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DE1198763B - Druckmittelbetriebene Bohrstangenziehvorrichtung - Google Patents

Druckmittelbetriebene Bohrstangenziehvorrichtung

Info

Publication number
DE1198763B
DE1198763B DER30945A DER0030945A DE1198763B DE 1198763 B DE1198763 B DE 1198763B DE R30945 A DER30945 A DE R30945A DE R0030945 A DER0030945 A DE R0030945A DE 1198763 B DE1198763 B DE 1198763B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
pressure medium
drill rod
pulling device
punch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER30945A
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Rosenthal
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILLY ROSENTHAL
Original Assignee
WILLY ROSENTHAL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WILLY ROSENTHAL filed Critical WILLY ROSENTHAL
Priority to DER30945A priority Critical patent/DE1198763B/de
Publication of DE1198763B publication Critical patent/DE1198763B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B13/00Machines or devices designed for grinding or polishing optical surfaces on lenses or surfaces of similar shape on other work; Accessories therefor
    • B24B13/0012Machines or devices designed for grinding or polishing optical surfaces on lenses or surfaces of similar shape on other work; Accessories therefor for multifocal lenses
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B19/00Handling rods, casings, tubes or the like outside the borehole, e.g. in the derrick; Apparatus for feeding the rods or cables
    • E21B19/02Rod or cable suspensions
    • E21B19/06Elevators, i.e. rod- or tube-gripping devices
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B3/00Simple or compound lenses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Druckmittelbetriebene Bohrstangenziehvorrichtung Zum Herauslösen von verklemmten Bohrstangen aus Bohrlöchern finden Bohrstangenziehvorrichtungen Anwendung, bei denen ein Schlagkolben durch Druckmittel in einem Gehäuse hin- und hertreibbar angeordnet und bei seiner Bewegung vom Bohrloch weg nach Art eines Hammers gegen einen den Bohrstangenschaft umfassenden Stempel schlägt. Die Bohrstangenziehvorrichtungen sind dabei mit einem Kraftspeicher ausgerüstet, welcher sich beim Anschlagen des Schlagkolbens gegen den Stempel spannt und bei der Rücklaufbewegung des Schlagkolbens Stempel und Gehäuse in ihre Ruhelage zueinander zurückführt.
  • Die bekannten Bohrstangenziehvorrichtungen haben nicht nur den Nachteil, daß sie zur Erzielung der gewünschten Arbeitsleistung der Ausübung einer Zugkraft auf das Gerätegehäuse, sei es durch eine Bedienungsperson oder mittels einer Bohrhammerstütze, bedürfen, sondern es ist außerdem nötig, sie nach dem Aufsetzen auf den Schaft einer Bohrstange durch besondere Sicherungselemente von Hand zu sichern. Bedienungs- und Arbeitsweise der bekannten Bohrstangenziehvorrichtungen sind also zeitraubend und unwirtschaftlich.
  • Die der Erfindung gestellte Aufgabe besteht darin, die Bohrstangenziehvorrichtungen so zu verbessern, daß sie zu ihrer Arbeitsleistung einer zusätzlichen Zugkraft nicht mehr bedürfen und außerdem eine Sicherung an dem Schaft der zu ziehenden Bohrstange von Hand nicht mehr nötig machen. Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich auf besonders einfache Weise dadurch, daß der Stempel auf der dem Schlagkolben abgewandten Seite als in einer rückwärtigen Gehäusekammer geführter Kolben ausgebildet ist und die rückwärtige Gehäusekammer unmittelbar mit der Druckmittelzuführung nach dem Zylinder für den Schlagkolben in Verbindung steht und daß dem Gehäuse bei jeder Rücklaufbewegung des Schlagkolbens durch das in die rückwärtige Gehäusekammer einströmende Druckmittel ein Prellschlag gegen den vorderen Stempelblock aufzwingbar ist.
