DE1583595C - Verriegelbarer Träger für den Muffenkern in einer Schleudergießform - Google Patents
Verriegelbarer Träger für den Muffenkern in einer SchleudergießformInfo
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft einen verriegelbaren Träger konzentrisch zur Drehachse angeordneten Tonnenfür
den Muffenkern in einer Schleudergießform, be- kranzlager. , . N
stehend aus einem sich nicht drehenden, mit einer Günstig ist es, wenn der Kernträger ein Zapfen-Haltevorrichtung
verbundenen festen Teil und einem lager zur Aufnahme eines Zapfens am nicht drehsich
drehenden, von dem festen Teil getragenen Kern- 5 baren Teil aufweist und daß das Zapfenlager im
träger, welcher sich axial an dem festen Teil über ein Kernträger mittels einer es umhüllenden Schicht aus
Drucklager abstützt. einem Elastomer befestigt ist.
Der Kern muß dem Druck der Form infolge Dre- Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung
hung und dem Druck, der von der flüssigen geschleu- sollen nun an Hand der Zeichnungen erläutert wer-
derten Schmelze auf ihn ausgeübt wird, widerstehen io den, in denen
können. Er sollte vor jedem Guß sehr schnell an seine Fig. 1 einen schematischen Längsschnitt der Vorstelle
gebracht werden können und in der Kokille richtung gemäß der Erfindung in ihrer den Kern in
vollkommen.zentriert sein und mit der gleichen Ge- der Form verriegelnden Stellung zeigt,
schwindigkeit wie diese umlaufen können, obwohl er Fig. 2 ist ein Teilschnitt einer Einzelheit der auf einer Vorrichtung gelagert ist, von der wenigstens 15 Fig. 1 in der Stellung vor Einführen des Kerns in ein mit dem Maschinenrahmen verbundener Teil sich die Form,
nicht dreht. F i g. 3 veranschaulicht in der F i g. 1 entsprechen-
schwindigkeit wie diese umlaufen können, obwohl er Fig. 2 ist ein Teilschnitt einer Einzelheit der auf einer Vorrichtung gelagert ist, von der wenigstens 15 Fig. 1 in der Stellung vor Einführen des Kerns in ein mit dem Maschinenrahmen verbundener Teil sich die Form,
nicht dreht. F i g. 3 veranschaulicht in der F i g. 1 entsprechen-
Ein älterer Vorschlag (deutsche Auslegeschrift den Darstellung eine andere Ausführungsform der
1 290 671) der Anmelderin wurde bereits für eine Vorrichtung gemäß der Erfindung.
Trägervorrichtung für das Einsetzen und die Ver- 20 F i g. 4 ist ein Schnitt durch eine weitere Aus-
riegelung des zur Bildung der Muffe dienenden Kerns führungsform der neuen Vorrichtung,
vorgeschlagen. Hierbei besteht die Vorrichtung aus Die Fig. 1 und 2 zeigen die Anwendung der
einem Kernkörper oder einem Verschlußstück, das Erfindung auf eine aus einer drehbar im Innern
fliegend auf einem von der Schleudergießmaschine des ortsfesten Gehäuses einer Schleudergießmaschine
getragenen verschwenkbaren Arm gelagert ist. 25 von an sich bekannter Art angeordneten Kokille
Außerdem ist bereits eine Vorrichtung zum Ein- bestehende Form.
setzen und Ausziehen von Muffenkernen für Rohre Diese Kokille N ist auf der Muffenseite des herbei
Schleudergießmaschinen mit einem umlaufenden zustellenden Rohres aus Gußeisen um einen Hohl-Teil,
der in Form eines Lagergehäuses mit Halte- raum 1 erweitert, in dessen Inneres ein Kern N aus
bügeln ausgebildet ist und auf einem nicht umlau- 3° Sand eingesetzt wird, der die innere Form der Muffe
fenden Teil drehbar gelagert ist, bekanntgeworden des zu gießenden Rohres bildet. Dieser Hohl-(deutsche
Patentschrift 504420), wobei der nicht um- raum 1 mündet nach außen in eine kegelstumpflaufende
Teil wiederum an der Schleudergießform förmige Erweiterung 2, an die er über einen Absatz 3
schwenkbar gelagert ist und in eingeschwenkter Stel- angeschlossen ist.
lung axial zur Schleudergießform verschiebbar ist. 35 Kern N weist einen Flansch 4 auf, der dazu dient.
lung axial zur Schleudergießform verschiebbar ist. 35 Kern N weist einen Flansch 4 auf, der dazu dient.
