CH626163A5 - - Google Patents
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Description
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PATENTANSPRÜCHE fordern zudem grosse Beschleunigungskräfte und somit grosse 1. Schiffsgeschütz auf einem Schiff mit einer ersten nicht in Antnebsleistungen zum Nachführen des Geschützes den Zenit ragenden Richtachse (Y), mit einer zweiten, recht- ,Die Aufgabe jelche durch d.e vorhegende Erfindung gewinklig zur ersten angeordneten Richtachse (X), mit einem Trä- werden sc, 1 besteht dann, ein Schiffsgeschutz gemäss der ger (6), der um die erste Richtachse (Y) schwenkbar gelagert ist, 5 ™ Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art zu schaffen mit einer Feuerwaffe (12), die auf dem Träger (6) um die zweite das ach sowohl zur Bekämpfung von Zielen im Zenit als auch Richtachse (X) schwenkbar gelagert ist, und mit einem Rieht- Honfnt eiff Das erfmdungsgemasse Geschütz ist zur winkelbereich der Feuerwaffe (12), der Ziele am Horizont und ^ung dieser Aufgabe dadurch gekennzeichnet, dass die erste im Zenit umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Rieht- Richtachse (Y) gegenüber dem Horizont derart geneigt ist, dass
, ... , 10 sie nicht in den Richtwinkelbereich hineinragt, und dass an den achse (Y) gegenüber dem Horizont derart geneigt ist, dass sie . .
nicht in den Richtwinkelbereich hineinragt, und dass an den Randern des Richtw.nkeltere^hes der Winkel zwischen der er
Rändern des Richtwinkelbereiches der Winkel zwischen der er- n Redise 00 und der Waffenachse einen vorbest.mmten sten Richtachse (Y) und der Waffenachse einen vorbestimmten ertme un erse reiet.
Wprt nirht »nteAchreitet Es s,nd allerdings bereits Schiffsgeschutze bekannt (US-PS
wen mcntunierscnrenei ,,,,,, 15 2 978 961), bei denen die eine Schwenkachse nicht in den Zenit
2 Schiffsgeschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- die zweite Schwenkachse rechtwinklig zur ersten Achse net, dass der entsprechend der ersten Richtachse (Y) geneigte angeordnet ist und beide Schwenkachsen die Richtachsen Trager (6) zwischen zwei Stutzen (2) angeordnet und auf diesen bilden
Stützen (2) schwenkbar gelagert ist. Dieses bekannte Geschütz hat jedoch den Nachteil, dass die
3. Schiffsgeschütz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich- 20 erste Schwenkachse horizontal angeordnet ist, wodurch bei der net, dass die beiden Stützen (2) auf einer entsprechend der er- Bekämpfung von Zielen am Horizont in Richtung dieser sten Richtachse (Y) gegenüber dem Horizont geneigten Platt- Schwenkachse die selben Schwierigkeiten entstehen wie bei der form ( 1 ) angeordnet sind. Bekämpfung von Zielen im Zenit, falls die erste Schwenkachse
4. Schiffsgeschütz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich- wie erwähnt vertikal angeordnet ist.
net, dass die beiden auf einer waagrechten Plattform (1) ange- 25 Zwei Ausführungsbeispiele des erfindungsgemässen Geordneten Stützen (2) verschieden lang sind, wodurch der Träger schützes sind im folgenden anhand der beigefügten Zeichnung (6) entsprechend der ersten Richtachse (Y) geneigt ist. ausführlich beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung des Geschützes ge- mäss einem ersten Ausführungsbeispiel ;
30 Fig. 2 und 4 des Vorderdeck eines Schiffes mit einem Ge-Die Erfindung betrifft ein Schiffsgeschütz gemäss dem schütz ;
Oberbegriff des Anspruches 1. Fig. 3 das Geschütz gemäss einem zweiten Ausführungsbei-
Bei der Verwendung solcher Schiffsgeschütze zur Bekämp- spiel im Grundriss.
