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DE2023270C3 - Handfeuerwaffe mit Traggriff - Google Patents

Handfeuerwaffe mit Traggriff

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Publication number
DE2023270C3
DE2023270C3 DE2023270A DE2023270A DE2023270C3 DE 2023270 C3 DE2023270 C3 DE 2023270C3 DE 2023270 A DE2023270 A DE 2023270A DE 2023270 A DE2023270 A DE 2023270A DE 2023270 C3 DE2023270 C3 DE 2023270C3
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DE
Germany
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handle
attached
weapon housing
hollow body
handgun
Prior art date
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DE2023270A
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DE2023270A1 (de
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Dieter Ketterer
Tilo Moeller
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Heckler und Koch GmbH
Original Assignee
Heckler und Koch GmbH
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    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/06Rearsights
    • F41G1/065Protection means therefor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A33/00Adaptations for training; Gun simulators
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
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    • F41C33/00Means for wearing or carrying smallarms
    • F41C33/08Handles for carrying smallarms
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Description

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Die Erfindung bezieht sich auf eine Handfeuerwaffe, insbesondere automatisches Gewehr, mit einem an der Oberseite des Waffengehäuses angebrachten Traggriff und einer Visiereinrichtung.
Es ist bekannt. Handfeuerwaffen mit Traggriffen zu versehen, die das Mitführen solcher Waffen beim Marsch erleichtern, wenn es nicht erforderlich ist, die Waffe schußbereit zu halten. Diese Traggriffe erleichtern zwar das Tragen der Waffe, bilden aber zugleich zusätzliche Teile, die zusätzliche Kosten verursachen und das Gewicht der Waffe erhöhen, so daß bei vielen Waffen aus Gründen der Kosten- und Gewichtsersparnis auf solche Traggriffe verzichtet wird. Andererseits sind die Visiereinrichtungen an Handfeuerwaffen normalerweise auf das Waffengehäuse aufgesetzt und stellen vorspringende Teile dar, die häufig Vertiefungen und Hinterschneidungem aufweisen, so daß die Waffe leicht an den Visiereinrichtungen hängenbleiben kann, wenn sich der Schütze beispielsweise in dichtem Unterholz bewegen muß. Weiterhin sind die vorspringenden Visiereinrichtungen, die häufig recht empfindlich sind, besonders stark Stoßen ausgesetzt, die leicht zu einer Beschädigung der relativ empfindlichen Visiereinrichtungen führen können. Besonders empfindlich gegen mechanische Belastungen sind optische Visiereinrichtungen, die nicht nur in Form von Zielfernrohren von Scharfschützen verwendet werden, sondern auch in Form von Kleinvisieren bei normalen Gewehren Anwendung finden.
Aus dem Buch »Small Arms of the World« von W. H. B. S m i t h, 1860, S. 637, ist ein automatisches Gewehr mit einem Traggriff bekannt an dessen Oberseite eine Kimme angebracht ist Auf Seite 283 des gleichen Buches ist ein Gewehr mit einem Traggriff bekannt, auf dessen Oberseite ein vollständiges optisches Visier befestigt ist An diesen Stellen sind die Visiere in noch höherem Maße hinderlich und der Gefahr von Beschädigungen ausgesetzt als wenn sie in herkömmlicher Weise am Waffengehäuse befestigt wären. Außerdem bleibt die Verteuerung und die Gewichtserhöhung der Handfeuerwaffe durch Anbringung des Handgriffes bestehen. Bei der Anbringung eines optischen Visiers und insbesondere eines aufgesetzten Zielfernrohres ist darüber hinaus der Traggriff nicht mehr gut brauchbar, weil dann das optische Visier einem guten Erfassen des Traggriffes im Wege ist
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, den Anwendungsbereich der bei Handfeuerwaffen bekannten Traggriffe zu vergrößern, so daß sich die Kosten für solche Traggriffe besser lohnen und der Benutzer der Waffe auch eher geneigt ist, das zusätzliche Gewicht in Kauf zu nehmen.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß der Traggriff die an der Oberseite des Waffengehäuses angebrachte Visiereinrichtung als Schutzhaube überdeckt und an seinen beiden Enden Durchblicköffnungen aufweist.
