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DE1578342A1 - Panzerungsvorrichtung - Google Patents

Panzerungsvorrichtung

Info

Publication number
DE1578342A1
DE1578342A1 DE19661578342 DE1578342A DE1578342A1 DE 1578342 A1 DE1578342 A1 DE 1578342A1 DE 19661578342 DE19661578342 DE 19661578342 DE 1578342 A DE1578342 A DE 1578342A DE 1578342 A1 DE1578342 A1 DE 1578342A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plates
armor
cushion
ribbons
pillow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661578342
Other languages
English (en)
Inventor
Roger Pelat
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1578342A1 publication Critical patent/DE1578342A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H5/00Armour; Armour plates
    • F41H5/02Plate construction
    • F41H5/04Plate construction composed of more than one layer
    • F41H5/0442Layered armour containing metal
    • F41H5/045Layered armour containing metal all the layers being metal layers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

Patentanwälte
Dipl. Ing. C. Wallach
Dipl. Ing. G. Koch
Dr. T. Haibach
8 München 2
Kau[i;i£e.stf 8. IV!. 240275
Roger Polat.» Paris, Frankreich
Panaerungsvorrj chtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Panzerungsvorrichtung, bei welcher zwischen zwei Platten ein aus Metalldrähten, bestehendes Polster augeordnet iot.
Es aind bereits Metallpanzerplatton bekannt, welche sum Auffangen von mit großer Geschwindigkeit abgeschossenen Geschossen dienen. Diese. Panzerplatten müssen sehr dick nein, was häufig ein hohes Gewicht zur Folge hat· Ein hohes Gov/ioht ist aber insbesondere dann aehr nachteilig, wenn die Platten an Fahrzeugen angeordnet werden aollen. Es ist dabei au bedenken, daß moderne Waffen mit einem Kaliber von 20nnn Geschosse aua SpezialStahl rait ainer Geschwindigkeit in der Größenordnung von ISOOm/seo. abschießen können, welche auch hochwertige Panzerungen mit einer Dicke aahr als 160tdid durchdringen.
Bei elnam bereits bekannten Kugelfang sind Stahlspäne od.dgl. zwischan zwei beispielsweise aus Sperrhdz bestehenden Wänden angeordnet. Dabei ist nachteilig, daß der gesamte Kugelfang eine nur verhältnismäßig geringe Bremskraft auf die eintretenden Geschosse ausübt, was auf die keine Schutzwirkung hervorrufenden Wunde und die Füllung mit Stahlspänen surückaufUhrcη ist.
Die Erfindung vermeidet die Nachteile bekanntor Panaerplatteneinriobtungen und aieht insbesondere eine Panzeningsvorriohtung vor, welche bei einfacher iforstellungsweiBS einen optimalen Schutz ermöglicht ο
Zu diesem Zweck iofc ganüß.cer Erfindung; bei einer 'Panzerungevorrichtung, ^welcher zwischen zwol Platten ein aus Metalldrähten bestehendes Polster angeordnet ist, vorgesehen,- daß jedes der zusammen das Polster bildenden Kiasen aus in Läßgerichtung zusanmendas Polster bildenden Ki3ßen aus in Längsrichtung zusammengerollten aus Metalldrähten gestrickten Bändern besteht, und daß Kiaon mit ihrer Wickelaohae senkrecht au den Platten angeordnet und miteinander zur Bildung üa-3 Polsters verbunden sind α
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung dar Erfindung ist vorgesehen, daß die Bänder durch Abflachung ring/vestrickber Drahtmäntel gebildet sind und daß die Bandar ferner gewellt ausgebildet sind. Eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß, die einzelnen Kissen durch parallel su den Platten verlaufende Drähte zusammengehalten sind.
Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Kissen in einem senkrecht su den Platten zusammengepreßten Zustand zwischen diesen angeordnet oirxd.
Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbsispiel der Erfindung werdon die mittels der Mefcall^ewebe hergestellten Kissen derart angeordnet, daß die Gewebebänder in Ebenen angeordnet sind, die senkrecht zu den Stahlplatten liegen. Die Metallgewebebänder sind vorzugsweise gaufriert, d.h. nach einer in bezug auf die Panzerungsoberfläohe geneigten Richtung gewellt.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung orgeben sich aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispials an Hand der Zeichnung, in dieser zeigenι
Pig* 1 eine Draufsicht auf ein aus eines Metallgewebe bestehenden
909884/0265
Pig. 2 und 3 im Schnitt die entsprechenden Stellungen der Stahlplatten und der Kleoen aus metalllöchern Gewebe vor und nach der Vereinigung;
Pig. 4 in perspektivischer Ansicht und teilweine aufgebrochen eine zusammengesetzte Panzerung gemflß der Erf i ndung.
