DE1578137B - Hülse für patronierte Munition - Google Patents
Hülse für patronierte MunitionInfo
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Description
1 2 ..
Die Erfindung betrifft eine Hülse für patronierte den rohrförmigen Körper und den Deckel ausübt,
Munition, auf deren rohrförmigen verbrennbaren . ermöglicht den Zusammenbau ohne aufwendigen
Körper geschoßseitig ein verbrennbarer Deckel auf- ' Maschineneinsatz. Im Ergebnis läßt sich die erfingesetzt
ist, insbesondere für Gewehrgranaten, dungsgemäße Hülse rationell und damit wirtschaft-
Es ist eine Patronenhülse aus einem rohrförmigen 5 lieh herstellen.
verbrennbaren Körper mit einem aufgesetzten Deckel Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer
bekannt, bei welcher der rohrförmige Körper derart lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeich-
in einen Metallboden eingesetzt ist, daß zwischen die- nung näher erläutert; es zeigt
sem und dem Körper ein ringförmiger Raum ver- Fig. 1 eine erfindungsgemäße Hülse für patronierte
bleibt, um eine vollständige Verbrennung des rohr- ίο Munition, teilweise im Schnitt bei auseinandergezoge-
förmigen Körpers herbeizuführen. Der Deckel besteht nen Einzelteilen,
aus einer halbkugelförmigen Kappe. In Längsrichtung Fig. 2 den Gegenstand nach Fig. 1 in zusammender
Patronenhülse ist ein mit leicht entzündlichem gebautem-Zustand, ebenfalls teilweise im Schnitt,
Pulver gefülltes Zündrohr aus ebenfalls brennbarem Fig. 3 und 4 Schnitte durch den Gegenstand nach Material vorgesehen, "welches ein konisch erweitertes 15 F i g. 2 längs der Linien III-III bzw. IV-IV,
unteres Ende aufweist und damit im Bereich eines F i g. 5 einen Längsschnitt durch eine andere AusZündhütchens gegen den Metallboden abgestützt ist. führungsform des Gegenstandes nach Fig. 5 im Be-Bei dieser bekannten Ausführungsform sind das Ein- reich des Bodens,
Pulver gefülltes Zündrohr aus ebenfalls brennbarem Fig. 3 und 4 Schnitte durch den Gegenstand nach Material vorgesehen, "welches ein konisch erweitertes 15 F i g. 2 längs der Linien III-III bzw. IV-IV,
unteres Ende aufweist und damit im Bereich eines F i g. 5 einen Längsschnitt durch eine andere AusZündhütchens gegen den Metallboden abgestützt ist. führungsform des Gegenstandes nach Fig. 5 im Be-Bei dieser bekannten Ausführungsform sind das Ein- reich des Bodens,
setzen des verbrennbaren, rohrförmigen ;Körpers in F i g. 6 einen Schnitt durch den Gegenstand nach
den Metallboden und dessen Ausbildung verhältnis- 20 F i g. 5 längs der Linie VI-VI,
mäßig kompliziert, ist darüber hinaus der zusätzliche Fig. 7 und 8 zwei Varianten der Ausbildung nach
Einsatz eines Zündrohres erforderlich. Bei anderen Fig. 2 zur Hälfte aufgeschnitten,
bisher bekannten Hülsen für patronierte Munition Die insbesondere in den Fig. 1 bis 4 dargestellte
muß im Zuge des Einsetzens eines Geschosses das Hülse für patronierte Munition besteht aus einem
vordere Ende der Hülse an das Geschoß angebördelt 25 rohrförmigen Körper 1, einem Deckel 2, einem Ver-
werden, eine Maßnahme, die in fertigungstechnischer bindungsring 3 zwischen Körper 1 und Deckel 2 und
Hinsicht verhältnismäßig aufwendig ist. schließlich einem auf der Unterkante des Körpers 1
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine befestigten Boden 4.