Durch die bekannte Vorrichtung nicht erreichbar die Endkante der Muffe E des Rohres zu bilden und
ist es, daß der Kern völlig in den Teil der Form der sich an den ringförmigen Absatz 3 anlegt, an
entsprechend der zu gießenden Muffe des Rohres ein- den er durch den umlaufenden Teil der Trägervorgesteckt wird, ohne daß. auf Fabrikationsunregel- richtung gemäß der Erfindung gepreßt wird,
mäßigkeiten des Kernes, die immer auftreten, Rück- 40 Der Kernträger weist einen in der Achse X-X der sieht genommen werden müßte. Auch ist es nicht Form M liegenden inneren, sich nicht drehenden möglich, mit dieser Vorrichtung bei gegebenenfalls Teil I auf, auf welchem ein äußerer, den umlaufenunrunden Kernen zu arbeiten. - den Kernträger bildender Teil II zentriert ist.
mäßigkeiten des Kernes, die immer auftreten, Rück- 40 Der Kernträger weist einen in der Achse X-X der sieht genommen werden müßte. Auch ist es nicht Form M liegenden inneren, sich nicht drehenden möglich, mit dieser Vorrichtung bei gegebenenfalls Teil I auf, auf welchem ein äußerer, den umlaufenunrunden Kernen zu arbeiten. - den Kernträger bildender Teil II zentriert ist.
Nach dem bekannten Vorschlag ist das Axiallager Der sich nicht drehende Teil I besteht hierbei im
allein vorgesehen, ohne daß elastische Mittel in 45 wesentlichen aus einem Zapfen 6 mit der Achse X-X,
Reihe hiermit vorgesehen würden. Es kann also der auf dem Ende der Kolbenstange 7 eines koaxial
nicht die Rede davon sein, daß elastische Ein- zu dieser Achse angeordneten Druckzylinders V gerichtungen
zusammendrückbar, die für die Kompen- lagert ist. Dieser Druckzylinder, dessen Zweck es
sation von Fehlern sorgen, vorgesehen sind. ist, über die Kernträgervorrichtung einen Druck auf
Im übrigen dreht sich der drehende Teil prak- 5° den Flansch 4 des Kerns N auszuüben, durch weltisch
ohne Spiel auf dem Träger, das ist die Spindel, chen dieser an den Absatz 3 der Form M angelegt
derart, daß der Kern praktisch keinerlei Relativ- wird, kann am Ende eines der Handhabung des
Verschiebung und auch keinerlei Neigung gegenüber Kerns dienenden verschwenkbaren Arms ängeordder
festen Achse der Vorrichtung ausüben kann, net sein. Der Zapfen 6 wird in axialer Richtung von
um irgendwelche Fabrikationsunregelmäßigkeiten, 55 einer Bohrung 8 durchdrungen, über welche Druckinsbesondere
eine gegebenenfalls vorhandene Un- luft unter Druck zugeführt wird:'
rundheit, zu kompensieren. Diese Bohrung ist durch ein radial gerichtetes
rundheit, zu kompensieren. Diese Bohrung ist durch ein radial gerichtetes
Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch Loch 9, einen Ring 10 und eine-biegsame Leitung 11
überwunden, daß der Kernträger auf dem sich nicht an eine Druckluftquelle angeschlossen. Von ihr erdrehenden
Teil elastisch beweglich gelagert wird. 6° strecken sich in axialen Abständen voneinander
■ Auf Grund dieser nicht mehr starren, schmieg- radiale Bohrungen 12, die in die zylindrische Umsamen
Lagerung im Innern des Kernträgers wird fläche des Achszapfens 6 münden,
erfindungsgemäß eine sanfte, stoßfreie Wirkungs- In die Stirnfläche dieses Zapfens 6 ist ein Druckweise erreicht. plättchen 13 eingesetzt, welches den einen Teil eines
erfindungsgemäß eine sanfte, stoßfreie Wirkungs- In die Stirnfläche dieses Zapfens 6 ist ein Druckweise erreicht. plättchen 13 eingesetzt, welches den einen Teil eines
Vorzugsweise besteht das Drucklager aus einer 65 umlaufenden axialen Anschlags bildet und beispielseinzigen,
zwischen einem Druckplättchen und einem weise aus Wolframkarbid bestehen kann. Der
Gcgenlager in der Drehachse gelagerten Kugel. Zapfen 6 weist an seiner nach dem Druckzylinder V
Zweckmäßig besteht das Drucklager aus einem hin gerichteten Seite einen zylindrischen Bund 14
3 4
von größerem Durchmesser auf, der dem Anhaken Ring 20 gehalten, an welchem er sich über seinen
des sich nicht drehenden Teils ΐ am sich drehenden Flansch 4 abstützt. Der Boden 37 des Zapfenlagers.
