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DE1597540A1 - Verwendung von Oniumhalogeniden als Silberhalogenidkomplexbildner zum Stabilisieren photographischer Silberhalogenidbilder - Google Patents

Verwendung von Oniumhalogeniden als Silberhalogenidkomplexbildner zum Stabilisieren photographischer Silberhalogenidbilder

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Publication number
DE1597540A1
DE1597540A1 DE19671597540 DE1597540A DE1597540A1 DE 1597540 A1 DE1597540 A1 DE 1597540A1 DE 19671597540 DE19671597540 DE 19671597540 DE 1597540 A DE1597540 A DE 1597540A DE 1597540 A1 DE1597540 A1 DE 1597540A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
silver halide
solution
bromide
onium
silver
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671597540
Other languages
English (en)
Inventor
Mack Randall Edward
Yudelson Joseph Samuel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eastman Kodak Co
Original Assignee
Eastman Kodak Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eastman Kodak Co filed Critical Eastman Kodak Co
Publication of DE1597540A1 publication Critical patent/DE1597540A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C5/00Photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents
    • G03C5/26Processes using silver-salt-containing photosensitive materials or agents therefor
    • G03C5/38Fixing; Developing-fixing; Hardening-fixing
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/005Silver halide emulsions; Preparation thereof; Physical treatment thereof; Incorporation of additives therein
    • G03C1/06Silver halide emulsions; Preparation thereof; Physical treatment thereof; Incorporation of additives therein with non-macromolecular additives
    • G03C1/42Developers or their precursors

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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

DR ING WOLFF H BARTELS 8 MÖNCHEN 221,....AUE....
UK. -JN-17. WULtC, .H-. BAKItLi, THIERSCHSTRASSE I
DR.. BRANDES, DR.-ING«'H'E'L.D telefon.· (oen) 293297
Reg. Nr. 120
Eastman Kodak Company, 343 State Street, Rochester, Staat New York, Vereinigte Staaten von Amerika
Verwendung von Oniumhalogenlden als Silberhalogenidkoniplexbildner. zum Stabilisieren photographischer Silberhalogenid-
bilder
Bei der üblichen Entwicklung lichtempfindlicher photographischer Silberhalogenidelemente wird das in diesen Elementen durch Belichtung erzeugte latente Silberbild bekanntlich zunächst entwickelt und anschließend fixiert, wobei die unentwickelten lichtempfindlichen Silbersalze entfernt werden. Ist eine rasche Entwicklung von belichteten Filmen oder photographischen Papieren erwünscht oder erforderlich und eine sehr gute Beständigkeit der Kopien nicht erforderlich, so kann' das unbelichtete Silberhalogenid nach Überführen in Verbindungen, welche gegenüber Licht,
000824/1587
Hitze und Feuchtigkeit relativ inert sind, in der Kopie zurückbleiben. Ein solchesnSchnellentwicklungsverfahren" ist als sog. "Stabilisierungsverfahren" bekannt geworden. Das Kriterium für die Beurteilung der Wirksamkeit solcher Stabilisierungsverfahren ist die Stabilität des erhaltenen photographischen Bildes gegenüber einer Inkubation bei Feuchtigkeit und Licht.
Die üblichen bekannten Stabilisierungsverfahren haben den Nachteil, daß die verwendeten Komplexbildner unerwünschte Eigenschaften haben. So werden oftmals beispielsweise opake Komplexe gebildet oder aber die Komplexbildner bleichen das Silberbild aus. Einige der bekannten Komplexbildner werden ferner durch Wasser aktiviert und können somit wäßrigen Gelatine-Silberhalogenidemulsionen nicht einverleibt werden, ohne daß sie die sensitometrischen Eigenschaften der betreffenden Emulsion oder der daraus hergestellten lichtempfindlichen Schichten ungünstig beeinflussen. Diese durch Wasser altivierbaren Komplexbildner sind auch|für Trockenentwicklungsverfahren ungeeignet. Weiterhin hat sich gezeigt, daß sich auch nur wenige bekannte Silberhalogenidstabilisatoren oder Komplexbildner für das Diffusionsübertragungsverfahren eignen, /
BAD ORIGINAL
009824/1S8T
Aufgabe der Erfindung war es, Stabilisatoren oder Komplexbildner zur Stabilisierung bzw. Fixierung photographischer Silberhalogenidbilder anzugeben, welche die Nachteile der bisher bekannten Komplexbildner und Stabilisatoren nicht aufweisen und sich im Rahmen der verschiedensten photographischen Entwicklungsverfahren zum Stabilisieren bzw. Fixleren des unbelichteten Silberhalogenids verwenden lassen.
Der Erfindung lag die Erkenntnis zugrunde, daß sich die gestellte Aufgabe durch Verwendung bestimmter Oniumhalogenide löeen läßt.
Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung von Oniumhalogeniden, bestehend aus organischen Sulfonium-, Sulfoxonium-, Ammonium-, Phosphonium-, Boronium- oder Siliconiumhalogeniden sowie Mischungen hiervon in Silberhalogenidemulsionsschichten oder diesen benachbarten Schichten in Konzentrationen von mindestens 0,5 Molen Oniumhalogenid/Mol Silberhalogenid oder in Fixierlösungen in Konzentrationen von 0,1 bis 60 Gew.-?/Liter Lösung als Silberhalogenidkomplexbildner zum Stabilisieren photographischer Silberhalogenidbilder.
Erfindungsgemäß verwendbare Oniumhalogenide lassen sich durch die folgenden Formeln wiedergeben: v
00982*/1587
A'
■R.
und
worin bedeuten:
Ä ein Schwefelatom oder eine Gruppe der Formel SO; A* ein Stickstoff-, Bor- oder Phosphoratomj
Aw ein Siliciumatom;
X ein Halogenion und
R,, R2, R?, Rjj, Rc und einzeln Jeweils Wasserstoff atome oder gegebenenfalls substituierte Amino-, Alkyl- oder Arylreste, Hydroxyreste oder ällphatische oder aromatische Reste mit mindestens einer Älterbindung oder einer Oxagruppe, öder jeweils zwei der Reste R1, R2, R,, R|j, Rc und Rg gemdnsam
009824/1587
^* ^1 °der A" einen gesättigten oder ungesättigten heterocyclischen Rinpc. -^-— -- - >
8AD ORIGINAL
_5- 15975*0
Vorzugsweise verwendete Komplexbildner der angegebenen Formeln sind: Tetraäthylammoniumbromid, 2-Hydroxyäthyltrimethyl· ammoniumbromid, Tetraäthylammoniumchlorid, Äthyltrimethylammoniumbromid, Tetramethylammoniumbromid, Tetrapropylammoniumjodid, Methylaminhydrobromid, Trimethylaminhydrobromid, Tetraäthylphosphoniumbromid, n-Butylgtriphenylphosphoniumbromid und Trimethylsulfoniumbromid.