Bei einer Handfeuerwaffe nach der Erfindung dient also der Traggriff dem doppelten Zweck, das Mitführen der Waffe zu erleichtern und zugleich die Visiereinrichtung gegen Beschädigungen durch äußere Einwirkungen zu schützen. Außerdem kann einer solchen Schutzhaube eine glatte und gerundete Oberfläche verliehen werden, so daß ein Hängenbleiben der Waffe an dieser Schutzhaube weniger wahrscheinlich ist als an vorstehenden, unregelmäßig geformten Visierteilen. Verwendung des Traggriffes bei der erfindungsgemäßen Handfeuerwaffe als Schutzhaube für eine Visiereinrichtung ist von besonderem Vorteil, wenn die Waffe als Visiereinrichtung ein an sich bekanntes optisches Kleinvisier aufweist, weil diese optischen Kleinvisiere gegen äußere Einflüsse recht empfindlich sind, so daß sie ohne eine solche Schutzhaube für normale Gebrauchswaffen, insbesondere für Militärwaffen, die einer sehr rauhen Behandlung standhalten müssen, nur wenig geeignet sind.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird der Traggriff von einem rohrartigen Hohlkörper mit etwa rechteckigem Querschnitt gebildet, der nahe seinem vorderen Ende die seitlichen Grifföffnungen aufweist und zwischen dessen sich nach hinten an die Grifföffnungen anschließenden Seitenwände die Visiereinrichtung angeordnet ist Ein solcher Hohlkörper hat eine hohe Stabilität, ist sehr leicht herstellbar und auch leicht an der Oberseite des Waffengehäuses befestigbar. Die am Waffengehäuse anliegende Wand des rohrartigen Hohlkörpers ist im Bereich der Visiereinrichtung zweckmäßig ausgespart, damit die Visiereinrichtung von dem Traggriff unabhängig an der Oberseite des Waffengehäuses befestigt werden kann.
Damit die Visiereinrichtung für Reinigungsarbeiten '5 und zum Justieren freigelegt werden kann, sieht eine weitere Ausgestaltung der Erfindung vor, daß der Traggriff an einem seiner Enden mit dem Waffengehäuse gelenkig verbunden und am anderen Ende am Waffengehäuse verriegelt ist. Findet bei einer solchen Ausführungsform der Erfindung als Traggriff ein rohrartiger Hohlkörper Verwendung, wie er oben erwähnt worden ist, so wird dieser Hohlkörper vorteilhaft an seinem vorderen Ende verschwenkbar gelagert. An seinem hinteren Ende kann dann der Hohlkörper über die Visiereinrichtung hinausragende Seitenwandabschnitte aufweisen, zwischen denen eine Verriegelungseinrichtung befestigt ist Durch die Anlenkung des Hohlkörpers an seinem vorderen Ende ist gewährleistet, daß der aufgeklappte Traggriff von der Visiereinrichtung einen großen Abstand hat, der einen freien Zugang zu der Visiereinrichtung ermöglicht, und außerdem die beim Tragen der Waffe auftretenden Kräfte in der Nähe des Schwenklagers für den Traggriff angreifen und daher die Verriegelung nicht übermäßig belasten.
Eine sehr sichere und zugleich sehr einfache Verriegelung wird bei einer Ausführungsform der Erfindung durch eine Verriegelungseinrichtung erzielt, die einen am verriegelten Ende des Traggriffes vorhandenen Lagerbock umfaßt, in dem eine in Längsrichtung des Traggriffes verschiebbare und von einer konzentrisch zu ihr angeordneten Schraubenfeder belastete Führungsstange gelagert ist, die eine sich quer zu ihr erstreckende, in Seitenwänden des Traggriffes geführte Verriegelungsstange trägt. Weiterhin ist an der Oberseite des Waffengehäuses eine die Verriegelungsstange umgreifende Kralle befestigt.