Teil II dient. 17 nimmt, da er noch nicht oder jedenfalls nur; irt
Der umlaufende, den rotierenden Kernträger tra- sehr geringem Grade axial zusammengedrückt: ist
gende Teil II besteht aus einem äußeren Gehäuse 15 5 (Fig. 2), sein maximales Volumen in axialer Rich-
und einem in diesem liegenden Zapfenlager 16 in zu tung ein, so daß die konische Erweiterung 36 des
der Achse X-X und in bezug auf den Zapfen 6 Gegenflansches 32 an die konische Fläche 29 des
koaxialer Anordnung, die über eine durch einen Bundes 27 angelegt wird; Das Außor.gchäuse 15,
elastischen Einsatzkörper 17 gebildete Verbindung welches den Kern über dasselbe vorkragend trag!,
nachgiebig aneinander angeschlossen sind. io ist gegenüber der Innenbuchse 16 zentriert und ge-
Von dem Gehäuse 15 erstreckt sich von dessen gen Bewegung in axialer Richtung dieser gegenüber
geschlossenem, in der Abbildung linkem Boden 18 gesichert, wodurch die Einführung und das Ver-
wenigstens ein radial schräg gerichteter Arm 19, bringen des Kerns N an seinen Platz in der Kokille M
der in einem gewissen axialen Abstand von dem erleichtert wird. ' ·' >
Gehäuse 15 einen konzentrisch zu der Achse X-X 15 Das Einsetzen des Kerns in die Kokille und dessen
angeordneten' Ringkörper 20 trägt. An diesem sitzt Verriegelung in eingesetztem Zustand vollzieht sich
der Kern N fest. in der nachstehend beschriebenen Weise:
Das innere Zapfenlager 16 ist an dem einen in Dadurch, daß durch die axiale Bohrung 8 des
den Abbildungen rechts liegenden Ende offen und an Zapfens 6 über die Leitung 11 Preßluft zugeführt
seinem anderen Ende durch einen Boden geschlossen, ao wird, wird auf der zylindrischen Oberfläche des
der dem Boden 18 des Außengehäuses benachbart, Zapfens zwischen' dieser und der Bohrung 22 des
jedoch im axialen Abstand von % diesem liegt. Das Außengehäuses ein Film aus dieser Preßluft geZapfenlager
16 weist eine axiale, dem Durchmesser bildet, dessen Vorhandensein zusammen mit dem
des Zapfens 6 angepaßte axiale Bohrung 22 auf. An axialen Spiel zwischen der Kammer 23 und dem
diese Bohrung schließt sich nach der Seite ihres 05 Bund 14 ermöglicht, daß sich das Zapfenlager 16
offenen Endes hin eine erweiterte Kammer 23 mit frei auf dem Zapfen 6 drehen kann.