fung von Zielen in der Luft und auf dem Wasser, d.h. am Hori- Gemäss Fig. 1 sind auf einer gegenüber dem Horizont ge-
zont treten verschiedene Probleme auf. 35 neigten Fläche 1 zwei Stützen 2 aufgestellt. Zwischen diesen a) Das Rollen und Stampfen des Schiffes erschwert das Zie- Stützen 2 ist ein Träger 6 um eine ortsfeste Richtachse Y
len. Es sind daher besondere Massnahmen zum Ausschalten des schwenkbar gelagert. Der Träger 6 besitzt an seinen beiden En-Einflusses dieser Schwankungen des Schiffes auf das Geschütz den je einen Achszapfen 3, welche in die Stützen 2 hineinragen erforderlich. und koaxial zur Richtachse Y liegen. Der Träger 6 besitzt ferner b) Bei Geschützen, deren eine Richtachse in den Zenit ragt, 40 an seinen beiden Enden je ein Zahnsegment 4, welche mit je müssen bei der Bekämpfung von Zielen, die sich im Zenit befin- einem Ritzel 5 in Eingriff stehen. Jeder Ritzel 5 wird von einem den, grosse Beschleunigungskräfte beim Nachführen des Ge- an den Stützen befestigten Motor 5a angetrieben, um den Trä-schützes aufgewendet werden. ger 6 um die Richtachse Y zu schwenken.
Bei einem bekannten Geschütz dieser Art (siehe DE-PS Im Träger 6 ist ein Rad 27 drehbar gelagert, das mit einem
329 461) ist eine Einrichtung zum Ausschalten des Einflusses 45 Ritzel 29 in Eingriff steht. Das Ritzel 29 wird von einem in der von Schwankungen des Schiffes vorgesehen, bei welcher das Zeichnung nicht näher dargestellten Motor angetrieben, um das Geschützrohr in zwei rechtwinklig zueinander stehenden Ach- Rad 27 um eine zweite Richtachse X zu drehen. Zu beiden sen drehbar gelagert ist, die um eine senkrechte Achse schwenk- Seiten des Rades 27 ist je eine Wiege 11 befestigt. Auf jeder bar sind. Bei dieser bekannten Einrichtung liegt die zur Schild- Wiege 11 ist eine rücklaufbewegliche Waffe 12 gelagert. Die zapfenachse rechtwinklig stehende waagrechte Achse in der Er- 50 beiden Richtachsen X und Y schneiden einander im rechten höhungsebene (Elevationsebene) des Geschützrohres ; infolge- Winkel. Die Zahnsegmente 4 weisen Einschnitte 13 auf, welche dessen ist die Erhöhungsebene bei jeder Stellung des Geschüt- den Schwenkbereich der auf der Wiege 11 befestigten Waffe 12 zes um diese Achse drehbar und senkrecht einstellbar zum Aus- um die Richtachse X bestimmen. An der Wiege 11 ist ferner für gleich der Schiffsschwankungen. Das Richten des Geschützes jede Waffe 12 ein Trommelmagazin 14 befestigt, welche ebenerfolgt jedoch bei dieser bekannten Waffe um die senkrecht 55 falls um die Richtachse drehbar gelagert sind. Anstelle dieser stehende Schwenkachse, die genau in den Zenit gerichtet ist. Trommelmagazine 14 können auch andere Munitionsmagazine Diese bekannte Anordnung hat den Nachteil, dass im Zenit angeordnet werden. Solche Munitionsmagazine sind beispiels-und in dessen Umgebung das Zielen ausserordentlich erschwert weise in der schweizerischen Patentschrift No. 379 969 be-ist. Das Verfolgen eines sich durch den Zenit bewegenden Zie- schrieben und dargestellt.
