DE158603A - - Google Patents
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- ozone
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Description
I* ■ Λ. I. C O
KAISERLICHES
pATENTAMT
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verfahren zur Behandlung von Flüssigkeiten
mit Ozon, insbesondere zur Wassersterilisation, bei welchen das durch den Ozonapparat erzeugte
Ozongasgemisch vermittels einer Pumpe in den Sterilisationsturm befördert wird und
nach seinem Zusammenwirken mit der Flüssigkeit aus dem oberen Teil des Sterilisationsturmes unmittelbar ins Freie entweichen kann.
ίο Um mit diesem Verfahren eine wirtschaftlichen
Verhältnissen angemessene Ozonabsorp-l tion zu erzielen, ist es nötig, das Ozongasgemisch
möglichst schnell durch den Sterilisationsturm zu leiten. 'Alsdann geschieht
aber die Ozonabsorption auf Kosten.der durch den Sterilisationsturin geführten Ozongasmenge,
welche prozentuell gering ausgenutzt ins Freie entweicht.
Durch die vorliegende Erfindung soll diesem
Übelstande dadurch abgeholfen werden, daß dem Sterilisationsturm durch den Ozonapparat
ein Gasgemisch verhältnismäßig hoher Ozonkonzentratiori mit ganz geringer Geschwindigkeit
zugeführt wird und dieses Gasgemisch alsdann, um eine wirtschaftlich angemessene
Absorption zu erhalten, vor seinem Entweichen ins Freie vermittels einer parallel
zum Sterilisationsturm liegenden Nebenschlußleitung in schnellem Kreislauf wicderholt
durch den Sterilisationsturm geführt wird, ohne dabei von neuem den Ozonapparat
zu durchstreichen, wie dies bei dem durch Patent 124238 geschützten Verfahren geschieht.
Dadurch wird eine Ansammlung der aus. dem Wasser von dem Ozon mitgerissenen Gase in dem Ozonapparat vermieden.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens
dargestellt, α bezeichnet den Ozonapparat,
dem die zu ozonisierende Luft vermittels der Pumpe b zugeführt wird. Nachdem eine hinreichende
Ozonisierung derselben stattgefunden hat, gelangt das Ozongasgemisch durch die Leitung c mit verhältnismäßig geringer
Geschwindigkeit in den unteren Teil des Sterilisationsturmes d. Hier dringt es zwischen
den Abteilungen des Turmes hindurch nach oben und gelangt so in innige Berührung
mit dem durch den Zulauf e einströmenden Wasser. Bevor nun das Ozongasgemisch
durch das Rohr/ ins Freie entweichen kann, \vird es vermittels der Pumpe g durch die
Leitung h aus dem oberen Teil des Sterilisationsturmes abgesogen und von neuem/in den
unteren Teil desselben eingeführt, so daß es den Turm von neuem durchstreicht. Dieser
Kreislauf über die Nebenschlußleitung h vollzieht sich im Verhältnis zu der durch den
Ozonapparat zugeführten Gasmenge sehr schnell, so daß die in einer Zeiteinheit dem
Sterilisationsturm von dem Ozonapparat zugeführte Gasmenge vor ihrem Austritt durch
das Rohr/ ins Freie vermittels der Kreisleitung h wiederholt mit großer Geschwindigkeit
durch den Sterilisationsturm bezw. das Filter geleitet wird. Ein Ansaugen von Luft
durch das Rohr/seitens der Pumpe ist nicht zu befürchten, da die Druckverhältnisse infolge
der stetigen Zuführung von ozonisierter Luft vom unteren Ende des Turmes auch
ein beständiges Ausströmen von Gas bedingen, was nur durch das Rohr/ geschehen
_.v ■ -■
kann. Es findet dementsprechend eine große
Ausnutzung des Gasgemisches statt, so daß das aus dem Sterilisationsttirm entweichende
Gasgemisch nur noch eine geringe Ozonkonzentration aufweist.
Bei gleich guter Ausnutzung des ent-' weichenden Ozongasgemisches bietet also das
vorliegende Verfahren gegenüber dem bekannten eine erhebliche Ersparnis an der zur
ίο Ozoncrzcugung aufgewendeten elektrischen
Kraft.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zur Behandlung von Flüssigketten mit Ozon, das von dem Ozonapparat in uc.n Stcrilisationsturm eingeführt wird, dadurch gekennzeichnet, da 1.5 nach dem ersten Durchgang durch die Flüssigkeit das O/.ongasgcmisch vor seinem Entweichen ins Freie zum größten Teil über eine Vcrbindungslcitung zwischen dem oberen und unteren Raum des Stcrilisationsturmcs unter Ausschluß des Ozonapparates in schnellem Kreisläufe wieder-1, holt durch den Sterilisatioiisturm geleitet wird, zum Zweck, das Ozon wiederholt in demselben Turm mit der Flüssigkeit in Berührung zu bringen und dabei die Ansammlung schädlicher Gase in dem Ozonapparat selbst zu vermeiden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1080034B (de) | 1951-08-31 | 1960-04-14 | Dr Alfred Torricelli | Verfahren zur kontinuierlichen Desinfektion von Wasser durch Aufsteigenlassen von ozonisierter Luft oder ozonisiertem Sauerstoff im Gegenstrom in dem Wasser |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1080034B (de) | 1951-08-31 | 1960-04-14 | Dr Alfred Torricelli | Verfahren zur kontinuierlichen Desinfektion von Wasser durch Aufsteigenlassen von ozonisierter Luft oder ozonisiertem Sauerstoff im Gegenstrom in dem Wasser |
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