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DE19644524C2 - Geschützturm für Panzerfahrzeuge - Google Patents

Geschützturm für Panzerfahrzeuge

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DE19644524C2
DE19644524C2 DE19644524A DE19644524A DE19644524C2 DE 19644524 C2 DE19644524 C2 DE 19644524C2 DE 19644524 A DE19644524 A DE 19644524A DE 19644524 A DE19644524 A DE 19644524A DE 19644524 C2 DE19644524 C2 DE 19644524C2
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DE
Germany
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ammunition
turret
loading
weapon
tube
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DE19644524A
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Herbert Krumm
Udo Weinfurth
Wilfried Becker
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Rheinmetall Landsysteme GmbH
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Rheinmetall Landsysteme GmbH
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Publication date
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Priority to US08/957,326 priority patent/US5880395A/en
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/01Feeding of unbelted ammunition
    • F41A9/06Feeding of unbelted ammunition using cyclically moving conveyors, i.e. conveyors having ammunition pusher or carrier elements which are emptied or disengaged from the ammunition during the return stroke
    • F41A9/09Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines
    • F41A9/10Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines pivoting or swinging
    • F41A9/13Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines pivoting or swinging in a vertical plane
    • F41A9/14Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines pivoting or swinging in a vertical plane which is transverse to the barrel axis
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
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    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/37Feeding two or more kinds of ammunition to the same gun; Feeding from two sides

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Geschützturm für Panzerfahrzeuge mit einer Rohrwaffe, einem Turmkorb und einer Ladeeinrichtung für den Transport der in dem Geschützturm magazinierten Munition zu der Rohrwaffe.
Zur Magazinierung großkalibriger Munition in einem Panzer ist es beispielsweise aus der DE 34 37 588 A1 bekannt, die Munition im Heckbereich des Turmes zu lagern und bei Bedarf mittels einer entsprechenden Ladeeinrichtung in das Waffenrohr zu laden. Nach­ teilig ist bei einer derartigen Magazinierung unter anderem der große heckseitige Platzbedarf sowie die relativ große Verwundbar­ keit des Panzers aufgrund der exponierten Lage der Munition.
Die vorstehenden Nachteile weisen auch Panzer auf, bei denen die Munitionsmagazine seitlich von dem Waffenrohr angeordnet sind, wie dieses etwa in der DE 25 01 426 C2 und der DE-PS 933 135 vorgeschla­ gen wird.
Aus der DE-PS 13 01 742 ist es bereits bekannt, die Munition teilweise in dem unteren Bereich des Waffenturmes (Turmkorb) anzuordnen, so daß die in diesem Bereich befindliche Munition besser geschützt ist als die im oberen Bereich des Turmes be­ findliche Munition. Nachteilig ist bei diesem Panzer aber u. a., daß der Turmkorb sehr platzaufwendig ausgebildet sein muß, weil die Munition durch einen entsprechenden Lader von einer unteren Entnahmeposition bis hinter das Bodenstück der Waffe geschwenkt wird.
Schließlich ist aus der DE 39 13 174 A1 ein Geschützturm für Pan­ zerfahrzeuge mit einer Rohrwaffe bekannt, wobei im Turmkorb des Geschützturmes ein erstes Trommelmagazin für die Munition angeord­ net ist, welches eine Ausnehmung aufweist, in die das Bodenstück mit dem hinteren Rohrteil der Waffe ganz oder teilweise eintauchen kann. Das Trommelmagazin ist in dem Turmkorb geneigt angeordnet, derart, daß seine Drehachse zur Seelenachse der horizontal ausge­ richteten Waffe einen spitzen zur Mündung der Waffe hin sich öff­ nenden Winkel besitzt. Dem ersten Trommelmagazin ist mindestens ein zwischen der zugehörigen Entnahmeposition und der Ansetzposi­ tion befindliches zweites Trommelmagazin zugeordnet. Dieses ist hinter dem Bodenstück angeordnet und ist um eine senkrecht zur Seelenachse des Waffenrohres befindliche Drehachse schwenkbar.