Wie in der Zeichnung gezeigt, ist eß roöfrHcL eine ,-ruaaainengesatzte !Panzerung gemäß der Erfindung mittel3 zweier Stahlplatten 1 und 2 zwischen welchen eine Reihe von KiouGn 3 Geite an Beitf; angeordnet sind, herzustellen} diese Kiooan werden vorzugsweise durch die gegeneinander erfolgende VorBohiebung der EWe-1 fUnhlplatten 1 und 2 BUflanmongodrückt.
In Fig. 2 oind die versohiedonen Bauelernente dor zusammengesetzten Panzerung vor der Vereinigung gezeigt und zwar die obere Platt» 1, die untere Platte 2 und auch das Kiesen 2. Man erkennt durch Vergleich der Jeweiligen Dicke dea Kiseens 3 in Pig. 2 (vor der Vereinigung) und in ?ig. 3 (naoh der Vereinigung) daß aich die Dicke den Kiosenn 3 durch das Zupanm^ndri'.jkea zwischen den Platten 1 und 2 merklich vermindert t.at.
C-emäß einer bevoTirugien Ausgestaltung der Erfindung ordnet mannaif dar Seite -ier Panzerung die dao Geschoß aufnehmen soll, diejenige S!ah)platte an, die den größeren Widerstand aufweint und die folglich für das Geschoß das stärkste Hindernis biläpt.
V.'ann beispielsveine it. der Praxis die Panzerung zum SohutE eines Fahrzeugen verge ehen iF*:, ißt es möglich, Ci.e Platte
EAD CRiCiNAL 9 O 9 8 8 i / Π 2 S l;
durch die ihrerseits aus einem Blech einer bestimmten Stärke bestehende Kabine des Fahrzeugs au ersetzen, während die andere an der Außenseite des Fahrzeugs angeordnete Stahlplatte 1 von einer Panzerplatte mit größerer Stärke gebildet wird.
In dem beschriebenen Ausffihrungebeiopiel bestehen dio Kiesen 3 aue Geweben, die man durch Verstricken von Stahldrähten mit geringgm Du?'chmosser erhält, wobei diese Cowebe direkt als Bänder mit einer der Dicke des Kiosoan entsprechenden Breite gestrickt werden oder wobei die Gewebe übereinandergefaltet werden, ua Bänder der entsprechenden Dicke zu bilden.
Die auf diese Weise erhaltenen Metallgewebe eind vorzugsweise gaufriert (gemustert), d.h. sie werden bleibendon Wellungen unterworfen, die parallel zu einer vorzugsweise bezüglioh der Längsrichtung des eur Herstellung des Kissens gemäß der Erfindung verwendeten Bandes geneigt verlaufen. Das auf die oben beschriebene Welse erhaltene Band aus Metallgewebe wird sodann übereinandergelegt vsi ein Kissen zu bilden, welches bei dem in der Zeiohnung gezeigton AuBführungebeispiel rechteckig ist; das Kissen kann aber ebensogut eine andere Form aufweisen, es kann beispielsweise quadratisch, dreieckig oder polygonal sein. Das auf diese Weise gefaltete Gewebeband 4, welches ein Profil aufweist, das in Pig. doutlich zu sehen ist, wird mittels eines Metalldrahtes 5 zusammengeheftet, der abwechselnd von einer Seite dee Kiesens zur anderen verläuft, um das Metallgewebeband zusammenzuhalten.
Um eine Panzerung gemäß der Erfindung auszubilden, beginnt man mit der Auskleidung der Oberfläche der ersten Panzerplatte mit den eben beschriebenen Kissen indem man dieee Seite an Seite anord;i3t. Sodann wird die andere Panzerplatte aufgelegt und mittrls irgendwelcher Einrichtungen (die nicht in der
S0988/./026 5
Zeichnung gezeigt sind) führt man die Platten mit Kraft aufeinander au, um eine gewisse elastische Quetschung der Kissen zu erreichen.
Die auf diese V/eise erhaltene Panzerplatte hat bei gleiohem Gewicht wie eine herkömmliche Platte ein beträchtlich erhöhtes Aufhaltevermögen, wobei die Geschosse, welohe die äußere Panzerplatte durchbohrt haben, durch die Kissen aus Hetallgewebe beträchtlich gebremst werden, bevor sie gegebenenfalls auf die zweite, innenliegende Platte auftreffen..
Die Erfindung ist nicht durch das beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt, vielmehr sind viele Ausführungsbeispiele denkbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen«
Insbesondere können gemäß der Erfindung zusammengesetzte Panzerungen vorgesehen werden, bei welchen zwischen aufeι nanderfolgenden Stahlplatten Material/füs Metallfasern angeordnet sind.
Weiterhin sind die zwischen den zwei Platten angeordneten aus Metallfasern bestehenden Kiesen auf eine andere als die oben beschriebene Weise und insbesondere auch mittels eines anderen Verfahrens (als Stricken) herstellbar.
Schließlich können ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen die zusammengesetzten Panzerungen auο anderen Werkstoffen al ε- Stahl bestehen, und zwar gilt dies sowohl für die Platten selbst als auoh für das diese trennende Pasermaterial,
Patentansprüche ι
BAD ORiGiNAL 909884/0265

