DE2062728A1 - Nietwerkzeug, insbesondere fur Pop Nieten - Google Patents
Nietwerkzeug, insbesondere fur Pop NietenInfo
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- Y10T29/53—Means to assemble or disassemble
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- Y10T29/53717—Annular work
- Y10T29/53726—Annular work with second workpiece inside annular work one workpiece moved to shape the other
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- Y10T29/53739—Pneumatic- or fluid-actuated tool
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Insertion Pins And Rivets (AREA)
- Actuator (AREA)
Description
«. W. jibbusch
!'(»UTitauwilt
2V Oldenburg
Elisabethstraße 6
5508/mu
Patent- und Gebrauchsmusterliilfsanmeldung
SPUEWAY1S INDUSTRIES PTX. LIMITED, 46, Euston Road
Alexandria/Australien
Nietwerkzeug, insbesondere für Pop-Nieten
Die Erfindung betrifft pneumatisch betätigte Werkzeuge, zum Arbeiten mit Pop-N^eten. Hierbei handelt es
sich um Werkzeuge, bei denen der Pop-Niet von einer Seite (der dem Werkzeug zugekehrten) in das Werkstück gesteckt
wird und der Schließkopf durch das Werkzeug auf der diesem abgekehrten Seite des Werkstückes, geformt wird.
Pop-Nieten bestehen aus einem hohlen Schaft, der einseitig aufgeweitet und umgebördelt den Setzkopf bildet.
Bevor der Pop-Niet im Werkstück angeordnet wird, wird der Schaft eines Dornes (bestehend aus einem Schaft
und einem Kopf), in den hohlen Schaft des Pop-Nietes gesteckt,
so daß der Kopf des Dornes an der Seite des Pop-Nietes angeordnet ist, an der der Schließkopf entstehen
soll und der Schaft des Dornes sich aus dem Setzkopf des Pop-Nietes erstreckt. Der so mit dem Dorn versehene Pop-Niet
wird in das Werkzeug gesteckt, in dem der aus dem
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Pop-Niet herausragende Endabschnitt des Dornschaftes
■yon einem Spannfutter gehalten wird» Mit dem wie vorbeschrieben
gehaltenen Pop-Niet wird der Schaft des Pop-Nietes in das Nietloch des Werkstückes gesteckt«, Während
der Setzkopf mit dem Werkzeug fest gegen die Werkstückoberfläche gedruckt wird, zieht das Werkzeug am
Dorn» so daß der Kopf des Dornes den Pop-Nietschaft
auf der dem Werkzeug entgegengesetzten Seite des Werkstückes dahingehend deformiert, daß der Schließkopf
gebildet und gleichzeitig fest gegen das Werkstück gesogen wird«,
•Eine ununterbrochene Zugkraft auf den .Dornschaft
bewirkt ein Abreißen des Schaftes, so daß das Kopfende des Dornes am Werkstück verbleibt (oder vom Werkstück
abfällt) und der abgerissene Abschnitt des Dornschaftes im Werkzeug verbleibt und von dort auf irgendeine Weise
entfernt wird«, Um sicherzusteilen, daß der Dornschaft
stets an der gleichen Stelle bricht„ ist an diesem vorteilhafterweise
eine umlaufende Schwächungsnut angeordnet»
Nietwerkzeuge der vorbenannten Art sind schon bekannt. Sie werden mit Druckluft betätigt und sind dem
Werkstück entsprechend vollständig diesem angepaßt« Ein
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großer Nachteil besteht jedoch darin, daß unterschiedliche
Pop-Niet- und Korngrößen entsprechend abgestufte, auf den Dornschaft einwirkende Zugbelastungen benötigen,
um sicherzustellen, daß die Pop-Niete ausreichend im Werkstück befestigt sind. Aus diesem Grunde werden die
benötigten Werkzeuge in einer Anzahl unterschiedlicher Größen hergestellt, die der Anzahl der verwendeten, unterschiedlichen
Nietgrößen entspricht. Das bedeutet, daß jemand, der drei verschiedene Pop-Nietgrößen verwenden
will, gezwungen ist, drei vollständige Werkzeuge anzuschaffen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorbeschriebenen
Nachteile auf einfache Weise zu vermeiden, durch Schaffung eines Pop-Nietwerkzeuges mit einer minimal
benötigten Leistungsfähigkeit bezüglich der Zugkraft, das mit einer kleinen Zusatzeinrichtung oder Zusatzeinrichtungen
zum Grundwerkzeug der benötigten höheren Leistungsfähigkeit angepaßt werden kann und somit unabhängig
von der erforderlichen Werkzeuggröße die meisten Teile gemeinsam mit dem verschiedenen unterschiedlich
großen Anpassungen des Werkzeuges benutzt werdenkönnen.
