DE1595745A1 - Fluessige Organopolysiloxane sowie Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents
Fluessige Organopolysiloxane sowie Verfahren zu ihrer HerstellungInfo
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Description
Flüssige OrganopoIysiloxane sowie
Verfahren zu ihrer Herstellung
siloxane, die dadurch gekennzeichnet, daß sie der Formel
entsprechen, in der R einen einwertigen Kohlenwasserstoffrest,
einen halogenierten, einwertigen Kohlenwasserstoffrest oder einen Cyanoalkylrest, R' Wasserstoff, den Methyl- oder Äthylrest bedeuten, wobei zumindest die Mehrheit der R'-Reste Wasserstoff ist, a einen Wert von 1,5 bis 2,0, b einen Wert von
0,02 bis 1,0 und χ einen Wert von 2 bis 18 darstellt.
Die Erfindung bezieht sich ferner auf ein Verfahren zur Herstellung dieser flüssigen Organopolysiloxane der eben genannten
Formel, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man eine Ämidoalkylverbindung mit der Einheit
it
909881/U3Q
l Satz3
- Blatt 2 -
mit Formaldehyd oder einem Polymer hiervon gegebenenfalls in
Anwesenheit eines basischen Katalysators und vorzugsweise in einem inerten Lösungsmittel methyloliert.
iäines der Anwendungsgebiete auf denen Organopolysiloxane
eine grosse Verbreitung gefunden haben, ist die Behandlung von Textilien. Beispielsweise werden Organopolysiloxane
dazu verwendet, Textilien wasserabstossend zu machen, ferner
zur Erzielung einer grösseren Weichheit, einer erhöhten
Formstabilität, einer Nichtentflammbarkeit und einer Knitterfestigkeit.
Diese Organopolysiloxane werden bei Baumwolle und anderen Gellulosematerialien verwendet, sie sind jedoch
w entweder ausserhalb der Cellulosefaser, gebunden oder durch
eine SiOC2 - Gruppe, die hydrolytisch instabil ist, so dass
das Organopolysiloxan beim Waschen entfernt wird. Die gleichen Probleme sind bis zu einem gewissen Grad auch bei der Verwendung
der bekannten Organopolysiloxane zur Papierbehandlung vorhanden, beispielsweise wenn das Papier von Adhäsivetoffen
befreit wird.
JSs wurde nun überraschenderweise gefunden, dass man durch
anfügen von Methylolgruppen an Amidoalkylsubstituenten von
Organopolysiloxaneη eine Verbindung schaffen kann, die sich
fest an Cellulosefaser-Materialien, gleich ob es sich um
Textilien oder Papier handelt, binden lässt.
Diese erfindungagemässen Organopolysiloxane besitzen die
folgende forme1:
O
n
n
(I) RpSl
S09881/1430
- Blatt 3 -
in der R einen einwertigen Kohlenwasserstoff-, einen einwertigen
halogenieren Kohlenwasserstoff- oder einen einwertigen
Cyanoalkylrest, R1 Wasserstoff, den Methyl- oder
Äthylrest, wobei die Mehrzahl der R'-Reste Wasserstoff ist,
a einen Wert von 1,5 bis 2^0 einschliesslich, b einen Wert
von 0,02 bis I1O einschliesslich und χ einen Wert von 2 bis
16 einschlieeelich bedeutet. Vorzugsweise sind zumindest
75 # der R»-Reste Wasserstoff.
In den Umfang vorliegender Erfindung fallen also die Verbindungen,
die monofunktionelle, difunktionelle und trifunktioneile
Siloxykomponenten enthalten von denen irgendwelche mit der methylolierten Amidoalkylgruppe substituiert
sind.
Sb sei betont, dass die durch das Symbol R dargestellten Kohlenwasserstoffreste mit anderen funktioneilen Gruppen,
wie Alkoxy-, Aryloxy-, Hydroxy- und Carboxy-Resten substituiert
βθin können.
Die Verbindungen gemäss vorliegender Erfindung können einer
Vielzahl von Anwendungew.eisen zugeführt werden. Beispielsweise
kann die methylolierte Amidgruppe die reaktive Funktionalität
bei der Härtung von Filmen darstellen, indem eine Flüssigkeit der Formel (1) mit einem Katalysator behandelt und auf eine
bestimmte Temperatur erhitzt wird, wobei ein kontinuierlicher Film entsteht. Ferner können Organopolysiloxane durch die
methylolierte Gruppe an Metalle gebunden werden, wodurch eine Korrosionsresistenz erzielt wird. Bei Verwendung eines sauren
Katalysators kann eine Verbindung der Formel (1) an Textilien oder Papier gebunden werden, wodurch diese Stoffe wasserabetossend
gemacht werden und darüber hinaus die Griffigkeit der Baumwolle verbessert wird. Das methylolierte Amid kann
ferner dazu verwendet werden, um Poly siloxanolate rial an Papier zu binden, mit der Wirkung, dass Adhäsiv-Substanzen abfallen
bzw. leicht entfernbar sind.