Claims (4)

  1. - 6 Pat eat a_n epr U chat
    Panzerungsvorriohtung, bei welcher zwischen zwei Platten ein aus Metalldrähten bestehendes Polster angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der zuo&amen das Polster bildenden Kissen (3) aus in Längsrichtung zusammengerollten aus Metalldrähten gestrickten Bändern (4) besteht, und daß Kissen mit ihrer Wlokelachse senkrecht zu den Platten (1,2) angeordnet und miteinander zur Bildung des Polsters verbunden sind.
  2. 2. Vorrichtung naoh Anspruqh 1, daduroh g r k e η η -
    ζ β i ο h η e t, daß die Bänder (4) durch Abflachung ringgestriokter Drahtmäntel gebildet sind und daß die Bänder ferner gewellt ausgebildet eind,
  3. 3. Vorrichtung naoh Anspruch 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, daß die einzelnen Kissen (3) durch parallel zu den Platten (1,2) verlaufende Drähte (5) zuBannsengehaltea. sind.
  4. 4. Vorrichtung naah Anspruch 1 bis 3, Saduroh g e k β η η « ζ β i ohne t, daß die Kissen In einen eenkrenh* zu den Platten (1,2) zusamxnsngepreSten Zustand ßwisofcuja ü«eeti angeordnet sind.
    303884/0265
    Unterlagen (Art. i -1 /«·.«■ 2 ί, ' s-^ 3 ^s An-jwurtosffM-v.«.». »t.
DE19661578342 1965-06-24 1966-06-24 Panzerungsvorrichtung Pending DE1578342A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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FR22145A FR1448288A (fr) 1965-06-24 1965-06-24 Plaque de blindage perfectionnée

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Publication Number Publication Date
DE1578342A1 true DE1578342A1 (de) 1970-01-22

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DE19661578342 Pending DE1578342A1 (de) 1965-06-24 1966-06-24 Panzerungsvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4008741A1 (de) * 1989-03-22 1990-09-27 Gen Dynamics Land Systems Inc Zusammengesetzte keramische panzerung und verfahren zur herstellung derselben
US5517894A (en) * 1992-10-12 1996-05-21 Clouth Gummiwerke Ag Explosion proof mat

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