In Lösung der gestellten Aufgabe ist ein Werkzeug zur Durchführung von Pop-Nietungen geschaffen worden,
das dadurch gekennzeichnet ist, daß das Nietwerkzeug
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ein Griff stück aufweist, das mit einem "Zylinderblock verbunden
ist, daß ein Deckflansch für den Zylinderblock vorgesehen ist, daß sich vom Deckflansch konzentrisch und nach
vorn gerichtet ein Aufnahme-Bohr erstreckt, daß im vorderen
Ende des Auf nahme-Eohres ein Setzkopfhalte angeordnet ist,
in dem der Dornschaft eines Pop-Nietes eingesteckt wird, daß im Inneren des Aufnahme-Rohres Spannfuttereinrichtungen
zum Halten des durch den Setzkopf halter eingeführten
Dornschaftes angeordnet sind, daß eine Kolbenstange, auf der die Spannfuttereinrichtungen angeordnet sind, sich in
den Zylinderblock erstreckt, daß mit der Kolbenstange ein Kolben für die im Zylinderblock erfolgende Arbeitsbewegung
verbünden ist, daß im Griff stück eine von Hand betätigbare Steuerventileinrichtung und Durchlässe angeordnet sind, die
mit entsprechenden Durchlässen im Zylinderblock korrespondieren und daß ein Arbeitsmedium unter Druck in den Zylinderblock
geleitet wird, um den Kolben zu beaufschlagen.
Ausführungsbeispiele, aus denen sich weitere erfinderische Merkmale ergeben, sind in den Zeichnungen dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Schnittdarstellung der Seitenansicht des
Werkzeuges mit minimaler Leistungsfähigkeit (Grundgerät)
Fig. 2 und 3 eine Schnittdarstellung der Seitenansicht des Werkzeuges mit jeweils höherer Leistungs-
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fähigkeit und
£'ig. 4 die Griffstück-Aufnahmeflache eines Griffstückes
nach *"ig. 2 und 3.
Fig. 1 zeigt das Griffstück 4 auf dem der Zylinderblock
5 angeordnet und mit Schrauben od. dgl. (nicht gezeichnet), befestigt ist. Das Griffstück 4 und der
Zylinderblock 5 haben je eine plane, aufeinanderliegende
Oberfläche 6,?, die die Aufnahmeflächen nach Fig. 4
bilden· Der Zylinderblock in Fig. 1 weist eine einzelne
Kammer 8 auf, die an ihrer Vorderseite von einem Deckflansch 9 abgeschlossen ist. Der Deckflansch 9 und der
Zylinderblock 5 sind durch Schraubbolzen 10 miteinander verbunden. An dem Deckflansch 9 ist ein Aufnahme-ßohr
angeordnet, daß aus einem Vorderteil 11 und einem in den Deckflansch 9 schraubbaren -tiückteil 12 besteht.
Am vorderen ünde des Aufnahme-ßohres ist der rohrförmige
üetzkqfhalter 13 angeordnet. Der Setzkopfhalter
13 hat eine Bohrung 14, die den Dornschaft des Pop-Nietes aufnimmt.
.Eine bekannte Spanneinrichtung ist im vorderen
ünde des Aufnahme-ßohres angeordnet» diese besteht aus
eineijßeihe konischer Klemmbacken 15» die zusammenge-
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preßt sind und den -Oornschaft des Pop-Nietes halten,
wenn die konische Muffe 16, unterstützt durch das Drucklager 1?» das von einer Druckfeder 18 nach vorne
gedrückt wird, eine rückwärtige Bewegung ausführt. Die
Muffe 16 ist am vorderen -Ende einer Kolbenstange 19 angeordnet,
die den Kolben 20 hält, der mit einer den Bewegungsstoß auffangenden Scheibe 21, verbunden ist»
Wenn der Dornschaft in den Setzkopfhalter 13 eingeführt
ist, SG daß er in den Eingriff der Klemmbacken 15 gelangt, drückt die das Werkzeug bedienende Person
auf den Knopf 22, so daß daraufhin durch eine bekannte Steuerventileinrichtung 23 bewirkt wird, daß Preßluft
vom -^inlaß 24 durch den Durchlaß 25 die Vorderseite
des Kolbens 20 beaufschlagt. Der Kolben wird dadurch rückwärts bewegt, was bewirkt, daß die Spannfuttereinrichtung
den eingeführten Dornschaft die Nietarbeit ausführen läßt. Während dieses Arbeitshubes ist die
Zylinderöffnung 26 mit der Atmosphäre über die Steuerventileinrichtung 23 und der Auslaßöffnung 27 verbunden·
Nach der vollständig erfolgten Nietung läßt die Bedienungsperson den Knopf 22 los, so daß die -^reßluft[ander
Einlaßöffnung genügt, den Knopf 22 und die mit ihm verbundene Steuerventileinrichtung ϊη die l!zustellung,,
wie in Fig. 1 gezeigt ist, sau bringen.= Dadurch wird
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der Durchlaß 25 mit dem Auslaß und die Zylinder öffnung 26
mit dem Druckluft-Stutzen verbunden, so daß der Kolben 20 in seine Ruhelage zurückkehrt, die in JFig, 1 aufgezeichnet
ist. Gleichzeitig löst das Spannfutter seinen Halt am im
Werkzeug verbliebenen Dornschaftabschnitt. Dieser Abschnitt kann ohne Behinderung die Röhre 28 passieren, aus der er
dann einfach herausfällt oder in einem Sack 29 gesammelt wird.