Die erfindungsgemäß verwendeten Oniumhalogenide sind geruchlose und gegenüber Temperatur-, Licht- und Feuchtigkeitsschwankungen ungewöhnlich stabile. Verbindungen, die keine oder eine nur geringe Tendenz zum Ausbleichen von Silberbildern besitzen und die behandelten photographischen Elemente nicht klebend oder Klebrig werden lassen. Sie bilden mit Silberhalogeniden stabile, transparente Silberhalogenidkomplexe.
Sie können in Form wäßriger oder nichtwäßriger Fixierbäder verwendet werden. Sie können ferner auch zur Stabilisierung solcher photographischer Silberhalogenldelemente verwendet werden, die durch Erhitzen stabilisiert iirerden. In diesem Falle enthalten die photographischen Elemente die Stabil!-
009824/1587'
satoren und Komplexbildner in einer durch Hitze aktivierbaren Form. Weiterhin lassen sich die erfindungsgemäß verwendeten Oniumhalogenide auch erfolgreich bei Diffuslonsübertragungsverfahren verwenden. Schließlich können die erfindungsgemäß als Stabilisatoren und Komplexbildner verwendeten Oniumhalogenide auch in einem zur Entwicklung photographischer Elemente verwendeten Entwicklerband untergebracht werden.
Werden die erfindungsgemäß als Stabilisatoren oder Komplexbildner verwendeten Verbindungen in Form kalter wäßriger Lösungen zum Stabilisieren bzw. Fixieren belichteter photographischer Elemente verwendet, so tritt ihre stabilisierende bzw. fixierende Wirkung nur langsam ein. Werden sie dagegen in Form heißer wäßriger Lösungen verwendet, so vermögen sie ein belichtetes photographisches Element rasch zu stabilisieren bzw. fixieren.
Werden die erfindungsgemäß verwendeten Oniumhalogenide in
werden Form einer Lösung verwendet, so sie e
vorzugsweise in Konzentrationen von 5 bis
40 Gew.-Z, bezogen auf die Lösung, verwendet. /
BAD ORIGINAL
Die Oniumhalogenide können sowohl in Form wäßriger Lösungen als auch in Form von Lösungen in einem nichtwäßrigen, flüssigen oder niedrigschmelzenden Lösungsmittel verwendet werden» d. h. Lösungsmitteln, die bei Raumtemperatur fest.sind und bis 15O0C schmelzen. ·
Geeignete, nichtwäßrige, flüssige Lösungsmittel, in welchen die erfindungsgemfiß verwendeten Oniumhalogenide.bereits bei Raumtemperatur eine günstige stabilisierende Wirkung entfalten, sind beispielsweise Formamid, N,N-Dimethylformamid, Dimethylsulfoxyd und Tetramethylensulfon.
Niedrigschmelzende Lösungsmittel, wie beispielsweise Succinimid, SuIfamid, Acetamid und Harnstoff , welche bei Raumtemperatur fest sind, stellen ebenfalls ausgezeichnete Lösungsmittel für die erfindungegemäß verwendeten Komplexbildner und Stabilisatoren dar. Sie können gemeinsam mit dem Stabilisator und Komplexbildner direkt auf das photographische Material aufgetragen oder in einem besonderen Entwicklerband untergebracht werden. Somit kann die Stabilisierung bzw. Fixierung durch bloßes Erhitzen des.photographischen Materials oder durch InkontaktbrIngen des photographischen Materials mit einem heißen Entwicklerband erfolgen.
Andere geeignete, nichtwäßrige Lösungsmittel sind beispielsweise: Alkohole, Ketone und Nitrile.
009824/1587
BAD
Vorzugsweise werden die erfindungsgemäß verwendeten SiI-berhalogenidkomplexbildner in einem niedrigschmelzenden, nichtwäßrigen Lösungsmittel und einem polymeren Bindemittel, durch welches das aufgeschmolzene Lösungsmittel diffundieren, kann, zur Anwendung gebracht und als bildstabilisierende Schicht auf eine lichtempfindliche photographische Silberhalogenidemulsionsschicht aufgetragen. Das niedrigschmelzende Lösungsmittel ist bei Raumtemperatur fest und die darin enthaltenden Komplexbildner sind inaktiv. Beim Erhitzen schmilzt das Lösungsmittel und erlaubt eine Diffusion des Komplexbildners in die photographische Emulsionsschicht, wo dieser mit dem nicht belichteten Silberhalogenid reagiert und dadurch eine Stabilisierung hervorruft. . .
Als besonders vorteilhaft hat sich die gemeinsame Verwendung von Succinimid und Tetraäthylammoniumbromid oder Tetraäthylphosphoniumbromid erwiesen, da diese Stabilisator- bzw. Fixiermischung eine außerordentlich niedrige Tendenz zum Ausbleichen des Silberbildes besitzt. Succinimid bildet mit Tetraäthylammoniumbromid und Tetraäthylphosphoniumbromid ein Klathrat, welches extrem schwer zu verflüssigen ist, wodurch ein Ausbleichen des Silberblldes verhindert wird. Mit derartigen Mischungen stabilisierte Bilder bleichen beispielsweise langsamer aus als mit Alkalithiosulfaten fixierte Bilder.
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Die Verwendung quaternärer Ammoniumverbindungen im Rahmen photographischer Verfahren ist an sich bekannt. Aus der USA-Patentschrift 3 093 #79 ist beispielsweise ein Verfahren, bekannt, bei dem ein fixiertes photographisches Bild anschliessend mit einer Lösung eines quaternären Ammoniumhalogenide behandelt wird, um das Ausbleichen des Bildes und ein Vergilben zu verhindern und um das Bild vor einer durch Bakterien hervorgerufenen Zerstörung zu schützen. Das bei dem bekannten Verfahren in geringen Konzentrationen (1-2 %) verwendete quaternäre Salz reagiert mit dem gesamten restlichen Thiosulfat der Fixierstufe, wobei offensichtlich ein unlösliches, unbewegliches Molekül gebildet wird, welches mit den aus der Luft stammenden oder restlichen Sulfidionen nicht reagieren kann.
Beim Verfahren der Erfindung werden die quaternären Ammoniumverbindungen demgegenüber in beträchtlich größeren Konzentrationen verwendet. Hierbei reagieren sie mit dem unbelichteten Silberhalogenid unter Bildung stabiler Komplexe der wahrscheinlichen Formel Q AgXp0. Der Komplex kann entweder im photographischen Element zurückbleiben oder durch Auswaschen entfernt werden.
Aus den USA-Patentschriften 2 238 631, 2 238 632 und 2 288 586 1st die Verwendung quaternärer Phosphonlumjodide,
009824/1SiI . BADORJGINAi
ternärer Sulfoniumjodide und quaternärer AmmoniumJodide zur Steuerung der Gelbverschleierung photographischer Emulsionen bekannt. Auch diese Verbindungen werden in nur geringen Konzentrationen verwendet, um die Ausfällung eines gelben Niederschlages in der Emulsionsschicht infolge der Bildung kolloidalen Silbers in den Entwicklungsbädern zu verhindern.