Um ein auch nach den Seiten ausreichendes Blickfeld durch den Traggriff hindurch freizugeben, ohne daß der Traggriff eine zu große Breite erhalten muß, kann die am vorderen Ende des Traggriffes vorhandene Durchblicköffnung von einem vorzugsweise kreisrunden Ring begrenzt sein.
Die Erfindung wird an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben und erläutert. Es zeigt
F i g. 1 die Seitenansicht eines automatischen Gewehres nach der Erfindung,
F i g. 2 eine Vorderansicht in Richtung des Pfeiies II des Traggriffes mit der darunter angeordneten Visiereinrichtung des Gewehres nach F i g. 1,
F i g. 3 eine Draufsicht in Richtung des Pfeiles III auf den Traggriff des Gewehres nach F i g. 1,
F i g. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV durch den Traggriff nach Fig. 3 nebst einer Seitenansicht des oberen Abschnittes des Waffengehäuses des Gewehres nach F i g. I und der daran befestigten Visiereinrich-F i g. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V durch die Anordnung nach F i g. 4.
Das in F i g. 1 als Ausführungsbeispiel dargestellte automatische Gewehr weist an der Oberseite seines Waffengehäuses 1 einen Traggriff 2 auf, der, wie insbesondere die F i g. 2 bis 4 zeigen, von einem rohrartigen Hohlkörper mit etwa rechteckigem Querschnitt gebildet wird. In seinen Seitenwänden weist dieser Hohlkörper je eine Grifföffnung 3 auf, die sich in der Höhe von der oberen Wand 4 bis zur unteren Wand 5 des Hohlkörpers erstreckt und bis nahe an das vordere Ende des Hohlkörpers heranreicht. Diese seitlichen Grifföffnungen 3 sind am vorderen Ende des Hohlkörpers 2 durch Stege 6 begrenzt, die die obere und die untere Wand 4 bzw. 5 des Hohlkörpers 2 miteinander verbinden und zusammen mit den angrenzenden Abschnitten dieser beiden Wände einen kreisrunden Ring bilden, der eine vordere Durchblicköffnung des Traggriffes 2 umschließt. In dem sich an die seitlichen Grifföffnungen 3 anschließenden Abschnitt des Hohlkörpers 2, der noch von der oberen Wand 4 des Hohlkörpers überdeckt ist, befindet sich ein optisches Kleinvisier 7, dessen Okular 8 sich an der Rückseite eines Gehäuseteiles 9 des Kleinvisiers 7 angebracht ist, das mit der hinteren Kante der ODeren Wand 4 des Hohlkörpers 2 abschließt. Das Kleinvisier 7 ist in einem auf der Oberseite des Waffengehäuses 1 befestigten Lagerbock 10 gehalten. Damit die Befestigung des Lagerbockes 10 und damit des optischen Kleinvisiers 7 an der Oberseite des Waffengehäuses 1 möglich ist, ist die dem Waffengehäuse benachbarte untere Wand 5 des den Traggriff bildenden Hohlkörpers 2 im Bereich des Lagerbockes 10 mit dem optischen Kleinvisier ausgespart.
Der Hohlkörper 2 ist an seinem vorderen Ende mit dem Waffengehäuse 1 gelenkig verbunden und nahe seinem hinteren Ende am Waffengehäuse verriegelt. Zu diesem Zweck ist an der Oberseite des Waffengehäuses
I ein dreieckförmiger Lappen 11 befestigt, beispielsweise angeschweißt, der in einen Schlitz 12 eingreift, der am vorderen Ende des Hohlkörpers 2 im Bereich des Überganges zwischen der unteren Wandung 5 und den aufragenden Stegen 6 angebracht ist. Den Lappen
II durchdringt ein Lagerstift 13, der auch in Bohrungen eingreift, die in den den Schlitz 12 begrenzenden Abschnitten des unteren Wandungsteiles 5 des Hohlkörpers 2 angebracht sind. Der Stift 13 erstreckt sich quer zur Längsrichtung des Waffengehäuses 1 und des Traggriffes 2 und damit auch quer zu der durch das optische Kleinvisier 7 definierten Visierlinie.
