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DE1561019C - Verstellbare Walzenlagerung insbeson dere fur Reib und Auftragwalzen von Färb werken an Druckmaschinen - Google Patents

Verstellbare Walzenlagerung insbeson dere fur Reib und Auftragwalzen von Färb werken an Druckmaschinen

Info

Publication number
DE1561019C
DE1561019C DE1561019C DE 1561019 C DE1561019 C DE 1561019C DE 1561019 C DE1561019 C DE 1561019C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
housing
pin
bearing
bearing pin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hans 8900 Augsburg Achm Bayer
Original Assignee
Maschinenfabrik Augsburg Nürnberg AG, 8900 Augsburg
Publication date

Links

Description

1 2
Die Erfindung betrifft eine verstellbare Walzen- diger elastischer Körper 16 eingefügt, der beim Ablagerung insbesondere für Reib- und Auftragwalzen stellen der Walze 1 durch Ablassen des Druckmittels von Farbwerken an Druckmaschinen, bei welcher aus dem Hohlkörper 10 Lagergehäuse und Lagerein ortsfester Lagerzapfen durch elastisch nachgiebige zapfen zueinander in koaxiale Lage bringt. Die Luft Körper mit einem ringförmigen zur Aufnahme des 5 wird in den Hohlkörper 10 durch eine zentrale Boh-Wellenstummels der Walze dienenden Gehäuse ver- rung im Lagerzapfen 3 und eine anschließende radiale bunden ist und Mittel zum Einstellen der Walze Bohrung eingebracht. Während die Einstellung pneuquer zu ihrer Achse vorgesehen sind, nach Patent matisch oder hydraulisch erfolgt, wird die Abstellung 1 561 014. durch den beim Anstellen deformierten elastischen
Zum gleichzeitigen An- und Abstellen der Färb- io Körper 16 bewirkt. An Stelle des elastischen Körpers
auftragwalzen von zwei benachbarten Walzen ist in 16 kann auch ein Hohlkörper 28 vorgesehen sein, der
dem Hauptpatent bereits vorgeschlagen worden, das mit einer eigenen, von der des Hohlkörpers 10 ge-
den Wellenstummel der Walze aufnehmende Lager- trennten Druckleitung verbunden ist. Das Anstellen
gehäuse ringförmig auszubilden und durch elastisch der Walze 1 an die Walze 15 erfolgt nach F i g. 3
nachgiebige vollwandige oder hohle Körper mit 15 durch Unterdrucksetzen. des Hohlkörpers 10, wäh-
einem ortsfesten Lagerzapfen zu verbinden. Beim rend zum Ab- bzw. entgegengesetzten Anstellen an
Walzenwaschen oder Umsteuern einer Drehrichtung die Walze 27 der Hohlkörper 28 unter Druck gesetzt
hingegen wird beispielsweise der Kontakt der Auf- und der Druck im Hohlkörper 10 abgelassen wird,
tragwalze mit dem Plattenzylinder unterbrochen, Das Einstellen des Anpreßdrucks der Walze 1 zu
während die Auftragwalze am Reibzylinder weiter- 20 den benachbarten Walzen 14, 15, 27 erfolgt durch
hin anliegen kann. annähernd senkrecht zur Verbindungslinie der
Um dies zu ermöglichen, wird in Weiterausbil- Walzen 1 und 14 angeordnete Stellschrauben 13 dung des Gegenstandes des Hauptpatents zum wahl- (Fig. 1) bzw. 13a und 13b (Fig. 3) im Lagerweisen An- und Abstellen der Walze von einer gehäuse 4, die sich gegen den Kopf 7 des Lagerbenachbarten Walze unter Beibehaltung des Kon- 25 Zapfens 3 abstützen bzw. nach F i g. 3 als Anschlag taktes zu einer zweiten Walze in der Verbindungs- für einen Stift 37 dienen, der mittels eines parallel ebene der Achsen der ständig aneinanderliegenden zum Lagerzapfen 3 liegenden Stiftes 38 gesichert ist. Walzen nahe der Berührungsfläche eine gelenkige Letzterer ist wiederum in der im Lagergehäuse 4 beVerbindung zwischen Gehäuse und Lagerzapfen vor- findlichen Aussparung 39 um den Betrag des durch gesehen und ferner die Verbindungslinie der Schwer- 30 die Mikroschrauben 13λ, 136 begrenzten Maximalpunkte der elastisch nachgiebigen Körper sowie eine hubes beweglich.
