits an einem Handgriff 14 angebracht ist. Hierzu sind zwei Laschen 15 vorgesehen, die am Handgriff 14 angeschweisst und mit Schrauben 16 am Zylinderkopf 13 angeschraubt sind. Zwischen den Laschen 15 ist ein in Blockform dargestelltes Dreiwegventil 1? angeordnet, das erstens mit einem Druckluft-
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Zuführungsschlauch 18, zweitens mit der Atmosphäre (Verbindungsöffnung nicht dargestellt) und drittens über einen Kanal 19 eines Anschlussnippels 20 mit einem im Zylinderkopf 13 vorgesehenen Kanal 21 in Verbindung steht, das zur oberen Zylinderkammer 22 führt. Eine an Kolben 2 befestigte Gleitdichtung 23 und eine die Kolbenstange 11 umgebende, im Zylinderkopf 13 befestigte Gleitdichtung 24, sowie Dichtungsringe 25 und 26 zwischen relativ zueinander unbeweglichen Teilen dienen zum Abdichten der oberen Zylinderkammer 22. Wenn diese Kammer 22 über das Ventil 17 mit der Atmosphäre verbunden ist, bringt die Feder 3 den Kolben 2 in die dargestellte obere Totpunktlage, in der die obere Zylinderkammer 22 ihr kleinstes und die mit 27 bezeichnete, untere Zylinderkammer ihr grösstes Volumen hat. Die untere Kammer 27, in der sich die Feder 3 befindet, steht über einen Kanal 28 mit der Atmosphäre in Verbindung.
Am Handgriff 14 ist bei 29 ein Bedienungsgriff 30 angelenkt, der über ein Verbindungsorgan 31 das Ventil 17 betätigt, wobei eine nicht dargestellte, ziemlich schwache Feder diesen Griff 30 in die strichpunktiert gezeichnete Lage 30* d.h. bis zu einem Anschlag 32 zu verschwenken sucht. Nimmt man die beiden Griffe 14 und 30 fest in die
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Hand, so ist die Zylinderkammer 22 Über das Ventil 17 mit der Atmosphäre verbunden und befindet sich der Kolben 2 in der gezeichneten Lage. Lässt man den Griff 30 los, so dass er in die Lage 30' kommt, so strömt Druckluft in die Kammer 22 und verschiebt den Kolben 2 schlagartig gegen die Wirkung der Feder 3.
Die Kolbenstange 11 befindet sich im Innern eines Rohres 33, das auf der entgegengesetzten Seite wie der Zylinder 1 und koaxial mit demselben am Zylinderkopf befestigt ist. Die Kolbenstange 11 weist einen langen, von ihrem freien Ende 34 ausgehenden Längsschlitz 35 auf, durch den ein am Rohr 33 befestigter Querstift 36 hindurchgeht, der sich in der dargestellten Lage am oberen Ende dieses Schlitzes 35 befindet. Im Rohr 33 sind zwei von dessen freiem Ende 37 ausgehende, einander gegenüberliegende und mit dem Schlitz 35 ausgerichtete Längsschlitze 38 vorgesehen. Am freien Ende 34 der Kolbenstange 11 ist auf nicht näher gezeigte Weise ein zur Stangenaxe senkrechtes Plättchen 39 befestigt, das einen radial gerichteten einschnitt 40 aufweist .
Der beschriebene Nagelzieher wird wie folgt benutzt;
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Um aus einem in Fig» 1 links dargestellten
Schalungsbrett 41 einen abgekrümmten Hagel 42 aussusieben, steckt man das Rohr β auf dessen freies Bn de, da« Man - fall« nötig - vorher noch mittels des Haken« 8 vom Brett 41 etwaβ abheben kann. Nun stellt man das Rohr β senkrecht aum Brett 1, wodurch der Nagel 42 gerade gerichtet wird« wie bei 43* dargestellt ist. Während man hierbei die Griffe 14 und 30 fest in der Hand gehalten hat) lässt man nun den Gfiff 30 los, so dass Druckluft in die obere Zylinderkammer 22 ge« langt und der Schlagstift 9 mit seinem freien Ende, das zweckraässig mit einer konischen Vertiefung 43 versehen ist, auf die Spitze des Nagels 42' schlägt. Dadurch Wird der Nagel 42* ein Stück weit aus dem Brett 41 hlnausgeschlagen wie in Fig. 1 rechts bei 42" gezeigt ist. Nachdem man das Schalungsbrett 41 umgedreht und die Griffe 14 und 30 ausammengedrückt hat, um den Nagelzieher in die dargestellte Lage zurück zu bringen, schiebt man da« Plättchen 39 alt seinem Einschnitt 40 auf den Nagel 42 und lässt den öriff 30 wieder los. Bei der Bewegung des Kolbens 2 wird diesmal
nicht die Schlagwirkung des Schlagstiftes 9 sondern die Zugwirkung der Kolbenstange Il ausgenützt, indem nun das Plättchen 39 den Kopf 44 des Nagels 42* fasst und letzteren
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aus dem Brett 41 heraus reisst. Der ausgerissene Nagel fällt dann durch den Schlitz 35 und einen der Schlitze 38 zum Rohr 33 hinaus.
Der beschriebene Apparat, der bei einer praktischen Ausführung nur ca. 4,5 kg wiegt und mit Druckluft von ca. 6 atu betrieben wird, ist äusserst handlich und gestattet eine viel raschere Entnagelung von Schalungsbrettern als bisher zu diesem Zweck verwendete Werkzeuge oder Vorrichtungen ähnlicher Grosse.
' . In Fig. 4·ist eine Variante des in Fig. 1-3. dargestellten Apparates dargestellt, die den Vorteil bietet, dajss beim Auftreffen des vertieften Endes 43 des Schlagstiftes auf die Spitze des Nagel· 42* praktisch kein Rückschlag erfolgt, das freie Ende des Rohres 6 also nach den Schlag nicht dazu neigt, vom Brett 4\ zurückzuprallen. Dies wird dadurch erreicht, dass der pneumatische Zylinder la einen aus zwei koachsialen Teilen 45 und 46 gebildeten Doppelmantel besteht, dessen Hohlraum mit Stahikies 47, d.h. kleinen, mehr oder weniger kugelförmigen Stahlteilen, gefüllt ist. Der äussere Hantelteii 45 ist mit dem Zylinderboden 3 bei 48 verstiftet und mittels einer Ueberwurfnutter 49 an demselben festgehalten. Durch den Stahlkies, dessen Gewicht z.3. nur ca. 400 g betragen kann, wird eine überraschend grosse Dämpfung des Rückschlages erzielt, so dass derselbe praktisch gar nicht mehr spürbar ist.
BAD ORIGINAL
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Claims (9)