An seinem hinteren Ende sind die Seitenwändc des Hohlkörpers 2 über die hintere Kante der oberen Wand 4 hinaus verlängert und bilden Seitenwandabschnitte 14, deren obere Ränder sich unter einem spitzen Winkel der Oberseite des Waffengehäuses 1 nähern. Zwischen diesen Seitenwandabschnitten befindet sich ein Lagerbock 15, der eine vordere und eine hintere Querwand 16 bzw. 17 umfaßt. Diese Querwände und 17 verbinden die Seitenwandabschnitte 14 und sind selbst an ihren oberen Enden durch einen weiteren Wandabschnitt 18 miteinander verbunden, so daß der Lagerbock 15 in Verbindung mit Teilen der Seitenwandabschnitte 14 eine Art nach unten offenes Gehiuse bildet. In den Querwänden 16 und 17 des Lagerbokkes 15 ist in miteinander fluchtenden Bohrungen eine in ihrer Längsrichtung verschiebbare Führungsstange IS gelagert, auf der etwa in ihrer Mitte eine quer angeordnete Verriegelungsstange 20 befestigt ist, die ihrerseits mit ihren Ende in Langlöcher 21 eingreift, die in Seiten-
wandabschnitten 14 angebracht sind. Auf der Führungsstange 19 ist eine Schraubendruckfeder 22 angeordnet, die sich einerseits an der Innenseite der vorderen Querwand 16 und andererseits an der Verriegelungsstange 20 abstützt und bestrebt ist, die Verriegelungsstange 20 mit ihren Enden an die rückwärtigen Enden der Langlöcher 21 anzulegen. Die Enden der Verriegelungsstange 20 ragen aus den Seitenwandabschnitten 14 des Traggriffes 2 heraus, so daß sie zum Vorschieben der Verriegelungsstange 20 in den Langlöchern 21 leicht ergreifbar sind.
Auf der Oberseite des Waffengehäuses 1 ist eine Kralle 23 befestigt, die in das Innere des von dem Lagerbock 15 gebildeten Gehäuses eingreift und an einer Stirnfläche halbrunde Aussparungen aufweist, in die die Verriegelungsstange 20 unter dem Druck der Schraubendruckfeder 21 einzugreifen vermag. Die Schraubendruckfeder 21 hält die Verriegelungsstange 20 in der in der Zeichnung wiedergegebenen Lage des Traggriffes 2 sicher in der eine Rastnut bildenden Aussparung der Kralle 23, so daß der Traggriff 2 mit dem Waffengehäuse 1 sowohl an seinem vorderen wie auch an seinem hinteren Ende in einer formschlüssigen Verbindung steht, die durch die Einwirkung äußerer Kräfte auf den Traggriff nicht lösbar ist. Es ist jedoch ohne weiteres möglich, durch einen Druck auf die äußeren Enden der Verriegelungsstange 20 diese Stange aus der Rastnut der Kralle 23 hinauszudrücken und dadurch die formschlüssige Verbindung am hinteren Ende des Traggriffes 2 zu lösen. Danach kann der Traggriff um den vorderen Lagerstift 13 hochgeklappt werden, so daß das optische Kleinvisier 7 freigelegt wird, das sonst von dem sich an die Grifföffnungen 3 anschließenden Abschnitt des Traggriffes 2 umschlossen wird. Der Traggriff 2 bildet demnach eine das optische Kleinvisier 7 umgebende Schutzhaube, die außer den seitlichen Grifföffnungen 3 eine hintere, von dem Gehäuseteil 9 des optischen Kleinvisiers 7 im wesentlichen ausgefüllte hintere Durchblicköffnung und außerdem eine von den
ίο Stegen 6 begrenzte vordere Durchblicköffnung aufweist.
