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DE1578083A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Zufuehrung mechanisch instabiler Treibladungen in den Ladungsraum von Geschuetzen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Zufuehrung mechanisch instabiler Treibladungen in den Ladungsraum von Geschuetzen

Info

Publication number
DE1578083A1
DE1578083A1 DE19671578083 DE1578083A DE1578083A1 DE 1578083 A1 DE1578083 A1 DE 1578083A1 DE 19671578083 DE19671578083 DE 19671578083 DE 1578083 A DE1578083 A DE 1578083A DE 1578083 A1 DE1578083 A1 DE 1578083A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
loading
sleeve
cargo space
propellant charge
charging
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671578083
Other languages
English (en)
Inventor
Rekittke Dipl-Ing Horst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Federal Government of Germany
Original Assignee
Federal Government of Germany
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Federal Government of Germany filed Critical Federal Government of Germany
Publication of DE1578083A1 publication Critical patent/DE1578083A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/54Cartridge guides, stops or positioners, e.g. for cartridge extraction
    • F41A9/55Fixed or movable guiding means, mounted on, or near, the cartridge chamber
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/38Loading arrangements, i.e. for bringing the ammunition into the firing position

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Zuführung mechanisch instabiler Treibladungen in den Ladungsraum von Ge- schützen s Die Erfindung betrifft ein Verfahren und:eine Vorrichtung zur Zuführung mochaniech instabiler, zoD. geba#uteltero Treibladungen in den Ladungsraum von Geschützen ohne Verwendung einer Kartuachhülse oder einer sonstigen, während dos 4lbschusaes im Ladungsraum verbleibenden -. evtl. verbrennbaren; - Ladungsversteifung.
    Bei Rohrwaffenp insbesondere bei llsubitaen, milsaen die Geschosse
    je nach der gewünschten Reichweite-mit Treibladungen verschie-
    dener Größe weraehoason werden. Aue diesem Grunde bestehen diese
    Ladungen aus einer Anteuerungsladung und einer oder mehreren
    Teilladungen ist Form von Beutolkartusehens die dis. erste, zweite
    dritte usw. Ladung durch ßoweiliges Hinsufü#gen der nächst fol-
    genden Teilladung ergeben, oder auckt = ausgehend von der größten
    Ladung a durch Wegnehmen einer. entsprechenden Anzahl von Teil
    ladungen. .
    Bei Haubitzen mittlerer und größerer Kaliber wird gewöhailich
    mit getrennter Munition geschossen, d.h. mit einer Munition, bei
    der das ßeschoß für sich allein durch den Ladungsraum eingeführt
    und am Beginn des gezogenen Teiles des Rohrens angesetzt wird.
    Anschließend wird die Treibladung in den Ladungsraum geschoben
    und der Veruchluß geschlossen.
    Es i.ut einleuchtende daß das getrennte Einführen von Geschoß und
    Treibladungo lnsbenondere wenn lotä tere aus flexiblen, gebeutel-
    ten Teilkartuschen besteht, relativ viel Zeit in Anspruch nimmt.
    Aufs diesem Grunde worden i%euercti.ng5 Laeiungsverateifungen vor.-
    achiedenater Art entwickelt, mit dem Ziel, die Handhabung der
    Treibladung zix erleichtern und ggfo ein Anaotzon des Geachooaeu
    über die versteifte Treitbladi:eng zit exasbglichen.
    Aufgabe dran, g'xfisia?u; i_at_ea@ auch bei HauriItzen, bei. dessen nich
    das Verschießen von Patronenmunition teile wegen der Differenzierung der Ladungen., teils aber auch wegen des hohen Gesamtgar wichts bzw. der unhandlichen Länge einer solchen Patrone ver- bietet, eine Abkürzung der Lade:eit zu erreichen. um einer dringenden militärischen Forderung nach höherer Kadenz, insbesondere bei Feuerüberfällen, nachkommen zu können.