Patentansprüche
1. J Nagelzieher mit Kraftantrieb, dadurch gekennzeichnet, dass er einen an einem Handgriff (14) befestigten Zylinder (1) aufweist, in dem ein mittels Druckluft verschiebbarer Kolben (2") vorgesehen ist, an dem einerseits ein zum Aufschlagen auf eine Ilagelspitze bestimmter Schlagstift (9) und andererseits eine Kolbenstange (11) angebracht ist, an deren freiem Ende sich ein zum Untergreifcn eines Nagelkopfes (AA) bestimmtes Organ (39) befindet.
2. Nagelzieher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder (1) mitteis eines Zylinderkopfes (13) an den: Handgriff (14) befestigt ist, und dass an letzteren: ein zum Steuern der Druckluft dienendes Ventil (17) und ein zur Bedienung desselben bestimmter Griff (30) angebracht sind.
3. Harelzieher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass aer Schlagstift (9) in einem zylinderfesten Rohr (6) geführt ist, dessen freies Znde zum Aufrichten von abgekrümmten liagelspitzen bestimmt und aussen zugeschärft ist.
4. Nagelzieher nach Anspruch 3, dadurch gekenn-
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zeichnet, dass am freien Ende dieses Rohres (6) ein zum Aufrichten von Nagelenden bestimmter Haken (8) befestigt ist.
5. Nagelzieher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbenstange (11) sich in einem Rohr (33) befindet, das an der vom Zylinder (1) abgekehrten Seite des Zylinderkopfes (13) angebracht und mit zum Hinausfallen der ausgezogenen Nägel bestimmten Aussparungen (38) versehen ist.
6. Nagelzieher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (2) unter der Einwirkung einer Feder (3) steht, welche ihn bei abgeschalteter Druckluft in einer Totpunktlage hält, in welcher der Schlagstift (9) in bezug auf den Zylinder (1) in seiner innersten, und die Kolbenstange (11) somit in ihrer äussersten Lage ist.
7. Nagelzieher nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Aussparungen als zwei Längsschlitze (38) ausgebildet sind, die mit einem in'der Kolbenstange (11) vorgesehenen Längsschlitz (35) ausgerichtet sind, und dass das zum Unte.r greif en des Nagelkopfes (44) bestimmte Organ aus einem zur Kolbenstangenaxe senkrechten Plättchen (39) besteht, das einen radial gerichteten Ausschnitt (40) aufweist.
BAD ORIGINAL
0Q98 1 Θ/0036
8. Nagelzieher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder (la) einen uoppelmantel (45, 46) aufweist, dessen Hohlraum zur Dämpfung des Rückschlages mit einer körnigen Masse (47) gefüllt ist.
9. Nagelzieher nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die körnige Masse (47) aus Stahlkies besteht.
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DE19651503127 1965-02-25 1965-07-06 Nagelzieher mit Kraftantrieb,insbesondere zum Ausnageln von Schalungsbrettern Pending DE1503127A1 (de)

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CH423189A (de) 1966-10-31

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