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DE1578405A1 - Zweibein fuer Gewehre - Google Patents

Zweibein fuer Gewehre

Info

Publication number
DE1578405A1
DE1578405A1 DE19661578405 DE1578405A DE1578405A1 DE 1578405 A1 DE1578405 A1 DE 1578405A1 DE 19661578405 DE19661578405 DE 19661578405 DE 1578405 A DE1578405 A DE 1578405A DE 1578405 A1 DE1578405 A1 DE 1578405A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bipod
loading
rifle
legs
bracket
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661578405
Other languages
English (en)
Inventor
Theodor Loeffler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall Industrie AG
Original Assignee
Rheinmetall GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rheinmetall GmbH filed Critical Rheinmetall GmbH
Publication of DE1578405A1 publication Critical patent/DE1578405A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
    • F41A23/02Mountings without wheels
    • F41A23/08Bipods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Zweibein für Gewehre Die Erfindung bezieht sich auf ein Zweibein für Gewehre mit einem oberhalb des Gewehrlaufs und parallel zu diesem angeordneten Gas- oder Durchladerohr, bestehend aus zwei an das Gewehr enklappbaren Stützbeinen, deren gabelförmige SEnden an einer an dem Gewehr angeordneten :Halterung angelenkt sind.
  • Es sind Zweibeine bekanntgeworden, die mittels einer hülsenartigen Halterung am Gewehrlauf befestigt wurden. Diese Befestigung hat aber den Nachteil, daß sowohl die von außen auf das Gewehr übertragenen Kräfte als euch die vom Schuß herrührenden Kräfte über den Lauf .auf das Zwei.-beirr übertragen werden und zu Durchbiegungen des Laufes führen können, oder den Lauf zu Schwingungen anregen und damit das Trefferbild ungünstig beeinflussen.
  • Um diesen-Nachteil zu vermeiden, hat man ein Zweibein vorgeschlagen, das an einem dem Gewehr zugeordneten Handschutz-befestigt ist. Die Befestigung ist hierbei s4 getroffen,-daß das Zweibein im Bedarfsfall nicht ohne umstündliche Demontagearbeiten von der Waffe entfernt werden kann, bzw. muß das Zweibein zueagaen mit dem Handschutz Ton der Waffe abgenommen und durch einen anderen Handschutz ohne Zweibein ersetzt werden. Diese Ausführung erfordert.. daher die Vorrat$haltung zweier Handschutse,-und zwar mit und ohne Zweibein, und ist aus diesem Grunde sehr aufwendi _ -Schließlich sind, Zweibeine bei Gasdruckladergewehren bekanntgeworden, die am Gasrohr lösbar befestigt sind. .Das Abnehmen des Zweibeins ist aber auch hierbei umständ-* lieh und zeitäufwendig.
  • Weitere Mängel an bekanntgewordenen Zwaibeinatützen sind eine vielfach beobachtete Standunsicherheit sowie ein großer Materialaufwand, durch-den nicht nur die Fertigung verteuert, sondern auch das Cenieh.t des Zweibeins und damit des Gewehres nachteilig beeinflußt wird.
  • Aufgebe der Erfindung ist es, diese Nachteil® au wermeiden und für Gewehre mit einem oberhalb des Gewehrlaufs angeordneten Durchlade- oder Gasrohr ein Zweibein au schaffen,: das ohne umstündliches Montieren und Demontieren Praktisch mit einem Handgriff an dem Gewehr angebracht oder abgenommen werden kann, und das darüber hinaus leicht und einfach im Aufbau ist und eine wirtschaftliche iieratellung -gestattet. Das Zweibein soll also bei guter :handsicherheit ein gutes Trefferbild ermöglichen, in einfacher Weiee mitsamt seiner Halterung an dem Gewehr angebracht und abgenommen werden können und darüber hinaus leicht und. einfach im Aufbau sein und eine wirtschaftliche Herstel" Jung gestatten. .
    . Die erfindungsgemäße lösung dieser Aufgabe beseht
    darin; daß die Halterung aus einem das Durchlade- oder.
    Gasrohr von seiner Oberseite her und etwa zu 180° umfas-
    senden Bügel besteht, an dessen verlängerten, einen Win-
    kel miteinander bilaenden Schenkeln die Stützbeine ange-
    lenkt sind, und d$8 der Bitgel durch einen die Schenkel
    verbindenden. und das Durchlade- oder Gasrohr tangieren-
    den Steckbolzen derart auf dem Durchlade- oder Gasrohr