Gegenbohrung an, welche den Bund 14 des Zapfens Da die Trägervorrichtung I-II in der Achse X-X mit gewissem Spiel umschließt und den Zapfen ge- der Kokille M rückwärts bewegt worden ist, wird gen Bewegung in axialer Richtung sichert. An dem durch den beaufschlagten Druckzylinder V der anderen geschlossenen Ende der Buchse ist durch 30 Flansch 4 des Kerns N in die konische Ausnehmung 2 eine Aushöhlung des Bodens der Bohrung 22 in eingeführt und an den Absatz der Form angedrückt, der Achse X-X ein Segerlager 24 für eine Anschlag- Sobald das erfolgt ist, wird durch die weitere kugel 25 gebildet,* die sich unter punktweisem Kon- Beaufschlagung des Druckzylinders V bewirkt, daß takt auf dem Druckplättchen 13 abstützt. Auf seiner dessen in axialer Richtung auf den Zapfen 6 wir-Außenfläche weist das Lager 16 einen Außenflansch 35 kender Andruck das Plättchen 13 an die Kugel 25 27 auf, dessen vordere, nach dem Boden des Zapfen- andrückt, welche diesen Andruck auf den Boden 37 lagers hin gerichtete Seite durch eine plane Quer- der elastischen Schicht 17 überträgt, die demzufolge fläche 28 und dessen nach der Kammer hin gerich- in axialer Richtung zusammengepreßt wird. Der Botete Rückseite durch eine kegelstumpfförmige Fläche den 37 der Schicht wird hierdurch verformt, weil 29 gebildet ist. 40 sich das Zapfenlager 16 in axialer Richtung nach
Gegenbohrung an, welche den Bund 14 des Zapfens Da die Trägervorrichtung I-II in der Achse X-X mit gewissem Spiel umschließt und den Zapfen ge- der Kokille M rückwärts bewegt worden ist, wird gen Bewegung in axialer Richtung sichert. An dem durch den beaufschlagten Druckzylinder V der anderen geschlossenen Ende der Buchse ist durch 30 Flansch 4 des Kerns N in die konische Ausnehmung 2 eine Aushöhlung des Bodens der Bohrung 22 in eingeführt und an den Absatz der Form angedrückt, der Achse X-X ein Segerlager 24 für eine Anschlag- Sobald das erfolgt ist, wird durch die weitere kugel 25 gebildet,* die sich unter punktweisem Kon- Beaufschlagung des Druckzylinders V bewirkt, daß takt auf dem Druckplättchen 13 abstützt. Auf seiner dessen in axialer Richtung auf den Zapfen 6 wir-Außenfläche weist das Lager 16 einen Außenflansch 35 kender Andruck das Plättchen 13 an die Kugel 25 27 auf, dessen vordere, nach dem Boden des Zapfen- andrückt, welche diesen Andruck auf den Boden 37 lagers hin gerichtete Seite durch eine plane Quer- der elastischen Schicht 17 überträgt, die demzufolge fläche 28 und dessen nach der Kammer hin gerich- in axialer Richtung zusammengepreßt wird. Der Botete Rückseite durch eine kegelstumpfförmige Fläche den 37 der Schicht wird hierdurch verformt, weil 29 gebildet ist. 40 sich das Zapfenlager 16 in axialer Richtung nach
Eingangsseitig ist das Gehäuse 15 erweitert. An dem Boden des Gehäuses 15 hin bewegt. Gleichzeitig
diesem erweiterten Teil ist ein Gegenflansch 32 mit trennt sich die konische Fläche 29 des Flansches 27
mittlerer Öffnung 33 befestigt, der sich mit axialem von der konischen zentrierenden Ausnehmung 36 des
und radialem Spiel in das Lager 16 erstreckt. Die Gegenflansches 32. Demzufolge kommt dieser Gegenöffnung
33 ist nach der Seite des Bundes 27 des 45 flansch völlig frei von dem Zapfenlager 16, das mit
Lagers 16 hin konisch erweitert. Dieser erweiterte dem Außengehäuse 15 dann nur noch über den
Teil 36 besitzt die gleiche Konizität wie die der elastischen Körper 17 in Kontakt steht. Das bedeutet,
zugeordneten rückwärtigen Fläche 29 des Bundes, daß der Druck des Druckzylinders V elastisch durch
auf welcher sich dieser erweiterte Teil zentrierend diesen Körper übertragen wird, mit dem Ergebnis,
abstützt. . 50 daß der Kern N in seiner Lagerung in dem Muffen-
Die zwischen das Zapfenlager 16 und das Außen- bereich der Form M fest gehalten wird und jedem
gehäuse 15 eingesetzte umhüllende Schicht 17 ist auf ihn ausgeübten Andruck des flüssigen Eisens
aus einem Elastomer geformt und besitzt in freiem beim Gießvorgang Widerstand leisten kann.
