DE69508465T2 - Vorrichtung zum Verbinden von zwei Behältern und Behälter dafür - Google Patents
Vorrichtung zum Verbinden von zwei Behältern und Behälter dafürInfo
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Description
- Technischer Gegenstand der Erfindung sind Behälter für eine Treibladung, insbesondere Behälter, die in großkalibriger Artillerie oder Panzern eingesetzt werden.
- Zur Einstellung der Reichweite muß häufig die zum Abschuß des Projektils notwendige Pulvermenge unterschiedlich dosiert werden.
- Zylindrische modulare Behälter aus brennbarem Material sind schon definiert worden. Solche Behälter sind versteift und daher einfacher zu handhaben als die herkömmlichen Pulversäckchen.
- Zur Reduzierung des Raumbedarfs der Munition in Panzerfahrzeugen kann es sich als notwendig erweisen, die Behälter in zwei Einzelteile zu zerlegen: in einen Teil mit der Haupttreibladung und einen anderen mit dem Geschoß und eventuell einer weiteren Treibladung (wie z. B. in Patent GB-A-2136929 beschrieben).
- Doch stellt sich das Problem der Koppelung mehrerer Behälter.
- Es kann sich als nützlich erweisen, das Laden zu beschleunigen und beide Behälterteile zusammen in das Waffenrohr einzuführen, z. B. mit Hilfe einer automatischen Ladevorrichtung.
- Hierzu sind die Behälterteile so miteinander zu koppeln, daß die Verbindung einigermaßen versteift ist.
- Gegebenenfalls muß die schon in die Waffenkammer eingeführte Ladung auch wieder sehr schnell entfernt werden, und dies erweist sich als zeitraubender und schwieriger, wenn die gesamte Treibladung in mehrere Teillasten aufgeteilt wird.
- Das Patent FR-A-2672672 beschreibt eine Vorrichtung zur Verbindung von Behältern mit einerseits einem Schiebering, zum anderen mit selbsttätig funktionierenden Kupplungsmechanismen an einer Behältervorderseite.
- Die Herstellung einer solchen Vorrichtung ist arbeits- und kostenaufwendig.
- Je nach einsatzbedingtem Bedarf kann es notwendig sein, die Behälter miteinander zu verbinden oder auch nicht. Die im Patent FR-A-2672672 beschriebenen Mittel ermöglichen jedoch keine derartige Wahl, da die Axialverbindung in beiden Fällen durch die Kupplungsmechanismen aufrecht erhalten wird.
- Schließlich sind die angebotenen Lösungen schwierig umzusetzen. Der Ring kann sich nur bei korrekter Radialposition der beiden Behälter gleitend vorwärts bewegen; die Kupplungsmechanismen sind jedoch in jeder entsprechenden Radialposition der beiden Behälter aktiviert. Hieraus ergibt sich die Schwierigkeit für Einsatz und Koppelung beider Behälter.
- Das Patent FR-A-2098668 bildet die Grundlage zur Präambel des Anspruches 1; es sieht vor, die beiden Geschoßladungen aus Metall mit Hilfe eines röhrenförmigen Verbindungsstutzens zu verbinden, der mit zwei elastischen Laschen versehen ist. Beim Einführen der Ladungen in das Innere des Verbindungsstutzens gleiten diese Laschen in eine auf jede Ladung eingebrachte umlaufende Nut und verbinden so die beiden Ladungen. Eine Vorrichtung dieser Art hat den Nachteil, daß ein drittes, umfängliches Element, der Verbindungsstutzen, benötigt wird, wodurch Lagerungs- und Anwendungsprobleme entstehen.
- Das Patent DE-A-27 05 235 sieht gleichfalls vor, anstelle der beiden Behälterteile der Ladung eine Munitionshülse und einen Munitionssockel durch Einrasten des Sockels in die Hülse zu verbinden, die in eine entsprechende Vorrichtung des Sockels paßt. Eine derartige Vorrichtung hat den Nachteil, daß sie nicht zerlegbar ist.
- Ziel der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zur Verbindung von Behälterteilen ohne die genannten Nachteile.
- Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist daher eine einfache und kostengünstige Vorrichtung zur Verbindung von Behälterteilen. Diese Vorrichtung gewährleistet ohne weiteres eine versteifte und zuverlässige Verbindung zweier Behälterteile ohne Verwendung zusätzlicher Teile, wobei beide Teile ebenso einfach voneinander getrennt werden können. Je nach Einsatzbedingungen kann die Vorrichtung ebenso leicht außer Betrieb gesetzt werden.
- Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein Behälter, der mit einem anderen Behälter an einer seiner Vorderseiten mit Hilfe einer derartigen Vorrichtung verbunden werden kann.
- Die Erfindung kann sowohl bei Verwendung modularer Ladungen, als auch bei Beladen mit mindestens zwei Ladungen Berücksichtigung finden, wobei ein Behälter die Hauptladung mit Zündungsrohr und das andere das Geschoß (sowie eventuell, nicht notwendigerweise, eine zweite Ladung) enthält.
- Gegenstand der Erfindung ist also eine Vorrichtung, die die Verbindung einer ersten und zweiten Behälter an ihren Vorderseiten ermöglicht, wobei der zweite Behälter mit einer umlaufenden Einkerbung versehen ist, die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, daß auf dem ersten Behälter zumindest drei zum Behälter axial versetzbare Haken angebracht sind, jeder der Haken mit einer verlängerten Spitze versehen wird, deren Profil sich dem Profil der Einkerbung genau anpaßt, wodurch eine axiale Aaskoppelung der Behälter gewährleistet ist.
- Das Profil der umlaufenden Einkerbung ist vorzugsweise mit mindestens einer kegelförmigen Oberfläche versehen, wobei die Spitze des Kegels auf die Vorderseite des zweiten Behälters gerichtet ist.
- Die kegelförmige Oberfläche der Komplementärprofile bildet an ihrer Spitze einen hälftigen Winkel von etwa 80º.
- Jeder Haken kann in eine auf dem äußeren Durchmesser des ersten Behälters angebrachte Nut geschoben werden; diese Nut gewährleistet die Axialführung des Hakens.
- Der Haken ist mit einem Zapfen versehen, der in einem Schlitz auf dem äußeren Durchmesser des ersten Behälters axial bewegt werden kann und gegen den Flansch eines Oberteils anschlägt, das mit dem anderen Behälter verbunden ist.
- Auf dem Haken befindet sich eine Ausbuchtung, die nach Axialverschiebung des Hakens und Anschlagen des Zapfens an das Oberteil durch einen elastischen Widerhaken bis zum Anschlag an den Flansch zurückgeführt wird, Zapfen und Ausbuchtung umspannen den Flansch und gewährleisten so die Axialverriegelung des Hakens.
- In einer anderen Variante sind die Haken mit einem Gewindering verbunden, der auf dem zylindrischen Gewindeteil des mit dem zweiten Behälter verbundenen Oberteils angebracht ist.
- Die Haken sind aus Kunststoff, etwa aus Polymethylen oder Polyäthylen hoher Dichte oder Polyamid.
- Weiterer technischer Gegenstand der Erfindung ist ein Behälter, insbesondere ein Behälter für eine Treibladung, der mit einem zweiten Behälter an einer seiner Vorderseiten durch eine Vorrichtung im Sinne dieser Erfindung verbunden ist, der Behälter dadurch gekennzeichnet wird, daß auf seiner Außenfläche mindestens drei Nuten angebracht sind, in welche jeweils ein axial versetzbarer Haken eingebracht wird.
- Die Nut verläuft auf dem Behältermantel und auf einem mit diesem Mantel verbundenen Oberteil.
- Das Oberteil ist mit einem Flansch versehen, an dessen einem vorderen Teil die Nuten enden.
- In einer Varianten trägt der Behälter ein mit dem Mantel verbundenes Oberteil mit einem zylindrischen Gewindeteil, das auf einen für die Haken bestimmten Gewindering paßt.
- Die Lektüre der einzelnen Varianten macht die Erfindung verständlicher. Die Beschreibung wird durch die im Anhang beigefügten Skizzen illustriert.