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Ferner ist die durch eine Alkylengruppe an ein Siliciumatom
gebundene methylolierte Amidgruppe brauchbar zur Herstellung
von Textilstoffen, die günstige Wasch- und Trageeigenschaften
besitzen, insbesondere wenn das Organopolysiloxan ein niederes Molekulargewicht besitzt, wie beispielsweise das bis(methylolierte
Amidoalkyl)Tetraalkyldisiloxan. Bisher werden die Wasch- '· und Tragetextiltuche meist mit Harns toff-Formalde hy d oder
Melamin-iOrmaldehyfl-Harzen behandelt. Durch die Sinarbeitung
eines erfindungsgemässen Polymers wird die Griffigkeit des
Tuches verbessert, während keine Herabminderung der Wasch- und Trageeigenschaften erfolgt; das Organopolysiloxan kann ferner
als Weichmacher für die vorgenannten Harze (Harnst off-iOrmaldehyd-
oder Melamin-Formaldehyd-Harze) bei anderen Anwendungsweisen
verwendet werden.
Zu den Kohlenwasserstoffresten, die vom Symbol R dargestellt
werden, gehören Alkylreste, wie der Methyl-, Äthyl-, Propyl-,
Butyl-, Octyl-, Dodecyl-, Isopropyl- und Isobutyl-Rest,
Cycloalkylreste wie der Cyclohexyl-, Cyclopentyl- und Oycloheptyl-Reet,
Arylreste, wie der.:Phenyl-, Biphenyl-, Naphthyl-,
Benzoylphenyl-, Paraphenoxyphenyl-, ToIy1- und Xylylrest,
Aralkylreste, wie der Benzyl- und Phenäthyl-Rest sowie
Alkenylreste, wie der Vinyl- und Allyl-Rest. Zu den halogenierten
einwertigen Kohlenwasserstoffresten, die durch R dargestellt
werden, gehört der Chlormethyl-, Dibromphenyl-, Trifluormethylpropyl-
und Trifluorraethylphenyl-Rest.
Ferner bedeutet R Cyano-substituierte Reste, wie der Cyanomethyl-,
oC -Cyanoäthyl-, /7-Gyanoäthyl-,/S-Cyanopropyl-,
y--Cyanopropyl- und Cyanophenylrest»
Die bevorzugten Ausführungsformen der Polymeren gemäss vorliegender
Erfindung sind diejenigen, bei denen R jeweils einen einwertigen AlkyIrest mit 1 bis 7 Kohlenstoffatomen
bedeutet.
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■■■■- - - ,·.:■- :r
- 5 .
ORIGINAL INSPECTED
Die methylolierten Amidoalkyl-substituierten Organopolysiloxane
werden aus den entsprechenden Amidoalkyl-substituierten Verbindungen,
die dem Stand der Technik bekannt sind, hergestellt. Zur Bildung der Amidoalkyl-Verbindungen gibt es eine Anzahl
von Herstellungsweisen. Beispielsweise kann bis(Amidopropyl)-Tetramethyldisiloxan
durch saure Hydrolyse von Cyanopropyldimethylchloreilan
bei erhöhter Temperatur gemäes der folgenden Gleichung hergestellt werden:
|
O
CH3 |
H2 | 0 |
0
Il |
3 | |
|
L),-Si-Cl
Z J ι |
HC | 1 > | NH2 | ||
|
O
Il |
|||||
|
CH,
t j |
CH3 | ||||
| CH3 | |||||
|
O
NH2-C- |
CH3 CH3
(CH9),-Si-O-Si- CH3 CH3 |
(CH^). | |||
| nil \ | |||||
| O=O | |||||
Die Hydrolyse soll bei 40 bis 6O0C durchgeführt werden, indem
das Silan in eine 37 #ige Salzsäure eingegeben wird. Die Zugabe
des Silane kann an sich rasch erfolgen, wobei die Zugabegeschwind igke it nur durch die zu beachtende Maximaitemperatur
der Reaktion beschränkt ist. Anschliessend an die Zugabe soll die Mischung zwischen 2 und 10 Stunden gerührt werden, um einen
vollständigen Verlauf der Reaktion sicherzustellen. Anschliessend wird das Disiloxanamidhydrochlorid mit Natriumbikarbonat neutralisiert,
wobei das feste Amid, ausfällt.
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Ferner können Amidoalkyl-substituierte Verbindungen aus Carboxyalkyl-substituierten Verbindungen hergestellt werden, und zwar
entweder durch Behandlung mit Ammoniak und anschlieseender
Dehydratisierung oder durch Behandlung mit Thionylchlorid und nachfolgender Ammonolyse.
0 (3) -Si(CH2)xCOH + NH3 ►
*Si(CH2)xCONl£ Dahydratisierung>
0 iSi(CH2)xCNH2
(4) «Si(CH2)xCOH + SOCl2
eSi(CHo) C
Il Λ Λ
(5) -S?.(CH2)xC-Cl
0 aSi(CH2)xC-NH2 ,
Bei diesen chemischen Gleichungen haben die Symbole R, a, b und χ die oben angegebene Bedeutung.