Hülse für patronierte Munition zu schaffen, die aus Der rohrförmige Körper 1 und sein Deckel 2 sind
mehreren einfachen Einzelteilen aufgebaut ist, die 30 im allgemeinen kegelstumpfförmig ausgeführt. Bei der
selbst leicht und schnell gefertigt sowie zusammen- Ausführung nach Fig. 1 bis 4 weist die Oberkante
gebaut werden kpnnen. des rohrförmigen Körpers 1 eine innere umlaufende
Diese Aufgabe löst die Erfindung bei einer Hülse Vertiefung 5 in einer Breite h und der Deckel 2 an
für patronierte Munition der eingangs beschriebenen seiner Unterkante eine entsprechende innere umlau-Art
dadurch, daß der rohrförmige Körper und der 35 fende Vertiefung 6 in einer Breite h! auf. Außerdem
Deckel mittels eines relativ elastischen, verbrennbaren besitzt dieser Deckel eine große Mittelbohrung 7, in
Verbindungsringes miteinander verbunden sind, wo- welche ein nicht dargestelltes Geschoß eingesetzt
bei der Deckel auf die Vorderkante des rohrförmigen wird. Der Verbindungsring 3 weist bei dieser AusKörpers
aufgesetzt ist und seine Wand an der Unter- bildung eine allgemein zylindrisch-konische Form auf.
kante bzw. der rohrförmige Körper an seiner Ober- 40 Die äußere Höhe des annähernd zylindrischen Teils 8
kante jeweils eine umlaufende Vertiefung aufweisen, dieses Verbindungsringes 3 ist gleich der Breite h der
die beim Aneinandersetzen beider Teile zusammen Vertiefung 5 am oberen Rand des rohrförmigen Köreine
Aufnahme für den Verbindungsring bilden, so pers 1, während die äußere Höhe des konischen Abdaß
der elastisch eingesetzte Verbindungsring die bei- schnittes 9 der . Breite h' der Vertiefung 6 an der
den Stoßkanten.überdeckt. Erfindungsgemäß sind die 45 Unterkante des Deckels 2 entspricht. Durch diese
Vertiefungen an der Innenseite des Deckels bzw. des spezielle Ausbildung lassen sich, wie insbesondere
rohrförmigen Körpers ausgebildet. Es besteht aber F i g. 2 zeigt, der Körper 1 und der Deckel 2 durch
auch die Möglichkeit, daß die Vertiefungen an der diesen Verbindungsring 3 miteinander verbinden,
Außenseite des Deckels bzw. des rohrförmigen Kör- ohne daß dadurch eine Veränderung der endgültigen
pers ausgebildet sind. Weiter sieht .die Erfindung vor,, 50 Form und Abmessung des Körpers! und des Dekdaß
der Deckel des rohrförmigen Körpers, der Ver- kels 2 entsteht. Der Boden 4 besitzt eine umlaufende
bindungsring und der Boden innerhalb eines fiktiven Kante 10 in ebenfalls kegelstumpfförmiger Ausbil-Zylinders
liegen, dessen Mantel von der den größten dung, deren Abmessung genau dem entsprechenden
Außendurchmesser aufweisenden Verbindungsstelle Teil der Unterkante 11 des rohrförmigen Körpers 1
zwischen rohrförmigen! Körper und Deckel zum 55 entspricht. Dieser. Boden 4 besitzt infolgedessen die
Boden verläuft und daß der rohrförmige Körper über Form einer flachen Schale, deren Unterfläche 12
seine gesamte Länge konisch ist. Vorzugsweise ist leicht nach außen gewölbt ist, wobei der Radius dieauch
der Deckel konisch und weist:etwas oberhalb ser Wölbung/? relativ groß ist; Durch diese Ausbilder
Unterkante im Bereich des Verbindungsringes dung erhält dieser Boden 4 eine hohe mechanische
eine Verdickung auf. 60 Festigkeit, so1 daß er durch die späteren Beanspru-
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind chungen seitens der Zündeinrichtung der Abschuß-
im wesentlichen darin zu sehen, daß eine Hülse für waffe nicht in gefährlicher Weise deformiert wird,
patronierte Munition verwirklicht wird, die aus meh- In seiner Mitte besitzt der Boden 4 eine nach innen
reren Einzelteilen aufgebaut ist, welche sich selbst gerichtete hohle Ausstülpung 13, welche eine napf-
durch einfachen Aufbau auszeichnen und daher leicht 65 förmige Vertiefung 14 zum späteren Einsetzen einer
und schnell sowohl gefertigt als auch zusammen- Zündpille.begrenzt, wobei der Boden dieser Ausstül-
gebaut werden können. Die Zwischenschaltung eines pung eine Mittelbohrung 15 zur Verbindung dieser
Verbindungsringes, welcher eineq Radialdruck auf Vertiefung 14 mit dem Innenraum der Hülse aufweist.