  • Zu diesem Zweck sind Ladungsversteifungen in eoam von Hülsen- kartuschen aus Metall oder aus verbrennbarem Verkstoff bekannt, aber auch verbrennbare Kapselungen oder Stummelkartuschen mit bis zum Geschoßboden durchgehenden gleichfalle verbrennbaren Primern. -Alle diese Entwicklungen benötigen zusätzlich zu den eigentlichen Treibladungen eine die einen wesentlichen Kostenaufwand erforderlich macht. Hei verbrennbaren Versteifungen Ist außerdem ein Nindestdruck erforderlich, um eine vollständige rtiaksfandfreie Verbreauiung zu erzielen. Diese Voraussetzung ist inevosondere bei kleinen Ladungen außerordentlich problematisch, mo daß diese Lösung nicht nur aus Kostengründen unzweckmäßig er-Demgegenüber besteht das erfindungegemäfla Verfahren in der Verwendung öiner an den Laderaum den Geschützes anzusetzenden Führuagehülee, durch die hindurch bzw. aus der heraus die .- mel&t
    mehrteilige z Treibladung in den Ladungsraum geschoben wird
    und die nach dem Laden und vor dem Schließen des Verschlusses
    wieder entfernt #fird.
    Auf diese Weise wird ein ebenfalls wenig Zeit beanspruchendes
    Ladeverfahren geschrffen, das jedoch für den einzelnen Schuß
    keine zurät :ltchts- yZo&ten verursacht und außerdem die Unsicher-
    - , .
    heften verme.üo t 3 dim verbrenntaz e Ladungsversteifungen bedingeue'
    ebenso wie die Gefahr, dafl glimmende Pulverreste ein vorseitigeir:.
    Zünden der nachfGlguadwi: Ladung verursa«hen könnten. Rin beson-.
    ders wesentlichen- Vorteil besteht darin, daß durch das erfind
    gemäße Verfahren auch das Verschießen bereite vorhandener @ret;"
    ladungen in flt.ciet4n, gebeutelten Teilkartuachen in einge3Uhrteb
    Geschützen mit jaateigei::er
    ermöglicht wird. Dabei hat
    es sich als beso:ida-: a 3 3rteilhaft erwiesen, wann die Treibladung .
    nur so weit vorgaschobou wirda - daß die -. evtl. mit den ersten
    Kartuschbeutel verbunde vtes -. Anfeuerungsladung nach dem Schließen
    den Verschlusrea einen bestimmten, für die Durchmündung erforder-
    liehen, Abstand von der Bodenfläche des Ladungerauses, beispiels-
    weise 25 bis 35 w- aufweist. ' .
    Um dien nu erreioheti' wird. weiterhin vorgeschlagen, den die
    Treibladung zusammen mit dem Ladehülse bis zur vorderen Be-
    grenzung des Ladungsraumes vorgeschoben, anschließend beide
    gegen einen in der Ladehülse geführten Kolben od.dgl. wieder
    zurückgezogen werden, wobei die Stirnfläche des Kolbens über die Ebene den Liderungeringes etwas in den Ladungsraum vor- stehend festgehalten wird.
  • Hierbei besteht auch die Möglichkeit, daß das Geschoß zusammen mit der Treibladung über eine mit entsprechenden Führungen versehene Ladehülse eingeführt und angesetzt wird.
  • Dabei ist es selbstverständlich möglich, die Ladung von Hand einj zuführen, zweckmäßiger jedoch ist es, wenn das Vorschieben der kompletten Treibladung einschließlich der Anfeueeungaladung in den Ladungsraum mittels eines Ansetzers oder mittels Druckluft erfolgt. ' Dabei ist es in jeden Falle erforderlich, daß der m vorzugsweise halbautomatische -- Nerschluß den Geschützes bis zur Entfernung' der Ladehülse von der Laderaumöffnung durch eine - vorzugsweise auxrmati"he.- Sperre offen gehalten wird.
  • Die Vorrichtungen zur Durchführung den erfindungsgemäßen Verfahrens können grundsätzlich sehr einfach ausgeführt werden. Sie bes sahen vorzugsweise aus einer relativ dünnwandigeny im wesent" liehen m7!indriechen Ladehülse, deren Innendurchmesser etwas kle'.ior odar annähernd gleich dem Durchmesser den Laderaums ist, Hierzu kann jeder beliebige Verkstoff wie Stahl, Messing,
    Leichtmetall=, Kanntstoff, Vaichgurrami genüg2rndar Steifigkeit oder
    pappe Verwendung finden, wobei. die eahl des Wsrkstoffs sich
    havp tsächlien danach richter_ ward; ob die Ladehlilse mehrfach
    oder einmal 1g verwondev worden soll r
    Für die Verwendung in Gasahützen mit Ringliderungsverschluß
    empflohlt sich ein AußendLrchmeaser der Ladehüisa. der etwas klef
    ner als der kleinste Durchmesser.dea Liderungerings gewählt ist.
