DE715835C - Feuerwaffe - Google Patents
FeuerwaffeInfo
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- DE715835C DE715835C DEW105723D DEW0105723D DE715835C DE 715835 C DE715835 C DE 715835C DE W105723 D DEW105723 D DE W105723D DE W0105723 D DEW0105723 D DE W0105723D DE 715835 C DE715835 C DE 715835C
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- Expired
Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A11/00—Assembly or disassembly features; Modular concepts; Articulated or collapsible guns
- F41A11/04—Articulated or collapsible guns, i.e. with hinged or telescopic parts for transport or storage
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)
Description
- Feuerwaffe
Bei Feuerwaffen, insbesondere. Mascl-inen- gewehren, mit .Zweibeinstütze 'ist es -bekannt, den Kolben nüttels Gelenks an dem Waffen- gehäuse derart zu befestigen, daß nach: Ab- nahme des-- Abzugsgehäuses nebst -Boden des Waffengehäuses der -Kolben -nach amten ab- geklappt werden kann, um ihn dadurch als Stütze für die Waffe- in der . Kniclkstellung verfügbar zu machen. Der Kolben muß dabei natürlich bis über Aell Totpunkt -v,#rschm"enht werden. " Der Zweck -dsr-Abklappbazeit des Kolbens --erschöpft sich im-wesentlichen darin,- daß eine Stütze für die-Waffe bei- der Reinigung und der Auswechselung- des -Laufs verfügbar ge- nnacht ist.'. - :Die- durch -die Abnahme des Ab- iugsgehäuses- bedingte Zugänglichkeit -und t@ il- weise Ausbatiniöglichkeit--.der.-imieren -Wäfftn- teile wird- durch-di&Abld.appb.ärkäit-des-Kol- ruht. Es besteht hierbei praktisch nicht die Möglichkeit, die aus dem Gehäuseboden und dem Kolben bestehende Einheit, ähnlich wie den. Kolben bei Waffen der eingangs ge=-nannten Art, bis über den Totpunkt zu schwenken, um dadurch die Knickstellung der: Waffe festzulegen; dazu ist die Länge der genannten Einheit zu groß. Erfindungsgemäß wird die aus dein Gehäuseboden und dem Kolben bestehende Einheit trotzdem als Stütze verfügbar gemacht, und zwar dadurch, daß diese Einheit in der Schwenkstellung gegenüber der restlichen Waffe durch Spenmittel verriegelbar ist, -welche das selbsttätige Einklappen der genannten Einheit verhindern und von- Hand ,außer Wirkung gesetzt werden können.beiss nicht gefördert,:weil der Kolben in- jeder Lage den freien Ausbaxi der inneren W.afffen- täeil:e sperrt. Es- sind auch schon Feuerwaffen bekannt geworden, bei welchen. der Gehäusebioden. mit dem daran befestigten Kolben,abldappbar ist; dabei besteht ohne weiteres die Möglichkeit, die im Gehäuse neingeschlossenen b w. -an das. Gehäuse angeschlossenen Waffenfieilfe (Ver- schluß, Lauf, Gasstange. u. dgl.) zugänglich zu machen und nötigenfalls ;auszubauen. . Die Erfindung bezieht sich auf eine zweck- dienliche Weitieraushildvng- von Waffezi der letztgenanntea-Art und bezweckt,.die-abklapp- bare, aus dem Gehäuseboden und dem Kolben bestehende Einheit ,als Stütze verfügbar zu machen; -so, daß bei der Freilegung und Zu--- gänglichmachung des Gehäuses die Waffe auf der festen Stütze' und .auf-dem 'Kolben-,auf- - Durch. diese Ausgestaltung der Waffe,. d. h. durch die Verfiigbarm.achung der aufklappbaren, aus dem Gehäuseboden und dem Kolben besehenden, Einheit als, Fußstütze, -wird eine leichte Auswechseliuvg und Reinigung der Waffenteile ermöglicht, ohne daß die Waffe die Schießstellung zu verlassen braucht. Die Waffe - steht in dem aufgeklappten Zustand fest, so, daß der Schütze beide Hände verfügbar hat, uni die Aus,-wechselungs- und Reinigungsarbeit durchzuführen. Der besondere Vorteil der erfindungsgemäßen Ausbildung der Waffe besteht darin,. daß jegliche Gefahr einer Verunreinigung der empfindlichen Waffenteile ausgeschaltet ist.
- Die Sperreinrichtung kasuz in beliebiger Weise ausgebildet und angeordnet sein. Sie braucht nicht aus einem besonderen Bauteil zu bestehen. Es ist vielmehr z. B. möglich, den festen Waffenteil und den aufklappbaren Teil im 'Gelenk gegeneinander verschiebbar auszubilden und Sperrasten :o. dgl. verzusehen, in welche Nocken an dem im . Gelenk werschiebbaren Teil eingreifen können.