Einstellschraube zwischen Gehäuse und Lagerzapfen Die Anstellung der Walze 1 an die benachbarte
annähernd senkrecht zur Verbindungsebene der Walze 14 hingegen geschieht erfindungsgemäß durch
Achsen der Walzen angeordnet. eine Mikroschraube 29, die an ihrem oberen Ende
Durch diese Maßnahme ist das Abstellen einer 35 als Kugelpfanne ausgebildet ist und den in der Walze von einer der benachbarten Walzen zu ver- hammerkopfartigen Verstärkung 7 gelagerten Kugelwirklichen, ohne daß der Kontakt mit der zweiten bolzen 30 umschließt. Eine Überlastsicherung beim Walze aufgehoben wird. Quellen des Gummibezugs infolge übermäßiger Er-
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der wärmung oder bei Papierwicklern zwischen der
Erfindung dargestellt. Es zeigt 40 Walze 1 und der Walze 15 bzw. der Walze 27 ist
F i g. 1 einen Schnitt durch das erfindungsgemäße durch das elastische Druckpolster gewährleistet, wäh-
Lager senkrecht zur Achse, . rend die Überlastsicherung zwischen der Walze 1 und
F i g. 2 einen Schnitt nach Linie H-II der Fig. 1, der Walze 14 durch einen mittels der Federn 31 gegen
F i g. 3 und 4 eine andere Ausführungsform in der den Anschlag 32 gedrückten Kugelbolzen 30 erreicht
gleichen Darstellung, 45 wird. Die durch Überlastung hervorgerufene Bewe-
F i g. 5 eine andere Befestigung des Lagers. gung wird begrenzt durch das Spiel zwischen dem
Das Lager nach der Erfindung, mit welchem bei- Anschlagbolzen 32 und die im Kugelbolzen 30 angespielsweise Auftragswalzen 1 in den Maschinen- ordnete Bohrung 33, wobei sich der Kugelbolzen 30 seitcnwänden 2 von Druckmaschinen befestigt sind, in einer Bohrung 34 der hammerkopfartigen Verbesteht im wesentlichen aus einem mit der Wand 50 Stärkung 7 radial zum Lagerzapfen 3 bewegen kann, verschraubbaren Lagerzapfen 3 und einem1 ringför- Die genaue Lage des Lagerzapfens 3 mit der hammermigen Lagergehäuse 4, an welchem in bekannter kopfartigen Verstärkung 7 zu den benachbarten Weise ein Walzenschloß 5 beliebiger Bauart zur Auf- Walzen 14, 15 und 27 wird durch den in einer Ausnahme des Wellenstummels der Walze 1 drehbar be- sparung 35 der Gestellseitenwand 2 im Lagerzapfen 3 festigt ist. Der Lagerzapfen 3 ist am im Lager- 55 angeordneten Bolzen 36 gewährleistet,
gehäuse 4 befindlichen Ende mit einer hammerkopf- Bei der Ausführung nach Fig. 1 bleibt die Walze 1 artigen Verstärkung 7 versehen und der Lager- ständig an dem Reibzylinder 14 liegen, sowohl in der gehäuscring mit diesem Teil des Zapfens durch ela- gegenüber dem Plattenzylinder 15 angestellten Stelstisches Material in Form vollwandiger, 16, oder lung (ausgezogene Linie) als auch in der abgestellten hohlkörperförmiger Puffer 10 verbunden. Auf der 60 Lage (strichpunktierte Linie). Das Anstellen wird dem Gestell zugewandten Seite ist das Lagergehäuse durch Unterdrucksetzen des Hohlkörpers 10 erreicht, durch einen Distanzring 11 und eine Scheibe 12 ab- wobei die Einstellung mittels der Schraube 13 vergedeckt, wobei der ringförmige Teil des Lager- änderbar ist. Beim Ablassen des Druckmittels im gehäuses mit der einen Stirnfläche beim An- und Hohlkörper 10 wird das Gehäuse 4 unter der Kraft Abstellen der Walzen entlang der Seitenwand 65 des Puffers 16 im gezeigten Fall nach links ausgleitet, weichen und dabei um den Kugelkopf 30 schwenken
Aul der dem Hohlkörper 10 abgewandten Seite der unter Abrollen des Walzenmantels 1 auf dem der
hammerkopfartigen Verstärkung? ist ein vollwan- Walze 14. Beim Unterdrucksetzen des Hohlkörpers
