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DE2919443A1 - Textile boa - Google Patents

Textile boa

Info

Publication number
DE2919443A1
DE2919443A1 DE19792919443 DE2919443A DE2919443A1 DE 2919443 A1 DE2919443 A1 DE 2919443A1 DE 19792919443 DE19792919443 DE 19792919443 DE 2919443 A DE2919443 A DE 2919443A DE 2919443 A1 DE2919443 A1 DE 2919443A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
threads
loops
boa
transverse threads
longitudinal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792919443
Other languages
English (en)
Inventor
Nichtnennung Beantragt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Quambusch & Meyri & Co GmbH
Original Assignee
Quambusch & Meyri & Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Quambusch & Meyri & Co GmbH filed Critical Quambusch & Meyri & Co GmbH
Priority to DE19792919443 priority Critical patent/DE2919443A1/de
Publication of DE2919443A1 publication Critical patent/DE2919443A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D5/00Fur garments; Garments of fur substitutes
    • A41D5/003Garments of fur substitutes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)
  • Knitting Of Fabric (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

  • Textile Boa
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine textile Boa, die als Ersatz für die aus Pelz oder Federn bisher hergestellten Boas, das sind lange, schmale Schals, dienen soll.
  • Wie bereits vorstehend ausgeführt, sind aus Pelz oder Federn, insbesondere Straußenfedern bestehende Boas bekannt.
  • Diese Boas sind aber aufgrund des verwendeten tierischen Herstellungsmaterials teuer in der Herstellung. Darüber hinaus ist die Herstellung derartiger aus Tierfedern oder Tierfellen bestehender Boas aus Tierschutzgründen unerwünscht, insbesondere da derartige Boas als Modeartikel in großen Mengen hergestellt werden.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Boa zu schaffen, die im Aussehen den aus Tierprodukten, Fellen oder Federn bestehenden Boas weitgehend angenähert ist, jedoch nicht aus Fell oder Federn hergestellt ist.
  • ErfindungsgemäB wird dies durch eine Boa erreicht, die aus textilem Material besteht, das aus einem aus gedämpften Querfäden bestehenden Fadengebilde hergestellt ist, wobei die Querfäden mittig durch einen oder mehrere Längsfäden abgebunden sind. Eine derartige erfindungsgemäBe textile Boa weist einen inneren Kern auf, der durch die längs- verlaufende Abbindung erzeugt wird, um den herum sich die durch das Dämpfen aufgesprungenen Einzelquerfäden anordnen, wobei diese in radialer Richtung vom inneren Kern unregelmäßig abstehen. Dadurch erhält die erfindungsgemäße textile Boa ein buschiges fell- oder gefiederartiges Aussehen.
  • Dabei ist es weiterhin von Vorteil, wenn mittig mindestens eine Lage Schlaufen parallel zu den Querfälen aufgebracht ist, deren Breite geringer ist als die der Querfäden.
  • Diese Schlaufenlage dient zur Auffüllung cls Kerns der Boa, so daß sie insgesamt im Kernbereich dicker und fülliger wirkt.
  • Weiterhin ist es erfindungsgemäß zweckmäBig,wern die Querfäden und/oder die Schlaufenfäden aus textilem Material,vorzugsweise aus Wolle, Acryl, Viskose oder Metallfäden-Verbundmaterial mit Polyesterfolie bestehen,wobei es vorteilhaft ist, wenn die einzelnen Materialien gemeinsam in der Boa verarbeitet sind. Dadurch ergibt sich ein noch günstigeres, den Naturprodukten angenähertes Erscheinungsbild, da diese Materialien unterschiedliches Verhalten beim Dämpfen besitzen, so daß die Fäden aus den unterschiedlichen Materialien verschieden aufspringen und so ein noch günstigerer Gefieder- oder Felleffekt erzielt wird.
  • Vorzugsweise wird eine erfindungsgemäße Boa dadurch hergestellt, daß eine Vielzahl Schlaufen aus Querfäden gelegt und mittig in Längsrichtung abgebunden wird sowie anschließend die Schlaufen beidseitig aufgeschnitten werden und abschließend der Fadenverbund gedämpft wird. Dabei können die Quer fäden mit der längsverlaufenden Abbindung gewebt oder gewirkt werden. Der Längsfaden bzw. die Längsfäden stellen dann die Webkette oder Maschenfäden beim Wirken dar. Hierbei ist es weiterhin Non Vorteil, wenn beim Herstellen des Fadengebildes aus Querfäden deren Enden mindestens durch einen längsverlaufenden Hilfsfaden ebenfalls abgebunden werden. Zusätzlich kann in vorteilhafter Ausgestaltung vorgesehen sein, daß vor dem Aufschneiden der Querfäden auf diese mindestens eine weitere Schlaufen lage aufgebracht wird, deren Breite geringer ist als die der Querfäden.
  • Anhand des in den beiliegenden Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels wird nun die Erfindung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Ansicht eines erfindungsgemäßen Fadengebildes aus Querfäden mit zusätzlicher Schlaufen lage vor dem Längsaufschneiden und Dämpfen, Fig. 2 eine Ansicht einer erfindungsgemäßen textilen Boa.
  • In Fig. 1 ist eine Zwischenstufe eines Fadengebildes zur Herstellung einer erfindungsgemäßen Boa dargestellt.
  • Dieses Fadengebilde besteht aus einer Vielzahl paralleler hintereinander und teilweise auch übereinander angeordneter Querfäden 1, die bei der Herstellung im Webverfahren die Schußfäden darstellen und beim Wirken die Maschenfäden. Diese Querfäden 1 sind mittig durch einen oder mehrere Längsfäden 2 und an ihren Seiten durch Hilfsfäden 3 abgebunden. Die Längs- bzw. Hilfsfäden 2, 3 werden z. B.
  • beim Weben durch die Kettfäden gebildet. Weiterhin ist aus Fig. 1 ersichtlich, daß mittig auf das Querfadengebilde noch eine Lage von Schlaufen 4 aufgebracht sein kann. Jedoch ist es möglich, auch mehrere Lagen derartiger Schlaufen ein- oder beidseitig vorzusehen, um den Kern der fertigen Boa aufzufüllen. Aber auch ohne die zusätzlichen Schlaufen 4 wird bereits das erfindungsgemäße Ziel erreicht.
  • Nachdem das in Fig. 1 gezeigte Fadengebilde hergestellt ist, werden die Querfäden an ihren beiden Längsseiten aufgeschnitten, so daß die Schlaufen aufgetrennt werden und Einzelfäden unter Wegfall der Hilfsfäden entstehen. Durch die kürzere Ausführung der Schlaufen 4 werden diese nicht mit aufgetrennt. Nach dem Aufschneiden wird das gesamte Fadengebilde gedämpft, so daß die Fäden aufspringen und dann radial nach außen von dem durch den oder die Längsfäden 2 ggf. mit den Schlaufen 4 gebildeten Kern regellos abstehen, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist. Indem die einzelnen Fäden aus verschiedenen Materialien, vorzugsweise Wolle, Acryl, Viskose, Baumwolle oder einem Metallfäden-Verbundmaterial mit Polyesterfolie bestehen, ergibt sich beim Dämpfen derselben ein unterschiedliches Verhalten, so daß insgesamt eine regel lose sich radial vom Kern erstreckende Fadenstruktur einstellt.
  • Die erfindungsgemäße Boa zeichnet sich durch eine gute Annäherung in ihrem Erscheinungsbild an die bekannten Boas aus Fell oder Federmaterial aus.