- 7 -909881/1430
- Blatt 7 -
Bei der Reaktion nach Gleichung (3) kann die Umsetzung mit Ammoniak bei jeder beliebigen Temperatur, vorzugsweise bei
gewöhnlicher Temperatur, stattfinden; die Dehydratisierung kann bei einer Temperatur von etwa 230 bis 250°C ausgeführt
werden. Das gasförmige Ammoniak wird in einem zumindest
.200 Stegen Überschuss so rasch.zum CarboxyalkyIsiloxan hinzugefügt,
wie die Lösung absorbiert. Zur Vervollständigung der Reaktion wird die Sättigung weitere 30 bis 45 Minuten aufrecht erhalten.
Bei der Reaktion nach Gleichung (4) wird das Thionylchlorid
bei einer Temperatur zwischen gewöhnlicher Temperatur und etwa 6O0C dem Carboxy alky Ib iloxan hinzugefügt, und zwar in
einem Überschuss von zumindest 150 i>. Die Zugabe erstreckt
sich auf einen Zeitraum von 30 Minuten bis 1 Stunde, wobei die Reaktionsmischung anschliessend noch 30 Minuten bis 1 Stunde
gerührt wird, um den vollständigen Verlauf der Reaktion sicherzustellen.
Bei der Umsetzung gemäss Gleichung (4) werden die Nebenprodukte SOg und UCl gasförmig frei. Zu dem Reaktionsprodukt gemäss
Gleichung (4) wird, wie in Gleichung (5) dargestellt ist,
Ammoniak in einem Überschuss von zumindest 200 ·£ hinzugegeben.
Die Aramonolyee wird unter den gleichen Bedingungen durchgeführt,
die oben für Gleichung (3) angegeben wurden.
Die Methylolierung des Amidoalkylsiloxans geschieht, gleich auf
welche ^eise das Amidoalkylsiloxan hergestellt wurde, dadurch,
dass die Amidoalky!verbindung entweder in Anwesenheit eines
basischen Katalysators oder ohne Katalysator mit einer der zahlreichen formaldehyd-Typen behandelt wird, wobei das PoIysiloxan
vorzugsweise in aufgelöster Form vorliegt; die folgende Gleichung veranschaulicht die Umsetzung:
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(6) -Si(CH9) CNH9 HCH0
>
O
sSi(CH2)xC-NH-CH2OH ,
sSi(CH2)xC-NH-CH2OH ,
Die Symbole R, a, b und χ haben die oben angegebene Bedeutung.
Zu den Formaldehyd-Typen, die eingesetzt werden können, gehört
eine 37 '/»ige wässrige Lösung des Formaldehyds, die als Formalin
bekannt ist, ferner polymere Formaldehyde wie Paraformaldehyd
oder Trioxymethylen. Während das Verhältnis Forraaldehyd/Amidgruppen
im stöchiometriscnen Verhältnis 1:1 vorliegen kann, ist es zu
bevorzugen, einen zumindest 50 ^igen Formaldehyd-Überschuss
einzusetzen, vorteilhafterweise beträgt der Überschuss auch bis zu 100 io.
Im allgemeinen wird diese Reaktion in einem Lösungsmittel durchgeführt,
da das Amidoalkylsiloxan eine hohe Viskosität aufweist;
Im allgemeinen verdienen solche organische Lösungsmittel den Vorzug,
die unter den Bedingungen der Reaktion gegenüber den Reaktanten
inert sind. In einigen Fäl.len ist es jedoch wünschenswert, einen Teil der ilethylolgruppe zu veräthern, wobei dann reaktive Lösungsmittel
eingesetzt werden.
Zu den inerten Lösungsmitteln gehören Kohlenwasserstoffe, wie
Benzol, Toluol, Xylol, Pentan, Hexan und Heptan. üJs können auch
sauerstoffhaltige Kohlenwasserstoffe, wie Äther und Ketone eingesetzt
werden. Die Menge an zu verwendendem Lösungsmittel ist nicht kritisch und nur begrenzt hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit
der Aufarbeitung des Endprodukts. Im allgemeinen ist ein Gewichtsverhältnis von Lösungsmittel zu Polyailoxan von 1:1 zu bevorzugen.
- 9 - 909881/U30
BAD ORIGINAL
- Blatt 9 -.
In den Fällen, in denen eine partielle Verätherung der Methylolgruppe.n
gewünscht ist, wird die Methylolierung in Anwesenheit
von Methanol oder Äthanol durchgeführt. Kin gewisser Anteil der
Methylolgruppen wird dann im Anschluss an die Bildung des
methylolierten Amids durch das alkoholische Lösungsmittel veräthert,
wobei -CHrtOZ-Gruppen gebildet werden, in welcher Formel Z den
Methyl- oder ÄthylresC bedeutet., Die anderen Reaktionsbedingungen
sind die gleichen wie die der Wethylolierung in Anwesenheit eines inerten Lösungsmittels.
