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DE938018C - Automatische Tiegeldruckpresse mit Zylinderfarbwerk - Google Patents

Automatische Tiegeldruckpresse mit Zylinderfarbwerk

Info

Publication number
DE938018C
DE938018C DESCH14987A DESC014987A DE938018C DE 938018 C DE938018 C DE 938018C DE SCH14987 A DESCH14987 A DE SCH14987A DE SC014987 A DESC014987 A DE SC014987A DE 938018 C DE938018 C DE 938018C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bearing
roller
ball bearings
ball
pulling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH14987A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heidelberger Druckmaschinen AG
Original Assignee
Schnellpressenfabrik AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schnellpressenfabrik AG filed Critical Schnellpressenfabrik AG
Priority to DESCH14987A priority Critical patent/DE938018C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE938018C publication Critical patent/DE938018C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F1/00Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
    • B41F1/26Details
    • B41F1/40Inking units

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

Bei automatischen Tiegeldruckpressen mit Zylinderfarbwerken erfolgt die Einfärbung der Druckform durch Auftragswalzen, die mittels eines schwingenden Walzenstuhls über die Druckform geführt werden. Um eine gleichmäßige Einfärbung der Druckform zu erreichen, ist ein einwandfreies Abrollen der Auftragswalzen auf der Form bzw. auf den seitlich der Form angeordneten Walzenlaufschienen erforderlich. Dieses Erfordernis bedingt eine möglichst reibungsarme Lagerung der Walzen im Walzenstuhl. Man hat daher auch schon vorgeschlagen, die Walzen mittels Kugel/lagern im Walzenstuhl zu lagern. Andererseits ist aus betrieblichen Gründen verhältnismäßig häufig ein Auswechseln der Walzen bzw. das Aufgießen eines neuen Mantels erforderlich, wobei die Kugellager abgenommen und auf die Achszapfen der neuen bzw. mit -dem neuen Mantel versehenen Walze aufgeschoben werden müssen. Man hat daher bei Verwendung von Kugellagern für die Auftrags- ao Warenlagerung die Kugeliager, entgegen sonstiger technischer Regel, mit ihren Innenringen lose auf die Adhsenden der Walzen geschoben, um eine leidite Auswechselbarkeit der Walzen zu ermöglichen. Aus dieser losen Anordnung der Kugellager auf den Achsenden der Auftragswalzen ergibt sich eine schnellere Abnutzung der Kugellagerung, da die Innenringe auf der Walzenachse mit umlaufen, die infolgedessen im Bereich der Kugellagersitze stark abgenutzt wird. Der Vorteil der Kugellagerung wird daher bei weitem durch die Nachteile dieser Kugellageranordnung aufgehoben, da infolge des ,hohen Verschleißes der Walzenachsen sehr bald ein ungenauer Lauf der Auftragswalzen
eintritt,- der einen noch, häufigeren Walzenwechsel· allein aus diesem Grunde erforderlich macht, auch wenn die Auftragswalze an sich in noch durchaus brauchbarem Zustand ist.