Es gibt bekanntlich zwei Arten von Stabilisatoren, diejmit Silberhaiogeniden Komplexe bilden. Hierzu gehören einmal die mit Silberhalogeniden unlösliche Silberhalogenidkomplexe und andererseits die mit Silberhalogeniden lösliche Komplexe bildenden Stabilisatoren,
Unlösliche Silberhaiogenidkomplexe, welche gewöhnlich opak und daherjln der Regel zum Stabilisieren photographischer Bilder ungeeignet sind, werden durch Reaktion von Thioglykolsäure, Thiosalicylsäure und anderen Mercaptoverbindungen mit Silberhalogeniden erhalten·
Alkalithiosulfate, Alkalithiocyanate, Thioharnstoff und bestimmte Thioharnstoffderivate überführen demgegenüber Silberhalogenide in lösliche Komplexe·
Die erfindungsgemäß verwendeten Stabilisatoren können sowohl photographischen Silberhalogehidemulsionsschiehten als auch diesen benachbarten Schichten einverleibt werden» Sollen
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BAD ORiGlNAL
die Stabilisatoren in der Emulsionsschicht untergebracht werden, so kann die Emulsionsschicht durch übliches Auftragen einer die Stabilisatoren enthaltenden wäßrigen Emulsion auf einen Träger bei oder unterhalb Raumtemperatur erzeugt werden, ohne daß dabei die Emulsion vorstabilisiert wird. Werden demgegenüber die Stabilisatoren in einer von der Emulsionsschicht getrennten Schicht untergebracht, so werden zur Herstellung der betreffenden Schicht eines photographischen Materials, welches durch bloßes Erhitzen stabilisiert werden soll, Lösungen der Stabilisatoren in festen, niedrigschmelzenden, nichtwäßrigen Lösungsmitteln verwendet.
LOsungen der Stabilisatoren können auch einem sogenannten EntwicklerbaYid einverleibt werden. Die Stabilisierung des photographischen Elementes geschieht in einem solchen Falle dadurch, daß das mit der Stabilisatorlösung getränkte Entwicklerband mit dem belichteten photographischen Element in Kontakt gebracht wird. Andererseits kann Jedoch auch ein trockenes Entwicklerband verwendet werden, welches den Stabilisator und ein niedrigschmelzendes Lösungsmittel, beispielsweise Succinimid, Sulfamid, Harnstoff oder Acetamid, enthält. Nach dem i» Inkontaktbringen mit dem photographischen Element und Erhitzen wird der Stabilisator aktiviert.
009824/1.687
BAD
Dem photographischen Element oder dem Entwicklerband, welches den Stabilisator enthält, kann gegebenenfalls auch ein Entwickler einverleibt werden. Derartige Sllberhalogenidentwickler, die gewöhnlich Silberhalogenid reduzierende Verbindungen sind, sind beispielsweise: 3-Pyrazolidone, wie l-Phenyl-3-pyrazolidon und l-Phenyl-^.'l-dimethylpyrazolidon; Salze der Ascorbinsäure, wie Natriumisoascorbat; p-Phenylendiaminj Hydrochinone; N-Methyl-p-aminophenolsulfat; Brenzkatechin und dergl.. Besonders vorteilhafte Entwicklerverbindungen sind l-Phenyl-3-pyrazolidon und Natriumisoascorbat· Bei Anwesenheit des Entwicklers in einem die erfindungsgemäß verwendeten Stabilisatoren oder Komplexbildner enthaltenden photographischen Element oder Entwicklerband kann somit gleichzeitig in einem einzigen Schritt sowohl eine Entwicklung als auch eine Stabilisierung des Silberhalogenids durchgeführt werden·
Die erfindungsgemäß verwendeten Sllberhalogenid-Komplexbildner können ferner in vorteilhafter Weise bei Diffusionsübertragungsverfahren verwendet werden. Bei diesen Verfahren wird ein photographisches Material zunächst belichtet und anschließend entwickelt. Hierauf wird das nichtbelichtete Silberhalogenid in den Nichtbildbezirken des photographischen Materials als Komplex gebunden oder stabilisiert und anschließend auf ein aktive Keime enthaltendes
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Empfangsblatt durch Diffusion übertragen. Bei Kontakt mit den aktiven Keimen dissoziieren die Silberhalogenidkomplexe, wobei Silberionen in Freiheit gesetzt werden, die sich auf dem Empfangsblatt zu einem Silberbild entwickeln lassen.
Die zu diesem Zweck geeigneten Komplexbildner und Stabilisatoren müssen eine übertragung des gesamten nichtbelichteten Silberhalogenids ermöglichen und, was noch wichtiger ist, der bei der Stabilisierung erhaltene Komplex muß bei Kontakt mit den aktiven Keimen des Empfangsblattes dissoziieren können. Die meisten Silberhalogenidstabilisatoren und -komplexbildner bilden mit Silberhalogeniden Komplexe, die beim Kontakt mit dem Empfangsblatt nur schwierig oder ungenügend dissoziieren. Die mit den erfindungsgemäß verwendeten Stabilisatoren oder Komplexbildnern gebildeten Komplexe dissoziieren demgegenüber bei Kontakt mit den aktiven Keimen des Empfangsblattes leicht und ermöglichen somit eine hervorraUgende Diffusionsübertragung.
Die erfindungsgemäß verwendeten komplexbildner und Stabilisatoren können gegebenenfalls auch in aus verschiedenen Lo- ' sungsmitteln zusammengesetzten Mischungen, Komplexen oder Eutektika gelöst werden. Bei geeigneter Wahl des Lösungsmittel oder Mischungen von Lösungmsmitteln lassen sich
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bei nichtwäßrigen Entwicklungsverfahren viele Variable, wie beispielsweise die Temperatur, die Maximumdichte, der Grad der Verschleierung und die Gamma-Werte, Je nach Wunsch aufeinander abstimmen«
Die mit den neuen Stabilisatoren stabilisierbaren photographischen Silberhalogenidemulsionen können in bei der Emulsionsherstellung üblicher Welse, beispielsweise durch Digerieren mit natürlicher aktiver Gelatine oder durch Zusatz verschiedener Schwefel- und/oder Goldverbindungen senslbilislert werden· Die Emulsionen lassen sich auch mit Salzen von Edelmetallen der Gruppe VIII des Periodensystems der Elemente mit Atomgewichten, von größer als 100 sensibilis feren· Die durch die neuen Stabilisatoren stabilisierbaren Emulsionen können oberflächenaktiv oder überwiegend innerer Empfindlichkeit sein· DieEmulsionen könnenjweiterhin empflndlichkeitsstelgernde Zusätze, wie beispielsweise Polyäthylenglykole oder Thioäthersensibilisatoren, enthalten.