JSs kann jeder anorganische basische Katalysator für die Methylolierung
verwendet werden. Vorzugsweise ist der Katalysator in einer Menge von weniger als 0,5 Gewichtsprozent, bezogen auf das PoIysiloxan
und insbesondere in einer Menge von weniger als etwa 0,3 Gewichtsprozent vorhanden. Zu den einsetzbaren Katalysatoren
gehören Natriumhydroxyd, Natriumkarbonat und Kaliumhydroxyd. Im allgemeinen werden Verbindungen, wie Natriumkarbonat, die
nicht zu stark basisch sind, bevorzugt, da bei den starken Basen die Möglichkeit einer umlagerung der Siloxanbindungen Im Polymer
entstehen könnte. a
Die Reihenfolge der Zugabe der verschiedenen Reaktanten ist nicht
von Bedeutung? die Reaktion kann bei einer beliebigen Temperatur
die zwischen der gewöhnlichen !Temperatur und der Siedetemperatur der Reaktionsmischung liegt, durchgeführt werden. So kann man
entweder zunächst eine Lösung aller beteiligten Verbindungen herstellen und sodann erhitzen oder zunächst eine Lösung dee Amidoalkylsiloxans
herstellen, sodann den Katalysator hinzufügen, anschliessend mit der Erwärmung beginnen und hierauf das Formaldehyd
zusetzen.
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- Blatt 10 -
Im Anschluss an die Bildung der methylolierten Amide wird die
Härtung bzw. Vernetzung infolge Kondensation dadurch bewirkt, dass in Anwesenheit eines sauren Katalysators erhitzt wird.
Dabei sind zwei Kondensationsmöglichkeiten gegeben, wie durch die folgenden Gleichungen erläutert wird:
Dabei sind zwei Kondensationsmöglichkeiten gegeben, wie durch die folgenden Gleichungen erläutert wird:
(7) eSi(CH2)xCNH-CH2OH Hitze y
" . Katalysator
" . Katalysator
O CiI9OH HO
Il · *
(a) -Si(CH2)xC-N CH2-Ji-C-
O H .H O
(b) *Si(CH2)xC-N-CH2-0-CH2-N-C(CH2)xSi«
H2O ,
in diesen Gleichungen besitzen R, af b und χ die oben angegebene
Bedeutung. Wenngleich hier keine Festlegung auf eine Theorie
erfolgen soll, istties als wahrscheinlich anzusehen, dass beide Strukturen (a) und (b) bei der durch Säure katalysierten Kondensation der methylolierten Amide der vorliegenden Erfindung entstehen» Die partiell verätherten Verbindungen härten bzw. ver- 'netzen in ähnlicher Weise.
erfolgen soll, istties als wahrscheinlich anzusehen, dass beide Strukturen (a) und (b) bei der durch Säure katalysierten Kondensation der methylolierten Amide der vorliegenden Erfindung entstehen» Die partiell verätherten Verbindungen härten bzw. ver- 'netzen in ähnlicher Weise.
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- Blatt 11 -
Wenn die Verbindungen der Formel (1) zur Behandlung von Cellulosematerialien
eingesetzt wird, ist es wahrscheinlich, dass die ürganopolysiloxane durch eine Ätherbindung, die unter Mitwirkung
der Hydroxylgruppen der Cellulose entsteht, an letztere gebunden
werden, wie durch folgende Gleichung wiedergegeben wird:
ti
(8) eSi(CH7) C-NH-CH9OH + HO-Cellulose
Ii
1Si(CH0) C-NH-CH0-O-CeIIuIoSe + H„0 ,
wobei R, a, b und χ die oben angegebene Bedeutung besitzen..
Der saure Katalysator der entweder zur Kondensation von zwei methylolierten Amidgruppen oder zur Kondensation einer methylolierten
Amidgruppe mit einer Cellulosehydroxylgruppe, verwendet wird,
besteht entweder aus einem direkten Säurekatalysator oder aus einem latenten, Säure freisetzenden Katalysator. Die direkten
Säurekatalyeatoren, nämlich diejenigen, die sofort bei jeder temperatur zu Katalysezwecken bereitstehen, umfassen anorganische
Säuren, wie Schwefelsäure, Salpetersäure und Salzsäure, organische Säuren, wie Milchsäure und Weinsäure und ferner saure Salze,
z.B. Natriurabisulfat und saure Alkylphosphate. Im allgemeinen werden,
stärkere anorganische Säuren nicht zusammen mit Cellulosemateriaiien
verwendet, da diese Säuren eventuell eine Hydrolyse der Cellulose hervorrufen. Zu den latenten Säurekatalysatoren
gahören '/erbindungen, wie Kaliumnitrat, magnesiumchlorid,
Ammoniumsalze, Dimethyloxalat, tertiäre Aminhydrochloride, Natriumeulfit
und die Natrium- und Bariumsalze der Äthylschwefelsäure. Im allgemeinen werden diese latenten Katalysatorsäuren durch iSrliitaen
auf etwa 1500G freigesetzt bzw. ausgelöst. Wenn es daher
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- Blatt 12 -
gewünscht wird, Lösungen (dieser Ausdruck: soll in diesem tfalle ,
auch .emulsionen raitumfassen) herzustellen, die das methylolierte ■
Amldoalkylpolysiloxan und einen Katalysator enthalten, welche
Lösungen über einen gewissen Zeitraum hinweg gelagert werden können,1
kann eine der latenten Katalysatorsäuren verwendet werden und die Kondensation zu einem späteren Zeitpunkt durch Erhitzen der
Mischung auf etwa 15O0C bewirkt werden.