    Dabei kann es auch zweckmäßig seiuo einen in der Ladehülse vor-
    wie einen Hoden, Kolben od.dgl. für das
    Vorschieben der Ladung vorzusehen.
    Zu diesem Zweck-k.-an auch eia Handgriff am verachieblichen Ein-
    satzp der durch einen Schlitz in der Ladehfflse nach außen ragt
    und am Ansetzende der Ladehülse ein Hol tegriff vorgesehen sein,
    wodurch das Ansetzen der Ladung von Hand wesentlich erleichtert
    worden kann.
    Eine,zweckmäßige Ergänzung der Ausgestaltung der Ladehaleo ist
    außerdem gekennzeichnet durch eine auskliakbare Feder in Vor-,
    bindung mit dem verschieblichen Einasts, die durch das Einsahie--
    ben der Troiblad»ng in die Ladahülee gesperrt wird; und weiter-
    hin gekbtease.ichnef dureh *Jnana@cßaua'srha,s dar den vo780hub der
    .
    Ladung begrenzt.
    Iciut andere @usäiihv..@rrrr -o@ Ladehulae besteht in einer
    wbhrglisdxigen ff xe-_a ekopar-tigen Zusammensnhicr4buren hadehül se
    mit festem Boden:. Diese eraatiglicht ebenfalls e-an Einschieben
    der Treibladung in klen Ladungsraum von Hand.
    Pirsch eine weitere aveerlmäßtge Ausführungsform der Ladehülse ist
    gekennzsichnet durch eine -. s.B. 'flexible - Ladehülse, einen
    Ladesohlauoha zur Aui'natme einer Mehrzahl vorbereiteter Treib..
    ladungen, .die einzeln, vorzugsweise mittels Druckluft vorge-
    schoben worden können,in Verbindung mit einer automatischen La-
    devorrichtung.
    sehr vorteilhaft kimu 0s ruob sein, wenn ein- oder beidseitig
    an den Enden der LadahUlse angeordneter Deckel zur Bildung eine
    Transportbehälters vorgesehen sind, ähnlich wie die bekannten
    Pappröhren zum Transport von Zeichnungen. Nach Abnehmen der bei-
    den Deckel kann dann die Papp- oder sonstige Röhre als Ladehülse
    Verwendung findenq wobei jeweils vor dem Laden die befohlenen
    Treibladungen in den LadeltrUsea durch Nachfüllen bsx. Entfernen
    von Treibladungen bereitgestellt werden können.
    In allen Fällen is-y es zweckmäßig, wenn ladeschalenföx@nige oder
    prismatische Pührungen zum koazialen Ansetzen der Ladehülse vor-
    gesehen sind.. Auch diese dnoränuaß dient der geschleiuzigung.des
    Ls@davox@,onga
    Schließlich berteht aber auch die Möglichkeit' der Vorwaudcmg
    einen mechanisierten Ansetzers als Bestandteil einer zusätz- lichen Ladeschwingeg wobei der Ansetzer auf den Verschieblichen Boden der Ladehülse über einen in einem Längsschlitz der Lade- hülse geführten Mitnehmerfinger einzuwirken vermag.
  • Der Gegenstand der Erfindung sei anhand der in der beigefügten Zeichnung skizzenhaft dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert, in der
    pn . .
    Pia. 1 eiwAxial,schnitt durch eine Ladehülse mit hierin ange.:
    ordneten.Treibladungun äiretellt Pia. 2 zeigt- schsm4tiach in einem ähnlichen Schnitt das An.--ab°tzen der Ladehülse an den Ladüngaraum Fig. 3 zeigt das Ansetzen an ein Rohr mit Ringliderungaver-# schluß Pia. 4 zeigt in einem Querschnitt eine Führung zum Ansstse'@ der Ladehülse Fig. 5 zeigt in einem Aaiälachnitt die Lage der Treible.dU0g' vor dem Entfernen der Ladehülse Fige 6 in einem gleichartigen Schnitt eine abgewandelte Form der Ladehall se Figo 7 eine kurze Ladehülse mit verschiebbarem Boden für das Einschieben der Treibladung von Hand Fig. 8 zeigt eine zusätzliche Anordnung ah einer Ladehülse gemäß der Erfindung mit einer arretierbaren Feder und Endanschlag Fig. 9 und 10 zeigen die Verwendung einer Ladehälse in Verbindung mit einem mechanisierten Anaetxer in der Anfangs und Endstellung des Ladevorgangs.