Zustand die Form einer Manschette, die an ihrem Im gleichen Zeitpunkt, in welchem die Form M in
einen Ende durch einen flachen Boden geschlossen 55 Drehung versetzt wird, wird auch der Kern ,/V, der
ist. Die Schicht 17 ist so dimensioniert, daß sie das mit der Form über den kreisförmigen Absatz 3 in
Zapfenlager 16 bis zu der vorderen, quer zu der engem. Kontakt steht, gedreht. Gleichzeitig drehen
Achse gerichteten Fläche 28 des Flansches 27 ab- sich das Außengehäuse 15 und das Zapfenlager 16,
deckt und in radialer Richtung zwischen diesem weil sie durch die elastische Hüllschicht 17 auf Dre-
Lager 16 und dem Gehäuse 15 zusammengedrückt 60 hung mitgenommen werden. Während jedoch das
werden kann. Auch der Boden 37 der Schicht 17 ist Zapfenlager 16 sich wegen des Vorhandenseins des
als Feder in axialer Richtung zusammendrückbar. Preßluftfilms und der Zwischenschaltung des Kugel-
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung anschlags 13 bis 25 gleichmäßig auf dem Zapfen 6
ist wie folgt: dreht, kann sich das Gehäuse 15 wegen seiner gegen-
Zunächst wird der Kern N an seine Stelle auf dem 65 über dem Lager 16 nachgiebigen Anordnung in etwa
seinen Träger bildenden Ring 20 der Tragvorrich- unregelmäßiger Weise, das heißt in als Folge von
tung I-II in der Ruhestellung und der Kern noch geringfügigen Verformungen der Form M oder des
außerhalb der Form M aufgesetzt. Er wird auf dem Kerns N von der genau kreisförmigen abweichender
Weise, drehen. Diese geringen Abweichungen der Die an ihrem einen Ende offene und an ihrem
Drehbewegung des Gehäuses 15 gegenüber der des anderen Ende geschlossene Buchse 6 a ist ein Be-Lagers
16 werden durch die Schicht 17 elastisch standteil des sich nicht drehenden Teils la der Vergedämpft,
bindung. Die Buchse 6 a weist an der Seite ihres offe-
In diesem Zusammenhangest darauf hinzuweisen, 5 nen Endes ein sehr breites Kopfstück 39 auf, das über
daß Eisenteilchen, die im Laufe des Schleudervor- den oben erwähnten ringförmigen eingeschnürten Beganges
durch Zwischenräume zwischen dem. Flansch 4 reich 34a mit ihrem rückwärts-liegenden Teil verdes
Kerns und der Form, ebenso wie auch durch den bunden ist. Dieses Kopfstück bildet einen Bund mit
Hohlraum des Kerns hindurch ausspritzen, in den einer quergerichteten geraden Flanke 40 und einer
zwischen dem Ring 20 und dem Gehäuse 15 zwischen io geneigten Flanke 29 a. An der geraden Flanke 40
den radialen Armen 19 gebildeten Raum hinein- dieses Bundes kann sich der Gegenflansch 32a des
geschleudert werden. In keinem Falle können diese Gehäuses 15a abstützen, dessen mittlere Öffnung 33
zentrifugal fortgeschleuderten Eisenspritzer in Kon- einem wesentlich größeren Durchmesser als den
takt mit dem Inneren der Trägervorrichtung I-II ge- des eingeschnürten Teils 34 α besitzt. Das Kopfstück
maß der Erfindung kommen, weil diese durch das 15 39 ist mit erheblichem radialem Spiel im Inneren des
Außengehäuse 15 völlig geschützt ist. Gehäuses 15 a gelagert. Die den Drehzapfen bildende
Über den Kugelänschlag 13 bis 25 und den elasti- Buchse 6a weist eine zylindrische Bohrung 41 auf,
sehen Zwischenkörper 17 wird hierbei von dem die in eine erweiterte Kammer 42 mündet, welche,
Druckzylinder V aus auf den Kern ein verriegelnd zum Beispiel durch einen Gewindestopfen 45, abgewirkender
Andruck ausgeübt und hierdurch der Kern 20 schlossen ist. In dieser zylindrischen Bohrung 43 ist
gegenüber dem von dem flüssigen Eisen ausgeübten eine Hülse 44 verschieblich, die einen verbreiterten
Druck sicher abgestützt, ohne daß die Drehung des Kopf 45 und ein Endstück 46 von kleinerem DurchKerns
gegenüber dem sich nicht drehenden Zapfen 6 messer aufweist. Die Verschiebung dieser Hülse
verhindert wird. erfolgt gegen die Wirkung einer in der Kammer 42
Zwecks Entformung des gegossenen Rohres wird 25 untergebrachten zwischen dem Gewindestopfen 43
der Druckzylinder V in umgekehrter Richtung, das und einer Abstülzscheibe 47, die auf den verjüngten
heißt im Sinne der Rückwärtsbewegung des Kern- Endteil 46 der Hülse 44 aufgeschoben ist, eingeträgers
von dem Kern weg und damit seiner Ent- spannten Spiralfeder 37a. Der Kopf 45 der Hülse
fernung von der Form M beaufschlagt. Während die- weist in seinem verschieblichen Teil eine die Kugel
scr Rückwärtsbewegung zerbröckelt der Kern N und 30 25 aufnehmende Aushöhlung 24a auf.