Als weitere Zusätze können die erfindungsgemäß ,stabilisierbaren Emulsionen übliche Zusätze, wie GelatineplastifizIerungsmittel, Härtungsmittel und BescHchtungshilfsmittel, i enthalten. Die Emulsionen können sowohl RöntgenemuIsionen als auch andere, nicht optisch sensibilisierte Emulsionen
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wie auch orthochromatisch, panchromatisch oder IR-empfindliche Emulsionen sein. Die einzelnen Zusätze können den Emulsionen vor oder nach der Zugabe von Sensibilisierungsfarbstoff en, wenn solchejüberhaupt verwendet werden, zugesetzt werden.
Zur Herstellung der Emulsionen können als lichtempfindliche Salze die verschiedensten üblichen Silberhalogenide, wie beispielsweise Silberbroraid, Silberjodid, Silberchlorid, oder gemischte Silberhalogenide, wie Silberchlorbromld und Silberbromjodid, verwendet werden. Die Emulsionen können auch farbphotographische Emulsionen sein und zur Herstellung farbphotographischer Elemente verwendet werden und somit farbbildende Kuppler enthalten oder sie können zur Herstellung von Emulsionsschichten verwendet werden, welche in Kuppler oder andere farberzeugende Stoffe enthaltenden Lösungen entwickelt werden. Die Emulsionen können auch vom in der USA-Patentschrift 2 698 791* beschriebenen Mlschpakettyp oder vom in der USA-Patentschrift 2 592 243 beschriebenen Nischkorntyp sein.
Die Bindemittel der Emulsionen können aus den üblichen bekannten Polymeren bestehen, wie z. B. aus Gelatine, kolloidalem Albumin, Cellulosederivaten und synthetischen Hansen, wie Polyvinylverbindungen. Typische geeignete
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-Id-
Kolloide sind beispielsweise Polyvinylalkohol, hydrolisiertes Poly vinylacetat ,♦ hydrolisierte Celluloseester, wasserlösliche Äthanolamincelluloserfacetate, Polyacrylamide, Mischpolymerisate mit einem 3- bis 6 OJS ige η Gehalt an kombinierten Acrylamldelnheiten, Mischpolymerisate aus Alkylacrylat und Acrylsäure, Vinylalkoholmlschpolymerisate mit Urethancarbonsäure- oder Cyanoacetylgruppen, oder Polymere, welche bei der Polymerisation eines Proteins oder eines gesättigten, acrylierten Proteins mit einem eine Vinylgruppe aufweisenden Monomeren des in der USA-Patentschrift 2 852 382 beschriebenen Typs erhalten werden. Derartige Polymere können in Form von Latices oder Hydrosolen verwendet werden. . '
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung näher veranschaulichen.
Die folgenden drei Beispiele zeigen die Wirksamkeit der erfindungsgemäß verwendeten Stabilisatoren als Fixiermittel.
Beispiel 1
Durch Auflösen von 2-Hydroxyäthyltrimethylammoniumbromid in Formamid wurde eine 20%ige Lösung hergestellt. Ein mit einer Gelatine-SilberchlDrldemulsion beschichtetes photographisches
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Papier (mit pro dm Trägerfläche 8,29 mg Silber) wurde eine Minute lang bei Raumtemperatur in die Lösung eingetaucht. Hierauf wurde das Papier 5 Minuten lang in Wasser gewaschen, worauf der Silbergehalt bestimmt wurde. Der SiI-
bergehalt betrug pro dm Trägerfläche noch 0,17 mg, woraus hervorgeht, daß bei einer lediglich eine Minute dauernden Behandlung und 5-minütigem Waschen durch die unter Verwendung des Stabilisators hergestellte "Fid.erlösung1' praktisch das gesamte Silber entfernt wurde.
Beispiel 2 (Vergleichsbeispiel)
Durch Auflösen von 2-HydroxyäthyltrimethylammoniumbrOmld in Wasser wurde eine 20#ige Lösung hergestellt. Eine Probe des in Beispiel 1 beschriebenen Silberchloridpapiers wurde bei Raumtemperatur 5 Minuten lang in die erhaltene Lösung eingetaucht und hierauf 5 Minuten lang in Wasser gewaschen. Anschließend wurde der Silbergehält bestimmt. Der Silbergehalt betrug noch 6,78 mg pro dm2 Trägerfläche. Hieraus geht hervor, daß eine Lösung des quaternären Ammoniumsalzes in Wasser bei Raumtemperatur schlechte Pixiereingenschaften besitzt.
009824/1587 bad
Beispiel 3 ' !
Beispiele wurde wiederholt, wobei Jedoch das in Beispiel 1 beschriebene Silberchloridpapier eine Minute lang in eine 900C heiße Lösung des quaternären Ammoniumsalzeβ eingetaucht wurde. Von der gewaschenen Probe wurde wiederum der Silbergehalt bestimmt. Dieser betrug noch 0,27 mg pro dm2 Trägerfläche. Hieraus ergibt sich, daß 2-Hydroxyäthyltrimethylammoniumbromid in heißem Wasser ein gutes Fixiermittel da* stellt.
Beispiel 4
Dies Beispiel beschreibt die Herstellung und Verwendung eines photographischen Elementes, welches einen der erfindungsgemäß verwendeten Stabilisatoren enthält.
Zunächst wurde eine Lösung aus folgenden Bestandteilen hergestellt:
A. Succinimid 30 g
l-Phenyl-3-pyrazolidon 3g
Natriumisoascorbat 5g j
Wasser 40 g .
009824/1587 bad
159T540
Die erhaltene Lösung wurde in 186 g einer 7Xigen Lösung von Äthylcellulose in Toluol dlspergiert«
Weiterhin wurde eine Lösung ausfolgenden Bestandteilen hergestellt:
B. Succlnimid 6 g
SuIfamid 2 g
TetrapropylammoniumJodld 6 g
Wasser 3 g
Die erhaltene Lösung B würde ebenfalls in 186 g einer 72igen Lösung von Äthylcellulose in Toluol dispergfert.
Die beiden Dispersionen A und B wurden zu gleichen Teilen miteinander vermischt und hierauf unter Verwendung eines 0,254 mm Beschichtungsmessers auf ein mit einer Gelatine-Silber Chloridemulsion beschichtetes Papier aufgetragen. Nach dem Auftrocknen der Dispersion wurde das erhaltene photographische Element 10 Sekunden lang mit einer Ίθ-Watt-Kolbenlampe durch ein Strichkopiernegativ belichtet und anschließend 5 Sekunden lang auf einem 155°C heißen Dorn erhitzt. Die erhaltene Kopie wurde eine Woche lang mit einer fluoreszierenden Tischlampe belichtet, ohne daß es dabei zu
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einer Zerstörung des Bildes oder zu einem Nachdunkeln des. Bildhintergrundes kam.
Wurde das quaternäre Ammoniumsalζ in der "Lösung B" weggelassen, so wurde keine Stabilisierung erreicht, d. h. die Kopie wurde bei Belichtung mit Raumlicht sehr rasch dunkel.