  • In der einfachsten Ausführungsform gemäß Fig. 1 bis 5 ist die rohrförmige Ladehülse 1 mit gleichere Innendurchmesser ausge- stattet wie der Ladungsraum 5 des zu ladenden Geschützrohre 6e Die Länge der Hülse wird dabei durch die maximal. aufzunehmende, aus beutelförmigen Teilladungakartuschen 2 bestehrnde Treibladung einschließlich der mit der ersten Teilkartusche verbundenen Anfeuerungsladung 9 bestimmt. Für den Transport der Ladehülse in gefülltem Zustand von der Füllstelle bis zur Ansetzstellung am Ladungsraum 5 bei geöffnetem Verschluß kann die Ladehülse 1 mit einem abnehmbaren Bodendeckel 4 versehen sein. Sofern die Ladehülse 1 gleichzeitig als Container. dienen eolln wird diese zweckmäßig auch mit einen zwelten@ für das andere Hülsenende beatimsntan Deckel. versehen, ZUur Laden wird die LadehUlme 1 bei ge,# üffneteni VßrochluB 1.n kaaxl.ale Verbindung mit dem Ladungsraum 5
    des Geschützrohres gebraucht; die Stirnfläche der Ladehülse
    muß dabei an der Dichtfläche des Laduarauots satt anliegen.
    Bei Verwendung eines Rohres 6 mit Ringliderungsverschluß ist
    der Außendurchmesser der Ladehülse an Ansetzende um ein ge-
    ringen kleiner gewählt als der kleinste Durchmesser des Lide-
    rungsringes 7, so daß die Stirnfläche der Ladehälse, sich direkt
    auf den Bodenring abstützen kann (Fig. 3). Zur Sicherung einer
    koaxialen Ladestellung sind gemäß Fig. 4 Prismenführungen 8
    vorgesehen. Das Einschieben der Treibladung in den Ladungsraum 5
    kann dann, wie erwähnt, mittels eines mechanisierten oder von
    Hand betätigten Ansetzers oder durch Druckluft erfolgen. ..
    Dabei ist in jedem Falle darauf zu achten, daß die Treibladung 2
    nur so weit vorgeschoben wird, daß die mit der ersten Teilkartu-
    sche 2 verbundene Anfeuerungsladung 3 nach Schließen des Ver-
    schlusses einen geringen Abstand von der Bodenfläche des Ladungs=
    raumes 5 besitzt, also etwas weiter eir49achoben ist, als dies
    in Fig. 5 dargestellt ist. Wählt man nm gemäß diesem Aus=
    führungabeispiel den Außendurchmesser der Ladehülse 1 etwas
    kleiner als den Innendurchmesser des Ladmagsraumea 5Q so kann
    die Ladehülse auch bis zur, vorderen @wgrsa@,sung des Ladungsraumes
    geschoben werden; hat mm die Stirnfläche der Ladehülse 1 diene
    Endstellung erreicht (Fig. 3), so wird sie über einen in ihr
    geführten Kolben 10" dessen Stirnfläoba sich vor dieser Zeit in
    der Ebene den Liderungsringes befindet, wieder zurückgesogen.
    Dabei bleibt die Treibiaäaang in der gewUeachtea Ladestellung
    im Ladungsraum 5 zurück. Mach Entfernen des Kolbens 10 mit der Ladehülse 1 kann dann der Verschluß geschlossen und das Geschütz abgefeuert werden.