Im allgemeinen soll eine Menge von etwa 0,5 bis 10 76, bezogen
auf das Gewicht des Organopolysiloxane, an saurem Katalysator in
der Lösung enthalten sein. Vorzugsweise ist der Katalysator in einer Menge von etwa 3 bis 5 Gewichtsprozent zugegen. In den
iällen der Verwendung eines starken Säurekatalysators, wie beispielweise
Schwefelsäure oder Salpetersäure, ist eine Menge von weniger
als 3 Gewichtsprozent, vorzugsweise etwa 1 Gewichtsprozent, zu bevorzugen. 13ei Verwendung von starken Säurekatalyeatoren kann die
Vernetzung bzw. Härtung bei gewöhnlicher Temperatur ausgeführt werden. Bei Verwendung anderer^Katalysatoren wird, gegebenenfalls
in Anwesenheit eines Lösungsmittels, das methylolierte Amidoalkylpolysiloxan
mit dem Katalysator vermischt und sodann mit dem Erhitzen in Anwesenheit des zu behandelnden Materials begonnen.
Die Zeitdauer, die zur Durchführung einer vollständigen Vernetzung bzw. Härtung notwendig ist, hängt von der eingehaltenen Temperatur
ab. An sich kann die Vernetzung bzw. Härtung bei jeder beliebigen Temperatur zwischen gewöhnlicher Temperatur und einer Maxitnaltemperatur
von etwa 2000C durchgeführt werden. Beispielsweise
lässt sich bei dünnen Filmen die Vernetzung bzw. Härtung in ,etwa 4 bis 5 Minuten bei einer Temperatur von 15O0C bewirken,
wenn ein Katalysator, wie etwa ein Tertiäraminhydrochlorid, Kaliumnitrat oder Magnesiumchlorid zur Anwendung gelangt. Wenn
andererseits die Mischung auf etwa 5O0C erhitzt wird, kann die
Vernetzung bzw. Härtung bis zu etwa 24 Stunden erfordern.
909881/U30 - 13 -
- Blatt 13 -
Die folgenden Beispiele dienen zur weiteren .Erläuterung dieser
Erfindung.
300 Teile V'-Cyanopropyldiraethylchlorsilan wurden innernalb
von etwa 30 Minuten zu 1500 Teilen einer 37 /»igen Salzsäure
hinzugegeben. Während der sich abspielenden Hydrolyse wurde die Temperatur unter 2O0C gehalten. Nachdem die Zugabe beendet
war, wurde die Temperatur der Reaktionsmischung auf 5O0U angehoben
und zwei Stunden auf diesem Wert belassen, wobei die Cyanogruppen des bis( ^*-Cyanopropyl)-Tetramethyldisiloxans
in lösliche Amid-Hydrochlorid-Gruppen übergeführt wurden.
Anschliessend wurde die Reaktionsraischung auf Zimmertemperatur
abgekühlt und eine 60 $ige Natriumbikarbonat-Aufschlemmung
langsam zur Neutralisierung des Chlorwasserstoffs hinzugegeben*
Bei der Neutralisierung wurde das Amidhydrochlorid in das
unlösliche Amid übergeführt, das aus der Lösung ausfiel und auf einem Büchner-Trichter attifiltriert wurde. Das Amid wurde
einige Male mit kaltem· Wasser zur .Entfernung von Verunreinigungen
gewaschen und sodann bei Zimmertemperatur getrocknet. Man erhielt eine Menge*:-von 270 Teilen. Eine Lösung, die 50 Teile
dieses Amids in 50 Teilen Methanol enthielt, wurde auf 6O0C
erhitzt und sodann innerhalb von 15 Minuten 50 Teile formamid hinzugefügt und hierauf die Reaktionsmischung zwei Stunden
lang bei 800C am Rückfluss gekocht. Anschliessend wurde das
Material durch Abdampfen auf eine Konzentration von 70 i» festen
Anteilen gebracht und auf Zimmertemperatur abgekühlt, wobei eine klare viskose Masse anfiel, die in Methanol löslich ist. Ein
Infrarot-Spektrum des zur Trockene eingedampften Produkte, welches in einer Menge von 55 Teilen anfiel, ergab, dass das
Reaktionsprodukt der Formel
909881/U30 _ n» -
- Blatt ^h -
Il
CH- CH„
ι α ι J
(9) R"-NHC-(CH2)3Si-0-Si(CH2)3-CNH-RH
CH3
entspricht, in welCner R" zu etwa 80 i» -CHpOH und zu etwa
20 $> -CH2O-CH3 bedeutet.
JSs besitzen also die Siliciuniaubstituenten neben den Methylgruppen
die Formeln:
Il
(10) - (C^)3C-NH-CH2OH
und
Il
(11) - (CH2^C-NH-CH2-O-CH3.