10 spielt sich' dieser Vorgang nach dem Waschen in umgekehrter Reihenfolge ab.
Bei der Ausführung nach F i g. 3 wird die Walze 1 zwecks Umsteuerung wahlweise an die Reibzylinder IS oder 27 angestellt, während der Kontakt zum Reibzylinder 14 in beiden Fällen aufrechterhalten bleibt. Beim Unterdrucksetzen des Hohlkörpers 10, d. h. Anstellen der Walze 1 an die Walze 15 (ausgezogener Kreis) wird das Lagergehäuse 4 gegenüber dem Teil 7 des Lagerzapfens 3 nach rechts bewegt, bis der Anschlagstift 37 an der einen Einstellschraube 13a anliegt. Das Gehäuse schwenkt dabei um den Kugelkopf 30, wobei die Walze 1 auf der Walze 14 abrollt. Beim Anstellen der Walze 1 an die Walze 27 wird das Druckmittel aus dem Hohlkörper 10 abgelassen und der Hohlkörper 28 unter Druck gesetzt. Das Lagergehäuse schwenkt dabei wieder um den Kugelkopf 30, im gezeigten Fall nach links, wobei die Walze 1 auf dem Reibzylinder 14 abrollt, bis der Anschlagstift 37 an der rechten Einstellschraube 13 b im Gehäuse.4 anliegt (strichpunktierter Kreis).
In Fig. 5 ist eine andere Ausführungsform der Befestigung des Lagerzapfens 3 an der Maschinenseitenwand 2 gezeigt, Das Walzenschloß 5 ist dabei durch eine zentrale Schraube 40 an einem zapfenförmigen Vorsprung 41 des Lagergehäuses 4 befestigt. In axialer Verlängerung der Schraube 40 ist eine weitere Schraube 42 vorgesehen, die durch eine Bohrung 43 des Lagerzapfens 3 einschließlich seiner Verstärkung dringt und in ein Gewinde 44 der Gestellseitenwand eingreift. Durch diese Maßnahme ist der Aus- und Einbau der Lager wesentlich vereinfacht und von einer Saite aus möglich, da nach dem Herausdrehen der Schraube 40 bzw. Abnehmen des Walzenschlosses die Schraube 42 zwecks Entfernen des Lagergehäuses 4 zugänglich ist. In axialer Verlängerung der Schrauben 40, 42 sind die Zuführbohrungen 45 für das Druckmittel zu den Hohlkörpern 10 angeordnet.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verstellbare Walzenlagerung insbesondere für Reib- und Auftragwalzen von Farbwerken an Druckmaschinen, bei welcher ein ortsfester Lagerzapfen durch elastisch nachgiebige Körper mit einem ringförmigen zur Aufnahme des Wellenstummels der Walze dienenden Gehäuse verbunden ist und Mittel zum Einstellen der Walze quer zu ihrer Achse vorgesehen sind, nach Patent 1 561 014, dadurch gekennzeichnet, daß zum wahlweisen An- und Abstellen der Walze (1) von einer benachbarten Walze (15) unter Beibehaltung des Kontaktes zu einer zweiten Walze (14) in der Verbindungsebene der Achsen der ständig aneinanderliegenden Walzen (1, 14) nahe der Berührungsfläche eine gelenkige Verbindung (29, 30) zwischen Gehäuse (4) und Lagerzapfen (3) vorgesehen ist und ferner die Verbindungslinie der Schwerpunkte der elastisch nachgiebigen Körper (10, 16, 28) sowie eine Einstellschraube (13, 13«, 13i>) zwischen Gehäuse und Lagerzapfen annähernd senkrecht zur Verbindungsebene der Achsen der Walzen (1, 14) angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gelenkige Verbindung (29, 30) als im Kopf des Lagerzapfens (3) verschiebbarer Bolzen (30) ausgebildet ist, dessen Pfanne (29) verstellbar im Gehäuse (4) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kugelbolzen (30) federnd (31) gegen den Kopf des Lagerzapfens (3) abgestützt und geführt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Kugelbolzen (30) diametral gegenüber im Kopf des Lagerzapfens (3) ein Anschlagstift (37) vorgesehen ist, der mit zwei senkrecht dazu im Gehäuse (4) angeordneten Einstellschrauben (13a, 13b) zusammenwirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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