- - Abb. 1 zeigt in einer ersten Variante der Erfindung einen teilweisen Aufriß der beiden Behälter vor ihrer Verbindung,
- - Abb. 2a und 2b zeigen eine Variante des Oberteils aus zwei Blickwinkeln,
- - Abb. 3a und 3b zeigen eine Variante eines Hakens der Erfindung aus zwei Blickwinkeln,
- - Abb. 4 zeigt die gleichen Behälter wie Abb. 1, die durch eine der Erfindung entsprechenden Vorrichtung miteinander verbunden sind,
- - Abb. 5 zeigt in einer zweiten Variante einen teilweisen Aufriß der beiden Behälter vor ihrer Verbindung,
- - Abb. 6 zeigt die gleichen Behälter wie Abb. 5, die durch eine Vorrichtung miteinander verbunden sind,
- - Abb. 7 zeigt einen modularen Behälter entsprechend der Erfindung.
- Abb. 1 ist die schematische Darstellung eines Behälters 1a, das auf seiner Vorderseite 2a mit einem 20 Behälter 1b verbunden werden soll. Diese Vorderseite berührt die Vorderseite 2b des zweiten Behälters.
- Die beiden Behälter werden hier im Aufriß dargestellt, wobei der obere Teil axial geschnitten ist und der untere Teil in Außenansicht dargestellt wird.
- Jeder Behälter besteht aus einem zylindrischen Mantel 3a, 3b aus brennbarem Material wie z. B. Nitrozellulose, Karton oder einer Mischung von beiden.
- Die Behälter 1a und 1b sind in Teilansicht dargestellt. Sie nehmen die Treibladung aus Körnern oder Stiften auf (nicht dargestellt).
- Das gegenüberliegende Ende des Behälters 1b enthält ein (nicht dargestelltes) Geschoß, das durch einen Verbindungsring (vergleichbar dem z. B. im Patent FR 2620214 beschriebenen) mit dem Mantel 3b verbunden wird.
- Der Behälter 1a trägt an seinem gegenüberliegenden Ende einen (nicht dargestellten) Beschlag mit Zündrohr (siehe Patent FR 2672672, das z. B.. die Verbindung eines solchen Beschlages mit dem Mantel beschreibt).
- Behälter 1a hat auf seiner Vorderseite 2a ein Oberteil 4 aus Kunststoff, etwa Polyäthylen hoher Dichte oder Polyamid, das in Höhe einer zylindrischen Einfassung 5a mit dem Mantel 3a verbunden oder beispielsweise verklebt ist.
- Das Oberteil 4 ist mit einem Flansch 9a versehen, dem ein Ende 10a des Mantels 3a anliegt.
- Behälter 1b hat an seiner Vorderseite 2b einen Boden 6 aus Kunststoff, etwa Polyäthylen hoher Dichte oder Polyamid. Der Boden 6 ist in Hörte einer zylindrischen Einfassung 5b mit dem Mantel 3b verbunden oder beispielsweise verklebt. Ein Ende 10b des Mantels liegt an einem Flansch 9b des Bodens 6 an.
- Oberteile und Böden sind an ihren Enden mit Verschlüssen 7a und 7b aus ebenfalls brennbarem Material versehen. Diese Verschlüsse 7a und 7b sind jeweils mit dem Oberteil 4 und dem Boden 6 verbunden oder beispielsweise verklebt. Sie bilden die Axialöffnungen 8a und 8b, die bei Zündung der Treibladung die Übertragung der Flamme von einem Behälter zum anderen vereinfachen. Diese Öffnungen werden, wie bekannt, mit brennbaren Folien (nicht dargestellt) verschlossen.
- Behälter 1a ist mit Kunststoffhaken 11, etwa aus Polymethylen oder Polyäthylen hoher Dichte oder Polyamid, versehen. Mit den 6 in regelmäßigen Abständen winkelförmig angebrachten Haken werden die beiden Behälter miteinander verbunden. Sie werden in Nuten 12 eingelassen, die ihre Beweglichkeit in axialer Behälterausrichtung ermöglichen und die Bewegung führen.