Wird eine größere Leistungsfähigkeit des Werkzeuges I
benötigt,.gebraucht man das erweiterte Werkzeug, wie es in 2'ig. 2 gezeichnet ist. Die Teile dieser Ausbildung, die es
mit dem Werkzeug nach Fig. 1 gemeinsam hat, sind aus den Zeichnungen ersichtlich.
Das in i'ig. 2 offenbarte Griffstück 4a ist identisch
mit dem Griff stück 4, mit -Ausnahme der am Griff stück 4a angeordneten
rückwärtigen Verlängerung 30. Der Zylinderblock besteht nunmehr aus zwei Kammern 8 und 8a. Die Kammer 8 entspricht
der mit gleicher Bezugszahl bezeichneten, in #ig. 1 λ
und Kammer 8a ist mit Ausnahme des rückwärtigen Randwulstes 31» der angeordnet ist, um einen Rezess zu schaffen, der mit
dem Durchmesser des vorderen Endes der Kammer 8 korrespondiert, der hammer 8 entsprechend ausgebildet.
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Die Aufnahmefläche ist so ausgebildet, daß beide Zylinder 8, 8a so zusammenarbeiten, als wenn sie ein
Zylinder wären und wie es für I1Ig. 1 beschrieben ist.
Beim Eindrücken des Knopfes 22 strömt Preßluft durch die Durchlässe 25 und 25a, während die Durchlässe 26 und 26a
Verbindung mit der Außenatmosphäre haben. Beim &ückhub wird die Preßluft durch die Durchlässe 26 und 26a auf die
Zylinder gegeben, während die Durchlässe 25 und 25a mit der Atmosphäre in Verbindung stehen.
Ein weiterer Unterschied der ^ ig. 1 und der i'ig. 2
besteht darin, daß bei Gebrauch von zwei Kolben 20 und 20a eine Zusatz-Kolbenstange nötig ist.
Da in !"ig. 3 nur eine weitere Kammer 8b zusätzlich
angeordnet ist, erübrigt sich eine Erklärung dieser -^igur,
da diese den vorhergehenden Erklärungen zu den Kammern 8 und 8a entspricht. In ^ig. 3 ist der Durchlaß 26
ständig mit der Außenatmosphäre in Verbindung, was durch das Griffstück 4b, das dem Aufbau des GriffStücks nach
Fig. 2 entspricht, bewirkt wird. Der Grund dafür ist, daß
der Eückhub der Kolben bedeutend weniger Kraft benötigt als der Arbeitshub, bei dem der Dornschaft bis zum Bruch—
punkt gespannt wird. Bei der Ausbildung nach Fig. 3 sind
alle drei Kolben während des Nietvorganges beaufschlagt, während die Kolben 20a und 20b allein ausreichen um den
der Kolbenstange auszuführen.
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Claims (2)
- 5508/mü - 9 --Ansprüche:( 1 α) Nietwerkzeug % insbesondere für Pop-Nieten, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Griff stück (4-) aufweist, das mit einem Zylinderblock (5) verbunden ist, daß ein Deckflansch (9) für den Zylinderblock (5) vorgesehen ist, daß sich vom Deckflansch (9) konzentrisch und nach vorn gerichtet ein Aufnahme-Rohr erstreckt, daß im vorderen linde des Aufnahme-Rohres ein Setzkopf halter (13) angeordnet ist, in dem der Dornschaft eines Pop-Nietes eingesteckt wird, daß im Inneren des Aufnahme-Rohres Spannfuttereinrichtungen zum Halten des durch den Setzkopfhalter (13) eingeführten Dornschaftes angeordnet sind, daß eine Kolbenstange (19)» auf der die Spannfuttereinrichtungen angeordnet sind, sich in den Zylinderblock (5) erstreckt, daß mit der Kolbenstange (19) ein Kolben (20) für die im Zylinderblock (5) erfolgende Arbeitsbewegung verbunden ist, daß im Griffstück (4-) eine von Hand betätigbare Steuerventil einrichtung (23) und Durchlässe angeordnet sind, die mit entsprechenden Durchlässen im Zylinderblock (5) korrespondieren und daß ein Arbeitsmedium unter Druck in den Zylinderblock (5) geleitet wird, um den Kolben (20) zu-10 109828/02122 Ü 6 2 7 25508/bu -ιοί» e auf s chlagen.
- 2. Nietwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Zusatz-Zylinderblock
koaxial zum Zylinderblock (5) an diesem angeordnet ist, daß ein Zusatz-Kolben in dem Zusatz-Zylinderblock angeordnet ist, daß der Zusatz-Kolben eine Zusatz-Kolbenstange aufweist und daß Durchlaßeinrichtungen im Zusatz-Zylinderblock angeordnet sind, durch die der Zusatz-Kolben im gleichen !Takt mit dem Kolben (20) steht.109828/0212
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