Claims (8)

  1. An sprüche 1. Boa, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h ein aus gedämpften, textilen Querfäden (1) bestehendes Fadengebilde, wobei die Querfäden durch einen oder mehrere Längsfäden (2) abgebunden sind.
  2. 2. Boa nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß mittig mindestens eine Lage von Schlaufen (4) parallel zu den Querfäden (1) aufgebracht ist, deren Breite geringer ist als die der Querfäden (1).
  3. 3. Boa nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß die Querfäden (1) oder die Schlaufen (4) vorzugsweise aus Wolle, Acryl, Viskose, Baumwolle oder einem Metallfäden-Verbundmaterial mit Polyesterfolie bestehen.
  4. 4. Boa nach Anspruch 3, d a d u r c h g e- k e n nz e i c h n e t, daß die Querfäden (1) und die Fäden der Schlaufen (4) aus unterschiedlichen Materialien bestehen.
  5. 5. Verfahren zum Herstellen einer Boa aus textilem Material, insbesondere nach den Ansprüchen 1 bis 4, d ad u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß eine Vielzahl von Schlaufen aus textilen Querfäden gelegt und mittig in Längsrichtung abgebunden wird sowie anschließend die Schlaufen beidseitig aufgeschnitten werden und anschließend der Fadenverbund gedämpft wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß beim Legen der Querfäden deren Enden mindestens durch einen längsverlaufenden Hilfsfaden abgebunden werden.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß vor dem Aufschneiden der Querfäden auf diese mindestens eine weitere Lage aus Schlaufen aufgebracht wird, deren Breite geringer ist als die der Querfäden.
  8. 8. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n f' t, daß die Querfäden und die längsverlaufende Abbindung sowie die Hilfsfäden gewebt oder gewirkt werden.
DE19792919443 1979-05-15 1979-05-15 Textile boa Withdrawn DE2919443A1 (de)

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Publications (1)

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DE2919443A1 true DE2919443A1 (de) 1980-11-27

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ID=6070718

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DE (1) DE2919443A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USD814740S1 (en) 2017-04-20 2018-04-10 Kyle Krebs Continuous loop boa

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