  • Zweckmäßigerweise wird der Stempel aus zwei getrennten im Gehäuse hintereinanderliegenden Stempelblöcken mit seitlich aus dem Gehäuse herausragenden Klauen gebildet, wobei durch den teilweise als Kolben ausgebildeten Stempelblock bei Beaufschlagung der Gehäusekammer mit Druckmittel der Bund einer Bohrstange selbsttätig zwischen den Klauen der Stempelblöcke festspannbar ist. Der kompakte und funktionssichere Aufbau der Bohrstangenziehvorrichtung wird geschaffen, indem die beiden Stempelblöcke ineinandergeführt und durch eine zwischen ihnen angeordnete Feder bei Druckentlastung des Schlagzylinders und der rückwärtigen Gehäusekammer zur Freigabe des Bohrstangenschaftes auseinanderdrückbar sind. Dabei werden zweckmäßig die Klauen der beiden Stempelblöcke mit seitlichen Ausnehmungen für die Aufnahme - des Bohrstangenschaftes und mit stirnseitigen Bettungen für den Bund des Bohrstangenschaftes ausgerüstet.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 in teilweise geschnittener Aufrißdarstellung eine auf den Schaft einer Bohrstange aufgesetzte Bohrstangenziehvorrichtung, F i g. 2 eine Draufsicht in Richtung des Pfeiles A der Bohrstangenziehvorrichtung nach F i g. 1, F i g. 3 einen Teil der Bohrstangenziehvorrichtung in Pfeilrichtung B nach F i g. 1 gesehen, F i g. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV nach Fig.l.
  • Ein aus einem vorderen Teilstück l und einem hinteren Teilstück 2 bestehendes Gehäuse enthält einen Zylinder 4, in dem ein Schlagkolben 5 unter der Einwirkung von Druckmittel, beispielsweise pneumatisch hin- und herverschiebbar geführt ist. Zur Druckmittelzuführung dient ein Stutzen 6, wobei die Druckmittelbeaufschlagung der beiden Kolbenseiten mit Hilfe bekannter Mittel so gesteuert wird, daß die Kolbenbewegung dauernd umgekehrt wird. Bei der Bewegung des Schlagkolbens 5 in Richtung vom Bohrloch weg, d. h. auf den Gehäuseteil 2 zu, trifft dieser auf den Schaft 7 eines im Gehäuseteil 2 geführten vorderen Stempelblocks 8, der durch den hinteren Zylinderdeckel 9 in den Zylinder 4 des Gehäuseteils 1 hineinragt. Auf einem Zapfen 10 des Stempelblocks 8 ist mittels einer Bohrung 11 ein hinterer Stempelblock 12 längsverschieblich angeordnet, der ebenso wie der vordere Stempelblock 8 im Gehäuseteil 2 gleitbeweglich ist. Jeder der beiden Stempelblöcke 8 und 12 besitzt eine seitlich aus dem Gehäuseteil 2 herausragende Klaue 13 bzw. 14. Die Klauen 13 und 14 haben seitliche Ausnehmungen 15, in welche der Schaft 16 der zu ziehenden Bohrstange eingeführt wird. Eine stirnseitige Ausnehmung 17 in der Klaue 13 dient zur Aufnahme eines Teiles des am Bohrstangenschaft 16 befindlichen Bundes 18.
  • Am rückwärtigen Ende des Gehäuseteils 2 befindet sich eine zylindrische Kammer 19, die über einen Kanal 20 unmittelbar mit dem Zuführstutzen 6 für das Druckmittel in Verbindung steht. In der Kammer 19 ist ein Kolben 21 geführt, der einen Teil des hinteren Stempelblocks 12 bildet. Bei Druckmittelzufuhr nach dem Stutzen 6 wird durch das in die Kammer 19 eintretende Druckmittel der Kolben 21 und damit der hintere Stempelblock 12 nach vorn geschoben. Damit wird selbsttätig der Bund 18 der zu ziehenden Bohrstange zwischen den Klauen 13 und 14 der Stempelblöcke 8 und 12 festgeklemmt. Das Festklemmen erfolgt entgegen der Kraft einer Feder 22, die zwischen den beiden Stempelblöcken 8 und 12 angeordnet ist und dazu dient, nach Druckentlastung des Kolbens 21 und nach Unwirksamwerden des Schlagkolbens 5, d. h. nach Sperrung der Druckmittelzufuhr, die beiden Klauen 13 und 14 zur Freigabe der Bohrstange auseinanderzudrücken. Durch Einwirkung des in die Kammer 19 eindrinaenden Druckmittels auf den Kolben 21 wird das Gehäuse 1, 2 zunächst gegenüber den die Bohrstange einklemmenden Stempelblöcken 8, 12 in Richtung des Pfeiles X verschoben, bis es mit seiner Anschlagfläche 23 an der unteren Fläche des Stempelblocks 8 zur Anlage kommt. Der währenddessen in Pfeilrichtung X beschleunigte Schlagkolben 5 trifft dann nach Art eines Hammers schlagartig auf den Schaft 7 und wirkt über den Stempelblock 8 in gleicher Richtung auf die Bohrstange ein. Durch die Bewegung des unteren Stempelblocks 8 vom