Dies entspricht der Formel (1), in der R den Methylrest, R1
Wasserstoff und den Methylrest, a 2,0; b 1,0 und χ die Zahl 3
bedeutet.
Gemäss diesem Beispiel wird flüssiges Folydimethylsiloxan mit
endständigen Dimethylbutyroamidsiloxygruppen methyloliert.
Die Flüssigkeit entsprach der Durchschnitteformel:
CH.,
1 J
(12) NH2-C-(CH2)3Si-O-
CH,
CH,
I -*
Si-O
CH,
CH, ι ■>
- Si-
CH.
20 J
Il
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- 15 -
- Blatt 15 -
400 Teile dieses flüssigen Polysiloxans-wurde mit 35 Teilen
Paraformaldehyd und 200 Teilen Toluol gemischt. Die idschung
wurde erhitzt, unter Rühren 2 Stunden auf 90 bis 950C gehalten,
sodann abgekühlt, abfiltriert und der Überschuss an Toluol abgedampft. Die Infrarot-Analyse dieses jändprodukte,
welches aus 375 Teilen bestand, ergab folgende Struktur:
CH3
(13) HOCH0-NH-C-(CH0K-Si-O-
CH3
CH,
Si-O
Si-O
CH,
If
- Si-(CH0),-C-NH-CH0OH,
I ZJ ί
CH,
die einer Flüssigkeit der Formel (1) zukommt, in der R den Methylrest, R1 Wasserstoff, a 2,0; b 0,09 und χ die Zahl 3
bedeutet.
Gemäss diesem Beispiel wird--ein flüssiges Folysiloxan der
Formel
0 CH3
(14) NH2-C-(CH2)3-Si-0-
(14) NH2-C-(CH2)3-Si-0-
CH,
CH-Si-
CH
CH
i-C-
Si-CHn
Il
methyloliert. In einem Reaktionsgefäse wurden 400 Teile
der durch die Formel (14) definierten Flüssigkeit, 60 Teile Paraformaldehyd und 200 Teile Toluol vermischt. Die Wischung
wurde sodann erhitzt und unter Rühren 2 Stunden auf 90 bis 950O gehalten. Hierauf wurde abgekühlt, filtriert und das
verbliebene Toluol abgedampft, wonach 408 Teile einer Flüssigkeit
anfielen. Das Infrarot-Spektrum dieser Flüssigkeit ergab dessen Struktur:
f.-
909881/U30
- 16 -
- Blatt 16 -
(15) HOCH9-NH-C-(CH0)--Si-O-
CH.
CH-ι J
Si-O
CH-4
CH
Il
- S.i-(CH2)3C-NH-CH2OH,
CH,
welche der Formel (1) entspricht, in der R den Methylrest,
R· Wasserstoff, a 2, b 0,2 und χ die Zahl 3 bedeutet.
500 Teile eines flüssigen Polysiloxans der Durchschnittsetruktur
(16) (CH3)3Si-0
| CH- I J |
■MM« | CH- I J |
| -Si -0- | Si-O- | |
| I | I | |
| (CH2)J | _CV | |
| C=O | ||
| I | ||
| NH9 | 10 | |
-Si(CH3)3.
wurden mit 36 Teilen Paraformaldehyd und 300 Teilen Benzol
vermischt, und sodann die mischung unter Rühren etwa 2 Stunden lang auf 80 bis 850G erhitzt. Anschliessend wurde abgekühlt,
filtriert und das Benzol von der Flüssigkeit abgedampft, wobei ein Produkt der Durchschnittsformel
(17) (CH3)3Si-O-
CH2OH
Si(CH3)3
ι- J-i 90
909881 /U30
- 17-
erhalten wurde, das der Formel (1) entspricht, in der R den
Methylrest, R1 Wasserstoff, a 1,92; b CT,098 und χ die Zahl 3
bedeutet.
Zunächst wurde ein Amidoalkylpolysiloxan der DurchschnittBformel
(18)
Si-O-
C=O
CHQ ι ->
C6H5
L- *> _J 20
hergestellt und sodann eine Mischung aus 750 Teilen dieses Polysiloxans der Formel (18) 90 Teilen Formaldehyd und 500 Teilen
Methyläthylteton Dereitet. Unter Rühren wurde die Mischung etwa
2 Stunden auf eine Temperatur von 70 bis 750C erhitzt und anschliessend
das Reaktionsgemiscn abgekühlt, filtriert und das
verbliebene Lösungsmittel durch Destillation entfernt, wobei eine Flüssigkeit der Durchschnittsforrael
(19)
| ι 3 | CH~ |
| Si-O- | Si-O |
| I | I |
| (CH?)S | C1-H1. |
| mm Mn | |
| C=O | |
| I | |
| NH | |
| I | |
| CH2OH | |
L-" Ά so
erhalten wurde, die der Formel (1) entspricht, in der R sowohl den Methyl- als auch den Phenylrest, R1 Wasserstoff, a 1,82;
b 0,196 und χ den Ytert 5 bedeutet.