zerbricht durch den Andruck der hinterschnittenen Die Arbeitsweise dieser Ausführungsform der Bereiche des gegossenen Rohres an ihn. Dadurch neuen Vorrichtung ist wie folgt:
werden die über die Stirnfläche des Ringes 20 vor- Der Kernträger Πα befinde sich dann in der Ruhespringenden Köpfe der Schrauben 21 wieder frei, so lage und der Kern außerhalb der Form M. Die daß ein neuer Kern für den folgenden Gießvorgang 35 gespannte Feder 37a übt über die Scheibe 48 einen auf den Ring aufgesetzt werden kann. Im Zuge der Druck auf die Hülse 44 aus, der durch den Kopf 45 Rückwärtsbewegung des Ringes 20 nach rechts ist der Hülse auf die Kugel 25 übertragen wird, die der Boden37 der Schicht 17 bestrebt, sein Ausgangs- hierdurch an das Druckplättchen 13 angelegt wird, volumen wieder einzunehmen. Demzufolge legt sich Der Gegenflansch 32 a andererseits wird durch den die konische Fläche 36 des Gegenflansches 32 an die 40 auf ihn bzw. auf das Plättchen 13 über die Kugel 25 konische Fläche 29 des Bundes 27 an, während die- ausgeübten Druck an die flache Flanke des Bundes ser sich noch dreht. 39, in welchem der eingeschnürte Teil 34 a der den
zerbricht durch den Andruck der hinterschnittenen Die Arbeitsweise dieser Ausführungsform der Bereiche des gegossenen Rohres an ihn. Dadurch neuen Vorrichtung ist wie folgt:
werden die über die Stirnfläche des Ringes 20 vor- Der Kernträger Πα befinde sich dann in der Ruhespringenden Köpfe der Schrauben 21 wieder frei, so lage und der Kern außerhalb der Form M. Die daß ein neuer Kern für den folgenden Gießvorgang 35 gespannte Feder 37a übt über die Scheibe 48 einen auf den Ring aufgesetzt werden kann. Im Zuge der Druck auf die Hülse 44 aus, der durch den Kopf 45 Rückwärtsbewegung des Ringes 20 nach rechts ist der Hülse auf die Kugel 25 übertragen wird, die der Boden37 der Schicht 17 bestrebt, sein Ausgangs- hierdurch an das Druckplättchen 13 angelegt wird, volumen wieder einzunehmen. Demzufolge legt sich Der Gegenflansch 32 a andererseits wird durch den die konische Fläche 36 des Gegenflansches 32 an die 40 auf ihn bzw. auf das Plättchen 13 über die Kugel 25 konische Fläche 29 des Bundes 27 an, während die- ausgeübten Druck an die flache Flanke des Bundes ser sich noch dreht. 39, in welchem der eingeschnürte Teil 34 a der den
In F i g. 3 ist eine andere Ausführungsform darge- Drehzapfen bildenden Buchse 6a endet, angelegt,
stellt. In dieser in F i g. 3 gestriehelt dargestellten Stellung
In dieser Figur ist mit /V der Kern und mit 15a das 45 ist der Gegenflänsch 32a des Gehäuses 15 a in bezug
Außengehäuse des Kernträgers, welches dem Ge- auf den Zapfen 6 a dadurch zentriert, daß eine kreishause
15 der F i g. 1 bis 4 entspricht und den um- förmige Kante der zentralen öffnung 33 des Gegenlaufenden
Teil IIα der Vorrichtung bildet, der dreh- flansches zur Anlage' an die geneigte Flanke 29a des
bar auf einem von einem schwenkbaren Arm B den eingeschnürten Teil 34a des Zapfens 6a begrengetragenen,
nicht drehbaren Teil la angeordnet ist, 50 zenden Bundes 39 gelangt. Hierdurch ist der Tragring
bezeichnet. 20 des Kerns N gegenüber der Achse X-X zentriert,
Das Gehäuse 15 a ist an einem Ende durch einen wodurch die Einführung des Kerns in die Form M
an dasselbe angesetzten Boden 18a geschlossen, in erleichtert wird. Außerdem sind das Gehäuse 15a
den ein das eine Element des Kugelanschlages 13 bis und der Ring 20 gegen axiale Bewegung gesichert.