Zum Laden der Waffe wird zunächst die entsprechende Munition in der Entnahmeposition aus dem ersten Trommelmagazin heraus in das zweite Trommelmagazin geschoben. Anschließend wird das zweite Trommelmagazin verschwenkt und dann so lange gedreht, bis die Munition die Ansetzposition erreicht hat und in den Ladungsraum der Waffe geschoben werden kann.
Nachteilig ist bei diesem Geschützturm unter anderem, daß der im Turmkorb für die Munition zur Verfügung stehende Platz nicht op­ timal genutzt wird. Außerdem ist der Ladevorgang mittels des zwi­ schen dem ersten Trommelmagazin und der Waffe angeordneten schwenkbaren zweiten Trommelmagazins relativ aufwendig.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Geschützturm anzugeben, in dessen Turmkorb großkalibrige Munition optimal bevorratbar ist, ohne daß dieses zu einer negativen Be­ einflussung der Feuergeschwindigkeit führt und bei dem die je­ weilige Munition auf einfache und zeitsparende Weise von der Entnahmeposition aus dem Munitionsmagazin in die entsprechende Ansetzposition an der Waffe übertragbar ist.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung offenbaren die Unteransprüche.
Im wesentlichen liegt der Erfindung der Gedanke zugrunde, als Munitionsmagazin ein geschwungenes Turmkorb-Bandmagazin zu ver­ wenden, bei dem die Munition waagerecht in entsprechenden Con­ tainerrohren angeordnet ist. Dabei werden die an einem Laderband befestigten Containerrohre bis in eine Entnahmeposition transpor­ tiert, die sich etwa in Höhe der Waffe und seitlich von dieser befindet. In der Entnahmeposition wird der jeweilige Munitions­ körper mit Hilfe einer ersten Ladevorrichtung in ein Laderohr geschoben und anschließend hinter das Bodenstück der Waffe ge­ schwenkt, wo mittels einer zweiten Ladevorrichtung dann der Munitionskörper in den Ladungsraum der Waffe geschoben wird.
Mit einem derartigen Geschützturm läßt sich nicht nur eine relativ hohe Schußzahl großkalibriger Munition (z. B. Kaliber 140 mm, Länge 1,5 m) bei verhältnismäßig geringen Abmessungen des Turmkorbes (Innendurchmesser z. B. des ≦ 180 mm) magazinieren, sondern auf­ grund des einfachen Bewegungsablaufes ist auch eine relativ hohe Feuergeschwindigkeit (z. B. 5-10 Schuß pro Minute) möglich. Außerdem ist die Munition durch die Unterbringung in dem Turmkorb gegen äußere Einflüsse (feindlicher Beschuß des entsprechenden Panzers) geschützt.
Mit dem erfindungsgemäßen Geschützturm kann insbesondere neuartige, besonders große Munition, wie beispielsweise die Munition für eine 140 mm Panzer-Hauptbewaffnung, magaziniert und automatisch geladen werden.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform können zur Verminde­ rung der Abmessungen des heckseitigen Turmbereiches die Con­ tainerrohre der Bandmagazine in der Entnahmeposition und die sich anschließenden Laderohre einen sich zur Seelenachse des Waffenrohres hin verjüngenden Verlauf aufweisen, so daß das jeweilige Laderohr bei dem Ladevorgang der Waffe einer kegel­ stumpfförmigen Fläche folgend hinter das Waffenrohr ge­ schwenkt wird. Durch eine derartige Anordnung der Bandmagazi­ ne und der Ladeeinrichtung kann auch die Unterseite des Turm­ hecks angehoben werden, so daß mehr Freiraum, z. B. für den Kühleraustritt des Fahrzeuges, zur Verfügung steht.