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Bs-wurde eine üinulsion hergestellt, die 10 Gewichtsprozent
an raethyloliertem Araidoalkylpolysiloxan des Beispiels (1) enthält. Hierauf wurde eine ivienge von 10 Gewichtsprozent
an Zinknitratkatalysator, bezogen auf das in der iämulsion vorhandene Polysiloxan, hinzugefügt und ein 80 χ 80 Baumwollstück
in die katalysatorhaltige jämulsion eingetaucht. Anschliessend
wurde das Tuch wieder aus der iämulsion entfernt, nachdem es eine 80 ^ige Flüssigkeitsaufnahme erfahren hatte und 4 itiinuten zur
Bewirkung der Härtung auf 150°ü erhitzt. jSs wurde festgestellt,
dass das Baumwollstück nach der Aushärtung einen Polysiloxangehalt
von etwa 8 70 besass. Hierauf wurde das Baumwollstück bei einer Temperatur von 7O0G und einer relativen Feuchtigkeit
von 50 j> 24 Stunden lang konditioniert, üs wurden sodann die
Rückstellwinkel (Recovery angles) bestimmt, die 40 bis 45 ~ß>
bei nicht behandelter Baumwolle und 80 bis 85 Jß>
öei der mit dem methylolierten Amidoalkylpolysiloxan. behandelten Baumwolle
betrugen, iäin RUc lest el Iw in Ice 1 Yon BO bis 85 i>
ist sehr günstig innerhalb des Bereiches «von Wasch.- und Tragbehandlungeη.
Ea wurde eine Lösung aus 3 $ des gemäss Beispiel ά hergestellten
methylolierten Amid oalky !polysiloxans, 96,5 ^ Methanol und
0,5 ja einer Mischung von Tertiäralkylaminhydrochloriden,bei
denen die Länge der Alkylgruppen 9 bis 15 C-Atome betrug, hergestellt,
iäin 80 χ 80 Baumwollstück wurde bis zu einer 100 ?»igen
Feuchtigkeitsaufnahme mit dieser Lösung behandelt und hierauf die Baumwolle zur Bewirkung der Vernetzung bzw. Härtung 4 Minuten
auf· 15O0C erhitzt. Anschliessend wurde die Baumwolle auf ihre
wasserabstossende Eigenschaft geprüft, wobei gefunden wurde, dass
sie einen Sprüh-Wert (=spray rating) von 90 + besitzt. Ferner wurde auch eine Verbesserung der Griffigkeit festgestellt. jSs
wurde eine ähnliche Lösung des gemäss Beispiel 3 hergestellten
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- Blatt 19 -
Polysiloxans bereitet und das Baumwolle tue Ic mit dieser
behandelt; ea ergab sich, dass die Baumwolle aueser einer
Verbesserung der Griffigkeit einen Sprüh-Wert von 80+ oesitzt.
iSa wurde ein Pergaminpapier mit den in Beispiel 7 beschriebenen
Lösungen dadurcn behandelt, dass man diese jeweils in Gestalt eines 0,125 mm dicken i?ilms auf die Papieroberfläche aufbrachte.
Jedes Papierstück .wurde 30 Sekunden zur Bewirkung der Härtung auf 15O0C erhitzt, wobei die Bindung des Polysiloxans auf das
Papier vollständig oewirkt wurde. Bei dem Abschältest mit
Johnson-Band, dem Johnson-Band für medizinische Zwecke und
dem durchsichtigen Band der 3M Company ergab sich eine
Adhäsion von weniger als 5 g/ Zoll Breite.
Ea wurden saubere Vieichstahlscheiben mit den einzelnen Lösungen
gemäss Beispiel 7 überzogen. l)er Siloxangehalt der Überzüge
betrug etwa 40 rag pro ü,Oy ra . Nachdem das auf dem Stahl befindliche
Polysiloxan 2 lüinuten bei 1500C gehärtet worden war,
wurden die Probestücke 24 Stunden in Wasser eingetaucht. Im Vergleich zu nicht behandelten Probestücken zeigte sich eine
überragende Korrosionsreeistenz.
Während in Beispiel 6 eine 10 Age Emulsion des methylolierten
AmidoalkyIdisiloxans und in den Beispielen 7 bis 9 3>ige
Lösungen von langer kettigen methylolierten Amidoalkylpolysiloxanen
verwendet wurden, darf betont werden, dass brauchbare Lösungen auch bei Verwendung anderer Konzentration der Polysiloxane
erhalten werden.
Zur Schaffung einer günstigen Wasch- und Tragbehandlung kann
jede Konzentration von zumindest 8 v* des Siloxane in Wasser
oder Lösungsmittel verwendet werden. Die maximale Konzentration
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- 20-
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wird lediglich von wirtschaftlichen Gesichtspunkten begrenzt;
eine allgemein zu bevorzugende Lösung enthält etwa 10 bis 15-
•jfo Disiloxan.
Für andere Anwendungszwecke, wie beispielsweise zur Behandlung
von Papier zur .entfernung von Adhäsivstoffen oder zum Schütze
gegen ketallkorrosion, können Lösungen und iSmulsionen, die
zwei bis acht Prozent Polysiloxan enthalten, eingesetzt
werden. Die bevorzugte Konzentration ist hier etwa 3 bis 5 /<>.
zwei bis acht Prozent Polysiloxan enthalten, eingesetzt
werden. Die bevorzugte Konzentration ist hier etwa 3 bis 5 /<>.