25 bildende Druckplättchen 13 eingesetzt ist. Gemäß 55 Das Einbringen des Kerns in die Form und seine
der dargestellten vorzugsweisen Anordnung ist dieses Verriegelung in dieser erfolgt in der nachstehend
Plättchen in die Stirnfläche eines in den Boden 18a. beschriebenen Weise:
eingeschraubten Gewindestopfens 38 eingesetzt, wel- Die Gesamtvorrichtung la, Ha wird in die Achse
eher es ermöglicht, das Plättchen in axialer Richtung X-X der Form M verbracht und derart betätigt, daß
zu verstellen, um es hierdurch in Kontakt mit der 60 der Flansch 4 des Kerns N in die konische Erweite-Kugel
25 zu bringen. An der Seite seines offenen rung 2 der Form eintritt und an den Absatz 3 ange-Endes
weist das Gehäuse 15a einen Innenbund oder legt wird. Mit Hilfe eines nicht dargestellten Druck-Gegenflansch
32a auf, der mit dem Gehäuse aus Zylinders wird weiter axialer Druck ausgeübt, dem
einem Stück besteht und dessen mittlere öffnung 33 der Tragring 20 Widerstand leistet. Die Feder 37a
mit erheblichem Spiel in radialer und axialer 65 wird zusammengedrückt, und der Stopfen 43 gelangt
Richtung von einem eingeschnürten Bereich 34a zur abstützenden Anlage an die Kante des verjüngeincr
sich nicht drehenden, den Zapfen bildenden ten Endteüs 46 der Hülse 44, auf welche er diesen
Buchse 6a umschlossen wird. Druck übertrügt. Die Hülse ihrerseits überträgt den
i «J (J J O C? O
Druck über ihren verdickten Kopf auf die Kugel 25, welche derart an das Druckplättchen 13 angelegt
wird. Da jedoch der Ring 20 und demzufolge das Gehäuse 15 dem Gegenflansch 15 a Widerstand leisten,
entfernt sich der Gegenflansch 32a dieses Gehäuses von der flachen Flanke 40 des Bundes 39 des
Zapfens 6 a. Dadurch kommt der Gegenflansch 32 a von diesem Bund frei, und das umlaufende Gehäuse
15a. steht nur noch über den Kugelanschlag 13, 25 in punktweisem Kontakt mit der Hülse 44, die einen
Bestandteil des sich nicht drehenden Teils Ia bildet.
Der Kern N wird jedoch in seiner Lagerung in dem Muffenende der Form M festgehalten und kann jedem
Andruck des geschmolzenen Eisens während des Gießvorganges Widerstand leisten. Gleichzeitig mit
dem Beginn der Rotation der Form wird auch der Kern N in Drehung versetzt. Zum gleichen Zeitpunkt
beginnen sich auch der Tragring 20 und das Gehäuse 15 a zu drehen. Lediglich die den Drehzapfen
bildende Buchse 6a und die Innenhülse 44 drehen sich nicht. Die Kugel 25 kann sich nur intermittierend
drehen.
Falls die Form M oder der Kern /V gewisse Verformungen
aufweisen, können sie sich wegen des großen radialen Spiels zwischen der mittleren öffnung
33 des Gegenflansches 32a und des eingeschnürten Teils 34 a der den Drehzapfen bildenden
Buchse 6a, wegen des axialen Freiheitsgrades des Gegenflansches gegenüber derea eingeschnürtem Teil,
der die Folge des elastischen Zusammendrückens der Feder 37 a ist, und infolge des Vorhandenseins des
Kugelanschlages 13, 25, weiche zulassen, daß das Gehäuse 15 a in allen Richtungen in bezug auf die
Hülse 44 schwingt, unrund, das heißt mit geringen Abweichnungen von der genau kreisförmigen Bewegung
gegen die Achse X-X, drehen.
Im Zuge der nach dem Guß unter der Wirkung der sich dann entspannenden Feder erfolgenden
Rückwärtsbewegung der Vorrichtung gelangt der Gegenflansch 32a des Gehäuses wieder in Kontakt
mit der geraden Flanke des eingeschnürten Teils 34a der den Drehzapfen bildenden Buchse 6a und, da
der Gegenflansch sich noch dreht, während die Buchse 6 a sich nicht dreht, erfüllt die flache Flanke
40 des Bundes 3 a die Aufgabe einer Scheibenbremse, welche die Drehung des Teils Ha schnell zum Stillstand
bringt. Diese Bremswirkung beziehungsweise das schnelle Stillsetzen des sich drehenden Teils ermöglicht
es, entsprechend schnell beziehungsweise mit entsprechend geringem Zeitverlust einen neuen
Kern N auf den Ring 20 aufzusetzen (wie das in F i g. 5 gestrichelt dargestellt ist).