Anschlag 23 weg wird auch der Stempelblock 12 mitgenommen und über den Kolben 21 ein Teil des Druckmittels aus der Kammer 19 verdrängt oder in dieser verdichtet. Bei der Bewegungsumkehr des Schlagkolbens 5 kommt dann das Druckmittel in der Kammer 19 wieder zur Wirkung und zieht das Gehäuse 1, 2 mit seinem Anschlag 23 schlagartig gegen den unteren Stempelblock 8 nach, so daß die bewegte Masse des Gehäuses ziehend auf die Bohrstange zur Einwirkung kommt. Diese Doppelschlag-Wirkung wiederholt sich bei jeder Bewegung des Schlagkolbens 5 in Pfeilrichtung X, wobei die Bohrstange langsam aus dem Bohrloch heraus wandert.
  • Eine Hilfsführung 24 ist an dem dem Bohrloch zugewendeten Gehäuseteilstück 1 angeordnet, die als zusätzliche Abstützung der Bohrstangenziehvorrichtung an der zu ziehenden Bohrstange dient und die das Einpendeln derselben mit ihrem Schwerpunkt nach unten ermöglicht.
  • Aus der F i g. 2 ist ersichtlich, daß die beiden Gehäuseteilstücke 1 und 2 des Gehäuses mittels Zuganker 25 in Verbindung gehalten sind und Handgriffe 26 am Gehäuseteil 2 angeordnet sind, die zum Aufsetzen der Bohrstangenziehvorrichtung auf den Bohrstangenschaft 16 dienen.
  • Die F i g. 4 zeigt die Anordnung und Ausbildung der Klaue 14 am hinteren Stempelblock 12, während F i g. 3 die Lage des Bohrstangenschaftes 16 und des Bundes 18 in Einspannstellung zwischen den Klauen 13, 14 der Stempelblöcke 8, 12 erkennen läßt.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Druckmittelbetriebene Bohrstangenziehvorrichtung zum Herausschlagen von festgebohrten Gesteinsbohrstangen aus dem Bohrloch durch einen in einem Gehäuse hin- und hertreibbaren Schlagkolben, der bei seiner Bewegung vom Bohrloch weg nach Art eines Hammers gegen einen im Gehäuse geführten und den Bohrstangenschaft umfassenden Stempel schlägt, auf welchem das Gehäuse mit einem Kraftspeicher abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempel (8, 12) auf der dem Schlagkolben (5) abgewandten Seite als in einer rückwärtigen Gehäusekammer (19) geführter Kolben (21) ausgebildet ist und die rückwärtige Gehäusekammer unmittelbar mit der Druckmittelzuführung (6) nach dem Zylinder (4) für den Schlagkolben in Verbindung steht (20) und daß dem Gehäuse (1, 2) bei jeder Rücklaufbewegung des Schlagkolbens (5) durch das in die rückwärtige Gehäusekammer (19) einströmende Druckmittel ein Prellschlag gegen den vorderen Stempelblock (8) aufzwingbar ist. z. Bohrstangenziehvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempel aus zwei getrennten im Gehäuse (2) hintereinanderliegenden Stempelblöcken (8, 12) mit seitlich aus dem Gehäuse herausragenden Klauen (13, 14) besteht und daß durch den teilweise als Kolben (21) ausgebildeten Stempelblock (12) bei Beaufschlagung der Gehäusekammer (19) mit Druckmittel der Bund (18) einer Bohrstange (16) selbsttätig zwischen den Klauen (13, 14) der Stempelblöcke (8, 12) festspannbar ist. 3. Bohrstangenziehvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stempelblöcke (8, 12) ineinandergeführt (10, 11) und daß zwischen ihnen eine auf Druck beanspruchte Feder (22) angeordnet ist. 4. Bohrstangenziehvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klauen (13, 14) der beiden Stempelblöcke (8, 12) mit seitlichen Ausnehmungen (15) für die Aufnahme des Bohrstangenschaftes (16) und mit stirnseitigen Bettungen (17) für den Bund (18) ausgerüstet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1054 399.
DER30945A 1961-08-16 1961-08-16 Druckmittelbetriebene Bohrstangenziehvorrichtung Pending DE1198763B (de)

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US4446930A (en) * 1981-11-26 1984-05-08 Atlas Copco Aktiebolag Drill steel removal attachment for rock drilling machine
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DE1054399B (de) 1956-12-22 1959-04-09 Paul Schmidt Geraet zum Loesen festsitzender Gesteinsbohrer aus dem Bohrloch mit einer hin- und hergehenden Masse

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