Aus der Rohrwaffe des erfindungsgemäßen Geschützturmes kann einteilige und zweiteilige Munition verschossen werden.
Bei der Magazinierung zweiteiliger Munition können auch zwei axial hintereinander angeordnete Bandmagazine vorgesehen werden. Eine derartige Magazinanordnung empfiehlt sich vor allem bei besonders langer großkalibriger Munition. Dabei wird in dem in Schußrichtung vorderen Bandmagazin das das Geschoß enthaltende Munitionsteil und in dem hinteren Band­ magazin das nur die Treibladung enthaltende Munitionsteil magaziniert. Die Anordnung der beiden Bandmagazine muß al­ lerdings derart sein, daß die entsprechenden Containerrohre in der oberen Entnahmeposition fluchtend hin­ tereinander liegen, so daß durch die vordere Ladevorrichtung beide Munitionsteile in das jeweilige Laderohr einschiebbar sind.
Eine fluchtende Anordnung der Containerrohre der beiden Bandmagazine ist innerhalb des Turmkorbes allerdings nicht erforderlich. Vielmehr hat es sich aus Gründen einer opti­ malen Unterbringung der Munitionsteile als vorteilhaft er­ wiesen, daß die Containerrohre für die längeren Munitions­ teile (in der Regel die das Geschoß enthaltenden Munitions­ teile) im Inneren des Turmkorbes eine seitlich geneigte Lage aufweisen, so daß das jeweilige Laderband einen nach oben hin gedrillten Verlauf besitzt.
Zur Erhöhung des Freiraumes des Bodenstückes der Waffe hat es sich ferner als vorteilhaft erwiesen, das Band des hinteren Bandmagazines axial verschiebbar auszugestalten.
Schließlich hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, das Laderohr teleskopartig zusammenschiebbar auszubilden, so daß es bei Abfeuerung des Schusses hinter dem Bodenstück des Waffenrohres verbleiben kann und durch dieses beschädigungs­ los zusammengedrückt wird. Läuft die Waffe in ihre Ausgangs­ lage zurück, so entfaltet sich das Laderohr wieder und wird in die vordere Entnahmeposition transportiert.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den folgenden anhand von Figuren erläuterten Ausführungs­ beispielen. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Geschützturmes;
Fig. 2 eine Vorderansicht des in Fig. 1 dargestellten Geschützturmes;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des in Fig. 1 und 2 dar­ gestellten Geschützturmes bei abgenommener Panzerung mit einteiligen axialverschobenen Bandmagazinen;
Fig. 4 eine Fig. 3 entsprechende perspektivische Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispieles der Erfindung mit eintei­ ligen, nicht axialverschobenen Bandmagazinen;
Fig. 5 eine weitere perspektivische Ansicht eines dritten Ausführungsbeispieles des erfindungsgemäßen Geschütz­ turmes, bei dem Bandmagazine zum Laden zweiteiliger Munition vorgesehen sind;
Fig. 6 eine schematische Anordnung der in Fig. 5 dargestellten Bandmagazine in Draufsicht;
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht eines vierten Ausführungs­ beispieles des erfindungsgemäßen Geschützturmes zum Laden zweiteiliger Munition;
Fig. 8 eine schematische Anordnung der in Fig. 7 dargestellten Bandmagazine in Draufsicht und
Fig. 9 den Längsschnitt durch ein teleskopartig zusammen­ schiebbares Laderohr mit einer darin befindlichen zwei­ teiligen Munition
In den Fig. 1-3 ist mit 1 ein Geschützturm eines Panzerfahr­ zeuges bezeichnet, welcher mit einer Rohrwaffe 2, einem Turm­ korb 3 und einer Ladeeinrichtung 4 für die Zuführung von Munition 5 in die Waffe 2 versehen ist. In dem Geschützturm 1 sind zwei Bandmagazine 6, 7 vorgesehen (Fig. 2), die jeweils aus einem Endlosband (Laderband) 8 und daran befestigten Con­ tainerrohren 9 zur Aufnahme von Munitionskörpern 5 bestehen. Das jeweilige Laderband 8 wird geschwungen, aber im wesent­ lichen parallel zur Turmachse 10 durch den Turmkorb 3 ge­ führt, so daß der größte Teil der Containerrohre 9 - und damit auch der in den Containerrohren untergebrachten Munition 5 - in dem Turmkorb 3 angeordnet ist. Oberhalb des Turmkranzes 11 des Geschützturmes 1 ist eine vordere Entnahmeposition 12 vorgesehen, bei der die entsprechende Munition 5 von einer ersten (vorderen), aus Übersichtlichkeitsgründen nicht darge­ stellten, Ladevorrichtung aus dem Containerrohr 9 in ein La­ derohr 13 hineinbewegt wird.