Zu diesen Nachteilen der bisherigen Ausbildung der Kugellagerung der Auftragswalzen kommt noch, daß die Kugellager an sich zwar im allgemeinen eine lange Lebensdauer haben, aber ein Bruch solcher Lager während des Betriebes im ίο Falle der Auftragswalzenlagerung sich schwerwiegend auswirkt und zu schwersten Beschädigungen der Druckmaschine führen kann, eine Gefahr, die bei der im allgemeinen, immer noch vorherrschenden Verwendung von Gleitlagern für die Lagerung der Auftragswalzen kaum gegeben ist. Zur Vermeidung dieser Nachteile der Auftragswalzenlagerung mittels Kugellagern wird nun der Erfindung gemäß vorgeschlagen, einerseits die Kugellager fest, d.h. mit ihren Innenringen un-
ao drehbar und unverschiebbar auf den Achsenden der Auftragswalzen anzuordnen, und andererseits eine fest oder beweglich mit dem Maschinengestell verbundene Auf- und Abziehvorrichtung für die Kugellager der Auftragswalzen vorzusehen. Auf diese Weise wird eine beliebige Auftragswalzenauswechslung ohne weiteres auch bei fest angeordneten Kugellagern ermöglicht Um den Folgen eines eventuellen Kugedlagerbruches zu begegnen, wird im übrigen der weiteren Erfindung gemäß vorgeschlagen, zwei Lagerstellen an jedem Achsende vorzusehen, von denen die innere, durch das fest aufgezogene Kugellager und die äußere durch einen Achszapfen mit gegenüber dem Kugellagersitz geringerem Durchmesser in Zusammenwirkung mit einem entsprechenden zweiten Ausschnitt der zugehörigen Lagerschale im Walzenstuhl gebildet werden kann. Die äußere Lagerstelle wird im übrigen zweckmäßig so ausgebildet, daß sie nur als Notlauf lagerstelle bei eventuellem Bruch des Kugellagers dient. Dies kann leicht dadurch erreicht werden, daß die Achszapfen der äußeren Lagerstellen normalerweise in mehr oder weniger geringem Abstand von den zugehörigen Lagerausschnitten gehalten werden, so daß die äußeren Lagerstellen nur bei Beschädigung bzw. Bruch der zugeordneten Kugellager zum Tragen kommen.
Zur Aufnahme'der beiden Lagerstellen an den Enden jeder Auftragswalze dienen zwei in Achsrichtung (hintereinander" angeordnete, einseitig offene und verschieden breite Schlitze in jeder der zugehörigen Lagerschalen im Walzenstuhl, von denen der innenseitige breite Schlitz zur Aufnahme des Kugellagers und der außenseitige schmale Schlitz zur Aufnahme des Achszapfens dient. Die Rundung des Grundes und die Breite des innenseitigen Lagerschlitzes entsprechen dem Durchmesser des zugeordneten Kugellagers, während Rundung und Breite des außenseitigen Schlitzes etwas größer als der Durchmesser bzw. größte Durchmesser des zugeordneten Achszapfens sind. Um das Aufschieben des Kugellagers zu erleichtern, kann im übrigen der die zweite Notlauflagerstelle bildende Achszapfen schwach konisch ausgebildet werden. Zweckmäßig ruhen die Kugellager bzw. Achszapfen der Auftragswalzen jeweils nur auf einer Walzenseite in offenen Schlitzen, während die der anderen Walzenseite in geschlossenen, runden Bohrungen entsprechender Größe der zugehörigen Lagerschalen gelagert sind.
Zum bequemen Auf- und Abziehen der Kugellager beim Walzenwechsel dient die in. an sich beliebiger Weise ausgebildete und vorzugsweise am Maschinengestell fest angebaute Vorrichtung zum Ab- und Aufziehen der Kugellager von den Achszapfen der Auftragswalzen. Sie ist zweckmäßig durch drei am Maschinengestell angeordnete Konsolen od. dgl. gebildet, von denen zwei mit koaxialen, die Kugellager unmittelbar oder mittelbar unterfassenden Ausschnitten zur Aufnahme der Walzenenden versehen sind, während die dritte Konsole eine zu den Ausschnitten der beiden anderen koaxiale Druckschraube trägt, mittels welcher ein axial gerichteter Druck auf die Walzenachse bzw. das Kugellager ausgeübt werden kann. Diese drei Konsolen können auch auf einem gemeinsamen Tragkörper, Support od. dgl. zu einer selbständigen Auf- und Abziehvorrichtung vereinigt sein, die lose der Maschine beigegeben oder leicht lösbar mit dem Maschinengestell verbunden ist.
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes "beispielsweise beschrieben. Es zeigt
Fig. ι eine automatische Tiegeldruckpresse mit zwai im Walzenstuhl gelagerten Auftragswalzen und eine. Auf-. und Abziehvorrichtung für die Kugellager in schematischer Darstellung,
Fig. 2 eine erfindungsgemäß ausgebildete Lagerschale im Walzenstuhl mit offenen Lagerschlitzen, in Seitenansicht,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie III-III der Fig. 2. Fig. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV der Fig. 2 mit eingezeichnetem Adhsende einer Auftragswalze, Fig. 5 eine Lagerschale im Walzenstuhl mit geschlossenen Lagerbohiungen,
Fig. 6 eine beispielsweise Ausführungsform der Auf- und Abziehvorrichtung für die Kugellager im "Aufriß mit strichpunktiert eingezeichneter Auftragswalze in Abziehstellung,
Fig. 7 die Auf- und Abziehvorrichtung mit eingezeichneter Auftragswalze in Aufziehstellung und
Fig. 8 einen Schnitt nach Linie VIII-VIII der Fig. 7.