- Als -besonders zweckmäßig empfiehlt sich die Ausbildung der Sperrvorrichtung als unter Federspannung stehender Hebel, welcher zugleich ,als Sicherung des das Klappgelenk bildenden Bolyzems dient..
- Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung m einer Ausführungsform dargestellt; es zeigt Abb, i -die auf einem Zweibein ruhende Waffe im geschlossenen Zustand, Abb.2 die gleiche Waffe im geöffneten Zustand, Abb: 3 das Klappgelenk in Seitenansicht, Abb. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV der Abb.3; -Abb. 5 einen .Schnitt nach Linie V-V der Abb. g, Abb:''6@ dein --das: Klappgelenk .bildenden Bolzen. in Drauisieht, .-Abb. 7 eine Innenansicht des Sperrhebels. Bei der in Abb. i und z dargestellten Waffe bildet der mit dem Kolben i fest verbundene Gehäuseboden 2 eine aufklappbare Einheit, die 'thit dem Gehäuse 3 gelenkig verbunden ist. .Dös Gelenk -wird gemäß Abb. 3 und 5 durch einen Bolzen 4. - gebildet, welcher ,an einem Ende einmz Anschlagflansch 5 besitzt und an dem gegenüberliegenden Ende einen hinterdrehten Kopf 6 mit bulliger Oberfläche aufweist. Der bullige Kopf 6 des Gelenkbolzens 4 greift, wie Abb. 5 zeigt, in eine aus Abb. 7 erkennbare taschenförmige Nut 7 eines Hebels 8 lose ein, so -daß der Hebel 8 um den Kopf 6 schwingen kann.
- Wie Abb. 5 zeigt, stützt sich der Hebel 8 mit seinem vorderen Ende ,gegen einen Bolzen 9 ab, der seinerseits unter dem Druck der Feder i o steht, welche in. dem hohlen Bolzen i i liegt. Der Biolzez i i dient zur Befestigung ,des Handschutzes 12 an dem Waffengehäuse 3. Da der Bolzen i i infolge der fianschartigen Ausbildung seines dem Hebel 8 gegenüberliegenden Endes 13 nur in der Ver schiehung srichtung des Bolzens 9 - entfernt werden kann, so dient er der Feder i o als festes Widerlager. Demgemäß hat die Feder i o das Bestreben, unter Vermittlung des Bolzens 9 das Vordere Ende des Hebels 8 nach außen zu drücken und das hintere mit einem Nocken 14 ausgestattete Ende des Hebels 8 nach .einwärts zu schwenken. Diese Einwärtsschwenkung des Hebels 8 wird durch den Gehäuseboden 2 so lange verhindert, als der letztere sich in der . Abschlußstellung gemäß Abb. i befindet. In der aufgeklappten Stellung des Gehäusebodens 2 (Abb. 2) kann dagegen der Nocken 14 des Hebels 8 in den Spalt zwischen Gehäuse und Gehäuseboden eindringen und verhindert dabei das selbsttätige Einklappen des Gehäusebodens. Er sichert dadurch die aus Abh.2 ersichtliche gegenseitige Lage zwischen dem aufklappbaren Waffenteil und dem Hauptkörper der Waffe.
- Um die Entriegelung des Sperrhebels 8 zu erleichtern, besitzt derselbe außerhalb des Nockens 14 eine vorspringende Nase 15, die eine Anlagefläche für den die Entriegielung bewirkenden Finger bietet.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE-i. Feuerwaffe, bei welcher zwecks Zugänglichtnachung der irr Gehäuse eingeschlossenen bzw. an das Gehäuse angeschlossenen Wäffeanteile der Gehäuseböden. mit dem daran befestigten .Kolben- abklappbar ausgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, :daß .die ,aus -.dem Kolben -und denn. Gehäuseboden bestehende Einheit 'in
der Schwenkstellim@g. gegenüber der rest- lichen Waffe durch Sperrmittel verrIegel- bar ist, -welche das selbsttätige Einldappen ,der genanten Einheit verhindern und von Hand außer Wirkung gesetzt werden können. z. Feuer-,maffe .nach Anspnich z, dadurch gekennzeichnet, daß de Sperrvorrichtung :aus einem unter Federspannung stehenden Hebel (S ) besteht, der zugleich ,als Sicherung des das Klappgelenk bildenden Bolzens (4) 'dient.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW105723D DE715835C (de) | 1939-05-25 | 1939-05-25 | Feuerwaffe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW105723D DE715835C (de) | 1939-05-25 | 1939-05-25 | Feuerwaffe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE715835C true DE715835C (de) | 1942-01-08 |
Family
ID=7616458
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW105723D Expired DE715835C (de) | 1939-05-25 | 1939-05-25 | Feuerwaffe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE715835C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1035530B (de) * | 1953-04-17 | 1958-07-31 | Willi R Daugs | Maschinenpistole |
-
1939
- 1939-05-25 DE DEW105723D patent/DE715835C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1035530B (de) * | 1953-04-17 | 1958-07-31 | Willi R Daugs | Maschinenpistole |
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