Das Laderohr 13 ist um eine Drehachse 14 schwenkbar gelagert (Fig. 3), derart, daß es bei der vorgegebenen Indexposition der Waffe 2 derart verschwenkbar ist, daß seine Längsachse 15 mit der Seelenachse 16 der Waffe 2 fluchtet und die Munition 5 durch die Ladeöffnung 17 des Bodenstückes 18 in den La­ dungsraum der Waffe 2 mittels einer zweiten (hinteren) Lade­ vorrichtung 19 (Fig. 1) gedrückt werden kann.
Das Laden der Waffe 2 kann wechselseitig von beiden Seiten erfolgen, da entsprechende Bandmagazine 6, 7, vordere Lade­ vorrichtungen und Laderohre 13 auf beiden Seiten der Waffe 2 angeordnet sind. Als Laderohre 2 haben sich vor allem solche als vorteilhaft erwiesen, die sich teleskopartig zusammen­ schieben lassen, so daß es beim Abfeuern des Schusses hinter dem Bodenstück 18 der Waffe 2 verbleiben kann und durch dieses beschädigungslos zusammengedrückt wird. Läuft das Waffenrohr in seine Ausgangslage zurück, so entfaltet sich das Laderohr 13 wieder und kann in die vordere Entnahme­ position geschwenkt werden.
Wie Fig. 4 entnommen werden kann, können zur Verminderung des heckseitigen Turmbereiches die Containerrohre 9 der Bandmaga­ zine 6, 7 in der Entnahmeposition und die sich anschließenden Laderohre 13 einen sich zur Seelenachse 16 hin verjüngenden Verlauf aufweisen, so daß das jeweilige Laderohr bei dem La­ devorgang der Waffe auf einer kegelstumpfförmigen Fläche hin­ ter das Waffenrohr geschwenkt wird.
Die Rohrwaffe 2 kann grundsätzlich für ein- und zweiteilige Munition verwendet werden, wobei im letzteren Fall beide Munitionsteile in das entsprechende Containerrohr 9 geladen und mittels der vorderen Ladevorrichtung anschließend in das Laderohr 13 verschoben werden.
Die Fig. 5 und 6 zeigen einen Geschützturm mit seitlich je­ weils zwei hintereinander angeordneten Bandmagazinen zum Laden zweiteiliger Munition. Dabei wird in dem in Schußrich­ tung vorderen Bandmagazin das Geschoß und in dem hinteren Bandmagazin das nur die Treibladung enthaltende Munitionsteil magaziniert.
In Fig. 5 ist mit 2 wiederum eine Rohrwaffe bezeichnet, in die eine nur schematisch dargestellte zweiteilige Munition 21 geladen werden soll. Die Munition 21 besteht aus einem heck­ seitigen, im wesentlichen nur Treibladungspulver enthaltenden Munitionsteil 22 und einen vorderseitigen, das Geschoß ent­ haltenden Munitionsteil 23, der u. U. ebenfalls zusätzlich auch Treibladungspulver enthält.