In Fig. 4 ist eine weitere unmittelbar von der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform abgeleitete
Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht. Auch in diesem Falle ist das äußere Gehäuse 15 b
vorhanden, welches den Kern N über radiale Arme 19 trägt und mit diesem zusammen den sich drehenden
Teil II b bildet. Auf dem Ende des verschwenkbaren Arms B (oder auch am Ende eines Druckzylinders)
ist der sich nicht drehende tragende Zapfen 6b angebracht (der den sich nicht drehenden Teillfc
darstellt). Der in der Achse X-X liegende Zapfen 6b weist einen Bund 21b auf, der an seiner nach dem
Arm B hin gerichteten Seite über eine konische rückwärtige Flanke 296 in den Zapfen 6b übergeht. Auf
der Seite des Kerns trägt der Zapfen öZrcine auf ihn
aufgeschobene Feder 37 b, deren eines Ende sich an dem Bund 27 b und deren anderes Ende sich auf dem
Boden 48 einer in dem Inneren des Gehäuses 15 b gelagerten Buchse 44 b abstützt. Der Innendurchmesser
der Buchse 44 b ist erheblich größer als der Durchmesser des Zapfens 6 b und auch erheblich größer
als der Außendurchmesser der Spiralfeder 37 b. Zwischen den Boden des Gehäuses ISb und die Buchse
b ist ein Abrollanschlag, der beispielsweise aus zwischen einem im Boden des Gehäuses 15 b gelagerten
äußeren Ring 50 und einem auf die Außenfläche der Buchse 44 b aufgesetzten Innenring 51, der sich
auf einem Absatz 52 der Buchse 44 b abstützt, angeordneten konisch tonnenförmigen Rollen 49 besteht,
eingeschaltet.
Eingangs wurde bereits darauf hingewiesen, daß es zwar zweckmäßig ist, mehrere schräg-radial gerichtete
Tragarme la für den Ring 29 vorzusehen, daß aber unter Umständen auch nur ein einziger solcher
Tragarm genügt.
Schließlich könnte, statt, wie im Falle der Ausführungsbeispiele, zwischen dem Drehzapfen 6 und dem
Zapfenlager 19 einen Preßluftfilm zu bilden, für den gleichen Zweck ein aus einem Schmiermittel gebildeter
Film verwendet werden.
So könnte der Abrollanschlag 49, 50, 51 nach F i g. 4 auch in jeder beliebigen anderen zweckentsprechenden
Weise, beispielsweise als Kugelanschlag, Rollenlager od. dgl., ausgebildet sein.
Claims (6)
1. Verriegelbarer Träger für den Muffenkern in einer Schleudergießform, bestehend aus einem
sich nicht drehenden, mit einer Haltevorrichtung verbundenen festen Teil und einem sich drehenden,
von dem festen Teil getragenen Kernträger, welcher sich axial an dem festen Teil über ein
Drucklager abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß der Kernträger (II, Ha, II b) auf dem
sich nicht drehenden Teil (I, Ia, Ib) elastisch beweglich gelagert ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Drucklager aus einer
einzigen, zwischen einem Druckplättchen (13) und einem Gegenlager (24) in der Drehachse (6)
gelagerten Kugel (25) besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Drucklager aus einem
konzentrisch zur Drehachse (X-X) angeordneten Tonnenkranzlager (49 bis 51) besteht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kernträger (II) ein Zapfenlager
(16) zur Aufnahme eines Zapfens (6) am nicht drehbaren Teil (I) aufweist, und daß das
Zapfenlager (16) im Kernträger (15) mittels einer es umhüllenden Schicht (17) aus einem Elastomer
befestigt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zapfenlager (16) einen
Außenflansch (27) aufweist, der beim Ziehen des Kernes (N) mit einem am Kernfrager (II) angeordneten
Gegenflansch (32) zusammenwirkt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich ein Widerlager
(47) des Drucklagers (13, 25) gegen eine im festen Teil (I) angeordnete Druckfeder (37a; 37 ft)
abstützt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
109649/166
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