Die Lösungsmittel, die zur Herstellung dieser Lösungen verwendet werden, sind in erster Linie aliphatische Kohlenwasserstoffe,
wie Hexan, Heptan und Cyclohexan, ferner aromatische Kohlenwasserstoffe,
wie Benzol, Xylol und Toluol, sowie Lösungsmittel von der Art des Methyläthy!ketone.
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BAD ORIGINAL
Claims (1)
- Patentansprüche1·) Flüssige Organopolysiloxane, gekennzeichnet durch die FormelIlRSi [(CH2)x CNH-CH2OR']t-a-bin der R einen einwertigen Kohlenwasserstoffrest, einen halogenieren, einwertigen Kohlenwasserstoffrest oder einen Cyanoalkylrest, R1 Wasserstoff, den Methyl- oder Äthylrest bedeuten, wobei zumindest die Mehrheit der R'-Reste Viasserstoff ist, a einen Wert von 1,5 bis 2,ö\ b einen Wert .von 0,02 bis 1,0 und χ einen Wert von 2 bis 18 darstellt.2.) Organopolysiloxane,gekennzeichnet durch die FormelO CH3 CH3 " O . R».NHC-(CH2)3Si-0-Si(CH2)3-CNH-R"in der R" -CH2OH oder -CH2-O-CH5 ist. 3·) Organopolysiloxan , gekennzeichnet durch die FormelGHHOCH2-NH-C (CH2) 3-Si-O-CH,CH3Si-OCH3CH3 S - Si-(CH7)o-C-NH-CH20H, CH,2)3-Patentansprüche-k.) Organopolysiloxan , gekennzeichnet durch die FormelCH,HOCH2-NH-C-(CH2)3-Si-O-CH.
CH ~
ι J■ Si- Si-O I I CH.. CH3 5.) Organopolysiloxan , gekennzeichnet durch die FormelCHn CH-" IC Si-O- Si-O ) I I (CH2>3 CH3 C-O . t °NH I CH0OH _ 2 _ 6.) Organopolysiloxan , gekennzeichnet durch die FormelCH tC-O NH jCH2OHj*-w --β 80J20909881 /U30- Patentansprüche -7·) Verfahren zur Herstellung von flüssigen Organopolysiloxanen der formel11R Si KCH-) CNH-CH_OR«1 O a L ^x 2Jb4-a-bin der R einen einwertigen Kohlenwasserstoffrest, einen halogenierten einwertigen Aohlenwasserstoffrest oder einen Cyanoalkylrest, R1 Wasserstoff, den iiethyl- oder Äthylrest, wobei zumindest die Mehrheit der R1-Reste V/asserstoff ist, a einen Wert von 1,5 bis 2,0; b einen Wert von 0,02 bie 1,0 und χ einen Wert von 2 bis 18 darstellt, dadurch gekennzeichnet, dass eine Amidoalky!verbindung mit der Einheit0 irmit FormaldehjJ oder einem Polymer hiervon gegebenenfalls in Anwesenheit eines basischen Katalysators und vorzugsweise in einem inerten Lösungsmittel methyloliert wird.8·) Verfahren zur Vernetzung bzw. Härtung eines gemäss Anspruch 1 hergestellten Organopolysiloxane, dadurcn gekennzeichnet, dass dieses in Anwesenheit eines Säurekatalysators oder eines latenten Säurekatalysators erhitzt wird.909881 / 1 430- Patentansprüche -9.) Verfahren zum Überziehen von Cellulosetextilmaterial zur iirzielung verbesserter jSigenschaf ten, dad ure α gekennzeichnet, dass das Textilmaterial mit einer Lösungs überzogen wird, die ein Ürganopolysiloxan enthält, das gemäss Anspruch 7 hergestellt wurde und dass das überzogene Textilmaterial in Anwesenheit eines Säurekatalysators oder eines latenten Säure Katalysators erhitzt wird.10.) Verfahren zum Überziehen von Papier zur jSrzielung einer Adhäsiv-Verminderung gegenüber Fremd substanzen, dadurch gekennzeichnet, dass das Papier mit einer Lösung überzogen wird, die Urganopolysiloxan enthält, das geraäes Anspruch.7 hergestellt wurde und dass anschliessend das überzogene Papier in Anwesenheit eines Säurekatalysators oder eines latenten Säurekatalysators erhitzt wird.·) Verfahren zur Erzielung eines Schutzes von i/ietalloberflächen gegenüoer Korrosion, dadurch gekennzeichnet, dass die Metalloberfläche mit einer Lösung überzogen wird, die ein gemäss Anspruch 7 uergestelltes Organopolysiloxan enthält, und dass anschliossend das überzogene Metall in Anwesenheit eines Säurakatalysators oder eines latenten Säurekatalysators erhitzt wird.909881 /U30BAD ORIGINAL
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