- Jede Nut 12 auf der Außenfläche des Behälters besteht aus einem Schlitz 13 auf der Ummantelung 3a, die an der äußeren Begrenzung 10a endet, sowie aus einer länglichen Einkerbung 14 auf dem Oberteil 4.
- Die Abb. 2a und 2b stellen eine Variante des Oberteils 4 aus zwei verschiedenen Blickwinkeln dar: Abb. 2a ist eine rechtsseitige Aufsicht von Abb. 2b.
- In Höhe der zylindrischen Einfassung 5a ist das Oberteil 4 mit 6 länglichen, in regelmäßigen Abständen winkelförmig angeordneten Einkerbungen 19 versehen. Sie durchqueren den Flansch 9a und enden in Höhe der Vorderseite 2a. Ein solches Oberteil wird in einer Form gegossen.
- Die Abb. 3a und 3b stellen eine Variante eines Hakens 11 aus zwei Blickwinkeln dar, wobei Abb. 3b eine Aufsicht von Abb. 3a ist.
- Dieser Haken hat eine etwas geringere Breite L als die längliche Einkerbung 14 des Oberteils 4; er ist mit einem Zapfen 16 von etwas geringerer Breite als der Schlitz 13 des Mantels versehen, damit der Haken in der Nut 12 axial bewegt werden kann.
- Er trägt an einem Ende ebenfalls einen elastischen Widerhaken 15, der die Axialführung des Hakens in der Nut 12 gewährleistet, indem er ihn radial zwischen die Innenseite des Mantels und die längsverlaufende Einkerbung klemmt.
- Auch ist er mit einer Ausbuchtung 17 versehen, welche bei Verbindung der Behälter einen axialen Anschlag gewährleistet.
- Schließlich weist der Haken an seinem anderen Ende eine Spitze 20 auf, die in eine umlaufende Einkerbung 18 am Boden 6 des zweiten Behälters 1b einrastet. Diese Spitze ist kürzer als die Breite der umlaufenden Einkerbung 18.
- Die Spitze 20 weist ein Profil 19a auf, das sich dem Profil 19b der umlaufenden Einkerbung genau anpaßt. Beide Profile bestehen jeweils aus einer kegelförmigen Oberfläche 25a und 25b, deren Halbwinkel an der Spitze x identisch sind und weniger als 90º, vorzugsweise 80º betragen.
- Das Profil 19b ist so angelegt, daß die Spitze des Kegels 25b in Richtung der Vorderseite 2b des Behälters 1b weist.
- Abb. 4 stellt die beiden oben angegebenen Behälter 1a und 1b dar, die durch eine in der ersten Variante beschriebene Vorrichtung miteinander verbunden sind.
- Die Behälter berühren sich an ihren Vorderseiten 2a und 2b. Ihre Ausrichtung kann durch Ausbuchtungen und sich darin einpassende Verdickungen in Höhe der Verschlüsse 7a und 7b hergestellt werden, wie es im Patent FR-A-27112099 beschrieben wird (hier nicht dargestellt).
- Die Haken 11 sind axial derart versetzt worden, daß die Profile 19a und 19b der Haken und der Einkerbung ineinander passen. Jeder Haken kann manuell durch Druck auf den elastischen Widerhaken und eine Gleitbewegung in Richtung der Vorderseiten 2a und 2b versetzt werden.
- Axial- und Radialverriegelung jedes Hakens wird durch den Zapfen 16 und die Ausbuchtung 17 gewährleistet, die den Flansch 9a am Oberteil 4 mit Hilfe des elastischen Widerhakens 15 umschließen und Anschläge bilden. Auf diese Weise gewährleisten die Haken einen festen und verläßlichen Zusammenhalt der Behälter. Die Spitze 20 hat die Form eines Kegels 23, die der kegelförmigen Einfassung 24 des Bodens 6 entspricht, um die Passage des Hakens in der Einkerbung 18 zu erleichtern.
- Ohne den Rahmen dieses Patentes zu überschreiten, kann der Verschluß 7a mit dem Oberteil 4 eine Einheit bilden. Gleiches gilt für den Boden 6 und den Verschluß 7b.