Beispiel 5
Aus den folgenden Bestandteilen wurde eine Lösung hergestellt:
Succinimid ,3Og
l-Phenyl-3-pyrazolidon 3 g Natrlumlsoascorbat 5g
Tetrapropylannnoniumjodid 8 g Wasser 40 g
Die erhaltene Lösung wurde in 186 g einer 7*igen Lösung von Xthylcellulose in Toluol dispergiert.
Die erhaltene Dispersion wurde unter Verwendung eines 0,203 mm BeSchichtungsmessers auf ein eine Gelatine-Silberchloridemulslonsschicht aufweisendes Papier aufgetragen.
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Das erhaltene photographische Element wurde 10 Sekunden lang mittels einer 40-Watt-Kolbenlampe durch ein Strichkopiernegativ belichtet und anschließend 10 Sekunden lang auf einem 155°C heißen Dorn erhitzt. Hierbei erschien bereits nach wenigen Sekunden ein Bild· Das entwickelte photographische Element wurde nun aus einer Entfernung von 15,24 cm 24 Stunden lang mit einer fluoreszierenden 20-Watt-Tischlampebelichtet» Das Bild wurde weder zerstört noch nahm der Grad der Verschleierung zu.
Beispiel 6
Aus den folgenden Bestandteilen wurde eine Lösung hergestellt:
Succinimid 15 g l-Phenyl-3-pyrazolidon 1,5 g
Natriumisoascorbat 2,5 g
Tetraäthylammoniumbromid 6,5 g
Wasser 15 g
Die erhaltene Lösung wurde in 93 g einer 7%igen Lösung von Äthy!cellulose in Toluol dispergiert.
098 24/158 7 . BAb msomm.
Die erhaltene Dispersion wurde mittels eines 0,203 mm Beschichtungsmessers auf ein eine Gelatine-SilberchlorIdemulslonsschicht aufweisendes Papier aufgetragen und aufgetrocknet. Das hierbei erhaltene photographische Material wurde 10 Sekunden lang mittels einer 40-Watt-Kolbenlampe durch ein Strichkopiernegativ belichtet und hierauf 3 Sekunden lang auf einem 155°C heißen Dorn erhitzt· Das entwickelte Bild wurde dann aus einer Entfernung von 15,24 cm 24 Stunden lang mittels einer fluoreszierenden 20-Watt-Tischlampe belichtet. Es kam zu keiner Zerstörung des Bildes noch zu einer Zunahme des Verschleierungsgrades.
Beispiel 7
Eine Probe des in Beispiel 6 beschriebenen photographischen Materials wurde bei einer relativen Feuchtigkeit von 50 % und einer Temperatur von 730C 6 Wochen lang aufbewahrt. Hierauf wurde es belichtet und 3 Sekunden lang auf 155°C erhitzt. Das erhaltene entwickelte und stabilisierte Bild war qualitativ fast ebenso gut wie das gemäß Beispiel 6 erhaltene Bild· Hieraus ergibt sich, daß das In der beschriebenen Welse beschichtete Papier eine gute Lagerstabilität besaß· '
009-824/1887'
BellPltl 8
J Aus din folgenden Bestandteilen wurde eine Lösung hergestellt:
Succinlmid 15,0 g
Watter 20,0 g
l-Phenyl-3-pyraeolidon 1.5 g
Natriumlsoaseorbat 2,5 g
2-HydroxyftthyltriMthyl-
amoniunutohlorld
4.0 g
Die erhaltene Lösung wurde in 93 g einer 7ίigen Lösung von Äthylcellulose In Toluol ditpergiert.
Die erhaltene Ditpertlon wurde mittels eines 0,203 mm Besohiohtungsaetsert auf «in eine Gelatine-Silberchloridemulslonttohicht aufweitendes Papier aufgetragen und aufgetrocknet· Daa erhaltene photographische Material wurde 10 Sekunden lang mittels einer 40-Watt-Kolbenlampe durch ein Strichkopie rnegativ belichtet und hierauf 3 Sekunden lang auf einem 155°C heißen Dorn erhltst· Hierbei wurde ein grauschwarzes Bild mit einem gelben Hintergrund erhalten. Die Kopie war gegenüber fluoreszierendem Licht stabil. Weder das Bild noch der Bildhintergrund veränderten sich bei der Belichtung.
009824/1587
BAD
Beispiel 9
Eine Dispersion, wie In Beispiel 8 beschrieben, wurde mittels eines 0,152 mm BeSchichtungsmessers auf ein im Vakuum mit Silberbromid bedampftes Papier (3,23 XS 'pro dm2 Trägerfläche) aufgetragen· Das erhaltene photographische Material wurde 20 Sekunden lang mittels einer 40-tfätt-Kolbenlampe durch ein Strichkopiernegativ belichtet und anschließend 3 Sekunden lang auf einem 155°C heißen Dorn erhitzt. Hierbei wurde ein grauschwarzes Bild auf bräunlichem Hintergrund erhalten. Die Kopie war gegenüber fluoreszierendem Licht stabil. Es änderte sich weder die Bildqualität noch nahm die Verschleierung zu.
Beispiel 10
Dieses Beispiel veranschaulicht die Verwendung quaternärer Ammoniumhalogenide als Silberhalogenld-Komplexbildner in nichtwäßrigen Lösungsmitteln im Rahmen eines DlffusionsübertragungsVerfahrens.
Aus folgenden Bestandteilen wurde eine Lösung hergestellt:
Natriumisoascorbat l-Phenyl-3-pyrazolidon
2-Hydroxyäthyltrimethylammoniumbromid
Formamid
009824/1587
3,0 g
0.5 g
5,0 g
50,0 ml
Ein Stück eines mit einer Qelatine-Silberchlorldemulsion beschichteten Papiers wurde 30 Sekunden lang in einer Kopier» box mittels einer 40-Watt-Lampe durch ein Strichkopiernegativ belichtet. Anschließend wurde die beschriebene Lösung mittels einer Kamelhaarbürste auf die Oberfläche des photographischen Papiers aufgestrichen· Hierauf wurde die Oberfläche eines Empfangsblattes mit der Oberfläche des befeuchteten Papiers in Kontakt gebracht. Das hierbei erhaltene JtIINMXXKX "Sandwich11 wurde 2 Sekunden lang auf einem ll»0GC heißen Dorn erhitzt. Anschließend wurden die beiden Papiere wieder getrennt. Auf dem Empfangt)latt war ein braunschwarzes Positiv des auf dem belichteten Papier vorhandenen Bildes abgebildet worden, .
Beispiel 11
Aus den folgenden Bestandteilen wurde eine Lösung hergestellt ί
Succinimid 15»0 g Natriumisoascorbat ,2,5 g
l-Phenyl-3-pyrazolldon 1,5 g
Tetraäthylammoniumbromld 9,0 g
Wasser 20,0 g
00 9 824/1587 bad original
Die erhaltene Lösung wurde in 93 g einer 7*igen Lösung von Äthyleellulose in Toluol dispergiert.