  • Fig. & zeigt eine abgewandelte Ausführungsform der -Ladehiilse 1 mit am äußeren Umfange radial angeordneten Versteifungsstegen 11; außerdem ist der Innendurchmesser der Ladehülse 1 dem Geschoß- zapfen 9 angepaßt. Mit einer solchen Ladehülse läßt sich auch das Geschoß mit der zugehörigen Treibladung 2, 3 im gleichen Bewegungstakt einfuhren und über die Ladehülse an- setzen. Im nächstenoentgegengssetzt gerichteten Bewegungstakt wird dann die Ladehiilae wiederum wie beim Ausführungsbeispiel g4o Fig. 5 über einen die 'r'reibladung im Ladungsraum zurücklassenden Kolben 10 zurückgezogen. lach Entfernen dieser Ladehilfen kann dann der Verachluß geschlossen und der Schuß ausgelöst werden< Gemäß Fig.@ r kann eine sich direkt auf den Bodenring der Ringur liderungsdichtung abstützende kurze Ladehülse 1 mit einem verschiebbaren Boden 10 a versehen sein. Dieser Boden ist mit einem Handgriff 13 versehen, der durch einen Schlitz 12 nach außen geführt ist und somit das Hinschieben der Treibladung 2" 3 von Hand ermöglicht,. Am Ende der Ladehülse ist zweckmäßig ein Haltegriff 14 vorgeaehen@ Eine ähnliche Vorrichtung kann gemäß fig. 9 reit einem im Schlitz 12 der Ladehülse geführten Mitnahmerfinger 19 ausgerüstet sein, der an einer unterhalb der Wise befindlichensnicht dargestellten
    mechanisierten Annetzar angeordnet ist und mittel e des vernchieb
    baren Bodens 10 a die Treibladung 2, 3 in den Ladungsraum den
    Rohres achiebtz Bi.® Verwendung einer derartigen Hülse gemäß
    Figo 9 ermöglicht einen geringeren Raumbedarf für die gesamte
    Ladevorrichtung; dar mechanisierte Anaetser ist hierbei zweck-
    mäßig Bestandteig einer Ladeschwinge, die im Gegensatz zur
    Ladeschwinge für das Geschoß nach oben ausschwenkbar sein kann
    Fig. 10 zeigt die Endstellung des Bodens 10 a und des Mitnehme:)
    fingern 19, oowie-der in den Ladungsraum 5 eingeschobenen La-
    dangen 2, @. _.
    Schließlich zeigt Fig. 8 eine Ladehülse 1a bei der unterhalb
    verechiebbaren Badbne 95 eine ausklinkbare Feder 16 angeordnet
    ist,9 die beiß Eiaaachieben der Teilkartuschbeutel 29 3 in die -
    Ladehülse .gespannt wird und das Einschieben der Treibladung
    aus der 8Ulse 1 in. den Ladungsraum 5 unmittelbar nach Ausklinken
    der Arretierung der Feder übernimmt. In der Endstellung der *ni-',
    spannten Feder 96 iut wiederum eine'Arrotierung 18 yorgesehsri,
    die verhindern soll; daß die Treibladung weiter in den Ladungs-
    rauen hineilngeschohu uird" als es funktionsmäßig erwünscht ist.
    An dieser Stelle sei noch auf den. Unterschied zwischen dem
    anaetzca des Gesc:bos3es und dem Einführen der Treibladung hinge-
    wienert. lru erßtexon Pa.llo handelt an sich um einen Stoß oder
    Schlag, der das Geschoß in Bewegung versetzt und das Ansetzen
    derart bewerkstelligt, daß das Geschoß auch bei nachträglicher
    Erhöhung des Rohras festsitzt, während das Einführen der Treib-,
    ladung lediglich ein Vorschieben bis $u der erwünschten Stel-
    lung bedeutet, wobei zweckmäßig die.Beschleunigung der Treib-
    ladung so gering gehalten wird, daß bei Beendigung des Vor-
    schubes die Ladung unmittelbar zum Stehen kommt.
    Hierdurch-ist ein Vorteil der automatischen Ladungseinführung
    gegenüber der von Hand bedingt, daß nämlich der Ladungsabstand
    vom Hoden des Ladungsraumes auch bei. hehlen einer Wulst am
    Liderungsring bei allen Ladungen gleich gehalten werden kann. -
    So kann es- in der Praatis auch zweckmäßig sein, beim autonatischeri -
    Einschieben der.Lad9ag die Vorschubsgeschwindigkeit mit geeigneten
    Mitteln zu regulieren.
    So ist es z.8. möglich, an Stelle der Feder eine Luftblass ansu-
    osrMep, die sw~iteilii nil einem einaeaoäaiteten Droeeelventil
    ausgeführt ist,' das die Vorachubseschwindiakeit reguliert,.d.h.
    begrenzt.