Die in Fig. 1 dargestellte automatische Tiegeldruckpresse besteht in an sich bekannter Weise aus , dem Maschinengestell 1 mit dem auf- und zuschwingenden Drucktiegel 2, an dem das umlaufende Greifersystem 3 für die An- und Ablage dar zu bedruckenden Bogen angeordnet ist, die auf dem Ablegestapel 4 abgelegt werden. Zur Einfärbung der Druckform dient in bekannter Weise ein Zylinderfarbwerk 5, von dessen Farbzylinder 6 die beiden Farbwalzen 7 die Farbe abnehmen. Die Farbwalzen 7 sind mittels Lagersdhalen 8, 12 an dem schwingenden Walzenstuhl 9 gelagert und werden während ihrer Schwingbewegung durch Laufrollen 10 von Laufschienen 11 des Maschinen-
gestells getragen. Während ihrer Abrollbewegung auf den Laufschienen rollen die Farbwalzen 7 über die Druckform und geben die von dem Farbzylinder 6 abgenommene Druckfarbe an diese ab. Nach dem Ausführuingsbeispiel sind zwei Auftragswalzen 7 vorgesehen, die einerseits in der mit offenen Schlitzen versehenen Lagerschale 8 und andererseits in der mit geschlossenen Bohrungen versehenen Lagerschale 12 gelagert sind. Die Lagerschalen 8 und 12 sind ihrerseits mit dem Walzenstuhl 9 in bekannter Weise gelenkig verbunden.
Die Enden jeder Walzenachse (Fig. 6), die im übrigen in bekannter Weise mit einem Gummi- oder sonstigen Überzug versehen ist, tragen neben den Laufrollen 10 auf einem Achszapfen 15 je ein Kugellager 16, dessen Innenring 17 fest auf den Achszapfen 15 aufgezogen ist. Die Verlängerung 18 des Achszapfens ist zur Erleichterung des Aufziehens des Kugellagers 16 schwach konisch ausgebildet. Dementsprechend ist die Lagerschale 8 mit je zwei offenen Schlitzen 19 und 20 versehen, von denen die Schlitze 19 zur Aufnahme des Kugellagers 16 dienen. Ihre Breite entspricht dem Durchmesser des Außenringes 33 des Kugellagers 16, während ihre Tiefe etwas größer als der Halbmesser des Außenringes 33 ist. Die Schlitze 19 sind in ihrem Grunde dem Außendurchmesser des Kugellagers 16 genau entsprechend gerundet, so daß die Außenringe 33 der Kugelflager 16 in den Schlitzen satt aufliegen.
Koaxial zu den Schlitzen 19 liegen die ebenfalls in ihrem Grund gerundeten Schlitze 20, deren Breite bzw. Rundungsdurchmesser etwas größer als der größte Durchmesser des konischen Achszapfens 18 ist, wie Fig. 2 erkennen läßt.
Auf der anderen Seite der Maschine ist die Lagerschale 12 im Walzenstuhl mit geschlossenen Bohrungen versehen, von denen die größeren, in axialer Richtung innenliegenden Bohrungen 21 in ihren Durchmessern genau dem Außendurchmesser des Kugellagers entsprechen, während die außenliegenden Bohrungen 22, ähnlich wie die Schlitze 20 der anderen Lagerschale 8, in ihren Durchmessern etwas größer als der größte Durchmesser der Achszapfen 18 gehalten sind.