les erfordert grosse Änderungen des Seitenrichtwinkels. Solan- 60 Gemäss Fig. 2 befindet sich das beschriebene Geschütz beige das Waffenrohr annähernd parallel zur senkrecht stehenden spielsweise auf dem Vorderdeck 21 eines Schiffes 20. Ein Sok-Seitenrichtachse steht ist ein genaues Zielen praktisch nicht kel 22 des Geschützes ist auf dem Vorderdeck 21 befestigt, möglich. Dies wirkt sich bei Schiffsgeschützen besonders stö- Dieser Sockel 22 weist eine Fläche 1 auf. Diese Fläche 1 ist in rend aus, da sich mit den Schiffsbewegungen auch die vertikale Längsrichtung des Schiffes 20 gegen dessen Bug 24 hin geneigt Seitenrichtachse bewegt und ein Zielen im Zenitbereich 65 und trägt die Stützen 2 des Geschützes. Durch diese Neigung dadurch noch zusätzlich erschwert wird. der Fläche 1 ist auch die Richtachse Y gegenüber dem Schiffs-
Die erwähnten grossen Änderungen des Seitenrichtwinkels deck 21 geneigt. Der Neigungswinkel kann gemäss Ausfüh-bei kleinen Bewegungen des Zieles im Bereich des Zenites er- rungsbeispiel 20 ° betragen.
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Die Rohre 19 der Feuerwaffen 12 können um die Richtach-se X um einen Winkel von ca. 160 ° geschwenkt werden. Die Begrenzung dieses Schwenkwinkels ist, wie gesagt, durch die Einschnitte 13 der beiden Zahnsegmente 4 gegeben. Dies bedeutet, dass der minimale Winkel zwischen Rohrachse und Richtachse Y etwa 10 ° in der einen und in der anderen Richtung beträgt. Der Träger 6. lässt sich um die Richtachse Y um einen Winkel von ca. 2700 schwenken.
Werden die Waffenrohre 19 üm die Richtachse X in ihre eine oder andere Endlage geschwenkt und anschliessend um die Richtachse Y um den erwähnten Winkel von 270 ° geschwenkt, so beschreiben die Rohre 19 zwei Kegelmantel, deren Spitzen auf der Richtachse Y liegen und diese umgeben. Innerhalb dieser Kegel ist ein Ziel nicht erreichbar, d.h. die Richtachse Y liegt vollständig ausserhalb des Zielbereiches. Wie jedoch aus Fig. 2 ersichtlich ist, befinden sich in diesem Bereich Schiffsaufbauten 23 und Schiffsbug 24, so dass innerhalb dieser Kegel ohnehin nicht geschossen werden darf.
Hingegen eignet sich die beschriebene Waffe insbesondere für die Bekämpfung von Zielen, die sich im Zenit befinden, da in diesem Bereich die Waffe mit wesentlich kleineren Schwenkbewegungen einem sich im Zenit bewegenden Ziel nachgeführt werden kann, als dies bei konventionellen Waffen möglich ist, deren Seitenrichtachse gegen den Zenit gerichtet ist.
Das in Fig. 3 dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel im we-5 sentlichen durch die besondere Ausbildung des Trägers 6. Zwischen den beiden Stützen 2 ist der rahmenartige Träger 6 um die ortsfeste Richtachse Y schwenkbar gelagert. Dieser Träger weist zwei Querbalken 7 auf, welche durch Seitenbalken 9 miteinander verbunden sind. Zwei Zahnsegmente 4 sind durch Bollo zen 8 an den Querbalken 7 befestigt. Diese Zahnsegmente dienen in der beschriebenen Weise zum Drehen des Trägers 6 um die Richtachse Y. An den Querbalken 7 sind Lagerzapfen 3 befestigt, welche in die Stützen 2 hineinragen und in diesen drehbar gelagert sind. In den Seitenbalken sind Schildzapfen 10 15 drehbar gelagert, welche zu beiden Seiten der Wiege 11 befestigt sind. An den beiden Seiten der Wiege 11 ist ferner je ein Zahnsegment 17 befestigt, welche in der beschriebenen Weise zum Schwenken der Wiege 11 um die Richtachse X dienen.
Der Sockel 22 mit der Fläche 1 kann um eine senkrechte 20 Achse drehbar gelagert sein.
Gemäss Fig. 4 sind die beiden Stützen 2 auf einer waagrechten Plattform 1 des Schiffsdeckes 21 befestigt, wobei die beiden Stützen 2 verschieden lang sind.
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3 Blatt Zeichnungen
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