    gehalten ist, daß nach Entfernen des Steckbolzens das
    Zwebein samt Halterung von dem Gewehr abgenommen werden
    kann.
    Die Erfindung ist sehr vorteilhaft geeignet beson-
    ders.für selche Gewehre, die einen Handschutz aufweisen,
    sowie- einen den lauf und das Durchladerohr oder ein Gas-
    rohr umfassenden Kornhalter, wie es bei modernen automa-
    tischen Gewehren, s.B: dem Gewehr G 3, der Fall ist. Hier-:
    bei läßt sich die Hälterung für das Zweibein vorteilhaft
    zwischenödem Kornhalter und dem vorderen Ende des Hand-
    schutzeavorsehen, wodurch die Halterung gegen axiale
    Verschiebung gesichert ist und auch ein Abnehmen des Hand-
    schutzes gewährleistet, ahne das Zweibein zu entfernen.
    In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der E'r.-
    findung dargestellt. Es zeigen:
    Fig., 1 eine Teilansicht des Gewehres mit Zweibein,
    dessen eine Stütze angeklapp«t ist;
    Fig: 2 einen Querschnitt nach II-II, beide 3tütx-
    beine in Stützstellung.
    Mit 1 ist der Lauf eines automatischen Gewehres bezeichnet, dem ein oberhalb und parallel dazu verlaufendes Durchladerohr 2-zugeordnet ist. Auf dem Lauf ist ein Kornhalter 3 befestigt. Er umfaßt den Lauf und gleichzeitig das vordere Ende des Durchladerohres. Das Gewehr weist ferner einen Handschutz 4 auf, der durch einen Bolzen 5 an dem Gewehr gehalten ,ist::Zwiachen dem vorderen Ende des Handschutzes und dem Kornhalter ist ein Raum für die Anbringung eines ' Zweibeins freigehalten: Das Zweibein besteht in seinen Hauptteilen aus der Halterung 6, den Stützbeinen 7 und einem Steckbolzen B. Die Halterung 6 besteht im wesentlichen aus einem das Durchlade-rohr- zu etwa 1800. umfassenden Bügel mit nach unten gerichteten, in'Höhe des _ Laufs gespreizten Schenkeln 9, an denen die ätützbeine angelenkt sind. Durch den Steckbolzen 8, der unterhalb des Durchladerohres - dieses tangierend - die Schenkel 9 verbindet, wird das Zweibein drehbar auf dem Durchladerohr gehalten, so daß das Gewehr - ohne 2u verkanten - such in unebenem Gelände abgestützt werden kann.
  • Der Steckbolzen 8 ist durch einen an ihm befestigten klappbaren Riegel 10 der mittels einer Rastfeder 11 und eines Rastbügels 12 an dem Steckbolzen gehalten Ist, gegen Herausziehen gesichert. Um das Zweibein abzunehmen, wird der Riegel 10 hochgezogen, in Achsrichtung des Bolzens geklappt und dieser`gleichzeitig soweit zurückge- -schoben, bis er auf der anderen Seite erfaßt und herausgezogen werden kann.
  • Die Stützbeine 7 bestehen aus Rohren, an deren einem Ende durch-Ausfräsen eines Öchl tzee 13 eine Gelenkgabel
    gebildet ist. Mittels eines Niet-.oder ächraubbolzens 20
    sind die Stützbeine klappbar an den Schenkeln 9 der W-
    terung befestigt. In ausgeklappten e.owle im .an das Gewehr
    angeklappten Zustand worden-die Stützbeine durch eine fe.@
    Bernde Kugelreste 14, 15. in ihrer Stellung gehalten. Die
    Kugelraete ist In Tunern der rahrförmigen Stützbelne an-
    geordnet, indem eine das SttIt$bein@durchsetzende und In
    der Nandung gehaltene SpannhUee 16 vorgesehen Ist, die
    ein WderlAger für die Druckfeder 15 bildet. Wie aus- Fig.
    1 :u ersehen Ist. rastet die Kugel In den Endstellungen:.
    der Stätzbeine In entsprechende Auenehnungen, 17 In den
    Schenkeln 9 der Ralterung ein, so daß die Stützbeine In
    :ihren Stellungen arretiert sind.
    As freien Ende der Stütsbefne sind echaufelföxnlge@
    Stützglieder 18 vorgesehen, durch die das Zweibein und
    damit die Waffe 4m Erdreich abgestützt worden kann. Im:
    an das Gewehr angeklappten Zustandlegen die Stützbeine '.
    mit ihren schaufelförmigen Stützgliedern-an dem Handschutz
    s»$ so das sie auch»in "Hichtgebräuchsetellung" nicht hin-
    derlich sind. Das Ausklappen der Stützbeine wird durch
    eine geriffelte Gritftläcbe 19 wesentlich erleichtert,
    und es wird hierdurch euch eine Handhabung ermöglicht,
    wenn der Schütze Handschuhe trägt.