Solange die Kugellager 16 in Ordnung sind, laufen infolgedessen die Auftragswalzen 7 in den Lagerschalen 8 und 12 bzw. deren Schlitzen 19 und Bohrungen 21 ausschließlich auf den Kugellagern 16. Erst bei Bruch eines dieser Kugellager kommt unter dem- Einfluß des Lagerdruckes der zugehörige Zapfen 18 mit dem entsprechenden Lagerschlitz 20 bzw. der entsprechenden Lagerbohrung 22 in Berührung und damit zum Tragen, wodurch alle Weiterungen, die sich aus dem Bruch des Kugellagers ergeben können, abgefangen werden.
Beim Auswechseln der Auftragswalzen 7 ergibt sich die Notwendigkeit, die Kugellager 16 von der auszuwechselnden Auftragswalze abzuziehen und die gleichen Kugellager auf die neue Auftragswalze aufzuziehen. Auch bei vorkommenden Brüchen oder sonstigen Beschädigungen eines Kugellagers ergibt sich die Notwendigkeit, das alte Lager zu entfernen, um ein neues einsetzen zu können. Zu diesem Zweck ist eine Vorrichtung 23 zum Auf- und Abziehen der Kugellager vorgesehen, die z. B. am Maschinengestell befestigt sein kann (Fig. 1).
Die Vorrichtung besteht aus drei Konsolen 24,
25 und 26, die auf einem gemeinsamen Tragkörper 27 angeordnet sind. Die Konsole 24 ist mit Gewinde versehen und trägt eine Druckschraube 28. Die Konsole 25 hat einen etwa halbkreisförmigen 75" Ausschnitt 25', dessen Radius so gewählt ist, daß der Außenrand der Laufrollen 10 auf ihr aufliegen kann. Die Konsole 26 ist mit einer Bohrung versehen, durch welche der Achszapfen 18 hindurchtreten kann. Die Wirkungsweise dieser Auf- und Abziehvorrichtung ist folgende: Soll ein Kugellager von einer Auftragswalze abgezogen werden (Fig. 6), so wird diese derart in die Vorrichtung gelegt oder gehängt, daß die Laufrolle 10, die an dem abzuziehenden Kugellager anliegt, von dem Ausschnitt 25' der Konsole 25 unterfaßt wird. Da alle Bohrungen bzw. Ausschnitte der drei Konsolen genau koaxial angeordnet sind, liegt die Druckschraube 28 ebenfalls koaxial zur Walzenachse, so daß mit Hilfe der Druckschraube nun- g0 mehr ein Druck auf das druckschraubenseitige Achsende erzeugt werden kann. Der Druck wird von der Konsole 25 aufgenommen und über die Laufrolle 10 auf das Kugellager übertragen.
Unter dem Einfluß dieses Druckes schiebt sich die Laufrolle 10 samt dem Kugellager 16 von dem Achsende — auf dem beide sitzen — herunter, so daß das Kugellager 16 und gegebenenfalls auch die Laufrolle 10 leicht über den konischen Zapfen 18 abgenommen werden können. 100
Zum Aufziehen eines neuen Kugellagers wird die Konsole 26 benutzt, indem der Zapfen 18, auf welchen das Kugellager nach Aufschieben der Laufrolle 10 von Hand aufgeschoben wird, mit seinem verbleibenden Ende in die Öffnung 26' der Konsole
26 gesteckt wird. In dieser Stellung befindet sich die andere Laufrolle 10 unterhalb der Konsole 25, so daß der von der Druckschraube 28 auf die Walzenachse ausgeübte Druck nunmehr über die Konsole26 auf das Kugellager bzw. die zugeordnete Laufrolle 10 übertragen wird, unter dessen Einfluß sich das Kugellager und gegebenenfalls die Laufrolle auf ihre Sitzflächen aufschieben. Die in den offenen Schlitzen 19 und 20 der Lagerschale 8 befindlichen Achsenden der Auftrags walzen werden zwar durch den Zug der Walzenstuhlfedern in bekannter Weise festgehalten. Darüber hinaus dient ein schwenkbarer Sicherungsflügel 29 zur weiteren Sicherung gegen Herausrutschen dieser Walzenseite aus den Lagerschlitzen. Jeder Sicherungsflügel 29 sitzt auf einem entgegen der Wirkung einer Feder 34 aus der Lagerschale 8 des Walzenstuhles ausziehbar geführten Stift 30. Zur Betätigung des Sicherungsflügels 29 ist dieser mit einem Kordelknopf 31 versehen. Jeder Sicherungsflügel 29 hat ein Loch 32. Nach Einsetzen der
Walze wird der Sicherungsflügel 29 mittels des Knopfes 31 abgezogen und mit dem Loch 32 über das Achszapfenende 18 geschoben. Sollen die Wailzen herausgenommen werden, wird der Sicherungsflügel 29 von dem Walzenzapfen abgezogen und zur Seite ausgeschwenkt.