Die erhaltene Dispersion wurde unter Verwendung eines 0,102 mn Beschichtungsmessers auf einen Bogen Papier, welcher mit einer verschleierten, direkt-positiven Silberchloridemulsion des in der USA-Patentschrift 2 54l 472 beschriebenen Typs beschichtet war, aufgetragen und aufgetrocknet. Hierauf wurde das erhaltene photographische Material 45 Sekunden lang mittels einer Nitrophotlampe (Nr. 2) belichtet, wobei zwischen Lampe und Negativ eine gelbe Folie eingeführt wurde. Das belichtete photographische Material wurde nun 3 Sekunden lang auf einem 155°C heißen Dorn erhitzt· Hierbei wurde eine positive Kopie des "positiven11 Bildes erhalten· Die Kopie war gegenüber fluoreszierendem Lieht stabil· Weder wurde das Bild zerstört noch wurde eine Zunahme der Hintergründedi^ite) festgestellt.
Beispiel 12
Auf den folgenden Bestandteilen wurde eine Lösung hergestellt:
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Succinimid 10,0 g . Methansulfonamid 5,0 g
Watter 20,0 ml
l-Phenyl-3-pyratolidon 1,5 g
Natriumltoatcorbat 2,5 g Tttraftthylammonlumbromid 10,0 g
Die erhaltene LOeung wurde in 93 g einer 7Ϊigen Lösung von Xthyleellulote in Toluol dispergiert.
Die erhaltene Dispersion wurde unter Verwendung eines 0,152 mm Beschichtungimetsers auf ein eine Gelatine-Silberchloridemulsionttchicht aufweisendes Papier aufgetragen und aufgetrocknet. Dae erhaltene photographische Material wurde hierauf 10 Sekunden lang mittels einer 40-Watt-Kolbenlampe
durch ein Strichkopiernegativ belichtet und 3 Sekunden lang auf «inea 1550C heißen Dorn erhitzt· Hierbei wurde ein bräunet Bild auf weißem Hintergrund erhalten. Das Papier wurde 2Ί Stunden lang bei einer relativen Feuchtigkeit von lOOjC und einer Temperatur von 75°C inkubiert, ohne daß das Bild eerstOrt würfle und die Hintergrunddichte zunahm«
Beispiel 13 ·
tus den folgenden Bestandteilen wurde eine Lösung hergestellt:
009824/1587 __
BAD ORIGINAL
Succinimid 6,0 g
SuIfamid 2,0 g
Wasser 3,0 g
Tetrapropylamraoniumjodid 8,0 g
Die erhaltene Lösung wurde in 35 g einer l4£lgen Lösung von Äthylcellulose in Toluol dispergiert.
Die erhaltene Dispersion wurde unter Verwendung eines 0,102 mm Beschichtungsmessers auf ein photographisches Papier, welches eine Schicht aus AgCl, Gelatine, Succinimide l-Phenyl-4-methyl-3-pyrazolidon und Natriumisoascorbat enthielt, aufgetragen. Das erhaltene photographische Papier wurde hierauf 30 Sekunden lang mittels einer 40-Watt-Kolbenlampe durch ein Strichkopiernegativ belichtet und 4 Sekunden lang auf einem 1550C heißen Dorn erhitzt. Hierbei wurde ein schwarzes Bild auf gelbem Hintergrund erhalten. Das Papier wurde 24 Stunden lang mit fluoreszierendem Licht belichtet, ohne daß das Bild zerstört wurde und die Hintergrunddichte zunahm.
In einem Vergleicheversuch wurde das beschriebene photographische Papier nicht mit der in der beschriebenen Weise hergestellten Dispersion beschichtet. Man erhielt zwar nach
009824/1687 BAD
Belichtung und Erhitzen ein ausgezeichnetes Bild, der Bildhintergrund dunkelte jedoch bei Belichtung mit sichtbarem Licht stark nach.
Beispiel 14
Zunächst wurde, wie folgt, eine Silberhalogenidemulsion hergestellt?
(a) 1*1 g eines Silberchlorid-Koagulums, welches 15 g Gelatine und pro 370 g Emulsion 1 Mol Silber enthielt, wurden in 100 gVerichrom-Gelatine, welche zusätzlich 7 g Succinimid enthielt, dispergiert.
(b) Aus den folgenden Bestandteilen wurde eine Lösung hergestellt:
Succinimid 15»0 g
Wasser 20,0 g *
l-Phenyl-3-pyrazolidon 1,5 g
Natriumisoascorbat . 2,5 g
Tetrapropylammoniurajodid . 8,0 g
Es wurden 10 Teile (a) mit 5 Teilen (b) gemischt und unmittelbar anschließend auf einen mit einer Gelatinezwischenschicht
009824/1587 ^ „%
BAD ORiGIHAL
(subbed layer) versehenen Polyäthylenterephthalatfilmtrager aufgetragen. Nach dem Auftrocknen der Schicht wurde das erhaltene photographische Material 5 Sekunden lang aus einer Entfernung von 3*48 cm mit einer NItrophotlampe (Nr* 2) belichtet und 10 Sekunden lang auf einem 155°C heißen Dorn erhitzt· Hierbei wurde ein entwickeltes und stabilisiertes Bild erhalten.
Beispiel 15
Aus den folgenden Bestandteilen wurde eine Lösung hergestellt:
Succinimid 15,0 g Natriumisoascorbat 2,5 g
l-Phenyl-3-pyrazolidon f*~ 1,5 g n-Butyltriphenylphosphonium-
broald 10,0 g
Wasser 20,0 g
Die erhaltene Lösung wurde in 93 g einer Tilgen Lösung von Äthylcellulose in Toluol dispergiert.
Die erhaltene Dispersion wurde unter Verwendung eines 0,203 mm Bescfcichtungsmessers auf ein eine Qelatjjie-Silber-
009824/1687
chlorldemu leionsschicht aufweisendes Papier aufgetragen. Nach dem Auftrocknen der Dispersion wurde das erhaltene photographlaohe Material durch eine Strichbildvorlage belichtet und anschliefcend 5 Sekunden lang auf 155°C erhitzt. Hierbei wurde ein entwickelte· und stabilisiertes Bild erhalten·
Beispiel 16
Au· den folgenden Beatandteilen wurde eine Lösung hergestellt»
Suociniaiid 15 »0 g Natriumisoascorbat 2,5 g .
l-Phenyl-3-pyrazolidon 1,5 g
Tetraäthylphoephiniumbromid 9,0 g
Wasser 20,0 ml
Die erhaltene Lösung wurde in 93 g einer 7Jfigen Lösung von Äthylcellulose in Toluol disperglert.