- Das Oberteil mit Haken kann ebenfalls mit dem Behälter mit Geschoß und der Boden mit dem Behälter mit Sockel fest verbunden sein.
- Das äußere Profil der Haken 11 entspricht dem äußeren Durchmesser der Behälter 1a und 1b. Wenn sie verriegelt sind (Abb. 4), werden die Behälter durch die Innenfläche der (nicht dargestellten) Waffenkammer verriegelt gehalten.
- Durch dieses Vorgehen wird die Verbindung noch mehr versteift und ermöglicht, die beiden miteinander verbundenen Behälter zusammen aus der Kammer herauszunehmen.
- Die Verbindung kann auf sehr einfache Weise gelöst werden: jeder Haken 11 wird von Hand aus der Einkerbung 18 genommen. Das Entfernen der Haken wird durch ihre Elastizität noch erleichtert.
- Abb. 5 zeigt eine zweite Variante der Erfindung zur Verbindung beider Behälter.
- Behälter 1b hat an seiner Vorderseite 2b einen Boden 6 wie auf Abb. 1 dargestellt.
- Behälter 1a hat an seiner Vorderseite 2a ein Oberteil 4 aus Polyäthylen hoher Dichte oder Polyamid, das in Höhe einer zylindrischen Einfassung 5a mit dem Mantel 3a verklebt sein kann. Das Oberteil 4 ist mit einem Flansch 9a versehen, gegen den ein Ende 10a des Mantels 3a anschlägt.
- Das Oberteil 4 weist ein zylindrisches Gewindeteil 21 mit einem Gewindering 22 auf. Am Vorderteil des Ringes 22 sind die Haken 11 befestigt, deren Spitze 20 denen auf den Abb. 1 bis 4 entspricht. Die Haken, in unserem Fall 6 Haken, sollen die beiden Behälter durch Einpassen des Hakenprofils 19a in das Profil 19b auf dem Boden 6 miteinander verbinden.
- Abb. 6 zeigt die genannten Behälter 1a und 1b der Abb. 5, wie sie nach einer zweiten Variante dieser Erfindung miteinander verbunden sind.
- Die Haken 11 werden hier mit Hilfe eines Gewinderings 22 axial versetzt, der sich beim Verschrauben und Lösen parallel zum Oberteil 4 verschiebt. So können die Haken 11 mit der Spitze in die umlaufende Einkerbung 18 eingesetzt werden, wie auf Abb. 6 dargestellt.
- An der Vorderseite 2a des Behälters 1a kann ein axialer Anschlag vorgesehen werden, um die Beweglichkeit des Rings 22 zu begrenzen (hier nicht dargestellt).
- Diese zweite Variante hat den Vorteil, die beiden Behälter mit Hilfe des Rings 22 in einem Vorgang zu verriegeln, da dieser alle Haken zugleich in die umlaufende Einkerbung 18 einbringt und es ermöglicht, sie nach Einrasten der Spitzen zu verschrauben, wodurch die Verbindung noch mehr versteift wird.
- Abb. 7 zeigt einen modularen, aus brennbarem Material gefertigten Behälter entsprechend der Erfindung, der mit anderen, absolut identischen Behältern zu verbinden und als Treibladung für die Artillerie zu verwenden ist.
- Es besteht aus einem brennbaren Mantel 3, der durch zwei Verschlüsse 7a und 7b begrenzt wird.
- Ein Ende des Behälters hat einen Boden 6 mit einer Einkerbung 18, das andere Ende ein mit Haken 11 versehenes Oberteil 4.
- Sollte es sich aus einsatzbedingten Gründen als unnötig erweisen, den Behälter mit einem anderen zu verbinden, werden die Haken in Ruhestellung gehalten, in der sie verbleiben, da der elastische Widerhaken 15 jeden Haken radial einklemmt und ihre Axialanordnung in der Nut gewährleistet.
- Sollte es wiederum notwendig sein, zwei Behälter miteinander zu verbinden, werden die Haken axial verschoben, bis ihre Spitzen in die Einkerbung 18 eines weiteren Behälters einrasten.