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Automatische Tiegeldruckpresse mit Zylinderfarbwerk und in einem schwingenden Walzenstuhl kugelgelagerten Auftragswaizen zum Einfärben der Druckform, gekennzeichnet durch auf verlängerte Achsenden der Auftragswalzen (7) fest aufgeschobene Kugellager (16) in Verbindung mit einer Auf- und Abziehvorrichtung (23) für die Kugellager (16), die fest oder beweglich dem Maschinengestell bzw. der Maschine zugeordnet ist.
2. Walzenlagerung nach Anspruch 1, gekennao zeichnet durch zwei Lagerstellen an jedem Achsende, von denen die innere durch das fest aufgezogene Kugellager (16) und die äußere durch den verlängerten Achszapfen (18) mit gegenüber dem Kugellagersitz geringerem Durchmesser gebildet ist.
3. Walzenlagerung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme, der beiden Lagerstellen an den Enden jeder Auftragswalze zwei in Achsrichtung hintereinander · angeordnete, einseitig offene und verschieden breite Schlitze (19, 20) in jeder der zugeordneten Lagerschaden (8) vorgesehen sind, von denen der innenseitige breite Schlitz (19) zur Aufnahme des Kugellagers (16) und der außenseitige schmale Schlitz (20) zur Aufnahme des Achszapfens (18) dient.
4. Walzenlagerung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Achszapfen (18) der äußeren Lagerstellen durch die Lagerung der Kugellager (16) in den Schlitzen (19) in mehr oder weniger geringem Abstand von den zugehörigen Ausschnitten (20) der Lagerschalen (8) gehalten sind.
5. Warenlagerung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß" die Rundung des Grundes und Breite des innenseitigen LagerscMitzes (19) dem Außendurchmesser des zugeordneten Kugellagers (16) entsprechen, während Rundung und Breite des außenseitigen Schlitzes (20) etwas größer als der Durchmesser des zugeordneten Achszapfens (18) sind.
6. Walzenlagerung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugellager (16) bzw. Achszapfen (18) der Auftrags walzen jeweils nur auf einer Walzenseite in offenen. Schlitzen (19, 20) ruhen, während die Kugellager bzw. Achszapfen der anderen Walzenseite in geschlossenen, runden Bohrungen (21, 22) entsprechender Größe der zugeordneten Lagerschalen (12) im Walzenstuhl.(9) gelagert sind.
7. Walzenlagerung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die die zweite oder Notlauflagerstelle bildenden Achszapfen (18) ' schwach konisch ausgebildet sind.
8. Automatische Tiegeldruckpresse nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ab- und Aufziehvorrichtung (23) aus drei am Maschinengestell angeordneten Konsolen (24bis20) besteht, von denen zwei (25, 26) mit koaxialen, die Kugellager (16) unmittelbar oder mittelbar unterfassenden Ausschnitten zur Aufnahme der Walzenenden versehen sind, während die dritte Konsole eine zu den Ausschnitten der beiden anderen koaxiale Druckschraube (28) trägt, mittels-welcher ein axial gerichteter Druck auf die Walzenachse ausgeübt werden kann.
9. Automatische Tiegeldruckpresse nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Auf- und Abziehen der Kugellager senkrecht oder annähernd senkrecht am Maschinengestell angeordnet ist.
10. Automatische Tiegeldruckpresse nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Konsolen auf einem gemeinsamen Tragkörper (24) zu einer selbständigen Auf- und Abziehvorrichtung vereinigt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 509 620 1.56
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