Seitlich von der Rohrwaffe 2 sind jeweils zwei hintereinander angeordnete Bandmagazine 24, 25 vorgesehen, die sich ge­ schwungen in das Innere des Turmkorbes erstrecken. Das vor­ dere Bandmagazin 24 dient dabei zur Aufnahme des das Geschoß enthaltenden Munitionsteiles 23, während das hintere Bandmagazin 25 zur Aufnahme des die Treibladung enthaltenden Mu­ nitionsteiles 22 dient.
Aus Gründen einer optimalen Unterbringung der Munitionsteile besitzt das jeweilige die Geschosse aufnehmende Bandmagazin 24 im Inneren des Turmkorbes eine seitlich geneigte Lage (vgl. Fig. 6, in der die Lage der Containerrohre im Inneren des Turmkorbes schraffiert dargestellt sind), da diese Muni­ tionsteile besonders bei großkalibriger Munition relativ lang sind.
Die Anordnung der Laderbänder der beiden Bandmagazine 24, 25 muß allerdings derart ausgebildet sein, daß die entsprechen­ den Containerrohre in der oberen Entnahmeposition fluchtend hintereinander liegen (in Fig. 6 ist die entsprechende Lage der Containerrohre in der Entnahmeposition gestrichelt dar­ gestellt), so daß durch die erste Ladevorrichtung beide Munitionsteile 22, 23 in das entsprechende Laderohr 13 ein­ schiebbar sind (in Fig. 5 ist aus Übersichtlichkeitsgründen nur ein Laderohr dargestellt).
Zur Erhöhung des Freiraumes des Bodenstückes der Waffe 2 bei deren Erhöhung hat es sich ferner als vorteilhaft erwiesen, das Ladeband des jeweiligen, die Treibladung aufnehmenden Bandmagazines axial verschiebbar auszugestalten. Dieses ist in den Fig. 7 und 8 angedeutet. Dabei ist in Fig. 8 mit 26 die Lage der Munition im Bereich des Turmkorbbodens, mit 27 die darüber befindliche Lage der Munition, die sich aber noch im Bereich unterhalb der Waffe befindet, und mit 28 die Lage der Munition in der Entnahmeposition angedeutet. Wie Fig. 8 ent­ nommen werden kann, ist die Munition im Bereich 27 in Schuß­ richtung verschoben angeordnet, so daß das Bodenstück der Waffe bei einer entsprechend höhengerichteten Waffe nicht gegen die unterhalb der Waffe befindliche Munition stoßen kann.
Fig. 9 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines teleskopartig zu­ sammenschiebbaren Laderohres 13 mit einer darin befindlichen zweiteiligen Munition 21. Das Laderohr 13 besteht im wesent­ lichen aus einem feststehenden Rohrteil 29 und einem in die­ sem Rohrteil teleskopierbaren Rohrteil 30, welches von einer Rückstellfeder 31 beaufschlagt ist. Die maximale Teleskop­ bewegung, die an den Rücklauf der jeweiligen Waffe angepaßt ist, ist in Fig. 9 mit dem Bezugszeichen 32 versehen.