    Bei der Anwendung einer Zylinderfeder gemäß fig. 8 kann auch
    ein am Kolbenboden oder am Schaft befestigtes Seil als Bremse
    dienen, das entweder mit einer arretierbaren Backenbramee $u-
    sammenarbeitet oder auf eine federbeträebene Spule auf- bzw.
    von dieser abgerollt werden kann, wobei die Spulenachse eben-
    falls mit einer lösbaren Arretierung versehen sein kann.
    Hei Verwendung der Ladehülse in Verbindung mit einer Ladeschale
    für das Ansetzen des Geschosses besteht di4 Möglichkeit, die
    Hülse nach Absenken der Ladeschale in derr Viegentrog" d.h,
    nach dem Schließen des Verschlusses von Rand herauszu-
    nehmen. Aua Gründen der Beschleunigung erächeint es jedoch .
    vielfach zweckmäßia,die eutlademe H31se selbatt#itü heraus-
    - e
    zusahleudern. In diesem falle ist es vorteilhaft, die Hülse
    aus einest genügend standfesten Weichgummi: herzustellen, um
    .zu verhindern, daß diese heim Vegschleudern irgendwelchen
    Schaden anrichten kann.
    Vei$ere, nicht dargestellte Ausftmnagmigliohkeätea der erfin-
    duntssemäßen LadebUlse seien in liachtolgsnden nur kurz erriilhnt, ..
    So besteht die Mbgliohkeit der Verwendung einer toleskopartig
    susattlnenschiebbaren Ladehülse mit festes: Hoden, die sowohl das
    Einschieben der Treibladung in den Ladungsraum ton Rand als auch
    mechanisch b%w. pneunatisoh eraßglicht.
    Denkbar ist auch die Verwenäung einer beliebig verlängerten
    Hülse, beispielsweise in Form eines flexiblen I.adesohlauches'
    in de® mehrere vorbereitste firelbladungen hintereinander be-
    reitgehalten werden. Zweckmäßig erfolgt diese Verwendung in Zusammenhang mit einer automatisierten Ladevorrichtungp bei der der Vorschub jeweils um die Länge einer Treibladung mittels Druckluft erfolgen kann.
  • Eine andere Möglichkeit besteht in der Verwendung einer Lade- hülse in Verbindung mit einer automatisierten Ladevorrichtung. in Tromrnelausftihrung. Hierbei wird zweckmäßig die tieschoßauführung und die Zuftihrung der Ladung mit Hilfe von Ladehülsen getrennt durchgefiüurt.

Claims (1)

  1. P a t e n t a n a pr ü c h e sssssasFSSSSass@ssssessabsaessssasa 1. Verfahren zur Zuführung mechanisch instabiler, Z.B. gebeutelter, Treibladungen in den Ladungsraum -von Geschützen ohne Verwendung einer Kartuachhülse oder einer sonstigen, während den Abschus- see im Ladungsraum verbleibenden =, evtl o werbrennb4r®n - La- dungaversteifung, gakennzeichn®t durch d49 Verwendung einer an den Laderaum des Geschützes anzünetzenden Führungahülee.(1), durch die hindurch bzw. aus der heraus die - meist mehrteilige Treibladupg (2) in den Ladungsraum (5) geschoben wird und die nach den Laden und vor den Schließen den Verschlusses wieder entfernt wird. . 2. Verfahren mach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibladung (2) nur sm weit vorgeschoben wird, daß die - extl. mit den ersten xartusahbeutel verbundene - Anfeue ru»gslidung näch dem 'Schli60en des Verschlusses einen bestimrrtea; ltir@ di@r1-,"w Durchaündung erforderlichen, Abstand von der Bodenfläche de* Ladungsraumes (5@o beispielsweise 25 bis 35 m aufweist. 3. Verfahren nach Anspruch 2, aadurch gekennzeichnet, daß die Treibladung (2) zusammen mit der Ladehülse (1) bis zur den Ladungsraumes (5) vorgeschoben, anschließend bei- de gegen einen in der Ladehülse (1) geführten Kolben (10, 10a od.dgl. wieder zurückgezogen werden, wobei die s;t.i rnfJ.ächa den