- Es versteht sich, daß auch ein modularer Behälter vorgesehen werden kann, dessen Oberteil 4 mit einer oben beschriebenen und in den Abb. 5 und 6 dargestellten Verriegelungsvorrichtung entsprechend der zweiten Variante dieser Erfindung versehen ist.
Claims (13)
1. Eine Vorrichtung, die einen ersten und zweiten
Behälter (1a, 1b) an ihren Vorderseite (2a, 2b) miteinander
verbindet, der zweite Behälter trägt eine umlaufende
Einkerbung (18), dadurch gekennzeichnet, daß sich auf dem
ersten Behälter mindestens 3 Haken (11) befinden, die axial
zum Behälter versetzt werden können und die jeweils mit
einer Spitze (20) versehen sind, die in die umlaufende
Einkerbung auf dem zweiten Behälter einrastet, wobei das
Profil (19a) der Hakenspitze sich dem Profil (19b) der
Einkerbung genau anpaßt und die Behälter axial aneinander
koppelt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Profil (19b) auf der umlaufenden
Einkerbung (18) zumindest eine kegelförmige Oberfläche
(25b) aufweist und die Spitze des Kegels in Richtung der
Vorderseite (2b) des zweiten Behälters weist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die kegelförmige Oberfläche (25a, 25b)
der angepaßten Profile (19a, 19b) an ihrer Spitze einen
Halbwinkel von etwa 80º bildet.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder Haken (11) in einer Nut
(12) auf der Außenfläche des ersten. Behälters verschoben
werden kann, diese Nut die Axialführung des Hakens sichern
wird.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Haken (11) einen Zapfen
(16) aufweist, der in einem Schlitz (13) auf der
Außenfläche des ersten Behälters axial verschoben werden
kann und gegen einen Flansch (9a) des Oberteils (4)
anschlägt, das mit dem ersten Behälter eine Einheit bildet.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Haken (11) einen
elastischen Widerhaken (15) aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Haken (11) eine Ausbuchtung
(17) aufweist, die nach Axialverschiebung des Hakens bis
zum Anschlagen des Zapfens (16) an das Oberteil (4) durch
den elastischen Widerhaken (15) gegen den Flansch (9a)
gedrückt wird, Zapfen und Ausbuchtung klemmend den Flansch
ein und gewährleisten die Axialverriegelung des Hakens.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Haken (11) mit einem
Gewindering (22) verbunden sind, der auf einen
zylindrischen Gewindeteil (21) eines mit dem ersten
Behälter verbundenen Oberteils (4) montiert ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Haken (11) aus Kunststoff,
etwa Polymethylen, hochdichtem Polyäthylen oder Polyamid,
sind.
10. Ein Behälter, insbesondere für eine Treibladung,
der mit einem anderen Behälter auf einer seiner
Vorderseiten (2a, 2b) durch eine Vorrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis 9 zu einer Einheit verbunden werden soll,
dadurch gekennzeichnet, daß es auf seiner Außenfläche
zumindest drei Nuten (12) aufweist, dazu bestimmt, jeweils
einen der axial versetzbaren Haken (11) aufzunehmen.
11. Behälter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Nut (12) sich auf dem Behältermantel (3a) und einem
mit dem Mantel verbundenen Oberteil (4) befindet.
12. Behälter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das Oberteil (4) mit einem Flansch (9a) versehen ist,
an dessen einem vorderen Teil die Nuten (12) enden.
13. Behälter, insbesondere für eine Treibladung, der
mit einem anderen Behälter an einer seiner Vorderseiten
(2a, 2b) mit Hilfe einer Vorrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis 9 zu einer Einheit verbunden werden soll,
dadurch gekennzeichnet, daß es ein mit dem Behältermantel
(3a) verbundenes Oberteil (4) und ein zylindrisches
Gewindeteil (21) aufweist, das einem Gewindering (22) mit
Haken (11) angepaßt ist.
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| DE69508465T Expired - Fee Related DE69508465T2 (de) | 1994-05-25 | 1995-05-11 | Vorrichtung zum Verbinden von zwei Behältern und Behälter dafür |
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE69508465T2 (de) |
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