Es versteht sich, daß die Erfindung nicht auf den Schutz spezieller Visiereinrichtungen beschränkt ist, sondern sich unter der von dem Traggriff 2 gebildeten Schutzhaube auch andere Visiereinrichtungen, wie beispielsweise Kimmen- oder Diopteranordnungen befinden können. Weiterhin können solche Traggriffe auch auf beliebige Weise an der Waffe befestigt, beispielsweise angeschraubt, sein, wenn es nicht erforderlich oder sogar nicht erwünscht ist, daß der Benutzer dei Waffe Zugriff zu der Visiereinrichtung hat. Weiterhir wird sich die äußere Form des Traggriffes sowohl nad der Form der Waffe als auch nach der Form des um schlossenen Visiers richten. Dabei ist stets anzustreben daß die Grifföffnungen etwa über dem Schwerpunk der Waffe liegen. Bei dem als Ausführungsbeispiel dar gestellten Gewehr ist diese Bedingung erfüllt und e befindet sich auch das Visier an einer für die Handha bung der Waffe günstigen Stelle.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Handfeuerwaffe, insbesondere automatisches Gewehr, mit einem an der Oberseite des Waffengehäuses angebrachten Traggriff und einer Visiereinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Traggriff (2) die an der Oberseite des Waffengehäuses angebrachte Visiereinrichtung (7) als Schutzhaube überdeckt und an seinen beiden Enden Durchblicköffnungen aufweist
2. Handfeuerwaffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Traggriff (2) von einem rohrartigen Hohlkörper mit etwa rechteckigem Querschnitt gebildet wird, der nahe seinem vorderen Ende seitliche Grifföffnungen (3) aufweist und zwischen dessen sich nach hinten an die Grifföffnungen (3) anschließenden Seitenwänden die Visiereinrichtung (7) angeordnet ist.
3. Handfeuerwaffe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die am Waffengehäuse (1) anliegende Wand (5) des rohrartigen Hohlkörpers (2) im Bereich der Visiereinrichtung (7) ausgespart ist
4. Handfeuerwaffe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Traggriff (2) an einem seiner Enden mit dem Waffengehäuse (1) gelenkig verbunden und am anderen Ende am Waffengehäuse verriegelt ist
5. Handfeuerwaffe nach den Ansprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der rohrartige Hohlkörper (2) an seinem vorderen Ende schwenkbar gelagert ist und an seinem hinteren Ende über die Visiereinrichtung (7) hinausragende Seitenwandabschnitte (14) aufweist, zwischen denen eine Verriegelungseinrichtung (20,23) befestigt ist.
6. Handfeuerwaffe nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Traggriff (2) an seinem verriegelten Ende einen Lagerbock (15) aufweist, in dem eine in Längsrichtung des Traggriffes (2) verschiebbare und von einer konzentrisch zu ihr angeordneten Schraubendruckfeder (22) belastete Führungsstange (19) gelagert ist, die eine sich quer zu ihr erstreckende, in Seitenwänden des Traggriffes (2) geführte Verriegelungsstange (20) trägt, und daß an der Oberseite des Waffengehäuses (1) eine die Verriegelungsstange (20) umgreifende Kralle (23) befestigt ist.
7. Handfeuerwaffe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die am vorderen Ende des Traggriffes (2) vorhandene Durchblicköffnung von einem vorzugsweise kreisrunden Ring begrenzt ist.
8. Handfeuerwaffe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Visiereinrichtung ein an sich bekanntes optisches Kleinvisier (7) aufweist.
DE2023270A 1970-05-13 1970-05-13 Handfeuerwaffe mit Traggriff Expired DE2023270C3 (de)

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