Claims (1)

  1. fatentanaprüohe 11 Zweibein für Gewehre mit einem 'oberhalb des Gewehr- laufea und parallel zu'diesem angeordneten Ces- oder Durchladeobr, bestehend aus zwei an das Gewehr anklapp- baren Stützbeinen, deren an Gas- oder Durchladerohr be-: ..festigte, gabelförmige Enden an einer en dem Gewehr an-' . geordneten bügelartigen Halterung artgelenkt sind, d a - duroh gekenn.zei`chn-et; daßdieHal- terung (d) aus einem das Durchlade.. oder Gasrohr 0) von seiner Oberseite her-und etwa au-180° umfassenden Bügel besteht, an dessen verlängerten, einenliinkel miteinan-` der bildenden Schenkeln (9) die Stützbeine (7) artgelenkt sind, und daß der Bügel durch einen die Schenkel- verbin- denden und das Durchlade- oder Gasrohr tangierenden Steck- bolzen (8) derart auf dem Durchlade- oder Gasrohr gehal- ten ist, daß nach Entfernen des Steckbolzens das Zweibein samt lialterung von darrt Gewehr abgenommen werden kann. 2.r - Zweibein nach Anspruch 1 für Gewehre mit einem Hand- echut:.und einem den Lauf und aas Durchlade- oder Gasrohr . umfassenden Kornhalter, d a d u r c h . g e. k 9-n n -. a.a i n h n e t, daß die Halterung (6) fUr@das Zweibein _ siechen den Kornhalter (3) und dem vorderen- Eade._ d$a,
    _ Handschutzes (4) vorgesehen und: auf diese Weise ,gegen axiale Verschiebung gesichert ist. 3@. Zweibein nach Anspruch i oder 2, d a d u t c h g e g e n n z e i c hn e t, daß der die Schenkel (9) Verbindende Steckbolzen ein Bundbolzen st# an-dessen: freiem Ende*ein schwenkbarer und mittels einer Feder ge- sicherter Riegel (10) vorgesehen ist.
DE19661578405 1966-01-21 1966-01-21 Zweibein fuer Gewehre Pending DE1578405A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER0042467 1966-01-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1578405A1 true DE1578405A1 (de) 1971-01-21

Family

ID=7406663

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19661578405 Pending DE1578405A1 (de) 1966-01-21 1966-01-21 Zweibein fuer Gewehre

Country Status (1)

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DE (1) DE1578405A1 (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2422132A1 (fr) * 1978-04-04 1979-11-02 Beretta Armi Spa Support d'appui a plusieurs positions pour armes automatiques
EP0055307A1 (de) * 1980-12-11 1982-07-07 Chartered Industries Of Singapore Private Limited Feuerwaffe
EP0071887A3 (en) * 1981-08-07 1983-06-15 Louis K. Garbini Gun rest
DE3218765A1 (de) * 1982-05-18 1983-12-01 Carl Walther Gmbh, 7900 Ulm Stuetze fuer schusswaffen, insbesondere praezisionsgewehre
EP0127193A1 (de) * 1980-12-11 1984-12-05 Chartered Industries Of Singapore Private Limited Gewehrzweibein sowie Gewehr mit einem solchen Zweibein

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EP0055307A1 (de) * 1980-12-11 1982-07-07 Chartered Industries Of Singapore Private Limited Feuerwaffe
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EP0071887A3 (en) * 1981-08-07 1983-06-15 Louis K. Garbini Gun rest
DE3218765A1 (de) * 1982-05-18 1983-12-01 Carl Walther Gmbh, 7900 Ulm Stuetze fuer schusswaffen, insbesondere praezisionsgewehre

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