Die erhaltene'Dispersion wurde unter Verwendung eines 0,152 mm Beschlchtungsmessers auf ein eine Qelatine-Silberchloridemulsionsschicht aufweisendes Papier aufgetragen. Nach dem Auftrocknen wurde das erhaltene photographische
009824/1587
BAD ORIGINAL
Material durch eine Strichbildvorlage belichtet und 3 Sekunden lang auf liO°C erhitzt· Hierbei erhielt man ein entwickeltes und stabilisiertes Bild·
Beispiel 17
Aus den folgenden Bestandteilen wurde eine Lösung hergestellt:
Succlnlmid 15,0 g
Natriumisoascorbat 2.5 g
1-Phenyl-3-pyrazölidon 1.5 g
Phenyltrimethylphosphonium-
bromid
7.0 g
Wasser 20,0 ml
Die erhaltene Lösung wurde in 93 g einer 7#igen Lösung von Xthylcellulose in Toluol dispergiert.
Die erhaltene Dispersion wurde unter Verwendung eines 0,203 mm Beschichtungsmessers auf ein eine Qelatine-Sllberchloridemulsionsschicht aufweisendes Papier aufgetragen· Nach dem Auftrocknen wurde das erhaltene photographische Material durch eine Strichbildvorlage belichtet und 5 Sekunden lang auf 155°C erhitzt. Hierbei wurde ein entwickeltes und stabilisiertes Bild erhalten.
0 982-4/1 S 8 7 bad'original'
Beispiel 18
Aus den folgenden Bestandteilen wurde eine Lösung hergestellt:
Succinimid . 15,Og Natriumisoascorbat 2,5 g
l-Phenyl-3-i**pyr.azolidon 1,5 g
Trimethylsulfoniumbromid 5,0 g
Wasser 20,0 ml
Die erhaltene Lösung wurde in 93 g einer 7Sfigen Lösung von Äthylcellulose in Toluol dispergiert.
Die erhaltene Dispersion wurde unter Verwendung eines 0,152 mm Beschichtungsmesaers auf ein «4* eine Gelatine-Silberchloridemulsionssehicht aufweisendes Papier aufgetragen. Nach dem Auftrocknen wurde das erhaltene photographische Material durch eine Strichbildvorlage belichtet und 5 Sekunden lang auf IJ(O0C erhitzt. Hierbei wurde ein entwickeltes und stabilisiertes Bild erhalten.
Beispiel 19 \ ' -■ ~
Aus den folgenden Bestandteilen wurde eine Lösung hergestellt;
00 98 24/1587
BAD ORfGINAt
SuecInimid 15,0 g
Natriumisoascorbat - 2,5 g l-Phenyl-3-pyrazolidon 1,5 g
Äthyldimethylsulfoxonium-
bromid 8,3 g
Wasser 20,0 ml
Die erhaltene Lösung wurde in 93 g einer Tilgen Lösung von Äthylcellulose in Toluol dispergiert.
Die erhaltene Dispersion wurde unter Verwendung eines 0,102 on Beschichtungsmessers auf ein eine Gelatine-Silberchloridemulsionsschicht aufweisendes Papier aufgetragen· Nach dem Auftrocknen wurde das erhaltene photographische Material durch ein Strichkopiernegativ belichtet und anschließend 3 Sekunden lang auf 1550C erhitzt· Hierbei wurde ein entwickeltee und stabilisiertes Bild erhalten·
Beispiel 20
Im folgenden Beispiel wird die Herstellung eines trockenen Entwicklerbandes beschrieben·
j I
Aus den folgenden Bestandteilen wurde eine Lösung hergestellt:
ORIGINAL
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Suoolnlald 10,0 g Harnstoff 10,0 g NttriuBltffcscorbat 2,5 g
1-Phenyl-3-pyratolidon 1,5 g
Tttraäthylamnonlumbromid 10,Og
Waster. 20,0 ml
DIt erhalten* Lotung wurde in 45 g einer 15XIgen Lösung von Celluloseaoetatbutyrat in Toluol dispergiert.
Die erhaltene Dispersion wurde unter Verwendung eines 0,254 mm Beschichtungsmessers auf einen eine Gelatinetchicht aufweitenden Papierträger aufgetragen.
Ein Blatt eines eine Gelatine-Silberchloridemuleionsschicht aufweisenden Papiers wurde durch ein Strichkopiernegativ belichtet und hierauf mit dem beschriebenen Papierentwickler-
Das band in Kontakt gebracht· ffjf hierbei erhaltene Sandwich wurde 5 Sekunden lang mit der Papierseite nach unten auf einem 155°C heißen Dorn erhitzt. Nach der Trennung der beiden Papiere hatte sich auf dem belichteten Papier ein entwickeltes und stabilisiertes Bild gebildet.
0 0 9 8 2 4/1587 *■ ■ BAD
Beispiel 21
In diesem Beispiel wird ein Tropolonboronlunhalogenld In einem nichtwäßrigen System als Komplexbildner für Silberhalogenid verwendet*
Das verwendete Tropolonboroniumbromid wurde wie folgt hergestellt:
Unter einer Stickstoffatmosphäre wurden 5 g (0,02 Mole) Borbromld In 25 ml Chloroform gelöst. Durch Lösen von 4,9 g (0,04 Hole) Tropolon In 120 ml Chloroform unter Stickstoff wurde elnejzwelte Lösung hergestellt· Diejbeiden Lösungen wurden miteinander vermischt und 3 Stunden lang auf Rückflußtemperatur erhitzt· Während dieser Zeit wurde laufend ein Stickstoffstrom durch die Reaktlonsmlschunggeleitet, um den bei der Umsetzung gebildeten Bromwasserstoff abzuführen· Die Reaktionsmischung wurde schließlich in eine Abdampfschale überführt und über Nacht in einem Trockenschrank stehengelassen·
Das erhaltene Reaktionsprodukt, ein gelber Kuchen, wurde aus Wasser umkristallisiert, wobei 5,6 g Tropolonboronlumbromld der folgenden Formel:
009824/1587
erhalten wurden· Eine Analyse der erhaltenen Verbindung ergab folgende Werte:' '
Theoretisch: Gefunden:
C 3 H 0 2 B Br
5Q.3 3 ,0 19. 4* 3,2 24,0
50,8 .2 19, 3,5 23,2.
aus der Differenz berechnet
Tropolonboroniurobromid ist in Wasser, Formamid und aufgeschmolzenem Succinimid löslich. Eine 5Xige wäßrige Lösung zeigte keine Neigung, Silberchlorid oder Silberbromid eu lösen. Eine 5#lge Lösung in Formamid (oder aufgeschmolzenem Sucoinimid) löste dagegen Silberchlorid und Silberbromid
sehr rasch.
Beispiel 22
In diesem Beispiel wird ein Tropolonsiliconiumchlorid als SilberM-Ogenidkomplexbildner verwendet.