Bezugszeichenliste
1
Geschützturm
2
Rohrwaffe, Waffe
3
Turmkorb
4
Ladeeinrichtung
5
Munition, Munitionskörper
6
,
7
Bandmagazine
8
Endlosband, Laderband
9
Containerrohr
10
Turmachse
11
Turmkranz
12
vordere Entnahmeposition
13
Laderohr
14
Drehachse
15
Längsachse (Laderohr)
16
Seelenachse
17
Ladeöffnung
18
Bodenstück
19
zweite (hintere) Ladevorrichtung
21
zweiteilige Munition, Munitionskörper
22
TL-Pulver enthaltendes Munitionsteil
23
Geschoß enthaltendes Munitionsteil
24
vordere (erste) Bandmagazin
25
hintere (zweite) Bandmagazin
26-28
Munitionslagen, Bereiche
29
feststehendes Rohrteil (Laderohr)
30
teleskopierbares Rohrteil (Laderohr)
31
Rückstellfeder
32
maximale Teleskopbewegung

Claims (7)

1. Geschützturm für Panzerfahrzeuge mit einer Rohrwaffe (2), einem Turmkorb (3) und einer Ladeeinrichtung für den Transport der in dem Geschützturm (1) magazinierten Munition (5; 21) zu der Rohrwaffe (2), wobei
  • a) die einzelnen Munitionskörper (5; 21) in waagerecht angeordneten Containerrohren (9) mindestens eines Bandmagazines (6, 7; 24, 25) magaziniert sind;
  • b) das Bandmagazin (6, 7; 24, 25) sich in den Turmkorb (3) hinein erstreckt und oberhalb des Turmkorbes (3) seitlich von der Rohrwaffe (2) eine vordere Entnahmeposition (12) aufweist;
  • c) eine erste Ladevorrichtung vorgesehen ist, die den jeweiligen Munitionskörper (5; 21) bei Erreichen der vorderen Entnahmeposition (12) aus dem entsprechen­ den Containerrohr (9) in ein hinter die Rohrwaffe (2) verschwenkbares Laderohr (13) schiebt und
  • d) eine zweite Ladevorrichtung (19) vorgesehen ist, die den Munitionskörper (5; 21) in einer hinteren Entnahmeposition aus dem Laderohr (13) in den Ladungsraum der Rohrwaffe (2) schiebt.
2. Geschützturm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bandmagazin (6, 7) einen zur vorderen Entnahme­ position (12) hin verdrillten Verlauf aufweist, derart, daß das entsprechende Containerrohr (9) bei Erreichen der Entnahmeposition (12) sowie das hinter dem Contai­ nerrohr (9) angeordnete Laderohr (13) jeweils einen zum (Turmheck) hin sich verjüngenden Verlauf aufweisen, so daß das jeweilige Laderohr (13) bei dem Ladevorgang der Waffe (2) auf einer kegelstumpfförmigen Fläche hinter das Waffenrohr geschwenkt wird.
3. Geschützturm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Geschützturm (1) zum Verschießen zweiteiliger Munition (21) zwei hintereinander angeordnete Bandmaga­ zine (24, 25) aufweist, wobei in dem in Schußrichtung vorderen (ersten) Bandmagazin (24) das Geschoß enthal­ tende Munitionsteil (23) und in dem zweiten Bandmagazin (25) das nur die Treibladung enthaltende Munitionsteil (22) magaziniert sind, und daß die Führung der beiden Laderbänder der Bandmagazine (24, 25) derart gewählt ist, daß sie in der vorderen Entnahmeposition fluchtend hin­ tereinander liegen, so daß durch die erste Ladevorrich­ tung beide Munitionsteile (22, 23) in das jeweilige Lade­ rohr (13) einschiebbar sind.
4. Geschützturm nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Containerrohre (9) für die jeweils längeren Munitionsteile (23) im Turmkorb (3) eine seitlich ge­ neigte Lage aufweisen, so daß das entsprechende Lader­ band einen zur vorderen Entnahmeposition (12) hin ge­ drillten Verlauf besitzt.
5. Geschützturm nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das jeweils zweite Bandmagazin (25) axial zur Rohrmündung hin verschiebbar angeordnet ist.
6. Geschützturm nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Laderohr (13) teleskopartig zusammenschiebbar ist, so daß es bei Abfeuerung des Schusses hinter dem Bodenstück (18) der Rohrwaffe (2) verbleiben kann und durch dieses beschädigungslos zusammendrückbar ist.
7. Geschützturm nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Seiten der Rohrwaffe (2) Bandmagazine (6, 7; 24, 25) angeordnet sind, die sich in den Turmkorb (3) hinein erstrecken.
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