    Kolbens (10Q 10a) über die Ebene den Liderungsringes (7) etwas in den Ladungsraum vorstehend festgehalten wird. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Geschoß (9) zusammen mit der Treibladung (2) über eine mit ent- sprechenden Führungen versehene Ladehülse (1) eingeführt und an; gesetzt wird. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4"* dadurch gekennr zeichnet, daß das Vorschieben der kompletten Treibladung (2); einschließlich der Anfeuerungsladung (3) in den Ladungsraum mittels eins Aneetzers oder mittels Druckluft erfolgt. 6. Verfahren nach einen der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der -- vorzugsweise halbautomatische,-- VersehluA' r.. des Geschützes bis zur Entfernung der Ladehülse (!), von .der.. Laderaumöffnung durch eine- vorzugsweise automatische - Sperre offen gehalten wird., .7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einen der Ah-, .@ spräche t bis 69 gekennzeichnet durch'eine relativ dünnwandige,. im wesentlichen zylindrische Ladehülse (1), deren innendureh- -messer etwas kleiner oder annähernd gleich dem Durchmesser den Laderaume (5) i ls t ., N. Vorrichtung nach Anspruch 7 zur Verwendung bei Geschützen mit Ringlider,qAgave,rschluB, gekennzeichnet durch einen Außendurch- messer der Ladehülse (1), der etwas kleiner als der kleinste Durchmesser des Liderungsrings (7) gewählt ist. - 9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8 und zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 3 oder 4, gekennzeichnet. durch einen- in der Ladehülse (1) verschieblichen Einsatz, wie einen Hoden (15.) Kolben (100 10a) od.dgl. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch. einen Hand- griff (13) a® verschieblichen Einsatz (10a), der durch einen Schlitz (1Z) in der Ladehülse (1) nach außen ragt, und weiterhin gökenaste.ohet :.dtr@h einen Haltegriff (14) vorzugsweise am An- - ssta@de,derI,@idöl@iliee -(1).. i 1. Vorrichtuno* nioh -eineu- dersprüohe 7 bis 10 und zur Durch-- ti$rung des Verfahrene nach Anspruch 6, gekenaseichnet durch eine ausklinkbare fader (14) in Verbindung mit dem verschieblichen Einsatz (15), dis durch das Einschieben der Treibladung (2, 3) in die Lädehülee..(1) gesperrt wird, und weiterhin,gekenazeichnet durch einen Endanschlag (18), der den*Vorschub der Ladung (2, 3) begrenzt. Vorsiohtun« nach einen der Ansprüche 7 bis 11 und zur Durch-- tthhrung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 6, gekenn-
    zeichnet durch eine mehrgliedrigen teleakopartig zusammenachieb:-. `bare Ladehälse (1) mit festen Hoden (4). - 13. Vorrichtung nach eines der vorstehenden Ansprüche,.ogekennzeich- net durch eine - z.$. flexible - Ladehülse (1), einen Lade- schlauch, zur Aufnahme einer Mehrzahl vorbereiteter Treibladungen (2, 3), die einzeln, vorzugsweise mittels Druckluft vorgeschoben. werden können in Verbindung mit einer automatischen Ladevor- richtung. 14. Vorrichtung nach einen der vorstehenden Ansprüche, gekenäzeichne.t durch ein- öder beidseitig an den Enden der LadehUlse (1) an-" 'geordnete- Deck" -@ nur Biidrag sines Transportbehälters. 15.' Vorrichtung nach, eint« der ,vorstehenden Ansprüche; gekenaaeicbtit' durch Prisaeatd4Fungen (8) mm koaxialen Ansetzen der Ladehiild*.:1b. Vorrichtung such einen der voltstehenden Ansprüche, gekenasseich-j .Y'1 not durch einen lrachaaisierteu Ans*t:er als Bestandteil einer zusätzlichen Ladeschwinge, wobei der Ansetzet auf den versahieb@= I liehen Boden (10a) der iadehitlse (1) über einen in einen Längs- schlitz (12) der Ladehülse (1) gefUhrten Mitnehmerfinger (19) einauwtrkün vermag.
DE19671578083 1967-05-13 1967-05-13 Verfahren und Vorrichtung zur Zufuehrung mechanisch instabiler Treibladungen in den Ladungsraum von Geschuetzen Pending DE1578083A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB0092504 1967-05-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1578083A1 true DE1578083A1 (de) 1970-08-27

Family

ID=6986429

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DE19671578083 Pending DE1578083A1 (de) 1967-05-13 1967-05-13 Verfahren und Vorrichtung zur Zufuehrung mechanisch instabiler Treibladungen in den Ladungsraum von Geschuetzen

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