.0098 24/158 7
Das verwendete Tropolonsiliconiumchlorid wurde wie folgt hergestelltt
Eine Lösung von 4,6 g (0,028 Mole) Siliciumtetraohlorid in 50 ml Chloroform wurde 4m su einer Lösung von 10 g (0,08 Hole) Tropolon in 150 ml Chloroform sugegeben. Nach der Zugabe wurde die Mischung ? Stunden lang auf Rflokflußteoperatur erhitzt, wobei ein rascher Stickstoffstrom durch die Reaktionsmischung geleitet wurde· Nach 7-stündigem Erhitzen entwich kein Chlorwasserstoff mehr auf Je» Reaktionsgefäß. Es hatte sich ein weiter, fetter Niederschlag abgeschieden. Dieser wurde abfiltriert und auf Waster uakristallisiert, wo-
I . -t
bei 10,2 g Tropolonsiliooniunchlorid der folgenden Formelf
erhalten wurd
Eine Analyse
!er erhaltenen Verbindung
Cl'
ergab folgende Wertet
BAD'ORIGINAL·-
41
Theoretischt C- 48,2| H - 2,9| Cl - 6,8 Oefunden: C- *.8,9| H- 3,4$ Cl - 6,1
Ein· IQ*ig· wftArige LOsung dee Tropolonsiliconiumchlorids ■•igt· kein· Neigung, Silberchlorid oder Silberbromid eu lösen. Eine 10Jiige Lösung in Formamid (oder aufgeschmolzenem Suoolnieid) löste dagegen Silberchlorid.
Β·1ιρ1·1 2}
Die··· Beispiel teigt die Eignurig einer Mischung eines quaterntren Halogenide und Succinimide jsur Stabilisierung •Ine· Silberhalogenid!)ildeβ bei Raumteaperatur. Um den Kristallisationspunkt der Mischung eu erniedrigen, wurde eine grOJ&ere Menge Vasser verwendet.
Eine Lösung der folgenden Zusaimensetsung kann sowohl in Badfox« als auch durch oberflächtlichee Auftragen mittels eines Trichters oder einer Waise applizlert werden:
Succinimid 26,0 g
TetraathylanmonlumbroBid 20,0 ε
Wasser ' 120,0 ml
Dimethylsulfoxyd 15,0 ml
2?ige wäßrige Lösung eines oberflächenaktiven Mittels, bestehend aus Isooctylphenylpolyäthoxyäthanol . 6,0- ml
00 98 24/1B87 — -
BAD ORJGJNAL
Ein mit einer feinkörnigen Silberchloridemulsion beschichte· tes photographieches Papier wurde belichtet, mittels eines Entwicklers der folgenden Zusammensetzung:
Wasser, etwa 5O0C 500 ml
p-Methylaminophenolsulfat 3,0 g
Natriumsulfit^ getrocknet 45.Og
Hydrochinon 12,0 g
Natriumcarbonat, Monohydrat 80,Örg
Kaliumbromid 2,0 g
Mit Wasser aufgefüllt auf 1,0 Liter
und verdünnt mit Wasser im Verhältnis 1:1 entwickelt und hierauf durch zweimaliges überlaufenlassen über eine in die angegebene Stabilisatorlösung eintauchende Walze stabilisiert. Nach 20 bis30 Sekunden langem Trocknen mit Warmluft waren die Proben lichtstabil. Nach einer dreitägigen Inkubation bei 25°C und 75 % relativer Feuchtigkeit konnten keine Anzeichen für ein Ausbleichen des Bildes festgestellt werden. Weiterhin konnten auch keine Anzeichen von Klebrigkeit unter derartig hohen Feuchtigkeitsbedingungen festgestellt werden.
009824/1587

Claims (1)

1. Verwendung von Oniumhalogeniden, bestehend aus organischen Sulfonium-, SuIfοxonlum-, Ammonium-, Phosphonium-, Boronium- oder Siliconiumhalogeniden sowie Mischungen hiervon in SiI-berhalogenideraulsionsschichten oder diesen benachbarten Schichten in Konzentrationen von mindestens 0,5 Molen Oniumhalogenld/Mol Silberhalogenid oder in Fixierlösungen in Konzentrationen von 0,1 bis 60 Gew.-%/Liter Lösung als Silberhalogenidkomplexbildner zum Stabilisieren photographischer Silberhalogenidbilder.
2. Verwendung von Oniumhalogeniden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie den folgenden allgemeinen Formeln:
R, R-
χθ ,
Λ* t
R1,
-R-
und
009824/1587
BAD OR
- U 2 -
entsprechen,* worin bedeuten:
A ein Schwefelatom oder eine Gruppe der Formel SO;
A1 ein. Stickstoff-, Bor- oder Phosphoratom;
A" ein Siliciumatom;
X ; ein Halogenion und
R2,
und Rg einzeln jeweils Wasserstoffatome oder gegebenenfalls substituierte Amino-, Alkyl- oder Arylreste, '. Hydroxyreste oder aliphatische oder aromatische Reste mit mindestens einer Ätherbindung oder einer Oxagruppe oder jeweils zwei der Reste R1, Rp, R,, R^, Rc und Rg gemeinsam mit den Resten A, A1 oder A" einen gesättigten oder ungesättigten heterocyclischen Ring.
O CD OO N)
3. Verwendung von Oniumhalogeniden nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man sie in Form einer mindestens gewichtsprozentigen Lösung verwendet.
4· Verwendung von Oniumhalogeniden nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man sie in Form einer Lösung in Formamid, Dimethylsulfoxyd, Dimethylformamid, Succinifiiid, SuIfamid, Harnstoff, Acetamid oder Wasser verwendet,
■•BAD ORIGINAL
5. Verwendung von Onlumhalogeniden nach Ansprüchen 1 bis. 1J, dadurch gekennzeichnet9 daß sie bestehen aus Tetraäthyl- ■■ ammoniumbromid, 2-Hydroxyäthyl-trlmethylammoniumbromid, Tetrapropylammoniümjodid, Tetraäthylphosphoniumbromid oder Trlmethy1salf oniumbromid«
6. Verwendung von Onlumhalogeniden nach Ansprüchen 1- bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß man eine Lösung von Tetraäthylammoniumbromiä oder Tetraäthylphosphoniumbromid in Succin-Imid verwendet·
7« Verwendung von Onlumhalogeniden nach Ansprüchen ins 6, dadurch gekennzeichnet, daß man sie zusammen mit einem polymeren Bindemittel verwendet«
• - . ■
6. Verwendung von Oniuehalogeniden nach Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß man sie der Silberhalogenidemul aionsschieht eines photographischen Materials einverleibt.
■ ■■■"- ■■■"■■ : -■ /'
9. Verwendung von Oniumhalogeniden nach Ansprüchen ijbis 7, dadurch gekennzeichnet, daß man sie einer der das Silberhalogenid enthaltenden Schicht benachbarten Schicht einverleibt.
10· Verwendung von Oniumhalogeniden nach Ansprüchen 1 bis 7* dadurch gekennzeichenet, daß man sie einem Entwicklerband einverleibt.
DE19671597540 1966-08-29 1967-08-28 Verwendung von Oniumhalogeniden als Silberhalogenidkomplexbildner zum Stabilisieren photographischer Silberhalogenidbilder Pending DE1597540A1 (de)

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