Wie in den Fig. 5 und 6 stark schematisch dargestellt
ist, kann der Boden 4 außerdem noch eine exzentrisch liegende Öffnung 16 zum leichteren Einfüllen
der Ladung in die Hülse aufweisen, wobei diese Öffnung nachträglich in irgendwie geeigneter Weise
verschlossen werden muß, beispielsweise indem ein entsprechender Deckel eingeklebt wird.
Die Ausführung nach Fig. 7 besteht aus den gleichen Elementen wie das vorbeschriebene Ausführungsbeispiel,
jedoch ist der Verbindungsring 3 bei dieser Ausführung von außen her auf den rohrförmigen
Körper 1 und den Deckel 2 aufgedrückt. Zu diesem Zweck sind die umlaufenden Vertiefungen 5 und 6
an der Oberkante des rohrförmigen Körpers 1 bzw. der Unterkante des Deckels 2 nicht an der Innenseite,
sondern an der Außenseite der Wandungen ausgebildet. Diese Ausbildung ist gegenüber der vorbeschriebenen
insofern vorteilhaft, als durch das Aufdrücken des Verbindungsringes 3 eine gewisse elastische Spannung
erzielbar ist. Beim Aufdrücken dieses Verbindungsringes 3 auf die umlaufende Kante des Deckels 2
wird er elastisch verformt, wobei sich ein derartiger Verbindungsring 3 unschwer mit derartigen Werkstoffeigenschaften
herstellen läßt, daß diese Verformung das Material in seinen Elastizitätsgrenzen hält.
Eine weitere Variante ist in F i g. 8 dargestellt, wobei der Verbindungsring 3 ebenfalls von außen her
auf die anstoßenden Kanten des rohrförmigen Körpers 1 und des Deckels 2 aufgelegt ist, jedoch über
das Außenprofil der Hülse an dieser Stelle übersteht. Eine derartige Ausbildung hat ihren speziellen Vorteil
in gewissen Fällen," wenn die Art des Geschosses eine größere Wandstärke bzw. eine größere Festigkeit
an dieser Stelle erfordert. In Anbetracht dessen, daß bei den zuerst beschriebenen Ausführungsbeispielen
alle Einzelteile der Hülse derart ausgebildet sind, daß ihre Außendurchmesser höchstens gleich dem Innendurchmesser
eines fiktiven Zylinders ist, der durch die strichpunktierten Linien 17 angedeutet ist, läßt
sich bei dieser Abwandlung nach F i g. 8 das Verbindungsband 3 unschwer derart ausbilden, daß es ebenfalls
diese Bedingung erfüllt.
Claims (5)
1. Hülse für patronierte Munition, auf deren rohrförmigen verbrennbaren Körper geschoßseitig
ein verbrennbarer Deckel aufgesetzt ist, insbesondere für Gewehrgranaten, dadurch gekennzeichnet,
daß der rohrförmige Körper
(1) und der Deckel (2) mittels eines relativ elastischen verbrennbaren Verbindungsringes (3)
miteinander verbunden sind, wobei der Deckel
(2) auf die Vorderkante des rohrförmigen Körpers aufgesetzt ist und seine Wand an der Unterkante
bzw. der rohrförmige Körper (1) an seiner Oberkante jeweils eine umlaufende Vertiefung
(6 bzw. 5) aufweisen, die beim Aneinandersetzen beider Teile zusammen eine Aufnahme für den
Verbindungsring (3) bilden, so daß der elastische eingesetzte Verbindungsring die beiden Stoßkanten
überdeckt.
2. Hülse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen (5, 6) an der
Innenseite des Deckels (2) bzw. des rohrförmigen Körpers (1) ausgebildet sind.
3. Hülse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen (5, 6) an der
Außenseite des Deckels (2) bzw. des rohrförmigen Körpers (1) ausgebildet sind.
4. Hülse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (2) der
rohrförmige Körper (1) der Verbindungsring (3) und der Boden (5) innerhalb eines fiktiven Zylinders
liegen, dessen Mantel (17) vor der den größten Außendurchmesser aufweisenden Verbindungsstelle
zwischen rohrf örmigem Körper (1) und Deckel (2) zum Boden (5) verläuft und daß der
rohrförmige Körper (1) über seine gesamte Länge konisch ist.
5. Hülse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (2) konisch
ist und etwas oberhalb der Unterkante im Bereich des Verbindungsringes (3) eine Verdickung aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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